Anpassung der Eintrittsentgelte des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe

Vorlage: 2025/0838
Art: Beschlussvorlage
Datum: 22.09.2025
Letzte Änderung: 26.01.2026
Unter Leitung von: Zoologischer Garten
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 16.12.2025

    TOP: 19

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: mehrheitlich beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Beschlussvorlage
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    Beschlussvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0838 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: Zoologischer Garten Anpassung der Eintrittsentgelte des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ausschuss für öffentliche Einrichtungen 27.11.2025 7 N Vorberatung Haupt- und Finanzausschuss 09.12.2025 27 N Vorberatung Gemeinderat 16./17./18.12.2025 19 Ö Entscheidung Kurzfassung Aufgrund der allgemeinen Kostenentwicklung des Zoologischen Stadtgartens und der Verpflichtung aus dem Haushaltssicherungskonzept werden die Eintrittsentgelte zum 1. Januar 2026 erhöht. Mit der Erhöhung erfolgt ein Beitrag zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Zoos und damit zur Stabilisierung des städtischen Haushalts. Der Gemeinderat beschließt zum 1. Januar 2026 die Anpassung der Eintrittsentgelte für den Zoologischen Stadtgarten laut Anlage 1. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☐ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: 400.000,00 Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Anhebung der Eintrittsentgelte für den Zoologischen Stadtgarten laut Anlage 1 Aufgrund der Vorgaben des Haushaltssicherungskonzept schlägt die Verwaltung vor, einen Beitrag durch Anpassung der Eintrittsentgelte im Jahr 2026 zu leisten. Siehe hierzu auch Maßnahme Zoo_M_13. Die Anpassung erfolgt im zuletzt bei Beratung und Beschluss der Anpassung der Entgelte für den Zoologischen Stadtgarten zum 1. Januar 2024 gegenüber dem Gemeinderat kommunizierten Zweijahresrhythmus. Neben der Verpflichtung aus der Haushaltsstabilisierung sprechen zahlreiche weitere Gründe für eine Anpassung der Eintrittsentgelte. In den vergangenen Jahren wurden im Zoologischen Stadtgarten zahlreiche Tiergehege neu gebaut bzw. umfangreich erweitert, um den Ansprüchen an eine naturnahe Tierhaltung und den rechtlichen Anforderungen u.a. des Gutachtens zur Haltung von Säugetieren gerecht zu werden. Umfangreichstes Projekt war hier die großflächige, aber auch qualitative Erneuerung der Afrikasavanne inklusive dem zugehörigen Giraffenhaus. Mit 1.103.824 gezählten Besuchenden erreichte der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe im Jahr 2024 den höchsten Besucherstand seit Einführung der Besucherzählung im Jahr 2014 und kam damit auf Platz sieben der besucherstärksten Zoos Deutschlands. Aufgrund des „Mika-Effekts“ werden auch für 2025 trotz der Absage der Veranstaltungsreihe Christmas Garden mit mehr als 1,1 Million Besuchenden gerechnet. Durch die Erhöhung der Eintrittsentgelte fließen dem städtischen Haushalt, bezogen auf die Besucherzahlen des Basisjahres 2024, Mehrerträge von ca. 600.000,00 Euro pro Jahr zu, wovon 2/3 im Teilhaushalt 6800 (Zoo) und 1/3 im Teilhaushalt 6700 (Gartenbauamt) vereinnahmt werden. Die Erhöhung der Eintrittsentgelte wird u.a. wie folgt begründet: - Beitrag zur Haushaltsstabilisierung - Anpassung der Eintrittspreise an andere zoologische Einrichtungen - Anpassung der Eintrittspreise an die Kooperationszoos Heidelberg und Landau, bezogen auf die Kombikarte der drei Zoos Die Höhe der geplanten Anpassung der Eintrittsentgelte ab 1. Januar 2026 ist aus der beiliegenden Anlage 1 zu ersehen. Bei den hier vorgeschlagenen Entgelten handelt es sich um einen