Antrag FDP/Aufbruch: Alphabetisierung
| Vorlage: | 20301 |
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| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 02.06.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom: 09.05.2008 eingegangen: 09.05.2008 Gremium: 51. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 10.06.2008 1429 26 öffentlich Dez. 3 Alphabetisierung Unter Federführung der Sozial- und Jugendbehörde wird eine Arbeitsgruppe „Alphabetisie- rung“ in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Karlsruhe und weiteren Verbänden gebildet. Obgleich in den Medien immer wieder über die Möglichkeit berichtet wird, wie Analphabeten erfolgreich zum Lesen und Schreiben geführt werden können, scheint die Schwelle für die Betroffenen, Hilfe anzunehmen, das schwierigste Problem zu sein. Zur Verbesserung dieser Situation wird angesichts der Bedeutung dieses Themas für diese Zielgruppe in Kooperation mit der Volkshochschule und der Liga der freien Wohlfahrtpflege im Rahmen des Armutsbekämpfungsprogramms ein Konzept erstellt. Notwendige Projekte sollen in diesem Rahmen koordiniert und zukünftig durchgeführt werden. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit
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Extrahierter Text
ANTRAG Stadtrat Michael Obert (FDP/Aufbruch) Stadtrat Tom Høyem (FDP/Aufbruch) FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom 9. Mai 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 51. Plenarsitzung Gemeinderat 10.06.2008 1429 26 öffentlich Alphabetisierung Die Stadtverwaltung bildet eine Arbeitsgruppe aus der VHS, der Sozial- und Jugendbehörde und weiterer betroffener Verbände, um Wege zu finden, wie in Karlsruhe lebende Analphabeten erreicht werden und in speziellen Kursen weiter gebildet werden können. Der Bundesverband Alphabetisierung schätzt, dass in Karlsruhe ca. 13.500 Analphabeten leben. Lediglich 30 Personen nehmen derzeit das Angebot von Kursen wahr. Die Betroffenen können oft nicht erreicht werden oder melden sich aus Scham nicht. Die städtischen Bemühungen müssen darauf zielen, diese Menschen zu erreichen und Strategien zur Verbesserung der Lesekompetenz zu entwickeln. unterzeichnet von: Michael Obert Tom Høyem Hauptamt - Sitzungsdienste - 30. Mai 2008 Sachverhalt / Begründung: