Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden

Vorlage: 2025/0432
Art: Beschlussvorlage
Datum: 06.05.2025
Letzte Änderung: 19.08.2025
Unter Leitung von: Amt für Stadtentwicklung
Erwähnte Stadtteile: Daxlanden, Grünwinkel, Innenstadt-West, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Oberreut, Oststadt, Rintheim, Südstadt, Weiherfeld-Dammerstock

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 29.07.2025

    TOP: 6

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: mehrheitlich beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Beschlussvorlage Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden
    Extrahierter Text

    Beschlussvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0432 Verantwortlich: Dez. 2 Dienststelle: AfSta Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Haupt- und Finanzausschuss 15.07.2025 19 N Vorberatung Gemeinderat 29.07.2025 6 Ö Entscheidung Kurzfassung Der Gemeinderat beschließt das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden als Orientierungsrahmen für die künftige Entwicklung des Stadtteils und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahmen vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Finanzmitteln. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: aus heutiger Sicht nicht bezifferbar Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert: Finanzierung aus dem laufenden Haushalt der Fachämter soweit möglich ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: Soziale Stadt, Grüne Stadt Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Auf Grundlage des „Rahmenkonzepts der Stadtteilentwicklung in Karlsruhe“ nach dem Gemeinderatsbeschluss am 18. Dezember 2001 werden in Karlsruher Stadtteilen mit besonderem sozialen und städtebaulichen Entwicklungsbedarf sukzessive integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte (STEK) erstellt. Die Basis für die integrierten Stadtteilentwicklungskonzepte bilden die vorgelagerten Stadtteilentwicklungsprozesse. Ein wesentliches Element eines jeden Prozesses ist die Aktivierung und Mobilisierung des Erfahrungswissens, der Kenntnisse, der Problemsicht und der Einsatzbereitschaft der in den Stadtteilen lebenden und tätigen Einwohnenden sowie der lokal ansässigen Institutionen und Organisationen. Stadtteilentwicklungskonzepte wurden bereits für zehn verschiedene Karlsruher Stadtteile erarbeitet: Oststadt (2001 - 2003), Südstadt (2002 - 2004), Innenstadt-West (2004 - 2006), City-West (2006 - 2008), Mühlburg (2007 - 2010), Rintheim (2009 - 2012), Neureut (2013 - 2015), Knielingen (2015 - 2016) und Oberreut (2018 - 2021). Aktuell wurde der Prozess für den Stadtteil Daxlanden (2023 - 2025) abgeschlossen. Der zweieinhalbjährige Bürgerbeteiligungsprozess in Daxlanden wurde nach Beschluss des Gemeinderats am 26. Juli 2022 eingeleitet. Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden legt den Fokus auf unterschiedliche Themenfelder und verbindet räumliche, kulturelle, soziale, ökonomische und ökologische Schwerpunkte miteinander. Der Stadtteilentwicklungsprozess Daxlanden verknüpfte erstmals die „Soziale Quartiersentwicklung“ mit der integrierten Stadtteilentwicklung. Die im Rahmen der „Sozialen Quartiersentwicklung“ eingesetzte Stadtteilkoordination Daxlanden war eng in den Prozess eingebunden. Dadurch konnten die verfügbaren Ressourcen während des gesamten Prozesses effizient genutzt werden, wovon der Stadtteil auch über den Abschluss des Beteiligungsprozesses hinaus profitieren wird. Zudem wurden die beiden IQ-Korridorthemen „Soziale Stadt“ und „Grüne Stadt“ in den Prozess integriert. Beteiligungsprozess Aufgrund der demographischen Entwicklung des Stadtteils Daxlanden legte der Stadtteilentwicklungsprozess seinen Fokus auf die Themen „Älter werden“ und „Nachbarschaft“, die „Förderung von Teilhabe und sozialem Miteinander“ sowie die „Stärkung der Dialog- und Engagementstrukturen“. Darüber hinaus wurden auch Themen aus den Bereichen Mobilität, Umwelt, Klima und Natur sowie Städtebau, Kultur, Wirtschaft und Bildung berücksichtigt. In diesem Zusammenhang wurden die IQ-Korridorthemen „Soziale Stadt“ und „Grüne Stadt“ einbezogen und mitgedacht. Zudem fand eine enge Zusammenarbeit mit der Volkswohnung und der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) statt. Der Prozess wurde durch die Steuer- sowie die Lenkungsgruppe begleitet und abgestimmt. Die Steuergruppe, die für die Prozessplanung verantwortlich war, setzte sich aus dem Amt für Stadtentwicklung, Kulturamt, Stadtplanungsamt, Gartenbauamt, Stadtteilkoordination, Volkswohnung, Quartiersmanagement und dem Bürgerverein Daxlanden zusammen. Die Lenkungsgruppe umfasste neben den Akteuren der Steuergruppe weitere städtische Fachämter und war im Wesentlichen für die fachliche Einordnung verschiedener Themen während des Prozesses zuständig. Im ersten Prozessabschnitt (1. Halbjahr 2023) erfolgte eine umfassende Bestandsaufnahme des Stadtteils. Auf dieser Grundlage wurde eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse (SWOT- Analyse) erstellt, die der Identifikation relevanter Themenfelder und Handlungsbedarfe diente. Aus der SWOT-Analyse leiteten sich die sieben Handlungsfelder Soziales, Bauen und Wohnen, Bildung, Wirtschaft und Versorgung, Mobilität, Kultur und Freizeit sowie Natur und Umwelt ab. In der zweiten Phase des Beteiligungsprozesses (2. Halbjahr 2023) lag der Schwerpunkt auf der Aktivierung und Beteiligung der Bevölkerung am Stadtteilentwicklungsprozess. Zu diesem Zweck wurde eine erste Stadtteilkonferenz als offizielle Auftaktveranstaltung für die Öffentlichkeit durchgeführt. Um eine möglichst breite Beteiligung bei dieser sowie den nachfolgenden – 3 – Beteiligungsveranstaltungen zu gewährleisten, wurden zu allen Veranstaltungen Einwohnerinnen beziehungsweise Einwohner des Stadtteils nach unterschiedlichen soziodemographischen Merkmalen aus dem Melderegister per Zufall ausgewählt und eingeladen. Außerdem wurden die Veranstaltungen auf dem Beteiligungsportal der Stadt Karlsruhe, mittels Plakaten und in den Stadtteilheften beworben. Im Rahmen der Stadtteilkonferenz wurden die Ergebnisse der SWOT-Analyse vorgestellt und auf deren Grundlage gemeinsam Zukunftsvisionen für den Stadtteil entwickelt. Ergänzend dazu fanden Fachgespräche mit verschiedenen städtischen Fachdienststellen und Gesellschaften statt, um die inhaltliche Ausrichtung des Stadtteilentwicklungskonzepts weiter zu konkretisieren. Im dritten Prozessabschnitt (Januar 2024 bis Mai 2025) wurden die Ziele und Maßnahmen für das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept erarbeitet. Hierzu fanden zwei Zukunftsforen statt, in denen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, lokalen Institutionen und Organisationen sowie zahlreichen Einwohnenden des Stadtteils zunächst die Ziele und anschließend die dazugehörigen Maßnahmen entwickelt wurden. Bei der Formulierung der Ziele wurde zunächst noch innerhalb der sieben Handlungsfelder der SWOT-Analyse gearbeitet. Im Zuge der Auswertung der Ergebnisse des ersten Zukunftsforums zeigte sich jedoch, dass viele Ziele inhaltlich nicht mehr eindeutig einem einzelnen Handlungsfeld zugeordnet werden konnten. Daher erfolgte eine Neusortierung der Ziele in Querschnittsthemen. Auf Grundlage dieser Querschnittsthemen und der formulierten Zielsätze wurden anschließend die Maßnahmen für das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept entwickelt. Die im Blick auf den Zeithorizont als eher kurzfristig bewerteten Maßnahmen wurden anschließend der Lenkungsgruppe zur Prüfung der Umsetzbarkeit vorgelegt. Die langfristigen Maßnahmen gingen zur Prüfung an die jeweils zuständigen Fachämter. Im Dezember fand anschließend eine Mitmachwerkstatt statt, in der die kurzfristigen Maßnahmen, die durch die Zivilgesellschaft selbst umgesetzt werden können, vorgestellt wurden. Dabei wurden Arbeitsgruppen zur Umsetzung dieser Maßnahmen gebildet. Die Bereitschaft und das Engagement der Daxlandener Bevölkerung sowie der ortsansässigen Organisationen waren dabei sehr groß, um gemeinsam die zivilgesellschaftlichen Maßnahmen anzustoßen und an deren Umsetzung mitzuwirken. In der ersten Jahreshälfte 2025 erfolgte die Ausarbeitung des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts. Verfügungsfond STEK Daxlanden Parallel zur dritten Phase des Beteiligungsprozesses gab es die Möglichkeit, bürgerschaftliche Projekte durch den Verfügungsfond zum STEK Daxlanden finanziell fördern zu lassen. Insgesamt standen 10.000 Euro bereit, um in sich abgeschlossene Projekte in Daxlanden zu fördern, welche den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil stärken, die generationsübergreifende Mitgestaltung fördern oder zur Verbesserung der Lebensqualität aller gesellschaftlichen Gruppen im Stadtteil beitragen. Pro Projekt konnten maximal 1.250 Euro zu drei unterschiedlichen Stichtagen (15. März 2024, 15. September 2024 und 15. Februar 2025) beantragt werden. Über die Anträge stimmte ein eigens dafür gegründetes Stadtteilgremium, bestehend aus je einer Person des Amts für Stadtentwicklung, des Kulturamtes, des Bürgervereins Daxlanden, des Quartiersmanagements sowie der Stadtteilkoordination Daxlandens ab. Der Verfügungsfond wurde vor allem gegen Ende des Stadteilentwicklungsprozesses gut angenommen, als bereits erste Projektideen und Arbeitsgruppen entstanden waren. Zu den geförderten Projekten zählt unter anderem ein Malwettbewerb für Kinder mit dem Titel Mach dir ein Bild von Daxlanden – „Au ja, das finde ich prima in Daxlanden! Oh nein, das könnte besser sein!“, welcher auf große positive Resonanz im Stadtteil gestoßen ist und dadurch auch Kinder und deren Wünsche in den Stadtteilentwicklungsprozess mit eingebunden hat. Außerdem wurde ein Informationsschild am Rheinstrandbad mit wichtigen Informationen über Gastronomie, Einkauf und Vereine in Daxlanden sowie Schilder mit den Boule-Spielregeln für die beiden Boule-Plätze in Daxlanden beantragt. Um den gesellschaftlichen Austausch im Stadtteil zu fördern, wurden zudem Nähmaschinen und Flyer für monatliche Spiele- und Kreativabende und die Ausrichtung eines – 4 – Willkommensfestes für die Neuzugezogenen des August-Klingler-Areals beantragt. Darüber hinaus wurde ein Antrag zur Gestaltung des Pfarrhofes mit Lampions gestellt. Insgesamt wurde die Möglichkeit, eine finanzielle Förderung für kleine Projekte im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprozesses zu erhalten, von allen Teilnehmenden im Prozess als positiv empfunden. Entwicklungsziele für Daxlanden Im Stadtteilentwicklungsprozess wurden die nachfolgenden Ziele für Daxlanden entwickelt. Da sich manche Ziele nicht eindeutig einem Querschnittsthema zuordnen ließen, sind manche Zielsätze in mehr als einem Querschnittsthema angeordnet. Für viele dieser Ziele wurden Maßnahmen zur Umsetzung der Zielsätze erarbeitet, welche im Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden ausführlich dargestellt sind (siehe Anhang). Soziale Teilhabe • Die Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen an Beteiligungsprozessen in Daxlanden wird umgesetzt. • Nicht-kommerzielle, attraktive Aufenthaltsorte im Innen- und Außenbereich werden geschaffen. • Berufsorientierung und Berufserprobung vor Ort ermöglichen. • Es gibt ausreichend Wohnangebote für alle. • Es gibt informelle Treffpunkte und Angebote im Stadtteil, um die Bildung zu stärken. Generationsübergreifende Aspekte • Es gibt ein generationsübergreifendes Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung. • Es gibt verschiedene Angebote für Erwachsenenbildung. • Es gibt informelle Treffpunkte und Angebote im Stadtteil, um Bildung zu stärken. • Es gibt ein vielfältiges außerschulisches Bildungsangebot. • Die Spiel- und Sportangebote werden aufgewertet und erweitert. Aktives Gemeinschaftsleben • Es gibt strukturelle Unterstützung zur Integration Neu-Zugezogener. • Die Bewohnerinnen beziehungsweise Bewohner in Daxlanden identifizieren sich mit ihrer Nachbarschaft. • Es gibt belebte und miteinander vernetzte Zentren im Stadtteil. • Es gibt ein ganzheitliches gastronomisches Angebot