Aktueller Sachstandsbericht zum Haushaltssicherungsprozess – 4. Stufe Gesamtübersicht
| Vorlage: | 2025/0810 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 26.08.2025 |
| Letzte Änderung: | 17.10.2025 |
| Unter Leitung von: | Stadtkämmerei |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Grötzingen, Neureut, Südstadt, Wolfartsweier |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 30.09.2025
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Verwaltung Anlage 1 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2 027 2025/0605 1000 Dezernate Besetzungssperre Fahrbereitschaft (1 VZW, E9b) 40.700,00 0,00 2025/0605 1000 Dezernate Besetzungssperre im Dezernat 1 (0,46 VZW E9a) 36.500,00 3.000,00 2025/0605 1000 Dezernate Kündigung der KSC‐Dauerkarten für OB und Sport BM 9.763,00 9.763,00 2025/0605 1000 Dezernate Kündigung der Lions‐Dauerkarte für Sport BM 2.737,00 2.737,00 2025/0605 1000 Dezernate Kündigung der Mitgliedschaft Pflegebündni s TRK 1.000,00 1.000,00 2025/0605 1000 Dezernate Reduzierung der Fahrsicherheitstrainings der Fahrbereitschaft 1.800,00 1.300,00 2025/0605 1000 Dezernate Stellenstreichung im Dezernat 1 (0,3 VZW, E14) 35.443,00 36.800,00 2025/0605 1000 Dezernate Stellenstreichung im Dezernat 3 (0,4 VZW, E8) 28.700,00 29.600,00 2025/0605 1000 Dezernate Streichung des Kleidergelds für die Bürge rmeister*innenfahrer 1.500,00 1.500,00 2025/0605 1000 Gesamtpersonalrat Besetzungssperre bei Freistellung für GPR (0,21 VZW, E11) 22.071,00 22.071,00 2025/0605 1000 Gesamtpersonalrat Besetzungssperre bei Freistellung für GPR (0,6 VZW, Bewertung E12) 66.840,00 66.840,00 2025/0605 1000 Hauptamt Ausfall der Gedenkreise 2026 nach Gurs, stattdessen Durchführun g einer Jugendgedenkreise und Teilnahme an einer zentralen Gedenkfeier in Baden‐Württemberg 3.000,00 0,00 2025/0605 1000 Hauptamt Besetzungssperre Hauptregistratur (0,50 VZ W, E5) 30.392,00 22.794,00 2025/0605 1000 Hauptamt Besetzungssperre Haustechnik / Pfortendien st (1 VZW, E6) 0,00 65.517,00 2025/0605 1000 Hauptamt Besetzungssperre Servicedienste (0,17 VZW, E3) 9.627,00 1.203,00 2025/0605 1000 Hauptamt Besetzungssperre Zentrale Poststelle (1,00 VZW, E5) 0,00 60.784,00 2025/0605 1000 Hauptamt Besetzungssperre Zentrale Vergabestelle (0 ,30 VZW, A 9) 26.580,00 26.580,00 2025/0605 1000 Hauptamt Besetzungssperre Zentrale Vergabestelle (1 ,00 VZW, E9A) 78.872,00 78.872,00 2025/0605 1000 Hauptamt Besetzungssperre Zentraler Einkauf (0,30 V ZW, E11) 27.479,00 27.479,00 2025/0605 1000 Hauptamt Einsparung eines E‐Fahrzeuges in der Zentr alen Poststelle 3.000,00 3.000,00 2025/0605 1000 Hauptamt Optimierung durch Neuausschreibung Postdie nstleistungen 20.000,00 25.000,00 2025/0605 1000 Hauptamt Portokostenreduzierung in der Zentralen Po ststelle 100.000,00 100.000,00 2025/0605 1000 Hauptamt Reduzierung der Bewirtungsleistungen insge samt 2.500,00 2.500,00 2025/0605 1000 Hauptamt Reduzierung des Verpflegungsstandards bei Gremiensitzungen 5.000,00 5.000,00 2025/0605 1000 Hauptamt Sachkostenreduzierung Hausverwaltung Ratha us und Haus Solms 6.000,00 6.000,00 2025/0605 1000 Hauptamt Streichung der Zuschüsse an Karlsruher San itätsorganisationen 4.590,00 4.590,00 2025/0605 1000 Stabsstelle Projektcontrolling Allgemeine Standardreduzierungen in der SPC 300,00 300,00 2025/0605 1000 Stabsstelle Projektcontrolling Besoldungsdifferenz zwischen Stellenbewertung und aktueller Bez ahlung 10.936,00 10.936,00 2025/0605 1000 Stabsstelle Projektcontrolling Stellenstreichung bei SPC (0,3 VZW) 12.419,00 21.169,00 2025/0605 1000 Stabsstelle SAM Besetzungssperre Leitung SAM aufgru nd von organisatorischer Umstrukturierung 94.200,00 28.800,00 2025/0605 1000 Stabsstelle SAM Reduzierung Budget für europäische Angelegenheiten 25.000,00 25.000,00 2025/0605 1000 Stabsstelle SAM Reduzierung Budget für grenzübersch reitende Zusammenarbeit 33.477,00 33.477,00 2025/0605 1000 Stabsstelle SAM Reduzierung Budget für strategische s Marketing 15.000,00 15.000,00 2025/0605 1000 Stabsstelle Verwaltungs‐ und Managemententwicklung Reduzierung Budget bei der Implementierung zeitgemäßer und agil er Arbeitsweisen 87.144,00 87.144,00 2025/0605 1000 Stabsstelle Verwaltungs‐ und Managemententwicklung Reduzierung Budget bei der Innen‐ und Außendarstellung der IQ‐Z ukunftsthemen, ihrer Projekte und Aufgaben 13.829,00 13.829,00 2025/0605 1000 Stabsstelle Verwaltungs‐ und Managemententwicklung Reduzierung Budget bei Vernetzung und Strategie 3.873,00 3.873,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Befristete Arbeitszeitreduzierungen (freiwillig) ‐ Abteilung "G esundheit und Prävention" 23.440,00 11.140,00 Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Verwaltung Anlage 1 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2 027 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Besetzungssperren bei offenen oder freiwerdenden Stellen in ver schiedenen Bereichen 562.300,00 267.800,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Einsparungen bei Stellenausschreibungen (weniger Print, mehr On line, keine Headhunter etc.) 100.000,00 100.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Einsparungen durch Deckelung der Ausbildungskosten ‐ keine (deu tliche) Ausweitung der Ausbildungsplätze, wie ursprünglich geplant 150.000,00 150.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Fit für Führung und Fachkarriere ‐ Reduzierung der geplanten Du rchgänge pro Jahr von 2 auf 1 0,00 17.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Kein zentrales Angebot der Weiterqualifizierungsmaßnahmen für Erzieher*innen u. MA in manuell‐handwerklichen Bereichen, dezentral möglich 85.000,00 85.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Kostenreduzierungen bei dem zentralen Curriculum "Lust auf Pers pektiven (LUP)" ‐ Auswahlverfahren und Umsetzung 40.000,00 20.000 ,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Kürzung des Budgets für das Betriebliche Gesundheitsmanagement ‐ Kompensation durch Umschichtung und Krankenkassen 5.000,00 5.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Reduzierung des externen Fortbildungsbudgets für POA‐Mitarbeite r*innen 14.000,00 14.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Standardreduzierung bei der Ehrungsfeier von Arbeitsjubilaren 20 .000,00 20.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Stellenstreichungen bedingt durch organisatorische Maßnahmen i n verschiedenen Bereichen 31.300,00 80.100,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Streichung der zentralen Mittel für Coachingangebote für Führun gstandems, dezentral möglich 10.000,00 10.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Tagung für leitende Führungskräfte wird auf ein kostengünstiger es Format verändert 0,00 20.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Verschiebung aller beamtenrechtlichen Beförderungen auf Termine ab dem 1. August eines Kalenderjahres 500.000,00 500.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Verzicht auf geplantes Mitarbeiter*innenempfehlungsprogramm 35.0 00,00 35.000,00 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Standardreduzierung bei der zentralen Ausbildung (Ausschreibung in Medien, Aufenthalt in Bärenthal und bei Honorierungsveranstaltung) 98.000,00 98.000,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Besetzungssperre (0,1 VZW) stellvertretende*r. Bereichsleiter*i n, wissenschaftliche Mitarbeiter*in ‐ freiwillige Arbeitszeitreduzierung 811,00 0,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Besetzungssperre (0,2 VZW) Sachbearbeiter*in Umsetzung und Bet reuung Stadtteilhäuser ‐ freiwillige Arbeitszeitreduzierung 19.000,00 13.400,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Besetzungssperre (0,2 VZW) wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in S tadtentwicklung/Bürgerbeteiligung ‐ freiwillige Arbeitszeitreduzierung 6.487,00 20.600,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Besetzungssperre (0,5 VZW) wissenschaftliche Mitarbeiter*in "Nachhaltige Stadtentwicklung " 51.500,00 51.500,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Besetzungssperre (1 VZW) w issenschaftliche*r Mitarbeiter*in ehrenamtliches Engagement ‐ E lternzeit 48.650,00 0,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Besetzungssperre Assistent *in Wahlorganisation 33.950,00 33.950,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Besetzungssperre Sachbearb eiter*in EDV 7.258,00 46.100,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Besetzungssperre Sachbearb eiter*in Graphikdesign 7.258,00 46.100,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Einstellung der kostenlose n ÖPNV‐Tickets für Wahlhelfer*innen 3.000,00 0,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Einstellung der kostenlose n Park‐Tickets für Wahlhelfer*innen 2.000,00 0,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Einstellung der kostenlose n Taxifahrten für Wahlhelfer*innen 6.000,00 0,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Einstellung der OB‐Kandida tenvorstellung 2028 0,00 0,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Gemeinsamer Versand der Stimmzettel mit der Wahlbenachrichtigun g bei der Kommunalwahl 2029 ‐ in anderen Städten bereits praktiziert 0,00 0,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Reduzierung der Entschädig ung für die Hausmeister bei Wahlen (von 100 Euro auf 85 Euro) 90 0,00 0,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Reduzierung der Sicherheit s‐ und Bewachungsdienstleistungen bei Wahlen (Briefwahl und Wah llager) auf Null 40.000,00 0,00 Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Verwaltung Anlage 1 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2 027 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Reduzierung der Wahlhelfer entschädigung pro Funktion (je ~15 Euro) 22.500,00 0,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Reduzierung Sachkostenbudg et für das ISEK 2040 (Bewirtung und Raummieten sowie Sonderauft räge) 25.000,00 25.000,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Reduzierung von Dienstleis tungen im Büro für Mitwirkung und Engagement 25.142,00 25.142,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Reduzierung von Dienstleis tungen in der Abteilung Stadtentwicklung 32.419,00 32.419,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Reduzierung von Softwareli zenzen in der Statistikstelle 1.000,00 1.000,00 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Reduzierung von Softwareli zenzen in der Verwaltungsabteilung 2.260,00 2.260,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Änderung von Inhalt und Erscheinungsweise der StadtZeitung (Amt sblatt der Stadt Karlsruhe) ‐ Print 10 Mal pro Jahr, tagesaktuelle Meldungen über Pressedienst, App, Internet und So cial Media 85.963,00 121.838,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Besetzungssperre Digitale Kommunikation (0,39 VZW) 29.769,00 22.288,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Besetzungssperre Redaktion (0,04 VZW) 737,00 0,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Besetzungssperre Redaktion (0,25 VZW) 27.657,00 0,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Besetzungssperre Redaktionsvolontariat (1 VZW) 30.018,00 30.018,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Einstellen Medienmonitoring / Pressespiegel 21.000,00 21.000,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Kostenersparnis durch Mehrsprachigkeit auf karlsruhe.de durch K I ‐ bereits umgesetzt 10.000,00 10.000,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Kündigung sämtlicher Zeitungsabonnements Print 4.600,00 4.600,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Reduktion einzelner Ausgabenpositionen der Foto‐/Videografie 2.0 00,00 2.000,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Reduktion einzelner Ausgabenpositionen des Corporate Design 1.00 0,00 1.000,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Rücknahme Fremdvergabe Grußworte 5.000,00 5.000,00 2025/0605 1300 Presse‐ und Informationsamt Verzicht auf Weiterentwicklung Webanalyse‐Tool Matomo 5.000,00 5. 000,00 2025/0605 1400 Rechnungsprüfungsamt Besetzungssperre Abteilung Bau technische Prüfung (1 VZW) 64.978,00 111.390,00 2025/0605 1400 Rechnungsprüfungsamt Besetzungssperre Abteilung Unt ernehmensprüfung (0,3 VZW) 41.670,00 41.670,00 2025/0605 1400 Rechnungsprüfungsamt Besetzungssperre Abteilung Unt ernehmensprüfung (0,7 VZW) 97.230,00 97.230,00 2025/0648 1500 OV Grötzingen Besetzungssperre Bauamtsleitung (0,3 VZW) 22.280,00 33.420,00 2025/0648 1500 OV Grötzingen Besetzungssperre Hausmeister (1 VZW) 11.310,00 0,00 2025/0648 1500 OV Grötzingen Besetzungssperren Verwaltung (insgesa mt 0,41 VZW) 33.200,00 34.200,00 2025/0681 1500 Stadtamt Durlach Allgemeine amtsinterne Besetzungss perre von 3 Monaten 52.000,00 52.000,00 1500 OV Wettersbach Abschluss Archivarbeiten 1.870,00 1.870,00 1500 OV Wolfartsweier Kompletter Verzicht auf Verfügungsmittel de s Ortsvorstehers 818,00 818,00 2025/04942025/0677 1700 IT‐Amt Kürzung (externe) Fortbildungsbudge ts über alle Kostenstellen hinweg 56.000,00 56.000,00 1700 IT‐Amt Kürzung der Mittel für den Bot (RPA‐Projekt) ‐ nur We iterbetrieb möglich, keine Ausweitung 20.000,00 20.000,00 1700 IT‐Amt Kürzung des Budgets der Amtsleitung für Strategiebera tung 40.000,00 40.000,00 1700 IT‐Amt Kürzung des Dienstleistungsbudgets im Bereich E‐Gover nment 58.000,00 58.000,00 1700 IT‐Amt Kürzung des Marketing‐ und Weiterentwicklungsbudgets für die Karlsruhe.App 80.000,00 130.000,00 1700 IT‐Amt Kürzung des Sachkostenbudgets im Bereich Informations systeme und Workflows 122.000,00 122.000,00 1700 IT‐Amt Kürzung Dienstleistungsbudget für SAP‐Finanzen 210.000,00 210.000,00 1700 IT‐Amt Reduzierung Budget ‐ Stabsstelle Strategie und Smart City 35.000,00 60.000,00 1700 IT‐Amt Streichung der Mittel für eine Prozessmanagementsoftw are 10.000,00 10.000,00 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Einsparung von Windows‐Lizenzen (auf "Home‐Ebene") 7.200,00 7.200,00 Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Verwaltung Anlage 1 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2 027 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Einstellung IKVS ‐ digitaler Haushalt 26.000,00 26.000,00 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Konsequente Reduzierung von Output‐Ge räten (Drucker) 25.000,00 25.000,00 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Neueingruppierung (Kontroll‐) Außendi enst Steuerabteilung (ab 2028) (E9A auf E6) 0,00 0,00 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Personaleinsparung Vollstreckungsauße ndienst (1 VZW) durch Prozessanpassungen 62.100,00 62.100,00 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Städtische Dienstleistungen nur gegen Vorkasse, Direktzahlung b zw. SEPA‐Lastschriften ‐ weniger Forderungsabschreibungen 300.000,00 300.000,00 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Vorrangiger Umstieg auf Softphone (Re duzierung Mobilfunkkosten) 18.000,00 18.000,00 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Assi stenz Gleichstellungsbüro (0,5 VZW) 34.000,00 34.000,00 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Assi stenz untere Verwaltungsbehörde (0,6 VZW) 23.800,00 23.800,00 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Baut echnikerin und Assistenz Grundstücksbewertungsstelle (0,75 VZW) 63.200,00 63.200,00 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Denk malschutzbehörde (0,3 VZW) ‐ freiwillige, befristete Arbeitszei treduzierung 35.190,00 0,00 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Grun dstücksbewertungsstelle (0,15 VZW) ‐ freiwillige, befristete Ar beitszeitreduzierung 2.000,00 0,00 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Klim aschutz (0,5 VZW) 75.600,00 75.600,00 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Natu rschutzbehörde (0,2 VZW) ‐ freiwillige, befristete Arbeitszeitr eduzierung 23.460,00 0,00 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Sach bearbeitung Datenschutz (0,5 VZW) durch Zurruhesetzung 47.200,00 51.500,00 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre stel lvertretende Amtsleitung (0,1 VZW) ‐ freiwillige, befristete A rbeitszeitreduzierung 16.600,00 16.600,00 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Wass erbehörde (0,11 VZW) ‐ Elternzeit 5.376,00 0,00 2025/0567 3100 Umwelt‐ und Arbeitsschutz Anpassung an Bedarf ‐ Bud get Ehrenamt im Umweltschutz 3.000,00 3.000,00 2025/0567 3100 Umwelt‐ und Arbeitsschutz Anpassung an Bedarf ‐ Bud get Gewässerschutzkonzepte 3.000,00 3.000,00 2025/0567 3100 Umwelt‐ und Arbeitsschutz Reduzierung Budget für Ak tionen und Veranstaltungen Umweltpädagogik und Öffentlichkeitsa rbeit 5.000,00 5.000,00 2025/0567 3100 Umwelt‐ und Arbeitsschutz Reduzierung Budget Grüne Stadt ‐ personelle Kapazität "Koordini erungsstelle Grüne Stadt" zu 50% für Umsetzung Hitzeaktionsplan 15.000,00 15.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Bereinigung des digitalen D atenbestandes bei den Akten der Ausländerbehörde ‐ neues Preism odell 60.000,00 60.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Beschaffung einer neuen, ko stengünstiegeren Terminvereinbarungssoftware 20.000,00 20.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Besetzungssperre Bereich Be wohnerparken (1 VZW) ‐ Wechsel Fachverfahren, Digitalisierung 66 .000,00 67.900,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Besetzungssperre Bürgerbüro (2 VZW) ‐ aktuell unbesetzt 155.900,00 160.600,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Besetzungssperre Bürgerdien ste ‐ Telefonie (2 VZW) ‐ aktuell unbesetzt 131.900,00 135.900,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Besetzungssperre Bußgeldste lle (2,8 VZW) ‐ eine Teamleitungsstelle und 1,8 Sachbearbeitung sstellen 175.300,00 229.500,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Besetzungssperre Zulassungs stelle (3 VZW) ‐ eine Teamleitungsstelle, zwei Sachbearbeitungs stellen 226.900,00 233.700,00 Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Verwaltung Anlage 1 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2 027 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Einführung einer Gebühr für die Herstellung der Passbilder für die Dokumente der Ausländerbehörde (Point ID) durch den Bund (6 Euro) 63.000,00 63.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Erhöhung der allgemeinen Bu ßgeldsätze um 20% 220.000,00 220.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Kündigung Leasingvertrag Br ieföffnungsmaschine ‐ eigene Maschine 2.800,00 2.800,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Kürzung des Amtsleitungsbud get 10.000,00 10.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Stellenstreichung Ausländer behörde ‐ geschaffen für Ukrainekrise (6 VZW) 195.700,00 0,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Stellenstreichung Finanzen "Aufbau Finanzkompetenz" ‐ konnte zweimal nicht besetzt werden 8 4.200,00 35.100,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Stellenstreichung Standesam t (1 VZW) ‐ Eintritt Ruhestand 71.000,00 73.100,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Wegfall Erinnerungsschreibe n bei nicht bezahlten Verwarnungen 1.080,00 1.080,00 2025/0590 3700 Branddirektion Reduzierung Budget Jubiläum "100 Jah re Berufsfeuerwehr Karlsruhe“ 25.000,00 0,00 2025/0590 3700 Branddirektion Zurückstellen des Abbaus nicht mehr benötigter Sirenenanlagen (bereits deaktiviert) 50.000,00 0,00 3700 Branddirektion Zurückstellen der Sanierung der Löschwasserbr unnen ‐ geringe Bedarfswahrscheinlichkeit 75.000,00 0,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Abschaffung Kostenübernahme Mit tagessen‐Entgelt bei kurzfristiger Erkrankung bei Online‐Bestel lung 40.000,00 40.000,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Keine Wartung/Austausch der Luf treinigungsgeräte aus Corona‐Zeit 0,00 21.100,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Kürzung der Schulbudgets aller Schulen um 5 % 200.000,00 200.000,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung der Zuschüsse für Ab i‐ und Entlassfeiern ‐ Saalmiete 5.000,00 5.000,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung des Transportkostenz uschusses für Bus‐Sonderverkehre der Europäischen Schule ab dem Schuljahr 2026/2027 46.700,00 80.000,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung des Zuschusses an "K lever" ‐ Umstrukturierung über StJA, Angebot nicht in Gefahr 0,0 0 20.000,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung des Zuschusses an de n Förderverein der Schule am Weinweg (IT‐Mitarbeiter) 2.400,00 2. 400,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung Preisverleihung Euro päischer Wettbewerb ‐ Wettbewerb selbst bleibt bestehen 4.000,00 4.000,00 2025/0568 4100 Kulturamt Besetzungssperre aufgrund der Schließung des Stadtmuseum ‐ Eins tellung des Ausstellungsprograms (siehe auch Maßnahme GR) 68.300,00 111.700,00 2025/0568 4100 Kulturamt Besetzungssperre aufgrund Einstellung der Projektförderung freier und innovativer Projekte (siehe auch Maßnahme GR) 180.300,00 180.300,00 2025/0568 4100 Kulturamt Kürzung des Sachaufwandsetats aller Abtei lungen des Kulturamts in Höhe von 5% 114.900,00 114.900,00 2025/0872 4300 Musikschulen Aufhebung Fortbildungspflicht bei Lehr kräften 3.500,00 3.500,00 2025/0872 4300 Musikschulen Besetzungssperre Jugendmusikschule Neu reut (0,64 VZW) 25.400,00 52.300,00 2025/0872 4300 Musikschulen Kooperation Singen macht Schule nicht mehr kostenfrei 17.640,00 17.640,00 2025/0872 4300 Musikschulen Mehreinnahmen durch Abschaffung des 25 Stunden Pools für Öffentlichkeitsarbeit 50.000,00 50.000,00 2025/0872 4300 Musikschulen Stellenabbau (Klavierlehrer) ‐ Ruhesta nd 0,00 65.000,00 2025/0872 4300 Musikschulen Stellenumwandlung durch Aufgabenversch iebung 11.710,00 23.420,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Einstellung Leihgroßelternprojekt (Paritätische Sozialdienste) ‐ wenig Ehrenamtliche 8.500,00 8.50 0,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Karlsruhe Startchancen Strategie ‐ Ersatz Jugendhilfebedarf durch Infrastrukturmaßnahmen 420.000,0 0 420.000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Karlsruher Startchancen Strategie ‐ Ersatz Eingliederungshilfe durch Infrastruktur (siehe auch M2 ) 300.000,00 300.000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Projekt "Wellcome" (Paritätische S ozialdienste) ‐ Frühe Hilfen 32.000,00 32.000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Reduzierung Budget Ambulante Hilfe n ‐ Anpassung an Erfahrungswerte 10.000,00 10.000,00 Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Verwaltung Anlage 1 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2 027 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Reduzierung Budgets im Fachbereich Beratung und Prävention um 1 0% (Verwaltung + Jugendschutz/Präventionsbüro Sucht) 20.400,00 20.400,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Reduzierung der Projektmittel Schu lsozialarbeit (1.000 Euro pro SchuSo‐MA) 354.000,00 354.000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Reduzierung der Unterbringungskapa zitäten für Geflüchtete ‐ Rückgang Fallzahlen 2.500.000,00 2.500. 000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Reduzierung im Bereich Wohnungslos enhilfe 500.000,00 500.000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Reduzierung Verwaltungsbudget um 1 0% (Fortbildungen und Geschäftsaufwendungen) 178.300,00 178.300,0 0 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Schließung Heilpädagogischer Hort 126.700,00 220.200,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Schnellere Überführung von Care Le aver*innen in eigenen Wohnraum durch Vermittlung 380.000,00 380.0 00,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Steuerungsmaßnahmen im Bereich der Eingliederungshilfen 3.630.000,00 3.630.000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Umsetzung der KJSG‐Reform (Einglie derungshilfe für Kinder und Jugendliche) 1.565.300,00 1.565.300,0 0 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Abschluss Innenstadtkonto ‐ Umstru kturierung Budget 30.000,00 30.000,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Einstellung des Zuschusses für das Fahrradleihsystem der Stadt/KVV 0,00 270.000,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Einstellung Studie "Gewerbe an die Schiene" 40.000,00 0,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Einstellung Werbe‐/Marketingmaßnah men Fahrradfreundliche Stadt 40.000,00 40.000,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Entfall Fußgängerzählungen für die Wifö 20.000,00 20.000,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Fokussierung von Stellenausschreib ungen auf Online Portale 3.000,00 3.000,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Kostenreduzierung bei Realisierung swettbewerb Bahnhofplatz Nord 0,00 125.000,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Kritische Betrachtung Begleitung v on Bplänen / Planungen 46.500,00 46.500,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Kündigung Mitgliedschaft Netzwerk der Michelin Standorte ‐ bereits erfolgt 4.000,00 4.000,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Pauschalreduzierung des Ansatzes u m 205.000 Euro für alle Sanierungsgebiete 205.000,00 0,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Planungen zur Hub werden eingestel lt 40.000,00 0,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Reduzierung von Fußgängerzählungen in Sanierungsgebieten ‐ nur noch Beginn und Ende der Sanierung 32.000,00 32.000,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Stellenstreichung Verwaltung durch stadtweite Umstrukturierungen 30.000,00 30.000,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Straffung Sitzungen Gestaltungsbei rat sowie Streichung Öffentlichkeitsarbeit 35.000,00 15.000,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Verschiebung Bplan "Durlacher Allee, Güterumgehungsbahn Karlsru he 4210, Durlacher Allee 106 (Alter Gleisbauhof) und Ostring" (2028 auf 2030) 0,00 0,00 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Verzicht auf Verkehrsdatenerhebung mittels Zählschleifen aufgrund Verschlechterung der Verkehrsda tenqualität 8.500,00 8.500,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Anpassung Budget KFZ‐Vermessung (K raftstoff und Reparatur) an Fahrzeugbestand 3.000,00 3.000,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Beauftragung Verkehrswertgutachten ‐ Anpassung Budget an Erfahrungswerte 35.000,00 35.000,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Besetzungssperre GIS‐Entwicklung ( 0,23 VZW) ‐ befristete, freiwillige Arbeitszeitreduzierung 21.20 0,00 21.800,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Besetzungssperre Grundstücksverkeh r (0,25 VZW) ‐ freiwillige, befristete Arbeitszeitreduzierung 28 .400,00 0,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Besetzungssperre Grundstückverkehr West (2 VZW) ‐ Elternzeiten 237.600,00 0,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Besetzungssperre Scan‐Zentrum (0,5 VZW) ‐ Betrieb nicht gefährdet 41.600,00 42.900,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Besetzungssperre zur Konsolidierun g des Bereichs Sanierungsverfahren (1 VZW) 120.200,00 123.800,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Besetzungssperre zur Konsolidierun g Karten, Grafik 3D‐Welt und Sensor City 86.700,00 89.300,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Digitalisierung Liegenschaftskatas ter ‐ Einsparung Stelle Sachbearbeitung 63.300,00 97.800,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Reduzierung allgemeine Geschäftsau sgaben (insb. Softwarepflege und Verbrauchsmaterial) 67.000,00 67 .000,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Reduzierung Ansatz KFZ bei topogra phischer Vermessung (Fahrzeug, Kraftstoff, Reparatur, Stellplat z) 3.840,00 3.840,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Reduzierung Budget Dienstkleidung ‐ aktuelle Neuausstattung und Optimierung 4.000,00 4.000,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Reduzierung Budget für die Anpacht ung landwirtschaftlicher Flächen ‐ geringe Fallzahl 16.000,00 16. 