Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats der ECCAR zum RT ARAD-Prozess
| Vorlage: | 2025/0956 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 10.10.2025 |
| Letzte Änderung: | 27.10.2025 |
| Unter Leitung von: | Kulturamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Kulturausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 04.11.2025
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0956 Verantwortlich: Dez. 2 Dienststelle: Kulturamt Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats der ECCAR zum RT ARAD-Prozess Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Kulturausschuss 04.11.2025 5 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Der Wissenschaftliche Beirat (SAC) der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) hat am 17.09.2025 der Verwaltung seine Bewertung des Karlsruher Berichts vom April 2025 an die ECCAR zu den Antirassismus- und Antidiskriminierungsbemühungen der Stadt Karlsruhe in den vergangenen Jahren zukommen lassen. In diesem vom Kulturamt erarbeiteten Bericht wurde vor allem die Arbeit des Runden Tisches Antirassismus und Antidiskriminierung (RT ARAD) ausführlich dargestellt. Der SAC der ECCAR hat diesen Bericht sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen und kommentiert. Dies ist umso bedeutsamer, als die ECCAR-Geschäftsstelle in Heidelberg wie auch Teile des SAC die Bemühungen des Kulturamtes am und mit dem RT ARAD in den letzten Jahren verfolgt haben und die lokalen Akteurinnen und Akteure teilweise kennen. Besonders erfreulich ist diese Einschätzung aus der Bewertung des SAC: „Der SAC begrüßt den detaillierten Bericht. Der SAC stellt mit Anerkennung fest, dass das ARAD-Papier im Vergleich zu anderen wichtigen Menschenrechtsdokumenten auf lokaler Ebene das umfassendste und fortschrittlichste zu sein scheint. Der SAC nimmt diesen Ansatz mit Interesse zur Kenntnis.“ Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Die deutsche und englische Bewertung sowie der Feedback-Letter des SAC zum Karlsruher Bericht sind dieser Vorlage als Anlage beigefügt. Besonders interessant sind folgende Bemerkungen und Kommentare des SAC (übersetzt in Deutsch mit DeepL): „Der SAC begrüßt den detaillierten Bericht. Der SAC stellt mit Anerkennung fest, dass das ARAD-Papier im Vergleich zu anderen wichtigen Menschenrechtsdokumenten auf lokaler Ebene das umfassendste und fortschrittlichste zu sein scheint. Der SAC nimmt diesen Ansatz mit Interesse zur Kenntnis.“ (Abschnitt 1.24 der Stufe 2) „Der SAC hält die Selbsteinschätzung der Berichterstatter für zu bescheiden.“ (Abschnitt 1.34 der „Allgemeinen Bewertung“ bei 1.1. der Stufe 2) „Der SAC bewertet die gemeldete Maßnahme als bewährte Praxis aus folgenden Gründen: - Relevanz - Kohärenz - Nachhaltigkeit - Wirksamkeit - Angemessenheit - Substanz - Übertragbarkeit Der SAC begrüßt den ausführlichen Bericht. Der SAC würdigt den Bericht in erster Linie als bewährte Praxis. Es handelt sich um eine umfassende Studie, die eingehende Analysen darüber liefert, was funktioniert hat und welche Lehren aus einem Prozess gezogen wurden, der schließlich zu einem Ergebnis geführt hat – dem Positionspapier gegen Diskriminierung –, das von einer breiten Basis in der Verwaltung und in der Zivilgesellschaft unterstützt wird, als vielversprechend angesehen wird und der Gemeinde drei Grundprinzipien für nichtrassistisches Verhalten an die Hand gibt. Darüber hinaus bewertet der SAC die Maßnahme als bewährte Praxis. Die Verantwortlichen haben Geduld bewiesen und die Theorie des Wandels offensichtlich in die Praxis umgesetzt. Der Prozess, an dem rund 200 Personen beteiligt waren, war offen und erforderte Verhandlungen zwischen den Teilnehmern, um ihn zu definieren und zu verwirklichen. Die Worte der Berichterstatter machen deutlich: Es brachte erstmals wichtige Akteure aus der Verwaltung, stadtnahen Institutionen und Tochtergesellschaften sowie der Zivilgesellschaft in organisierter Form zusammen, um gemeinsam Leitlinien für eine diskriminierungssensible und antirassistische Stadtgesellschaft zu entwickeln. Dies ist nicht das Ende, sondern der Beginn gemeinsamer Anstrengungen und Aktivitäten. Das Positionspapier war das Ergebnis dieser sehr intensiven Arbeit. Wie Bewertungen zeigen, hat sich diese Arbeit jedoch gelohnt. Der erste Teil analysiert detailliert die Auswirkungen von strukturellem und institutionellem Rassismus und Diskriminierung und zeigt auf, wie die Stadtverwaltung durch ihre Strukturen diskriminierende Praktiken aufrechterhalten oder reproduzieren kann. Der zweite Teil beschreibt acht Schlüsselbereiche, in denen konkrete Ziele und zeitgebundene Maßnahmen zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung definiert werden. Diese Maßnahmen sollen strukturelle Veränderungen einleiten und die – 3 – Verantwortung auf verschiedene Ebenen der Verwaltung und der städtischen Gesellschaft verteilen. Drei Leitprinzipien bilden die Grundlage der kommunalen Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit: 1. Nichts über uns ohne uns – Die Perspektiven und Erfahrungen betroffener Gruppen müssen aktiv einbezogen und ihre Beteiligung sichergestellt werden. 2. Bedürfnisorientierung – Maßnahmen sind auf die konkreten Bedürfnisse und Lebensrealitäten marginalisierter Menschen ausgerichtet. 3. Repräsentation macht den Unterschied – Die Sichtbarkeit und Beteiligung von Menschen mit Rassismus-Erfahrungen in Entscheidungsprozessen muss sichergestellt werden. Der SAC stimmt mit den Berichterstattern überein, die zu dem Schluss kommen: Wenn diese Grundsätze tatsächlich umgesetzt werden, werden antirassistische Perspektiven kontinuierlich berücksichtigt. Als Studie zu partizipativen Prozessen im Bereich Antirassismus ist der Bericht aus Karlsruhe für alle ECCAR-Mitglieder empfehlenswerte Lektüre.“ („Allgemeinen Bewertung“ bei 1.1. der Stufe 2) Bei der Sitzung des Runden Tischs am 10. Oktober 2025 im Anne Frank-Haus wurde die Bewertung der ECCAR bereits berichtet und als Anerkennung für die Akteurinnen und Akteure des RT ARADs gewürdigt.
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City: Karlsruhe Submitted: 29.04.2025 Level 1 1 Please select your city Karlsruhe Mittwoch, 6. August 20251/27 SAC commented: SAC’s overall comment on Karlsruhe’s REPORT Structure of report The report follows the structure of the template and provides information on Karlsruhe’s structural and institutional setting and legal background in level 1 of its report. The report gives a concise insight into the activities of Karlsruhe in the framework of the ECCAR. It further contains a detailed report on a specific ongoing measure related to Commitment 1 of the 10-Point-Plan-of-Action (10PPA) implemented in the city’s function as a democratic institution, in level 2 of the report. Completeness All questions are answered and, where possible, interesting details have been provided. Karlsruhe reports on its structural functioning, its legal background and its expectations from and offers to the network of ECCAR and its members expressing its high appreciation for the network, its offers and its bodies. In level 2 of the report, an extensive description of the city’s Round Table on Anti-Racism and Anti-Discrimination is shared. Specific topics Besides the institutional setting and the political strength and commitment to fight racism and discrimination, the reported policy Round Table on Anti-Racism and Anti-Discrimination is highlighted and appreciated by the SAC. It is deemed to be useful to other members of the coalition. It concisely stresses the challenges, approaches and strategies to overcome difficulties. Factors of success are reflected and convincingly analysed. Good practice The SAC assesses the reported Round Table on Anti-Racism and Anti-Discrimination as a good practice, because of its •Relevance •Consistency •Persistence •Effectiveness •Adequacy •Substantiveness •Transferability 10.07.2025 2 How many people live in your city? Up to 20.000 inhabitants 20.001 to 100.000 inhabitants 100.001 to 500.000 inhabitants Mittwoch, 6. August 20252/27 more than 500.000 inhabitants 3 Please tick all options that apply to your country or city The country my city is located in is party to the European Convention on Human Rights (ECHR) The country my city is located in is party to the Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination (CERD) The country my city is located in has adopted domestic laws prohibiting racial discrimination and hate crimes The country my city is located in has adopted domestic law prohibiting racial discrimination in the private sector (anti-discrimination laws) My city has a legislative or regulatory competence on the prohibition of racial discrimination My city has its own legislation prohibiting discrimination within its own competence My city has implemented norms and rules preventing racial discrimination, e.g. anti-discrimination clauses in procurement Other, namely: SAC commented: The SAC welcomes the structural setting in Karlsruhe. The SAC has particular interest in the local provisions Karlsruhe applies. 31.05.2025 4 What past/historical challenges apply to your city / country? Colonial past Fascist past National socialist past Involvement in slavery and extreme economic exploitation Involvement in genocide Other, namely: SAC commented: Thank you!31.05.2025 5 Which challenges does your city currently face? Significant role of racist political actors Significant racist movements in the population Mittwoch, 6. August 20253/27 Coping with ethnic diversity Ethnicity data collection is prohibited by law or limited by other factors Other, namely: Racism and discrimination are much more subtle and invisible SAC commented: Thank you!31.05.2025 6 Please outline the main achievements your city has accomplished in the fight against racism since the last ECCAR report or, if this is your first report, since your city has become an ECCAR member. - 12-year continuity of "Weeks Against Racism" - Establishment of the Anti-Racism and Anti-Discrimination Round Table and development of the position paper - Concrete considerations for the creation of an effective organizational unit for integration, diversity, and combating discrimination SAC commented: Welcome!31.05.2025 7 Which person is responsible for ECCAR within your city at the political level? Mayor Vice mayor City councillor Other, namely: SAC commented: Welcome!31.05.2025 8 Who is responsible for ECCAR within your city at the administrative level? Department for integration Department for culture Department for security Department for human resources Other, namely: SAC commented: Interesting!31.05.2025 Mittwoch, 6. August 20254/27 9 How many people in your city administration are responsible for ECCAR? 2 employees in the Cultural Office 10 How many people in your city administration work on anti-racism / discrimination? It's impossible to provide a specific number. The Round Table, as well as the Weeks Against Racism in Karlsruhe, demonstrate a high level of activity in civil society. 11 Please describe the diversity in this group of people, i.e. the composition in terms of ethnicity, migratory background, gender, disability, etc A comprehensive description is hardly possible within this framework. The roundtable demonstrated broad coverage, but people of color, potential victims of antisemitism and antigypsyism, are difficult to reach and are therefore less represented. A broad group with various migration backgrounds, as well as people with disabilities and other identity characteristics, is represented. SAC commented: Thank you for sharing these internal details.31.05.2025 12 How many actions has your city implemented against racism since the last ECCAR report or since becoming member of the network in case it is your first report? The foundation of municipal anti-racism work was successfully expanded beyond the Cultural Office and its cultural institutions to include other municipal departments and institutions close to the city, making it significantly more effective – especially in the area of integration. The Karlsruhe Anti-Discrimination Office, which was originally founded as a private organization, was secured, expanded, and further professionalized by taking over responsibility for it from the Karlsruhe City Youth Committee. The "Karlsruhe Weeks Against Racism," which were held six times by the city between 2013 and 2019, were successfully continued as the "International Weeks Against Racism in Karlsruhe" under the organization of civil society volunteers even after the city withdrew from the overall organization thanks to the established foundation and monetary and non-monetary support of the city, as well as the participation of individual departments with program items – thus setting important priorities and building networks. Awareness of the existence of racism and discrimination in all areas of "group-focused misanthropy," as well as its threat to social cohesion, democratic identity, and social peace, increased significantly in the city administration, urban institutions and societies, local politics, educational and higher education institutions, and in large parts of civil society, leading to diverse and successful activities, declarations, more fundamental measures, and the increasing networking of those involved and their activities. SAC commented: Impressive!31.05.2025 SAC commented: Thank you!31.05.2025 13 In which policy areas your City specifically dealt with ECCAR’s concerns? Monitoring, consultation, and collaboration Mittwoch, 6. August 20255/27 Data collection Anti-discrimination office / integration office Information provision and awareness raising Public procurement and cooperation with the private sector Human resource management Service provision Housing Education Cultural diversity Conflict management and public space Other, namely: 14 Please briefly describe these actions: Mittwoch, 6. August 20256/27 Monitoring, consulting, and collaboration: Development of the city's cultural concept and its updates, development of the city's integration plan and its updates, and a round table on anti-racism and anti-discrimination. Anti-Discrimination Office: The Karlsruhe Anti-Discrimination Office, which was originally established as a private organization, was secured, expanded, and further professionalized by taking over the responsibility of the Karlsruhe City Youth Committee. Office for Integration Language support and integration courses: Organization and support of German courses, including job- related language support and programs for young immigrants; Integration management for refugees: Individual support for refugees in subsequent accommodation by integration managers; Promotion of intercultural projects: Support of local projects such as "ZuMi-KA" to facilitate cultural participation and social integration; development of the network and website "Arriving in Karlsruhe" together with the IBZ; Support for the Integration Committee: Coordination and implementation of integration policy goals in cooperation with the committee, e.g., expansion of the interpreter pool. Information provision and awareness-raising: "International Weeks Against Racism," general promotion of anti-discrimination projects and human rights activities of civil society such as Pride of Nations (CSD), "Human Rights Day," training series, and community events. Human resources: Increased focus on the topic in the training and continuing education of city employees, mandatory AGG training. Cultural diversity: The city values, affirms, and supports cultural and religious diversity and particularly supports, for example, civil society initiatives, associations, cultural institutions, and sports clubs, if they open their programs to diversity, dialogue, encounters, and exchange. Karlsruhe's Main Cemetery already offers, but is increasingly offering, burial options and places of mourning for all cultural and religious needs. Conflict management and public space: In balancing the concerns of "public order" and the often conflicting expectations and desires regarding the use of "public space," we act with common sense and promote mutual tolerance, as long as this is justifiable (e.g., "Landfahrerplatz," etc.). SAC commented: Appreciated! The SAC is grateful for the concise report on activities, attitudes of the administration and achievements made so far. 31.05.2025 15 Does your city collect data in relation to equality and discrimination? No yes, the Statistical department yes, the University / a research institute cooperating with the city yes, the Anti-discrimination office or a counselling centre Mittwoch, 6. August 20257/27 Other, namely: 16 Which data collection mechanisms does your city use to reveal racist discrimination? None Regular surveys Reports of victim support services Case reports Criminal statistics Other, namely: 18 What were the motives to join ECCAR? Value-based decision, rooted in self-understanding of the city and its democratic responsibility Bias-motivated political movements Coping with ethnic and other diversity Other, namely: 17 When did your city become a member to the ECCAR? 2007 19 Learning from other cities Very important Important Secondary Not relevant SAC commented: Interesting!31.05.2025 Mittwoch, 6. August 20258/27 20 Exchange with other cities Very important Important Secondary Not relevant 21 Reporting to other cities Very important Important Secondary Not relevant 22 Raise voice as a city at the European level Very important Important Secondary Not relevant 23 Being part of a UNESCO network Very important Important Secondary Not relevant 24 Does your city have any other expectations not listed? How important are they? Mittwoch, 6. August 20259/27 Expectations currently focus on the implementation of the measures developed here. We warmly welcome the increasing importance and effectiveness and can only pay utmost respect to the outstanding, numerous, and important activities of the ECCAR bodies. SAC commented: Thank you!31.05.2025 25 On which aspects would you need some feedback to analyse and improve your city’s work against racism and racial discrimination? Currently, less feedback is needed than human resources for implementation, the funding of which by the city is questionable. 26 How could other ECCAR cities support you in your work against racism? In which aspects of your work could you benefit from the input provided by other ECCAR cities? Currently, we need less feedback than human resources for implementation, although funding for this from the city is questionable. However, the exchange and good cooperation with the ECCAR office has already provided us with valuable assistance, and the fundamental exchange, especially with the German-speaking ECCAR cities, has often inspired us in our work and will continue to do so in the future. SAC commented: Welcome!31.05.2025 27 What feedback methods would be useful to you? Session with experts Discussion session with cities (peer to peer) Internal training Open webinar Other, namely: 28 Do you now wish to report your city's experiences and good practices? Yes No Level 2 - Action 1 1.1 Please Enter a title of Your Action Round Table on Anti-Racism and Anti-Discrimination (RT ARAD) Mittwoch, 6. August 202510/27 SAC commented: Overall comment on the ACTION Round Table on Anti-Racism and Anti-Discrimination The SAC assesses the reported measure as good practice for the reason of its: •Relevance •Consistency •Persistence •Effectiveness •Adequacy •Substantiveness •Transferability The SAC welcomes the detailed report. The SAC appreciates the report as good practice first of all. It is a full-fledged study providing in- depth analyses on what worked, what were the lessons learned in a process that finally led to a result – the position paper against discrimination – which is supported by a broad basis in the administration and in civil society, deemed having a promising perspective and providing the municipality with three fundamental principles of non-racist behaviour. Further, the SAC assesses the Action as being a good practice. The persons responsible demonstrated patience and obviously applied the theory of change in practice. The process, reaching out to some 200 individuals, was open and needed negotiations among participants to define and realize itself. The words of the rapporteurs make it clear: It brought together key stakeholders from the administration, city- related institutions and subsidiaries, as well as civil society, for the first time in an organized manner to jointly develop a guiding principle for a discrimination-sensitive and anti-racism urban society. It is not the end, but the beginning of joint efforts and activities. The position paper was the result of this very hard work. However, it paid off, as evaluations show. The first part analyzes in detail the effects of structural and institutional racism and discrimination and shows how the city administration can perpetuate or reproduce discriminatory practices through its structures. The second part describes eight key areas of impact that define concrete goals and time-bound measures to combat racism and discrimination. These measures are intended to initiate structural changes and distribute responsibility among various levels of administration and urban society. Three guiding principles form the basis of municipal anti-racism and anti-discrimination work: 1. Nothing about us without us – The perspectives and experiences of affected groups must be actively included, and their participation ensured. 2. Focus on needs – Measures are geared to the concrete needs and realities of marginalized people. 3. Representation makes a difference – The visibility and participation of people with experience of racism in decision-making processes must be ensured. The SAC agrees with the rapporteurs who conclude: if these principles are actually implemented – anti-racist perspectives are continuously taken into account. As a study on participatory processes in the field of anti-racism, the 10.07.2025 Mittwoch, 6. August 202511/27 report of Karlsruhe is recommended reading to all ECCAR members. 1.2 Please select the area of activity to which your action fits best: Monitoring, consultation and collaboration Data collection Anti-discrimination office / integration office Information provision and awareness raising Public procurement and cooperation with the private sector Human resource management Service provision Housing Education Cultural diversity Conflict management and public space Other, namely: 1.3 Which city function is your action related to the most? The city as a democratic institution, e.g. monitoring discrimination, advisory boards, policies concerning the right to vote The city as a rule-maker, e.g. city council decisions, conventions, Charter for Diversity, Action Plan, legal advice services, ombuds-institutions The city as an employer, e.g. affirmative action, diversity management, self-commitment by staff, equality requirements in employment contracts of management staff The city as a service provider, e.g. immigrant services, trainings, culturally sensitive healthcare, critical reflexion of ethnical stereotypes in art works or sports The city as a public contractor, e.g. anti-discrimination clauses in procurement contracts 1.4 Please briefly describe the initial situation in your city, that brought about the need for this action. Mittwoch, 6. August 202512/27 Following consultations in its committees in 2021, the Karlsruhe City Council commissioned the administration to establish a "Round Table for Municipal Anti-Racism and Anti-Discrimination Work" (RT ARAD). This round table was to develop an anti-racism and anti-discrimination mission statement for Karlsruhe and, in a participatory process, propose measures for the most discrimination- and racism- sensitive approach possible within the city. The Office for Cultural Affairs assumes the lead role for RT ARAD; starting in 2022, the Office for Integration joined on an equal footing. SAC commented: Welcome!31.05.2025 1.5 What triggered the political will to this action? Report on the ECCAR's ten-point action plan; efforts by political parties and broad sections of civil society to promote a discrimination-sensitive urban culture. SAC commented: Appreciated!31.05.2025 1.6 Does the action explicitly aim at one or several of the following goals? Guaranteeing/establishing equality Facilitating participation Promoting equal opportunities Ensuring equal treatment 1.7 What is the main aim of the action in terms of discrimination in the enjoyment of human rights? To prevent discrimination To eliminate discrimination To sanction discrimination 1.8 Specific objectives: what is the expected impact of your action? The measures expected from the Round Table relate to the development of a basis and structure for independent municipal anti-racism and anti-discrimination work in Karlsruhe. This will be based on the Karlsruhe Report on the ECCAR Ten-Point Action Plan, the Action Plan against Right-Wing Radicalism, Racism, Antisemitism, and Discrimination, and the Karlsruhe 2025 Cultural Concept. The Round Table will work together with civil society actors, the Cultural Office, and the Office for Integration, and will be supported by the Cultural Committee and the Migration Advisory Board (now the Integration Committee). The measures include identifying areas of action, developing concrete strategies to combat racism and discrimination, and developing a sustainable structure for municipal anti-racism work. Mittwoch, 6. August 202513/27 1.9 What organisations are responsible for this action? Local authority Civil society Civil society is commissioned by local authority 1.10 Target groups: Who are the participants and beneficiaries of your action? Administration, interest groups, civil society organizations, and citizens 1.11 Please briefly describe your action From 2021 to 2023, the RT ARAD met regularly. Nearly 200 people from the city's community – including the administration, interest groups, civil society organizations, and citizens in a constantly changing composition – came together for six working meetings. The topics of racism and discrimination were examined from various perspectives, and a mission statement was jointly developed. The work at the round table was closely monitored and co-directed by a support group, in which representatives from the administration and volunteers with expert knowledge (from the RT participants) took up, categorized, and further developed the content of the round tables. SAC commented: Impressive!31.05.2025 SAC commented: Welcome!31.05.2025 1.12 Who are responsible stakeholders in the implementation of the action Major / vice major City councillor Public officials Contractors / service providers Civil society actors (NGOs, associations) Other, namely: Administrative staff and managers within the administration, subsidiaries 1.13 How much budget is dedicated to the action per year? Up to 10,000 Euro Mittwoch, 6. August 202514/27 10,001 to 50,000 Euro 50,001 to 100,000 Euro 100,001 to 200,000 Euro More than 200,000 Euro 1.14 Where does the budget come from? Temporary external funding, e.g. project grant Temporary internal funding The city’s global budget 1.15 Please indicate the time frame and the duration of the action: 2021 - present 1.17 What specific challenges did you face during the development of the action's concept and which solutions did you find? 1. A survey of relevant stakeholders prior to the start of the participation process and the corresponding selection for participation in an initial meeting led to a significant loss of trust within civil society in the first half of 2021. This situation was gradually addressed and clarified at subsequent meetings, which introduced an open invitation and a support group with equal representation for the process. 2. At the round table, we worked with different definitions of racism and discrimination and, in the resulting goals and measures, focused primarily on structural conditions that encourage racism and discrimination. 3. The lack of a coordinating body within the city administration made cross-internal processes more difficult. 4. The support group, as a voluntary, unpaid body, lacked a formal mandate, which repeatedly called into question the legitimacy of this group. 5. Some affected groups were not sufficiently included (see 1.25), which sometimes led to a one-sided perspective in the process. 6. Some participants participated only irregularly or showed little internal involvement, which hampered continuous work and exchange. 7. Low participation by managers, especially department heads, posed a challenge due to the lack of key decision-makers and multipliers. 8. The city is not responsible for many relevant topics identified by civil society, which further complicates the implementation of concrete measures. SAC commented: The SAC notes these extremely important insights with interest.31.05.2025 Mittwoch, 6. August 202515/27 1.16 What resistance did you face during the development of the concept? Both internally (within the administration and on a political level) and externally (citizenship rights, civil society organisations, etc.)? 1. It was challenging to adequately address racism and discrimination, as these phenomena are extremely complex and deeply embedded in social structures. They are also closely linked to personal trauma and emotional experiences. Individual actors dominated the discussion and emphasized specific experiences of discrimination. Our approach was to focus on impact areas rather than on discrimination characteristics. By focusing on specific impact areas—such as education, the labor market, or public space—we were able to conduct a structured and practical discussion. This makes it possible to visualize concrete impacts and develop targeted solutions. 2. During the process, we saw that everyone has a different understanding of racism and discrimination, shaped by their environment, experiences, and socialization. While some participants took strong anti- Black racism as the basis for their understanding of racism, others preferred to focus more on LGBTQI+ hostility or anti-Muslim hatred. Our approach was to intensively discuss the results of the round tables, which appealed to a very broad audience, in the expert panel – the advisory group – and to gain diverse expertise there. The participants in the advisory group largely represented various civil society groups and were able to contribute in-depth knowledge to the process from personal experience with discrimination and racism. 3. A key question was who speaks for whom and who has the authority to interpret. It became apparent that white positions at the round table were partly characterized by defensive attitudes, for example, statements like: "We are not racist!", "We don't need to change anything!", or "Don't make such a fuss!" These attitudes made critical engagement with anti-racist perspectives difficult and led to tensions in the discussion process. Furthermore, there was impatience and a lack of understanding from several sides regarding the necessary time required for a participatory and sensitive process. The COVID-19 pandemic further exacerbated the situation by initially making in-person meetings difficult and hindering ongoing collaboration and exchange between participants. 4. The interaction between administrative staff and civil society experts can often be characterized by power imbalances. Administrative staff possess institutional authority, while civil society actors contribute in-depth expertise and practical perspectives. This asymmetry can lead to misunderstandings and an unequal distribution of influence. One solution lies in the concept of meaningful partnerships based on equality, mutual recognition, and shared responsibility. Through transparent communication, shared decision-making processes, and structural support, productive collaboration can emerge that has a lasting impact. Administrative staff have demonstrated their willingness to reflect on their own position in some cases. SAC commented: Thank you for these extremely interesting insights into the process and its conditions. The SAC welcomes the approach of focusing on topics and rights rather then so called discrimination grounds. However, the experience of persons discriminated against puts the indignification in the foreground. Therefore it is sometimes necessary to focus on these specific characteristics. What concerns the definition of racism and discrimination, the SAC recommends referring to the human rights clause which outlaws any distinction, restriction, exclusion or preference in the enjoyments of human rights on any ground. 31.05.2025 1.18 Who are the most important cooperation partners / stakeholders? Major / vice major Mittwoch, 6. August 202516/27 City councillor Public officials Contractors / service providers Civil society actors (NGOs, associations) Individual people Other, namely: City subsidiaries and other administrative staff and managers 1.19 What were the three main arguments for engaging these stakeholders / cooperation partners? The primary reason for involving civil society actors, city subsidiaries, municipal council members, and administrative staff was the desire for the broadest and most diverse perspectives and expertise possible. Civil society actors contribute practical experience and the perspectives of those affected, while administrative staff have insights into political and bureaucratic processes and the city's subsidiaries (e.g., housing associations, public transport companies) and play a central role in the implementation of anti- racist measures in everyday life. The targeted involvement of municipal council members ensures political feedback and commitment. Furthermore, it was important to create greater visibility for the experiences within the city through the process itself and to generate empathy through exchange. The participatory approach strengthens trust in municipal structures and demonstrates that anti-racism and anti- discrimination work is a shared concern. Affected and committed citizens are taken seriously and actively involved in decision-making processes. Last but not least, the involvement of as many different actors as possible should also ensure the binding nature and traceability of municipal anti-discrimination work and thus enable the strengthening of local democracy and participation. SAC commented: Thank you! The SAC appreciates the report on the lessons learned in a participatory process on such complex topic. 