sogenannten Marktpreis, der einerseits die historische Preisentwicklung im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe und andererseits die Eintrittspreise anderer vergleichbarer zoologischer Einrichtungen berücksichtigt. Dieser Preis ist nicht kostendeckend. Ein Preisgefüge unter Vollkostenbetrachtung (Anlage 5) ist auf Basis der Äquivalenzziffernkalkulation erstellt worden und nachrichtlich als Anlage 4 beigelegt. Mit dem seitens der Verwaltung vorgeschlagenen neuen Preisgefüge wird einen Kostendeckungsquote von ca. 44% im Teilergebnishaushalt des Amtes Zoo im Jahr 2026 erreicht (siehe Anlage 6). Entgegen der Vorjahre werden die Entgelte für Jahreskarten auf einen Faktor von vier Besuchen signifikant erhöht. – 3 – Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Zoo: PSP 1.680.25.30.01 Haltung und Präsentation von Tieren Plansachkonto 3300 0000 Betrag: 400.000,00 Euro GBA: PSP 1.670.55.10.06.01 Eintrittsentgelte Zoologischer Stadtgarten Plansachkonto 3300 0000 Betrag: 200.000,00 Euro Beschluss: Antrag an den Gemeinderat – nach Vorberatung im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und im Haupt- und Finanzausschuss: Der Gemeinderat beschließt zum 1. Januar 2026 die Anpassung der Eintrittsentgelte für den Zoologischen Stadtgarten laut Anlage 1. Mit der Erhöhung erfolgt ein Beitrag zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Zoos und damit zur Stabilisierung des städtischen Haushaltes. Anlagen: 1. Preisübersicht und -entwicklung 2. Besucherzahlenübersicht 3. Eintrittspreisvergleich 4. Kalkulation unter Vollkosten 5. Kalkulationsgrundlage (Äquivalenzziffernkalkulation) 6. Kalkulation der Deckungsgrade auf Vollkostenbasis

  • Anlage 2 - Besucherzahlenvergleich - 22.09.2025
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    Anlage 2 Besucherzahlen der Zoos in Deutschland mit über 450.000 Besuchern/Jahr (einschl. Landau) aus dem Jahr 2024 (Zahlen nach VdZ) Zoo Besucherzahlen Berliner Zoo inkl. Aquarium3.635.823 München1.897.268 Stuttgart1.823.870 Leipzig1.704.905 Berliner Tierpark1.606.220 Köln1.210.936 Nürnberg1.135.510 Karlsruhe1.103.824 Hamburg Tierpark inkl. Tropenaquarium1.071.316 Hannover1.027.030 Gelsenkirchen816.131 Frankfurt765.207 Münster751.251 Osnabrück700.000 Augsburg675.078 Duisburg inkl. Delphinarium637.973 Kronberg592.079 Heidelberg471.335 Dresden470.660 Rostock466.196 Wuppertal440.777 Dortmund438.875 Landau179.347 Grundlage Übersichtstabelle VdZ mit gezählten und berechneten Besucherzahlen.

  • Anlage 3 - Eintrittspreisevergleich - 22.09.2025
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    Anlage 3 Einzeleintritte/Tageskartenpreise in deutschen Zoos 2025 Zoo Erwachsene Kinder 4-14 J.* Hamburg Tierpark inkl. Aqu.45,00 € 33,00 € Berliner Zoo inkl. Aquarium36,50 € 17,00 € ** Osnabrück30,00 € 20,50 € Münster28,90 € 17,90 € ** Hannover28,05 € 18,05 € ** Leipzig24,00 € 16,00 € Rostock24,00 € 10,00 € Köln23,00 € 11,00 € Stuttgart23,00 € 9,00 € Berliner Tierpark22,50 € 11,00 € Gelsenkirchen21,50 € 14,00 € Duisburg inkl. Delphinarium20,00 € 11,50 € Nürnberg inkl. Delphinarium20,00 € 9,40 € München20,00 € 8,00 € Wuppertal20,00 € - € Dresden19,00 € 10,00 € Kronberg17,00 € 9,50 € Heidelberg16,00 € 8,00 € Augsburg15,00 € 7,50 € Karlsruhe ab 01.01.202615,00 € 6,50 € Karlsruhe aktuell14,00 € 6,00 € Frankfurt13,00 € 6,00 € Landau12,00 € 5,50 € Dortmund11,50 € 7,00 € *Eingruppierung soweit Eintrittspreise vergleichbar. ** Dynamische Preisgestaltung

  • Anlage 4 - Preisübersicht auf Vollkostenbasis - 22.09.2025