000,00 Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Verwaltung Anlage 1 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2 027 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Reduzierung Budget Kauf und Unterh altung von Kleingeräte 5.000,00 5.000,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Reduzierung Budget und Rückstellun g für Gewährleistung ‐ Anpassung an Erfahrungswerte 180.000,00 18 0.000,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Reduzierung im Bereich gezielter A nkäufe durch Strategieanpassung (0,5 VZW) 39.700,00 40.900,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Reduzierung Sachbearbeitung Bodeno rdnungsverfahren (0,5 VZW) ‐ "Zukunft Nord", Reduzierung Umlegu ngsverfahren 60.100,00 61.900,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Reduzierung Stellenanteil Printser vice ‐ Nutzung Rathausdruckerei 42.600,00 43.900,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Reduzierung Stellenanteile bei Vermessung durch teilweisen Verz icht topographischer Aufnahmen (wichtige Bestandteile und besondere Anlässe) 179.800,00 185.200,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Stellenstreichung aufgrund Änderung der Arbeitsweise sowie Digi talisierung der Vorkaufsrechtsbescheinigungen (1 VZW, ab 2029) 0,00 0,00 6200 Liegenschaftsamt Mehreinnahmen Erbbaurechte ‐ Neuabschlüsse 55.000,00 55.000,00 6200 Liegenschaftsamt Zusätzliche Vermietung von Parkierungsfläch en 20.000,00 20.000,00 2025/0593 6600 Tiefbauamt Einsparung von Festnetztelefonie ‐ nur n och Mobiltelefonie 25.000,00 25.000,00 2025/0593 6600 Tiefbauamt Einsparung von Softwareprodukten und ‐li zenzen 5.000,00 5.000,00 2025/0593 6600 Tiefbauamt Einstellung der Werbung auf Stadtbahnen für das Mobilitätsportal 20.000,00 20.000,00 2025/0593 6600 Tiefbauamt Mehrerträge durch höhere Mautgebühren, d ie durch den Bund erhoben werden 390.000,00 390.000,00 2025/0593 6600 Tiefbauamt Stromeinsparung durch forcierte Umrüstun g der Straßenbeleuchtung auf LED 40.000,00 60.000,00 2025/0593 6600 Tiefbauamt Wegfall der Reprofilierung von Gewässerg räben ‐ keine Verringerung der Hochwassersicherheit 85.000,00 85. 000,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Dauerhafte Einsparung der Floristikgru ppe (2,5 VZW) 231.247,00 231.247,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Dauerhafte Streichung der Ambiente‐ un d Freizeitflächenbeleuchtung 3.000,00 3.000,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Dauerhafter Verzicht auf die Durchführ ung des Wettbewerbs "Gartenträume" 20.000,00 20.000,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Ganzjähriger Verbleib des portugiesisc hen Lorbeers auf dem Marktplatz 10.000,00 10.000,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Reduzierung des Mittelansatzes im Förd erprogramm für Hof‐, Dach‐ und Fassadenbegrünung 10.000,00 10.000 ,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Reduzierung des Pflegestandards im Zoo logischen Stadtgarten 50.000,00 50.000,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Stellenstreichung im Bereich Transport ‐ und Umzugsdienstleistungen (4,0 VZW) 59.125,00 59.125,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Stellenstreichung Maler*in (1 VZW) sow ie dauerhafte Einsparung der Malerwerkstatt 71.100,00 71.100,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Stellenstreichung Werbetechnik und Med iengestaltungsdienstleistungen (2 VZW, ab 2028) 20.000,00 20.000, 00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Teilweises Ersetzen gekaufter Blumenzw iebeln durch eigengezogene Blumen im Zoologischen Stadtgarten 7. 500,00 7.500,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Verlängerung des Turnus des hygienebed ingten Sandwechsels auf Spielplätzen 35.000,00 35.000,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Verzicht auf Bepflanzung von Balkonkäs ten an der Rathausfassade 2.000,00 2.000,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Weitere dauerhafte Reduzierung des Wec hselflors 30.000,00 30.000,00 2025/0533 6800 Zoo Abschaffung nicht mehr benötigter Festnetztelef one 10.000,00 10.000,00 2025/0533 6800 Zoo Aussetzen Azubiprogramm Ausbildung Weltweit 15.000,00 0,00 2025/0533 6800 Zoo Besetzungssperre Betriebsmeister*in (0,2 VZW) 16.532,00 16.192,00 2025/0533 6800 Zoo Besetzungssperre Kasse (1 VZW) 88.600,00 88.600,00 2025/0533 6800 Zoo Besetzungssperre Kurator*in Zoopädagogik (1 VZW ) 85.620,00 103.025,00 2025/0533 6800 Zoo Besetzungssperre Tierpfleger*in Affenhaus (1 VZ W) 65.517,00 65.966,00 2025/0533 6800 Zoo Besetzungssperre Tierpfleger*in Exotenhaus (1 V ZW) 28.300,00 0,00 2025/0533 6800 Zoo Reduzierung der Zoopädagogischen Angebote 15.000,00 15.000,00 2025/0533 6800 Zoo Reduzierung des Fortbildungangebots 20.000,00 20.000,00 2025/0533 6800 Zoo Reduzierung des Marketingbudgets 65.000,00 65.000,00 2025/0533 6800 Zoo Reduzierung des Veranstaltungsangebots 60.000,00 45.000,00 2025/0533 6800 Zoo Schließung der Betriebskantine (1 VZW, ab 2028) 0,00 0,00 2025/0533 6800 Zoo Stellenstreichung Amtsbot*in/Aufseher*in (1 VZW ) 56.496,00 56.754,00 2025/0533 6800 Zoo Umstellung Kasse Nord des Zoologischen Stadtgar ten auf Online‐Tickets 57.000,00 75.000,00 2025/0533 6800 Zoo Verschiebung von nicht zwingend notwendigen Bau unterhaltungsmaßnahmen 100.000,00 100.000,00 2025/0533 6800 Zoo Zweckgebundenes Sponsoring der Volksbank pur 42.016,00 42.016,00 2025/0549 6900 Friedhof‐ und Bestattungsamt Stellenstreichung Friedhofsarbeiter*in (1 VZW) 60.000,00 60.800,00 Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Verwaltung Anlage 1 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2 027 2025/0549 6900 Friedhof‐ und Bestattungsamt Teilweiser Verzicht auf die externe Vergabe von Reinigungsleist ungen 65.000,00 65.000,00 2025/0565 7200 Marktamt Mehrerträge aus Maßnahmen Haushaltssicheru ngsstufe 3 22.350,00 22.350,00 2025/0565 7200 Marktamt Minderausgaben Großmarktreinigung 55.000,00 55.000,00 2025/0565 7200 Marktamt Minderausgaben Stromkosten Großmarkt 9.000,00 9.000,00 2025/0565 7200 Marktamt Gebühren im Bereich Großmarkt ‐ Mehrerträge in Folge vonBeschlussvorlage 2023/1200/2 60.000,00 60.000,00 2025/0565 7200 Marktamt Gebühren im Bereich Wochenmärkte ‐ Mehrerträge in Folge vonBeschlussvorlage 2023/1200/2 35.000,00 35.000,00 2025/0565 7200 Marktamt Gebühren im Bereich Jahrmärkte und Christkindlesmarkt ‐ Mehrert räge in Folge von Beschlussvorlage 2023/1200/2 31.000,00 31.000,00 2025/0565 7200 Marktamt Privatrechtliche Leistungsentgelte im Bere ich Großmarkt ‐ Mehrerträge 84.000,00 84.000,00 2025/0565 7200 Marktamt Privatrechtliche Leistungsentgelte im Bere ich Jahrmärkte und Christkindlesmarkt ‐ Mehrerträge 55.000,00 55. 000,00 2025/0565 7200 Marktamt Privatrechtlichen Leistungsentgelten im Bereich Messplatz‐ und Festplätzevermietungen ‐ Mehrerträge in Folge von Beschlussvorlage 2023/1200/2 80.000,00 80.000,00 2025/0594 7400 Stadtentwässerung Aufwandsreduzierung bei Kanalinst andsetzung ‐ keine erhöhten Gefahren 200.000,00 200.000,00 2025/0594 7400 Stadtentwässerung Aufwandsreduzierung im Klärwerk 4 . Reinigungsstufe 360.000,00 360.000,00 2025/0594 7400 Stadtentwässerung Aufwandsreduzierung Strombeschaff ung im Klärwerk (Solarfaltdach) 70.000,00 70.000,00 2025/0594 7400 Stadtentwässerung Einsparung von Festnetztelefonie 15.000,00 15.000,00 2025/0594 7400 Stadtentwässerung Stilllegung von Kanalspülfahrzeug en 180.000,00 180.000,00 8000 Wirtschaftsförderung Erarbeitung eines neuen Konzepts für die Stärkung des Wissensch aftsstandorts Karlsruhe ‐ Umstrukturierung der Erstwohnsitzkampagne 505.000,00 505.000,00 8000 Wirtschaftsförderung Besetzungssperre Sekretariatsstelle (0, 8 VZW) 14.211,00 0,00 8000 Wirtschaftsförderung Nichtbesetzung Stelle "Innovation und I nternationales" (0,5 VZW) 34.480,00 47.404,00 2025/0546 8200 Forstamt Kündigung der Mitgliedschaft in der Forstk ammer Baden‐Württemberg 2.096,00 2.096,00 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Neuausschreibung der Gebäudereinigungsverträge ‐ Kostenreduzier ung 146.666,00 393.333,00 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Reduktion der Bauunterhaltung bei städtischen Gebäuden 6.500.000 ,00 6.500.000,00 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Reduktion der Kosten für Wärme und Strom 1.000.000,00 1.000.000,00 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Reduktion der Verwaltungsflächen (ab 2028) 0,00 0,00 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Reduzierung Geschäftsaufwendungen (Mobilfunk, Bekleidung, Fortb ildung etc.) 650.000,00 650.000,00 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Standardreduktion bei der Unterhalts‐ und Glasreinigung in der Gebäudereinigung 366.666,00 633.333,00 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Stellenstreichung (7 und 10,05 VZW) (Fluktuation und Renteneint ritt) 587.514,00 780.990,00 32.139.179,00 32.478.122,00
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Extrahierter Text
Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Gemeinderat Anlage 2 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2 027 2025/0605 1000 Hauptamt Kürzung der Zuschüsse an die Gemeinderatsfraktionen 19.500,0 0 19.500,0 0 2025/0605 1000 Hauptamt Reduzierung der Zuschüsse an die Bürgervereine / Arbeit sgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine 10.000,0 0 10.000,0 0 2025/0605 1000 Hauptamt Streichung der Mittel für die Entwicklungspartnerschaft (Partnerschaftsbörse Eine Welt Karlsruhe e.V.) 30.750,0 0 30.750,0 0 2025/0605 1000 Hauptamt Streichung der Mittel für die Entwicklungspolitische Bi ldungsarbeit 5.000,0 0 5.000,0 0 2025/0605 1000 Hauptamt Streichung des jährlichen Grillfests nach der letzten G emeinderatssitzung vor der Sommerpause 4.000,0 0 4.000,0 0 2025/0605 1000 Hauptamt Verzicht auf Freifahrtberechtigungen und Parkwertkarten für Gemeinderatsmitglieder 30.000,0 0 30.000,0 0 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Aufhebung Soziale Erhaltungssatzung "A lte Südstadt" (siehe auch BOA und LA) ‐ Besetzungssperre 103.000,0 0 103.000,0 0 2025/0596 1200 Amt für Stadtentwicklung Reduzierung der Bezuschuss ung von Stadtteilhäusern (Reinigung, Mietkosten, Südwerk und ni cht verausgabtes Budget) 40.000,00 40.000,00 2025/0648 1500 OV Grötzingen Optimierung und strategische Neuausrichtung der Öf fentlichkeitsarbeit 17.000,0 0 17.000,0 0 2025/0648 1500 OV Grötzingen Streichung der Zuschüsse für Grötzing er Vereine, die keine Zuschüsse von anderer städtischer Stelle erhalten haben 7.000,00 7.000,00 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Ausweitung City‐Tax auf Parahotellerie 1.000.000,0 0 1.000.000,0 0 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Beitrag Beteiligungsgesellschaften 3.468.997,8 9 3.468.997,8 9 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Erhöhung Hundesteuer (132 Euro auf 144 Euro pro Hu nd) 120.000,0 0 120.000,0 0 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Erhöhung Vergnügungssteuer (Hebesatz von 24% auf 2 5%) 315.000,0 0 315.000,0 0 2025/0650 2000 Stadtkämmerei Erhöhung Zweitwohnungssteuer (Hebesatz von 12% auf 14%) 130.000,0 0 130.000,0 0 3000 Zentraler Juristischer Dienst Erhöhung der Verwaltungsgebühr en (untere Umweltverwaltungsbehörde und im Justiziariat) 0,00 12. 776,00 2025/0567 3100 Umwelt‐ und Arbeitsschutz Reduzierung Mittel Klimas chutzfonds ‐ 1,8 Mio Euro in 25/26 noch "frei" 1.000.000,00 1.000 .000,00 2025/0567 3100 Umwelt‐ und Arbeitsschutz Reduzierung Sammelansatz Klimaschutzkonzept 2030 ‐ Fokussierung auf effiziente Maßnahmen zur CO2‐Reduktion 5.665.853,00 5.667.728,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Einführung einer Gebühr für die Reservierung der Trautermine im Onlinetraukalender (30 Euro) ‐ u.a. Vermeidung der sehr frühzeitigen Reservierung mehrerer Termine 21.000,00 21.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Einführung einer Sondernutz ungsgebühr für E‐Scooter (70 Euro) ‐ Reglementierungszweck 140.0 00,00 140.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Einstellung der Zuschüsse f ür abgelehnte Hundeführerscheine 10.000,00 10.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Erhöhung der Bewohnerparkau sweisgebühren (180 Euro auf 360 Euro) 500.000,00 500.