Fortsetzung der Förderung des regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerkes für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe (HoPaKo) – weitere Bezuschussung der gemeinsamen Stelle zur Netzwerkkoordination für die Jahre 2026 und 2027

Vorlage: 2026/0126
Art: Informationsvorlage
Datum: 11.02.2026
Letzte Änderung: 01.04.2026
Unter Leitung von: Friedhofs- und Bestattungsamt
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Ausschuss für öffentliche Einrichtungen (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 15.04.2026

    TOP: 2

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Anlage 1 Evaluation_HoPako
    Extrahierter Text

    ANLAGE 1 Ihre Spende macht unsere Arbeit möglich: IBAN DE03 6605 0101 0108 2061 37 Träger: Verwendungszweck: Hospiz- und Palliativkompass Karlsruhe Evaluierung der Netzwerkkoordination HoPako – Zielerreichung und Bewertung Die Evaluierung erfolgt als laufendes Monitoring anhand des Projektverlaufsplans mit dokumentierten Meilensteinen, regelmäßigen Trägertreffen (2–3x jährlich) sowie der systematischen Erfassung von Aktivitäten, Teilnehmendenzahlen, Kooperationsvereinbarungen und Resonanz in der Öffentlichkeit und unter Fachkräften. Ziele HoPako und Zielerreichung: Netzwerkziel Erreichter Stand Weiterentwicklung zu stabilen Kooperationen ERREICHT: Mitgliederzahl von 16 (Start) auf 40 gestiegen; 8 weitere in Abstimmung. Kooperationsvereinbarungen mit allen Versorgungssektoren (Pflegedienste, Krankenhäuser, Ärzt*innen, Hospizdienste, SAPV-Teams). Überarbeitete PDF-Vereinbarung als Standardinstrument. Internet-Auftritt für Bürger*innen & Fachkräfte ERREICHT: Website www.hopako- karlsruhe.de seit 02.04.2025 online. ➔ Geplant: Mitglieder-Login-Bereich und erweiterte Wegweiser- Funktion. Bündelung professioneller & freiwilliger Akteure TEILWEISE ERREICHT / IN ARBEIT: Strukturierte Zusammenarbeit durch Kooperationsvereinbarungen etabliert. Regelmäßige Trägertreffen zur Koordination. Partizipation bei Veranstaltungen und Austauschformaten dokumentiert. Steigerung der Beteiligung an Vernetzungsformaten ERREICHT / LAUFEND: Kick-off- Veranstaltung 11.07.2024 (40 Teilnehmende); Netzwerktreffen 05.03.2025 (15 TN), 13.11.2025 (15 TN); Online- Informationsveranstaltungen: 12.02.2025 (12 TN), 20.05.2025, 08.10.2025; regelmäßige Teilnahme Palliativmedizin-Netzwerktreffen Bekanntheit der hospizlichen & palliativen Versorgung ERREICHT: Welthospiztag 2025 mit Benefizkonzert (ca. 120 Gäste); 3 Filmabende mit Nachgesprächen (135 Besucher*innen insgesamt); Pressemitteilungen; Newsletter- Bekanntgabe Bezirksärztekammer; -- 1 of 2 -- Seite 2 23.03.2026 Flyer-Erstellung und -Verteilung; Präsenz bei 9 externen Veranstaltungen (Jubiläen, Pflegekonferenzen, Treffen Ärzteschaft Karlsruhe). Erhalt & aktive Weiterentwicklung des Netzwerks durch Verabredung der Kooperationspartner*innen ERREICHT / LAUFEND: Verabredungen dokumentiert in Kooperationsvereinbarungen; kontinuierliche Aktualisierung Projektverlaufsplan; Erarbeitung von Bedürfnissen, Werten und Leitbild (13.11.2025); ➔ Geplant: Weiterentwicklungen (Wegweiser, digitale Infrastruktur, Mitglieder-Login). Gesamtbewertung: HoPako hat in der Aufbau- und Konsolidierungsphase alle sechs Kernziele nachweislich erreicht oder deutlich vorangebracht. Die stabilen Kooperationsstrukturen (40 Mitglieder), der professionelle Internet-Auftritt, die kontinuierliche Partizipation in Vernetzungsformaten sowie die gestiegene öffentliche Sichtbarkeit belegen eine funktionierende und bedarfsgerechte Netzwerkkoordination. Die regelmäßigen Trägertreffen und der laufende Projektverlaufsplan sichern die transparente Steuerung und Weiterentwicklung. Damit sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterförderung gegeben. -- 2 of 2 --