für alle in Daxlanden. • Kulturelle und kreative Aktivitäten in Daxlanden werden gefördert und können an einem gemeinsamen zentralen Ort stattfinden. • Die Spiel- und Sportangebote werden aufgewertet und erweitert. • Die vielfältige Vereinslandschaft wird strukturell und finanziell gestärkt. Grundversorgung • Es werden Anreize zur Ansiedlung von Geschäften und Restaurants geschaffen. • Die Daseinsvorsorge für alle Bewohnerinnen beziehungsweise Bewohner ist durch Versorgungseinrichtungen und soziale Infrastruktur sichergestellt. • Daxlanden hat moderne und bedarfsgerecht ausgestattete Schulen. • Es gibt vielfältige Angebote für Kinderbetreuung mit ausreichend Platzangebot. • Die technische Infrastruktur ist flächendeckend ausgebaut. • Die Nahversorgung und Versorgungsinfrastruktur des täglichen Bedarfs werden im Stadtteil abgedeckt. • Die Infrastruktur und Mobilitätsangebote werden ausgebaut und verbessert. – 5 – Erreichbarkeit • Bildungsorte außerhalb und innerhalb des Stadtteils sind sicher und leicht erreichbar. • Es gibt belebte und miteinander vernetzte Zentren im Stadtteil. • Die Nahversorgung und Versorgungsinfrastruktur des täglichen Bedarfs werden im Stadtteil abgedeckt. • Die Erreichbarkeit wichtiger Ziele im Stadtteil und der Nachbarstadtteile ist gewährleitet. • Die Natur in und um Daxlanden ist gut erreichbar und lädt durch Aufenthaltsqualität zum Verweilen ein. Gestaltung öffentlicher Raum • Die Lebensqualität in Daxlanden wird durch Umfeldgestaltung erhöht. • Die Verkehrssicherheit ist für alle Verkehrsteilnehmenden gewährleitet. • Gleichberechtigung und Fairness zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmenden und Verkehrsmitteln werden berücksichtigt. • Daxlanden wird als Naherholungsgebiet bekannt gemacht und aufgewertet. • Die Spielplätze werden modernisiert und neu in Haupt- und Nebenspielplätze geordnet. • Die Natur in und um Daxlanden ist gut erreichbar und lädt durch Aufenthaltsqualität zum Verweilen ein. Natur, Klimaschutz und Klimaanpassung • Sowohl im Neubau als auch im Bestand wird hoher Wert auf die Reduktion von Treibhausgasen gelegt. • Klimafreundliche Mobilität wird gefördert. • In Daxlanden fahren weniger Autos und der Stadtteil ist zu großen Teilen verkehrsberuhigt, wodurch Emissionen reduziert werden. • Die Einwohnerschaft setzt sich aktiv für den Erhalt und die Aufwertung der Natur ein und wird dabei unterstützt. • Die Natur in und um Daxlanden ist gut erreichbar und lädt durch Aufenthaltsqualität zum Verweilen ein. • Klimaresilienz und Naturschutz haben einen hohen Stellenwert bei der Entwicklung Daxlandens. Weitere Umsetzung Der enge Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren im Stadtteil und der Stadtverwaltung soll auch über den Abschluss des Stadtteilentwicklungsprozesses hinaus fortgesetzt werden. In Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement können die Stadtteilkoordination und das Büro für Mitwirkung und Engagement weiterhin die Vernetzung im Stadtteil stärken, den Dialog fördern und das bürgerschaftliche Engagement gezielt unterstützen. Die Stadtteilkoordination Daxlanden wird zudem die im Beteiligungsprozess entstandenen zivilgesellschaftlichen Arbeitsgruppen auch künftig begleiten und ihnen bei Fragen beratend zur Seite stehen. Die Verstetigung des Stadtteilentwicklungsprozesses erfolgt zudem durch die sukzessive Umsetzung der im Prozess erarbeiteten Maßnahmen. Das Büro für Mitwirkung und Engagement wird die Umsetzung der Maßnahmen, welche im Zuständigkeitsbereich der Stadtverwaltung liegen, durch ein regelmäßiges Monitoring begleiten. Die einzelnen Maßnahmen werden je nach Möglichkeit durch die Fachämter in ihrer Haushaltsplanung mitberücksichtigt und sukzessive entsprechend der finanziellen Mittel umgesetzt. – 6 – Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Die Maßnahmen des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes Daxlanden werden unter der Voraussetzung der Verfügbarkeit der Finanzmittel der einzelnen Fachämter umgesetzt. Dies bedeutet, dass keine extra Finanzmittel bereitgestellt werden müssen, sondern die Maßnahmen aus dem aktuellen Budget finanziert werden. Es kann jedoch zur Umschichtung von Mitteln und Verschiebung von Prioritäten bei den Fachämtern kommen. Das Monitoring des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes ist Aufgabe des Amts für Stadtentwicklung, welches dafür die entsprechenden Ressourcen im Bereich Stadtteilentwicklung zur Verfügung stellt. Darüber hinaus müssen keine weiteren Ressourcen eingestellt werden. Eine Bezifferung der Kosten einzelner Maßnahmen ist zum derzeitigen Zeitpunkt nicht möglich, da die Expertise hierfür bei den Fachämtern liegt. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat beschließt das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden als Orientierungsrahmen für die künftige Entwicklung des Stadtteils und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahmen vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Finanzmitteln.

  • Anlage Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden
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    Ziele und Maßnahmen Stadtteilentwicklungskonzept 3 Bearbeitung: Bürogemeinschaft metris | PLAN:KOOPERATIV metris studio für architektur, stadt und landschaft Bartels, Erl, Nichtern Partnerschaft mbB Architekt:innen und Stadtplaner:innen PLAN:KOOPERATIV Steffen Becker & Matthias Burgbacher GbR Beauftragt und herausgegeben durch: Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Büro für Mitwirkung und Engagement Zähringerstraße 61, 76133 Karlsruhe Layout Bürogemeinschaft metris | PLAN:KOOPERATIV Druck Stadt Karlsruhe, Rathausdruckerei, Recyclingpapier Bildquellen Bürogemeinschaft metris | PLAN:KOOPERATIV, weitere nach Quellenangabe Bearbeitungsstand 18. Juni 2025 STADTTEILENTWICKLUNGSKONZEPT DAXLANDEN Ziele und Maßnahmen IMPRESSUM 54 INHALT 1. EINLEITUNG 6 1.1 Ziel und Anlass des Stadtteilentwicklungskonzeptes 6 1.2 SWOT-Analyse: Handlungsfelder 8 1.3 Prozess und Methoden 10 2. VISIONEN 12 2.1 Stadtteilkonferenz 12 3. ZIELE UND MAßNAHMEN 13 3.1 Zukunftsforum I: Ziele 13 3.2 Zukunftsforum II: Maßnahmen 18 3.3 Bewertung der Maßnahmen: Lenkungsgruppe 19 3.4 Katalog Ziele und Maßnahmen 19 A - Soziale Teilhabe 20 B - Generationenübergreifende Aspekte 32 C - Aktives Gemeinschaftsleben 44 D - Grundversorgung 62 E - Erreichbarkeit 82 F - Gestaltung öffentlicher Raum 100 G - Natur, Klimaschutz, Klimaanpassung 116 4. WEGE IN DIE UMSETZUNG 138 4.1 Mitmachwerkstatt 138 4.2 Verfügungsfonds 141 5. RESÜMEE UND AUSBLICK 142 6. ANHANG 144 6.1 Ungekürzte Workshopergebnisse (digital) 144 6.2 Abkürzungsverzeichnis 144 6.3 Abbildungsverzeichnis 145 6.4 Quellen 145 76 1. EINLEITUNG 1.1 ZIEL UND ANLASS DES STADTTEIL- ENTWICKLUNGSKONZEPTES Karlsruhe sieht sich unterschiedlichsten sozialen, wirt- schaftlichen und ökologischen Herausforderungen gegen- übergestellt. Aus diesem Grund wurde von 2011 bis 2012 das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 (ISEK) erarbeitet. Darin sind zukunftsweisende Strategien und Projektansätze zu zahlreichen Themen vereint, deren Erarbeitung meist von Verfahren der Öffentlichkeitsbetei- ligung begleitet wurden. Um diese Handlungsgrundlage auf der Ebene der Stadtteile zu konkretisieren, werden Integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte (STEK) für die Karlsruher Stadtteile erstellt. Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden wurde im Zeitraum von 2023 bis 2025 erarbeitet und verfolgt das Ziel einer integrierten und nachhaltigen Stadt- teilentwicklung. Aufbauend auf den ersten Band, welcher mit Analyse und Handlungsfeldern die Grundlage für das Stadtteilentwicklungskonzept bildet, werden in diesem Band II die Ziele und Maßnahmen für Daxlanden behan- delt. Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden legt den Fokus auf ganz unterschiedliche Themenfelder und möchte bauliche, räumliche, kulturelle, soziale, öko- nomische und ökologische Schwerpunkte miteinander verknüpfen. Ziel ist es, vorhandene Bedarfe und Angebote zu identifizieren, zu fördern und auszubauen, um eine zukunftsorientierte Entwicklung des Stadtteils für die Einwohnenden zu gewährleisten. Abb. 1: Beteiligte im Prozess zu Zielen und Maßnahmen Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Fachämter Stadtteilkoordination Quartiersmanagement Volkswohnung Bürgerverein Planungs- team Steuergruppe / Lenkungsgruppe Stadtteil Daxlanden Planung und Beteiligung Beteiligte Auftrag- geberin Input und Konzeption Beteiligte Zivilgesellschaftliche Gruppen / Vereine VerwaltungPolitikEinwohnende 98 MOBILITÄT KULTUR UND FREIZEIT SOZIALES NATUR UND UMWELT BAUEN UND WOHNEN WIRTSCHAFT UND VERSORGUNG BILDUNG S t a d t t e i l e n t w i c k l u n g S t a d t t e i l e n t w i c k l u n g S t a d t t e i l e n t w i c k l u n g Sowohl aus der räumlich-thematischen Analyse als auch aus Gesprächen und Beteiligungsformaten mit den Ein- wohnenden und Akteur*innen aus Daxlanden haben sich sieben Handlungsfelder herauskristallisiert: • Mobilität • Kultur und Freizeit • Soziales • Natur und Umwelt • Bauen und Wohnen • Wirtschaft und Versorgung • Bildung Anhand dieser Handlungsfelder lassen sich die für Daxlandens Entwicklung maßgeblichen Stärken, Schwä- chen, Chancen und Risiken gliedern. Diese sektorale Betrachtung dient jedoch lediglich der Vereinfachung und Übersichtlichkeit über komplexe und sich gegenseitig beeinflussende Zusammenhänge. Während der Ausarbeitung des ersten Bandes des Stadtteilentwicklungskonzeptes wurde deutlich, dass die integrierte Betrachtung dieser Themen maßgeblich für die Stadtteilentwicklung sind. Denn Kern einer integrierten Stadtteilentwicklung ist es, auf die Handlungsfelder ad- äquate und zukunftsfähige Antworten zu liefern. Aus Sicht der Einwohnenden sind vor allem die Aufenthaltsqualität auf den innerstädtischen Freiflächen und das gastrono- mische und kulturelle Angebot verbesserungswürdig. Aus sozialstruktureller Perspektive zeichnet sich eine drohende Überalterung, v.a. Alt-Daxlandens, und eine zunehmende Homogenisierung der Stadtviertel ab. Insgesamt zeigt sich aber, dass Daxlanden eine hohe Lebensqualität aufweist, die besonders von der Nähe zu Naturräumen und einem überdurchschnittlichen sozialen Angebot durch die ansässigen Träger und Vereine profitiert. Es herrscht in allen Teilen Daxlandens eine hohe Identifika- tion und Zufriedenheit mit dem eigenen Wohnstandort. 