Otto-Dullenkopf-Park, 2. BA - Information über die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung und Vergabe der Planungsleistung
| Vorlage: | 2025/0958 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 10.10.2025 |
| Letzte Änderung: | 06.11.2025 |
| Unter Leitung von: | Gartenbauamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Oststadt |
Beratungen
- Planungsausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 13.11.2025
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
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Otto Dullenkopf Park Spiel- und Aktionspark Dirt Park Naturspielplatz Wasserspielplatz Parkcafé Sportpark Schlachthofgelände Schloss Gottesaue „Wildnis“ Kleinkind- spielplatz Rundweg Rundweg Promenade Durchgang Hallen Vorkonzept Otto-Dullenkopf-Park Lageplan M 1:500, 9. Mai 2025 helleckes landschaftsarchitektur N Rückzug
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helleckes landschaftsarchitektur Konzepterläuterung Otto-Dullenkopf-Park Karlsruhe 1 Konzepterläuterung Otto-Dullenkopf-Park Der Otto-Dullenkopf-Park, früher Ostauepark, ist eine bedeutende grüne Erholungs- und Bewegungsfläche in der Oststadt Karlsruhes. Er verbindet vielfältige Nutzungen: als Bewegungspark für Jung und Alt, als grüne Ruheoase, sowie als Veranstaltungsort für Feste und Festivals im Sommer. Der Park liegt in der Wiesenlandschaft des Schloss Gottesaue, die in Zeiten der Industrialisierung für den Bahnverkehr aufgefüllt wurde und heute Teil eines städtischen Grünkonzepts ist. Die Nähe zu den Stadtbahnlinien, der Musikhochschule Schloss Gottesaue, dem Kulturort Schlachthof und zukünftigen Verbindungen nach Durlach macht den Park nicht nur zu einem beliebten grünen Aufenthaltsort, sondern auch zu einem wichtigen urbanen Knotenpunkt. Der bisher realisierte Parkabschnitt umfasst einen Skatepark, Bolzplätze, Wegeverbindungen, ein Parkcafé, Spielplätze, große Wiesenflächen sowie alte Baumbestände und Raster aus neugepflanzten Zierkirschen. Der Park ist noch nicht vollendet, denn der konzeptionell noch ausstehende Parkteil um das ehemalige Busdepot ist bisher eingezäunt und abgepflanzt und wird sowohl als Bodenzwischenlager als auch vom Zirkus- und Aktionsbüro des Stadtjugendausschusses (stja) genutzt und mit Zirkus und Circustrail bespielt. Diese bisher nur geduldete Sondernutzung des stja und der vage Verbleib der Hallen und deren Nutzungserweiterung um das Fanprojekt des KSC und weitere urbane Bewegungskulturen ist gemäß B-Plan Änderung nun gesichert und festgesetzt und soll in das Gesamtkonzept und die bestehende Parklandschaft des Otto-Dullenkopf-Park integriert werden. Ein zentraler Bestandteil, des aus den Ergebnissen eines Beteiligungsverfahrens und unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen hervorgegangenen Konzepts ist der große Rundweg „Ottos Meile“, der die Verbindung zwischen dem bestehenden Park und der erweiterten Fläche herstellt. Mit einer Länge von 1,1 km, einer Breite von 3-4 m und asphaltierter Oberfläche ist er barrierefrei zum Flanieren, Spazieren, Joggen, Bobbycar-Fahren und Gassigehen geeignet und durch seine Bögen für Fahrradfahrer weniger attraktiv. Er schlängelt sich entlang der Parkränder, durchquert den Hallenriegel über einen offen gestalteten Durchgang, schafft Ruheinseln, neue Parkräume und Einblicke in die vielfältigen Bereiche des Parks. „Ottos Meile“ erschließt alle Ecken des Parks und bietet immer wieder Blicke in die offene Mitte, die gestalterisch als Ruhepol und klimatisch der Kaltluftentstehung dient. Entlang des Weges entwickeln sich unterschiedliche Strukturen, artenreiche Blumenwiesen, Kräuterrasen, Strauchpflanzungen, alte Baumbestände und Platzflächen, die zum Entdecken einladen. Der Rundweg integriert bestehende Spielplätze, Sportflächen, Gastronomie, den Circus Trail und die Skateanlage, wobei er die Flächen im bestehenden Parkabschnitt aufnimmt und im neuen Abschnitt neu strukturiert und alle miteinander verbindet. Er schafft fließende Übergänge zwischen öffentlichen Park und seiner Sondernutzung, trennt bei Bedarf bestimmte Bereiche und berücksichtigt