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    Zoologischer Stadtgarten Darstellung der Eintrittspreise und Benutzerentgelte für den Zoologischen Stadtgarten unter Berücksichtigung der Preisanpassung ab 1. Januar 2026 Vollkostenpreis TAGESKARTEN EINZELPERSONEN Erwachsene 34,64 € Kinder (6 bis einschließlich 14 Jahre)16,08 € ERMÄSSIGUNG für Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte,29,69 € Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) Schüler und Jugendliche ab 15 Jahre 29,69 € ABENDKARTE Verkauf 1 Stunde vor Kassenschluss17,32 € 50 % Ermäßigung auf Tageskarten für Erwachsene,14,84 € Rentner u. Kinder (6-15 Jahre); Kinder (3-5 Jahre) frei8,04 € GRUPPENKARTEN SCHULKLASSEN: Schüler im Klassenverband, Schülerhorte, 12,37 € Kinderortsranderholung (ohne Altersbegrenzung) (pro 10 Schüler freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 29,69 €) KINDERGARTENGRUPPEN: Kindergartenkinder - € (pro angef. 5 Kinder freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 29,69 €) KLEINGRUPPEN: A2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern90,31 € B1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 60,62 € CGROSSGRUPPE ab 25 zahlende Erwachsene, je Erw. 29,69 € JAHRESKARTEN * DErwachsene118,76 € ERentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 94,02 € Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) FKinder (6-15 Jahre)59,38 € H+2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern304,32 € I+1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 197,93 €

  • Anlage 5 - Kalkulation auf Vollkostenbasis - 22.09.2025
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    Anlage 5 Kalkulation der Eintrittsentgelte für den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe Basierend auf der Vollkostenrechnung des TErgHH 6800 des Haushaltsjahres 2024 werden die kostendeckenden Eintrittsentgelte für den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe mittels einer Äquivalenzziffernkalkulation ermittelt. Grundsätzliche Vorgehensweise: K = p 1 * x 1 + p 2 * x 2 + ... + p n * x n 1. Berechnung der anzurechnenden Kosten: Gemäß Planung für den Doppelhaushalt 2026/2027 ergeben sich aus den dort eingeplanten Aufwendungen folgende zu deckende Kosten für das Jahr 2026 in Höhe von 13.910.524,00 Euro Hiervon sind die weiteren zu erwartenden Erträge (bspw. Entgelte aus Pachten) in Höhe von 1.295.625,00 Euro abzuziehen. Für das Planjahr 2024 bleiben nach diesem Abzug Kosten in Höhe von 12.614.899,00 Euro. Diese bilden die Kalkulationsgrundlage. 2. Rechnung der Äquivalenzwerte: Nach dem in Anlage 1 dargestellten, vorgeschlagenen Preisgefüge (zweite Spalte) werden die Preise für Tickets und Jahreskarten in der dritten Spalte ins Verhältnis gesetzt; Ursprungswert mit 100% ist dabei der Preis für ein Tagesticket für Erwachsene. Nach Auswertung der Besucher- und Kassenstatistik des Jahres 2024 ergibt sich die nachfolgende Verteilung an verkauften Tickets und Jahreskarten in diesem Jahr (vierte Spalte). In der rötlich hinterlegten, fünften Spalte werden die Mengen und Verhältnispreise multipliziert und aufsummiert. Hieraus resultiert ein Verhältnisschlüssel mit einem Wert von 496.010. ab 2024 01.01.2026 Äquivalent Summe Äquivalenz * Summe TAGESKARTEN EINZELPERSONEN Erwachsene 14,00 € 100% 263017 263017 Kinder (6 bis einschließlich 14 Jahre) 6,50 € 46% 41311 19180 ERMÄSSIGUNG für Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 12,00 € 86% 38197 32740 Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) K = Gesamtkosten des TErgHH 6800 p = Entgeltpreis eines Tickets x = Verkaufsmenge des Tickets im Bezugsjahr Schüler und Jugendliche ab 15 Jahre 12,00 € 86% 22738 19490 ABENDKARTE Verkauf 1 Stunde vor Kassenschluss 7,00 € 50% 13533 6767 50 % Ermäßigung auf Tageskarten für Erwachsene, 6,00 € 43% 3096 1327 Rentner u. Kinder (6-15 Jahre); Kinder (3-5 Jahre) frei 3,25 € 23% 3301 766 GRUPPENKARTEN SCHULKLASSEN: Schüler im Klassenverband, Schülerhorte, 5,00 € 36% 28708 10253 Kinderortsranderholung (ohne Altersbegrenzung) (pro 10 Schüler freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 12,00 €) 12,00 € 86% 2662 2282 KINDERGARTENGRUPPEN: Kindergartenkinder -- (pro angef. 