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Erhöhung der Sondernutzungs gebühren um 20% 216.930,00 216.930,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Kündigung Mitgliedschaft "D eutsch‐Europäisches Forum für urbane Sicherheit (DEFUS)" 6.000,0 0 6.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Reduzierung Budget Stadttau benkonzept 42.000,00 42.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Reduzierung Mittel Tierschu tzfond (kleine Wildtiere und Wildvögel) 10.000,00 10.000,00 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Streichung der Position der ehrenamtlichen Tierschutzbeauftragen 20.000,00 20.000,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Abschaffung Entgeltbefreiung "Ergänzende Bet reuung" (Deckung steigender Kosten) 46.670,0 0 140.000,0 0 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Abschaffung Geschwisterkindregelung in der "Ergänzenden Betreuu ng" und der flexiblen Nachmittagsbetreuung (Deckung steigender Kosten) 37.330,00 112.000,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Einführung eines Eigenanteils zu den Beförde rungskosten im freigestellten Schülerverkehr ab Klassenstufe 1 120.000,0 0 300.000,0 0 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Erhöhung der Gebühren für den Besuch der öff entlichen Fachschulen um 50% (Stand vor 2020) 165.000,0 0 330.000,0 0 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Erhöhung der Mittagessenentgelte in Schulen auf 5,00 Euro pro E ssen (nur steigende Cateringkosten, keine Kostendeckung) 464.000,00 464.000,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Konzept zur Optimierung des freigestellten S chülerverkehrs 92.500,0 0 193.000,0 0 Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Gemeinderat Anlage 2 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2027 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung der Leistungssportförderung 10.000,0 0 10.000,0 0 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung der Zuschüsse an Privatschulen 236.801,0 0 237.928,0 0 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung der Zuschüsse für Schüleraustausche 28.640,0 0 28.640,0 0 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung des Betriebskostenzuschusses für die Europäische Schule (Personalabordnung) ‐ bereits seit 2023 nicht mehr erfolgt 95.000,00 95.000,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung des Fahrtkostenzuschuss in der Sportförderung 40.000,0 0 40.000,0 0 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung des freiwilligen ÖPNV‐Zuschuss für Grundschulkinder beim Jugendticket BW über Eigenanteil hinaus 132.700,00 227.500,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung des Jugendzuschusses in der Sportförderung (15 Euro pro jugendlichem Mitglied) 410.000,0 0 410.000,0 0 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung des Zuschusses an Junior Slow Karlsruhe e.V. ‐ Kinderkochwagen 10.000,0 0 10.000,0 0 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung Ergänzende Betreuung (bis 14 Uhr) an Ganztagsgrundschulen ‐ Personal für steigende Bedarfe durch Rechtsanspruch 571.852,00 1.350.875,00 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Streichung Zuschuss Reitinstitut von Neindorff 60.370,0 0 60.370,0 0 2025/0695 4000 Schul‐ und Sportamt Wegfall "Avdual"‐Programm mit regionalem Übergangsmanagement 263.000,0 0 263.000,0 0 2025/0568 4100 Kulturamt Einstellung der Projektförderung freier und innovativer Projekte sowie "Schule und Kultur" und "Wochen gegen Rassismus" 389.690,00 389.690,00 2025/0568 4100 Kulturamt Einstellung des Sonderausstellungsprogramms im Stadtmuseum ‐ auch als Folge aus HHS Stufe 3 18.000,0 0 18.000,0 0 2025/0568 4100 Kulturamt Kürzung der institutionellen Förderung bei der VHS um 8,7% 180.740,0 0 180.740,0 0 2025/0568 4100 Kulturamt Kürzung der institutionellen Förderung beim ZKM um 8,7% 871.920,0 0 871.920,0 0 2025/0568 4100 Kulturamt Kürzung der quasi institutionellen Förderung um 10% 44.290,0 0 44.290,0 0 2025/0568 4100 Kulturamt Pauschale Kürzung der institutionellen Förderung bei der Astronomischen Vereinigung, im Theaterbereich, im Musikbereich, bei der Kindermalwerkstatt, bei den übrigen Kultureinrichtungen um 8,7% 326.680,00 326.680,00 2025/0568 4100 Kulturamt Reduzierung Kostenbeteiligung beim Badisches Staatstheater um 8,7 % 2.429.160,0 0 2.429.160,0 0 2025/0872 4300 Musikschulen Erhöhung der Gebühren um 10 % ab 2027 0,00 264.236,0 0 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Beförderungsdienst für Personen ab dem Pflegegrad 3 nur mit Nachweis einer Schwerbehinderung (Fortsetzung Maßnahme Haushaltssperre 2025) 360.000,00 360.000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Projekteinstellung Hebammen in Familienzentren (Freiberufliche Hebammen) 58.000,00 58.000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Projekteinstellung Muttersprachliche Kita‐Lots*innen (AWO) ‐ Aufgabe bleibt erhalten 40.000,00 40.000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Reduzierungen der Zuschüsse im Bereich der freien Wohlfahrtspflege und freien Jugendhilfe ‐ in Abstimmung mit den Betroffenen 1.470.600,00 2.000.000,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Streichung der Gewaltpräventionsmittel 37.500,00 37.500,00 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Stufenweise Reduzierung des Geschwisterkindzuschusses und die Auswirkungen auf die Kita-Finanzierung 6.877.070,00 8.685.160,00 2025/0871 5200 Bäderbetriebe Erhöhung der Tarife der städtischen Hallen‐ und Freibäder, einschließlich Therme Vierordtbad ab 01.01.2026 900.000,0 0 900.000,0 0 2025/0871 5200 Bäderbetriebe Erhöhung der Tarife der städtischen Hallen‐ und Freibäder, einschließlich Therme Vierordtbad ab 01.01.2028 0,00 0,00 2025/0871 5200 Bäderbetriebe Schließung des Rheinstrandbads Rappenwört für 2 Jahre ‐ während Ausbau des Restaurants und Ertüchtigung des Freibads 902.245,00 902.245,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Aufgabe Baulandkataster und Baulückenprogramm (ab 2028) 0,00 0,00 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Aufhebung Soziale Erhaltungssatzung "Alte Südstadt" (siehe auch AfSta und BOA) 47.500,0 0 48.900,0 0 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Stellenstreichung Förderprogramm KlimaBonus (1 VZW) ‐ in Absprache mit Umweltamt 95.000,0 0 97.800,0 0 6200 Liegenschaftsamt Einführung einer Gebühr für die Erteilung von Hausnummern (49 Euro) 4.900,0 0 4.900,0 0 6200 Liegenschaftsamt Einführung einer Gebühr für die Erteilung von Wohnberechtigungsscheinen (20 Euro) 28.000,0 0 28.000,0 0 6200 Liegenschaftsamt Einführung einer Gebühr für die Genehmigung nach § 51 BauGB (149 Euro) 1.490,0 0 1.490,0 0 6200 Liegenschaftsamt Erhöhung der Gebühr für Baulastenauskunft und Erschließungskosten (29 Euro auf 39 Euro) 0,00 23.000,0 0 6200 Liegenschaftsamt Erhöhung der Gebühr für Genehmigungen nach §144 BauGB (99 Euro auf 149 Euro) 0,00 5.000,0 0 2025/0558 6300 Bauordnungsamt Aufhebung Soziale Erhaltungssatzung "Alte Südstadt" (siehe auch AfSta und LA) ‐ hier Stelle Milieuschutz 81.100,0 0 81.100,0 0 Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Entscheidung Gemeinderat Anlage 2 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Summe 2 027 2025/055 8 6300 Bauordnungsamt Erhöhung der Genehmigungsgebühr im Baugenehmigung sverfahren 0,00 265.000,0 0 2025/0558 6300 Bauordnungsamt Erhöhung der Genehmigungsgebühr im Vereinfachten Baugenehmigungsverfahren 0,00 53.000,0 0 2025/0593 6600 Tiefbauamt Änderung der Wartungszeiten des Karoline‐Luise‐Tunnel s (zweimal im Jahr, von nachts auf tagsüber) 25.000,0 0 25.000,0 0 2025/0593 6600 Tiefbauamt Außerbetriebnahme des Parkleitsystems 35.000,0 0 35.000,0 0 2025/0593 6600 Tiefbauamt Einführung einer LED Nachtabsenkung bei Straßenbeleuc htung 50.000,0 0 50.000,0 0 2025/0593 6600 Tiefbauamt Einstellen der freiwilligen Absicherungstätigkeiten b ei Kategorie 1 Veranstaltungen (ViGI) 10.000,0 0 10.000,0 0 2025/0593 6600 Tiefbauamt Einstellung der freiwilligen Absicherungstätigkeiten bei KSC‐Spielen 10.000,0 0 10.000,0 0 2025/0593 6600 Tiefbauamt Erhöhung der Parkgebühren bei mittels Pa rkscheinautomaten bewirtschafteten öffentlichen Stellplätzen um 100% 5.250.000,00 5.250.000,00 2025/0593 6600 Tiefbauamt Zurückstellung der Herstellung von Fahrradstraßen durch reine M arkierungsarbeiten oder kleinere bauliche Maßnahmen 40.000,00 40.000,00 2025/0559 6700 Gartenbauamt Dauerhafte Reduzierung der Zahl der Spielplätze um 80 im Bestand in den nächsten fünf Jahren 5.000,0 0 5.000,0 0 2025/0559 6700 Gartenbauamt Dauerhafter Verzicht auf das Lichterfest 0,00 150.000,0 0 2025/0559 6700 Gartenbauamt Einführung einer Verwaltungsgebühr für die Bearbeit ung von Baumfällanträgen nach Baumschutzsatzung 0,00 50.000,0 0 2025/0559 6700 Gartenbauamt Keine Beschaffung von Weihnachtsbäumen mit Ausnahme des Baumes auf dem Marktplatz 70.000,0 0 70.000,0 0 2025/0559 6700 Gartenbauamt Vorübergehende Stilllegung aller Zierbrunnen mit Ausnahme der W asserspiele am Marktplatz, der Friedrichsplatzfontäne, des Brunnens am Haydnplatz sowie der Wa sserorgel und des Säulenbrunnens in der Wolff‐ Anlage im Stadtgarten (2026 und 2027 ) 320.000,00 320.000,00 6700 Gartenbauamt Verzicht auf die Beschaffung von Hundekotbeuteln 25.000,0 0 25.000,0 0 2025/0533 6800 Zoo Anpassung der Eintrittsentgelte 240.000,0 0 240.000,0 0 2025/0533 6800 Zoo Schließung und Räumung des Zoologischen Stadtgartens eine St unde nach Kassenschluss 100.000,0 0 100.000,0 0 2025/0549 6900 Friedhof‐ und Bestattungsamt Anpassung der Entgelte beim Friedhof 50.000,00 50.000,00 2025/0549 6900 Friedhof‐ und Bestattungsamt Erhöhung des Kostendeckungsgrads in den gebührenfähigen Bereich e 100.000,00 100.000,00 2025/0546 8200 Forstamt Selbstständige Verpachtung der Eigenjagdbezirke Wald (a b 2030) 0,00 0,00 2025/0546 8200 Forstamt Stellenstreichung Forstwirt*in 72.625,0 0 74.659,0 0 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Projekteinstellung "Erhöhung der Eigenreinigung bei der Unterha ltsreinigung auf 50%" 500.000,00 500.000,00 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Streichung Mietkostenzuschüsse Hallen am Festplatz (u.a. Pfenni gbasar) ‐ Entfall Bezuschussung insgesamt 48.000,00 48.000,00 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Verkauf von nicht für die Daseinsvorsorge benötigter Immobilien 0,00 100.000,00 37.830.403,8 9 42.587.464,8 9
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Extrahierter Text
Erläuterungen zu Anlage 3 In der Übersicht sind folgende drei Maßnahmenkategorien dargestellt: 1. Maßnahmen, die im Rahmen der verwaltungsinternen „Quick-Checks“ als „nicht plausibel“ eingeschätzt wurden. Dabei handelt es sich (hauptsächlich) um Maßnahmen, bei denen nicht erkennbar ist, wie diese zu einer (zahlungswirksamen) Ergebnisverbesserung führen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von organisatorischen oder rechtlichen Hindernissen über eine „Nichtzahlungswirksamkeit“ (zum Beispiel interne Leistungsverrechnung) bis hin zu Maßnahmen, die zu Lasten anderer Ämter oder Gesellschaften innerhalb des Konzerns Karlsruhe gehen würden. Zudem wurden vereinzelte Maßnahmen nach interner Abstimmung zurückgezogen. 2. Maßnahmen, die zukünftig zwar zu einer Ergebnisverbesserung führen „können“, zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht konkret genug sind, um diese im Haushaltsplan umzusetzen. Teilweise sind das auch Maßnahmen, für die weitere (organisatorische) Schritte erforderlich sind und die somit erst in der Zukunft zu einer (potentiellen und zahlungswirksamen) Ergebnisverbesserung führen. 3. Maßnahmen, die aufgrund ihrer kurzfristigen Erstellung, noch nicht (abschließend) plausibilisiert werden konnten. Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Anlage 3 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Vorschlag Summe 2027 Vorschlag 2025/0605 1000 Dezernate Leasing von günstigeren Bürgermeisterfahr zeugen 29.000,00 € 29.000,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Besetzungssperre bei ungeplanten Vakanzen von bis zu drei Monaten (1 VZW) 94.331,00 € 94.331,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Besetzungssperre für Stelle, die freigeste lltes Personalratsmitglied vertritt 16.177,00 € 16.177,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Besetzungssperre Zentraler Einkauf (1 VZW, E11) 24.040,00 € 24.040,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Besoldungsdifferenz zwischen Stellenbewert ung und aktueller Bezahlung 45.961,00 € 21.654,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Kündigung der Mitgliedschaft bei der Kommu nalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) 16.00 0,00 € 16.000,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Kündigung der Mitgliedschaft beim Deutsche n Institut für Urbanistik (DifU) 30.000,00 € 30.000,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Kürzung der Entschädigungen für ehrenamtli che Tätigkeit in der Stadt Karlsruhe 77.000,00 € 190.000,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Reduzierung der Leistungen im Bereich der Repräsentationsgeschenke des Oberbürgermeisters 2.000,00 € 2.000 ,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Reduzierung des Leistungsumfangs und der M aterialkosten bei städtischen Trauerfällen 2.500,00 € 2.500,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Reduzierung von Empfängen und Veranstaltun gen 9.000,00 € 9.000,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Reduzierungen im Bereich Städtepartnerscha ften, Projektpartnerschaften und Patenschaften 29.000,00 € 21.000 ,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Streichung Jahresempfang 0,00 € 30.000,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Verzicht auf Bio‐Produkte in der Karlskant ine 50.000,00 € 50.000,00 € 2025/0605 1000 Hauptamt Verzicht auf Recycling‐Papier und blauer E ngel 2.500,00 € 2.500,00 € 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Mietkostenersparnis durch Aufgabe der Büros in der Stephanienst raße 13 19.571,00 € 39.142,00 € 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Mietkostenersparnis durch Aufgabe des Fortbildungszentrums in d er Schwarzwaldstraße 152.075,00 € 228.112,00 € 2025/0646 1500 OV Wettersbach Übererfüllung HHS‐Stufe 3 53.885,00 € 53.885,00 € 2025/0648 1500 OV Grötzingen Besoldungsdifferenz zwischen Stellenb ewertung und aktueller Bezahlung 34.600,00 € 0,00 € 2025/0681 1500 Stadtamt Durlach Allgemeine Mehrerträge aus Vermiet ungseinnahmen 5.400,00 € 5.400,00 € 2025/0681 1500 Stadtamt Durlach Mehrerträge aus Vermietungseinnahm en bei dem Rathausgewölbe 1.200,00 € 1.200,00 € 2025/0681 1500 Stadtamt Durlach Mehrerträge aus Vermietungseinnahm en bei der Festhalle 26.200,00 € 26.200,00 € 2025/0681 1500 Stadtamt Durlach Mehrerträge aus Vermietungseinnahm en bei der Karlsburg 5.100,00 € 5.100,00 € 2025/0681 1500 Stadtamt Durlach Mehrerträge aus Vermietungseinnahm en bei der Nikolauskapelle 12.100,00 € 12.100,00 € 2025/0681 1500 Stadtamt Durlach Streichung des Budget für Zuschüss e bei der Karlsburg aufgrund eines neuen Zuschusssystems 7.000,0 0 € 7.000,00 € 2025/0681 1500 Stadtamt Durlach Streichung des Budget für Zuschüss e beim Turmberg aufgrund eines neuen Zuschusssystems 4.000,00 € 4 .000,00 € 2025/0681 1500 Stadtamt Durlach Vermietung Aufenthaltsräume Am Zwi nger 5 an TSK 11.298,00 € 11.298,00 € 1500 OV Grötzingen Einsparung von angemeldetem und genehmigtem Me hrbedarf 5.000,00 € 0,00 € 1500 OV Neureut Ankauf des Vereinsheims des Schwarzwaldvereins in Neureut 10.000,00 € 10.000,00 € 1500 OV Neureut Erhöhung der Entgelte für die Badnerlandhalle 0,00 € 0,00 € 1500 OV Neureut Personaleinsparungen 168.313,00 € 148.313,00 € 1500 OV Wettersbach Abgabe Verwaltung Liegenschaften an Fachamt 21.735,00 € 21.735,00 € 1500 OV Wettersbach Neueinstufung technischer Sachbearbeiter nach Aufgabenübertragung an Fachamt 4.500,00 € 4.500,00 € 1500 OV Wettersbach Personaleinsparung durch Verzicht auf Umsetzu ng Betreuungsschlüssel 4.658,00 € 18.630,00 € 1500 OV Wettersbach Übertragung Aufgabe Ortsbaumeister/Hochbau an Fachamt 42.800,00 € 42.800,00 € 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Stel lenanteile Abfall‐ und Altlastenrecht, Bodenschutz 50.544,00 € 50 .544,00 € 2025/0605 3000 Zentraler Juristischer Dienst Besetzungssperre Stel lenanteile Grundstücksbewertungsstelle 64.800,00 € 64.800,00 € 3000 Zentraler Juristischer Dienst Personalkosteneinsparung aufgr und der Differenz von Soll ‐ Ist im Besetzungsplan 35.063,00 € 17 .267,00 € 2025/0568 4100 Kulturamt Reduzierung Ansatz Veranstaltungen im ges amtstädtischen Interesse 22.150,00 € 22.150,00 € 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Strukturelle Veränderungen in den Beratungsstellen des Fachbereiches Beratung und Prävention 100.0 00,00 € 100.000,00 € Unplausible Maßnahmen Stadtkämmerei ‐ Haushaltssicherung Übersicht Maßnahmen Anlage 3 Stand: 25.09.2025 ‐ 9 Uhr 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt 1,0 VZW im Durchschnitt immer unbe setzt 100.000,00 € 50.000,00 € 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Einstellung des Betriebs eines Sta dtmodells ‐ Digitalisierung 0,00 € 0,00 € 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Personalentwicklung vor externer B esetzung / Freie Anteile um 0,5 VZW reduzieren 40.000,00 € 40.000 ,00 € 2025/0560 6100 Stadtplanungsamt Reduzierung des Budgets für Planun gsschäden in 2026 40.000,00 € 0,00 € 1.469.501,00 € 1.522.378,00 € Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Vorschlag Summe 2027 Vorschlag 2025/0609 1100 Personal‐ und Organisationsamt Mietkostenersparnis durch Aufgabe des IT‐Schulungszentrums ab 2 028 0,00 € 0,00 € 1700 IT‐Amt Konsolidierung der zentralen Softwareanwendungen der Stadtverwaltung 500.000,00 € 500.000,00 € 1700 IT‐Amt Optimierung der städtischen IT‐Infrastruktur 400.000,00 € 400.000,00 € 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Einsparung von 10 Stellen i m gesamten Bereich des OA 788.250,00 € 793.500,00 € 2025/0592 3200 Ordnungs‐ und Bürgeramt Einsparung von weiteren Ste llen im gesamten Bereich des OA (2026: 16, 2027: 3) 1.128.354,00 € 1.348.844,00 € 2025/0591 6200 Liegenschaftsamt Aufgabe Grundbucheinsichtsstellen ab 2028 (altersbedingtes Auss cheiden) ‐ Auswirkungen auf OV Neureut und Stadtamt Durlach 0,00 € 0,00 € 2025/0593 6600 Tiefbauamt Verzögerte Besetzung von Personalstellen 300.000,00 € 300.000,00 € 2025/0533 6800 Zoo Zusammenfassung der Anteile von Zoo und Gartenbauamt auf dem Ge lände des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe zu einer einheitlichen Organisationseinheit 0,00 € 0,00 € 2025/0594 7400 Stadtentwässerung Verzögerte Besetzung von Personal stellen 300.000,00 € 300.000,00 € 2025/0546 8200 Forstamt Kürzung Zuschuss für Naturschutzzentrum Ra ppenwört 12.288,00 € 12.288,00 € 2025/0604 8800 Hochbau‐ und Gebäudewirtschaft Verkauf/Übertragung der Gebäude am Festplatz einschließlich Tie fgarage an die KMK 1.960.000,00 € 1.960.000,00 € 5.388.892,00 € 5.614.632,00 € Vorlagennummer Teilhaushalt Dienststelle Maßnahme Summe 2026 Vorschlag Summe 2027 Vorschlag 1000 Hauptamt Verzicht auf Erhöhung der Entschädigung zum 1. Janu ar 2027 für ehrenamtliche Tätigkeit in der Stadt Karlsruhe 0,00 € 113.000,00 € 1000 Hauptamt Pauschale Sachkostenreduzierung im Bereich Städtepa rtnerschaften, Projektpartnerschaften und Patenschaften um ~15% 33.000,00 € 35.250,00 € 1000 Hauptamt Pauschale Sachkostenreduzierung im Bereich Repräsen ationsgeschäfte (national / international) um ~10% 19.250,00 € 22 .250,00 € 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Erhöhung der Verpflegungsentgelte in den städtischen Kindertageseinrichtungen 286.800,00 € 286.800, 00 € 5000 Sozial‐ und Jugendbehörde Reduzierung des Ansatzes für "Wohn raumakquise durch Kooperation" aufgrund Rückgang Menschen aus U kraine 400.000,00 € 0,00 € 2025/0549 6900 Friedhof‐ und Bestattungsamt Verwendung von Spenden für Aufwendungen des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege auf Friedhöfen 660.000,00 € 460.000,00 € 1.399.050,00 € 917.300,00 € Maßnahmen, die tieferer Prüfung bedürfen und die ggf. im DHH 28 /29 zur Umsetzung kommen können Noch nicht plausibilisierte Maßnahmen
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Extrahierter Text
Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0810 Verantwortlich: Dez. 4 Dienststelle: Stadtkämmerei Aktueller Sachstandsbericht zum Haushaltssicherungsprozess – 4. Stufe Gesamtübersicht Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Haupt- und Finanzausschuss 23.09.2025 15 N Kenntnisnahme Gemeinderat 30.09.2025 14 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Antrag an den Gemeinderat: Der Gemeinderat nimmt nach Vorberatung in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 23. September 2025 die vorgeschlagenen Maßnahmen der Stufe 4 der Haushaltssicherung in der Zuständigkeit der Verwaltung gemäß Anlage 1 und die vorgeschlagenen Maßnahmen in der Zuständigkeit des Gemeinderats gemäß Anlage 2 sowie die Übersicht, der als insgesamt nicht oder für den Doppelhaushalt 2026/2027 als nicht plausibel bewerteten Maßnahmen gemäß Anlage 3 zur Kenntnis. Die als plausibel bewerteten vorgeschlagenen Maßnahmen in Höhe von circa 69,97 Millionen Euro in 2026 und in Höhe von circa 75,07 Millionen Euro in 2027 dienen der Konkretisierung der im Entwurf eingeplanten pauschalen Ergebnisverbesserung von 80 Millionen Euro im Doppelhaushalt 2026/2027. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☐ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: 80 Millionen Euro Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☒ abgestimmt mit allen Gesellschaften – 2 – Notwendigkeit der Haushaltssicherung Mit einer Informationsvorlage (Vorlagennummer 2025/0292) wurde der Gemeinderat am 08.04.2025 im Haupt- und Finanzausschuss und am 29.04.2025 im Gemeinderat über die Notwendigkeit der Fortführung des Haushaltssicherungsprozesses (HHS) und das weitere Vorgehen in HHS-Stufe 4 informiert. Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die Erarbeitung von Maßnahmen in Höhe von 80 Millionen Euro, um den Ergebnishaushalt zu verbessern und einen genehmigungsfähigen Doppelhaushalt 2026/2027 aufstellen zu können. Neben den städtischen Teilhaushalten müssen die städtischen Beteiligungen und Eigenbetriebe in gleicher Weise zur Erreichung des ausgeglichenen Ergebnishaushalts beitragen, dies hat der Gemeinderat am 29. Juli 2025 beschlossen (Vorlage Nr. 2025/0653/1). Somit stehen im Prozess neben den städtischen Dezernenten und Amtsleitungen auch die Aufsichtsratsvorsitzenden und Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer in der Verantwortung. Dabei erhalten die Verantwortlichen größtmögliche Gestaltungsfreiheit auf dem Weg ihre neu festgesetzten Budgets zu erreichen. Doppelhaushaltsentwurf 2026/2027 Der Entwurf des Doppelhaushalts 2026/2027 wurde am 22. Juli 2025 in den Gemeinderat eingebracht: Die Stadt Karlsruhe kann ihren Ergebnishaushalt in den Haushaltsjahren sowie in der mittelfristigen Planung nicht ausgleichen, obwohl 80 Millionen Ergebnisverbesserung bereits pauschal berücksichtigt wurden. Zudem besteht im Vergleich zu dem Gesamtinvestitionsvolumen nur ein geringfügiger Zahlungsmittelüberschuss aus laufender Verwaltungstätigkeit. Nach Abzug der Tilgung im Jahr 2026 stehen noch knapp 500.000 Euro und in 2027 rund 8,4 Millionen Euro zur Finanzierung der Investitionen zur Verfügung, sodass diese vor allem durch Kredite finanziert werden müssen. Der Entwurf des Doppelhaushalt ist - was seine Genehmigungsfähigkeit angeht - extrem „auf Kante genäht“. Die Oktober-Steuerschätzung wird einen erheblichen Einfluss auf die Standortbestimmung der finanziellen Lage haben. Aufgrund dessen und anhand noch weiterer möglicher Veränderungen (Soziale Hilfen, ÖPNV, Gesundheitswesen etc.) ist ständig zu überprüfen, ob die Einsparvorgabe von 80 Millionen Euro weiterhin ausreichend ist oder ob es gegebenenfalls zu „Nachschärfungen“ kommen muss. Hinzu kommt, dass in 2026 zur Liquiditätssicherung ein globaler Minderaufwand in Höhe von 4,5 Mio. Euro sowie ein globaler Minderaufwand „Stabilisierungsfonds Soziales und Jugend“ in Höhe von je 5,0 Mio. Euro (2026 und 2027) eingeplant sind. Diese geplanten globalen Minderaufwendungen sind im Rahmen der Bewirtschaftung von allen städtischen Teilhaushalten zusätzlich zu den eigenen Haushaltssicherungsbeiträgen zu erwirtschaften. – 3 – Der Schwerpunkt bei den Investitionen in den Haushaltsjahren 2026/2027 liegt in der Fortführung geplanter bzw. bereits begonnener Maßnahmen und auf der Umsetzung von Baumaßnahmen im Ganztagsschulbereich. Insgesamt ist für sämtliche Investitionen der voraussichtlich vorgegebene Kreditrahmen in Höhe von 200 Mio. Euro pro Haushaltsjahr einzuhalten. Vorläufige Ergebnisse des Haushaltssicherungsprozesses – Stufe 4 Die nun vorgeschlagenen und (größtenteils) plausibilisierten Maßnahmen konkretisieren die im Entwurf pauschal eingeplante Summe in Höhe von 80 Millionen Euro. Die vorgeschlagenen Maßnahmen in Zuständigkeit der Verwaltung (Anlage 1) werden über die Veränderungsliste in den Haushalt eingearbeitet. Eine Einzelabstimmung erfolgt nur, wenn diese infolge eines Haushaltsantrags erforderlich werden würde. Über die vorgeschlagenen Maßnahmen in Zuständigkeit des Gemeinderats wird im Rahmen der Haushaltsberatungen im Dezember abgestimmt. Aktuell ist die Einsparvorgabe von 80 Millionen Euro noch nicht erreicht. Durch die Verwaltung wurden die eingereichten Maßnahmen mithilfe eines „Quick-Checks“ auf Plausibilität geprüft (rechtliche Zulässigkeit, Wirtschaftlichkeit, zeitliche und organisatorische Umsetzbarkeit etc.). Bislang wurde ein Gesamtpaket von ca. 362 Maßnahmen mit einer Gesamtverbesserung in Höhe von circa 69,83 Millionen Euro in 2026 und circa 75,07 Millionen Euro in 2027 als plausibel eingeschätzt. Die noch fehlenden Summen sind von der Verwaltung noch zu erarbeiten. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind aufgeteilt in Maßnahmen in der Zuständigkeit der Verwaltung (Anlage 1) und in Maßnahmen in der Zuständigkeit des Gemeinderats (Anlage 2). In diesen beiden Anlagen führen 72 der vorgeschlagenen Maßnahmen in Höhe von circa 5,27 Millionen Euro (2026) und 4,32 Millionen Euro (2027) zu keiner dauerhaften Ergebnisverbesserung über 2026 und 2027 hinaus. Der darauffolgende Doppelhaushalt 2028/2029 ist somit um diese Summen zusätzlich zu verbessern. 