1.2 SWOT-ANALYSE: HANDLUNGSFELDER Um die Bestandssituation in Daxlanden zu erfassen, wurde im ersten Schritt eine umfassende SWOT-Analyse erarbei- tet, welche im ersten Band des Stadtteilentwicklungskon- zeptes dargestellt wird. Die SWOT-Analyse untersucht die Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) im Stadtteil. Die SWOT-Analyse ist auf der Homepage der Stadt Karlsruhe unter Stadtteilentwicklung abrufbar: https://www.karlsruhe.de/mobilitaet-stadtbild/ stadtentwicklung/stadtteilentwickung Abb. 2: Handlungsfelder der SWOT-Analyse 1110 1.3 PROZESS UND METHODEN ERGEBNIS STEK-TEIL PLANUNG PHASE BETEILIGUNG ABSTIMMUNG STEUERGRUPPE LENKUNGSGRUPPE ONLINE + ANALOG VOR ORT Teil II: Ziele und Maßnahmen 4. Ziele ZUSAMMENSTELLUNG DER ZIELE FÜR DAXLANDEN EINHOLEN VON INFORMATIONEN ZUR ERARBEITUNG VON ZIELEN UND MAßNAHMEN ZIELE JE HANDLUNGSFELD FÜR DIE ENTWICKLUNG DAXLANDENS RÄUMLICHE UND STRATEGISCHE MAßNAHMEN, DIE ZUR ERREICHUNG DER ENTWICKLUNGSZIELE FÜR DAXLANDEN BEITRAGEN SGSGLGLG AUFTAKTABSCHLUSS VERORTUNG / VERRÄUMLICHUNG DER ANGESTREBTEN MAßNAHMEN PLANERISCH- RÄUMLICHE DARSTEL- LUNG DER ERGEBNISSE DES STEK 5. Maßnahmen VERANSTALTUNG ZUR ERARBEITUNG VON ZIELEN VERANSTALTUNG ZUR ERARBEITUNG VON MAßNAHMEN EINWOHNENDE INITIATIVEN KONTINUIERLICHE ABSTIMMUNG BETEILIGUNGSPORTAL 1. STADTTEIL- KONFERENZ ZUKUNFTSFORUM IZUKUNFTSFORUM IIMITMACHWERKSTATT 2. STADTTEIL- KONFERENZ Abb. 3: Ablauf des Planungs- und Beteiligungsprozesses Teil II: Ziele und Maßnahmen Im weiteren Prozess wurde im Rahmen von mehreren Beteili- gungsveranstaltungen auf den gewonnenen Erkenntnissen der SWOT-Analyse aufgebaut. Um eine möglichst breite Beteiligung zu gewährleisten, wurden zu allen Veranstaltungen Einwohnende des Stadtteils nach unterschiedlichen soziodemo- graphischen Merkmalen aus dem Melderegister per Zufall ausge- wählt und eingeladen. Außerdem wurden die Veranstaltungen auf dem Beteiligungsportal der Stadt Karlsruhe, mittels Plakaten und in den Stadtteilheften beworben. Die erste Beteiligungsveranstal- tungen fand in Form einer Stadt- teilkonferenz statt. Hier wurden in der Zusammenarbeit der anwesenden Einwohnenden und Fachämter der Stadtverwaltung Visionen für die unterschiedli- chen Handlungsfelder erarbeitet. Daran anknüpfend wurden beim ersten Zukunftsforum Entwick- lungsziele für Daxlanden durch die anwesenden Einwohnenden und verschiedene Vertreter*in- nen aus der Stadtverwaltung und der Politik formuliert. Anschließend wurden im zweiten Zukunftsforum Maßnahmen zur Erreichung der Ziele entwickelt. Um die Umsetzung der kurz- fristigen zivilgesellschaftlichen Maßnahmen zu fördern, wurden bei der Mitmachwerkstatt engagierte Personen aus der Zivilgesellschaft gesucht, die an der Umsetzung der Maßnahmen mitarbeiten. Der Prozess wurde begleitet und abgestimmt durch die Steuer- sowie Lenkungsgruppe. Die Steuergruppe (SG) war betraut mit der Prozessplanung und setzte sich aus dem Amt für Stadtentwicklung, dem Kulturamt, dem Stadtpla- nungsamt, dem Gartenbauamt, der Stadtteilkoordination, der Volkswohnung, dem Quar- tiersmanagement und dem Bürgerverein Daxlanden zusam- men. Die Lenkungsgruppe (LG) beinhaltete neben den Akteuren der Steuergruppe noch weitere städtische Fachämter und war im Wesentlichen für inhaltliche Ein- ordnung während des Prozesses zuständig. Somit entstand durch die Integration der Ergebnisse der SWOT-Analyse, der Ziele und der Maßnahmen ein gesamtes Stadtteilentwicklungskonzept, das für Daxlanden den Weg der kommenden 10-15 Jahre aufzeigt. 1312 2.1 STADTTEILKONFERENZ Im November 2023 fand die Stadtteilkonferenz Daxlanden statt. In einer zweistufigen Arbeitsphase wurden Zielvisi- onen für den Stadtteil Daxlanden mit Einwohnenden und Mitarbeitenden von verschiedenen städtischen Fachäm- tern erarbeitet. In der ersten Arbeitsphase hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit der im ersten Teil der Veranstaltung vorgestellten SWOT-Analyse auseinanderzu- setzen. An Stellwänden waren die wichtigsten Ergebnisse der einzelnen Handlungsfelder, sowie Übersichtskarten und -grafiken dargestellt. Außerdem wurden den Teilneh- menden jeweils 12 Klebepunkte zur Verfügung gestellt, mit denen sie alle für sie wichtigen Aussagen markieren konnten. In der zweiten Arbeitsphase verteilten sich die Anwesenden auf sieben Gruppentische, entsprechend der sieben Handlungsfelder der SWOT-Analyse. Dort erarbei- teten sie zusammen mit einer bzw. einem Tischverantwort- lichen gemeinsam eine Zielvision für 2040 innerhalb ihres Handlungsfeldes. Die Aufgabenstellung lautet wie folgt: Die Ergebnisse der zweiten Arbeitsphase sind im digitalen Anhang mit den ungekürzten Workshopergebnissen abge- bildet. Diese sind auf der Homepage der Stadt Karlsruhe unter Stadtteilentwicklung zu finden: https://www.karlsruhe.de/mobilitaet-stadtbild/ stadtentwicklung/stadtteilentwickung 2. VISIONEN „Stellen Sie sich vor, Daxlanden hätte, ausgehend von den analysierten Begabungen und Schwächen, die bestmögliche Entwicklung im Bereich [Handlungsfeld] genommen. Wie stellen Sie sich dieses Daxlanden im Jahr 2040 vor?“. 3. ZIELE UND MAßNAHMEN 3.1 ZUKUNFTSFORUM I: ZIELE Bei der trialogischen Beteiligungsveranstaltung im März 2024, zu der Einwohnende, Mitarbeitende der Stadtver- waltung und politische Vertretungen eingeladen waren, ging es darum, Ziele zu erarbeiten. Diese wurden in sieben Kleingruppen analog zu den sieben Handlungsfeldern erar- beitet. Als Grundlage dienten jeder Kleingruppe neben den Ergebnissen der SWOT-Analyse und der Stadtteilkonferenz auch Schwerpunktthemen, die sich aus den vorangegan- genen Prozessschritten ergeben haben. In der ersten Arbeitsphase wurden in jeder Kleingruppe zu den jeweiligen Themen kleinteilige Zielbausteine gesam- melt. Diese wurden geclustert und in der Gruppendiskus- sion so umsortiert, dass auf Grundlage der Cluster neue, übergeordnete Zielsätze formuliert werden konnten. Die Kriterien für Ziele wurden im Vorhinein definiert und erläutert: sie sollten beeinflussbar, erreichbar und inklusiv sein. Die Formulierung sollte so gewählt werden, dass Ziele und keine Maßnahmen beschrieben werden: „ein Ziel beschreibt einen Zustand in der Zukunft, eine Maßnahme beschreibt eine Handlung, um ein Ziel zu erreichen.“ Zusätzlich gab es die Möglichkeit, die Zielbausteine oder Zielsätze zu verorten. Pro Handlungsfeld entstanden fünf bis neun Zielsätze, die jeweils bis zu elf Zielbausteine zusammenfassen. Zum Abschluss der Veranstaltung stellten alle Gruppen ihre wichtigsten Ergebnisse vor. In einem abschließenden Open-Space-Format konnten alle Teilnehmenden Feed- back zu diesen Ergebnissen geben. 1514 D E F C B A G 1 6 4 3 3 1 4 5 3 1 2 4 2 5 5 4 1 6 3 5 4 2 2 3 5 1 2 3 4 1 3 2 4 2 1 Grundversorgung Natur, Klimaschutz und Klimaanpassung Gestaltung öffentlicher Raum aktives Gemeins- chaftsleben generations- übergreifende Aspekte soziale Teilhabe Erreichbarkeit VON HANDLUNGSFELDERN ZU QUERSCHNITTSTHEMEN Bei der Auswertung der Ergebnisse des ersten Zukunfts- forum ist aufgefallen, dass sich viele Ziele inhaltlich nicht mehr so einfach dem Handlungsfeld zuordnen ließen, in dem sie erarbeitet wurden. Während also beispielsweise einige Ziele im Handlungsfeld Mobilität tatsächlich auf Erreichbarkeit abzielen, beziehen sich andere eher auf die Gestaltung des öffentlichen Raums oder auf Natur, Klimaschutz und Klimaanpassung. Ähnlich war es in allen anderen Handlungsfeldern, so dass der Versuch einer neuen Clusterung in geordneter Form zu sieben Querschnittsthemen geführt hat, die jeweils Zielsät- ze aus mindestens drei Handlungsfeldern enthalten. Außer- dem ist immer mindestens ein Ziel jedes Querschnittsthe- mas auch in einem anderen Querschnittsthema vertreten. Aus einer sektoralen Betrachtung in Handlungsfeldern ist eine integrierte Betrachtung in Querschnittsthemen geworden, die vor allem die Erarbeitung von Maßnahmen erheblich geordneter macht. Die Grafik zeigt die Umsortierung der Zielsätze von Handlungsfeldern in die Querschnittsthemen, es folgt eine Aufstellung aller Zielsätze je Querschnittsthema. Auf einer Darstellung der Unterziele soll an dieser Stelle verzichtet werden, da diese dann gemeinsam mit den Maßnahmen in den Detailkapiteln zu den einzelnen Querschnittsthemen ausführlich dargestellt werden. 123456 12345 123456 1234 12345 12345 1234 Soziales Bauen und Wohnen Bildung Wirtschaft Mobilität Kultur und Freizeit Natur und Umwelt Ziele nach HandlungsfeldernZiele nach Querschnittsthemen Abb. 4: Umsortierung von Handlungsfeldern zu Querschnittsthemen 1716 C DAB 6 5 1 2 2 4 3 2 4 5 4 4 3 3 4 6 2 1 1 1 2 1 3 3 Es gibt strukturelle Unterstützung zur Integration Neu-Zugezogener. Kulturelle und kreative Aktivitäten in Daxlanden werden gefördert und können an einem gemeinsamen zentralen Ort stattfinden. Die Spiel- und Sportangebote werden aufgewertet und erweitert. Es gibt belebte und miteinander vernetzte Zentren im Stadtteil. Es gibt ein ganzheitliches gastronomisches Angebot für alle in Daxlanden. Die vielfältige Vereinslandschaft wird strukturell und finanziell gestärkt. Die Einwohnenden in Daxlanden identifizieren sich mit ihrer Nachbarschaft. Die Teilhabe aller Bevölkerungs- gruppen an Beteiligungs- prozessen in Daxlanden wird umgesetzt. Nicht-kommerzielle, attraktive Aufenthaltsorte im Innen- und Außenbereich werden geschaffen. Berufsorientierung und Berufserprobung vor Ort ermöglichen. Es gibt ausreichend Wohnangebote für alle. Es gibt informelle Treffpunkte und Angebote im Stadtteil, um die Bildung zu stärken. Es gibt ein generationen- übergreifendes Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung. Es gibt verschiedene Angebote für Erwachsenenbildung. Es gibt informelle Treffpunkte und Angebote im Stadtteil, um Bildung zu stärken. Es gibt ein vielfältiges außerschulisches Bildungsangebot. Die Spiel- und Sportangebote werden aufgewertet und erweitert. Es werden Anreize zur Ansiedlung von Geschäften und Restaurants geschaffen. Die Daseins-Vorsorge für alle Einwohnenden ist durch Versorgungs- einrichtungen und soziale Infrastruktur sichergestellt. Daxlanden hat moderne & bedarfs- gerecht ausge- stattete Schulen. Es gibt vielfältige Angebote für Kinderbetreuung mit ausreichend Platzangebot. Die technische Infrastruktur ist flächendeckend ausgebaut. Die Nahversorgung und Versorgungs- infrastruktur des täglichen Bedarfs werden im Stadtteil abgedeckt. Die Infrastruktur und Mobilitätsangebote werden ausgebaut und verbessert. Aktives Gemeinschaftsleben Soziale TeilhabeGenerationen- übergreifende Aspekte Grundversorgung C DAB 6 5 1 2 2 4 3 2 4 5 4 4 3 3 4 6 2 1 1 1 2 1 3 3 Es gibt strukturelle Unterstützung zur Integration Neu-Zugezogener. Kulturelle und kreative Aktivitäten in Daxlanden werden gefördert und können an einem gemeinsamen zentralen Ort stattfinden. Die Spiel- und Sportangebote werden aufgewertet und erweitert. Es gibt belebte und miteinander vernetzte Zentren im Stadtteil. Es gibt ein ganzheitliches gastronomisches Angebot für alle in Daxlanden. Die vielfältige Vereinslandschaft wird strukturell und finanziell gestärkt. Die Einwohnenden in Daxlanden identifizieren sich mit ihrer Nachbarschaft. Die Teilhabe aller Bevölkerungs- gruppen an Beteiligungs- prozessen in Daxlanden wird umgesetzt. Nicht-kommerzielle, attraktive Aufenthaltsorte im Innen- und Außenbereich werden geschaffen. Berufsorientierung und Berufserprobung vor Ort ermöglichen. Es gibt ausreichend Wohnangebote für alle. Es gibt informelle Treffpunkte und Angebote im Stadtteil, um die Bildung zu stärken. Es gibt ein generationen- übergreifendes Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung. Es gibt verschiedene Angebote für Erwachsenenbildung. Es gibt informelle Treffpunkte und Angebote im Stadtteil, um Bildung zu stärken. Es gibt ein vielfältiges außerschulisches Bildungsangebot. Die Spiel- und Sportangebote werden aufgewertet und erweitert. Es werden Anreize zur Ansiedlung von Geschäften und Restaurants geschaffen. Die Daseins-Vorsorge für alle Einwohnenden ist durch Versorgungs- einrichtungen und soziale Infrastruktur sichergestellt. Daxlanden hat moderne & bedarfs- gerecht ausge- stattete Schulen. Es gibt vielfältige Angebote für Kinderbetreuung mit ausreichend Platzangebot. Die technische Infrastruktur ist flächendeckend ausgebaut. Die Nahversorgung und Versorgungs- infrastruktur des täglichen Bedarfs werden im Stadtteil abgedeckt. Die Infrastruktur und Mobilitätsangebote werden ausgebaut und verbessert. Aktives Gemeinschaftsleben Soziale TeilhabeGenerationen- übergreifende Aspekte Grundversorgung E G F 5 3 3 2 1 2 1 3 2 2 4 3 4 4 3 5 5 Bildungsorte außerhalb und innerhalb des Stadtteils sind sicher und leicht erreichbar. Die Nahversorgung und Versorgungs- infrastruktur des täglichen Bedarfs werden im Stadtteil abgedeckt. Die Natur in und um Daxlanden ist gut erreichbar und lädt durch Aufenthaltsqualität zum Verweilen ein. Die Erreichbarkeit wichtiger Ziele im Stadtteil und der Nachbarstadtteile ist gewährleistet. Es gibt belebte und miteinander vernetzte Zentren im Stadtteil. Sowohl im Neubau als auch im Bestand wird hoher Wert auf die Reduktion von Treibhausgasen gelegt. In Daxlanden fahren weniger Autos und der Stadtteil ist zu großen Teilen verkehrsberuhigt, wodurch Emissionen reduziert werden. Die Natur in und um Daxlanden ist gut erreichbar und lädt durch Aufenthaltsqualität zum Verweilen ein. Die Einwohnerschaft setzt sich aktiv für den Erhalt und die Ausweitung der Natur ein und wird dabei unterstützt. Klimafreundliche Mobilität wird gefördert. Klimaresilienz und Naturschutz haben einen hohen Stellenwert bei der Entwicklung Daxlandens. Die Lebensqualität in Daxlanden wird durch Umfeldgestaltung erhöht. Die Verkehrssicherheit ist für alle Verkehrsteil- nehmende gewährleistet. Daxlanden wird als