31.05.2025 1.20 Did the target group participate in planning? Yes No 1.21 Where did you get inspiration for the action? Directly from a city From the ECCAR network From the Toolkit for Equality Mittwoch, 6. August 202517/27 Other, namely: Cooperation with civil society initiatives SAC commented: Appreciated!31.05.2025 1.22 What specific challenges did you face during planning and while engaging stakeholders, and which solutions did you find? At the beginning of the project, several COVID-19 restrictions still had to be observed, which generally made in-person meetings difficult. The first meeting was nevertheless able to take place in person, and a meeting in January 2022 took place online. Stakeholder engagement was made more difficult, on the one hand, by the diverse opinions of civil society, which had to be appreciated in all their diversity, and on the other hand, by the desire to formulate clear goals and measures, some of which were very specific. For example, a central demand in the "Community Building" field of activity was the call for safe spaces open only to certain communities, also to protect them from attacks. At the same time, the same group called for open exchange to enable and promote contact between different groups. Reconciling these diverse wishes and demands was a challenge. Our solution was to formulate guidelines that should be considered for all goals and measures, in addition to the various concrete demands in the individual areas of impact: 1. Nothing about us without us: Civil society, representatives of those affected, and municipal stakeholders are involved as important partners in the planning, implementation, and evaluation of the goals and measures. 2. Focus on needs: Both the process and the resulting results focus on the interests and needs of those people who are devalued and marginalized by racism and discrimination. 3. Representation makes a difference: In key decisions, it must become normal for diverse people to be involved, and previously underrepresented groups must be given equal opportunities to participate in political, economic, and social life. At the beginning of the process, there was a strong desire within the administration to work with only a few, relatively "uncomplicated" stakeholders in order to make the process as smooth as possible. Only later did a gradual opening towards broader participation take place. The challenge was to reach potential stakeholders and win them over to the process in the long term. Another key question was who spoke for whom – both within the administration and from the communities. It became clear that there were different perspectives and power relations that influenced the discussion process. Another area of tension arose from the discrepancy between volunteer work and professional participation: While some stakeholders were able to contribute during their working hours, for others it involved additional, unpaid effort. This led to unequal conditions and affected the continuity of participation. SAC commented: Very clear!31.05.2025 SAC commented: Thank you!31.05.2025 1.23 What were the most important drivers and leverages in relation to your action? Mittwoch, 6. August 202518/27 The most important drivers and levers for the approach were the realization that cooperation between civil society actors, the administration, and subsidiaries is required to implement long-term and networked anti -racism and diversity-sensitive processes in the city. Even though various actors in the process assessed the need for different approaches differently, there was a general concern to draw more attention to the topic of anti-discrimination and anti-racism in general. The participants in the roundtable shared a common vision – a world free of racism and discrimination. The recognition that Germany is a pluralistic, linguistically and culturally diverse migrant society shaped the discussions and the corresponding realization that we all consciously and unconsciously contribute to structures that perpetuate racist and discriminatory behavior. At the same time, however, it also nurtured the realization that if we work together to dismantle and break down racism and discrimination, we can create a livable and just city for all. A key aspect of the process is the need for an effective and central organizational unit responsible for the implementation and further development of the position paper and the ARAD strategy. This unit must be equipped with a clear and robust mandate to act decisively, steer the process over the long term, and effectively implement measures. SAC commented: Interesting!31.05.2025 1.24 What were the most important procedural steps in putting your action into practice? Mittwoch, 6. August 202519/27 July 2021 – Official Launch: The Karlsruhe City Council unanimously approves the establishment of the Round Table for Anti-Racism and Anti-Discrimination Work. Initial collection of ideas with 30 participants from the administration and civil society. 2022 – Development and deepening of content: January: Round table (digital) with the intention of clarifying the disagreements from the first meeting and signaling openness. April: Introduction of a volunteer support group to provide methodological and content-related support. May & October: Workshops on racism, discrimination, and eight areas of impact (e.g., education, employment, housing, politics). December: Initial definition of short-, medium-, and long-term goals. 2023 – Strategic Development & Position Paper: February: Specification of measures and key actors. April–May: Development and discussion of the position paper, involving municipal council factions for the first time and expanding citizen participation to include key stakeholders from the city administration. Formulation of a position paper in collaboration with the advisory group. October: Unanimous adoption of the position paper by the municipal council. November: Evaluation of the surveys for further development of the format and needs analysis for future measures. 2024 Strategic Paper Comparison In 2024, on behalf of the municipal council, we compared four strategic papers from the city of Karlsruhe in a multi-stage, internal process: the position paper on municipal anti-racism and anti-discrimination work (ARAD), the Karlsruhe Integration Plan, the internationalization strategy, and the concept for implementing the Istanbul Convention. We identified that anti-discrimination work in Karlsruhe has so far often been target group-specific and that more comprehensive, structurally effective strategies are needed. While the Integration Plan and the ARAD position paper address similar areas of action in the areas of integration and anti-discrimination, the papers differ significantly in their origins, management, and target group focus. The ARAD position paper calls for a whole-of-society approach to combating racism and discrimination. Recommendations include strengthening cooperation between the city administration and civil society, establishing a board of trustees to evaluate measures, and ensuring sustainable financial and human resources for the continuation of anti-discrimination work, ideally in a staff unit affiliated with the mayor. 2025 – Conceptual work on the structure of the unit and further round table meetings to keep stakeholders on board and continue to engage them. Despite the difficult budget situation and the changing political majority in the municipal council, internal coordination on the further development of anti-discrimination work will continue. In parallel, work is underway on the conceptual design of the operational unit. To closely involve civil society and maintain the motivation of those involved, two more roundtable meetings are planned this year. SAC commented: The SAC welcomes the detailed report. The SAC notes with appreciation that the ARAD paper seems the most comprehensive and advanced compared to the other important human rights documents at local level. The approach is noted with interest by the SAC. 31.05.2025 1.25 How did you access the target group? Mittwoch, 6. August 202520/27 The target group was reached through a multi-stage approach. Invitations to the roundtables were gradually expanded, following a snowball system, so that the circle of participants steadily grew. In addition, stakeholders from the administration and urban society were specifically invited to individual meetings to incorporate their perspectives into the process. The formation of a support group of key multipliers also played a central role. This panel of experts discussed the results of the roundtables in depth and contributed diverse professional and personal perspectives. The members of the support group represented various civil society groups and often had their own experiences of discrimination, which enabled them to contribute in-depth and practical expertise to the process. This ensured that both a broad public and specific specialist knowledge were systematically involved in the strategy development. Unfortunately, we were unable to recruit stakeholders in the area of anti-Asian racism and antigypsyism. In the area of anti-Semitism, some affected people participated occasionally, but there was no continuous participation that would serve the overall cause. In the area of anti-Black racism, too, we failed to motivate enough affected people (as a percentage of the numerical number of potentially affected people) to continue to participate. Here, we would have relied on more self-organization among those affected and better communication opportunities within the communities. SAC commented: Thank you!31.05.2025 1.26 Public relations: how did you make your action visible in the city? This action was publicized on the city's website and in the reporting on the municipal council's decision on the results of the round table, but given the importance of the issue, we certainly did not manage to communicate it to the public sufficiently. This was due, on the one hand, to the complexity of the structure and the issue, and, on the other, to the fact that these are currently primarily declarations of intent, the nature and scope of which are not yet sufficiently clear. The fact that the process-based nature of the round table also relies on a certain degree of commitment and continuity of participation was also a hurdle for an overly unrestricted solicitation of participation in the round table. This not entirely satisfactory public perception of the RT ARAD's work must be improved through targeted public relations work when implementing the first concrete milestones at the beginning of 2026. "Public relations campaigns" was also defined as the first area of activity in the position paper. 1.27 What specific challenges did you face when putting your action into practice and during the daily work, and which solutions did you find? Mittwoch, 6. August 202521/27 In our daily work, we faced several challenges: First, the varying degrees of personal exposure to racism and discrimination, which led to different perspectives and a host of emotions during the process. Second, the breadth of the issue – rather than focusing on a single discriminatory characteristic, it was important to address racism and discrimination in all its complexity. Third, limited resources, particularly the unequal distribution of time and financial resources between permanent staff and volunteers, posed a challenge. Solutions included and continue to include creating spaces for reflection and exchange to consider different levels of exposure, strengthening intersectional approaches, and seeking ways to better support volunteer work. The people personally affected by racism and discrimination who were involved in and for RT ARAD understandably wanted rapid and effective results to improve the situation in their communities. The requesting parliamentary groups on the municipal council also wanted rapid and significant progress and clear recommendations for action. This represented a difficult conflict of objectives with the mandate, which, encompassing the entire field of discrimination and racism, had an immense scope and contained many intersectional entanglements and potential contradictions that had to be considered and negotiated. Our desire, fundamentally shared by all actors, to think through this matter jointly and systematically, to involve and truly engage as many stakeholders as possible, as well as the desire to allow a voice not only to those who do most of the talking anyway, naturally slowed and complicated this process, making it more costly and slower to support and implement. The more impatience and debates grew regarding the scarce resources for this task, the greater the discrepancy became between the expectations of the (often full- time) "professionals" and the possibilities and capacities of the often also "professionals" who carried out the work at and for the RT ARAD, and especially in the support group, in their "free time," often alongside demanding professional activities and other civil society engagements. This also exacerbated the latent, always resonant question of “equal eye level.” 1.28 Which impact and outcomes were achieved by the action? The Round Table, as a participatory format, was a milestone and a central component of the intensified municipal anti-racism and anti-discrimination work in Karlsruhe. It brought together key stakeholders from the administration, city-related institutions and subsidiaries, as well as civil society, for the first time in an organized manner to jointly develop a guiding principle for a discrimination-sensitive and anti- racism urban society. It is not the end, but the beginning of joint efforts and activities. The process had various goals and effects. 1. Create a common understanding: The Round Table was and will continue to facilitate the exchange of ideas about racism and discrimination and promote awareness of structural inequalities. The process also aimed to define key terms and sharpen a common stance. 2. Identify needs and challenges: The Round Table served to collect and analyze experiences, perspectives, and existing challenges in various areas of life and, by involving affected groups and experts, to develop practical solutions. 3. Strengthening participation and co-determination: A central concern of the process was to promote cooperation between administration, politics, and civil society and to ensure that people with experiences of racism and discrimination are actively involved in decision-making processes. 4. Development of measures: The round table was intended to develop recommendations for action for politics and administration. Prioritization and allocation of responsibilities for implementing the measures were also to take place. The effects of the participation process are diverse: Mittwoch, 6. August 202522/27 1. Expansion of the dialogue format: The round table established itself as a sustainable forum for exchange and cooperation between various stakeholders. 2. Sustainable integration of anti-racist work: The participatory approach structurally strengthened anti- discrimination work and emphasized institutional responsibility. 3. Transparency and connectivity: The integration of existing strategies (e.g., Integration Plan, Istanbul Convention) demonstrated the connectivity to existing measures. The result of the participatory process is a position paper on municipal anti-racism and anti- discrimination work. The aim of this paper is to present the framework, goals, and measures on which the participants have jointly agreed. A central concern of the position paper is the establishment of a coordination office, which must be equipped with a robust mandate. This office should ensure the sustainable implementation of the measures, coordinate the various actors, and provide resources for continuing education and training, as well as for the implementation of impact-related work. Only through clear institutional anchoring and recognition of the importance of this task by the administrative leadership and the municipal council can the goals formulated in the paper be achieved in the long term. The position paper is divided into two main parts: The first part analyzes in detail the effects of structural and institutional racism and discrimination and shows how the city administration can perpetuate or reproduce discriminatory practices through its structures. The second part describes eight key areas of impact that define concrete goals and time-bound measures to combat racism and discrimination. These measures are intended to initiate structural changes and distribute responsibility among various levels of administration and urban society. Three guiding principles form the basis of municipal anti-racism and anti-discrimination work: 1. Nothing about us without us – The perspectives and experiences of affected groups must be actively included, and their participation ensured. 