281 255 253 263 249 245 219 -50 0 50 100 150 200 250 300 350 RE 24 Plan 25 Plan 26 Plan 27 Plan 28 Plan 29 Plan 30 in Mio. EUR Finanzrechnung Stand Entwurf DHH26/27 inkl. 80 Mio. Ergebnisverbesserung Auszahlungen aus Investitionstätigkeit Zahlungsmittelüberschuss nach Tilgung Voraussichtlich max. Kreditaufnahme -35 -47 -46 -42 -41 -76 -86 -90 -80 -70 -60 -50 -40 -30 -20 -10 0 RE 24 Plan 25 Plan 26 Plan 27 Plan 28 Plan 29 Plan 30 in Mio. EUR Ergebnisrechnung Stand Entwurf DHH26/27 inkl. 80 Mio. Ergebnisverbesserung Abbildung 2 Entwicklung des ordentlichen Ergebnisses. Abbildung 1 Entwicklung der Investitionen. – 4 – Zudem ist eine Anlage 3 beigefügt, die eine Übersicht über die Maßnahmen gibt, die im Rahmen der verwaltungsinternen „Quick-Checks“ als „nicht plausibel“ eingeschätzt wurden. Dabei handelt es sich (hauptsächlich) um Maßnahmen, bei denen nicht erkennbar ist, wie diese zu einer (zahlungswirksamen) Ergebnisverbesserung führen. Auch sind in dieser Anlage 3 Maßnahmen dargestellt, die zukünftig zwar zu einer Ergebnisverbesserung führen „können“, zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht konkret genug sind, um diese im Haushaltsplan umzusetzen. Teilweise sind bei den letztgenannten Maßnahmen auch weitere (organisatorische) Schritte erforderlich, die erst in der Zukunft zu einer (potentiellen und zahlungswirksamen) Ergebnisverbesserung führen. Sollte der Gemeinderat die vorgeschlagenen plausibilierten Haushaltssicherungsmaßnahmen (in Teilen) ablehnen, würde sich das ordentliche Ergebnis im Ergebnishaushalt weiter verschlechtern und damit der Zahlungsmittelüberschuss sich noch weiter verringern. Dies hätte zur Folge, dass die Tilgung bestehender Kredite durch die Aufnahme neuer Kredite erfolgen müsste, was nach § 87 Gemeindeordnung Baden-Württemberg ausgeschlossen ist. Kredite dürfen nur für Investitionen, Investitionsförderungsmaßnahmen bzw. Umschuldungen aufgenommen werden. Um die Nichtgenehmigung des Haushalts zu vermeiden, ist es erforderlich, dass im Falle von Ablehnungen durch den Gemeinderat, tragfähige Gegenmaßnahmen vorgeschlagen werden, um insgesamt die notwendige Konsolidierungssumme sicherzustellen. Kommunikation Eine transparente Kommunikation ist und bleibt ein wesentlicher Bestandteil des Haushaltssicherungsprozesses. Der Gemeinderat wird daher regelmäßig im nicht-öffentlichen Teil des Haupt- und Finanzausschusses über die Finanzsituation sowie den Fortschritt des Haushaltssicherungsprozesses informiert. Die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung erhalten fortlaufend aktuelle Informationen über verschiedene Formate. Die Öffentlichkeit wird über Medienberichte in Form von Pressemitteilungen und Pressekonferenzen in den Prozess eingebunden. Das Kommunikationskonzept soll sicherstellen, dass alle relevanten Akteure regelmäßig und zielgerichtet informiert werden. Mit Blick auf die schwierige Finanzlage der Stadt Karlsruhe wird zudem am 20. November sowohl eine Personalversammlung als auch eine Bürgerversammlung zum Thema Haushaltssicherung stattfinden. Ziel dieser Formate ist die direkte und flächendeckende Information der Mitarbeitenden und der Bürgerschaft über Hintergründe, Vorgehen und Auswirkungen. Ziele sind die Herstellung von Transparenz, um den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Mitarbeitenden die aktuelle Haushaltslage offen und verständlich darzustellen. Die Einnahmen- und Ausgabensituation sowie die finanziellen Spielräume sollen dabei erläutert werden. Dies ist von Bedeutung, um bei den komplexen Zahlen und Zusammenhängen das Verständnis für die notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung des Haushalts zu fördern. Zudem soll aufgezeigt werden, wie sich die Haushaltslage in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Bei der Informationsveranstaltung können die für den Haushalt relevanten Grenzen aufgezeigt sowie verdeutlich werden, dass Entscheidungen oftmals mit Zielkonflikten verbunden sind. Der Dialog zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft wird dabei gefördert. – 5 – Fazit Die Verwaltung legt mit dieser Informationsvorlage aktuell ein Gesamtpaket von circa 69,83 Millionen Euro in 2026 und in Höhe von circa 75,07 Millionen Euro in 2027 vor, welches von den Fachämtern und Fachdezernaten mit Blick auf die fachliche Umsetzbarkeit erarbeitet wurde und als plausibel eingeschätzt wird. Die noch fehlenden Maßnahmen sind noch zu erarbeiten und zu plausibilisieren. Die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden von den Fachdezernenten mit dem Oberbürgermeister besprochen. Sowohl die örtlichen Personalräte als auch der Gesamtpersonalrat wurden im Gesamtprozess als auch bei der Maßnahmenerarbeitung eingebunden. Das Paket soll die Handlungsfähigkeit der Stadt Karlsruhe dauerhaft erhalten. Damit dies gelingt, müssen alle vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden. Sollten die im Entwurf bereits pauschal berücksichtigten 80 Millionen Euro bis zu den Haushaltsberatungen nicht durch Maßnahmen konkretisiert werden können, ist eine Nicht-Genehmigung des kommenden Doppelhaushalts durch die Rechtsaufsichtsbehörde sehr wahrscheinlich. Aufgrund dessen müsste die Verwaltung dann erneut versuchen, weitere mögliche Ergebnisverbesserungen zu finden und zu realisieren. Ein deutlich später genehmigter Haushaltsplan (Mitte 2026) wäre die Folge, mit den entsprechenden Konsequenzen, die sich aus einer (längeren) Interimszeit gemäß § 83 GemO ergeben. Es ist zudem nicht absehbar, dass die dann zusätzlich zu entwickelnden Maßnahmen mit weniger Leistungseinschränkungen einhergehen als die primär vorgeschlagenen. Unabhängig von den konkreten Maßnahmen ist eine stabile gesamtwirtschaftliche Lage notwendig, um auch die Finanzerträge wie prognostiziert zu erwirtschaften. Darüber hinaus wird weiterhin eine strenge Haushaltsdisziplin im Haushaltsvollzug notwendig sein; um auch den zur Liquiditätssicherung eingeplanten globalen Minderaufwand in Höhe von 4,5 Millionen Euro sowie ein globaler Minderaufwand „Stabilisierungsfonds Soziales und Jugend“ in Höhe von je 5,0 Millionen Euro (2026 und 2027) im Rahmen der Bewirtschaftung von allen städtischen Teilhaushalten zusätzlich zu den eigenen Haushaltssicherungsbeiträgen zu erwirtschaften.
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Extrahierter Text
Niederschrift 14. Plenarsitzung des Gemeinderates 30. September 2025, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 14 der Tagesordnung: Aktueller Sachstandsbericht zum Haushaltssicherungsprozess – 4. Stufe Gesamtübersicht Vorlage: 2025/0810 Beschluss: Kenntnisnahme Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 14 zur Behandlung auf und verweist auf die er- folgte Vorberatung im Haupt- und Finanzausschuss am 23. September 2025. Der Vorsitzender: Und vor der Pause geben wir uns jetzt noch die Liste des Grauens, die hier unter Tagesordnungspunkt 14 Ihnen als Informationsvorlage auf dem Tisch liegt. Ein erster oder ein weitgehender Einstieg in die 80-Millionen-Einsparungsrunde, noch nicht der komplette Einstieg, es wird im Oktober noch ein bisschen und im November noch ein biss- chen mehr folgen, und das Ganze wird natürlich dann während der Haushaltsberatung auch noch mal richtig thematisiert werden. Ich darf aber die heutige Einbringung mit dieser Liste zunächst einmal verbinden mit einem großen Dank an die Stadtverwaltung, dass wir überhaupt, es ist ja schon die vierte Runde dieser Art, wir haben ja schon 210 bis 230 Milli- onen erbracht bzw. durch Mehreinnahmen ausgeglichen, und jetzt kommen noch mal 80 Millionen dazu, dass wir überhaupt noch so viele Vorschläge zusammengestellt haben. Ich darf mich auch für die bisherige Begleitung durch die Fachausschüsse des Gemeinde- rats und durch den Gemeinderat ganz herzlich bedanken und darf jetzt auch die Einbrin- gung mit einem Gesprächsangebot an die Bürgerinnen und Bürger verbinden, sich zu in- formieren, nachzufragen, mit uns in die Diskussion zu gehen. Wir laden am 20. November die Bürgerinnen und Bürger alle ein, aber das ist eigentlich schon zu spät, um die fachliche Diskussion mit den einzelnen Zielgruppen, mit den einzelnen Betroffenen, mit den einzel- nen Fachleuten aus der Bevölkerung und in den Initiativen hier zu leisten. Vieles hat ja auch schon stattgefunden, gerade zum Thema Rappenwört gab es schon diverse Treffen mit verschiedenen Gruppen, und im Grunde mit der heutigen Einbringung wird es noch mal – 2 – öffentlich, was ansonsten noch so alles sozusagen in der Pipeline ist. Und ich darf auffor- dern, freue mich auch, dass wir so ein großes Medienecho gefunden haben, auch schon heute bei der Pressekonferenz und jetzt auch während der Sitzung. Wir brauchen hier ganz viel Öffentlichkeit, wir brauchen ganz viel Transparenz, wir brauchen am Ende aber auch eine Solidarität zwischen Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft in der klaren Forde- rung an Bund und Land, dass wir hier andere finanzielle Absicherungen für die Kommunen brauchen, aber auch in dem gemeinsamen Versuch, die Handlungsfähigkeit über den Haushalt und damit letztlich unsere politische Gestaltung, auch wenn sie noch so schmal sein mag, aufrechtzuerhalten und deswegen einen genehmigungsfähigen Haushaltsent- wurf zusammenzubacken. Stadtrat Dr. Cremer (GRÜNE): Auch wenn Sie sie eben als eine Liste des Grauens bezeich- net haben, auch wir bedanken uns für diese Vorlage der Verwaltung. Denn wir sind uns sehr bewusst, dass eben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung sehr große Anstrengungen unternommen haben, um eben diese Einsparmaßnahmen jetzt noch in der vierten Runde zu identifizieren. Und aus unserer Sicht ist auch das Ansinnen erkenn- bar, dass die Mitarbeiter*innen eben versucht haben, in ihrem jeweiligen Verantwortungs- bereich das mildeste Mittel noch zu finden, das heißt, Einsparungen eben dort vorzuschla- gen, wo der zu erwartende Schaden am geringsten ist. Denn Schäden werden wir jetzt ha- ben. Wir werden eben auch das Niveau an den Dienstleistungen, die wir für die Bürger*in- nen erbringen, vermindern müssen. Und dennoch, wenn wir sagen, ist das mildeste Mittel gewählt worden, diese Einsparvorschläge enthalten für die Bürger*innen schmerzhafte Maßnahmen. Das erkennen wir an. Und wir erkennen auch an, dass dadurch Enttäuschun- gen hervorgerufen werden und dass auch die Bürger*innen vor Herausforderungen gestellt werden, wenn eben bestimmte Dinge nicht mehr so bereitgestellt werden können, wie sie das bisher gewohnt waren und zum Teil auch Lebensabläufe anders gestaltet werden müs- sen, wenn eben Betreuung anders organisiert werden wird, als ein Beispiel. Darüber hinaus sind wir noch nicht einmal am Ziel. Wir werden eben noch weitere Maß- nahmen finden müssen und eben auch vor allem die Verwaltung ist da noch gefordert, um eben die Zielmarke von jeweils 80 Millionen Euro in Einsparungen für die Jahre 2026 und 2027 zu erreichen. Und bei aller Kritik, die an diesen Einsparungen auch geäußert werden könnte und auch berechtigterweise über den einzelnen Maßnahmen geäußert werden kann, wir sind überzeugt, dass es notwendig ist, einen Haushalt zu entwickeln, der geneh- migungsfähig ist, weil es eben um nachhaltige Finanzierung der Stadt geht. Wir wissen auch, dass natürlich das Gesamtkonstrukt von Bund, Land und Kommunen in einer Schief- lage ist. Dennoch können wir uns heute und hier nicht aus unserer Verantwortung heraus- wenden. Aus Sicht der GRÜNEN-Fraktion ist es deswegen umso wichtiger, auf die Schwer- punkte zu gucken. Und für uns ist natürlich ganz klar, dass die Themen Klima- und Um- weltschutz, aber auch Klimaanpassung im Mittelpunkt stehen müssen und darüber hinaus eben der Erhalt dieser sozialen und vielfältigen Stadt und dass wir das eben bei der Abwä- gung der Maßnahmen dann auch in den Vordergrund stellen wollen. Denn bei allem, was wir jetzt tun, wir sollten dieses lebenswerte Karlsruhe so erhalten, wie wir es eben kennen und wie wir es auch in der Zukunft leben wollen, danke schön. Stadtrat Hofmann (CDU): Ich denke, es ist richtig, wir haben eine Herkulesaufgabe vor uns. Wir brauchen einen genehmigungsfähigen Haushalt. Und dies wird mit Sicherheit nicht einfach werden, denn auch wenn alle Fraktionen dies immer wieder beteuern, so laufen doch der ein oder andere auch bei egal wo herum und erzählen, ja das wird nicht so – 3 – kommen, das kommt doch meistens ein bisschen besser. Und das ist nicht hilfreich, das muss man ganz ehrlich sagen. Wir sind mittlerweile, glaube ich, aufgrund der Tatsache, dass wirklich sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch die Entwicklung in der Stadt..., denn wir haben in den letzten beiden Doppelhaushalten schon deutlich über un- sere Verhältnisse gelebt, wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass der Ergebnis- haushalt keine Überschüsse mehr ausweist. Und jetzt ist natürlich noch die wirtschaftliche Entwicklung dazugekommen. Von daher ist es natürlich extrem schwierig, jetzt auch hier Lösungen zu finden. Ich bin auch dankbar für die Erstellung der Liste, auch wenn ich sie nicht gerne bekommen habe, denn da stehen Sachen drin, die wirklich schwer zu genießen sind. Und auch wenn ich den Satz eigentlich nicht mehr hören kann, dass wenn man etwas rausstreicht, ich for- muliere ihn etwas anders, dass man zumindest einen neuen Vorschlag bringen muss, dann müssen wir dies auch so tun, und das möchte ich bitte auch an alle Kolleginnen und Kolle- gen richten. Dann sagen Sie uns oder lassen Sie uns in den Dialog, ins Gespräch kommen, wo wir Mittel haben, die wir dann entsprechend auch einsetzen können. Denn ich denke, und das hat der Kollege Cremer auch eben ganz klar gesagt, wir brauchen diesen geneh- migungsfähigen Haushalt. Ansonsten haben wir hier das Heft nicht mehr in der Hand. An- sonsten wird uns das Regierungspräsidium eben ganz klar sagen, was wir zu