Integriertes Stadtentwicklungskonzept "Karlsruhe 2040" - Sachstandsbericht
| Vorlage: | 2025/1235 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 04.12.2025 |
| Letzte Änderung: | 20.02.2026 |
| Unter Leitung von: | Amt für Stadtentwicklung |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 27.01.2026
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/1235 Verantwortlich: Dez. 2 Dienststelle: AfSta Integriertes Stadtentwicklungskonzept „Karlsruhe 2040“ – Sachstandsbericht Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Haupt- und Finanzausschuss 13.01.2026 7 N Vorberatung Gemeinderat 27.01.2026 7 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Der Gemeinderat nimmt die Informationsvorlage zum Sachstand des Erstellungsprozesses zum Jahresende 2025 zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Karlsruhe 2040“ zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO2-Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit -- 1 of 6 -- – 2 – Erläuterungen Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Karlsruhe 2040“ wird für Karlsruhe eine langfristige Strategie der Stadtentwicklung erarbeitet. Diese erstreckt sich über alle Themenfelder städtischen Handelns und leitet eine gemeinsame, integrierte und priorisierte Perspektive ab. Angesichts der komplexen und vielfältigen Herausforderungen der Stadtentwicklung und begrenzter finanzieller und personeller Ressourcen benötigt ein Oberzentrum wie Karlsruhe wegweisende Strategien und einen ressortübergreifenden Orientierungsrahmen. Die Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen orientiert sich an den finanziellen Möglichkeiten der Stadt. Seit September 2025 wurden verwaltungsintern die inhaltlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen, um den ISEK-Prozess ab Beginn 2026 nach außen in die Breite zu tragen und zielgerichtet sämtlichen Stakeholderinnen und Stakeholder der Stadtentwicklung eine Mitwirkung zu ermöglichen. Auf Basis umfangreicher Analysen und unter Beteiligung von Bürgerschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung wird im ersten Halbjahr 2026 ein Zukunftsbild für Karlsruhe im Jahr 2040 erarbeitet, das wiederum die Basis für die Ableitung von Strategien und Maßnahmen der Stadtentwicklung darstellt. 1. Hintergrund Im Mai 2023 hatte der Gemeinderat die Verwaltung mit der Erarbeitung eines ISEK für Karlsruhe mit dem Zeithorizont 2040 beauftragt (Vorlage Nr. 2023/0152/3, 16.05.2023). Am 9. November 2024 wurden als Teil der Vorbereitungsphase erste Auswertungen der Bürgerumfrage 2024, insbesondere zu zukünftigen Herausforderungen für die Stadt Karlsruhe und zu zukünftigen potentiellen Vorhaben, sowie die Evaluation des ISEK 2020 in der Gemeinderatsklausur behandelt. Dort identifizierten die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte die Themen Wohnen, Haushaltslage, Klima und soziale Ungleichheit als größte Herausforderungen für die Stadt Karlsruhe in den kommenden Jahren. Der Sperrvermerk über die Gesamtkosten des Prozesses wurde im November 2024 aufgehoben (Vorlage 2024/1045/1, 19.11.2024). Am 17. Dezember 2024 (Vorlage Nr. 2024/1285) wurde auf Antrag der SPD die Einrichtung eines Bürgerinnen- und Bürgerrats in die Ausschreibung für das externe Begleitbüro, das mit wesentlichen Elementen zur Erarbeitung des ISEK beauftragt wird, aufgenommen. Im April 2025 wurden dem Gemeinderat die Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2024 zum Thema „Lebensqualität und Zukunftsfragen“ vorgelegt. Dieser beauftragte die Verwaltung, die gewonnenen Erkenntnisse in den weiteren Prozess zur Erstellung des ISEK einfließen zu lassen (Vorlage 2025/0234, 29.04.2025). Der zeitliche Ablauf des ISEK-Prozesses ist in Abbildung 1 dargestellt. Mit Vorlage