2. Focus on needs – Measures are geared to the concrete needs and realities of marginalized people. 3. Representation makes a difference – The visibility and participation of people with experience of racism in decision-making processes must be ensured. These guiding principles underscore the need to strengthen cooperation with civil society and ensure that those affected are actively involved in the development and implementation of anti-racist and anti- discriminatory concepts. SAC commented: Appreciated!31.05.2025 1.29 Was the action evaluated in respect to its impact? Yes, periodically Yes, more than once but not periodically Yes, once Not yet, but it will be evaluated No Mittwoch, 6. August 202523/27 I do not know 1.30 Who evaluated the policy? We evaluated roundtable sessions at two points in time through surveys. Participants were attendees of the respective roundtables. 1.31 Please point out the methods applied during the evaluation In an anonymous survey conducted in 2022 and 2024, data on the group's composition and the content of the round tables were collected (2022), and the process and results were evaluated (2024). The evaluation of the results involved, on the one hand, evaluating the participation process itself and, on the other hand, evaluating the results included in the position paper. 1.32 Was the evaluation indicator based? Yes No I don't know 1.33 How did the target group participate in the evaluation? The surveys were made available online at the event and sent to participants via email afterwards. 1.34 According to your experience, would you deem the practice Very good Good Improvable It did not meet the expectations SAC commented: The SAC deems the self-assessment of the rapporteurs as too modest.31.05.2025 1.35 What made your action successful? Please outline the 3 key factors of success Mittwoch, 6. August 202524/27 The results of the final evaluation reveal three success factors for this campaign: 1. Establishment of a sustainable dialogue format The roundtable has proven to be an effective forum for raising awareness of racism and discrimination. The high willingness (72% of respondents) to continue participating demonstrates the strong interest and relevance of the format. Furthermore, a majority of respondents (82%) felt that they had learned something new through their participation and were able to form important partnerships. 2. Positive evaluation of the position paper and desire for continuous information The developed position paper was received positively overall. Furthermore, the majority (85%) would like a digital communication platform to stay informed about anti-racism and anti-discrimination work. 3. Needs assessment for the further development of the strategy The roundtables have provided important impetus for further development. These include the need for a clearer allocation of responsibilities, greater transparency regarding costs, and the expansion of the format to include additional areas of impact, as well as even greater participation by migrant organizations. SAC commented: Interesting!31.05.2025 SAC commented: Appreciated!31.05.2025 SAC commented: Thank you!31.05.2025 1.36 Please outline 3 lessons learnt The three most important findings from the survey are: 1. The roundtable is an effective format for raising awareness of racism and discrimination. Establishing a sustainable dialogue format between administrative units and civil society organizations can lead to a mutual understanding of challenges. 2. The position paper was overall positively evaluated, although there was criticism regarding the lack of specific responsibilities and measures, as well as the lack of transparency regarding costs and resources. A subsequent non-representative survey of students who examined the position paper in a university seminar reached the same conclusion. 3. Information and exchange in the digital space, e.g., via a website or newsletter, is desired. Reliable reporting with regular updates on the implementation of the position paper is also required. SAC commented: Thank you!31.05.2025 1.37 What makes your action sustainable? Mittwoch, 6. August 202525/27 The results will feed into the work of the future Operational Unit, which will be responsible for coordinating and implementing the anti-racism and anti-discrimination strategy starting in 2026. The participation process thus demonstrated that a sustainable and effective anti-racism strategy is only possible through close cooperation between administration, politics, and civil society. The creation of a written position paper, in particular, demonstrates a long-term orientation and institutional anchoring of anti-racism and anti-discrimination work. By outlining responsibilities and developing measures, as well as involving civil society, a lasting process of change is initiated. However, this process requires further steps to actually have a concrete impact. The anchoring of the three central guiding principles in all municipal processes ensures that – if these principles are actually implemented – anti-racist perspectives are continuously taken into account. Furthermore, if it actually comes to fruition, the establishment of an operational unit starting in 2026 will ensure that the process does not end with the publication of the position paper, but is continuously continued and adapted to new challenges. As part of the process, existing strategic documents of the city, such as the Integration Plan and the implementation of the Istanbul Convention, were also evaluated. This made it possible to identify interfaces and priorities and to integrate the developed measures into existing structures. This ensures that anti-racist and anti-discriminatory work does not remain isolated but is embedded in the overarching municipal strategies. SAC commented: Thank you!31.05.2025 1.38 Would you recommend the action to other cities? Yes No 1.39 What were the most important challenges during the evaluation and impact assessment of your action, and which solutions did you find? Mittwoch, 6. August 202526/27 Collaboration in the field of anti-racism and anti-discrimination often unfolds its impact in small, continuous steps – through shared learning, raising awareness, and the gradual integration of anti- discrimination perspectives into administrative action. At the same time, this work is currently facing significant challenges: In a social climate in which anti-discrimination work is increasingly under pressure, and under conditions of increasingly scarce resources, it is difficult to assess whether political will and institutional structures are sufficient to consistently support complex participation processes – even in the face of internal resistance. A key consequence would be: If the recommendations and ideas developed within the framework of the round table remain without visible implementation, there is a risk of a loss of trust in municipal structures. The willingness of civil society actors to continue to participate could noticeably decrease – especially if participation is perceived as inconsequential or purely symbolic. This would not only result in the loss of a valuable space for dialogue, but also a crucial resource in the fight against structural discrimination: the commitment and expertise of the city's own society. Conversely, consistent implementation of the recommendations can send a strong signal: It demonstrates that participation is taken seriously and that the city is willing to initiate structural changes – even under difficult conditions. This can strengthen trust in democratic processes, enable new alliances, and contribute to positioning Karlsruhe in the long term as a learning, anti-discrimination, and inclusive municipality. 1.40 Thank you for reporting about this action. Would you like to report on another action? Yes No This document is a machine generated translation. Mittwoch, 6. August 202527/27
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Extrahierter Text
Mittwoch, 6. August 20251/27 Stadt: Karlsruhe Eingereicht: 29.04.2025 Stufe 1 1 Bitte wählen Sie Ihre Stadt Karlsruhe Mittwoch, 6. August 20252/27 SAC kommentierte: Gesamtkommentar des SAC zum Bericht von Karlsruhe Aufbau des Berichts Der Bericht folgt der Struktur der Vorlage und enthält in Stufe 1 Informationen über die strukturellen und institutionellen Rahmenbedingungen sowie den rechtlichen Hintergrund in Karlsruhe. Der Bericht gibt einen prägnanten Einblick in die Aktivitäten von Karlsruhe im Rahmen des ECCAR. Darüber hinaus enthält er in Stufe 2 einen detaillierten Bericht über eine spezifische laufende Maßnahme im Zusammenhang mit Verpflichtung 1 des 10-Punkte-Aktionsplans (10PPA), die in der Funktion der Stadt als demokratische Institution umgesetzt wird. Vollständigkeit Alle Fragen wurden beantwortet und, soweit möglich, interessante Details angegeben. Karlsruhe berichtet über seine strukturelle Funktionsweise, seinen rechtlichen Hintergrund und seine Erwartungen an das Netzwerk ECCAR und seine Mitglieder sowie seine Angebote an diese und bringt dabei seine hohe Wertschätzung für das Netzwerk, seine Angebote und seine Gremien zum Ausdruck. In Abschnitt 2 des Berichts wird eine ausführliche Beschreibung des Runden Tisches der Stadt zum Thema Antirassismus und Antidiskriminierung gegeben. Spezifische Themen Neben den institutionellen Rahmenbedingungen und der politischen Stärke und dem Engagement im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung wird der berichtete Runde Tisch zu Antirassismus und Antidiskriminierung vom SAC hervorgehoben und gewürdigt. Er wird als nützlich für andere Mitglieder der Koalition angesehen. Er betont prägnant die Herausforderungen, Ansätze und Strategien zur Überwindung von Schwierigkeiten. Erfolgsfaktoren werden reflektiert und überzeugend analysiert. Bewährte Verfahren Der SAC bewertet den vorgestellten Runden Tisch zu Antirassismus und Antidiskriminierung als bewährte Praxis, da er •Relevanz •Kohärenz •Beständigkeit •Wirksamkeit •Angemessenheit •Substanz •Übertragbarkeit 10.07.2025 2 Wie viele Menschen leben in Ihrer Stadt? Bis zu 20.000 Einwohner 20.001 bis 100.000 Einwohner 100.001 bis 500.000 Einwohner Mittwoch, 6. August 20253/27 mehr als 500.000 Einwohner 3 Bitte kreuzen Sie alle Optionen an, die auf Ihr Land oder Ihre Stadt zutreffen Das Land, in dem meine Stadt liegt, ist Vertragspartei der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) Das Land, in dem meine Stadt liegt, ist Vertragspartei des Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung (CERD) Das Land, in dem meine Stadt liegt, hat nationale Gesetze verabschiedet, die Rassendiskriminierung und Hassverbrechen verbieten Das Land, in dem meine Stadt liegt, hat nationale Gesetze verabschiedet, die Rassendiskriminierung im privaten Sektor verbieten (Antidiskriminierungsgesetze). Meine Stadt hat Gesetzgebungs- oder Regelungskompetenz hinsichtlich des Verbots von Rassendiskriminierung. M e i n e Stadt hat eigene Rechtsvorschriften zum Verbot von Diskriminierung innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs. Meine Stadt hat Normen und Regeln zur Verhinderung von Rassendiskriminierung eingeführt, z. B. Antidiskriminierungsklauseln im Beschaffungswesen. Sonstiges, nämlich: SAC kommentierte: Der SAC begrüßt die strukturellen Rahmenbedingungen in Karlsruhe. Der SAC hat besonderes Interesse an den lokalen Bestimmungen, die Karlsruhe anwendet. 31.05.2025 4 Welche vergangenen/historischen Herausforderungen gelten für Ihre Stadt/Ihr Land? Koloniale Vergangenheit Faschistische Vergangenheit Nationalsozialistische Vergangenheit Beteiligung an Sklaverei und extremer wirtschaftlicher Ausbeutung Beteiligung am Völkermord Sonstiges, nämlich: SAC kommentierte: Vielen Dank!31.05.2025 5 Vor welchen Herausforderungen steht Ihre Stadt derzeit? Bedeutende Rolle rassistischer politischer Akteure Bedeutende rassistische Bewegungen in der Bevölkerung Mittwoch, 6. August 20254/27 Umgang mit ethnischer Vielfalt Die Erhebung ethnischer Daten ist gesetzlich verboten oder durch andere Faktoren eingeschränkt Sonstiges, nämlich: Rassismus und Diskriminierung sind viel subtiler und unsichtbarer SAC kommentierte: Vielen Dank!31.05.2025 6 Bitte beschreiben Sie die wichtigsten Erfolge, die Ihre Stadt seit dem letzten ECCAR-Bericht im Kampf gegen Rassismus erzielt hat, oder, falls dies Ihr erster Bericht ist, seit Ihre Stadt Mitglied von ECCAR geworden ist. -12-jährige Kontinuität der „Wochen gegen Rassismus” -Einrichtung des Runden Tisches gegen Rassismus und Diskriminierung und Ausarbeitung des Positionspapiers -Konkrete Überlegungen zur Schaffung einer wirksamen Organisationseinheit für Integration, Vielfalt und Bekämpfung von Diskriminierung SAC kommentierte: Willkommen!31.05.2025 7 Welche Person ist in Ihrer Stadt auf politischer Ebene für ECCAR zuständig? Bürgermeister Stellvertretender Bürgermeister Stadtrat Sonstige, nämlich: SAC kommentierte: Willkommen!31.05.2025 8 Wer ist in Ihrer Stadt auf Verwaltungsebene für ECCAR zuständig? Abteilung für Integration Abteilung für Kultur Abteilung für Sicherheit Abteilung für Humanressourcen Sonstige, nämlich: SAC kommentierte: Interessant!31.05.2025 Mittwoch, 6. August 20255/27 9 Wie viele Mitarbeiter Ihrer Stadtverwaltung sind für ECCAR zuständig? 2 Mitarbeiter im Kulturamt 10 Wie viele Mitarbeiter Ihrer Stadtverwaltung beschäftigen sich mit Antirassismus/Diskriminierung? Es ist unmöglich, eine konkrete Zahl zu nennen. Der Runde Tisch sowie die Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe zeugen von einem hohen Maß an Aktivität in der Zivilgesellschaft. 11 Bitte beschreiben Sie die Vielfalt dieser Personengruppe, d. h. die Zusammensetzung hinsichtlich ethnischer Zugehörigkeit, Migrationshintergrund, Geschlecht, Behinderung usw. Eine umfassende Beschreibung ist in diesem Rahmen kaum möglich. Der Runde Tisch zeigte eine breite Abdeckung, aber Menschen mit anderer Hautfarbe, potenzielle Opfer von Antisemitismus und Antiziganismus, sind schwer zu erreichen und daher weniger stark vertreten. Vertreten sind eine breite Gruppe mit unterschiedlichem Migrationshintergrund sowie Menschen mit Behinderungen und anderen Identitätsmerkmalen. SAC kommentierte: Vielen Dank für die Weitergabe dieser internen Details.31.05.2025 12 Wie viele Maßnahmen hat Ihre Stadt seit dem letzten ECCAR-Bericht oder seit dem Beitritt zum Netzwerk gegen Rassismus umgesetzt, falls es sich um Ihren ersten Bericht handelt? Die Grundlage der kommunalen Antirassismusarbeit wurde erfolgreich über das Kulturamt und seine kulturellen Einrichtungen hinaus auf andere kommunale Ämter und stadtnahe Institutionen ausgeweitet, wodurch sie deutlich effektiver wurde – insbesondere im Bereich der Integration. Die Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe, die ursprünglich als private Organisation gegründet wurde, wurde durch die Übernahme der Verantwortung durch den Karlsruher Jugendausschuss gesichert, erweitert und weiter professionalisiert. Die „Karlsruher Wochen gegen Rassismus“, die zwischen 2013 und 2019 sechs Mal von der Stadt veranstaltet wurden, wurden erfolgreich als „Internationale Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe“ unter der Organisation von Freiwilligen aus der Zivilgesellschaft fortgesetzt, auch nachdem sich die Stadt aus der Gesamtorganisation zurückgezogen hatte. Dies war dank der gegründeten Stiftung und der finanziellen und nicht-finanziellen Unterstützung der Stadt sowie der Beteiligung einzelner Abteilungen mit Programmpunkten möglich – wodurch wichtige Prioritäten gesetzt und Netzwerke aufgebaut wurden. Das Bewusstsein für die Existenz von Rassismus und Diskriminierung in allen Bereichen der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ sowie für deren Bedrohung für den sozialen Zusammenhalt, die demokratische Identität und den sozialen Frieden hat in der Stadtverwaltung, in städtischen Institutionen und Gesellschaften, in der Lokalpolitik, in Bildungs- und Hochschuleinrichtungen sowie in weiten Teilen der Zivilgesellschaft deutlich zugenommen, was zu vielfältigen und erfolgreichen Aktivitäten, Erklärungen, grundlegenderen Maßnahmen und einer zunehmenden Vernetzung der Beteiligten und ihrer Aktivitäten geführt hat. SAC kommentierte: Beeindruckend!31.05.2025 SAC kommentierte: Vielen Dank!31.05.2025 13 In welchen Politikbereichen hat sich Ihre Stadt konkret mit den