Projektverlängerung und Bericht Evaluation: AniKA- Ankommen in Karlsruhe
| Vorlage: | 2025/1073 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 18.11.2025 |
| Letzte Änderung: | 20.11.2025 |
| Unter Leitung von: | Büro für Integration |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Integrationsausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 26.11.2025
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
AniKA – Ankommen in Karlsruhe – Kaiserallee 12d, 76133 Karlsruhe Tel: +49 176 15730542 - anika-net@ibz-karlsruhe.org - www.anika-net.de BERICHT ANIKA - Stand Anfang September 2025 ➢ Reichweite & Nutzung - Bis Anfang September 2025 wurden 34.177 eindeutige Seitenaufrufe registriert (Vergleich: 47.656 im gesamten Jahr 2024) - Interaktionsrate: +1.314,7 % (2.122 maximale Aktionen pro Besuch im Jahr 2025 gegenüber 150 in 2024) - Verweildauer: +20,8 % (Ø 2:02 Minuten in 2025 gegenüber 1:40 Minuten in 2024) - Interne Suchanfragen: +5,6 % (929 Suchvorgänge in 2025 gegenüber 880 in 2024) ➢ Sprach- und Zielgruppenorientierung - Integration der polnischen Sprachversion in die Webseite - 28,8% Steigerung der Zugriffe polnischsprachiger Nutzer*innen Beschreibung des Projekts AniKA – Ankommen in Karlsruhe ist der Karlsruher Weg zur digitalen Unterstützung von Zugewanderten. Unser gemeinsames Ziel ist es, AniKA als Marke der Stadt Karlsruhe zu etablieren. Die Internationalisierungsstrategie Karlsruhe sieht vor: Karlsruhe soll Welcome City werden. Der Integrationsplan sieht vor, die Willkommensstrukturen kontinuierlich zu verbessern. AniKA leistet zu beiden Zielen einen wertvollen Beitrag: Die Plattform bietet verlässliche, mehrsprachige Informationen und erleichtert das Ankommen in der Stadt. Ein zentrales Handlungsfeld ist dabei die interkulturelle Öffnung verstanden als „Anpassung von Institutionen, Behörden und Verwaltungen an die Anforderungen der Einwanderungsgesellschaft“ (Lima Curvello, 2010). Denn zu den typischen Zugangsbarrieren für Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Regelstrukturen zählen u. a. Sprachbarrieren, fehlende Informationen über Angebote und kulturell geprägte Interpretationsmuster der Klienten*innen (Schröer, 2007). Hier setzt AniKA an, indem es Hürden abbaut und den Zugang zu bestehenden Angeboten erleichtert. Darüber hinaus fördert das Quartiersmanagement der Stadt Karlsruhe die Vernetzung aller Aktiven in den Stadtteilen – auch hier liefert AniKA mit seinen Angeboten einen wichtigen Baustein und schafft Schnittstellen zwischen Verwaltung, Beratungsstellen und der Zivilgesellschaft. Zielsetzung Oberziel: AniKA als Marke der Stadt Karlsruhe etablieren und als digitale Anlaufstelle für alle Informationen für (neu) ankommende Menschen positionieren. Hauptziel: Die Bekanntheit der AniKA-Webplattform weiter steigern. Unterziele: a. Steigerung der Besucherzahlen (Webseite) b Aufbau und Pflege eines starken Netzwerks zur Zusammenarbeit (Networking) c. Bekanntmachung der Arbeit von AniKA (Öffentlichkeitsarbeit) Erfolge des Projekts a. Webseite AniKA – Ankommen in Karlsruhe – Kaiserallee 12d, 76133 Karlsruhe Tel: +49 176 15730542 - anika-net@ibz-karlsruhe.org - www.anika-net.de BERICHT ANIKA - Stand Anfang September 2025 b. Networking ➢ Pflege des Netzwerks: - Erstellung und