5 Kinder freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 12,00 €) KLEINGRUPPEN: A 2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 36,50 € 261% 13891 36216 B 1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 24,50 € 175% 6116 10703 C GROSSGRUPPE ab 25 zahlende Erwachsene, je Erw. 12,00 € 86% 1943 1665 JAHRESKARTEN * D Erwachsene 48,00 € 343% 15497 53133 E Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 38,00 € 271% 6126 16628 Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) F Kinder (6-15 Jahre) 24,00 € 171% 2081 3567 H+ 2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 123,00 € 879% 281 2469 I+ 1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 80,00 € 571% 134 766 JAHRESKARTEN Plus (inkl. Gondolettafahrten) * D+ Erwachsene * 48,00 € 343% 2931 10049 E+ Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, * 38,00 € 271% 1403 3808 Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) F+ Kinder (6-15 Jahre) (Gondoletta erst ab 6 Jahre) * 24,00 € 171% 430 737 H+ 2 Erwachsene mit bis zu 2 kostenpflichtigen Kindern * 123,00 € 879% 34 299 I+ 1 Erwachsener mit bis zu 2 kostenpflichtigen Kindern * 80,00 € 571% 26 149 3. und 4. Kind im Rahmen der Gruppenjahreskarte je * - € * Hier wird nur der Anteil "Eintrittsentgelte" berechnet, da der Zuschlug Gondoletta im THH 6700 (Gartenbauamt) verbucht wird. Verteilschlüssel: 496010 3. Ermittlung eines Kostenfixpunkts Der Wert eines Kostenfixpunkts (hier die Kosten eines Tagestickets für Erwachsene) ergibt sich aus der Division der Gesamtkosten durch den Verhältnisschlüssel. 12.614.899,00 Euro / 496.010 = 23,09 Euro Da derzeit jedoch ein Drittel aller Eintrittsentgelte an das Gartenbauamt angeführt werden müssen. Erhöht sich dieser Preis um weitere fünfzig Prozent. 23,09 Euro * 150% = 34,64 Euro Somit müsste unter Vollkostengesichtspunkten zur hundertprozentigen Kostendeckung ein Tagesticket für Erwachsene ca. 34,64 Euro kosten. Die mit den vorgeschlagenen Eintrittsentgelten erreichte Deckungsquote ist in einer separaten Anlage dargestellt.

  • Anlage 6 - Berechnung des Deckungsgrades - 21.10.2025
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    Stadt Karlsruhe | ArbeitshilfeStadtkämmereiAbgabenmanagement BetriebswirtschaftStand: November 2023 - V1.0 Jahresabschluss - Ergebnisübersicht mit Planwerten der Folgejahre Seite 1 / 1 Leistungsbereich: Ergebnis 2024 Planung 2025 Planung 2026 Planung 2027 Teilhaushalt: Defizit (-) / Überschuss (+) -8.629.879,37 € -7.575.853,57 € -7.799.548,88 € -7.935.630,88 € Berichtsjahr: 2024 - 2027 Kostendeckungsgrad 42,58% 39,92% 43,93% 43,50% Planversion:Kontierungselement(e):Kostenartengruppe: Erstellungsdatum: 22.09.2025 Ergebnis des Leistungsbereichs Ergebnis 2024 Planung 2025 Planung 2026 Planung 2027 Zuwendungen, Umlagen (ohne Auflösung Sonderposten) 507.105,87 0 8.750 8.750 Transfererträge 0,00 0 0 0 Gebühren und Entgelte für Einrichtungen 4.727.096,89 4.072.000 4.815.350 4.815.350 Entgelte privatrechtlich, Erstattungen 475.279,47 376.000 627.000 627.000 Andere sonstige ordentliche Erträge 0,00 0 0 0 Erträge stadtinern (ILV) 688.151,13 586.202 659.875 659.875 Erträge außerordentlich, Veräußerung von Vermögensgegenständen 2.003,85 0 0 0 Erlöse aus amtsinternen Leistungen (siehe Kostenstelle mit entsprechender Leistungsart) 0,00 0 0 0 Erlöse des Leistungsbereichs 6.399.637,21 € 5.034.202 € 6.110.975 € 6.110.975 € Personalkosten 6.604.003,86 6.418.000 7.250.880 7.411.940 Sachkosten 4.679.453,79 3.323.104 2.933.754 2.933.754 