Anliegen von ECCAR befasst? Überwachung, Beratung und Zusammenarbeit Mittwoch, 6. August 20256/27 Datenerhebung Antidiskriminierungsstelle / Integrationsstelle Informationsbereitstellung und Sensibilisierung Öffentliche Beschaffung und Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor Personalmanagement Erbringung von Dienstleistungen Wohnungswesen Bildung Kulturelle Vielfalt Konfliktmanagement und öffentlicher Raum Sonstiges, nämlich: 14 Bitte beschreiben Sie diese Maßnahmen kurz: Mittwoch, 6. August 20257/27 Überwachung, Beratung und Zusammenarbeit: Entwicklung des Kulturkonzepts der Stadt und dessen Aktualisierungen, Entwicklung des Integrationsplans der Stadt und dessen Aktualisierungen sowie ein Runder Tisch zu Antirassismus und Antidiskriminierung. Antidiskriminierungsstelle: Die Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe, die ursprünglich als private Organisation gegründet wurde, wurde durch die Übernahme der Zuständigkeit des Jugendausschusses der Stadt Karlsruhe gesichert, erweitert und weiter professionalisiert. Amt für Integration Sprachförderung und Integrationskurse: Organisation und Unterstützung von Deutschkursen, einschließlich berufsbezogener Sprachförderung und Programmen für junge Migranten; Integrationsmanagement für Flüchtlinge: Individuelle Unterstützung von Flüchtlingen bei der anschließenden Unterbringung durch Integrationsmanager; Förderung interkultureller Projekte: Unterstützung lokaler Projekte wie „ZuMi-KA“ zur Erleichterung der kulturellen Teilhabe und sozialen Integration; Aufbau des Netzwerks und der Website „Ankommen in Karlsruhe“ gemeinsam mit dem IBZ; Unterstützung des Integrationsausschusses: Koordination und Umsetzung integrationspolitischer Ziele in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss, z. B. Ausbau des Dolmetscherpools. Informationsbereitstellung und Sensibilisierung: „Internationale Wochen gegen Rassismus“, allgemeine Förderung von Antidiskriminierungsprojekten und Menschenrechtsaktivitäten der Zivilgesellschaft wie Pride of Nations (CSD), „Tag der Menschenrechte“, Schulungsreihen und Gemeinschaftsveranstaltungen. Personalwesen: Verstärkte Fokussierung auf das Thema in der Aus- und Weiterbildung von Stadtangestellten, obligatorische AGG-Schulungen. Kulturelle Vielfalt: Die Stadt schätzt, bekräftigt und unterstützt kulturelle und religiöse Vielfalt und fördert insbesondere zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine, kulturelle Einrichtungen und Sportvereine, wenn diese ihre Programme für Vielfalt, Dialog, Begegnung und Austausch öffnen. Der Hauptfriedhof Karlsruhe bietet bereits heute und in zunehmendem Maße Bestattungsmöglichkeiten und Orte der Trauer für alle kulturellen und religiösen Bedürfnisse. Konfliktmanagement und öffentlicher Raum: Bei der Abwägung zwischen den Belangen der „öffentlichen Ordnung” und den oft widersprüchlichen Erwartungen und Wünschen hinsichtlich der Nutzung des „öffentlichen Raums” handeln wir mit gesundem Menschenverstand und fördern gegenseitige Toleranz, solange dies gerechtfertigt ist (z. B. „Landfahrerplatz” usw.). SAC kommentierte: Vielen Dank! Der SAC ist dankbar für den prägnanten Bericht über die Aktivitäten, die Haltung der Verwaltung und die bisher erzielten Erfolge. 31.05.2025 15 Erhebt Ihre Stadt Daten in Bezug auf Gleichstellung und Diskriminierung? Nein Ja, die Statistikabteilung Ja, die Universität / ein Forschungsinstitut, das mit der Stadt zusammenarbeitet Ja, die Antidiskriminierungsstelle oder e i n e Beratungsstelle Mittwoch, 6. August 20258/27 Sonstiges, nämlich: 16 Welche Datenerhebungsmechanismen nutzt Ihre Stadt, um rassistische Diskriminierung aufzudecken? Keine Regelmäßige Umfragen Berichte von Opferhilfsdiensten Fallberichte Kriminalitätsstatistiken Sonstiges, nämlich: 18 Was waren die Motive für den Beitritt zu ECCAR? Wertorientierte Entscheidung, begründet im Selbstverständnis der Stadt und ihrer demokratischen Verantwortung Von Vorurteilen motivierte politische Bewegungen Umgang mit ethnischer und anderer Vielfalt Sonstiges, nämlich: 17 Wann ist Ihre Stadt Mitglied der ECCAR geworden? 2007 19 Von anderen Städten lernen Sehr wichtig Wichtig Sekundär Nicht relevant SAC kommentierte: Interessant!31.05.2025 Mittwoch, 6. August 20259/27 20 Austausch mit anderen Städten Sehr wichtig Wichtig Sekundär Nicht relevant 21 Berichterstattung an andere Städte Sehr wichtig Wichtig Sekundär Nicht relevant 22 Als Stadt auf europäischer Ebene die Stimme erheben Sehr wichtig Wichtig Sekundär Nicht relevant 23 Teil eines UNESCO-Netzwerks sein Sehr wichtig Wichtig Sekundär Nicht relevant 24 Hat Ihre Stadt noch weitere Erwartungen, die hier nicht aufgeführt sind? Wie wichtig sind diese? Mittwoch, 6. August 202510/27 Die Erwartungen konzentrieren sich derzeit auf die Umsetzung der hier entwickelten Maßnahmen. Wir begrüßen die zunehmende Bedeutung und Wirksamkeit sehr und können den herausragenden, zahlreichen und wichtigen Aktivitäten der ECCAR-Gremien nur höchsten Respekt zollen. SAC kommentierte: Vielen Dank!31.05.2025 25 Zu welchen Aspekten benötigen Sie Feedback, um die Arbeit Ihrer Stadt gegen Rassismus und rassistische Diskriminierung zu analysieren und zu verbessern? Derzeit ist weniger Feedback als Personal für die Umsetzung erforderlich, deren Finanzierung durch die Stadt fraglich ist. 26 Wie könnten andere ECCAR-Städte Sie bei Ihrer Arbeit gegen Rassismus unterstützen? In welchen Bereichen Ihrer Arbeit könnten Sie von den Beiträgen anderer ECCAR-Städte profitieren? Derzeit benötigen wir weniger Feedback als personelle Ressourcen für die Umsetzung, wobei die Finanzierung durch die Stadt fraglich ist. Der Austausch und die gute Zusammenarbeit mit dem ECCAR-Büro haben uns jedoch bereits wertvolle Unterstützung geleistet, und der grundlegende Austausch, insbesondere mit den deutschsprachigen ECCAR-Städten, hat uns bei unserer Arbeit oft inspiriert und wird dies auch in Zukunft tun. SAC kommentierte: Willkommen!31.05.2025 27 Welche Feedback-Methoden wären für Sie nützlich? Sitzung mit Experten Diskussionsrunde mit Städten ( Peer-to-Peer) Interne Schulung Offenes Webinar Sonstiges, nämlich: 28 Möchten Sie nun über die Erfahrungen und bewährten Verfahren Ihrer Stadt berichten? Ja Nein Stufe 2 – Maßnahme 1 1.1 Bitte geben Sie einen Titel für Ihre Maßnahme ein Runder Tisch zu Antirassismus und Antidiskriminierung (RT ARAD) Mittwoch, 6. August 202511/27 SAC kommentierte: Allgemeiner Kommentar zur MASSNAHME Runder Tisch zu Antirassismus und Antidiskriminierung Der SAC bewertet die gemeldete Maßnahme als bewährte Praxis aus folgenden Gründen: •Relevanz •Kohärenz •Nachhaltigkeit •Wirksamkeit •Angemessenheit •Substanz •Übertragbarkeit Der SAC begrüßt den ausführlichen Bericht. Der SAC würdigt den Bericht in erster Linie als bewährte Praxis. Es handelt sich um eine umfassende Studie, die eingehende Analysen darüber liefert, was funktioniert hat und welche Lehren aus einem Prozess gezogen wurden, der schließlich zu einem Ergebnis geführt hat – dem Positionspapier gegen Diskriminierung –, das von einer breiten Basis in der Verwaltung und in der Zivilgesellschaft unterstützt wird, als vielversprechend angesehen wird und der Gemeinde drei Grundprinzipien für nichtrassistisches Verhalten an die Hand gibt. Darüber hinaus bewertet der SAC die Maßnahme als bewährte Praxis. Die Verantwortlichen haben Geduld bewiesen und die Theorie des Wandels offensichtlich in die Praxis umgesetzt. Der Prozess, an dem rund 200 Personen beteiligt waren, war offen und erforderte Verhandlungen zwischen den Teilnehmern, um ihn zu definieren und zu verwirklichen. Die Worte der Berichterstatter machen deutlich: Es brachte erstmals wichtige Akteure aus der Verwaltung, stadtnahen Institutionen und Tochtergesellschaften sowie der Zivilgesellschaft in organisierter Form zusammen, um gemeinsam Leitlinien für eine diskriminierungssensible und antirassistische Stadtgesellschaft zu entwickeln. Dies ist nicht das Ende, sondern der Beginn gemeinsamer Anstrengungen und Aktivitäten. Das Positionspapier war das Ergebnis dieser sehr intensiven Arbeit. Wie Bewertungen zeigen, hat sich diese Arbeit jedoch gelohnt. Der erste Teil analysiert detailliert die Auswirkungen von strukturellem und institutionellem Rassismus und Diskriminierung und zeigt auf, wie die Stadtverwaltung durch ihre Strukturen diskriminierende Praktiken aufrechterhalten oder reproduzieren kann. Der zweite Teil beschreibt acht Schlüsselbereiche, in denen konkrete Ziele und zeitgebundene Maßnahmen zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung definiert werden. Diese Maßnahmen sollen strukturelle Veränderungen einleiten und die Verantwortung auf verschiedene Ebenen der Verwaltung und der städtischen Gesellschaft verteilen. Drei Leitprinzipien bilden die Grundlage der kommunalen Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit: 1.Nichts über uns ohne uns – Die Perspektiven und Erfahrungen betroffener Gruppen müssen aktiv einbezogen und ihre Beteiligung sichergestellt werden. 2.Bedürfnisorientierung – Maßnahmen sind auf die konkreten Bedürfnisse und Lebensrealitäten marginalisierter Menschen ausgerichtet. 3.Repräsentation macht den Unterschied – Die Sichtbarkeit und Beteiligung von Menschen mit Rassismus-Erfahrungen in Entscheidungsprozessen muss sichergestellt werden. Der SAC stimmt mit den Berichterstattern überein, die zu dem Schluss kommen: Wenn diese Grundsätze tatsächlich umgesetzt werden, werden antirassistische Perspektiven kontinuierlich berücksichtigt. Als Studie zu partizipativen Prozessen im Bereich Antirassismus hat die 10.07.2025 Mittwoch, 6. August 202512/27 Der Bericht aus Karlsruhe ist für alle ECCAR-Mitglieder empfehlenswerte Lektüre. 1.2 Bitte wählen Sie den Tätigkeitsbereich aus, der Ihrer Maßnahme am ehesten entspricht: Überwachung, Beratung und Zusammenarbeit Datenerhebung Antidiskriminierungsstelle / Integrationsstelle Informationsbereitstellung und Sensibilisierung Öffentliche Beschaffung und Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor Personalmanagement Erbringung von Dienstleistungen Wohnungswesen Bildung Kulturelle Vielfalt Konfliktmanagement und öffentlicher Raum Sonstiges, nämlich: 1.3 Mit welcher städtischen Funktion hat Ihre Maßnahme am meisten zu tun? Die Stadt als demokratische Institution, z. B. Überwachung von Diskriminierung, Beiräte, Richtlinien zum Wahlrecht Die Stadt als Regelgeber, z. B. Beschlüsse des Stadtrats, Konventionen, Charta der Vielfalt, Aktionsplan, Rechtsberatungsdienste, Ombudsstellen Die Stadt als Arbeitgeber, z. B. Fördermaßnahmen für benachteiligte Gruppen, Diversity-Management, Selbstverpflichtung der Mitarbeiter, Gleichstellungsauflagen in Arbeitsverträgen von Führungskräften Die Stadt als Dienstleister, z. B. Dienstleistungen für Migranten, Schulungen, kultursensible Gesundheitsversorgung, kritische Reflexion ethnischer Stereotypen in Kunstwerken oder im Sport Die Stadt als öffentlicher Auftraggeber, z . B. Antidiskriminierungsklauseln in Beschaffungsverträgen 1.4 Bitte beschreiben Sie kurz die Ausgangssituation in Ihrer Stadt, die diese Maßnahme erforderlich gemacht hat. Mittwoch, 6. August 202513/27 Nach Beratungen in seinen Ausschüssen im Jahr 2021 beauftragte der Karlsruher Stadtrat die Verwaltung mit der Einrichtung eines „Runden Tisches für kommunale Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit“ (RT ARAD). Dieser Runde Tisch sollte ein Antirassismus- und Antidiskriminierungsleitbild für Karlsruhe entwickeln und in einem partizipativen Prozess Maßnahmen für einen möglichst diskriminierungs- und rassismusbewussten Umgang innerhalb der Stadt vorschlagen. Die Kulturverwaltung übernimmt die Federführung für den RT ARAD; ab 2022 ist die Integrationsstelle gleichberechtigt mit dabei. SAC kommentierte: Willkommen!31.05.2025 1.5 Was hat den politischen Willen zu dieser Maßnahme ausgelöst? Bericht über den Zehn-Punkte-Aktionsplan der ECCAR; Bemühungen von politischen Parteien und breiten Teilen der Zivilgesellschaft zur Förderung einer diskriminierungssensiblen Stadtkultur. SAC kommentierte: Sehr zu begrüßen!31.05.2025 1.6 Zielt die Maßnahme ausdrücklich auf eines oder mehrere der folgenden Ziele ab? Gewährleistung/Herstellung von Gleichheit Erleichterung der Teilhabe Förderung der Chancengleichheit Gewährleistung der Gleichbehandlung 1.7 Was ist das Hauptziel der Maßnahme im Hinblick auf Diskriminierung bei der Wahrnehmung der Menschenrechte? Diskriminierung verhindern Diskriminierung beseitigen Diskriminierung sanktionieren 1.8 Konkrete Ziele: Welche Auswirkungen werden von Ihrer Maßnahme erwartet? Die vom Runden Tisch erwarteten Maßnahmen beziehen sich auf die Entwicklung einer Grundlage und Struktur für eine unabhängige kommunale Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit in Karlsruhe. Diese basiert auf dem Karlsruher Bericht zum ECCAR-Zehn-Punkte-Aktionsplan, dem Aktionsplan gegen Rechtsradikalismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung sowie dem Kulturkonzept Karlsruhe 2025. Der Runde Tisch wird mit Akteuren der Zivilgesellschaft, dem Kulturamt und dem Amt für Integration zusammenarbeiten und vom Kulturausschuss und dem Migrationsbeirat (jetzt Integrationsausschuss) unterstützt werden. Zu den Maßnahmen gehören die Ermittlung von Handlungsfeldern, die Entwicklung konkreter Strategien zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung sowie die Entwicklung einer nachhaltigen Struktur für die kommunale Antirassismusarbeit. Mittwoch, 6. August 202514/27 1.9 Welche Organisationen sind für diese Maßnahme verantwortlich? Lokale Behörde Zivilgesellschaft Die Zivilgesellschaft wird von der lokalen Behörde beauftragt 1.10 Zielgruppen: Wer sind die Teilnehmer und Begünstigten Ihrer Maßnahme? Verwaltung, Interessengruppen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Bürger 1.11 Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Maßnahme Von 2021 bis 2023 traf sich der RT ARAD regelmäßig. Fast 200 Personen aus der Stadtgemeinschaft – darunter Vertreter*innen der Verwaltung, Interessengruppen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Bürger*innen in einer sich ständig verändernden Zusammensetzung – kamen zu sechs Arbeitssitzungen zusammen. Die Themen Rassismus und Diskriminierung wurden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und gemeinsam wurde ein Leitbild erarbeitet. Die Arbeit am Runden Tisch wurde von einer Unterstützungsgruppe, in der Vertreter der Verwaltung und Freiwillige mit Fachwissen (aus den RT-Teilnehmern) die Inhalte der Runden Tische aufgriffen, kategorisierten und weiterentwickelten, eng begleitet und mitgestaltet. SAC kommentierte: Beeindruckend!31.05.2025 SAC kommentierte: Willkommen!31.05.2025 1.12 Wer sind die verantwortlichen Akteure bei der Umsetzung der Maßnahme? Bürgermeister/stellvertretender Bürgermeister Stadtrat Beamte Auftragnehmer/ Dienstleister Akteure der Zivilgesellschaft (NGOs, Vereine) Sonstige, nämlich: Verwaltungsmitarbeiter und Führungskräfte innerhalb der Verwaltung, Tochtergesellschaften 1.13 Wie hoch ist das jährliche Budget für die Maßnahme? Bis zu 10.000 Euro Mittwoch, 6. August 202515/27 10.001 bis 50.000 Euro 50.001 bis 100.000 Euro 100.001 bis 200.000 Euro Mehr als 200.000 Euro 1.14 Woher kommt das Budget? Vorübergehende externe Finanzierung, z . B. Projektzuschuss Befristete interne Finanzierung Gesamtbudget der Stadt 1.15 Bitte geben Sie den Zeitrahmen und die Dauer der Maßnahme an: 2021 – heute 1.17 Mit welchen konkreten Herausforderungen waren Sie bei der Entwicklung des Konzepts der Maßnahme konfrontiert und welche Lösungen haben Sie gefunden? 1.Eine Umfrage unter den relevanten Interessengruppen vor Beginn des Beteiligungsprozesses und die entsprechende Auswahl für die Teilnahme an einer ersten Sitzung führten in der ersten Hälfte des Jahres 2021 zu einem erheblichen Vertrauensverlust innerhalb der Zivilgesellschaft. Diese Situation wurde in den folgenden Sitzungen, in denen eine offene Einladung und eine Unterstützungsgruppe mit gleichberechtigter Vertretung für den Prozess eingeführt wurden, schrittweise angegangen und geklärt. 2.Am Runden Tisch haben wir mit verschiedenen Definitionen von Rassismus und Diskriminierung gearbeitet und uns in den daraus resultierenden Zielen und Maßnahmen vor allem auf strukturelle Bedingungen konzentriert, die Rassismus und Diskriminierung begünstigen. 3.Das Fehlen einer Koordinierungsstelle innerhalb der Stadtverwaltung erschwerte die bereichsübergreifenden Prozesse. 4.Der Unterstützergruppe als freiwilligem, unbezahltem Gremium fehlte ein formelles Mandat, was die Legitimität dieser Gruppe wiederholt in Frage stellte. 5.Einige betroffene Gruppen wurden nicht ausreichend einbezogen (siehe 1.25), was manchmal zu einer einseitigen Perspektive im Prozess führte. 6. Einige Teilnehmer nahmen nur unregelmäßig teil oder zeigten wenig internes Engagement, was die kontinuierliche Arbeit und den Austausch behinderte. 