  • Präsentation HoPako_AföE_20260415
    Extrahierter Text

    Hospiz- und Palliativkompass Karlsruhe (HoPako) Netzwerk im Stadt- und Landkreis M i t t w o c h , 1 5 . A p r i l 2 0 2 6 , A u s s c h u s s f ü r ö f f e n t l i c h e E i n r i c h t u n g e n -- 1 of 16 --  3. Konkrete Daseinsvorsorge  4. Wirkung sichtbar & messbar • Fazit Agenda • Was ist HoPako? • Was wird gefördert? • Warum ist HoPako für Karlsruhe wichtig?  1. Jeder Euro zählt doppelt  2. Vorsorgen statt nachbessern -- 2 of 16 -- Was ist HoPako? • Netzwerk im stetigen Aufbau • im Auftrag der Träger: Diakonisches Werk Karlsruhe (geschäftsführend), Hospiz- und Palliativnetzwerk Arista gemeinnützige GmbH • Seit 2024 verbinden wir Akteur*innen der Hospiz- und Palliativversorgung im Stadt- und Landkreis - von der ersten -- 3 of 16 -- Was ist HoPako? Diagnose bis zur Bestattung bzw. Trauerbegleitung z.B. Ärzt*innen, Pflegedienste, Beratungsstellen, stationäre und ambulante Einrichtungen, Ehrenamtliche • Rechtliche Grundlage: § 39d SGB V, Förderung der Koordination in Hospiz- und Palliativnetzwerken durch einen Netzwerkkoordinator Landesverbände der Krankenkassen und der Ersatzkassen in jedem Kreis und kreisfreie Stadt, Voraussetzung: Beteiligung Kreis oder kreisfreie Stadt, Kassen verdoppeln Zuschuss -- 4 of 16 -- Was ist HoPako? • Ziele:  Weiterentwicklung bestehender Versorgungsstrukturen zu stabilen und verbindlich zusammenarbeitenden Kooperationen  Internet-Auftritt zur Abbildung aller Beteiligten und einfachem Zugang für Bürger*innen  Bündelung professioneller und freiwilliger Akteure -- 5 of 16 -- Was ist HoPako?  Steigerung der Beteiligung an Vernetzungsformaten wie z.B. Fallseminaren  Bekannter werden der hospizlichen und palliativen Versorgung  Erhalt und aktive Weiterentwicklung des Netzwerks durch Verabredung der Kooperationspartner*innen -- 6 of 16 -- Was wird gefördert? • Netzwerkkoordinationsstelle für Stadt- und Landkreis (z.Z. 50- %-Stelle, auf 2 Koordinatorinnen verteilt) Koordinatorinnen verbinden Akteur*innen im Feld hospizlicher oder palliativer Versorgung (für jedes Alter), um bestmögliche Versorgung am Lebensende zu gewährleisten -- 7 of 16 -- Warum ist HoPako für Karlsruhe wichtig? • Geringer Mitteleinsatz, große Wirkung • Versorgung am Lebensende sichern • Soziale Verantwortung wahrnehmen • Hohe Folgekosten vermeiden -- 8 of 16 -- 1. Jeder Euro zählt doppelt • Stadt & Landkreis: je 10.000 € / Jahr max. 15.000 Euro / Kalenderjahr für Personal- und Sachkosten • Verdoppelung durch Krankenkassen • 40.000 € Wirkung durch minimale Mittel • Seltene Hebelwirkung in der kommunalen Förderung -- 9 of 16 -- 2. Vorsorgen statt Nachbessern • Vermeidung stationärer Aufnahmen • Reduktion von Notfalleinsätzen • Entlastung von Kliniken, Hausärzt*innen, Pflege & Angehörigen • Versorgung dort, wo Menschen bleiben wollen: zuhause -- 10 of 16 -- 3. Konkrete Daseinsvorsorge • Menschenwürde bis zuletzt sichern • Strukturen für letzte Lebensphase schaffen bzw. stabilisieren zu verbindlich zusammenarbeitenden Kooperationen • HoPako schließt Versorgungslücken • Beitrag zu einer menschlichen, sozialen Kommune -- 11 of 16 -- 4. Wirkung sichtbar & messbar Sechs Ziele – alle erreicht oder deutlich vorangebracht: • ✓ Stabile Kooperationen: 41 Mitglieder (von 16 Start) + 8 in Abstimmung (Zusammenarbeit auf Augenhöhe) • ✓ Professioneller Auftritt: Webseite seit April 2025, Mitglieder- Login im Aufbau, Flyer, Veranstaltungen, Pressearbeit • ✓ Bündelung der Akteure: Kooperationsvereinbarungen mit allen Versorgungssektoren -- 12 of 16 -- 4. Wirkung sichtbar & messbar • ✓ Aktive Vernetzung: Regelmäßige Treffen, durchschnittlich 15–40 Teilnehmende • ✓ Bekanntheitssteigerung: 250+ Bürgerkontakte bei Veranstaltungen, 9 TN an externen Veranstaltungen • ✓ Nachhaltige Struktur: Transparente Steuerung durch Projektplan und Trägertreffen -- 13 of 16 -- Fazit • 10.000 € = Investition, keine Belastung • Für Versorgungssicherheit & Menschlichkeit • Für Systemeffizienz & Haushaltsentlastung • Für Lebensqualität & gesellschaftliche Verantwortung • Für eine würdevolle letzte Lebensphase -- 14 of 16 -- Fazit Hospiz- und Palliativversorgung ist ein wesentlicher Bestandteil kommunaler Daseinsvorsorge. -- 15 of 16 -- Vielen Dank! Kontakt HoPako: E-Mail: regionales-netzwerk@dw-karlsruhe.de Tel.: 0721 20397-171 / -222 www.hopako-karlsruhe.de -- 16 of 16 --