Transferkosten/Zuschüsse geleistetAbschreibungen/Zuschüsse kalkulatorisch 1.608.018,74 1.469.892 1.708.141 1.694.903 Zinsen kalkulatorisch 487.944,00 228.298 610.797 599.057 stadt-/ amtsinterne Leistungen 825.275,79 671.511 684.472 684.472 amtsintern Gemeinkosten (Umlagen) 0,00 0 0 0 Zentrale Gemeinkosten 732.051,38 499.250 722.480 722.480 Aufwand außerordentlich 92.769,02 0 0 0 Kosten des Leistungsbereichs 15.029.516,58 € 12.610.055 € 13.910.524 € 14.046.606 € Defizit (-)/ Überschuss(+) -8.629.879,37 € -7.575.854 € -7.799.549 € -7.935.631 € Kostendeckungsgrad (%) 42,58% 39,92% 43,93% 43,50% Anmerkungen: Die Planwerte 2025-2027 enthalten Mehrerlöse aufgrund Haushaltssicherungsmaßnahmen.Es werden kalk. Abschreibungen und Zinsen berücksichtigt (Bewertungsbereich 20), bilanzielle Abschreibungen (Bewertungsbereich 01) bleiben unberücksichtigt.Auch Abschreibungen auf Forderungen sind als Aufwand zu berücksichtigen (Kostenart 472*). Amt Zoo 6800Proftcentergruppe 6800ERGEBNIS (Entgelte) 0 für 2024 und 2025 / D5 für 2026 und 2027 Bericht: KM-Info-Manager-Plan (/DZBW/FDI_INFOM_PLAN)

  • Anlage 1 - Eintrittsentgelte ab dem 1. Januar 2026 - 18.11.2025
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    Zoologischer StadtgartenAnlage 1 Darstellung der Eintrittspreise und Benutzerentgelte für den Zoologischen Stadtgarten unter Berücksichtigung der Preisanpassung ab 1. Januar 2026 seit Erhöhung in Euro Erhöhung in % ababinkl. inkl. 01.01.2024 01.01.2026 Online 01.01.2026 Kasse Artenschutz-Artenschutz- TAGESKARTEN Euro / OnlineEuro / Kasse EINZELPERSONEN Erwachsene13,00 € 1,00 € 8%14,00 € 15,00 € 15,00 € 16,00 € Kinder (6 bis einschließlich 14 Jahre)6,00 € 0,50 € 8%6,50 € 7,50 € --**--** ERMÄSSIGUNG für Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte,11,00 € 1,00 € 9%12,00 € 13,00 € 13,00 € 14,00 € Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) Schüler und Jugendliche ab 15 Jahre 11,00 € 1,00 € 9%12,00 € 13,00 € 13,00 € 14,00 € ABENDKARTE Verkauf 1 Stunde vor Kassenschluss 50 % Ermäßigung auf Tageskarten für Erwachsene, Rentner u. Kinder (6-15 Jahre); Kinder (3-5 Jahre) frei GRUPPENKARTEN SCHULKLASSEN: Schüler im Klassenverband, Schülerhorte, 5,00 € - € 0%5,00 € 5,00 € --**--** Kinderortsranderholung (ohne Altersbegrenzung) (pro 10 Schüler freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 12,00 €) KINDERGARTENGRUPPEN: Kindergartenkinder ------**--** (pro angef. 5 Kinder freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 12,00 €) KLEINGRUPPEN: A2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern33,50 € 3,00 € 9%36,50 € 37,50 € 38,50 € 39,50 € B1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 22,50 € 2,00 € 9%24,50 € 25,50 € 25,50 € 26,50 € CGROSSGRUPPE ab 25 zahlende Erwachsene, je Erw.11,00 € 1,00 € 9%12,00 € 13,00 € 13,00 € 14,00 € JAHRESKARTEN * DErwachsene46,00 € 10,00 € 22%56,00 € 57,00 € 60,00 € 61,00 € ERentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 36,00 € 12,00 € 33%48,00 € 49,00 € 52,00 € 53,00 € Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) FKinder (6-15 Jahre)23,00 € 3,00 € 13%26,00 € 27,00 € --**--** H2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern117,00 € 21,00 € 18%138,00 € 139,00 € 146,00 € 147,00 € I1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 76,00 € 6,00 € 8%82,00 € 83,00 € 86,00 € 87,00 € JAHRESKARTEN Plus (inkl. Gondolettafahrten) * D+Erwachsene71,00 € 10,00 € 14%81,00 € 82,00 € 85,00 € 86,00 € E+Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 56,00 € 10,00 € 18%66,00 € 67,00 € 70,00 € 71,00 € Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) F+Kinder (6-15 Jahre) (Gondoletta erst ab 6 Jahre)39,00 € 3,00 € 8%42,00 € 43,00 € --**--** H+2 Erwachsene mit bis zu 2 kostenpflichtigen Kindern199,00 € 26,00 € 13%225,00 € 226,00 € 233,00 € 234,00 € I+1 Erwachsener mit bis zu 2 kostenpflichtigen Kindern 131,00 € 14,00 € 11%145,00 € 146,00 € 149,00 € 150,00 € 3. und 4. Kind im Rahmen der Gruppenjahreskarte je16,00 € - € 0%16,00 € 17,00 € --**--** * Bei Sonderveranstaltungen (z.B. Lichterfest) haben die Jahreskarten keine Gültigkeit ** Bei Kindern und Schulklassen wird kein Artenschutzeuro berechnet C:\USERS\STEFFE~1.KAR\APPDATA\LOCAL\TEMP\10\OSTEMP\002AFA2E\CACHE\04\03\D7\00C904D7.xls