die geplante Stadtbahnverbindung nach Durlach als zukünftigen Parkrand im sportdominierten Umfeld. Dort entstehen neue Räume für Aktivitäten wie öffentliche Tanzflächen oder Beachvolleyballfelder. Zusätzlich zu „Ottos Meile“ werden kleinere, unbefestigte Wege angedacht, die wie Seitenarme den Park durchqueren, zu ruhigen Plätzen oder schattigen Bäumen führen und den Nutzungsdruck entzerren. Ein spezieller Weg mit Skateangebot verbindet die Skaterszene im Hallenbereich mit dem öffentlichen Skatepark. Die wichtigsten Zugänge zum Park sind befestigt und gut angebunden. Verbindungen zur Oststadt, zum Schloss Gottesaue, zur Innenstadt sowie zum Schlachthof und Messplatz werden direkt in den Park integriert. Die Eingänge werden durch Platzgestaltungen und Kunstinstallationen aufgewertet und sichtbar gemacht. Die alte Bahntrasse von Karlsruhe nach Durlach durch die Aue ist zwar nicht mehr sichtbar, aber noch erkennbar an der Raumkante zwischen Park und Sondergebiet. Sie bleibt eine attraktive Verbindung, um den Park zu queren, ohne die Wiese oder die Parkrunde zu stören. Durch Rückbau und Pflege wird die Raumkante unsichtbar, während die Verbindung zur breiten Promenade durch eine Mittelzone mit Bänken und Belagswechsel ausgebaut wird. Diese schafft einen sicheren Fuß- und Radweg, der eine schnelle Querung ermöglicht und gleichzeitig Verweilmöglichkeiten im Park bietet, besonders für diejenigen, die nicht „Ottos ausschweifende Meile“ nutzen möchten. landschaftsarchitektur helleckes 2 Konzepterläuterung Otto-Dullenkopf-Park In den Übergangsbereichen zwischen dem bestehenden Park und dem ehemaligen Busdepot sind Spielangeboten vorgesehen. Im Norden der Hallen entsteht ein Wasserspielplatz, der die Topografie nutzt und durch Aufschüttungen und Wälle die Raumwirkung verstärkt. Das Regenwasser des Hallendachs wird in Mulden nördlich der Hallen versickert, die in Spielplatznähe als Feuchtbiotop gestaltet werden. Umfangreiche Baumpflanzungen sorgen für ein klimafreundliches Umfeld. Hinter den Hallen entsteht ein Naturspielplatz, der das Thema Wildnis aufgreift und unkonventionelle Erlebnisräume unter einer Pappelgruppe schafft, wobei die unmittelbare Umgebung „wild“ und auch tatsächlich unberührt bleiben und als solche ausgewiesen und geschützt werden soll. Beide Spielbereiche verstehen sich als verbindendes Angebot für die Oststadtbürgerschaft und die stja-Szene. Das Gesamtkonzept basiert auf einem nachhaltigen, durchdachten Wegesystem, das die bestehenden wertvollen Strukturen erhält und mit Hilfe von Bürgerbeteiligung ein zeitgemäßes, vielseitiges Raumprogramm schafft. Ziel ist ein Stadtpark, der Natur, Erholung, Sport und Spiel harmonisch vereint, den Ansprüchen der Nutzer gerecht wird und eine offene, respektvolle Atmosphäre fördert. aufgestellt am 04.07.25 Maret Stoll helleckes landschaftsarchitektur
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19884 20225 19891/19 2368/1 20196 2374/2 2367/1 19885 19891/29 19889/4 20222 20223 2367/9 19882/1 19890 19891/1 19891/28 19887 19891 19891/2 19888 19892 19891/17 19891/18 19891/26 19891/25 19891/24 19891/20 4 1 11 4 3 17 Ostring Alter Schlachthof Wolfartsweierer Straße Am Schloss Gottesaue Zimmerstraße Otto-Dullenkopf-Park ± Otto- Dullenkopf- Park 2. BA Dieser Plan wurde über die "Geodaten-Auskunft Karlsruhe" erstellt. Er darf ohne Erlaubnis nicht vervielfältigt werden. Änderungen und Einträge sind deutlich als solche kenntlich zu machen. Bearbeiter/in: Gemarkung:Datum:Maßstab: 1:2.000 19.08.2025 Birgit Widmann Karlsruhe - Oststadt Gartenbauamt Planung Stadt Karlsruhe