der Ergebnisse der Bürgerumfrage 2024 zum Thema „Lebensqualität und Zukunftsfragen“ wurde die Vorbereitungsphase abgeschlossen. Aktuell befindet sich der Prozess kurz vor Abschluss der Analysephase sowie zu Beginn der Zielsystem- und Projektphase. Die Analysephase umfasst im Einzelnen die Einrichtung verwaltungsinterner Steuerungsstrukturen („Kick-off Steuerungsteam und Arbeitsgruppe“), die Analyse bereits für Karlsruhe vorhandener Planungen und Strategien, die Sichtung und Verarbeitung von Daten zur Stadt Karlsruhe, die Erfassung globaler Trends, die sich perspektivisch auf die Stadtentwicklung auswirken, sowie die Beteiligung von Expertinnen und Experten. Zu Beginn der Zielsystem- und Projektphase ist die Erarbeitung eines Zukunftsbilds/Zielsystems für Karlsruhe vorgesehen; gleichzeitig wird das ISEK in Form von Beteiligungsformaten „nach außen“ sichtbarer. Der Prozess sieht ab September 2025 für einen Zeitraum von zwei Jahren die Einrichtung von zwei Personalstellen sowie die Beauftragung eines externen Begleitbüros zur Erarbeitung des ISEK vor. -- 2 of 6 -- – 3 – Abbildung 1: Projektterminplan ISEK 2040 2. Sachstand zum Jahresende 2025 Die Personalstellen konnten beide planmäßig zum 1. September 2025 besetzt werden. Zum selben Datum erfolgte im Rahmen eines europaweiten, nicht offenen Vergabeverfahrens die Beauftragung des Büros RHA Reicher Haase Assoziierte GmbH sowie dessen Nachunternehmers Zebralog GmbH. Die Aufgaben der Büros umfassen die Begleitung des Gesamtprozesses, die inhaltliche Beratung sowie die zielgerichtete Aufbereitung der entwickelten Strategien. Die Vertragszeiträume enden zum 31. August 2027. Bei der Formulierung der dem Auftrag zugrunde liegenden Leistungsbeschreibung als auch bei der Auswahlentscheidung für das externe Büro konnten Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinderatsfraktionen mitwirken. Der von den Büros gewählte Bearbeitungsansatz strukturiert den ISEK-Prozess nach der Logik einzelner komprimierter Arbeitsphasen – sogenannter „Sprints“. In jedem Sprint wird über einen vordefinierten Zeitraum (in der Regel circa acht Wochen, teilweise auch bis zu 14 Wochen) eine spezifische Aufgabenstellung in klar definierten Schritten bearbeitet. Neben Grundlagen-Sprints zum ISEK- Gesamtprozess in der Analysephase, werden einzelne Themen in der Zielsystem- und Projektphase in sogenannten Zukunftsbild-Sprints sowie nachgelagert in Strategie-/Maßnahmen-Sprints bearbeitet. a.) Analysephase – Grundlagen für den weiteren ISEK-Prozess Für die verwaltungsinterne Steuerung des ISEK-Prozesses wurden eine Arbeitsgruppe und eine Projektgruppe gebildet. In der Arbeitsgruppe, die alle 14 Tage zusammenkommt, sind alle Dezernate mit je einer benannten Person aus dem Dezernatsbereich vertreten. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Prozess ISEK 2040 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Vorbereitungsphase Kick-Off Vorbereitungsteam Evaluation ISEK 2020 Bürgerumfrage "Zukunftsthemen" - GR 4/2025 [BB] Monitoring Räumliches Leitbild (RL) Gemeinderatsklausur "Zukunftsthemen" [PB] Analysephase Kick-Off Steuerungsteam und Arbeitsgruppe Analyse vorhandener Planungen und Strategien (inkl. RL) Daten zur Stadt Karlsruhe Globale Trends Beteiligung Expertinnen und Experten [EB] Zielsystem- und Projektphase Aufhebung Sperrvermerk Personal / externes Büro [PB] Umfassende Beteiligung [BB, PB, EB, BZ] Zukunftsbild/Zielsystem Abstimmung Zukunftsbild/Zielsystem Gemeinderat [PB] Bürgerrat [BB] Identifikation Räumlicher Auswirkungen (RL) Strategien/Handlungsfelder, Projekt- & Maßnahmenkonzept Beschluss ISEK 2040 [PB] Fortschreibung RL Umsetzungsphase BB Bürger*innenbeteiligung Kick-Off PB Politikbeteiligung Meilenstein EB Expert*innenbeteiligung BZ Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure RL Räumliches Leitbild Personal / Externes Büro von Ende Q3/2025 bis Q3/2027 Amt für Stadtentwicklung, Bereich Stadtentwicklung, Stand: 21.März 2025 Monitoring und Projektsteuerung sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sind laufende Aufgaben während des kompletten ISEK-Prozesses. 