  • Protokoll GR 16.-18.12.2025 TOP 19
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    Niederschrift 18. Plenarsitzung des Gemeinderates 17. Dezember 2025, 09:00 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 19 der Tagesordnung: Anpassung der Eintrittsentgelte des Zoologischen Stadtgar- tens Karlsruhe Vorlage: 2025/0838 Beschluss: Der Gemeinderat beschließt zum 1. Januar 2026 die Anpassung der Eintrittsentgelte für den Zoologischen Stadtgarten laut Anlage 1. Mit der Erhöhung erfolgt ein Beitrag zur Stei- gerung der Wirtschaftlichkeit des Zoos und damit zur Stabilisierung des städtischen Haus- haltes. Abstimmungsergebnis: Mehrheitliche Zustimmung (44 Ja, 2 Nein) Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 19 zur Behandlung auf und verweist auf die er- folgte Vorberatung im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen am 27. November 2025 so- wie im Haupt- und Finanzausschuss am 9. Dezember 2025. Da ist das dann in einer neuen Tabelle oder einem neuen System zusammengefasst, sodass ich jetzt hier nur die Beschlussvorlage unter TOP 19 zur Abstimmung aufrufe. Ich habe jetzt keine Änderungsanträge dazu. Stadträtin Fahringer (GRÜNE): Da nutzen wir das Wort zu ergreifen zu unserem Zoo, zu diesem Top 19. Ja, auch beim Zoo wird es teurer, und wenn man sich die Verwaltungsvor- lage anschaut, dann sind wir 2026 mit dem Vorschlag bei einem Deckungsgrad von knapp 44 Prozent. Das ist eine Steigerung von vier Prozentpunkten, vom aktuellen Jahr von rund 40 Prozent. Damit tragen wir auch alle dazu bei, dass es unseren Zoo und unseren Stadt- garten in dieser Form so gibt. Und wir liegen trotz dieser Erhöhung in einem sehr modera- ten Bereich bei den Preisen. Das wollen wir an dieser Stelle festhalten. Und ich gebe es an dieser Stelle gerne zu, ich bin sehr gerne Jahreskartenbesitzerin, und so ein paar Stunden dort in unserem zoologischen Stadtgarten, so ein Spaziergang durch den Rosengarten, sind schon ein kleiner Urlaub. Und die Spielplätze sind Familienmagneten und Mika, über den brauche ich ja nicht reden, der ja sowieso. Und der Zoo entwickelt sich ja immer mehr zum Artenschutzzentrum, das unterstützen wir, und wir schätzen den Beitrag, den der Zoo dadurch zur Biodiversität hier in Baden-Württemberg leistet, beispielsweise mit dem Projekt – 2 – zum Blauen Moorfrosch oder auch mit dem ein bisschen bekannteren Projekt, dem Luchs- Projekt. Und zur grünen DNA, wenn ich jetzt über Luchse hinter Gittern spreche, gehört aber schon auch immer eine gewisse Kritik zu Tieren hinter Gittern. Und zum Tierwohl habe ich ja gestern auch schon die Stimme erhoben. Wir gehen diese Erhöhung der Eintrittsgelder mit. Das sage ich aber auch an dieser Stelle, dass wir den Weg hin zu einem Eigenbetrieb heute hier ablehnen. Das hat überhaupt nichts mit dem Haushalt zu tun und auch nichts mit der Vorlage, zu der ich gerade spre- che. Ich bin mir aber sicher, dass wir in dem einen oder anderen Ausschuss bald wieder darüber reden werden und auch über die Fortschritte, die die gemeinsamen Gespräche zwischen Zoo- und Gartenbauamt ergeben und die gemeinsamen Fortschritte in den The- men. Wir haben ja zum Beispiel auch schon über den Bereich Catering gesprochen und da Lösungen