  • Informationsvorlage
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2026/0126 Verantwortlich: Dez. 5 Dienststelle: Friedhofs- und Bestattungsamt Fortsetzung der Förderung des regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerkes für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe (HoPaKo) – weitere Bezuschussung der gemeinsamen Stelle zur Netzwerkkoordination für die Jahre 2026 und 2027 Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ausschuss für öffentliche Einrichtungen 15.04.2026 2 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Die Verwaltung informiert den Ausschuss für öffentliche Einrichtungen darüber, dass die Stadt Karlsruhe weiterhin die Stelle zur gemeinsamen Netzwerkkoordination HoPaKo (Hospiz- und Palliativkompass Karlsruhe) für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe mit einem Betrag von je 10.000 Euro für die Jahre 2026 und 2027 bezuschusst. Die Gelder hierfür stammen aus zweckgebundenen Spendenmitteln des Friedhofs- und Bestattungsamts aus dem Verkaufserlös von Edelmetallen aus dem Krematoriumsbetrieb. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☐ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: 10.000,00€ Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☒ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☒ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates X Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO2-Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit -- 1 of 3 -- – 2 – Erläuterungen Die Verwaltung verweist auf die Vorlage 2023/0517, mit der erstmalig über die Unterstützung der auf Basis von § 39d SGB V (Fünftes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung -) eingerichteten Netzwerkkoordinationsstelle HoPaKo (Hospiz- und Palliativkompass Karlsruhe) für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe mit einem jährlichen Zuschuss zu den Personal- und Sachkosten in Höhe von 10.000 Euro informiert wurde. Ziel der Weiterförderung in den Jahren 2026 und 2027 ist der Erhalt der in den letzten beiden Jahren aufgebauten Netzwerkstrukturen. Die Mittel hierfür stammen erneut aus zweckgebundenen Spendenmitteln des Friedhofs- und Bestattungsamts aus dem Verkaufserlös von Edelmetallen aus dem Krematoriumsbetrieb. Voraussetzung für die Fortsetzung der Förderung war, dass der Landkreis Karlsruhe sowie die AOK- Krankenkasse sich ebenfalls wieder und in gleichem Umfang wie bisher an der Projektförderung beteiligen. Dies wurde für das Jahr 2026 inzwischen vom Landkreis zugesagt. Der Landkreis Karlsruhe hat schriftlich bestätigt, dass die Weiterförderung einer gemeinsamen Stelle zur Netzwerkkoordination für den Stadt- und Landkreis im Haushalt des Landkreises für das Jahr 2026 vorgesehen ist. Der Landkreis-Haushalt wurde am 29. Januar 2026 vom Kreistag beschlossen und zwischenzeitlich vom Regierungspräsidium genehmigt. Die Auszahlung der städtischen Fördermittel für das Jahr 2027 stehen unter dem Vorbehalt, dass der Landkreis die gemeinsame Stelle zur Netzwerkkoordination für den Stadt- und Landkreis auch im Jahr 2027 weiter fördern wird. Da die Sozialregion