Naherholungsgebiet bekannt gemacht und aufgewertet. Die Natur in und um Daxlanden ist gut erreichbar und lädt durch Aufenthaltsqualität zum Verweilen ein. Gleichberechtigung und Fairness zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteil- nehmenden und Verkehrsmitteln werden berücksichtigt. Die Spielplätze werden modernisiert und neu in Haupt- und Nebenspielplätze geordnet. ErreichbarkeitNatur, Klimaschutz und Klimaanpassung Gestaltung öffentlicher Raum ZIELE NACH QUERSCHNITTSTHEMEN Abb. 5: Oberziele sortiert in Querschnittsthemen 1918 3.2 ZUKUNFTSFORUM II: MAßNAHMEN Im September 2024 fand das zweite Zukunftsforum Dax- landen statt. Auch dieses war, wie bereits das erste, als trialogische Veranstaltung angelegt, weshalb Einwohnen- de, Mitarbeitende von verschiedenen städtischen Fachäm- tern, im Stadtteil aktive Akteur*innen sowie alle Fraktionen des Karlsruher Gemeinderates eingeladen waren, an der Erarbeitung von Maßnahmen mitzuwirken. Nach einem kurzen Rückblick auf die bisherigen Prozess- schritte, fanden sich die Teilnehmenden in sieben Klein- gruppen entsprechend den sieben Querschnittsthemen zusammen, die zur Stärkung des integrierten, themenüber- greifenden Blicks gebildet wurden. In den Kleingruppen gab es zunächst die Möglichkeit, die Zielsätze und Unterziele zum jeweiligen Querschnittsthema noch einmal ausgiebig nachzuvollziehen und zu diskutie- ren. Anschließend wurden in jeder Kleingruppe Maßnah- men erarbeitet, mithilfe derer die Ziele erreicht werden sollen. Eine Maßnahme konnte sich dabei sowohl auf einen übergeordneten Zielsatz als auch auf ein Unterziel bezie- hen. Hierbei stand explizit Qualität vor Quantität. Durch diese Maßgabe war außerdem zu erwarten, dass nicht zu allen Zielen Maßnahmen gefunden werden würden. In der zweiten Phase der Kleingruppenarbeit sollten die Maßnahmen anhand von zwei Kriterien in ein zweidimen- sionales Achskreuz eingeordnet werden. Eine Achse bzw. Dimension bezog sich auf den Umsetzungszeitraum: Die Maßnahmen sollten von kurz- nach langfristig sortiert werden. Die zweite Achse bzw. Dimension bezog sich auf die Frage, ob die Umsetzung der Maßnahme eher in Zuständigkeit der Stadt oder der Zivilgesellschaft fällt. Mit dieser Methode sollten die Maßnahmen identifiziert wer- den, die kurzfristig von den Menschen vor Ort im Stadtteil umgesetzt werden können, um so möglichst schnell erste niederschwellige Veränderungen im Stadtteil zu bewirken. 3.3 BEWERTUNG DER MAßNAHMEN: LENKUNGSGRUPPE Als Korrektiv für die Fülle an Maßnahmen kam die Len- kungsgruppe des STEK zu einem Workshop zusammen. Die Teilnehmenden wurden aufgefordert, die kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen zu beurteilen. Anschließend erfolgte eine eingehende Bewertung der Maßnahmen hinsichtlich des zu erwartenden Wirkungsgrads, des finanziellen Aufwands, des personellen Einsatzes sowie der Beeinflussbarkeit der Maßnahme. Diese wurden auf einer Skala eingezeichnet. Die Bewertung der kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen erfolgte nach eigenem Ermes- sen der Teilnehmenden. Hierbei wurde deutlich, dass nicht jede Maßnahme eindeutig bewertet werden konnte, da die Expertise aller städtischen Dienststellen nicht vollständig vertreten war. Maßnahmen mit entsprechendem Klärungs- bedarf, ebenso wie die langfristigen Maßnahmen wurden im Nachgang an die zuständigen Ämter weitergeleitet, sodass alle Maßnahmen umfassend von fachlicher Stelle bewertet werden konnten. Die verbleibenden kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen wurden in „Städtische“ und „Zivilgesellschaftliche“ unter- teilt und von den Anwesenden zu Themengruppen geclus- tert. Auf Steckbriefen zu jedem Cluster wurden Ansprech- personen und erste mögliche Schritte gesammelt. Diese Steckbriefe waren die Grundlage für die Mitmachwerkstatt, in welcher sich Einwohnende in selbst organisierten Arbeitsgruppen für bestimmte Maßnahmencluster zusam- menfinden konnten. 3.4 KATALOG ZIELE UND MAßNAHMEN Der Katalog aller Ziele und Maßnahmen inklusive der Bewer tung ist auf den Folgeseiten nach Querschnitts- themen sortiert dargestellt. Sowohl die Lenkungsgruppe als auch die unterschiedlichen Fachämter hatten die Möglichkeit eine Einordnung der einzelnen Maßnahmen vorzunehmen. Diese sind untere den jeweiligen Maßnah- men dargestellt. 2120 i „nimm teil !“ i + W O H N U N G S MARKT SALE ! T R E F F P U N K T E B E T E I L I G U N G B I L D U N G S A N G E B O T E K O M M U N I K A T I O N N E T Z W E R K E N E H R E N A M T / G E M E I N S C H A F T W O H N R A U M V E R T E I L U N G I N F O R M A T I O N In Daxlanden soll das gemeinschaftliche Zusammenleben aktiv gefördert werden, um eine lebendige und inklusive Nach- barschaft zu stärken. Ein zentraler Fokus soll darauf liegen, bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen. Ungenutzte Gebäude und freie Flächen sollen sinnvoll erschlos- sen werden, während neue Konzepte eine gerechtere Verteilung und einen leichteren Zugang ermöglichen sollen. Um Bildung und so ziale Begegnungen zu unterstützen, Entscheidungsprozes sen teilhaben kön- nen. Besonders Kinder und Jugendliche sollen ihre Sichtweisen einbringen und die Entwicklung ihres Stadtteils mitgestalten können. Vielfältige Kommu nikationskanäle – von digitalen Plattformen bis hin zu direkten Dialogformaten – sollen dafür sorgen, dass alle erreicht werden. Einladende öffentliche Plätze sollen das Zusammenwachsen der Nachbarschaft weiter fördern und Begegnungsräume für sollen generationenübergreifende Treff- punkte und Lernorte entstehen, welche Raum für Austausch, gemeinsame Akti- vitäten und gegenseitige Unterstützung bieten. Ergänzend dazu sollen leicht zugängliche Bildungs- und Beratungsan- gebote den Einwohnenden Orientierung bieten und persönliche Entwicklungs- möglichkeiten eröffnen. Bürgerbeteiligung soll gezielt gestärkt werden, sodass Menschen aller Alters gruppen aktiv an Jung und Alt schaffen. Dieses Angebot soll durch eine enge Kooperation von Ver- einen, Initiativen und Institutionen ergänzt werden, um ehrenamtliches Engagement auszubauen und arbeitsuchende Men- schen besser in die Gemeinschaft zu integrieren. Daxlanden soll ein unter stützendes Umfeld für alle Einwohnenden sein – mit Chancengleichheit in Bildung, sozialer Teilhabe und Integra tion. Abb. 6: Ergebnisdarstellung zu „Soziale Teilhabe“ A - SOZIALE TEILHABE Ort: Gemeinschaftsraum August-Klingler-Areal 2322 ZIELUNTERZIELMASSNAHME SOZIALE TEILHABE | ZIELE UND MAßNAHMEN EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG ES GIBT INFORMELLE TREFFPUNKTE UND ANGEBOTE IM STADTTEIL, UM DIE BILDUNG ZU STÄRKEN. Es gibt generationenübergreifende Bildungs- und Freizeitangebote für das soziale Miteinander. Es gibt ruhige Lernorte und Workspaces für alle. Beratungsangebote und -orte im Stadtteil ergänzen das Angebot. Im August-Klingler-Areal (AKA) können sich Menschen freiwillig treffen und unterstützen. Vereine und Institutionen fördern, unterstützen und initiieren die Angebote und vermitteln weiter. Netzwerktreffen: 1) Klären was es evtl. schon gibt - mit Vereinen, Kirchen etc. 2) Punkte konkretisieren 3) Was muss unbedingt in Daxlanden sein? s. Ziel 4.1 | Netzwerkstreffen Beratungsangebot des Quartiersmanagements Daxlanden stärker in der Rheinstrandsiedlung fördern (wöchentliche Angebote im August-Kling- ler-Areal). Volkshochschule Karlsruhe als Veranstaltungspartner für das Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus gewinnen. 4 Handlungsfeld Bildung WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Wird durch die Volkswohnung und die Arbeitsgruppe koordiniert. Ort: Gemeinschaftsraum August-Klingler-Areal Die Maßnahme wird bereits umgesetzt durch die Stadtteilkoordination und das Quartiersmanagement in Daxlanden. Eine Initiative ist bereits durch das Quartiersmanagement in Daxlanden gestartet. Ort: Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft 4.1 4.2 4.4 4.3 UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe In Daxlanden leben, arbeiten und lernen junge Menschen und üben Verantwortung. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 2524 Kinder und Jugendliche werden insbesondere in Entwicklungsfragen des Stadtteils beteiligt. Die Teilhabe und Mitsprache aller Altersgruppen wird ermöglicht. DIE TEILHABE ALLER BEVÖLKERUNGSGRUPPEN AN BETEILI- GUNGSPROZESSEN IN DAXLANDEN WIRD UMGESETZT. Stadtteilgrundschulen, Horte u. ä. aktivieren die jungen Menschen zur Meinungsäußerung und fungieren als Sprachrohr. Vereine und Jugendhaus fokussieren sich auf ,,ältere Kinder“. s. Ziel 2.1 | Zielgruppengerechte Ansprache Zielgruppengerechte Ansprache: Alle werden über das richtige Medium bzw. den richtigen Kommunikationsweg angesprochen. Malwettbewerb ,,Mach dir ein Bild von Daxlanden“. 2 Derzeit werden folgende Wege zu Ansprache genutzt: digitaler Newsletter, Flyer und Plakate in Papierform, Briefe, Soziale Medien, Beteiligungsplattform. ZIELUNTERZIELMASSNAHME SOZIALE TEILHABE | ZIELE UND MAßNAHMEN EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Handlungsfeld Soziales 2.1 2.2 WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Der Wettbewerb wurde bereits umgesetzt (Dezember 2024 / Januar 2025) und mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds zum Stadtteilentwicklungsprozess Daxlanden gefördert. Ort: Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus Die Maßnahme wird bereits umgesetzt. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe Handlungsfeld Soziales 2726 Bedarfsgerechte Orte für verschiedene Alters- und Nutzer*innengruppen anbieten. Transparenz über Angebote und Begegnungsmöglichkeiten schaffen. 4.1 4.2 Begegnung und Austausch für ein gutes Miteinander aller ermöglichen. 4.3 NICHT-KOMMERZIELLE ATTRAKTIVE AUFENTHALTSORTE IM INNEN- & AUSSENBEREICH WERDEN GESCHAFFEN. Die Möglichkeit der Nutzung des Bürgerzentrums Daxlanden – Stadtteil- haus für Gruppen und Institutionen weiter bekannt machen. Verschiedene Informationen von mehreren Homepages: z.B. nach Alters- gruppen und Neigungen Familienwegweiser soll wieder aufgelegt werden. Sammlung von Treffmöglichkeiten in Daxlanden, Betreuung dieser Orte; verschiedene Nutzungsmöglichkeiten schaffen. Es sollen noch mehr Sitzbänke aufgestellt werden, auf der Verbin- dung zwischen Rheinstrandsiedlung und Alt-Daxlanden. 4 Eine Sammlung über verfügbare Räumlichkeiten wurde bereits durch die Stadt- teilkoordination in Kooperation mit verschiedenen Akteur*innen des Stadtteils erstellt. Bei Bedarf könnten weitere Übersichten zu nicht-kommerziellen Treffmög- lichkeiten im Netzwerktreffen Daxlanden erarbeitet werden. Vernetzung durch Begegnungsangebote schaffen z.B. durch andere bzw. niederschwellige Gestaltung von Festen (neue Aspekte einbringen). ZIELUNTERZIELMASSNAHME SOZIALE TEILHABE | ZIELE UND MAßNAHMEN EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Wird bereits durch Kinder und Familienzentrum erstellt. Eine Kooperation mit dem Bereich Prävention gegen Kinderarmut der Sozial- und Jugendbehörde ist denkbar. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft Die genauen Standorte für mögliche neue Bänke müssen ermittelt werden. Anschließend kann die Stadtverwaltung überprüfen, ob an diesen Stellen neue Bänke möglich sind. Ort: Verbindung Rheinstrandsiedlung - Alt-Daxlanden Ort: Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe 2928 Vereinsarbeit und Ehrenamt sind attraktiv gestaltet. Arbeitslose Personen werden durch vorhandene Angebote und Strukturen integriert. Menschen ohne Beschäftigung werden für das Ehrenamt begeistert. Handlungsfeld Soziales 5.1 5.2 5.3 ZIELUNTERZIELMASSNAHME SOZIALE TEILHABE | ZIELE UND MAßNAHMEN EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG BERUFSORIENTIERUNG UND BERUFSERPROBUNG VOR ORT ERMÖGLICHEN. Netzwerktreffen für Arbeitslose in Daxlanden: Betroffene werden persön- lich angesprochen; es braucht bessere Vernetzung von Angeboten, Institu- tionen usw. Kampagne „Engagiert in Daxlanden“ Regelmäßiges Austauschangebot spezifisch für Ehrenamtliche und Enga- gierte im Bürgerzentrum Daxlanden. 