gefunden. Diesen Weg unterstützen wir gerne mit und gehen wir gerne weiter mit, vielen Dank. Stadträtin Meier-Augenstein (CDU): Wir gehen als CDU-Fraktion bei der Anpassung der Eintrittsentgelte wie vorgeschlagen mit und wie ja auch vorberaten. Es ist natürlich schon so, dass es jetzt auch etwas schmerzt. Wir haben jetzt kontinuierlich auch hier die Preise erhöht, und für manche Familien ist es jetzt schon auch ein Preis, der den Zoobesuch, ja vielleicht sollte es auch so sein, zu etwas Besonderem werden lässt, aber wir wollen ja ei- gentlich unseren Zoo auch für alle offenhalten. Insofern ist es jetzt für mich auch der An- lass, weil die Kollegin es auch gemacht hat, schon direkt auf unseren Antrag zum Eigenbe- trieb einzugehen. Denn das zeigt ja im Endeffekt auch hier der Deckungsgrad zum Beispiel, dass in der aktuell schwierigen Haushaltslage, in der wir uns befinden, es aus unserer Sicht eben keine Denkverbote und Diskussionsverbote geben sollte. Und deswegen haben wir eben, weil wir der Meinung sind, gerade jetzt in der Zeit sollten wir die Weichen für die Zu- kunft stellen, eben den Antrag auch eingebracht, den Zoo in einen Eigenbetrieb zu ver- wandeln. Wir haben darüber auch schon mehrfach gesprochen, und es ist dann immer ab- gelehnt worden, vielleicht weil wir noch nicht so weit waren, aber auch weil die Verwal- tung uns damals gesagt hatte, dass wir gar nicht die Kapazitäten hätten, einen Eigenbe- trieb einzurichten. Wir sind dennoch der Meinung, dass doch jetzt auch seitens des Zoos ein Konzept erarbeitet werden soll, das wir dann auch noch einmal ausführlich im Aus- schuss vorstellen. Ich möchte an dieser Stelle aber auch ein Wort sagen zu den vielen großen Sorgen und Be- denkenträgern, die uns erreichen in dem Zusammenhang. Also es ist absolut nicht unser Ansinnen, dass wir mit einem Eigenbetrieb erreichen wollen, dass der Teil des Stadtgartens kleiner wird oder benachteiligt wird. Der Stadtgarten gehört zu unserem Zoo insgesamt dazu. Und das macht eigentlich auch die Attraktivität von dem Gesamten aus. Das möchte ich hier noch einmal ganz ausdrücklich sagen. Wir beantragen aber dann später den Eigen- betrieb und denken, wir sollten uns einfach hier auch mutig auf den Weg machen und da ganz offen noch einmal in die Diskussion dann gehen, vielen Dank. Stadtrat Dr. Huber (SPD): Ich kann mich den flammenden Plädoyers meinen beiden Vorred- nerinnen anschließen. Auch wir stehen zu 100 Prozent hinter dem Zoo, sind begeistert von der Arbeit, die da gemacht wird und sind dementsprechend auch mit der Preiserhöhung, mit der Eintrittsangeld-Erhöhung zufrieden. Den Antrag, den die CDU jetzt gestellt hat, das ist im Prinzip derselbe Antrag, wie wir ihn im Oktober 2023 schon einmal gestellt hatten. Auch da hatten wir gesagt, die Stadtverwaltung soll prüfen, ob mit dem Eigenbetrieb Zoo – 3 – unser Zoo noch stärker aufgestellt werden kann. Damals wurde in der Debatte dann ge- sagt, dass man auch weiterhin prüft, welche Synergien möglich sind und wo man noch verbessern kann. Und auch da sind sicherlich einige Dinge passiert seit Oktober 23. Ich er- innere zum Beispiel an die Seebühne, das war ja ein letztes Thema, wo wir gesehen haben, dass es da auch eine Lösung gibt, die auch zur Vermarktung des Zoos wesentlich beitragen kann. Wir denken, es lohnt sich, noch einmal intensiver über den Eigenbetrieb Zoo nachzuden- ken. Heute ist tatsächlich nicht der richtige Tag, um dazu eine Grundsatzdebatte zu führen, sondern wir sollten das im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen machen und dann auch gegebenenfalls noch einmal im Gemeinderat. Aber wir wollen trotzdem die Unterstützung dem CDU-Antrag, der ja im Prinzip auch unser Antrag vor zwei Jahren war, an der Stelle