Versand eines Newsletters alle 4 Monate - Durchschnittlich 65% Beteiligung an den Bündnistreffen • BT Januar 2025: Hauptthemen Internationalisierungsstrategie: Ziele und die neue Vision Internationales Karlsruhe 2030 sowie Einbürgerungsantragstellung in Karlsruhe. (TO in Anhang) • BT Oktober 2025: Aufenthaltsrecht und Asylpolitik; Vorintegration – Leben und Arbeiten in Deutschland; Finanzierung der Deutschkurse und Polizei-Prävention ➢ Gewinnung strategischer Migrantenorganisationen: - Aufnahme des Deutsch-Ukrainischen Vereins e.V. als neues Mitglied - Einbindung der Hausvereine des ibz: Spanischer Elternverein Karlsruhe e.V. - Vorstellung von AniKA bei strategischen Migrantenorganisationen (z.B. Alma Karlsruhe, Juli 2025) ➢ Zielgruppenarbeit & Evaluation: - Fokusgruppe mit Teilnehmenden von VHS-Deutschkursen sowie internationalen Fachkräften (Juni 2025) im Rahmen der Evaluation der Webseite ➢ Kooperation mit dem Bürgerbüro: - AniKA-Postkarten an den Schaltern - Aufhängung eines Plakats im Wartezimmer (ab Oktober 2025) - Präsentation des AniKA-Videos im Wartebereich ➢ Kooperations- und Fachgespräche: - Mit Frau Verena Meister, Gleichstellungsbeauftragte. Bedarfe und Hürden zugewanderter Frauen auf dem Arbeitsmarkt ➢ Content- und SEO-Management - Kontinuierliche SEO-Optimierung zur Steigerung der Sichtbarkeit - +5 % Zuwachs an Inhalten/Angeboten sowie +10 % Aktualisierungen bestehender Inhalte - Regelmäßige Pflege des Veranstaltungskalenders (8–12 Veranstaltungen online, Ziel: mind. 5) ➢ Inhaltliche Weiterentwicklungen - Einbindung der neuen Kachel "Erstberatung" auf der Startseite - Überarbeitung der Kachel „Leben“ – (englische Version) - Laufende Pflege der Kachel „Comminities“ - Erstellung einer Unterseite zur Vorstellung des Ehrenamtsteams - Aufbereitung von Inhalten zu Mentoring-Programmen in Karlsruhe ➢ Feedback- und Evaluationsprozesse - Bearbeitung von Online-Feedback von Besucher*innen - Bereitstellung von Webstatistiken sowie begleitenden Analysen für die BfI- Praktikantin, die mit der Evaluation der Website betraut ist ➢ Weiterentwicklung der Webseite - Regelmäßiger fachlicher Austausch mit SaaS-Web, unserem Host, zur Programmierung und zum technischen Management - Kontinuierliche Optimierung von Struktur und User Experience (z. B. Umgestaltung von Kacheln, Navigation, Content-Struktur) AniKA – Ankommen in Karlsruhe – Kaiserallee 12d, 76133 Karlsruhe Tel: +49 176 15730542 - anika-net@ibz-karlsruhe.org - www.anika-net.de BERICHT ANIKA - Stand Anfang September 2025 ➢ Social Media: - Kontinuierliche Pflege und Steigerung der Reichweite des Instagram-Kanals (788 Follower, Stand September 2025) ➢ Karlsruhe App: - Einrichtung (Mai 2025) und laufende Aktualisierung des AniKA-Kanals (Ø 7,5 neue Abonnent*innen pro Monat) ➢ Präsenz bei Veranstaltungen: Sichtbarkeit und Vernetzung durch Informationsstände und Beiträge bei: - Alma Assoziation „Strong Roots Breaking Down Borders for Latinas“ (März 2025) - O-Phase des KIT für internationale Studierende (April 2025) - MONDO (Juni 2025) - FOLKloria (Sep. 2025) - Einbürgerungsfeier (Sep. 2025) - Frauenwirtschaftstage (Okt 2025) - Infobörse des ibz „Arbeit, Aus- und Weiterbildung“ (Okt 2025) ➢ Werbematerialen: - Aktualisierung der Postkarte mit stärkerem emotionalem Bezug (Integration von Fotos Zugewanderter) - Give-aways: Handyhalter mit farbigem Logo (Nachbestellung) sowie Mäppchen mit AniKA-Logo für die Kinder-Mal-Aktion bei MONDO 2025 ➢ Werbe- und Kommunikationsstrategie: - Kontakt mit PIA zur Verbreitung des Image-Videos der AniKA-Website. - Regelmäßige Verteilung von Postkarten und Plakaten ➢ Öffentlichkeitswirksame Aktionen: - Kinder-Mal-Aktion bei MONDO - Kinder aus aller Welt malen ihren Lieblingsort in Karlsruhe. Ziel: Sichtbarmachung von Vielfalt - Abdruck der Zeichnungen auf der Rückseite der AniKA-Postkarte - Geplante Ausstellung der Kinder-Werke im ibz - Potenzielle Kooperation mit dem MartA-Projekt: Einladung der Mütter der teilnehmenden Kinder c. Öffentlichkeitsarbeit - Mit Frau Sonja Greiner, Landratsamt Karlsruhe. Umsetzung des Programms Mind- Spring zur Förderung der psychosozialen Stabilität von Geflüchteten und Migrant*innen - Mit Frau Esperanza del Real, AWO-Flüchtlingshilfe. Deutschkurse und Mentoring- Programme - Mit Frau Rebecca Weber und Frau Daniela Schlittenhardt, Siebenstein. Elternbegleitung im Rahmen des Bundesprogramms ElternChanceN. Deutschkursangebot für Eltern und Kinder. In Kooperation mit Kinderbüro - Mit Frau Almut Gülzow, Goethe-Institut Chile. Projekt Vorintegration: Leben und Arbeiten in Deutschland vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ➢ Externe Vernetzung: - Beteiligung an Netzwerk Internationale Fachkräfte in der TechnologieRegion Karlsruhe (Sep. 2025) - AniKA – Ankommen in Karlsruhe – Kaiserallee 12d, 76133 Karlsruhe Tel: +49 176 15730542 - anika-net@ibz-karlsruhe.org - www.anika-net.de BERICHT ANIKA - Stand Anfang September 2025 ➢ Strategische Kooperation innerhalb des Bündnisses: - Erarbeitung eines Memorandum of Understanding (MoU) mit Partnerorganisationen zur Stärkung der Zusammenarbeit und zur weiteren Bekanntmachung der AniKA- Webplattform ➢ Berichte und Anfragen: - Regelmäßige Erstellung und Auswertung statistischer Berichte zur Websitenutzung. - Erstellung eines Sachberichts für die Volt-Fraktion (Themenfeld „Arbeit und Beruf“ – Ziele und Wirkungen von AniKA) - Beantwortung und Weiterleitung von Anfragen über das Kontaktformular der Webseite - Austausch mit Dezernat 3 zur Optimierung der Webseite und strategischen Zielen (Sep. 2025) ➢ Organisation und Koordination: - Vorbereitung und Durchführung der Steuerungsgruppen-Sitzungen sowie der AniKA- Bündnistreffen: ✓ Themensuche und Priorisierung ✓ Auswahl und Betreuung von Referent*innen ✓ Logistik und Organisation bei Standortwechsel ➢ Ehrenamtsmanagement: Gewinnung und Koordination neuer Ehrenamtlicher. - Designerin (Layout & Corporate Design) - Ehrenamtlicher für die polnische Sprachversion der Webseite - Ehrenamtlicher für Unterstützung bei Veranstaltungen - Unterstützung bei der Verteilung von Postkarten Andrea Ramírez F. Leitung AniKA ➢ Wertschätzung Ehrenamtlicher: - Jahresabschluss-Treffen mit Dankeschön-Aktion (Dezember 2025) d. Weiteren Tätigkeiten
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Extrahierter Text
Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/1073 Verantwortlich: Dez. 3 Dienststelle: Büro für Integration Projektverlängerung und Bericht Evaluation: AniKA- Ankommen in Karlsruhe Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Integrationsausschuss 26.11.2025 2 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Der Integrationsausschuss nimmt den Sachstand zum evaluierten Projekt „AniKA – Ankommen in Karlsruhe“ zur Kenntnis. In seiner Sitzung am 10. Juli 2025 hat der Integrationsausschuss dem Gemeinderat die Empfehlung ausgesprochen im Rahmen der Haushaltsberatungen zum Doppelhaushalt 2026/2027 über die Verstetigung des Projektes AniKA abzustimmen. Im Zuge der Beratungen zum Doppelhaushalt 2026/2027 wird im Rahmen der Empfehlungsliste ein Antrag durch den Arbeitskreis Integrationsausschuss zur Verstetigung und dauerhaften Finanzierung des Projekts über Haushaltsmittel im Gemeinderat gestellt. Sollte die Verstetigung im Rahmen der Haushaltsberatungen nicht beschlossen werden, erfolgt die Finanzierung des Projekts AniKA ab dem Haushaltsjahr 2026 bis einschließlich 2027 über den Flüchtlings- und Integrationsfonds des Büros für Integration. Diese Mittel stehen vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderats über freiwillige Transferleistungen zur Verfügung. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☐ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: 2026: 53.465,- Euro 2027: 55.354,- Euro Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Beschreibung des Projekts Das im Juni 2018 gestartete Projekt „AniKA – Ankommen in Karlsruhe“ wurde bereits mehrfach im Integrationsausschuss vorgestellt: ▪ 22.03.2018 (Entscheidung über Projektstart) ▪ 12.07.2019 ▪ 26.06.2020 ▪ 30.06.2021 ▪ 06.07.2022 ▪ 23.11.2023 Nun steht die weitere Verlängerung von Januar 2026 bis Ende Dezember 2027 an. Auftrag Die Angebote von AniKA spielen bereits eine zentrale Rolle in der Willkommensstruktur der Stadt Karlsruhe: Sie unterstützen die Profilschärfung von Karlsruhe als Willkommensstadt als Ziel der Internationalisierungsstrategie und bilden die zentrale digitale Willkommensstruktur für Zugewanderte im Sinne des Integrationsplans. Sie vermögen es, die interkulturelle Öffnung von Verwaltung und Gesellschaft zu fördern und gleichzeitig Karlsruhes Attraktivität als moderne, zugewandte Stadt zu erhöhen, auch im internationalen Wettbewerb. Die lokalen Verwaltungs- und Beratungsstrukturen werden nachhaltig entlastet. Zielgruppen Angesprochen werden Neuzugewanderte, Menschen, die eine Zuwanderung planen, insbesondere (potentielle) Fachkräfte und Studierende aber auch Geflüchtete. Die separate Plattform BUNT für Geflüchtete in der Landeserstaufnahmestelle wurde in die AniKA-Plattform integriert. Zunehmend werden auch migrantische Communities angesprochen und die Plattform als Anlaufstelle für das internationale Zusammenleben in Karlsruhe etabliert. Struktur Die Geschäftsstelle AniKA, angesiedelt beim Internationalen Begegnungszentrum e. V. (ibz), ist überwiegend im Operativen tätig, die Steuerung erfolgt durch das Büro für Integration (BfI) und eine Steuerungsgruppe. Feste Mitglieder sind das BfI, das ibz sowie die Ausländerbehörde. Temporäre Mitglieder sind aktuell der Internationale Bund und die Bundesagentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt. Ehrenamtliche unterstützen das vielsprachige Web-Angebot. Die Initiative umfasst drei Säulen: ▪ Webplattform: Umfangreiche Hinweise zu ersten Schritten beim Ankommen, zu Beratungsangeboten, Spracherwerb, Arbeit