5 WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Der Aufwand dies umzusetzen erscheint sehr hoch. Außerdem gibt es aufgrund von Daten- und Persönlichkeitsschutz keine Möglichkeit an die Personen persön- lich heranzutreten. Interessierte Vereine oder Initiativen aus Daxlanden stellen sich mit einem kleinen Stand auf den Wochenmarkt / vor Supermärkte oder sonstige belebte Plätze in Daxlanden und stellen ihre Arbeit vor. Das Büro für Mitwirkung und Engagement übernimmt die Koordination. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe Dies ist keine Aufgabe die durch die Stadtverwaltung bewältigt werden kann. Weder die Stadtverwaltung noch die Volkswohnung können private Wohnungsei- gentümer*innen zu diesem Thema coachen oder sie zu einem Verkauf bewegen. 3130 Innovative Ansätze zur Verteilung von Wohnraum werden verfolgt. Die Nutzung von Baugrundstücken im Bestand und Nachverdichtung werden gefördert. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Leerstehende Wohnungen / Gebäude werden zeitnah dem Wohnungsmarkt zugeführt. Es braucht Aufklärungsarbeit durch Politik, Bürgerschaft und Institutionen, in Verbindung mit vertrauensvollem Coaching, die Wohnungsbesitzer*innen zu überzeugen zu veräußern. ES GIBT AUSREICHEND WOHNUNGSANGEBOTE FÜR ALLE.Handlungsfeld Bauen und Wohnen 4 Viele Immobilien werden nicht vermietet / verkauft. Die Gründe müssen analysiert werden. Aufgrund von fehlenden Kapazitäten ist derzeit keine Umsetzung möglich. ZIELUNTERZIELMASSNAHME SOZIALE TEILHABE | ZIELE UND MAßNAHMEN EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe 4.1 4.2 4.3 3332 Abb. 7: Ergebnisdarstellung zu „Generationenenübergreifende Aspekte“ + E R W A C H S E N E N B I L D U N G A U S S E R S C H U L I S C H E S B I L D U N G S A N G E B O T S P O R T - U N D F R E I Z E I T A N G E B O T I N F O R M E L L E L E R N O R T E G E N E R A T I O N E N Ü B E R G R E I F E N D E S N E T Z W E R K i Daxlanden soll sich in den kommenden Jahren noch stärker zu einem generatio- nenübergreifenden Stadtteil entwickeln, der Bildung, soziale Vernetzung und gegenseitige Unterstützung fördert. Ge- wünscht ist der Ausbau von Treffpunkten und Angeboten, die den Austausch zwi- schen den Einwohnenden stärken. Beson- deres Augenmerk soll auf der Erweiterung von Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten sowohl digital als auch vor Ort bekannt gemacht werden. Für Kinder und Jugendli- che soll das außerschulische Bildungs- und Freizeitangebot ebenso ausgebaut werden wie die Spiel- und Sportmöglichkeiten. Gleichzeitig soll die Unterstützung älterer Menschen gestärkt werden – etwa durch Hilfsnetzwerke und Programme zur Reduzierung von Einsam- keit. Neue Formen der Nachbarschaftshilfe liegen, die Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammenbringen. Dies umfasst die Zusammenarbeit von Ein- richtungen, die Umsetzung gemeinsamer Projekte und die gezielte Förderung von Vereinen als zentrale Akteure. Zusätzlich sollen neue Lern- und Arbeitsräume entstehen, die eine ruhige und produktive Umgebung bieten. Um eine breite Teilha- be zu ermöglichen, sollen die Angebote sowie inklusive Sportangebote sollen den Zusammenhalt und die Integration fördern. Ziel ist es, durch eine engere Vernetzung und die kontinuierliche Wei- terentwicklung bestehender Strukturen eine lebendige und vielfältige Gemein- schaft zu schaffen, in der Menschen aller Generationen gemeinsam lernen, arbeiten und leben. B - GENERATIONENÜBERGREIFENDE ASPEKTE 3534 ES GIBT INFORMELLE TREFFPUNKTE UND ANGEBOTE IM STADTTEIL, UM DIE BILDUNG ZU STÄRKEN. Es gibt generationenübergreifende Bildungs- und Freizeitangebote für das soziale Miteinander. Es gibt ruhige Lernorte und Workspaces für alle. In Daxlanden leben, arbeiten und lernen junge Menschen und üben Verantwortung. Beratungsangebote und -orte im Stadtteil ergänzen das Angebot. Jahrestreffen aller Vereine (zum Vernetzen und Kooperationen bilden) ins Leben rufen. Installation eines öffentlichen Kinder-Bücherschranks. Vorlese-Patenschaft Kinder- und Familienzentrum Thomas-Mann-Straße. Ausweitung der ,,Spielplatzgespräche“ des Kinder- und Familienzentrum Thomas-Mann-Straße mit mehr Institutionen. Partnerschaft zwischen St. Valentin und Kinder- und Familienzentrum Thomas-Mann-Str. z. B. Leih- Omas und -Opas, gegenseitige Besuche mit Kaffee und Kuchen. 4 Handlungsfeld Bildung WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Wird bereits umgesetzt unter dem Titel „Meet + Greet“. Organisation durch Bürgerverein, Quartiersmanagement und VdK Ortsverein Daxlanden Das Kinder- und Familienzentrum übernimmt diese Aufgabe. Der Antrag wird an die Sozial- und Jugendbehörde gestellt. Ort: Hort (Thomas-Mann-Straße) UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe 4.1 4.2 4.3 4.4 Ort: Hort (Thomas-Mann-Straße) ZIELUNTERZIELMASSNAHME GENERATIONENÜBERGREIFENDE ASPEKTE | ZIELE UND MAßNAHMEN 34 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar 3736 ES GIBT VERSCHIEDENE ANGEBOTE FÜR ERWACHSENENBILDUNG. Das Bildungsangebot für Erwachsene wird ausgebaut. An bestehende Strukturen, wie die VHS, wird angeknüpft. Handlungsfeld Bildung 3.1 3.2 3 ZIELUNTERZIELMASSNAHME GENERATIONENÜBERGREIFENDE ASPEKTE | ZIELE UND MAßNAHMEN 36 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. ES GIBT EIN VIELFÄLTIGES AUSSERSCHULISCHES BILDUNGSANGEBOT. Bürgertreff: verlässlich, regelmäßig, kostengünstig, mit Café, Bücher usw., verschiedene Angebote. Kooperationen mit verschiedenen Vereinen mit gemeinsamen Projekten für Jung und Alt. Handlungsfeld Bildung WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Eine Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein und dem Quartiersmanagement ist denkbar. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe 6 UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft 3938 Angebote werden digital vernetzt und bekannt gemacht. Die Vielfalt der Angebote wird erhöht und bestehende Angebote werden ausgebaut. Vereine und Träger*innen übernehmen eine wichtige Funktion in der außerschuli- schen Bildung. Es gibt ausreichend außerschulische Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche. 6.1 6.2 6.3 6.4 Informationen über bestehende Angebote (Vereine etc.) aktuell halten z.B. über Stadtteilzeitung / online / Aushänge an konkreten Orten wie Jugendtreff (werbefrei, konzentriert auf Angebote). WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Die Maßnahme wird bereits umgesetzt. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft ZIELUNTERZIELMASSNAHME GENERATIONENÜBERGREIFENDE ASPEKTE | ZIELE UND MAßNAHMEN 38 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Für junge Familien eine Übersicht über Vereine (Volleyball, Handball, Turnen, etc.) Vereine-konfessionell-institutionell übergreifend WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Als Informationsmaterial zu diesem Thema gibt es den Familienwegweiser und die Studie „Kooperative Sport- und Bewegungslandschaften“ vom Bundesver- band für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft 4140 DIE SPIEL- UND SPORTANGEBOTE WERDEN AUFGEWERTET UND ERWEITERT. Die dafür verfügbaren Räumlichkeiten, wie z.B. die Rheinstrandhalle inkl. Gelände werden renoviert und attraktiv gestaltet. Es gibt ein vielfältiges Spiel- / Sportangebot in der Natur. Die Teilhabe an (Sport-) Angeboten und die Inklusion werden verbessert. Das Sportangebot, insbesondere für Senioren, wird erweitert. Handlungsfeld Kultur und Freizeit 2.1 2.2 2.3 2.4 2 ZIELUNTERZIELMASSNAHME GENERATIONENÜBERGREIFENDE ASPEKTE | ZIELE UND MAßNAHMEN 40 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 4342 ZIELUNTERZIELMASSNAHME GENERATIONENÜBERGREIFENDE ASPEKTE | ZIELE UND MAßNAHMEN 42 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Unterstützung im Alter bei täglichen Bedürfnissen wird angeboten. Einsamkeitstendenzen wird durch Angebote entgegengewirkt. Ressourcen für niederschwellige Hilfe nutzen. Aufbau von Netzwerkstrukturen zur sozialen Unterstützung und Betreuung. Handlungsfeld Soziales 3.1 3.2 3.3 3.4 ES GIBT EIN GENERATIONENÜBERGREIFENDES NETZWERK ZUR GEGENSEITIGEN UNTERSTÜTZUNG. Kontaktbörse: Informationsflyer gestalten eventuell mit ,,ich suche“ / ,,ich biete“. Städtische Dokumente barrierefrei gestalten (z.B. Schriftgröße, Schriftfarbe, Schriftart, Leichte Sprache). WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Dazu könnten Erfahrungswerte in anderen Stadtteilen erfragt werden. Diese Maßnahme wird nicht spezifisch für Daxlanden umgesetzt werden, sondern ist eine gesamtstädtische Aufgabe. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar 3 Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe 4544 Abb. 8: Ergebnisdarstellung zu „Aktives Gemeinschaftsleben“ K U N S T I M Ö F F E N T L I C H E N R A U M I N T E G R A T I O N Z U G E Z O G E N E R A K T I V E V E R E I N S A R B E I T S T A D T T E I L Z E N T R E N I D E N T I F I K A T I O N GASTRONOMIE GASTRONOMIE i V E R E I N Der Stadtteil Daxlanden möchte in den kommenden Jahren das gemeinschaftliche Leben stärken und weiterentwickeln, um ein lebendiges und inklusives Umfeld für alle Einwohnenden zu schaffen. Im Mittelpunkt steht das Ziel, Begegnung, Austausch und Teilhabe durch ein vielfältiges kulturelles, sportliches und soziales Angebot zu fördern. Dazu sollen Gelegenheiten und Räume entstehen, die den Gemeinschaftssinn stärken und eine enge Identifikation mit dem Stadtteil ermöglichen. Stadtteilzentren sollen belebt und durch attraktive Treffpunkte sowie gastronomi- sche Angebote ergänzt werden, um den sozialen Austausch zu fördern. Zudem sind die Schaffung und Modernisierung von Räumen für gemeinschaftliche Aktivitäten zentrale Anliegen. Besonderer Wert wird auf Inklusion gelegt, sodass alle Men schen, unabhängig von ihrer C - AKTIVES GEMEINSCHAFTSLEBEN Lebenslage, aktiv am Stadtteilleben teilha- ben können. Die vielfältige Vereinslandschaft soll als zentrale Akteurin gestärkt und sichtbarer gemacht werden, um das Gemeinschafts- leben weiter zu beleben. Gleichzeitig sollen Strukturen geschaffen werden, die neu zugezogenen Menschen den Einstieg in das soziale Miteinander erleichtern. Darüber hinaus sollen kulturelle Veranstal- tungen, sportliche Aktivitäten und kreative Projekte das Freizeitangebot bereichern. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Vereinen und weiteren Akteuren wird angestrebt, um diese Vorhaben erfolg reich umzusetzen. Ziel ist es, Daxlanden zu einem Stadtteil zu machen, in dem ein aktives und vielfältiges Gemeinschaftsleben selbst- verständlich ist und alle Einwohnenden von einem starken sozialen Zusammen- halt profitieren. 4746 ZIELUNTERZIELMASSNAHME AKTIVES GEMEINSCHAFTSLEBEN | ZIELE UND MAßNAHMEN 46 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Vorhandene Stadtteilzentren sind belebt und bieten eine fußläufige Grundversorgung. Neue Areale bilden neue Stadtteilzentren und werden in den Stadtteil integriert. Es gibt eine Verbindung zwischen den Stadtteilen, v.a. in Ost-West-Richtung. Treffpunkte mit und ohne Konsummöglichkeit sorgen für Aufenthaltsqualität. Handlungsfeld Wirtschaft und Versorgung 2.1 2.2 2.3 2.4 ES GIBT BELEBTE UND MITEINANDER VERNETZTE ZENTREN IM STADTTEIL. Stadtteilzentren werden ausgebaut, bzw. mehr Kleingewerbe (Bäcker / Restaurants) angesiedelt. Es werden Hochbeete aufgestellt. Mehr Bänke werden aufgestellt. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Konkrete bürgerschaftliche Vorhaben werden durch die Stadtverwaltung unter- stützt. Informationen zu diesem Thema sind auf der Homepage der Stadt Karlsru- he unter „Grünpatenschaften“ und „Urban Gardening“ zu finden. Ort: Schlaucherplatz, Kirchplatz UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe 3 2 UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Die Stadt kann nicht in die Privatautonomie eingreifen und hat insofern keine Möglichkeit z.B. Laden- / Gastronomie-Ansiedelung zu beeinflussen. Davon unabhängige Maßnahmen zum Aufbau eines Stadtteilzentrums in Daxlanden sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Die Stadt Karlsruhe verfügt über eine Vermittlungsdatei, wo suchende Gewerbe- treibende und anbietende Gewerbetreibende zusammengebracht werden können. