Klärwerk Karlsruhe, Abfuhr und Verwertung von Klärschlammasche

Vorlage: 2025/0581
Art: Beschlussvorlage
Datum: 12.06.2025
Letzte Änderung: 05.08.2025
Unter Leitung von: Tiefbauamt
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Haupt- und Finanzausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 15.07.2025

    TOP: 13

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: einstimmig beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Beschlussvorlage
    Extrahierter Text

    Beschlussvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0581 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: Tiefbauamt Klärwerk Karlsruhe, Abfuhr und Verwertung von Klärschlammasche Vergabe der Dienstleistungen Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Haupt- und Finanzausschuss 15.07.2025 13 Ö Entscheidung Kurzfassung Der Haupt- und Finanzausschuss genehmigt die Vergabe folgender Leistung: Klärwerk Karlsruhe, Abfuhr und Verwertung von Klärschlammasche Vergabe der Dienstleistung an die Firma UEV Umwelt, Entsorgung und Verwertung GmbH, Bad Friedrichshall zum Angebot vom 21. März 2025 abschließend mit 1.637.440 Euro Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☐ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: 1.637.440 Euro Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Die Kosten sind gebührenfähig Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit Stadtwerke GmbH – 2 – Kurzbeschreibung der Leistungen Im Klärwerk Karlsruhe wird der anfallende Klärschlamm aus der Abwasserreinigung auf 25 % Trockensubstanz (TS) entwässert, mittels Scheibentrockner auf 40 % TS getrocknet und anschließend zusammen mit anderen Klärwerksabfällen in einem Wirbelschichtofen verbrannt. Die anfallende Asche wird in ein Silo gefördert und von hier trocken zur Abfuhr verladen. Im Rahmen dieses Prozesses fallen jährlich circa 4.000 Tonnen Asche an. Aufgrund des Gehalts an Zinkoxid, welches als ökotoxischer Stoff eingestuft wird, muss die Asche nach behördlichen Auflagen analysiert und verwertet werden. Die hier zu vergebende Leistung bezieht sich auf eine Abfuhrmenge von 16.000 Tonnen und entspricht damit einem Zeitraum von circa vier Jahren. Die Abfuhren erfolgen monatlich auf Abruf. Im Hinblick auf die zukünftig gesetzlich erforderliche Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlammasche erfolgte die Ausschreibung gemeinsam mit der Stadtentwässerung Stuttgart (SES), mit der sich die Stadtentwässerung Karlsruhe zum Zweck der künftigen Entsorgungssicherung, Verbesserung der Angebotssituation sowie Stärkung der Verhandlungsposition bei der Phosphorrückgewinnung im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit zusammengeschlossen hat. Das Ausschreibungsverfahren erfolgte federführend durch die Stadt Stuttgart und ist aufgeteilt in Los 1 für Karlsruhe und Los 2 für Stuttgart. Die hier zu vergebende Leistung betrifft ausschließlich das Los 1 für Karlsruhe. Ausschreibung nach VgV Art der Vergabe Offenes Verfahren, europaweit Ende Zuschlagsfrist 31. Juli 2025 Anzahl interessierter Firmen 6 Anzahl eingereichter Angebote 3 Rangfolge der wertbaren Angebote: Firmen Endpreis (Brutto) Prozent 1. UEV Umwelt, Entsorgung und Verwertung GmbH 1.637.440 Euro 100 % 2. Bieter B 1.732.640 Euro 106 % 3. Bieter C 1.856.400 Euro 113 % Angebotsbeurteilung und Wertung der Angebote: Für die Ausschreibung wurde ein EU-weites offenes Verfahren durchgeführt, bei dem bis zum Eröffnungstermin am 21. März 2025 drei Unternehmen Angebote abgaben. Der Zuschlag wird nach § 58 Absatz 1 VgV auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. – 3 – Das wirtschaftlichste Angebot wurde von der Firma UEV Umwelt, Entsorgung und Verwertung GmbH aus Bad Friedrichshall vorgelegt. Aufgrund mehrerer Referenzen sowie bisherigen guten Erfahrungen bei der Zusammenarbeit wird die Firma als leistungsfähig, fachkundig und zuverlässig eingeschätzt. Ein Eintrag beim Wettbewerbsregister liegt nicht vor. Die Firma UEV Umwelt, Entsorgung und Verwertung GmbH soll daher mit den im Betreff genannten Leistungen beauftragt werden. Kostenvergleich Summe Kostenberechnung 1.332.800 Euro Summe wirtschaftlichstes Angebot 1.637.440 Euro Mehrbetrag 304.640 Euro Die Kostenberechnung wurde auf Grundlage des letzten Abfuhrvertrages mit einer entsprechenden Preissteigerung kalkuliert. Die angebotenen Preise bilden die Marktlage zutreffend ab, da sich alle Angebote in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Finanzierung: Die erforderlichen Mittel, einschließlich der Mehrkosten, stehen im Ergebnishaushalt des Teilhaushaltes 7400 beim Produkt 1.740.53.80.02.03 – Betrieb/Unterhaltung Schlammtrocknung/-verbrennung - zur Verfügung. Beschluss: Antrag an den Haupt- und Finanzausschuss Der Haupt- und Finanzausschuss genehmigt die Vergabe folgender Leistungen: Klärwerk Karlsruhe, Abfuhr und Verwertung von Klärschlammasche Vergabe der Dienstleistung an die Firma: UEV Umwelt, Entsorgung und Verwertung GmbH, Bad Friedrichshall zum Angebot vom: 21. März 2025 abschließend mit: 1.637.440 Euro Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen.

  • Protokoll HFA 15.07.2025 TOP 13
    Extrahierter Text

    Niederschrift 11. Sitzung Haupt- und Finanzausschuss 15. Juli 2025, 16:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitz: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 13 der Tagesordnung: Klärwerk Karlsruhe, Abfuhr und Verwertung von Klärschlam- masche: Vergabe der Dienstleistungen Vorlage: 2025/0581 Beschluss: Der Haupt- und Finanzausschuss genehmigt die Vergabe folgender Leistungen: Klärwerk Karlsruhe, Abfuhr und Verwertung von Klärschlammasche Vergabe der Dienstleistung an die Firma: UEV Umwelt, Entsorgung und Verwertung GmbH, Bad Friedrichshall zum Angebot vom: 21. März 2025 abschließend mit: 1.637.440 Euro Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. Abstimmungsergebnis: Einstimmige Zustimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 13 zur Behandlung auf. Nachdem keine Wortmeldungen vorliegen, lässt er über die Vorlage abstimmen und stellt einstimmige Zustimmung fest. Er schließt den öffentlichen Teil der Sitzung und bittet, die Nichtöffentlichkeit herzustellen. Schluss der öffentlichen Sitzung: 17:47 Uhr – 2 – Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten – 31. Juli 2025