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Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0958 Verantwortlich: Dez. 5 Dienststelle: Gartenbauamt Otto-Dullenkopf-Park, 2. BA - Information über die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung und Vergabe der Planungsleistung Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Planungsausschuss 13.11.2025 2 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Der zu beplanende 2. Bauabschnitt umfasst eine Fläche von rund 4 Hektar und bildet den letzten noch nicht gestalteten Abschnitt des Otto-Dullenkopf-Parks. Aufgrund des mit der 2. Änderung des Bebauungsplans umgesetzten Ziels, die ehemaligen RVS-Hallen für eine Nutzung durch den Stadtjugendausschuss zu erhalten, ist eine planerische Anpassung und Überarbeitung des verbleibenden Parkareals erforderlich. Im ersten Halbjahr 2025 wurden in einem mehrstufigen Bürgerbeteiligungsprozess Anforderungen verschiedener Nutzergruppen sowie des Stadtteils ermittelt und in einer Machbarkeitsstudie durch ein beauftragtes Planungsbüro zur möglichen Umsetzung überprüft. Auf der Grundlage der Studie und des Beteiligungsprozesses ist vorgesehen, mittels eines VGV- Verfahrens, ein Planungsbüro mit der Vorplanung für ein Gesamtkonzept zur Gestaltung des letzten Parkabschnitts zu beauftragen. Die Finanzierung ist durch investive Haushaltsmittel des GBA unter der Kontierung 7.670013.700 sichergestellt. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten bis zur Planung LP2 nach HOAI: 200.000 € Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☒ positiv ☒ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Die Geschichte des Otto-Dullenkopf-Parks (frühere Bezeichnung Ostauepark) beginnt bereits im Jahr 1992 mit dem Siegerentwurf des städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerbs von Prof. Rossmann und Partner und dem Landschaftsarchitekten Karl Bauer. Das Planungskonzept wurde in den Rahmenplan Karlsruhe-Südost übernommen, weiterentwickelt und vom Gemeinderat am 15.11.1994 zur Ausführung bestimmt. Dieser Plan sieht eine innerstädtische Parkanlage für die mit öffentlichen Grünflächen unterversorgte Oststadt vor. Mit Inkrafttreten des Bebauungsplans Nr. 885 "Gottesaue - Ostauepark, 2. Änderung", seit 5.2.2024 rechtskräftig, wurden die Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung des Otto-Dullenkopf-Parks geschaffen. Im zurückliegenden Zeitraum, seit Fertigstellung des 1. Parkabschnittes Ende 2000, haben sich weitere Anforderungen und Auflagen für eine dringliche Überarbeitung des verbleibenden Parkteils ergeben. Der zu beplanende 2. Bauabschnitt umfasst eine Fläche von rund 4 Hektar und bildet den letzten noch nicht gestalteten Abschnitt des Otto-Dullenkopf-Parks. (siehe Anlage 03). Durch die Festsetzung zum Erhalt der RVS-Hallen für die Nutzung u.a. des Stadtjugendausschusses in der 2. Änderung des Bebauungsplans 885 muss der Bereich planerisch zeitnah angepasst und überarbeitet werden. Beteiligungsprozess und Machbarkeitsstudie Um die vielfältigen Anforderungen frühzeitig und differenziert zu erfassen, hat das Gartenbauamt im Frühjahr 2025 ein mehrstufiges Bürgerbeteiligungsverfahren durchgeführt. Fachlich begleitet wurde der Prozess vom Büro Helleckes Landschaftsarchitektur. Die erste Beteiligungsveranstaltung fand am 8. Februar 2025 statt und richtete sich gezielt an die zukünftigen Nutzer*innen der umgestalteten Hallen. Ziel war es, die spezifischen Anforderungen an die angrenzenden Freiräume aus Sicht dieser Nutzergruppen zu erfassen. Diskutierte Fragestellungen aus dieser Runde waren u. a.: • Der Wunsch nach sicheren, direkt geführten, beleuchteten Wegeverbindungen von den Hallen zur ÖPNV- Haltestelle bei der Musikhochschule, • die Verknüpfung der bestehenden Sport- und Skateanlagen durch skatebare Wegebeläge • ausreichend Grünflächen zur multifunktionalen Nutzung. Die zweite Beteiligungsveranstaltung am 14. März 2025 hatte den gesamten Parkbereich zum Thema und richtete sich an die Bevölkerung. Ziel war es, ein umfassendes Bild der Anforderungen an die zukünftige Parkgestaltung zu erhalten. In diesem Zusammenhang sollte die Anbindung der bestehenden, öffentlich genutzten Parkbereiche an das südlich der Hallen angrenzende Sondergebiet sowie das Integrieren / Einbinden der Hallen in den Gesamtkontext ‚Park‘ gemeinsam erörtert werden. Zu den zentralen Aspekten gehören: • Der Wunsch nach einer klaren Trennung der Wegeführung für Radfahrende und Fußgänger*innen, • das Bedürfnis nach flanierfreundlichen, ruhigen Wegen ohne Durchgangsradverkehr • Vorschläge für besondere Teilbereiche, wie beispielsweise einen Freiluft-Tanzboden