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 4948 ZIELUNTERZIELMASSNAHME AKTIVES GEMEINSCHAFTSLEBEN | ZIELE UND MAßNAHMEN 48 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Inhaber*innengeführte Läden werden durch Nachfolge gestärkt und erhalten. Es gibt ein vielfältiges und bedarfsgerechtes Angebot an Gastronomien, Bars, Cafés. Handlungsfeld Wirtschaft und Versorgung 4.1 4.2 ES GIBT EIN GANZHEITLICHES GASTRONOMISCHES ANGEBOT FÜR ALLE IN DAXLANDEN. Es wird analysiert, was potenzielle Nachfolger*innen daran hindert, Läden weiterzuführen oder zu übernehmen. Eventuell mit Hilfe von Bürgerbeteiligung. Ansiedlung von Gastronomie am Rhein und Alb wird gefördert, Naherholungspublikum wird hierfür genutzt. Förderung z.B. durch verein- fachte Genehmigungsverfahren, Bildung von Genossenschaften / GGmbHs. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar 3 4 Die Hauptgründe für die Aufgabe von Läden sind aus Altersgründen, wenn keine potenziellen Nachfolger*innen zur Verfügung stehen oder wegen Unwirtschaftlich- keit. Derzeit ist von städtischer Seite keine Analyse zu dem Thema in Planung. Die Gastronomie hat es zurzeit schwer, Personal zu finden. Die übrigen Rahmen- bedingungen sind ebenfalls schwierig. Die Stadtverwaltung sieht derzeit wenig Handhabe, um hier unterstützen zu können. Der Impuls muss aus der Zivilgesellschaft bzw. einer / einem potentiellen gastronomischen Betreiber*in kommen. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft Ort: Verbindungslinie Rheinstrand- siedlung-Alt-Daxlanden DIE EINWOHNENDEN IN DAXLANDEN IDENTIFIZIEREN SICH MIT IHRER NACHBARSCHAFT. Handlungsfeld Bauen und Wohnen 5 5150 In den Wohngebieten gibt es identitätsstiftende Orte und Treffpunkte. Begegnungsstätten wie beispielsweise Gastronomien sorgen für „Schnittstellen“ zwischen verschiedenen Stadtvierteln. Die Bevölkerung ist durchmischt. Neue Bewohner*innen werden gut im Stadtteil aufgenommen und integriert. Angebote im Wohnumfeld sind für alle Altersgruppen nutzbar. 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 Unterschiedliche Themenabende für Jung und Alt finden mit Musik, Comedy und Kultur statt. Ansprechpersonen für Fragen des Alltags im Stadtteil: z. B. zu Kinderarzt, Schule, Kita, Einkaufsmöglichkeiten etc. Könnte durch Stadtteil- koordination oder Quartiersmanagement übernommen werden. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe Die Stadtteilkoordination ist Ansprechpartnerin und Vermittlerin für alle Angebote, die von städtischer Seite aus angeboten werden. Für andere Themen und An- gebote im Stadtteil, kann die Stadtteilkoordination auch Ansprechpartnerin sein, allerdings ist die fachliche Expertise vor Ort beim Quartiersmanagement oder Bürgerverein größer. Außerdem gibt es den Familienwegweiser, der viele Fragen des Alltags erläutert. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZIELUNTERZIELMASSNAHME AKTIVES GEMEINSCHAFTSLEBEN | ZIELE UND MAßNAHMEN 50 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Ort: Gemeindehaus (Alt-Daxlanden), Rheinstrandhalle, Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Kulturvereine schließen sich in einer Kulturgruppe zusammen. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft Skulpturenkunst im öffentlichen Raum; als „Wanderausstellung“ auch für andere Stadtteile nutzbar. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe 5352 Vermietung eigener Räume erfolgt auch an andere Interessierte. Schaffung eines Kulturzentrums. Veranstaltungen zu Kunst und Kultur in der Presse bewerben und auf die Außenwirkung achten. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Ein Kulturzentrum ist etwas, dass sich aus der Bürgerschaft heraus entwickeln muss. Es braucht eine Vielzahl an künstlerisch engagierten Personen, die sich zusammenschließen und die Verwirklichung in die Hand nehmen. Die Stadt kann dies entsprechend ihrer Haushaltslage unterstützen. Der Impuls für ein Kulturzentrum muss aus der Bevölkerung kommen. ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe 1 KULTURELLE UND KREATIVE AKTIVITÄTEN IN DAXLANDEN WERDEN GEFÖRDERT UND KÖNNEN AN EINEM GEMEINSAMEN ZENTRALEN ORT STATTFINDEN. Es entsteht ein Treffpunkt für unterschiedliche Interessens- und Altersgruppen. Es gibt einen Raum zur öffentlichen und privaten Nutzung. Bestehende Orte und Organisationsstrukturen werden stärker genutzt. Kunst und Kultur sind ein wichtiger Faktor des Freizeitangebotes in Daxlanden. Handlungsfeld Kultur und Freizeit 1.1 1.2 1.3 1.4 ZIELUNTERZIELMASSNAHME AKTIVES GEMEINSCHAFTSLEBEN | ZIELE UND MAßNAHMEN 52 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. DIE SPIEL- UND SPORTANGEBOTE WERDEN AUFGEWERTET UND ERWEITERT. Handlungsfeld Kultur und Freizeit 2.1 2 Stadt und Vereine schaffen gemeinsam Begegnungsorte und Angebote im öffentlichen Raum (Feste oder wechselnde Orte). Für die Umsetzung ist Qualifizierung von Übungsleitern notwendig. Möglichkeiten für „normalen“ Sport wie z.B. Badminton oder Tischtennis schaffen. Info-Center für Daxlanden, um sich über Angebote informieren zu können. Werbung für Vereine im neuen August-Klingler-Areal. Informationen über Aktionen und Veranstaltungen werden kostenlos zur Verfügung gestellt, möglicherweise mit Schaukasten. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Es gibt ein vielfältiges Spiel-/Sportangebot in der Natur. 2.2 Die dafür verfügbaren Räumlichkeiten, wie z.B. die Rheinstrandhalle inkl. Gelände werden renoviert und attraktiv gestaltet. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe Die Initiative muss durch die Bevölkerung oder Vereine kommen, um Feste /Ange- bote anbieten zu können. Ein Info-Center vor Ort in Verantwortung der Stadtverwaltung ist aufgrund von fehlenden finanziellen und personellen Kapazitäten nicht möglich. Einer Einrich- tung eines Info-Centers in der Verantwortung der Zivilgesellschaft mit Hilfe von Vereinen oder ähnlichen wäre denkbar. Die Stadt Karlsruhe bietet verschiedene Online-Angebote an, wo sich über Sportangebote informiert werden kann. Es gibt auf der Homepage der Stadt Karlsruhe unter „Sportangebote der Karlsruher Sportvereine“ eine Vereinsdatenbank, in der sich Sportarten nach Stadtteilen filtern lassen. Außerdem gibt es die Möglichkeit über das Geoportal der Stadt Karlsruhe unter „Sport und Freizeit“ sich alle Sportanlagen der Stadt Karlsruhe anzeigen zu lassen. Tischtennisplatten sind in Daxlanden im öffentlichen Raum bereits vorhanden. Badminton ist eher ein Hallensport, welcher nicht auf öffentlichen Flächen im Freien durchgeführt wird. Eine Erweiterung des Angebotes von öffentlichen Sportanlagen (z.B. Bolzplätze, Tischtennisplatten etc.) ist bei Bedarf bezüglich Machbarkeit und finanziellen Haushaltsmitteln zu prüfen. ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar 5554 ZIELUNTERZIELMASSNAHME AKTIVES GEMEINSCHAFTSLEBEN | ZIELE UND MAßNAHMEN 54 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 5756 Schaffung von offenen (inklusiven) (Sport-) Angeboten Stadt / Vereine / Einrichtungen arbeiten eng zusammen (z.B. über Fördertöpfe). Übungsleiter*innen werden qualifiziert und Übungsleiterausbildungen werden gefördert. In der Folge schaffen Vereine neue Angebote und es gibt mehr Hallenkapazitäten. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Die Teilhabe an (Sport-)Angeboten und die Inklusion werden verbessert. Das Sportangebot, insbesondere für Senior*innen, wird erweitert. 2.3 2.4 UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe Die Vereine können die Übungsleiter*innen im Nachgang ihrer Ausbildung beim Badischen Sportbund und bei der Stadt melden und sich die Ausbildung bezu- schussen lassen (Förderung Übungsleiter*innenausbildung bereits vorhanden). Die Schaffung neuer Angebote obliegt den Vereinen. Bei zu wenig Hallenkapazitä- ten könnten auch outdoor Angebote entwickelt werden. Aktuell werden bzw. wurden neue zusätzliche Hallen durch die Stadt umgebaut und saniert, sodass sowohl die derzeitigen finanziellen Mittel der Stadt, als auch die baulichen Flächen für mehr Hallenkapazitäten ausgeschöpft sind. ZIELUNTERZIELMASSNAHME AKTIVES GEMEINSCHAFTSLEBEN | ZIELE UND MAßNAHMEN 56 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 3.2 Öffentlichkeitsarbeit: Nutzung von Social Media und Verteilen der Infos über ,,Daxlander Blättle“ (Stadtteilzeitung); Plakate, Flyer auslegen + Briefkasteneinwurf; Regionales (Sport-) Event. Infos in den anliegenden Einrichtungen (Schulen / Firmen) verteilen; Kooperationen mit anderen Vereinen initiieren; Schnuppertage / Schnuppertraining anbieten. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Vereine und ihre Angebote werden bekannt gemacht. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft 5958 DIE VIELFÄLTIGE VEREINSLANDSCHAFT WIRD STRUKTURELL UND FINANZIELL GESTÄRKT. Handlungsfeld Kultur und Freizeit 3.1 Leerstehende Räumlichkeiten (z.B alte Fabrikhallen) werden Vereinen zur Verfügung gestellt. Möglichkeiten von Fördergeldern (Stadt, Spenden; Sponsoren) nutzen, um Räumlichkeiten bzw. Anlagen zu modernisieren. Verfügt ein Verein über freie Hallenzeiten oder freie Zeiten für das Außen- gelände, wird ermöglicht, dass andere Vereine diese nutzen können (Idee: ,,Raumbörse“). WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Vereine verfügen über genug Räumlichkeiten. 3 Nutzung von Flächen als Sportstätten durch Bebauungsplan-Verfahren (Nutzungsänderung) ermöglichen. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe Eine Umnutzung der Fläche als Sportstätte ist nicht möglich, da es sich bei dieser Fläche um einen regionalen Grünzug handelt, in dem nichts gebaut werden darf. Die einzige Ausnahme bilden Spielgeräte für Kinder (Spielplatzelemente) und die Elemente für den Skaterpark. Ort: Skaterplatz Daxlanden Die Umsetzung dieser Maßnahme ist davon abhängig wer Eigentümer*in der Flächen ist und ob diese ihre Flächen zur Verfügung stellen wollen. Wenn es sich um keine städti- schen Flächen handelt, hat die Stadtverwaltung keinen Einfluss darauf. ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe ZIELUNTERZIELMASSNAHME AKTIVES GEMEINSCHAFTSLEBEN | ZIELE UND MAßNAHMEN 58 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 6160 ZIELUNTERZIELMASSNAHME AKTIVES GEMEINSCHAFTSLEBEN | ZIELE UND MAßNAHMEN 60 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Strukturen, die das Ankommen in Daxlanden erleichtern, werden aufgebaut und aktiv genutzt. Neu Zugezogene werden in die Nachbarschaft einbezogen und akzeptiert. Handlungsfeld Soziales 6.1 6.2 STRUKTURELLE UNTERSTÜTZUNG ZUR INTEGRATION NEU-ZUGEZOGENER. Spieleabend für Neu-Zugezogene und alle Interessierte organisieren. Wöchentlich oder monatlich gemeinsam kochen oder sporadische Hand- arbeitsgruppe ins Leben rufen. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe 6 Ort: Kinder- und Jugendhaus West Ein Pilotprojekt für Spiele- und Kreativabende (monatlich im Wechsel) für alle Einwohnenden ist im Bürgerzentrum Daxlanden-Stadtteilhaus ab März 2025 gestartet. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 6362 Abb. 9: Ergebnisdarstellung zu „Grundversorgung“ A T T R A K T I V E T R E F F P U N K T E S T A D T T E I L Z E N T R U M Z W I S C H E N - / U M N U T Z U N G V O N L E E R S T A N D V E R S O R G U N G S E I N R I C H T U N G E N GASTRONOMIE GASTRONOMIE KINDERGARTEN WC S I C H E R E R R A D W E G i I N F O R M A T I O N I N T E R M O D A L E M O B I L I T Ä T + Daxlanden soll eine zukunftsfähige Grundversorgung erhalten, die den Alltag erleichtert und die Lebensqualität steigert. Ziel ist eine verlässliche Infrastruktur für alle Generationen, die sowohl die Nahver- sorgung als auch soziale und technische Aspekte berücksichtigt. Ein ausgewogenes Angebot an Einkaufs- möglichkeiten, Märkten und Gastrono- miebetrieben soll die tägliche Versorgung sichern. Zur Stärkung des lokalen Gewer- bes sollen leerstehende Ladenflächen wiederbelebt und attraktive Bedingungen für Unternehmen geschaffen werden. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die soziale Infrastruktur mit Angeboten für Betreuung, Bildung und Pflege. Kinderta gesstätten und Schulen sollen mit aus reichend Personal und modernen Räum lichkeiten ausgestattet werden. Ergänzend sollen alternative Betreu- ungsangebote und gezielte Unterstüt- D - GRUNDVERSORGUNG zungsmaßnahmen für Familien entwickelt werden. Auch die Mobilität spielt eine entschei- dende Rolle. Verbesserte öffentliche Verkehrsanbindungen sowie sichere, gut ausgebaute Radwege sollen die Er- reichbarkeit innerhalb und außerhalb des Stadtteils erleichtern. Gleichzeitig soll die nachhaltige Mobilität durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge gefördert werden. Insgesamt soll die Grundversorgung so weiterentwickelt werden, dass sie den Bedürfnissen aller gerecht wird. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Wirtschaft und Zivilgesellschaft soll eine gut vernetzte Infrastruktur erreicht werden, die hohe Lebensqualität und soziale Teilhabe ermöglicht. 6564 ZIELUNTERZIELMASSNAHME GRUNDVERSORGUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 64 EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG E-Mobilität wird durch eine flächendeckende Bereitstellung von Ladesäulen gestärkt. Der Internetzugang ist in hohem Standard (5G) für alle sichergestellt. Handlungsfeld Wirtschaft und Versorgung 1.1 1.2 DIE TECHNISCHE INFRASTRUKTUR IST FLÄCHENDECKEND AUSGEBAUT. Öffentliche Parkplätze werden mit Ladesäulen bestückt. Die Nutzung von 5G Masten muss von der Stadt freigegeben werden. In Nebenstraßen werden Laternen mit Ladesäulen ausgestattet. Ladesäulen werden von Privatanbietern bereitgestellt, sodass städtische Gelder gespart werden können. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR 3 1 UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe Umsetzung im Rahmen des vom Gemeinderat beschlossenen Rahmenkonzepts für den Ausbau von Ladeinfrastruktur. Im Herbst 2024 wurde eine Fortschreibung dieses Konzeptes beschlossen, an dem sich die langfristige Umsetzung orientieren wird. Die Stadt identifiziert öffentliche Flächen oder Betreiber*innen von Ladeinfra- struktur können Flächen zur Prüfung bei der Stadtverwaltung einreichen. Diese werden in das „Flächentool“ des Bundes eingestellt, wo sich potentielle Betreiber daraufhin melden können. Die Stadt selbst betreibt keine Ladeinfrastruktur. [Siehe Rahmenkonzept für den Ausbau öffentlicher und öffentlich zugänglicher E-Ladeinfrastruktur der Stadt Karlsruhe.] Der Ablauf zur Errichtung von 5G Masten ist gesetzlich geregelt. Gemäß § 7a, 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) sind die Kommunen am Ausbau der Mobilfunknetze zu beteiligen. Das bedeutet die Mobilfunkanbieter wenden sich in zwei Schritten an die Stadt Karlsruhe. Zunächst mit einer Suchanfrage hinsichtlich einer Fläche in einem bestimmten Suchkreis. Die Stadt hat die Möglichkeit eine eigene Liegenschaft dem Mobilfunkanbieter anzubieten. Wenn die Stadt keine geeignete Fläche in dem entsprechend Suchkreis hat, kann der Mobilfunkanbieter auch eine private Fläche dafür erwerben. Im zweiten Schritt wende sich der Mobilfunkanbieter mit der konkreten Fläche (Mobilfunkstandort) wieder an die Stadt. Dieser wird dann von verschiedenen städtischen Fachämtern auf Eignung geprüft. Eine Integration von Ladesäulen in öffentlichen Straßenlaternen ist nicht sinnvoll da es nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand technisch umsetzbar wäre. Außerdem ist das Straßenbeleuchtungsnetz nicht für eine ergänzende Ladeleistung für das Laden von Elektrofahrzeugen ausgelegt. Darüber hinaus wäre das Laden von Fahrzeugen nur möglich, wenn die Straßen- laterne eingeschaltet ist, somit nur nachts. ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe 6766 ZIELUNTERZIELMASSNAHME GRUNDVERSORGUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 66 EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Das Angebot an Nahversorgung ist ausreichend und bedarfsgerecht. Handlungsfeld Wirtschaft und Versorgung 3.1 DIE NAHVERSORGUNG UND VERSORGUNGSINFRASTRUKTUR DES TÄGLICHEN BEDARFS WERDEN IM STADTTEIL ABGEDECKT. Neue Bäckereien werden ,,angeworben“ bei der Neuvermietung von Ladenflächen; Gegebenenfalls gibt es einen Bäckerwagen. Der Marktstand auf dem Kirchplatz zieht auch auf einen Ort in der Rhein- strandsiedlung. Lieferdienste wie Gorillas oder Flink werden ausgeweitet auf ganz Daxlanden. An zentralen Plätzen werden mehr öffentliche und behindertengerechte Toiletten eingerichtet. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe 3 3 UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft In Daxlanden ist schon ein Markt etabliert. Für einen weiteren Markt gibt es derzeit keine Beschicker mit freien Kapazitäten. Den Lieferdienst Gorillas gibt es nicht mehr in Karlsruhe. Es gibt bereits Liefer- dienste die auch in Daxlanden ausliefern. Es handelt sich jeweils um wirtschaftli- che Entscheidungen der Lieferdienste, welche Stadtteile beliefert werden. In Daxlanden gibt es zum Zeitpunkt der Erstellung des Stadtteilentwicklungs- konzeptes 6 Bäckereien. Die Stadtverwaltung hat auf die Neuvermietung von Ladenflächen von privaten Eigentümern keinen Einfluss. Für einen Bäckerwagen gibt es derzeit keinen Beschicker mit freien Kapazitäten. Nahversorgungsmöglichkeiten sind für alle fußläufig erreichbar. 3.2 Wiederbelebung der Supermärkte im Bereich des Kirchplatzes. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe In der alten Treff 3000 Filiale befindet sich heute die Bäckerei Badisch Backstub. Anderweitige Flächen für eine wirtschaftliche Betreibung eines Lebensmittelmark- tes sind vor Ort nach aktuellem Kenntnisstand nicht verfügbar. Generell kann die Stadt nicht in die Privatautonomie eingreifen und hat insofern keine Möglichkeit z.B. Laden-/Gastronomie-Ansiedelung zu beeinflussen. 6968 ZIELUNTERZIELMASSNAHME GRUNDVERSORGUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 68 EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Die flächendeckende ärztliche Versorgung für alle ist sichergestellt. Leerstehende Geschäfte und „Ladenzeilen“ werden wiederbelebt. 3.3 3.4 Der Rückbau der Ladengeschäfte zu Wohnraum wird gebremst. Leerstehende Flächen werden [temporär] als Ateliers / Galerien den künst- lerischen Hochschulen oder anderen künstlerischen Gruppen angeboten. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Die Umsetzung dieser Maßnahme ist davon abhängig wer Eigentümer*in der Flächen ist und ob diese ihre Flächen zur Verfügung stellen wollen. Wenn es sich um keine städtischen Flächen handelt, hat die Stadtverwaltung keinen Einfluss darauf. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIGZivilgesellschaft Die Stadt kann nicht in die Privatautonomie eingreifen und hat insofern keine Möglichkeit diesen Umstand zu beeinflussen. Kirchplatz wird attraktiver gestaltet, ein Spielplatz dient dabei als „Magnet“, um Menschen auf den Platz zu bringen. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft Der Bedarf eines zusätzlichen Kinderspielplatzes in Nachbarschaft zur Schule wird nicht gesehen, da an der Schule bereits ein Spielplatz vorhanden ist. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 7170 1 Ortsübergreifende Kampagnen und Vorträge zu Eltern-Schüler-Themen, wie z.B. zum Thema Mobbing. Schulhöfe werden so unterteilt, dass sie nachmittags für alle geöffnet werden können. Adam-Remmele-Schule bietet verschiedene Angebote wie Krabbelgruppe an. Die Angebote werden in die Volkshochschule (VHS) aufgenommen und durch diese angeboten und beworben. Es müssen mehr Personalplätze für Sozialarbeiter*innen (Mobbingbeauf- tragte) gestellt und geschult werden. Die Schulen sind bedarfsgerecht mit Schulsozialarbeit ausgestattet. Die Räumlichkeiten der Schulen können außerhalb der Schulzeiten genutzt werden. 1.1 1.2 WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar DAXLANDEN HAT MODERNE UND BEDARFSGERECHT AUSGESTATTETE SCHULEN. Handlungsfeld Bildung UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft Der (Schulische) Ganztag ist bis 17 Uhr und in den Ferien. Daher ist keine Öffnung für die Öffentlichkeit vorgesehen. Es werden absehbar keine neuen Stellen geschaffen. Allerdings stellt sich die Schulsozialarbeit inhaltlich beim Thema Mobbing anders auf und schult ihr Perso- nal in 2025 und 2026 intensiv zu diesem Thema. Die Umsetzung erfolgt nicht durch die Adam-Remmele-Schule. Die Adam-Re- mele-Schule benötigt die Räume für den Ganztagsbetrieb an der Schule. Es gibt bereits verschiedene Eltern-Kind-Treffpunkte in Daxlanden (Startpunkt Elterncafé, Eltern-Kind-Café im Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus; Spielplatzgesprä- che organisiert durch das Kinder- und Familienzentrum Thomas-Mann-Straße). ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZIELUNTERZIELMASSNAHME GRUNDVERSORGUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 70 EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 7372 Zusätzliche Stellen zur Betreuung werden geschaffen und Räume in der Schule bereitgestellt. Ausreichend Budget für Küche bzw. Kochutensilien werden bereitgestellt. Nachmittagsbetreuung ist Teil des schulischen Angebotes.1.3 WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Wird im Projekt Schulkind-Bildungs- und Betreuungssystem (SKiBB) bearbeitet Eine Umsetzung ist im Rahmen des Ganztagesförderungsgesetzes ab Schuljahr 2026/2027 vorgesehen. Ist bereits im Schulbudget enthalten. ZIELUNTERZIELMASSNAHME GRUNDVERSORGUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 72 EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 7574 ES GIBT VIELFÄLTIGE ANGEBOTE FÜR KINDERBETREUUNG MIT AUSREICHEND PLATZANGEBOT. Attraktive Löhne, mehr Kitas, mehr Personal. Es gibt bessere Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende, welche durch die Stadt übernommen werden. Die Anzahl an Betreuungsplätzen entspricht dem vorhandenen Bedarf. Alternative Angebote zur Kinderbetreuung sind etabliert. 2.1 2.2 Handlungsfeld Bildung WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Die Stadtverwaltung hat diese drei komplexen Themen im Blick. Alle drei Hand- lungsfelder werden entsprechend der Haushaltslage sowie den Möglichkeiten aufgrund von externen Einflüssen wie zum Beispiel der Tarifvertrag für den Öffent- lichen Dienst, die aktuelle Arbeitsmarktlage oder der Personalschlüssel für Kitas (Landesjugendamt) umgesetzt. Es gibt bereits ein großes Spektrum an Weiter- und Fortbildungsangeboten für die Mitarbeitenden von Kitas, welche innerhalb eines festgelegten Budgets städtisch gefördert werden. ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe 2 ZIELUNTERZIELMASSNAHME GRUNDVERSORGUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 74 EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 7776 DIE DASEINS-VORSORGE FÜR ALLE BEWOHNER*INNEN IN DAXLANDEN IST DURCH VERSORGUNGSEINRICHTUNGEN UND SOZIALE INFRASTRUKTUR SICHERGESTELLT. 1 Soziale Einrichtungen wie Pflege, Kita, Schule, Ärzte sind in ausreichender Zahl vorhanden. Die soziale Infrastruktur wird durch ein breites Angebot den verschiedenen Bedarfen gerecht. Das Angebot an Versorgung und sozialer Infrastruktur wird regelmäßig an die qualitativen und quantitativen Bedarfe angepasst. 1.1 1.2 1.3 Die Stadt / Volkswohnung erwirbt Grundstücke, um z. B. ein medizinisches Versorgungszentrum anzusiedeln. Aufstellen von Infotafeln zur Infrastruktur im Stadtteil (Läden, Handwerk, Haltestellen, Ärzte, öffentliche Toiletten). Handlungsfeld Bauen und Wohnen WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Ein Pilotprojekt wurde über den Verfügungsfonds zum Stadtteilentwicklungspro- zess beantragt. (Umsetzung durch Bürgerverein?) Dies ist derzeit nicht von Seiten der Stadtverwaltung vorgesehen. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft ZIELUNTERZIELMASSNAHME GRUNDVERSORGUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 76 EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Erhalt und Erneuerung von Einkaufsmöglichkeiten unterstützen. 1.1 ES WERDEN ANREIZE ZUR ANSIEDLUNG VON GESCHÄFTEN UND RESTAURANTS GESCHAFFEN. 1 Handlungsfeld Soziales 7978 Anreize zur Ansiedlung von Geschäften schaffen. 