schon zusprechen. Stadtrat Seidler (AfD): Die Erhöhungen sind natürlich unangenehm, aber notwendig und im Vergleich zu anderen Zoologischen Gärten wie Wilhelma ist das auch noch irgendwo vom Preisgefüge in Ordnung. Zum Eigenbetrieb, da habe ich als Unternehmer und als Be- triebswirt in zweiter Karriere einfach so meine grundsätzlichen Probleme. Was soll sich durch den Eigenbetrieb erst einmal verbessern? Dann haben wir eine Beteiligungsgesell- schaft mehr und die Summe der Verluste, kumulierten Verluste aus den Beteiligungsgesell- schaften wird dann noch höher. Und da sagt man, oh, es ist noch schlimmer geworden. Und ein Eigenbetrieb hat eine eigene Geschäftsführung, eine eigene Buchführung, eine ei- gene Personalleitung. Also der eigentliche Mehrwert, einfach nur diese Form zu schaffen, die erschließt sich mir nicht. Wenn ich jetzt eine Kapitalgesellschaft gründe und es mir ge- länge, irgendwo noch einen externen Gesellschafter da reinzubekommen, dann wäre das eine andere Geschichte. Aber der Eigenbetrieb selber, das ist ja eine rechtlich unselbststän- dige wirtschaftliche Einheit. Stadtrat Hock (FDP): Die Erhöhung, da mache ich das kurz, das würden wir heute so mitge- hen. Wenn ich jetzt noch kurz zum Eigenbetrieb was sagen darf, weil das jetzt auch schon hier von den Kolleginnen, und Kollegen aufgerufen wurde. Wir waren ja einmal zusammen Antragsteller zu diesem Thema. Es wurde dann noch einmal von der Tagesordnung ge- nommen. Und wenn ich es richtig verstanden habe, wird die CDU das ja heute auch zur Abstimmung bringen. Deshalb in den Ausschuss zu bringen ist das eine, aber wenn hier die Abstimmung erforderlich ist, müssen wir da natürlich auch der Farbe bekennen. Und ich mache angesichts der Zeit es kurz, weil ich da schon öfters darüber gesprochen habe. Wir sind für den Eigenbetrieb und werden heute als FDP/Freie Wähler-Fraktion, wenn es abge- stimmt wird, auf jeden Fall dafür stimmen, danke. Stadträtin Berghoff (Die Linke): Ja, ich habe mich jetzt doch einmal zu Wort gemeldet. Ich möchte mich an Herrn Dr. Huber anschließen, zur Wertschätzung gegenüber dem Zoo. Wir möchten jetzt nicht den Eindruck erwecken, dass wir nicht hinter unserem Zoo stehen. Wir haben aber für uns eine Grundsatzentscheidung getroffen, dass wir keine Gebührenerhö- hungen mitgehen, die auch Inhaber*innen des Karlsruher Passes betreffen. Das ist eine grundsätzliche Sache für uns. Und deswegen müssen wir das leider ablehnen. Und zum Ei- genbetrieb, den lehnen wir natürlich auch ab. Stadtrat Hofmann (CDU): Entschuldigen Sie, ich habe mich noch einmal kurz gemeldet, weil der Kollege Hock auch dazu etwas gesagt hat, und wir das ja jetzt zusammen alles – 4 – gemacht haben unter dem Top 19. Wir bestehen heute wirklich auf Abstimmung, weil das Problem, das wir bei der letzten Sitzung hatten, das war 2023, es steht ja auch so in der Antwort der Verwaltung. Das ist natürlich schon ein Dilemma in dem Bereich zwischen dem Zoo und dem Gartenbauamt. Und da wird es keine Einigung geben. Deswegen wäre für uns wichtig heute eine grundsätzliche Richtung. Und dann soll der Zoo eine Art Kon- zept erstellen, das man dann durchaus im Ausschuss, wie der Kollege Huber gesagt hat, auch noch einmal modifizieren oder vorstellen kann. Aber die grundsätzliche Richtung wol- len wir heute mit der Abstimmung schon bitte auf den Weg bringen, damit es auch ent- sprechend eingebracht werden kann, danke. Der Vorsitzende: Damit kommen wir zu den Abstimmungen. Ich rufe auf TOP 19, Anpas- sung der Eintrittsentgelte, und bitte um Ihr Votum ab jetzt. – Das ist eine überwiegende Zustimmung. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 19. Januar 2026

  • Abstimmungsergebnis
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