tun haben. Das möchte ich auf keinen Fall hier erleben, denn ich glaube, dass wir dann eben genau dieses sensible Miteinander umgehen, was wir bisher immer gemacht haben, dieses Priori- tätensetzen, was auch ganz klar gemacht wurde, dass dies dann nicht mehr machbar ist. Ich bedanke mich wirklich bei allen Ämtern für das, was sie bis jetzt gemacht haben. Aber jetzt sind wir an der Aufgabe. Jetzt müssen wir sehen, ob wirklich dieser erste Aufschlag, der sehr gut war, aber ob das noch zielgerichtet ist oder ob wir doch an den Ecken und En- den vielleicht etwas verschieben müssen, ob man vielleicht auch mal sagen muss, hier ist ein Dezernat, das braucht ein bisschen mehr, hier ein bisschen weniger. Aber das ist die politische Aufgabe, das ist, wie viele immer sagen, unser Königsrecht, das wir uns rausneh- men müssen. Und ich denke, dass wir hier auch zu einer Lösung finden. Stadtrat Dr. Huber (SPD): Auch ich möchte den Beitrag für meine Fraktion mit einem Dank und einem Lob beginnen für die erarbeitenden Maßnahmen. Das hat sicherlich unheimlich wehgetan, denn die Mitarbeitenden identifizieren sich, und so haben wir es in den Jahren immer erfahren, sehr groß mit ihrer Aufgabe hier bei der Stadt. Und natürlich tut es weh, in seinem eigenen Bereich zu sparen, aber am Ende, man sieht es an den Maßnahmen, sind es alles Dinge mit einer großen Ernsthaftigkeit und einer guten fachlichen Überlegung dahinter. Ich möchte mich auch bedanken, dass der Zeitplan so gut eingehalten wurde. Es war uns unglaublich wichtig, dass wir jetzt die Zeit haben, auch mit der Öffentlichkeit über diese Maßnahmen zu diskutieren. Ich möchte den Begriff gleich ein bisschen relativieren. Ich glaube, es ist mehr ein um Verständnis werben, denn am Ende des Tages, da schließe ich mich jetzt in den Reigen der Redner ein, wird es darum gehen, dass wir den Großteil davon eigentlich ohne Zweifel daran verabschieden müssen. Heute ist es zu früh, um über einzelne Maßnahmen zu sprechen. Ich glaube, das ist richtig so. Dafür haben wir die Haushaltsberatung in aller Länge. Ich möchte jetzt an der Stelle doch noch mal für etwas Solidarität werben. Das ist gerade eben so ein bisschen angeklun- gen schon. Ich habe den Prozess bis jetzt und meine Fraktion als sehr solidarisch empfun- den, zwischen Fachdezernat und zwischen Gemeinderat. Das ist jetzt nicht so, dass man uns jetzt hier irgendwie den Miesepeter zuschiebt, und der Gemeinderat muss jetzt dann – 4 – das böse Machtwort sprechen, sondern ich habe das Gefühl, dass die Verantwortung durchaus eine geteilte Verantwortung ist, auch von denen, die fachlich verantwortlich sind. Und die Solidarität, die brauchen wir jetzt im Gemeinderat. Und die müssen wir auch mit den Bürgerinnen und Bürgern herstellen. Und je solidarischer wir miteinander hier umge- hen, desto solidarischer werden auch die Bürgerinnen und Bürger mit uns umgehen. Und das ist einfach ein Appell. Ich möchte trotzdem noch auf eine Sache hinweisen, die uns aufgefallen ist, auch schon zum jetzigen Zeitpunkt, eher so ein übergeordnetes Thema. Ich glaube, man hat in den Lis- ten gut gesehen, wie ungleich unsere Ämter sind, wir ungleich unsere Dezernate sind. Es gibt welche, die haben sehr viel Transferbudget zum Beispiel. Da ist es sehr schwierig, zu sparen. Wir haben aber auch gesehen, es gibt Ämter mit sehr hohem Personalbudget. Bei denen wurde auch mit fachlicher Prüfung und voller Ernsthaftigkeit viele Stellen Wiederbe- setzung vorgeschlagen. Die werden wir auch mitgehen. Uns ist es aber wichtig, und das ist jetzt in der Debatte vielleicht auch aufgrund der Geschwindigkeit ein bisschen zu kurz ge- kommen, dass wir auch über das Thema Aufgabenkritik sprechen, denn es bringt nichts, wenn wir Stellen nicht wieder besetzen, ohne dass wir gleichzeitig in den Fachämtern auch Aufgaben wegnehmen. Denn am Ende werden sie dann auf weniger Schultern verteilt, und das soll nicht im Sinne eines guten Arbeitgebers sein, dass wir das so tun. Deswegen hier die Aufforderung, wenn wir dann in den Vollzug kommen und diese Wiederbesetzung auch beschließen, dass die Amtsleitungen dann in der Verantwortung stehen, auch zu schauen, ganz gezielt, was für Auswirkungen es dann auf den Geschäftsbetrieb hat. Das kann sie machen mit den Mitarbeitenden zusammen, aber auch mit den vielen Personalver- tretungen zusammen und dann im Umkehrschluss aber auch wieder zu uns als Gemeinde- rat kommen und sagen, an der einen oder anderen Stelle hat es nicht funktioniert, oder wir brauchen von euch jetzt die eine oder andere Entscheidung, damit wir diese Aufgaben- kritik aufnehmen auch vollziehen können. Und das ist so ein bisschen Mahnung und Auf- forderung zugleich. Stadtrat Schnell (AfD): Als Sie, Herr Dr. Mentrup, anlässlich des Sommerinterviews Ende August einen heißen Herbst zum Thema Haushaltssicherung ankündigten, weil die zu schließende Lücke im Haushalt nochmals 25 Millionen größer sein könnte als bislang ange- nommen, musste ich unwillkürlich an eine alte Büroweisheit denken. Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir, lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lä- chelte und war froh und es kam schlimmer. Noch liegt die Oktobersteuerschätzung nicht vor, aber ich denke, wir dürfen uns nicht der Illusion anhängen, es käme vielleicht doch nicht ganz so schlimm. Vielmehr müssen wir davon ausgehen, dass wir der Einsparvorgabe von 80 Millionen noch was draufsatteln müssen. Dabei fehlen uns zu diesen 80 Millionen aktuell noch knapp 16, die zu erreichen mit diesem Gemeinderat schwierig werden wird, denn ohne Verzicht auf ideologisch geprägte Must-Haves der links-grünen Seite wird das kaum zu schaffen sein. Davon abgesehen sehen wir bei den bislang vorgelegten Einspar- vorschlägen so einiges, was keine Mehrheit in diesem Gemeinderat erreichen könnte. Für uns von der AfD ist bei den Haushaltsberatungen jedoch klar, dass wir das Diktum unserer Ersten Bürgermeisterin, ich zitiere es jetzt, „ein Mehr an einer Stelle erfordert ein Weniger an einer anderen“, bei den von uns eingebrachten Anträgen beherzigen werden. Denn wir sehen in einigen Bereichen, wie etwa dem Klimaschutz, dem ÖPNV oder bei Leistungen für Asylbewerber durchaus noch Einsparpotenzial. Wenn die Stadt ohne Not Klimaanlagen an- schafft, die 37 Prozent gegenüber marktgängigen Geräten teurer sind, nur weil diese mit dem vermeintlich klimafreundlichen Propan betrieben werden, oder eine Netzoptimierung – 5 – des Tram-Netzes, die kaum zu einer Angebotsverschlechterung führt, aber signifikant Kos- ten einsparen würde, dagegen ausbleibt oder wenn der Karlsruher für einen Zoo-Eintritt 14 Euro abdrücken muss, ein Asylbewerber für nur 1 Euro mehr, aber gleich eine Jahreskarte bekommt, dann weist dies beispielhaft doch auf noch nicht ausgeschöpfte Potenziale hin. Vor diesem Hintergrund haben wir auch kein Problem, unseren Antrag unter Top 24 auf- rechtzuerhalten. Und im Übrigen sind in der Liste auch einige Dinge, die die AfD bereits vor Jahren vorgeschlagen hatte. Damit hätten wir schon damals sparen können. Stadtrat Dr. Noé (FDP/FW): Ja, wir haben ein Problem. Wir haben ein Finanzierungsprob- lem, auch wegen der fehlenden Konnexität der Finanzen mit dem Bund und dem Land. Wir haben ein Problem mit der schwächelnden Wirtschaft, mit wegbrechenden Gewerbe- steuereinnahmen. Tagtäglich melden Karlsruher Unternehmen ihre wegbrechenden Zah- len. Auch mein eigenes Unternehmen ist davon betroffen. Ja, wir haben auf Bundesebene und in Europa neue sicherheitspolitische Herausforderungen, die aber noch nicht alle Frak- tionen erkannt haben, wie man an späteren Tagesordnungspunkten sieht. Aber wir haben auch ein massives, strukturelles und ein Prioritätenproblem hier in unserer Stadt und im Bund. Und noch immer haben viele Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt den Ernst der Lage noch nicht voll verstanden oder wollen ihn nicht verstehen. Noch immer glauben ei- nige Gruppen in dieser Stadt, dass das Füllhorn des städtischen Haushaltes unerschöpflich ist. Das ist leider nicht der Fall. Und umso wichtiger ist nun, dass wir Verantwortliche für den Haushalt in der Verwaltung und im Gemeinderat ehrlich Farbe bekennen und das ge- samte Ausmaß offen darstellen. Heute Vormittag hat eine Pressekonferenz stattgefunden. Die erste Veröffentlichung habe ich auch online eben schon gesehen. Wir diskutieren heute hier öffentlich, und wir werden auch die weiteren Schritte mit der Öffentlichkeit eng besprechen und diskutieren. Es wird weitere Kommunikation geben, die dann letztendlich auch in einer Kommunikationsveran- staltung am 20. November gipfeln wird. Die Lage ist ernst. Verwaltung und die meisten Fraktionen haben das erkannt. Für uns Freie Demokraten und Freie Wähler hat sich das al- lerdings schon länger abgezeichnet. Auch bei den vergangenen Haushaltsberatungen ha- ben wir immer wieder Zurückhaltung angemahnt und wurden dann als kleine Fraktion be- lächelt und wurden mit den Mehrheiten hier im Rat einfach überstimmt oder ignoriert. Da- mit muss nun Schluss sein. Dafür sorgen schon die nackten Zahlen. Wir müssen auch an heilige Kühe und Lieblingsprojekte der einzelnen Fraktionen ran. Wir brauchen Reformen, wir brauchen radikale Reformen, radikal im Sinne des lateinischen Wortes Radix, an die Wurzel gehen. Wir müssen nämlich an die Wurzel gehen, weil mittlerweile die Wege teil- weise so abgefahren sind, dass wir schon unter der Grasnarbe an den Wurzeln sind. Es wurde teilweise auch schon richtig erkannt, die Verwaltungsaufträge des Oberbürgermeis- ters gingen genau in die richtige Richtung mittelfristig. Und meine Fraktion hat sich ja ähn- lich auch schon positioniert und hat sich Gedanken gemacht mit Anfragen zum Thema Outsourcing von Aufgaben, was wir heute auf der Agenda finden, oder Anfragen zum Be- stand an städtischen Immobilien. Auch hier werden wir entsprechende Anträge einbringen. Wir Freiheitliche verstehen uns nämlich in den Haushaltsberatungen als Stimme der Ver- nunft. Und wir verstehen uns als so was, ja vielleicht im besten Sinne, radikale politische Mitte. Wir müssen zu den Wurzeln, wir müssen vielleicht in diesem Fall mittig, radikal, hat nichts mit extrem zu tun, sondern an die Wurzel gehend neu aufbauen, damit wir künftig wieder wachsen und blühen können. Wir brauchen neue Prioritäten, und dann gehen wir mit Zuversicht in die Zukunft unserer schönen Stadt, vielen Dank. – 6 – Stadträtin Geißinger (Volt): Ich glaube, über das strukturelle Defizit, warum wir Probleme mit Geld haben, wurde jetzt schon einiges gesprochen. Ich glaube, ja, natürlich wurden auf anderen Ebenen Dinge vergessen, die die Kommunen am Ende abfedern, aber wir können am Ende halt auch nicht zaubern. Also es ist am Ende unsere Verantwortung, hier als Ge- meinderat, als Verwaltung, als Stadt trotzdem unsere Finanzen im Griff zu haben. Es hilft einfach nichts. Diese 80 Millionen müssen irgendwo herkommen. Wir haben jetzt in der Vorlage noch nicht die ganzen 80. Insofern sind wir auch mal gespannt, was da uns noch so droht. Nichtsdestotrotz, es wurde auch schon erwähnt, wenn es halt schlecht läuft, dann könnte es dank der Steuerschätzung auch nicht unbedingt besser werden. Kurzum, es ist keine sonderlich schöne Lage. Wichtig ist trotzdem, und es wurde auch schon ge- nannt, die Genehmigungsfähigkeit. Weil was passiert eigentlich, wenn wir es nicht schaf- fen, uns hier zu einigen? Naja, im Endeffekt ist es dann nicht mehr unsere Sache, wir, die die Stadt kennen und die die Stadt lieben, sondern geht es in andere Hände. Und dann geht es noch mehr an freiwillige Leistungen. Und da möchte ich mal nur kurz erwähnt ha- ben: Was sind denn eigentlich freiwillige Leistungen? Zum Beispiel fast alles im Kulturbe- reich, Bäder, Karlsruher Pass, also eigentlich alles, was die Stadt auch teilweise lebenswert und gerechter macht, aber beispielsweise auch die Wirtschaftsförderung, die uns wiede- rum Einnahmen beschert. Also es ehrt uns, dass wir da so viele Leistungen haben, aber wir müssen uns jetzt ernsthaft fragen: Was ist denn eine nachhaltige Strategie? Was wir oft beobachtet haben, klar, auch natürlich im Rahmen der Zeit, ist einfach eine Kurzfristigkeit. Was können wir jetzt kurz noch umsetzen, weil es muss im nächsten Jahr schon eingespart werden. Aber die Frage stellt sich doch auch nach den strategischen Maßnahmen. Wie kommen wir denn dahin, dass in ein paar Jahren wir nicht widerständig dieselben Diskussionen führen, dass nicht Dinge hinten runterfallen, weil sie halt, wenn wir sie jetzt anfangen, in fünf Jahren mehr Einnahmen oder weniger Kosten bescheren? Das sind die Fragen, die wir uns ab nächstem Jahr stellen müssen. Und das wurde schon oft von Fraktionen beteuert und daran sollten wir uns auch halten. Kurzum, wir sparen schon seit Jahren, und eine richtig ehrliche Priori- sierung haben wir bisher nicht gesehen. Ja, es gibt Strategien, aber es geht auch deutlich besser noch. Und noch ein Punkt, den ich an der Stelle gerne erwähnen möchte. Für uns, die wir jetzt dann doch ein Jahr dabei sind, ist es trotzdem unser erster Haushalt. Wir ha- ben uns eingefuchst, aber ich glaube, wenn du nicht 20 Wochenstunden dich mit Kommu- nalpolitik deiner eigenen Stadt beschäftigst, ist dieser Haushalt doch durchaus undurch- sichtig. Und wir wollen uns definitiv dafür einsetzen, dass es beim nächsten Doppelhaus- halt, der ja auch noch in unserer Amtszeit liegt, ein bisschen besser wird, denn ich glaube, davon können wir viel