und Leben in Karlsruhe einschließlich aktueller Veranstaltungshinweise. ▪ Expertenbündnis der Integrationsakteure: 60 Bündnismitglieder, 10 Kooperationspartner ▪ Öffentlichkeitsarbeit – 3 – Zielsetzung Oberziel ist es, AniKA als niederschwellige digitale Willkommensstruktur der Stadt Karlsruhe für den Bereich Integration zu verfestigen. Als Unterziele wurden definiert: ▪ Erhöhung der Klickzahlen auf der Webseite www.anika-net.de (alternativ unter www.ankommen-karlsruhe.de erreichbar) ▪ Stärkung des Netzwerks und Vertiefung der Zusammenarbeit der Akteure ▪ Weitere Bekanntmachung der Arbeit von AniKA über verstärkte Öffentlichkeitsarbeit Evaluation des Projekts AniKA Das Büro für Integration führte eine umfassende Evaluation des Projekts AniKA mit dem Fokus auf den Betrachtungszeitraum von 2022 bis 2024 durch. Ziel war es, die Effektivität und Wirkung der AniKA Webplattform sowie die Zusammenarbeit im Bündnis umfassend zu betrachten, um eine zukunftsweisende Ausrichtung zu gewährleisten. Zur Qualitätssicherung erfolgte die Durchführung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtentwicklung. AniKA legt pro Quartal und pro Jahr Kennzahlen vor. Der AK Integrationsausschuss wird unterjährig und der Integrationsausschuss zum Ende der Förderperiode über den Fortschritt des Projektes informiert. Bausteine der Evaluation ▪ Quantitative Auswertung o Analyse der Plattform durch Untersuchung der Nutzungsdaten der AniKA-Plattform selbst sowie technische Bewertungen durch Webanalyse-Werkzeuge o Befragung der Bündnispartner*innen durch zwei themenzentrierte Fragebögen ▪ Qualitative Auswertung o Zwei moderierte Gruppeninterviews mit Nutzenden der AniKA-Plattform mit inhaltsanalytischer Auswertung Die Evaluation konzentriert sich auf sieben Themenfelder. Es folgen wesentliche konkrete Handlungsempfehlungen. Das ausführliche Evaluationspapier mit den Untersuchungs-ergebnissen und Erkenntnissen ist beigefügt. Themenfeld 1. Reichweite und Nutzung der Plattform Empfehlungen ▪ Markenauftritt und Werbemaßnahmen für die Plattform AniKA im Zusammenspiel überdenken ▪ Suchmaschinenoptimierung weiterhin fokussieren auch für KI-Suchen 2. Nutzerfreundlichkeit und Verständlichkeit der Plattform Empfehlungen ▪ Optimierung des Seitenaufbaus für übersichtliche Nutzung an Mobilgeräten empfohlen, mit Straffung der Navigation nach aktuellen Gestaltungsrichtlinien ▪ Erleichterung der Orientierung über Filterfunktionen, z. B. nach Aufenthaltsstatus, familiärer Situation, Herkunft (innerhalb oder außerhalb der EU) o. Ä., Einbindung von KI- Werkzeugen wie Chatbots prüfen ▪ Aufnahme weiterer Sprachen gut begründen, da Pflege der Inhalte dann weniger agil, Bindung personeller Ressourcen mitdenken, vertiefte Nutzung automatisierter Übersetzungen prüfen 3. Relevanz für Multiplikatoren – 4 – Empfehlungen ▪ Explizite Vorstellung der Web-Plattform unter Beratenden mit Inhalten und Nutzen auch zur Zeitersparnis in der Beratung, um Nutzungstiefe bei Multiplikatoren zu erhöhen 4. Zukunftsperspektiven und Weiterentwicklung Empfehlungen ▪ Social Media Bespielung und Verbreitung weiter ausbauen für zukunftsgerechte Ausrichtung des Gesamtangebotes ▪ Gesamtkonzept Öffentlichkeitsarbeit mit ressourcenorientierter Prüfung, welche Informationen über