und ergänzende Sport-, Gemeinschafts- und Erholungsangebote • Erhalt der Grünstrukturen Abgeschlossen wurde der Prozess mit einer öffentlichen, dritten Informationsveranstaltung am – 3 – 9. Mai 2025. Dort wurde eine vom Büro Helleckes Landschaftsarchitektur erarbeitete Machbarkeitsstudie in Form einer ersten Konzeptskizze, einer Art Testentwurf, vorgestellt (siehe auch Anlage 01). Diese greift die Aspekte der Beteiligung auf und berücksichtigt weitere Anforderungen an das Gebiet, die zeitnah zur Umsetzung gebracht werden müssen. Weitere Anforderungen an das Plangebiet: • Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplans, • die notwendige Überarbeitung und Aufbereitung des Baugrunds (Altlasten), • Weiterentwicklung ökologischer Funktionen (z. B. Baumbestand, Bodenstruktur, Klimaanpassung) • Einbeziehung übergeordneter, städtebaulicher Entwicklungen (z. B. geplante Straßenbahntrasse, Umfeld Anbindung). Erläuterungstext zur Machbarkeitsstudie (Auszug): „Das Gesamtkonzept basiert auf einem nachhaltigen, durchdachten Wegesystem, das die bestehenden wertvollen Strukturen erhält und mit Hilfe von Bürgerbeteiligung ein zeitgemäßes, vielseitiges Raumprogramm schafft. Ziel ist ein Stadtpark, der Natur, Erholung, Sport und Spiel harmonisch vereint, den Ansprüchen der Nutzer gerecht wird und eine offene, respektvolle Atmosphäre fördert.“ (Vollständige Erläuterungen zur Machbarkeitsstudie sind in Anlage 02 zusammengestellt.) Auf diesen Grundlagen wurde eine fundierte Bedarfs- und Grundlagenermittlung erstellt, auf deren Basis eine abgestimmte Aufgabenstellung für die Vergabe der Planungsleistungen zu den Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI abgeleitet werden kann. Der Testentwurf des Planungsbüros ist ein erster Versuch, die komplexe Aufgabenstellung zu lösen und zeigt auf, an welchen Stellen der zukünftigen Planung besonders intensiv gearbeitet werden muss. Die Planung der Erschließungswege im Park stellt eine wesentliche und anspruchsvolle Aufgabe dar. Ziel ist es hier, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Fußgänger*innen und Radfahrenden zu berücksichtigen und ein sicheres sowie reibungsloses Miteinander im Park zu gewährleisten. Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden sollen bei gleichzeitiger Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Park vermieden werden. Der Umgang mit den belasteten Böden und Materialien, die in Teilen vor Ort wieder eingebaut werden müssen, stellt eine Herausforderung an die Projektabwicklung und die Geländemodellierung des Parks ebenso dar. Weiteres Vorgehen Auf der Grundlage des Beteiligungsprozesses und der Machbarkeitsstudie plant das Gartenbauamt, die weiterführenden Planungsleistungen – konkret die Vorplanung (Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI) – über ein Vergabeverfahren an ein leistungsstarkes Landschaftsarchitekturbüro zu vergeben. Ziel ist es, in 2026 ein tragfähiges Gesamtkonzept für den ODP, einschließlich einer belastbaren Kostenschätzung nach DIN 276, zu erarbeiten. Im Rahmen dieser Vorplanung sollen auch die erforderlichen Infrastrukturen (z. B. Wasser, Strom, Abwasser) verortet werden, die für künftige Veranstaltungen und die Nutzung des Parks notwendig sind. Im Zuge der Ausarbeitung des Gesamtkonzeptes wird eine Priorisierung der geplanten Maßnahmen vorgenommen. Die hieraus abgeleiteten Bauabschnitte / Maßnahmenpakete werden im Anschluss in Form eines Konzeptbeschlusses den Gremien zur Beratung und Entscheidung vorgelegt. – 4 – Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Die Finanzierung eines VGV- Verfahrens einschließlich der weiteren Beauftragung der Leistungsphasen 1- 2 nach HOAI – für die Bodenarbeiten und die freiraumplanerischen Leistungen - ist durch investive Haushaltsmittel des GBA unter der Kontierung 7.670013.700 sichergestellt. Anlagen: 01 – Machbarkeitsstudie / Testentwurf (2025, Büro Helleckes Landschaftsarchitektur, Karlsruhe) 02 – Erläuterungsbericht zur Machbarkeitsstudie (Büro Helleckes Landschaftsarchitektur) 03 _ Luftbild Bearbeitungsgebiet (Planübersicht, Gartenbauamt Stadt Karlsruhe)