uns auch noch mitnehmen. Wie können wir transparenter und ehrli- cher kommunizieren, vor allem zu den Menschen, die es am Ende betreffen wird? Nichts- destotrotz, um es jetzt nicht ganz so schlimm enden zu lassen, möchte ich noch eine Sache erwähnen. Wir reduzieren in den meisten Feldern von einem sehr gut auf ein hohes Mittel- feld. Wir sind die familienfreundlichste Stadt, wir sind toll weit vorne im Rad- und IT-Be- reich. Das ist trotzdem traurig, dass wir absinken. Es wäre schön, wenn wir weiter nach oben kommen. Aber ich glaube, da müssten wir auch ehrlich zu uns selber sein, wie viel die letzten Jahre auch tatsächlich an Systemen geschaffen wurden, die wir natürlich gerne erhalten wollen, aber leider scheinbar nicht mehr die Möglichkeiten dazu haben. Stadträtin Berghoff (Die Linke): Bei Transparenz sind wir dabei. Ich reiße das Positive jetzt aber wieder ein bisschen ein, es tut mir leid. Der uns vorliegende Entwurf zur Haushaltssi- cherung trifft ins Mark, und zwar mitten in die Bürgerschaft. In so ziemlich allen Bereichen – 7 – werden die Karlsruher*innen zur Kasse gebeten, während auf der anderen Seite Angebote gestrichen und Zuschüsse gekürzt werden sollen und die Existenz von Kultureinrichtungen akut gefährdet ist. So sparen wir nicht, so zahlen wir am Ende drauf, und zwar als Gesell- schaft. Wir Linke wehren uns dagegen, steigende Sozialkosten als Belastung zu benennen. Denn auch wenn im Bund gerade hart daran gesägt wird, wird leben noch immer in einem Sozi- alstaat. Daher finden wir trotz Deckelung insbesondere die Sparauflagen für das Dezernat III katastrophal. Und das geht wirklich an die Substanz. Ja, hier sind Land und Bund gefragt und wir müssen alle um eine bessere Finanzierung der Kommunen kämpfen. Aber wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen Von Karlsruhe erwarten wir Selbstreflexion und eine andere, eine gesellschaftsorientiertere Prioritätensetzung bei der Ausgabenpolitik. Selbstverständlich werden wir uns nicht aus der Verantwortung stehlen, hoffentlich ge- meinsam mit anderen Fraktionen daran zu arbeiten, dass es für den anderen oder die an- deren nicht zu hart kommt, wie es aktuell zu befürchten ist. Unsere Verantwortung sehen wir aber ganz klar gegenüber den Bürger*innen in dieser Stadt, insbesondere gegenüber vulnerablen und marginalisierten Gruppen und nicht gegenüber einem Regierungspräsi- dium. Ich wünsche mir sehr, dass wir es schaffen, die eine oder andere Stellschraube zu identifizieren und zu drehen, denn für uns ist der Entwurf in der aktuellen Form inakzepta- bel. Stadträtin Döring (KAL): Ich werde heute keine vorgezogene Haushaltsrede halten. Heute geht es darum, dass sie jetzt endlich öffentlich sind, die langen Listen mit Maßnahmen zum Haushaltssicherungsprozess, ein paar geplante Einnahmesteigerungen durch Gebührener- höhung sehr viele Einsparmaßnahmen. Praktisch nichts davon ist nice to have. Wenn wir dieses Paket umsetzen, werden das die Menschen in Karlsruhe deutlich spüren. Nichts auf diesen Listen überrascht uns. Wir haben uns in vielen nicht-öffentlichen Sitzungen mit den Maßnahmen befasst. Einiges war aber doch schon durch die Stadtgesellschaft. Und des- halb ist es gut, dass die geplanten Maßnahmen heute öffentlich werden, dass die Bür- ger*innen dieser Stadt jetzt die Möglichkeit haben, sich ein Bild zu verschaffen. Und dazu möchten wir heute auch auffordern. Liebe Karlsruherinnen und Karlsruher, schaut euch das mal an. Macht euch die Mühe, die Listen durchzugehen, und dann stellt Fragen. Gebt uns Rückmeldungen, lasst uns reden, lasst uns offene Punkte klären. Am 20. November plant die Stadt eine Bürgerversammlung zur Haushaltssicherung, wir haben es schon ge- hört. Für uns ist der Termin ein bisschen spät. Zum einen endet genau an diesem Tag die Antragsfrist für die Fraktion, wo wir noch irgendwelche Möglichkeit haben, Themen in die Haushaltsberatung einzubringen. Zum anderen hätten wir uns gewünscht, dass wir mit der Bürgerschaft früher in eine wirkliche Diskussion gehen können. Wir haben schon häufig gerade gehört, dass die Lage sehr ernst ist, und das ist allen Beteiligten klar. Die Karlsruher Liste-Fraktion ist sich der Verantwortung gegenüber den Menschen in dieser Stadt be- wusst. Den Karren gegen die Wand zu fahren, ist keine Option, aber wohin wir ihn lenken, darüber müssen wir in den nächsten Wochen reden. Stadtrat Kalmbach (FÜR): Ja, es ist unangenehm, es ist nicht so schön, was wir jetzt hier machen. Zurückzuschrauben ist immer schwieriger, als dazuzulegen. Und ich glaube aber trotzdem, ich habe in einer Lebenszeit von über 70 Jahren mitgekriegt, dass es uns nach dieser Kürzungsperiode immer noch sehr, sehr gutgeht. Wir müssen darauf achten, dass die Schwächsten und die Schwachen, dass es sie nicht trifft, aber der restliche Teil der Be- völkerung muss Einschnitte kleinerweise hinnehmen, und es wird uns danach immer noch – 8 – sehr gutgehen, immer noch gutgehen. Ich möchte betonen, und wir müssen uns darauf einstellen, dass es nicht eine kurzfristige Delle ist, die wir sozusagen haben und dass wir langfristig so nicht weiter wirtschaften können wie bisher. Wir haben 80 Millionen vor uns zu sparen, 2027 und 2028, und jeweils kommt hinten dran 0,5 Millionen, die wir uns er- wirtschaften, um zu investieren. Das heißt, wir müssen pro Jahr noch mal 200 Millionen Schulden aufnehmen für den Doppelhaushalt, hinterher genau das Gleiche wieder. Wir sind noch lange nicht durch. Wer meint, mit den zweimal 80 Millionen wären wir durch, der täuscht sich gewaltig. Wir müssen uns langfristig darauf einstellen, dass was Sie erwar- ten, dass wir den nicht mehr haben. Und ich bitte euch, Sie alle um den Mut, den Men- schen gegenüber ehrlich zu sein und zu sagen, wir können den Standard nicht halten, wie er war, es sei denn, es passiert ein wirtschaftliches Wunder, aber was nicht zu erwarten ist. Deswegen müssen wir ehrlich sein in der Kommunikation, auch nicht falsche Dinge zu ver- sprechen, das kriegen wir schon irgendwie hin. Nein, wir kriegen es nicht hin. Wir müssen die 80 Millionen plus hinkriegen. Und das ist die Herausforderung, vor der stehen wir. Und wir dürfen nicht kneifen. Es ist so leicht, falsche Versprechungen zu machen, „die sind schuld“. Wir müssen gemeinsam miteinander dafür geradestehen. Und dann glaube ich, kriegen wir es auch der Bevölkerung gegenüber hin, aber wir müssen ehrlich sein und nichts zurückzunehmen. Der Vorsitzende: Ja, liebe Kolleginnen und Kollegen, zu allem Überfluss habe ich mich jetzt auch noch zweimal auf die Rednerliste gesetzt. Zunächst darf ich als Oberbürgermeister noch ergänzen, und möchte an das anknöpfen, Herr Stadtrat Kalmbach, was Sie gesagt haben, dass wir einen genehmigungsfähigen Haushalt bekommen, gleichzeitig mit 200 Millionen Neuverschuldung rechnen, mit einem trotzdem Defizit im Ergebnishaushalt von 50 Millionen oder 40 bis 50, und dass wir dann die Mindestvoraussetzung, nämlich das Überschreiten des Übertrags vom Ergebnishaushalt in den Investitionshaushalt nur 500.000 Euro über der Tilgung, das ist so das minimalste Ziel, das man überhaupt nur noch haben kann. Eigentlich müssten wir ganz andere Dinge tun. Und, und das ist meine zweite Bemerkung, ich würde bitten, dass wir zwei Dinge nicht tun sollten. Frau Stadträtin Döring, dadurch dass wir es jetzt vorlegen, müssen wir nicht war- ten, bis wir es am 20. November mit der Bürgerschaft diskutieren, sondern ab heute Abend wird das mit der Bürgerschaft diskutiert, und das muss auch so sein. Der 20. November er- setzt nicht die Diskussion mit Bürgervereinen, mit Vereinen, mit Kulturinitiativen, Kulturin- stitutionen und, und, und. In vielen Bereichen läuft das ja schon, aber es wird jetzt noch mal mehr sein. Und für mich ist deswegen der Termin auch wichtig, weil wir dann erst wis- sen, was die Steuerschätzung erbringt und wie wir dann auch schon mal das ein oder an- dere vielleicht gemeinsam festgestellt haben, was für Probleme das hervorbringt und dass wir uns dann auch schon vielleicht über andere Varianten, wie gesagt, im kleinen Umfang, unterhalten haben. Und deswegen halte ich diese Reihenfolge nach wie vor eigentlich für die geeignete. Sie sind gefordert, wir sind gefordert als Verwaltung und als Stadtspitze. Und da wird es jetzt Diskussionen geben ohne Ende. Es wird eine öffentliche Meinungsbil- dung geben. Das ist ja auch unser Job. Und dann setzen wir uns noch mal am 20. Novem- ber, immerhin ja doch noch vier Wochen vor Abschluss der Haushaltsberatung, gemein- sam, nicht gemeinsam, sondern präsentieren hier noch mal die Situation, die Diskussion, die bis dahin stattgefunden hat, die neuen Steuerzahlen, und dann kann man noch mal gemeinsam versuchen, hier an den ganzen Zielen festzuhalten. – 9 – Meine zweite Bitte wäre, ich kann mich, ehrlich gesagt, liebe FDP, weder daran erinnern, dass wir nicht die letzten Jahre schon massiv eingespart hätten. Ich habe auf die 210 bis 230 Millionen verwiesen. Also der Appell, jetzt erkennen wir endlich sozusagen die Zeichen der Zeit, also das geht, glaube ich, nicht ganz konform mit dem, was wir hier bei den letz- ten Doppelhaushalten gemacht haben. Und wenn wir damals herausragende Vorschläge von Ihnen nicht gefolgt sind, haben Sie jetzt die Möglichkeit, die alle wieder einzubringen, und wenn uns das rettet, soll es uns ja recht sein. Das Thema an die Wurzel gehen, genau das ist etwas, was wir diskutieren müssen. Gefährden wir bestimmte Existenzen im Kultur- oder Sozialbereich so, indem wir wirklich an die Wurzel gehen? Oder versuchen wir, eine qualifizierte Auswahl zu treffen? Oder versuchen wir doch, jedem mit eventuellem Engage- ment aus Bürgerschaft und wo auch immer her noch ein Stück weit eine sehr, sehr lange Durststrecke durchzuhalten und trotzdem ein gewisses Mindestangebot noch den Men- schen zu präsentieren? Das sind die Dinge, die wir, glaube ich, ganz intensiv an vielen Punkten hier diskutieren müssen. Jetzt habe ich mich ein zweites Mal auf die Rednerliste gesetzt als 49. Stadtrat. Lieber Herr Stadtrat Schnell, diese dümmliche Bemerkung mit dem Asylbewerber, der eine Jahreskarte für 15 Euro bekommt, die können wir uns hier wirklich ersparen. Das hat nichts damit zu tun, dass er Asylbewerber ist, sondern dass er unter unseren quasi Regelungen des Karlsru- her Passes fällt, wie jeder, der nur ein bestimmtes Mindesteinkommen im Monat hat. Und der Asylbewerber bekommt nur das Existenzminium, was ihm vom Bundesverfassungsge- richt auch noch mal bestätigt wurde. Und deswegen bekommt er die Karte für 15 Euro, nicht, weil er Asylbewerber ist. Lassen Sie uns aufhören, hier Keile in die Bevölkerung zu treiben. Und wenn Sie mit der Entscheidung des Verfassungsgerichts nicht einverstanden sind, dann zeigen Sie damit noch mal, dass Sie eine Position beziehen, die außerhalb unse- res verfassungsrechtlichen Rahmens ist. Mehr will ich an der Stelle gar nicht sagen. Stadtrat Hock (FDP/FW): Herr Oberbürgermeister, vielen Dank für Ihre Erläuterungen und Erklärungen. Ich habe eine Frage. Sie hatten zum Beispiel jetzt die Kultureinrichtungen ge- rade aufgerufen. Wie soll der einzelne Stadtrat erkennen, ob die einzelnen Kultureinrich- tungen bei den Kürzungen dann noch in der Lage sind, Ihr Programm oder Ihr Jahresding weiterzuführen? Diese Informationen, die Sie gerade gesagt haben, die wichtig sind, ich habe irgendwie das Gefühl, die fehlen mir. Also da muss ich natürlich die Verwaltung in die Pflicht nehmen und sagen, Herr Oberbürgermeister, dazu brauchen wir mehr Informati- onen. Weil wenn wir darüber sprechen, das ist ja richtig, was Sie gesagt haben, dann muss aber dieser Rat noch weitere Informationen zum Beispiel bei der Kultur bekommen, herzli- chen Dank. Stadtrat Cramer (KAL): Herr Oberbürgermeister, ich habe ja, wie Sie diese Passage, nenne ich es mal, Ihre Ausführungen gerade zur Kultur genannt haben, die jetzt angesprochen wurden, habe ich mir erlaubt, Beifall zu klopfen, weil ich das, ehrlich gesagt, so gar nicht erwartet habe, dass Sie sagen, man muss in diese Richtung gehen. Ein Wort an Sie, Herr Kollege Hock: Die Fraktionen sind gerade, da hebe ich noch mal ab auf die Kultur, eingela- den worden, hatten einen Termin mit der freien Kultur, mit dem Staatstheater, mit dem ZKM. Das muss man einmal sehen, dass die drei, vor allem die zwei großen Tanker, sage ich jetzt mal, bereit sind, auch mit der freien Kultur sich an einen Tisch zu setzen, weil sie sehen, es betrifft sie letztendlich genauso wie die kleineren Einrichtungen. Und da haben wir die Information bekommen. Ich denke, ich weiß nicht, ob jetzt die Stadtverwaltung das so machen kann. Natürlich über das Kulturamt, aber ich denke, der direkte Weg, und das – 10 – ist ja das, was wir jetzt machen wollen, eben in die Bürgerschaft gehen, jetzt offiziell auch, weil es öffentlich alles ist, den Weg sollten wir vielleicht gehen und da nicht unbedingt im- mer sagen: „Verwaltung, bringt uns das mal.“ Das ist unsere Meinung, der Karlsruher Liste-Fraktion. Der Vorsitzende: Dem habe ich im Wesentlichen nichts hinzuzufügen. Sie haben die Infor- mation zur Kenntnis genommen. Es zeigt sich jetzt schon, welche spannende Diskussion wir bekommen. Ich unterbreche die Sitzung für 30 Minuten, und dann sehen wir uns um 17:55 Uhr hier wieder und sollten pünktlich auch die restlichen Tagesordnungspunkte ab- arbeiten. (Unterbrechung der Sitzung von 17:26 bis 17:55 Uhr) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 15. Oktober 2025