2023 2024 2025 2026 2027 2028 -- 3 of 6 -- – 4 – fungieren als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in die Ämter und Gesellschaften der jeweiligen Dezernate; sie sind eng eingebunden und arbeiten inhaltlich am ISEK mit. Die Projektgruppe setzt sich aus drei weiteren von den Dezernaten benannten Personen (meist auf Amtsleitungsebene) sowie einer Vertreterin oder einem Vertreter je Dezernat zusammen. Sie trifft sich vierteljährlich. Neben der inhaltlichen Arbeit liegt ihre Aufgabe in der strategischen Steuerung des Gesamtprozesses. Die Sprint-Logik, in der das ISEK 2040 erarbeitet wird, sieht in der Analysephase zwei Grundlagen- Sprints vor. Beide Sprints laufen zeitlich parallel und greifen teilweise ineinander. Im Grundlagen-Sprint „Fokusthemen“ werden die einzelnen Analysebausteine bearbeitet und verdichtet. Der Grundlagen- Sprint „Kommunikations- und Beteiligungskonzept“ schafft die Basis für die ISEK-bezogene Kommunikation sowie die partizipative Ausgestaltung des gesamtem ISEK-Prozesses und einzelner Sprints in der Zielsystem- und Projektphase. Grundlagen-Sprint „Fokusthemen“ Ziel des Grundlagen-Sprints „Fokusthemen“ ist es, die spezifischen Stärken und Schwächen Karlsruhes herauszuarbeiten sowie die Chancen und Risiken zu identifizieren, die für die Entwicklung der Fächerstadt perspektivisch zum Tragen kommen. Darüber hinaus gilt es, eine Themenstruktur für die Arbeit in der Zielsystem- und Projektphase abzuleiten. Insgesamt wurden im Rahmen der Analyse von bereits für Karlsruhe vorhandenen Planungen und Strategien rund 80 für das ISEK 2040 relevante Dokumente identifiziert. Als übergeordnetes räumliches Planwerk der Stadtentwicklung fließen das Räumliche Leitbild und dessen Monitoring in die Betrachtung ein. Zu den berücksichtigten Fachstrategien einzelner Dienststellen und Ressorts gehören beispielsweise die Strategie 2030 – Wirtschaftsförderung, das Konzept Soziale Quartiersentwicklung, die Leitlinien gegen Kinderarmut, die Digitalstrategie der Stadt Karlsruhe, die Klimaanpassungsstrategie, das Klimaschutzkonzept, das Konzept zur Höhenentwicklung in Karlsruhe, der Aktionsplan City 2020-2026 und das Konzept für Öffentlichen Raum und Mobilität in der Innenstadt (ÖRMI) sowie das Kulturkonzept 2025. Auch die im IQ-Prozess verankerten Zukunftsthemen sind relevant und fließen mit ein. Weiterhin stellen die Ergebnisse aus der Bürgerumfrage zu „Lebensqualität und Zukunftsfragen“, die Evaluation des ISEK 2020 sowie die Ergebnisse der Gemeinderatsklausur am 9. November 2024 wichtige Grundlagen dar. Daneben erfolgt eine Untersuchung Karlsruhes anhand vorhandener statistischer Daten. Zur Identifikation globaler Trends, die in den nächsten Jahren für Karlsruhe relevant sein werden, wird auf die Megatrends des Zukunftsinstituts, die 15 Trendmoleküle und die „Stadt von Übermorgen“ (BBSR, urbanista, Futur A) sowie den Report „Urban Future with a Purpose“ (Deloitte, 2022) zurückgegriffen. Darüber hinaus erfolgt die Befassung mit (inter-)nationalen Zielsystemen der Stadtentwicklung. Hierzu gehören beispielsweise die New Urban Agenda (UN, 2017), die Neue Leipzig Charta (2020) sowie die Agenda 2030 mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (UN, 2015). Aus diesen Unterlagen wird in den kommenden Wochen ein Stärken-, Schwächen-, Chancen-, Risiken-Profil für Karlsruhe abgeleitet (SWOT-Analyse). Grundlagen-Sprint „Kommunikation und Beteiligung“ Parallel hat die Arbeitsgruppe im Grundlagen-Sprint „Kommunikation und Beteiligung“ für den ISEK- Prozess den Titel „Karlsruhe 2040“ sowie eine Arbeits- und Themenstruktur festgelegt. Diese orientiert sich in der Außenkommunikation an bisher etablierten Begrifflichkeiten. Die identifizierten Fokusthemen werden in den Sprints der Zielsystem- und Projektphase mit Zielen, Strategien und Maßnahmen hinterlegt und weiter ausgearbeitet. -- 4 of 6 -- – 5 – Abbildung 2: Übersicht der Fokusthemen für „Karlsruhe 2040“ Quelle: Grafische Darstellung durch RHA Reicher Haase Assoziierte und Zebralog Die aktuell für die Erarbeitung des ISEK vorgesehenen Fokusthemen und die damit verbundenen Fragestellungen für Karlsruhe 2040 sind im Einzelnen: - Bildung und Soziales – Wie wollen wir als Gesellschaft zusammenleben? - Umwelt – Wie wollen wir Mensch, Natur, Grünflächen und Ressourcen in Balance bringen? - Kultur und Freizeit – Wie wollen wir unsere Stadt gemeinsam erleben und genießen? - Stadt und Wohnen – Wie wollen wir Stadt und Innenstadt als Wohn- und Lebensraum weiterentwickeln? - Wirtschaft und Wissenschaft – Wie wollen wir arbeiten, forschen und wirtschaften? - Mobilität – Wie wollen wir in unserer Stadt unterwegs sein? - Klima – Wie wollen wir auf den Klimawandel reagieren und unsere Stadt resilient aufstellen? - Smart City – Wie wollen wir digitale Technologien datenbasiert und vernetzt für die Stadtentwicklung nutzen? Die Bürgerumfrage „Lebensqualität und Zukunftsfragen“ hat gezeigt, dass den Karlsruherinnen und Karlsruhern insbesondere die Themen Wohnen, Innenstadt, Klima, Kinderbetreuung, Migration und Integration, Sicherheit und Digitalisierung wichtig sind. Diese werden in den Fokusthemen adressiert. Dabei werden nach aktuellen Planungen die Themen Wohnen und Innenstadt im Fokusthema „Stadt und Wohnen“ sowie die Themen Kinderbetreuung, Migration und Integration, Sicherheit im Fokusthema „Bildung und Soziales“ bearbeitet. Für die Themen Klima und Digitalisierung ergibt sich über die Querschnittsthemen „Klima“ und „Smart City“ eine eindeutige Zuordnung. Abbildung 2 zeigt den Zusammenhang zwischen Kommunikationsstruktur nach außen, stark orientiert an der mit dem Gemeinderat abgestimmten Themenstrukturierung der städtischen Homepage, und einzelnen Fokusthemen als Arbeitsstruktur für die Sprints des ISEK. Ein starker Fokus lag bei der Benennung der Fokusthemen, dass diese gegenüber der Bürgerschaft nahezu selbsterklärend sind. -- 5 of 6 -- – 6 – Darüber hinaus werden die inhaltlichen und kommunikativen Schnittmengen zwischen den Fokusthemen und dem IQ-Prozess aufgezeigt (siehe Abbildung 2). Das gesamtstädtische Stärken-, Schwächen-, Chancen-, Risiken-Profil (SWOT-Analyse) aus dem Grundlagen-Sprint Fokusthemen ist eine entscheidende Rahmenbedingung, die bei der Arbeit in den einzelnen Fokusthemen berücksichtigt und teilweise noch themenspezifisch ergänzt werden muss. Zur detaillierten Ausarbeitung des Beteiligungsprozesses werden aktuell die für den Gesamtprozess relevanten Stakeholder identifiziert. Für die Arbeit in einzelnen Fokusthemen erfolgt im Rahmen der jeweiligen Sprints eine vertiefte Stakeholder-Betrachtung. Darüber hinaus haben die beiden Fachbüros gemeinsam mit der Arbeitsgruppe einen Beteiligungsbaukasten mit verschiedenen Beteiligungsformaten und -elementen ausgearbeitet. Auf diese kann im weiteren Prozess anlass- und themenbezogen zurückgegriffen werden. b.) Zielsystem- und Projektphase – Einstieg in Zielformulierungen Zur Erarbeitung erster möglicher Zielformulierungen für die Entwicklung Karlsruhes in den einzelnen Fokusthemen hat am 13. November 2025 ein verwaltungsinterner Workshop mit der Projektgruppe stattgefunden. Im Rahmen der Strategischen Leitungskonferenz am 1. Dezember 2025 hatten die Anwesenden die Möglichkeit, hierzu noch weiteren Input zu liefern. 