Karlsruhe in hospizlich-palliativer Hinsicht eng verzahnt ist, erfolgt die Netzwerkkoordination gemeinschaftlich unter der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Karlsruhe und der Hospiz- und Palliativnetzwerk Arista gGmbH. Das Diakonische Werk Karlsruhe ist der geschäftsführende Träger. Die Netzwerkkoordinationsstelle HoPaKo (zurzeit eine 50-Prozent-Stelle, auf 2 Koordinatorinnen verteilt) hat ihre Arbeit im Frühjahr 2024 aufgenommen. Das Netzwerk, welches aus dem ehemals „Runden Tisch Hospiz“ hervorging, befindet sich seither in stetigem Aufbau und zählt inzwischen 40 Mitglieder, die einen regelmäßigen Austausch pflegen. Das Netzwerk verfügt über eine eigene Homepage https://www.hopako-karlsruhe.de/, über die weiterführenden Informationen abgerufen werden können. Ziel der Netzwerkkoordination ist es, die Versorgung für Schwerstkranke und Sterbende sowie deren An- und Zugehörige im Stadt- und Landkreis zu optimieren. Der Schwerpunkt liegt in der Bündelung und Koordination aller im Stadt- und Landkreis Karlsruhe beteiligter Mitwirkenden (Pflegedienste, Ärztinnen und Ärzte, ambulante (Kinder-) Hospizdienste, SAPV-Teams (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung), etc.) und auf der Schaffung eines übersichtlichen Zugangs zu Informationen und Hilfeanbietenden für Betroffene und deren Angehörigen. Das Netzwerk soll Lücken in der Versorgungsstruktur aufdecken und Prozesse entwickeln, damit eine einfach zugängliche und lückenlose Versorgung ermöglicht wird. Die regionalen Akteurinnen und Akteure sollen darin unterstützt werden, sich untereinander besser abzustimmen und ihre Aktivitäten zu koordinieren. Hierdurch wird ein weiterer Beitrag geleistet, um die Versorgung und Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu verbessern. Die Netzwerkkoordination initiiert und unterstützt aktiv das zielgerichtete Zusammenwirken unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure der Hospiz- und Palliativversorgung. Das Projekt wurde evaluiert und die Gesamtbewertung fiel wie folgt aus: HoPaKo hat in der Aufbau- und Konsolidierungsphase alle sechs Kernziele nachweislich erreicht oder deutlich vorangebracht. Die stabilen Kooperationsstrukturen (40 Mitglieder), der professionelle Internet-Auftritt, die kontinuierliche Partizipation in Vernetzungsformaten sowie die gestiegene öffentliche Sichtbarkeit belegen eine funktionierende und bedarfsgerechte Netzwerkkoordination. Die -- 2 of 3 -- – 3 – regelmäßigen Trägertreffen und der laufende Projektverlaufsplan sichern die transparente Steuerung und Weiterentwicklung. Damit sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterförderung gegeben. Die Evaluation ist in der Anlage (Anlage 1) beigefügt. Über die Aufgaben und Ziele der Netzwerkarbeit wird im Anschluss berichtet. Die beiden Netzwerkkoordinatorinnen von HoPaKo stellen sich und ihre Arbeit vor. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Die Mittel hierfür stammen erneut aus zweckgebundenen Spendenmitteln des Friedhofs- und Bestattungsamts aus dem Verkaufserlös von Edelmetallen aus dem Krematoriumsbetrieb. -- 3 of 3 --