7.Die geringe Beteiligung von Führungskräften, insbesondere von Abteilungsleitern, stellte aufgrund des Fehlens wichtiger Entscheidungsträger und Multiplikatoren eine Herausforderung dar. 8.Die Stadt ist für viele relevante Themen, die von der Zivilgesellschaft identifiziert wurden, nicht zuständig, was die Umsetzung konkreter Maßnahmen zusätzlich erschwert. SAC kommentierte: Der SAC nimmt diese äußerst wichtigen Erkenntnisse mit Interesse zur Kenntnis.31.05.2025 Mittwoch, 6. August 202516/27 1.16 Auf welchen Widerstand sind Sie bei der Entwicklung des Konzepts gestoßen? Sowohl intern (innerhalb der Verwaltung und auf politischer Ebene) als auch extern (Bürgerrechte, zivilgesellschaftliche Organisationen usw.)? 1.Es war eine Herausforderung, Rassismus und Diskriminierung angemessen anzugehen, da diese Phänomene äußerst komplex und tief in sozialen Strukturen verankert sind. Sie sind auch eng mit persönlichen Traumata und emotionalen Erfahrungen verbunden. Einzelne Akteure dominierten die Diskussion und betonten spezifische Erfahrungen mit Diskriminierung. Unser Ansatz bestand darin, uns eher auf die Auswirkungen als auf die Merkmale der Diskriminierung zu konzentrieren. Durch die Fokussierung auf bestimmte Bereiche – wie Bildung, Arbeitsmarkt oder öffentlicher Raum – konnten wir eine strukturierte und praxisorientierte Diskussion führen. So lassen sich konkrete Auswirkungen visualisieren und gezielte Lösungen entwickeln. 2.Während des Prozesses stellten wir fest, dass jeder Mensch ein anderes Verständnis von Rassismus und Diskriminierung hat, das durch sein Umfeld, seine Erfahrungen und seine Sozialisation geprägt ist. Während einige Teilnehmer*innen starken Anti-Schwarz-Rassismus als Grundlage für ihr Verständnis von Rassismus nahmen, konzentrierten sich andere eher auf Feindseligkeit gegenüber LGBTQI+ oder antimuslimischen Hass. Unser Ansatz bestand darin, die Ergebnisse der Rundtischgespräche, die ein sehr breites Publikum ansprachen, intensiv in der Expertenrunde – der Beratergruppe – zu diskutieren und dort vielfältiges Fachwissen einzuholen. Die Teilnehmer der Beratergruppe vertraten größtenteils verschiedene zivilgesellschaftliche Gruppen und konnten aus persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus fundiertes Wissen in den Prozess einbringen. 3.Eine zentrale Frage war, wer für wen spricht und wer die Autorität hat, zu interpretieren. Es zeigte sich, dass die Positionen der Weißen am runden Tisch teilweise von einer defensiven Haltung geprägt waren, beispielsweise durch Aussagen wie: „Wir sind keine Rassisten!“, „Wir müssen nichts ändern!“ oder „Macht nicht so ein Aufhebens darum!“. Diese Haltung erschwerte eine kritische Auseinandersetzung mit antirassistischen Perspektiven und führte zu Spannungen im Diskussionsprozess. Darüber hinaus gab es von mehreren Seiten Ungeduld und Unverständnis hinsichtlich der notwendigen Zeit, die für e i n e n partizipativen und sensiblen Prozess erforderlich ist. Die COVID-19-Pandemie verschärfte die Situation zusätzlich, da sie zunächst persönliche Treffen erschwerte und die kontinuierliche Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Teilnehmenden behinderte. 4.Die Interaktion zwischen Verwaltungsmitarbeitern und Experten aus der Zivilgesellschaft ist oft durch Machtungleichgewichte gekennzeichnet. Verwaltungsmitarbeiter verfügen über institutionelle Autorität, während Akteure aus der Zivilgesellschaft fundiertes Fachwissen und praktische Perspektiven einbringen. Diese Asymmetrie kann zu Missverständnissen und einer ungleichen Verteilung von Einfluss führen. Eine Lösung liegt im Konzept sinnvoller Partnerschaften, die auf Gleichberechtigung, gegenseitiger Anerkennung und gemeinsamer Verantwortung basieren. Durch transparente Kommunikation, gemeinsame Entscheidungsprozesse und strukturelle Unterstützung kann eine produktive Zusammenarbeit entstehen, die eine nachhaltige Wirkung hat. In einigen Fällen haben Verwaltungsmitarbeiter ihre Bereitschaft gezeigt, über ihre eigene Position nachzudenken. SAC kommentierte: Vielen Dank für diese äußerst interessanten Einblicke in den Prozess und seine Bedingungen. Der SAC begrüßt den Ansatz, sich auf Themen und Rechte statt auf sogenannte Diskriminierungsgründe zu konzentrieren. Die Erfahrungen diskriminierter Personen rücken jedoch die Entwürdigung in den Vordergrund. Daher ist es manchmal notwendig, sich auf diese spezifischen Merkmale zu konzentrieren. Was die Definition von Rassismus und Diskriminierung betrifft, empfiehlt der SAC, auf die Menschenrechtsklausel zu verweisen, die jede Unterscheidung, Einschränkung, Ausgrenzung oder Bevorzugung bei der Wahrnehmung der Menschenrechte aus irgendeinem Grund verbietet. 31.05.2025 1.18 Wer sind die wichtigsten Kooperationspartner/Interessengruppen? Oberbürgermeister/stellvertretender Oberbürgermeister Mittwoch, 6. August 202517/27 Stadtrat Beamte Auftragnehmer/ Dienstleister Akteure der Zivilgesellschaft (NGOs, Vereine) Einzelpersonen Sonstige, nämlich: Tochtergesellschaften der Stadt und andere Verwaltungsmitarbeiter und Führungskräfte 1.19 Was waren die drei Hauptargumente für die Einbindung dieser Interessengruppen/Kooperationspartner? Der Hauptgrund für die Einbeziehung von Akteuren der Zivilgesellschaft, städtischen Tochtergesellschaften, Gemeinderatsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern war der Wunsch nach möglichst breiten und vielfältigen Perspektiven und Fachkenntnissen. Akteure der Zivilgesellschaft bringen praktische Erfahrungen und die Perspektiven der Betroffenen ein, während Verwaltungsmitarbeiter Einblicke in politische und bürokratische Prozesse haben und die Tochtergesellschaften der Stadt (z. B. Wohnungsbaugesellschaften, öffentliche Verkehrsbetriebe) eine zentrale Rolle bei der Umsetzung antirassistischer Maßnahmen im Alltag spielen. Die gezielte Einbeziehung von Gemeinderatsmitgliedern gewährleistet politisches Feedback und Engagement. Darüber hinaus war es wichtig, durch den Prozess selbst eine größere Sichtbarkeit für die Erfahrungen innerhalb der Stadt zu schaffen und durch den Austausch Empathie zu erzeugen. Der partizipative Ansatz stärkt das Vertrauen in die kommunalen Strukturen und zeigt, dass Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit ein gemeinsames Anliegen ist. Betroffene und engagierte Bürger*innen werden ernst genommen und aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen. Nicht zuletzt soll die Einbeziehung möglichst vieler unterschiedlicher Akteure auch die Verbindlichkeit und Nachvollziehbarkeit der kommunalen Antidiskriminierungsarbeit sicherstellen und damit die Stärkung der lokalen Demokratie und Partizipation ermöglichen. SAC kommentierte: Vielen Dank! Der SAC schätzt den Bericht über die gewonnenen Erkenntnisse in einem 31.05.2025 partizipativen Prozesses zu einem so komplexen Thema gewonnenen Erkenntnissen. 1.20 Hat die Zielgruppe an der Planung teilgenommen? Ja Nein 1.21 Woher haben Sie die Inspiration für die Aktion bekommen? Direkt von einer Stadt Aus dem ECCAR-Netzwerk Aus dem Toolkit für Gleichstellung Mittwoch, 6. August 202518/27 Sonstiges, nämlich: Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen SAC kommentierte: Sehr zu begrüßen!31.05.2025 1.22 Mit welchen konkreten Herausforderungen waren Sie bei der Planung und Einbindung der Interessengruppen konfrontiert, und welche Lösungen haben Sie gefunden? Zu Beginn des Projekts mussten noch mehrere COVID-19-Beschränkungen beachtet werden, was persönliche Treffen generell erschwerte. Das erste Treffen konnte dennoch persönlich stattfinden, und ein Treffen im Januar 2022 fand online statt. Die Einbindung der Interessengruppen wurde einerseits durch die unterschiedlichen Meinungen der Zivilgesellschaft erschwert, die in ihrer ganzen Vielfalt berücksichtigt werden mussten, und andererseits durch den Wunsch, klare Ziele und Maßnahmen zu formulieren, von denen einige sehr spezifisch waren. Eine zentrale Forderung im Tätigkeitsbereich „Community Building” war beispielsweise die Forderung nach sicheren Räumen, die nur bestimmten Gemeinschaften offenstehen, auch um sie vor Angriffen zu schützen. Gleichzeitig forderte dieselbe Gruppe einen offenen Austausch, um den Kontakt zwischen verschiedenen Gruppen zu ermöglichen und zu fördern. Diese unterschiedlichen Wünsche und Forderungen unter einen Hut zu bringen, war eine Herausforderung. Unsere Lösung bestand darin, Leitlinien zu formulieren, die zusätzlich zu den verschiedenen konkreten Forderungen in den einzelnen Wirkungsbereichen für alle Ziele und Maßnahmen berücksichtigt werden sollten: 1.Nichts über uns ohne uns: Die Zivilgesellschaft, Vertreter der Betroffenen und kommunale Akteure werden als wichtige Partner in die Planung, Umsetzung und Bewertung der Ziele und Maßnahmen einbezogen. 2.Fokus auf Bedürfnisse: Sowohl der Prozess als auch die daraus resultierenden Ergebnisse konzentrieren sich auf die Interessen und Bedürfnisse derjenigen Menschen, die durch Rassismus und Diskriminierung abgewertet und marginalisiert werden. 3.Repräsentation macht den Unterschied: Bei wichtigen Entscheidungen muss es zur Normalität werden, dass vielfältige Menschen einbezogen werden, und bisher unterrepräsentierte Gruppen müssen gleiche Chancen erhalten, am politischen, wirtschaftlichen und sozialen Leben teilzunehmen. Zu Beginn des Prozesses bestand innerhalb der Verwaltung der starke Wunsch, nur mit wenigen, relativ „unkomplizierten“ Interessengruppen zusammenzuarbeiten, um den Prozess so reibungslos wie möglich zu gestalten. Erst später kam es zu einer allmählichen Öffnung hin zu einer breiteren Beteiligung. Die Herausforderung bestand darin, potenzielle Interessengruppen zu erreichen und sie langfristig für den Prozess zu gewinnen. Eine weitere zentrale Frage war, wer für wen sprach – sowohl innerhalb der Verwaltung als auch aus den Gemeinden. Es zeigte sich, dass unterschiedliche Perspektiven und Machtverhältnisse den Diskussionsprozess beeinflussten. Ein weiterer Spannungsbereich ergab sich aus der Diskrepanz zwischen ehrenamtlicher Arbeit und beruflicher Beteiligung: Während einige Stakeholder während ihrer Arbeitszeit einen Beitrag leisten konnten, war dies für andere mit zusätzlichem, unbezahltem Aufwand verbunden. Dies führte zu ungleichen Bedingungen und beeinträchtigte die Kontinuität der Beteiligung. SAC kommentierte: Sehr klar!31.05.2025 SAC kommentierte: Danke!31.05.2025 1.23 Was waren die wichtigsten Treiber und Hebel für Ihre Maßnahme? Mittwoch, 6. August 202519/27 Die wichtigsten Treiber und Hebel für den Ansatz waren die Erkenntnis, dass die Zusammenarbeit zwischen Akteuren der Zivilgesellschaft, der Verwaltung und Tochtergesellschaften erforderlich ist, um langfristige und vernetzte Anti- Maßnahmen umzusetzen. - Rassismus und diversitätssensible Prozesse in der Stadt. Auch wenn verschiedene Akteure in diesem Prozess den Bedarf an unterschiedlichen Ansätzen unterschiedlich einschätzten, bestand allgemein das Anliegen, dem Thema Antidiskriminierung und Antirassismus insgesamt mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die Teilnehmer des Runden Tisches teilten eine gemeinsame Vision – eine Welt ohne Rassismus und Diskriminierung. Die Erkenntnis, dass Deutschland eine pluralistische, sprachlich und kulturell vielfältige Migrationsgesellschaft ist, prägte die Diskussionen und die damit einhergehende Erkenntnis, dass wir alle bewusst und unbewusst zu Strukturen beitragen, die rassistisches und diskriminierendes Verhalten aufrechterhalten. Gleichzeitig wurde jedoch auch die Erkenntnis gefördert, dass wir gemeinsam Rassismus und Diskriminierung abbauen und eine lebenswerte und gerechte Stadt für alle schaffen können. Ein wichtiger Aspekt des Prozesses ist die Notwendigkeit einer effektiven und zentralen Organisationseinheit, die für die Umsetzung und Weiterentwicklung des Positionspapiers und der ARAD-Strategie verantwortlich ist. Diese Einheit muss mit einem klaren und robusten Mandat ausgestattet sein, um entschlossen zu handeln, den Prozess langfristig zu steuern und Maßnahmen effektiv umzusetzen. SAC kommentierte: Interessant!31.05.2025 1.24 Was waren die wichtigsten Verfahrensschritte bei der Umsetzung Ihrer Maßnahme? Mittwoch, 6. August 202520/27 Juli 2021 – Offizieller Start: Der Karlsruher Stadtrat beschließt einstimmig die Einrichtung des Runden Tisches für Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit. Erste Ideensammlung mit 30 Teilnehmer*innen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft. 2022 – Entwicklung und Vertiefung der Inhalte: Januar: Runder Tisch (digital) mit dem Ziel, die Meinungsverschiedenheiten aus der ersten Sitzung zu klären und Offenheit zu signalisieren. April: Einführung einer Freiwilligen-Selbsthilfegruppe zur methodischen und inhaltlichen Unterstützung. Mai & Oktober: Workshops zu Rassismus, Diskriminierung und acht Wirkungsbereichen (z. B. Bildung, Beschäftigung, Wohnen, Politik). Dezember: Erste Festlegung von kurz-, mittel- und langfristigen Zielen. 2023 – Strategische Entwicklung & Positionspapier: Februar: Festlegung von Maßnahmen und Hauptakteuren. April–Mai: Entwicklung und Diskussion des Positionspapiers unter erstmaliger Einbeziehung der Fraktionen des Gemeinderats und Ausweitung der Bürgerbeteiligung auf wichtige Akteure aus der Stadtverwaltung. Formulierung eines Positionspapiers in Zusammenarbeit mit der Beratergruppe. Oktober: Einstimmige Verabschiedung des Positionspapiers durch den Gemeinderat. November: Auswertung der Umfragen zur Weiterentwicklung des Formats und Bedarfsanalyse für künftige Maßnahmen. Vergleich der Strategiepapier 2024 Im Jahr 2024 haben wir im Auftrag des Stadtrats in einem mehrstufigen internen Prozess vier Strategiepapiere der Stadt Karlsruhe miteinander verglichen: das Positionspapier zur kommunalen Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit (ARAD), den Karlsruher Integrationsplan, die Internationalisierungsstrategie und das Konzept zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Wir haben festgestellt, dass die Antidiskriminierungsarbeit in Karlsruhe bisher oft zielgruppenspezifisch war und dass umfassendere, strukturell wirksame Strategien erforderlich sind. Während der Integrationsplan und das ARAD-Positionspapier ähnliche Handlungsfelder in den Bereichen Integration und Antidiskriminierung behandeln, unterscheiden sich die Papiere erheblich in ihrer Herkunft, ihrem Management und ihrer Zielgruppenausrichtung. Das ARAD-Positionspapier fordert einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung. Zu den Empfehlungen gehören die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft, die Einrichtung eines Kuratoriums zur Bewertung der Maßnahmen und die Sicherstellung nachhaltiger finanzieller und personeller Ressourcen für die Fortsetzung der Antidiskriminierungsarbeit, idealerweise in einer dem Oberbürgermeister unterstellten Stabsstelle. 2025 – Konzeptionelle Arbeit zur Struktur der Einheit und weitere Rundtischgespräche, um die Interessengruppen einzubinden und weiterhin zu motivieren. Trotz der schwierigen Haushaltslage und des Wechsels der politischen Mehrheit im Gemeinderat wird die interne Koordination zur Weiterentwicklung der Antidiskriminierungsarbeit fortgesetzt. Parallel dazu wird an der konzeptionellen Ausgestaltung der operativen Stelle gearbeitet. Um die Zivilgesellschaft eng einzubinden und die Motivation der Beteiligten aufrechtzuerhalten, sind in diesem Jahr zwei weitere Rundtischgespräche geplant. SAC kommentierte: Der SAC begrüßt den detaillierten Bericht. Der SAC stellt mit Anerkennung fest , dass das ARAD-Papier im Vergleich zu anderen wichtigen Menschenrechtsdokumenten auf lokaler Ebene das umfassendste und fortschrittlichste zu sein scheint. Der SAC nimmt diesen Ansatz mit Interesse zur Kenntnis. 