3. Ausblick Januar bis April 2026 Bis April 2026 sollen die Arbeiten für ein Zielbild im Prozess Karlsruhe 2040 abgeschlossen sein. Der offizielle Beschluss des Zielbilds durch den Gemeinderat ist im Juni 2026 vorgesehen. Demnach wird die Analysephase im April abgeschlossen werden. Der Fokus des Prozesses verlagert sich ab Februar auf die Zielsystem- und Projektphase, zunächst insbesondere auf die partizipative Erarbeitung konsensfähiger Ziele. a.) Analysephase – Abschluss der Grundlagenarbeiten für den weiteren ISEK-Prozess im Januar 2026 Beide Grundlagen-Sprints werden im Januar 2026 abgeschlossen. Grundlagen-Sprint „Fokusthemen“ Der Grundlagen-Sprint Fokusthemen wird im Januar 2026 abgeschlossen werden. Im Ergebnis wird das finalisierte Stärken-, Schwächen-, Chancen-, Risiken-Profil für Karlsruhe (SWOT-Analyse) vorliegen. In dieses sollen auch die Ergebnisse eines Trendlabors, einem gemeinsamen Workshop mit Akteurinnen und Akteuren der lokalen Wissenschaftslandschaft, einfließen. Das Trendlabor ist für den 26. Januar 2026 geplant. Grundlagen-Sprint „Kommunikation und Beteiligung“ Als letztes Element des Grundlagen-Sprints „Kommunikation und Beteiligung“ wird im Januar 2026 eine finalisierte Stakeholdermatrix für den Gesamtprozess definiert. b.) Zielsystem- und Projektphase – Durchführung der Zukunftsbild-Sprints Zur Erarbeitung eines Zukunftsbilds/Zielsystems in den festgelegten Fokusthemen (s. Abbildung 2) werden im Zeitraum von Mitte Januar bis Ende April zeitgleich Zukunftsbild-Sprints stattfinden. Den öffentlichen Auftakt des Projekts Karlsruhe 2040 in die Breite markiert eine Bürgerwerkstatt am 11. Februar 2026. Diese wird flankiert durch weitere Maßnahmen zur Kommunikation (unter anderem Webauftritt, Pressearbeit etc.) und Beteiligung (z. B. Online-Dialoge). Daneben wird es für jedes Fokusthema noch eine eigene Stakeholder-Beteiligung im März geben. In der Gemeinderatsklausur am 17. April 2026 wird auf Basis der bis dahin gewonnenen Erkenntnisse sowie den Ergebnissen Beteiligungsergebnissen ein Workshop zum Zielbild für „Karlsruhe 2040“ stattfinden. Darüber hinaus wird für die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte die Möglichkeit bestehen, künftige Mitwirkungsformate mitzubestimmen sowie das Thema Bürgerrat im ISEK-Prozess näher zu beleuchten. -- 6 of 6 --
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Niederschrift 20. Plenarsitzung des Gemeinderates 27. Januar 2026, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 7 der Tagesordnung: Integriertes Stadtentwicklungskonzept "Karlsruhe 2040" - Sachstandsbericht Vorlage: 2025/1235 Beschluss: Der Gemeinderat nimmt die Informationsvorlage zum Sachstand des Erstellungsprozesses zum Jahresende 2025 zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Karlsruhe 2040“ zur Kenntnis. Abstimmungsergebnis: Kenntnisnahme Der Vorsitzende setzt um 17:48 Uhr die unterbrochene Sitzung fort, ruft Tagesordnungs- punkt 7 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgten Vorberatungen im Haupt- und Finanzausschuss am 13. Januar 2026: Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir können, denke ich, die unterbrochene Sitzung fortset- zen. Ich will erst noch einmal ankündigen, um 19:00 Uhr würde ich abbrechen, weil wir alle die Möglichkeit haben sollten, um 19:30 Uhr pünktlich und nicht zu abgehetzt auf eine Gedenkveranstaltung zu gehen. TOP 7, das ist eine Informationsvorlage, die haben Sie alle zur Kenntnis genommen, davon bin ich überzeugt, vielen Dank. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 20. Februar 2026 -- 1 of 1 --