Sicherstellung des öffentlichen Nahverkehrs während der Bauzeit des Radwegprojekts an der L623
| Vorlage: | 2025/0700 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 21.07.2025 |
| Letzte Änderung: | 28.08.2025 |
| Unter Leitung von: | Ortsverwaltung Wolfartsweier |
| Erwähnte Stadtteile: | Grünwettersbach, Palmbach, Stupferich, Wolfartsweier |
Beratungen
- Ortschaftsrat Wolfartsweier (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 16.09.2025
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Anfrage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0700 Eingang: 26.06.2025 Sicherstellung des öffentlichen Nahverkehrs während der Bauzeit des Radwegprojekts an der L623 Anfrage der GRÜNEN-Ortschaftsratsfraktion Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ortschaftsrat Wolfartsweier 16.09.2025 3 Ö Kenntnisnahme Die Verwaltung wird gebeten, folgende Fragen im Zusammenhang mit der geplanten Vollsperrung der L623 während der Bauarbeiten für den Radweg zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier zu beantworten: 1. Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um während der voraussichtlich achtmonatigen Vollsperrung der L623 den öffentlichen Nahverkehr, insbesondere die Buslinie 47 (Stupferich – Hauptbahnhof Karlsruhe), aufrechtzuerhalten? 2. Wie werden die Ortsteile Stupferich, Palmbach, Grünwettersbach und Wolfartsweier während der Bauzeit an den öffentlichen Nahverkehr angebunden? 3. Gibt es geplante Ersatzverkehre, Umleitungsstrecken oder alternative Fahrpläne für die Buslinie 47 und andere betroffene Linien? 4. Wie wird sichergestellt, dass insbesondere Berufspendler, Schülerinnen und Schüler sowie ältere Menschen während der Bauzeit angemessene Mobilitätsangebote zur Verfügung haben? 5. Ab wann werden die Bürgerinnen und Bürger über die geplanten Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Nahverkehrs informiert? Begründung: Im Rahmen der Umsetzung des Radwegprojekts an der L623 ist eine voraussichtlich mindestens achtmonatige Vollsperrung der Straße vorgesehen. Diese Maßnahme betrifft nicht nur den Individualverkehr, sondern in erheblichem Maße auch den öffentlichen Nahverkehr. Insbesondere die Buslinie 47, die eine wichtige Verbindung zwischen Stupferich, Palmbach, Grünwettersbach, Wolfartsweier und dem Karlsruher Hauptbahnhof darstellt, wäre von Einschränkungen betroffen. Der Verweis auf die Linie 2 und Buslinie 107 reicht hier unseres Erachtens nicht aus. Da die Nahversorgung mit Lebensmitteln und des täglichen Bedarfs durch die Schließung des nah und gut nicht mehr möglich ist, sind vor allem ältere Menschen und Familien, die keine eigenes Auto besitzen, sehr eingeschränkt. Denn z.B. der einfache Weg zum Piston mit der Linie 47, steht in dieser Zeit nicht zur Verfügung? Eine frühzeitige, transparente und verlässliche Planung für Ersatzverkehre und alternative Anbindungen ist daher dringend erforderlich, um die Mobilität der Bevölkerung in den betroffenen Stadtteilen sicherzustellen. – 2 – Thomas Wunderberg und die Fraktion B90/Die Grünen im OR Wolfartsweier
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Extrahierter Text
Stellungnahme zur Anfrage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0700 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: TBA Sicherstellung des öffentlichen Nahverkehrs während der Bauzeit des Radwegprojekts an der L623 Anfrage der GRÜNEN-Ortschaftsratsfraktion Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ortschaftsrat Wolfartsweier 16.09.2025 3 Ö Kenntnisnahme Die Planungen zum Projekt an der L 623 werden aufgrund neuer Erkenntnisse in Bezug auf die geologischen Gegebenheiten im Rahmen der Ausführungsplanung aktuell durch das Regierungspräsidium Karlsruhe überarbeitet. Der derzeitige Planungsstand lässt noch keine belastbaren Aussagen über die konkrete Bauabwicklung – das heißt Bauphasen, Bauzeit, Verkehrsführungen, etc. - zu. Aus diesem Grund kann das Regierungspräsidium Karlsruhe momentan noch keine Antworten auf die von der GRÜNEN-Ortschaftsratsfraktion gestellten Einzelfragen geben. Da es im Zuge der Maßnahme zu einer Vollsperrung der L 623 kommen wird, haben bereits erste Gespräche mit dem KVV stattgefunden. Sobald konkretere Erkenntnisse zur Bauabwicklung vorliegen, wird sich das Regierungspräsidium Karlsruhe rechtzeitig mit dem Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) abstimmen und versuchen, die betroffenen Buslinien beim Festlegen des Verkehrskonzepts entsprechend zu berücksichtigen. Hierbei werden dann auch eventuell erforderliche Ersatzmaßnahmen im ÖPNV thematisiert. Bei diesen Abstimmungen werden auch die Stadt Karlsruhe sowie die Fachbehörden (Verkehrsbehörde und Polizei) beteiligt. Das Regierungspräsidium Karlsruhe steht bei der Projektabwicklung im direkten Austausch mit dem Tiefbauamt Karlsruhe und informiert dieses über wesentliche Planungsergebnisse.