welche Kanäle zu transportieren sind ▪ Bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Angebote und User Experience, auch mit Blick auf Communities und ein interkulturelles Zusammenleben in Karlsruhe 5. Marken- und Designwirkung Empfehlungen ▪ Beibehaltung des Namens AniKA aus Kontinuitätsgründen, Präzisierung durch Spiel mit Untertitel, Slogan, Wahl der Sprache ▪ Schärfung des Logos ▪ Bessere Sichtbarmachung der Nähe zur Stadtverwaltung Karlsruhe 6. Evaluation des AniKA-Bündnisses Empfehlungen ▪ Wunsch aus dem Bündnis, neben Wissensvermittlung den Aspekt des Netzwerkens und Interagierens in den Bündnistreffen stärker zu gewichten ▪ Bei geeigneten Fragestellungen (vgl. AG Internationale Fachkräfte im Gesundheitswesen) Rückgriff auf Expertise aus dem Netzwerk denkbar ▪ Bündnis weiterhin strategisch erweitern, Bindung vertiefen 7. Gesamtbedeutung für Willkommensstruktur und -kultur Empfehlungen ▪ Inhaltlich und technisch bereits gutes Angebot weiter zukunftsfähig optimieren ▪ Nachhaltige Stärkung von Wahrnehmung und Nutzung durch geschärften Markenauftritt, flankiert von zielgruppenorientierter Öffentlichkeitsarbeit, ggfs. unterstützt durch Werbekampagne mit Blick auf Zielgruppen und geografische Reichweite, sowie Kosten-Nutzenabwägungen aller Maßnahmen ▪ Engere Zusammenarbeit mit Multiplikatoren zur weiteren Platzierung der Plattform als zentralere Ressource für Migrantinnen und Migranten Zugriffszahlen im Vergleich ▪ Plattform AniKA 2024 o Besuche 36.092 o Eindeutige Seitenansichten 47.656 ▪ Karlsruhe.de 2024, Bereich Integration und Chancengleichheit mit allen Unterseiten o Besuche 5.777 o Eindeutige Seitenansichten 27.674 (pro Besuch hier mehr Seitenaufrufe) – 5 – Fazit der Evaluation Das digitale und mediale Angebot von AniKA für Zugewanderte wird inhaltlich als relevant und qualitativ hochwertig bewertet mit steigender Reichweite in Karlsruhe, Deutschland und auch weltweit. Ein regelmäßiges Monitoring erlaubt schon jetzt eine stetige Schärfung der Angebote. Eine Weiterentwicklung im Sinne der obigen Empfehlungen wird empfohlen, um die Angebote zukunftsfähig aufzustellen und somit die positiven Effekte für Zugewanderte und Stadtgesellschaft zu verstärken. In Umsetzung der zentralen Ergebnisse der Evaluation ist für 2026 ein Relaunch der Webseite und des Markenauftritts geplant. Die strategische Aufstellung mit Geschäftsstelle, Expertenbündnis und Informationsplattform schafft Synergien und Mehrwert. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Die Projektkosten orientieren sich an den Ansätzen der Vorjahre und steigen entsprechend der tariflichen Anpassungen. Die Sachmittelkosten erhöhen sich marktüblich, insbesondere aufgrund gestiegener Miet- und Nebenkosten. Insgesamt ergibt sich eine Kostensteigerung von 4,0 % von 2025 auf 2026 sowie 3,5 % von 2026 auf 2027. Finanzierungsübersicht Projektlaufzeit 01.01.2026 – 31.12.2027 Personal- und Sachkosten 2026 53.465 Euro geplanter Städtischer Zuschuss 2026 53.465 Euro Personal- und Sachkosten 2027 55.354 Euro geplanter Städtischer Zuschuss 2027 55.354 Euro Verstetigung Eine Verstetigung des Projekts AniKA als Maßnahme soll den Auftritt nach innen und außen nachhaltig stärken und die Planbarkeit erhöhen. Anlage: Bericht AniKA - Stand Anfang September 2025