31.05.2025 1.25 Wie haben Sie die Zielgruppe erreicht? Mittwoch, 6. August 202521/27 Die Zielgruppe wurde durch einen mehrstufigen Ansatz erreicht. Die Einladungen zu den Rundtischgesprächen wurden nach und nach nach einem Schneeballprinzip ausgeweitet, sodass der Kreis der Teilnehmer stetig wuchs. Darüber hinaus wurden Akteure aus der Verwaltung und der städtischen Gesellschaft gezielt zu einzelnen Treffen eingeladen, um ihre Perspektiven in den Prozess einzubeziehen. Eine zentrale Rolle spielte auch die Bildung einer Unterstützergruppe aus wichtigen Multiplikatoren. Dieses Expertengremium diskutierte die Ergebnisse der Rundtischgespräche eingehend und brachte vielfältige fachliche und persönliche Perspektiven ein. Die Mitglieder der Unterstützergruppe vertraten verschiedene zivilgesellschaftliche Gruppen und hatten oft eigene Erfahrungen mit Diskriminierung, wodurch sie fundiertes und praktisches Fachwissen in den Prozess einbringen konnten. So wurde sichergestellt, dass sowohl ein breites öffentliches als auch spezifisches Fachwissen systematisch in die Strategieentwicklung einfloss. Leider konnten wir keine Akteure aus den Bereichen Anti-Asiatischer Rassismus und Antizipismus gewinnen. Im Bereich Antisemitismus nahmen zwar gelegentlich einige Betroffene teil, aber es gab keine kontinuierliche Beteiligung, die der Gesamt Sache gedient hätte. Auch im Bereich Anti-Schwarzer Rassismus gelang es uns nicht, genügend Betroffene (gemessen am prozentualen Anteil der potenziell Betroffenen) zu motivieren, sich weiterhin zu beteiligen. Hier hätten wir uns auf mehr Selbstorganisation unter den Betroffenen und bessere Kommunikationsmöglichkeiten innerhalb der Gemeinschaften verlassen müssen. SAC kommentierte: Vielen Dank!31.05.2025 1.26 Öffentlichkeitsarbeit: Wie haben Sie Ihre Aktion in der Stadt sichtbar gemacht? Diese Maßnahme wurde auf der Website der Stadt und in der Berichterstattung über den Beschluss des Stadtrats zu den Ergebnissen des Runden Tisches veröffentlicht, aber angesichts der Bedeutung des Themas ist es uns sicherlich nicht gelungen, dies der Öffentlichkeit ausreichend zu vermitteln. Dies lag zum einen an der Komplexität der Struktur und des Themas und zum anderen daran, dass es sich derzeit in erster Linie um Absichtserklärungen handelt, deren Art und Umfang noch nicht ausreichend klar sind. Die Tatsache, dass der prozessuale Charakter des Runden Tisches auch ein gewisses Maß an Engagement und Kontinuität der Teilnahme voraussetzt, war ebenfalls ein Hindernis für eine allzu uneingeschränkte Werbung um die Teilnahme am Runden Tisch. Diese nicht ganz zufriedenstellende öffentliche Wahrnehmung der Arbeit des RT ARAD muss durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit bei der Umsetzung der ersten konkreten Meilensteine Anfang 2026 verbessert werden. Als erster Tätigkeitsbereich wurde im Positionspapier auch „Öffentlichkeitsarbeit“ definiert. 1.27 Mit welchen konkreten Herausforderungen waren Sie bei der Umsetzung Ihrer Maßnahmen und während der täglichen Arbeit konfrontiert, und welche Lösungen haben Sie gefunden? Mittwoch, 6. August 202522/27 In unserer täglichen Arbeit standen wir vor mehreren Herausforderungen: Erstens die unterschiedlichen Grade persönlicher Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung, die zu unterschiedlichen Perspektiven und einer Vielzahl von Emotionen während des Prozesses führten. Zweitens die Breite des Themas – statt sich auf ein einzelnes diskriminierendes Merkmal zu konzentrieren, war es wichtig, Rassismus und Diskriminierung in ihrer ganzen Komplexität anzugehen. Drittens stellten begrenzte Ressourcen, insbesondere die ungleiche Verteilung von Zeit und finanziellen Mitteln zwischen festangestellten Mitarbeitern und Freiwilligen, eine Herausforderung dar. Zu den Lösungen gehörten und gehören weiterhin die Schaffung von Räumen für Reflexion und Austausch, um verschiedene Ebenen der Exposition zu berücksichtigen, die Stärkung intersektionaler Ansätze und die Suche nach Möglichkeiten, die Freiwilligenarbeit besser zu unterstützen. Die von Rassismus und Diskriminierung persönlich betroffenen Menschen, die sich in und für RT ARAD engagierten, wollten verständlicherweise schnelle und wirksame Ergebnisse, um die Situation in ihren Gemeinden zu verbessern. Auch die antragstellenden Fraktionen im Gemeinderat wünschten sich rasche und deutliche Fortschritte sowie klare Handlungsempfehlungen. Dies stellte einen schwierigen Zielkonflikt mit dem Auftrag dar, der den gesamten Bereich von Diskriminierung und Rassismus umfasste, einen immensen Umfang hatte und viele intersektionale Verflechtungen und potenzielle Widersprüche enthielt, die berücksichtigt und ausgehandelt werden mussten. Unser Wunsch, diese Angelegenheit gemeinsam und systematisch zu durchdenken, möglichst viele Akteure einzubeziehen und wirklich zu engagieren, sowie der Wunsch, nicht nur denen eine Stimme zu geben, die ohnehin am meisten reden, verlangsamten und verkomplizierten diesen Prozess natürlich und machten seine Unterstützung und Umsetzung kostspieliger und langwieriger. Je mehr Ungeduld und Debatten über die knappen Ressourcen für diese Aufgabe zunahmen, desto größer wurde die Diskrepanz zwischen den Erwartungen der (oft hauptamtlichen) „Fachleute” und den Möglichkeiten und Kapazitäten der oft ebenfalls „Fachleute”, die die Arbeit bei und für RT ARAD und insbesondere in der Unterstützungsgruppe in ihrer „Freizeit” leisteten, oft neben anspruchsvollen beruflichen Tätigkeiten und anderen zivilgesellschaftlichen Engagements. Dies verschärfte auch die latente, immer wiederkehrende Frage der „Gleichberechtigung auf Augenhöhe”. 1.28 Welche Auswirkungen und Ergebnisse wurden durch die Maßnahme erzielt? Der Runde Tisch als partizipatives Format war ein Meilenstein und zentraler Bestandteil der intensivierten kommunalen Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit in Karlsruhe. Er brachte erstmals wichtige Akteure aus Verwaltung, stadtnahen Einrichtungen und Tochtergesellschaften sowie der Zivilgesellschaft in organisierter Form zusammen, um gemeinsam Leitlinien für eine diskriminierungssensible und antirassistische Stadtgesellschaft zu entwickeln. Dies ist nicht das Ende, sondern der Beginn gemeinsamer Anstrengungen und Aktivitäten. Der Prozess hatte verschiedene Ziele und Auswirkungen. 1.Ein gemeinsames Verständnis schaffen: Der Runde Tisch diente und dient auch weiterhin dem Austausch von Ideen zu Rassismus und Diskriminierung und der Sensibilisierung für strukturelle Ungleichheiten. Der Prozess zielte auch darauf ab, Schlüsselbegriffe zu definieren und eine gemeinsame Haltung zu schärfen. 2.Bedürfnisse und Herausforderungen identifizieren: Der Runde Tisch diente dazu, Erfahrungen, Perspektiven und bestehende Herausforderungen in verschiedenen Lebensbereichen zu sammeln und zu analysieren und unter Einbeziehung betroffener Gruppen und Experten praktische Lösungen zu entwickeln. 3.Stärkung von Partizipation und Mitbestimmung: Ein zentrales Anliegen des Prozesses war es, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zu fördern und sicherzustellen, dass Menschen mit Erfahrungen von Rassismus und Diskriminierung aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. 4.Entwicklung von Maßnahmen: Der Runde Tisch sollte Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung entwickeln. Außerdem sollten Prioritäten gesetzt und Zuständigkeiten für die Umsetzung der Maßnahmen verteilt werden. Die Auswirkungen des Beteiligungsprozesses sind vielfältig: Mittwoch, 6. August 202523/27 1.Ausbau des Dialogformats: Der Runde Tisch hat sich als nachhaltiges Forum für den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren etabliert. 2.Nachhaltige Integration der Antirassismusarbeit: Der partizipative Ansatz stärkte die Antidiskriminierungsarbeit strukturell und betonte die institutionelle Verantwortung. 3.Transparenz und Vernetzung: Die Einbindung bestehender Strategien (z. B. Integrationsplan, Istanbul- Konvention) zeigte die Vernetzung mit bestehenden Maßnahmen auf. Das Ergebnis des partizipativen Prozesses ist ein Positionspapier zur kommunalen Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit. Ziel dieses Papiers ist es, den Rahmen, die Ziele und die Maßnahmen vorzustellen, auf die sich die Teilnehmenden gemeinsam geeinigt haben. Ein zentrales Anliegen des Positionspapiers ist die Einrichtung einer Koordinierungsstelle, die mit einem starken Mandat ausgestattet sein muss. Diese Stelle soll die nachhaltige Umsetzung der Maßnahmen sicherstellen, die verschiedenen Akteure koordinieren und Ressourcen für die Fort- und Weiterbildung sowie für die Umsetzung wirkungsbezogener Arbeit bereitstellen. Nur durch eine klare institutionelle Verankerung und die Anerkennung der Bedeutung dieser Aufgabe durch die Verwaltungsleitung und den Gemeinderat können die im Papier formulierten Ziele langfristig erreicht werden. Das Positionspapier gliedert sich in zwei Hauptteile: Der erste Teil analysiert detailliert die Auswirkungen von strukturellem und institutionellem Rassismus und Diskriminierung und zeigt auf, wie die Stadtverwaltung durch ihre Strukturen diskriminierende Praktiken aufrechterhalten oder reproduzieren kann. Der zweite Teil beschreibt acht Schlüsselbereiche, in denen konkrete Ziele und zeitgebundene Maßnahmen zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung definiert werden. Diese Maßnahmen sollen strukturelle Veränderungen initiieren und die Verantwortung auf verschiedene Ebenen der Verwaltung und der städtischen Gesellschaft verteilen. Drei Leitprinzipien bilden die Grundlage der kommunalen Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit: 1.Nichts über uns ohne uns – Die Perspektiven und Erfahrungen der betroffenen Gruppen müssen aktiv einbezogen und ihre Beteiligung sichergestellt werden. 2.Fokus auf Bedürfnisse – Maßnahmen sind auf die konkreten Bedürfnisse und Lebensrealitäten marginalisierter Menschen ausgerichtet. 3.Repräsentation macht den Unterschied – Die Sichtbarkeit und Beteiligung von Menschen mit Rassismus-Erfahrungen in Entscheidungsprozessen muss sichergestellt werden. Diese Leitprinzipien unterstreichen die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft zu verstärken und sicherzustellen, dass die Betroffenen aktiv in die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung einbezogen werden. SAC kommentierte: Sehr gut!31.05.2025 1.29 Wurde die Maßnahme hinsichtlich ihrer Auswirkungen bewertet? Ja, regelmäßig Ja, mehr als einmal, aber nicht regelmäßig Ja, einmal Noch nicht, aber sie wird bewertet werden Nein Mittwoch, 6. August 202524/27 Ich weiß es nicht 1.30 Wer hat die Richtlinie bewertet? Wir haben die Roundtable-Sitzungen zu zwei Zeitpunkten anhand von Umfragen bewertet. Die Teilnehmer waren die Teilnehmer der jeweiligen Roundtables. 1.31 Bitte geben Sie die bei der Bewertung angewandten Methoden an. In einer anonymen Umfrage, die 2022 und 2024 durchgeführt wurde, wurden Daten zur Zusammensetzung der Gruppe und zum Inhalt der Rundtischgespräche erhoben (2022) und der Prozess und die Ergebnisse bewertet (2024). Die Bewertung der Ergebnisse umfasste einerseits die Bewertung des Beteiligungsprozesses selbst und andererseits die Bewertung der im Positionspapier enthaltenen Ergebnisse. 1.32 Wurde der Bewertungsindikator herangezogen? Ja Nein Ich weiß es nicht 1.33 Wie hat die Zielgruppe an der Bewertung teilgenommen? Die Umfragen wurden während der Veranstaltung online zur Verfügung gestellt und anschließend per E-Mail an die Teilnehmer verschickt. 1.34 Würden Sie diese Vorgehensweise nach Ihrer Erfahrung als Sehr gut gut Verbesserungswürdig nicht den Erwartungen entsprechend SAC kommentierte: Der SAC hält die Selbsteinschätzung der Berichterstatter für zu bescheiden.31.05.2025 1.35 Was hat Ihre Maßnahme erfolgreich gemacht? Bitte nennen Sie die drei wichtigsten Erfolgsfaktoren. Mittwoch, 6. August 202525/27 Die Ergebnisse der abschließenden Bewertung zeigen drei Erfolgsfaktoren für diese Kampagne auf: 1.Etablierung eines nachhaltigen Dialogformats Der Runde Tisch hat sich als wirksames Forum zur Sensibilisierung für Rassismus und Diskriminierung erwiesen. Die hohe Bereitschaft (72 % der Befragten), weiterhin teilzunehmen, zeigt das große Interesse und die Relevanz des Formats. Darüber hinaus war eine Mehrheit der Befragten (82 %) der Meinung, durch ihre Teilnahme etwas Neues gelernt und wichtige Partnerschaften knüpfen können. 2.Positive Bewertung des Positionspapiers und Wunsch nach kontinuierlicher Information Das erarbeitete Positionspapier wurde insgesamt positiv aufgenommen. Darüber hinaus wünscht sich die Mehrheit (85 %) eine digitale Kommunikationsplattform, um über die Arbeit gegen Rassismus und Diskriminierung auf dem Laufenden zu bleiben. 3.Bedarfsanalyse für die Weiterentwicklung der Strategie Die Rundtischgespräche haben wichtige Impulse für die weitere Entwicklung geliefert. Dazu gehören die Notwendigkeit einer klareren Zuständigkeitsverteilung, mehr Transparenz hinsichtlich der Kosten und die Ausweitung des Formats auf weitere Wirkungsbereiche sowie eine noch stärkere Beteiligung von Migrantenorganisationen. SAC kommentierte: Interessant! 31.05.2025 SAC kommentierte: Vielen Dank! 31.05.2025 SAC kommentierte: Vielen Dank! 31.05.2025 1.36 Bitte skizzieren Sie drei gewonnene Erkenntnisse Die drei wichtigsten Ergebnisse der Umfrage sind: 1.Der Runde Tisch ist ein wirksames Format, um das Bewusstsein für Rassismus und Diskriminierung zu schärfen. Die Einrichtung eines nachhaltigen Dialogformats zwischen Verwaltungseinheiten und zivilgesellschaftlichen Organisationen kann zu einem gegenseitigen Verständnis der Herausforderungen führen. 2.Das Positionspapier wurde insgesamt positiv bewertet, allerdings gab es Kritik hinsichtlich fehlender konkreter Zuständigkeiten und Maßnahmen sowie mangelnder Transparenz in Bezug auf Kosten und Ressourcen. Eine anschließende nicht repräsentative Umfrage unter Studierenden, die das Positionspapier in einem Universitätsseminar untersucht hatten, kam zu dem gleichen Ergebnis. 3.Informationen und Austausch im digitalen Raum, z. B. über eine Website oder einen Newsletter, sind wünschenswert. Außerdem ist eine zuverlässige Berichterstattung mit regelmäßigen Updates zur Umsetzung des Positionspapiers erforderlich. SAC kommentierte: Vielen Dank!31.05.2025 1.37 Was macht Ihre Maßnahme nachhaltig? Mittwoch, 6. August 202526/27 Die Ergebnisse fließen in die Arbeit der künftigen Operativen Einheit ein, die ab 2026 für die Koordinierung und Umsetzung der Strategie gegen Rassismus und Diskriminierung zuständig sein wird. Der Beteiligungsprozess hat somit gezeigt, dass eine nachhaltige und wirksame Strategie gegen Rassismus nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft möglich ist. Insbesondere die Erstellung eines schriftlichen Positionspapiers zeugt von einer langfristigen Ausrichtung und institutionellen Verankerung der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit. Durch die Festlegung von Zuständigkeiten und die Entwicklung von Maßnahmen sowie die Einbeziehung der Zivilgesellschaft wird ein nachhaltiger Veränderungsprozess in Gang gesetzt. Dieser Prozess erfordert jedoch weitere Schritte, um tatsächlich konkrete Auswirkungen zu erzielen. Die Verankerung der drei zentralen Leitprinzipien in allen kommunalen Prozessen stellt sicher, dass – sofern diese Prinzipien tatsächlich umgesetzt werden – antirassistische Perspektiven kontinuierlich berücksichtigt werden. Darüber hinaus wird die Einrichtung einer operativen Einheit ab 2026, sofern sie tatsächlich zustande kommt, dafür sorgen, dass der Prozess nicht mit der Veröffentlichung des Positionspapiers endet, sondern kontinuierlich fortgesetzt und an neue Herausforderungen angepasst wird. Im Rahmen des Prozesses wurden auch bestehende strategische Dokumente der Stadt, wie der Integrationsplan und die Umsetzung der Istanbul-Konvention, evaluiert. Dadurch konnten Schnittstellen und Prioritäten identifiziert und die entwickelten Maßnahmen in bestehende Strukturen integriert werden. So wird sichergestellt, dass antirassistische und antidiskriminierende Arbeit nicht isoliert bleibt, sondern in die übergeordneten kommunalen Strategien eingebettet ist. SAC kommentierte: Vielen Dank!31.05.2025 1.38 Würden Sie die Aktion anderen Städten empfehlen? Ja Nein 1.39 Was waren die größten Herausforderungen bei der Bewertung und Wirkungsanalyse Ihrer Maßnahme, und welche Lösungen haben Sie gefunden? Mittwoch, 6. August 202527/27 Die Zusammenarbeit im Bereich der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit entfaltet ihre Wirkung oft in kleinen, kontinuierlichen Schritten – durch gemeinsames Lernen, Sensibilisierung und die schrittweise Integration von Antidiskriminierungsperspektiven in das Verwaltungshandeln. Gleichzeitig steht diese Arbeit derzeit vor großen Herausforderungen: In einem gesellschaftlichen Klima, in dem Antidiskriminierungsarbeit zunehmend unter Druck gerät, und unter Bedingungen immer knapper werdender Ressourcen ist es schwierig einzuschätzen, ob der politische Wille und die institutionellen Strukturen ausreichen, um komplexe Partizipationsprozesse konsequent zu unterstützen – auch angesichts interner Widerstände. Eine wichtige Konsequenz wäre: Wenn die im Rahmen des Runden Tisches entwickelten Empfehlungen und Ideen nicht sichtbar umgesetzt werden, besteht die Gefahr eines Vertrauensverlusts in die kommunalen Strukturen. Die Bereitschaft der Akteure der Zivilgesellschaft, sich weiterhin zu beteiligen, könnte merklich nachlassen – insbesondere wenn die Beteiligung als belanglos oder rein symbolisch empfunden wird. Dies würde nicht nur zum Verlust eines wertvollen Raums für den Dialog führen, sondern auch zum Verlust einer entscheidenden Ressource im Kampf gegen strukturelle Diskriminierung: dem Engagement und der Expertise der städtischen Gesellschaft selbst. Umgekehrt kann die konsequente Umsetzung der Empfehlungen ein starkes Signal senden: Sie zeigt, dass die Beteiligung ernst genommen wird und dass die Stadt bereit ist, strukturelle Veränderungen anzustoßen – auch unter schwierigen Bedingungen. Dies kann das Vertrauen in demokratische Prozesse stärken, neue Bündnisse ermöglichen und dazu beitragen, Karlsruhe langfristig als lernende, diskriminierungsfreie und inklusive Gemeinde zu positionieren. 1.40 Vielen Dank für Ihren Bericht über diese Aktion. Möchten Sie über eine weitere Aktion berichten? Ja Nein Dieses Dokument ist eine maschinell erstellte Übersetzung.
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Europäische Koalition ECCAR-Büro c/o Stadt Heidelberg Eppelheimer Straße 3 D-69115 Heidelberg +49 6221 5 *55*9 office@eccar.info www.eccar.info oJCities Gegen Rassismus unesco Bürgermeister Dr. Frank Mentrup Dezernat i Oberbürgermeister Iíarl-Friedrich-Strafe io 76133Iíarlsruhe Deutschland Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, *% ' °” IȚ. 9 .2O2Ș Der Vorstand Präsident Benedetto Zacchiroli Bologna Vizepräsidenten Danijel Benjamin Cubelic Heidelberg Ana Isabel Rodríguez Basanta Barcelona Dr. Ayfer Yazkan Itubal Kadiköy Bartlomiej Ciążyński Breslau Olivier Escots Bordeaux Der Wissenschaftliche Beirat (SAC) der Europäischen Koalition der Städte gegen Rassismus (ECCAR) dankt der Stadt Karlsruhe für ihren Bericht im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der Koalition. Der SAC gratuliert der Stadt Karlsruhe außerdem zu ihren erfolgreichen Bemühungen, Rassismus in und durch ihre Politik, Verwaltung und Maßnahmen zu verhindern und zu bekämpfen, wie aus dem Bericht hervorgeht. Der SAC begrüßt den Bericht Ihrer Stadt auch als wertvolle Inspirationsquelle für andere Mitglieder, da er zum Ziel der ECCAR beiträgt, bewährte Verfahren unter ihren Mitgliedern auszutauschen. In ihren Sitzungen am 30. Juni 2025 haben die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats, Linda Tinio-Le Douarin (UNESCO-Hauptsitz, Programmfachfrau), Esther Pardo Herrero (Menschenrechtszentrum, Stadtrat von Barcelona, als Vertreterin der Vizepräsidentin von ECCAR), Danijel Cubelic (Direktor des Büros für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Vizepräsident von ECCAR), Paul Lappalainen (Experte des European Equality Law Network, Universität Stockholm, wissenschaftlicher Berater von ECCAR) Klaus Starl (UNESCO-Zentrum für die Förderung der Menschenrechte auf lokaler und regionaler Ebene, wissenschaftlicher Berater der ECCAR), unterstützt von Jana Christ (ECCAR-Büro), bewerteten die Berichte der Mitgliedsstädte , die 2022 eingereicht wurden, mit folgenden Ergebnissen: Der Wissenschaftliche Beirat Dr. Klaus Starl Vorsitzender Linda Tinio-Le Douarin UNESCO Ana Isabel Rodríguez Basanta Vizepräsidentin der ECCAR Danijel Benjamin Cubelic Vizepräsident von ECCAR Paul Lappalainen Wissenschaftlicher Berater Der Lenkungsausschuss Barcelona Berlin Bologna Bonn Bordeaux Dortmund Dünkirchen Esch-sur-Alzette Gent Graz Heidelberg Kadiköy Karlsruhe Lausanne Lüttich Malmö Monheim am Rhein Nizza Nürnberg Oslo Rotterdam Toulouse Breslau UNESCO Europäische Koalition gegen Rassismus gegen Rassismus unesco ECCAR-Büro c/o Stadt Heidelberg Eppelheimer Straße 3 D-69115 Heidelberg +49 6221 5 *55*9 office@eccar.info www.eccar.info Allgemeine Bemerkungen Auf der Grundlage der 3s -Berichte einigte sich der SAC auf sieben Beobachtungen, die für die berichtenden Städte, die Mitglieder der Koalition und ECCAR als Netzwerk von Städten und Kommunalverwaltungen von Interesse sind. 1.Städte aus ganz Europa berichten, dass von politischen Bewegungen propagierte Ideologien der Ungleichheit auf dem Vormarsch sind und immer mehr Anhänger finden, was für die lokalen Behörden eine Herausforderung darstellt. Die gemeldeten Maßnahmen konzentrieren sich zunehmend auf Rassismus sowie auf die Intersektionalität zwischen Rasse und anderen Merkmalen der Ungleichheit wie Geschlecht, Klasse, Körper oder Alter. Wenn Verwaltungen klar gegen Rassismus und intersektionale Diskriminierung vorgehen, stärkt dies das Vertrauen in die lokalen Behörden. Der SAC stellt fest, dass diese lokalen Maßnahmen ein wichtiger Eckpfeiler des Widerstands gegen politisch motivierten Rassismus sind. Die lokalen Behörden müssen jedoch ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber solchen Ideologien noch weiter stärken, indem sie strukturelle und persönliche Diskriminierung aufdecken und bekämpfen. Es müssen Schutzmaßnahmen gegen die Abschaffung antirassistischer Strukturen und die Einführung diskriminierender Instrumente in Entscheidungsprozessen, Finanzierungen oder Dienstleistungen geschaffen werden. 2.Auf der Grundlage der Berichte der ECCAR-Mitgliedsstädte stellt der SAC fest, dass der Aktionsplan der Europäischen Kommission „Eine Union der Gleichheit: EU-Aktionsplan gegen Rassismus 2020-2025“ durchaus Wirkung zeigt. Dies lässt sich direkt an der Finanzierung und lokalen Umsetzung der im Aktionsplan vorgeschlagenen Maßnahmen erkennen. Darüber hinaus lässt sich die Wirkung indirekt an den Auswirkungen der Maßnahmen der Mehrebenen- Governance beobachten. Der SAC stellt insbesondere ein gesteigertes Bewusstsein für Maßnahmen gegen strukturellen Rassismus und deren Umsetzung fest. Darüber hinaus beobachtet der SAC mehr und bessere Aktionspläne sowie ein großes Interesse an deren Entwicklung. 3. Der SAC stellt auch fest, dass sich immer mehr kleine Städte und ländliche Gebiete dem ECCAR anschließen. Diese Mitglieder zeigen nicht nur Engagement durch ihre Maßnahmen, sondern auch die Motivation, detaillierte Berichte vorzulegen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Austausch von Praktiken und, was noch wichtiger ist, als Laboratorien für politisches Handeln tragen sie zur Entwicklung neuer und vielversprechender Praktiken bei. In Bezug auf die spezifischen Handlungsfelder des io-Punkte-Aktionsplans der ECCAR beobachtet der SAC einen Trend zur Verstärkung der Wachsamkeits- und Überwachungsmaßnahmen in Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die mit der Verpflichtung i ( Größere Wachsamkeit gegenüber Rassismus) des io- Punkte-Plans in Zusammenhang stehen. Europäische Koalition gegen Rassismus gegen Rassismus unesco ECCAR-Büro c/o Stadt Heidelberg Eppelheimer Straße 3 D-69115 Heidelberg +49 6221 5 *55*9 office@eccar.info www.eccar.info Maßnahmen. Der SAC stellt ein erhebliches Interesse und große Anstrengungen bei der Forschung sowie der Erhebung und Überwachung von Daten fest, darunter die Einrichtung von Gleichstellungsbeobachtungsstellen im Zusammenhang mit Verpflichtung 2 (Bewertung von Rassismus und Diskriminierung und Überwachung kommunaler Politik). Die Berichte zeigen den Trend zur Einführung oder Stärkung von Beschwerde- und Rechtsbehelfsmechanismen für Opfer von Diskriminierung im Zusammenhang mit Verpflichtung 3 (Bessere Unterstützung für Opfer von Rassismus und Diskriminierung) des Plans. Das Diversity-Management wird von den lokalen Behörden zunehmend als wichtiges Instrument zum Schutz der städtischen Mitarbeiter sowie der Einwohner, die Dienstleistungen der Stadt in Anspruch nehmen, anerkannt. Der Gesundheitssektor als Ort, an dem struktureller und persönlicher Rassismus in ihren sich überschneidenden Formen auftritt, findet zunehmend Beachtung. Beide Beobachtungen beziehen sich auf Verpflichtung 6 (Die Stadt als Arbeitgeber und Dienstleister, der Chancengleichheit fördert) des Aktionsplanrahmens. In In Bezug auf Verpflichtung 7 (Fairer Zugang zu Wohnraum) wird Wohnraum als ein gemeinsames Anliegen aller ECCAR-Mitglieder betrachtet. Wohnraum ist überall knapp, und Diskriminierung im Auswahlverfahren ist nur allzu häufig anzutreffen. 5. Die Städte versuchen, ihre Maßnahmen und Initiativen partizipativer zu gestalten und bemühen sich zunehmend, sowohl von Rassismus Betroffene als auch Mitglieder der Zivilgesellschaft von Beginn der jeweiligen Prozesse an einzubeziehen. Es entstehen immer mehr institutionalisierte Formen der Zusammenarbeit, die die Perspektive der Betroffenen in kommunalen Entscheidungsprozessen verankern. 6.Der SAC stellt fest, dass die Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe von Sinti, Roma, Jenischen und Traveller-Gemeinschaften in der Gesellschaft von den lokalen Behörden zunehmend beachtet wird. Die gemeldeten Maßnahmen tragen zur Umsetzung des Strategischen Rahmens der EU für die Roma ( 2020-203 ) bei. 7- Die Städte legen mehr Wert auf die Bewertung ihrer umgesetzten Maßnahmen. Zunehmend werden externe Agenturen mit der Durchführung professioneller Evaluierungen beauftragt. Zusätzlich zu den allgemeinen Beobachtungen auf der Grundlage der Berichte möchte der SAC auch einige der geäußerten Erwartungen und das vorbildliche Engagement der ECCAR-Mitgliedsstädte hervorheben. Kleine Städte treten dem ECCAR bei, entwickeln Maßnahmen, koordinieren sich untereinander und berichten an den ECCAR. Damit sind sie eine wichtige Quelle für Informationen und Fachwissen darüber, wie Politik in eher ländlichen Gebieten funktioniert. Eine häufige Herausforderung besteht darin, dass das Bewusstsein für Rassismus in ländlichen Gebieten tendenziell geringer ist und der Zugang zu rassifizierten Gemeinschaften begrenzt ist. Europäische Koalition gegen Rassismus gegen Rassismus unesco ECCAR-Büro c/o Stadt Heidelberg Eppelheimer Straße 3 D-69115 Heidelberg +49 6221 5 *55*9 office@eccar.info www.eccar.info Die zunehmende Vielfalt der städtischen Mitarbeiter erfordert den Schutz der kommunalen e p1 ye*es vor Rassismus. Darüber hinaus nehmen rassistische Einstellungen in der Gesellschaft, die durch politische Bewegungen angeheizt werden, zu und können eine Bedrohung für kommunale Mitarbeiter darstellen. Die Personalabteilungen in den Städten müssen geeignete Strategien entwickeln, um den gesetzlichen Anforderungen und ihrer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber gerecht zu werden. Es scheint notwendig zu sein, dass die ECCAR-Mitgliedsstädte und die europäischen Institutionen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Instrumente zur Bekämpfung von Diskriminierung im Wohnungswesen zusammenarbeiten. Die Berichte haben einen enormen Bedarf an Kapazitätsaufbau gezeigt, um Maßnahmen oder Aktionspläne auf partizipative Weise erfolgreich zu gestalten. Gleiches gilt für die Bewertung von Maßnahmen. Der SAC empfiehlt daher den lokalen Behörden: •sich für die Überwachung von Gleichstellungsdaten und eine evidenzbasierte Politikgestaltung zu engagieren; •Stärkung und Sicherung der internen und externen Rechtsbehelfsmechanismen der Verwaltungen; •Förderung der Widerstandsfähigkeit von Verwaltungen gegenüber Ideologien und Politiken der Ungleichheit; •Durchführung von Forschungsarbeiten und Überwachung der Qualität kommunaler Dienstleistungen; • Investition in Mechanismen zur Konfliktprävention und -lösung, insbesondere im öffentlichen Raum, einschließlich des virtuellen öffentlichen Raums. Europäische Koalition gegen Rassismus gegen Rassismus unesco ECCAR-Büro c/o Stadt Heidelberg Eppelheimer Straße 3 D-69115 Heidelberg +49 6221 5 *55*9 office@eccar.info www.eccar.info Spezifische Bemerkungen Aufbau des Berichts Der Bericht folgt der Struktur der Vorlage und enthält in Stufe I Informationen über die strukturellen und institutionellen Rahmenbedingungen sowie den rechtlichen Hintergrund der Stadt Itarlsruhe. Der Bericht gibt einen prägnanten Einblick in die Aktivitäten von Itarlsruhe im Rahmen ihrer Mitgliedschaft bei ECCAR. Darüber hinaus enthält er in Stufe 2 e i n e n detaillierten Bericht über e i n e spezifische laufende Maßnahme im Zusammenhang mit Verpflichtung i des io Points Plan of Action (ioPPoA), die in ihrer Rolle als demokratische Institution umgesetzt wird. Vollständigkeit Alle Fragen wurden beantwortet und, soweit möglich, interessante Details angegeben. Itarlsruhe berichtet über seine Verwaltungsstruktur, seinen rechtlichen Hintergrund und seine Erwartungen an das ECCAR-Netzwerk und seine Mitglieder sowie über seine Beiträge dazu und bringt dabei seine hohe Wertschätzung für das Netzwerk, seine Dienste und seine Gremien zum Ausdruck. In Abschnitt 2 des Berichts wird eine ausführliche Beschreibung des „Runden Tisches gegen Rassismus und Diskriminierung” der Stadt gegeben. Spezifische Themen Neben den institutionellen Rahmenbedingungen und dem starken politischen Engagement zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung wird die vorgestellte Politik „Runder Tisch gegen Rassismus und Diskriminierung“ vom SAC hervorgehoben und gewürdigt. Sie wird als nützlich für andere Mitglieder der Koalition angesehen. Sie betont prägnant die Herausforderungen, Ansätze und Strategien zur Überwindung von Schwierigkeiten. Erfolgsfaktoren werden sorgfältig reflektiert und überzeugend analysiert. Bewährte Praxis Der SAC bewertet die vorgestellte Maßnahme „Runder Tisch gegen Rassismus und Diskriminierung“ als bewährte Praxis, da sie •Relevanz •Kohärenz •Kontinuität •Wirksamkeit •Angemessenheit •Substanz •Übertragbarkeit Europäische Koalition der Städte ECCAR-Büro c/o Stadt Heidelberg Eppelheimer Straße 3 D-69115 Heidelberg +49 6221 5 *55*9 office@eccar.info www.eccar.info Gegen Rassismus Der Wissenschaftliche Beirat möchte Ihnen nochmals für Ihren Bericht und Ihr Engagement im Kampf gegen Rassismus danken und Sie ermutigen, Ihre Zusammenarbeit mit ECCAR fortzusetzen. Das detaillierte Feedback des Wissenschaftlichen Beirats ist diesem Schreiben beigefügt. Wir bitten die Berichterstatter freundlich, den Bericht ihrer Stadt im Online-Stadtberichtstool zu veröffentlichen, damit andere ECCAR-Mitgliedsstädte von der lokalen Arbeit ihrer Stadt lernen können. Es steht den Berichterstattern frei, zu entscheiden, ob sie die Bewertung des Wissenschaftlichen Beirats zusammen mit ihrem Bericht veröffentlichen möchten oder nicht. Mit freundlichen Grüßen Der Wissenschaftliche Beirat Linda Tinio-Le Douarin (UNESCO) Esther Pardo Herrero (für den Vizepräsidenten von ECCAR, Barcelona) Danijel Cubelic (Vizepräsident von ECCAR) Paul Lappalainen (wissenschaftlicher Berater) Illaus Starl (wissenschaftlicher Berater) unesco