1.2 Geschäfte sollen gezielt angeworben werden mit einer Bedarfsanalyse. Eventuell sollte es auch Co- Working- Spaces für die Geschäfte geben. Attraktive Standorte und Objekte anbieten sowie aktiv auf potentielle Gewerbetreibende zugehen. Einwohnende gründen eine Dorfladen-Genossenschaft. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft ZIELUNTERZIELMASSNAHME GRUNDVERSORGUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 78 EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Die Stadt Karlsruhe verfügt über eine Vermittlungsdatei, wo suchende Gewerbe- treibende und anbietende Gewerbetreibende zusammengebracht werden können. Andere Maßnahmen sind derzeit nicht in Planung. Die Stadt Karlsruhe verfügt über eine Vermittlungsdatei, wo suchende Gewerbe- treibende und anbietende Gewerbetreibende zusammengebracht werden können. Eine weitere Einflussname durch die Stadtverwaltung ist nicht möglich. 8180 Es ist eine Überprüfung der Örtlichkeiten im Detail erforderlich. Ort: Rheinstrandsiedlung + Innerorts Daxlanden Es ist eine Überprüfung der Örtlichkeiten im Detail erforderlich. 3 Der ÖPNV, also Busverkehr und Straßenbahn, wird ausgebaut und gestärkt. Der Radverkehr wird gefördert und das Angebot für Radfahrende verbessert. Die Attraktivität für Fußgänger*innen wird verbessert, vor allem hinsichtlich der Barrierefreiheit. 3.1 3.2 3.3 DIE INFRASTRUKTUR UND MOBILITÄTSANGEBOTE WERDEN AUSGEBAUT UND VERBESSERT. Busverkehr als Ergänzung zur Verbindung innerhalb des Stadtteils wofür Haltestellen ausgebaut werden. Eine Buslinie für den Hammweg wird eingeführt. Radweg ausbauen in der Rheinstrandsiedlung (mit Fußgängerüberwegen; vor allem für Kinder sicherer machen). Der Übergang an der Grünwinkel Kreuzung Lindenstraße wird für Radverkehr sicherer gemacht. Handlungsfeld Mobilität WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe Eine langfristige Umsetzung wird derzeit untersucht und wird in der Netzentwick- lung 2030 berücksichtigt. Voraussetzung für die Umsetzung sind die Finanzierung der Busse, verfügbare Busfahrer*innen und barrierefreie Haltestellen. Eine Buslinie im Bereich Hammweg ist derzeit nicht vorgesehen. ZIELUNTERZIELMASSNAHME GRUNDVERSORGUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 80 EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 8382 Abb. 10: Ergebnisdarstellung zu „Erreichbarkeit“ A N B I N D U N G D E R S C H U L E N V E R N E T Z U N G F A H R G E M E I N S C H A F T E N STADTTEILBUS R A D W E G T R E F F P U N K T E SHARE Die Erreichbarkeit innerhalb Daxlandens sowie zu angrenzenden Gebieten soll ver- bessert werden, um Mobilität komfortabler und nachhaltiger zu gestalten. Im Fokus soll dabei eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, der Ausbau von Fuß- und Radwegen sowie die erleichterte Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen und Naherholungsgebiete stehen. Besonders die Vernetzung der Stadtviertel, insbesondere in Ost-West-Richtung, ist ein zentrales Anliegen. Neue Nahver- kehrsverbindungen, etwa eine zusätzliche Buslinie, sowie innovative Mobilitätsan- gebote wie Rufbusse oder quartiersbezo- gene Sammeltaxis sollen das bestehende Angebot ergänzen. Zudem sollen fußläu- fig erreichbare Geschäfte, Arztpraxen und andere Versorgungseinrichtungen den Alltag erleichtern. Der Ausbau sicherer Radwege soll Wege zu Bildungseinrichtungen und Naherho- E - ERREICHBARKEIT lungsgebieten verbessern. Ergänzend dazu wird angestrebt, Fußwege barrierefrei zu gestalten, um eine unkomplizierte Fortbe- wegung für alle zu ermöglichen. Auch die Anbindung an Bildungsorte außerhalb des Stadtteils spielt eine wich tige Rolle. Schulbusse, optimierte Nahver kehrspläne und organisierte Fahrgemein schaften sollen Kindern und Jugendlichen sichere Schulwege bieten. Zusätzlich sollen neue, gut erreichbare Treffpunkte entstehen, die zum Verweilen einladen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Verkehrsbetrieben und weiteren Akteur*innen soll eine funktiona- le, umweltfreundliche Mobilitätsstruktur schaffen, die den Bedürfnissen aller Generationen gerecht wird. Ein Treffpunkt ist im Rahmen der Arbeitsgruppe Spiel, Sport, Bewegung und Mobilität in Daxlanden am Kinder- und Jugendhaus West entstanden. Konkrete Vorschläge für weitere Maßnahmen können von der Zivilgesellschaft zu gezielten Flächen eingebracht werden. Diese müssen anschließend von den jeweils zuständigen Ämtern geprüft werden. Treffpunkte mit und ohne Konsummöglichkeit sorgen für Aufenthaltsqualität. 2.4 Schaffung eines Stadtteil-Zentrums. Treffpunkte (wettergeschützt) auf schönen öffentlichen Plätzen schaffen. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft Die Stadt kann nicht in die Privatautonomie eingreifen und hat insofern keine Möglichkeit z.B. Laden-/Gastronomie-Ansiedelung zu beeinflussen. Davon unab- hängige Maßnahmen zum Aufbau eines Stadtteilzentrums in Daxlanden sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorgesehen. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft 8584 Vorhandene Stadtteilzentren sind belebt und bieten eine fußläufige Grundversorgung. Neue Areale bilden neue Stadtteilzentren und werden in den Stadtteil integriert. Es gibt eine Verbindung zwischen den Stadtteilen, v.a. in Ost-West-Richtung. 2.1 2.2 2.3 ES GIBT BELEBTE UND MITEINANDER VERNETZTE ZENTREN IM STADTTEIL. Ein „Nachbarschafts-Café in die neuen Areale (wie August-Klingler-Areal) integrieren. Schaffung von passenden ÖPNV-Konzepten: Rufbus (ggf. autonom), Ortsteil-Taxi, Free-Floating Stadtmobil. 3 2 Handlungsfeld Wirtschaft und Versorgung WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft Die Verantwortlichkeit für die aufgezählten Modelle ist unterschiedlich. Ein Ortsteilbus in Form eines Bürgerbusses liegt in der Verantwortlichkeit der Zivilge- sellschaft. Das Model Free-Floating-Stadtmobil obliegt dem Anbieter Stadtmobil. Der Rufbus fällt in die Zuständigkeit der Verkehrsbetriebe Karlsruhe. Ein Rufbus könnte durch die Verkehrsbetriebe Karlsruhe langfristig umgesetzt werden. Dies ist abhängig von der tatsächlichen Nachfrage und Finanzierbarkeit, welche untersucht werden muss. Eine Organisation durch Vereine ist denkbar. ERREICHBARKEIT | ZIELE UND MAßNAHMEN 84 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Das Angebot an Nahversorgung ist ausreichend und bedarfsgerecht. Nahversorgungsmöglichkeiten sind für alle fußläufig erreichbar. 3.1 3.2 DIE NAHVERSORGUNG UND VERSORGUNGSINFRASTRUKTUR DES TÄGLICHEN BEDARFS WERDEN IM STADTTEIL ABGEDECKT. Eine Buslinie zwischen Daxlanden und Grünwinkel. 3 3 Handlungsfeld Wirtschaft und Versorgung WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Eine langfristige Umsetzung wird derzeit untersucht und wird in der Netzentwick- lung 2030 berücksichtig. Voraussetzung für die Umsetzung sind die Finanzierung der Busse, verfügbare Busfahrer*innen und barrierefreie Haltestellen. ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe Für die Sicherstellung der ambulanten Versorgung ist grundsätzlich die Kasse- närztliche Vereinigung Baden-Württemberg zuständig. Ihr obliegt es Niederlassung zu genehmigen und für eine ausreichende Anzahl an ambulant tätigen Ärzt*innen in Verhältnis zu Anzahl an Einwohner*innen zu sorgen. Die Stadt Karlsruhe hat dementsprechend nur wenig bis kaum Einfluss auf die Ansiedlung von Ärzt*innen. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg unterstützt jedoch mit dem neuen Programm „Ziel und Zukunft“ finanziell die Niederlassung oder Anstellung in der hausärztlichen Versorgung in (drohend) unterversorgten Regionen. Die Stadt Karlsruhe trägt im Rahmen freiwilliger Maßnahmen zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung im Raum Karlsruhe bei. Anfang 2023 wurde daher der Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin Region Karlsruhe gegründet, um die Region nach außen stärker zu bewerben, angehende Hausärzt*innen zu gewinnen und sie an die Region zu binden. 8786 Die flächendeckende ärztliche Versorgung für alle ist sichergestellt. 3.3 Ärzte in großen Wohnorten direkt bei den Menschen schaffen; attraktivere Preise für potentielle Arztpraxen. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ERREICHBARKEIT | ZIELE UND MAßNAHMEN 86 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 8988 Leerstehende Geschäfte und „Ladenzeilen“ werden wieder belebt. 3.4 Mehr Werbung online bzw. im Internet zu leerstehenden Geschäften schal- ten, um mehr Geschäfte in den Stadtteil zu bringen. Attraktivere Preise für leerstehende Geschäfte durch Stadt ermöglichen. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Die Stadt Karlsruhe verfügt bereits über eine Vermittlungsdatei, wo suchende Gewerbetreibende und anbietende Gewerbetreibende zusammengebracht wer- den können. Diese ist jedoch nicht öffentlich im Internet einsehbar. In der Regel kümmern sich die privaten Eigentümer*innen selbst um die Bewerbung ihre leeren Geschäftsflächen. In der Regel handelt es sich um private Immobilieneigentümer*innen. Eine Einflussnahme durch die Stadtverwaltung ist nicht möglich. ERREICHBARKEIT | ZIELE UND MAßNAHMEN 88 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Es muss, zum Beispiel im Rahmen einer Ortsbegehung, geklärt werden, um welche Stelle es sich genau handelt. Anschließend müssen die Gegebenheiten und Möglichkeiten überprüft werden. 9190 1 Die Erreichbarkeit von Geschäften und Versorgungsangeboten, besonders zu Fuß, ist gut. 1.1 DIE ERREICHBARKEIT WICHTIGER ZIELE IM STADTTEIL UND DER NACHBARSTADTTEILE IST GEWÄHRLEISTET. Autonome Bahnen und Busse, um Personalmangel entgegenzuwirken. Ruftaxi: (ehrenamtliche) Sammeltaxi schaffen. Bürgersteig beim Lebensmittel-Discounter Penny absenken, damit Rad- fahrende nicht auf dem Bürgersteig fahren müssen. Stadtmobil: Angebot ,,Stadtflitzer“ auch in Daxlanden anbieten. Handlungsfeld Mobilität WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe Aktuell laufen Forschungsprojekte zum Thema autonomen Fahren. Bisher gibt es bereits ein Pilotprojekt zu autonomen Bussen in Dammerstock. Je nachdem wie die Forschungsergebnisse ausfallen, wäre eine Umsetzung langfristig denkbar. Der Fokus in Daxlanden liegt auf stationsbasiertem Carsharing. Die Stadtflitzer sind erst möglich, wenn ein hoher Kundenstamm in Daxlanden existiert und dienen als Ergänzung zum stationsbasierten System. Darüber hinaus gibt es folgende Planungen von Stadtmobil im Bereich Daxlanden: - 2025 Eröffnung einer neuen Station im August-Klingler-Areal mit 4 Verbrennern und 1 Elektrofahrzeug. - 2027 Eröffnung einer neuen Station am Bauprojekt Buschwiesenweg mit 2 Ver- brennern und 2 Elektrofahrzeugen. - Suche eines Standortes für eine neue Stadion im Bereich Inselstraße. ERREICHBARKEIT | ZIELE UND MAßNAHMEN 90 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Das Radverkehrsnetz wird fortgeschrieben. Das Fußverkehrskonzept wird zum Zeitpunkt des STEK-Prozesses erarbeitet. In der Rheinhafenstraße wurden neue Radfahrstreifen markiert. In der Eckenerstraße wird eine Radschnellverbindung gebaut. Mängel können über die KA-Feedback-App gemeldet werden. 9392 Die Stadtteile sind gut untereinander verbunden. Im öffentlichen Nahverkehr wird eine Querverbindung im Stadtteil ermöglicht. 1.2 1.3 Die Fuß- und Radwegverbindungen werden ertüchtigt und ausgebaut. Stadtteilbus Linie in Daxlanden. Eine Buslinie zwischen Daxlanden und Grünwinkel. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft Eine mögliche Option zur Umsetzung eines Stadtteilbusses wäre ein Bürgerbus. Die Umsetzung eines solchen Bürgerbusses wäre Aufgabe der Zivilgesellschaft. Eine langfristige Umsetzung wird derzeit untersucht und wird in der Netzentwick- lung 2030 berücksichtigt. Voraussetzung für die Umsetzung sind die Finanzierung der Busse, verfügbare Busfahrer*innen und barrierefreie Haltestellen. ERREICHBARKEIT | ZIELE UND MAßNAHMEN 92 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 9594 Die Erreichbarkeit der Naherholungsflächen mit ÖPNV ist gewährleistet. 3.1 DIE NATUR IN UND UM DAXLANDEN IST GUT ERREICHBAR UND LÄDT DURCH AUFENTHALTSQUALITÄT ZUM VERWEILEN EIN. Zusätzliche ÖPNV Haltestellen an verschiedenen Naherholungsflächen, wie Spielplätzen, Versorgern, etc. schaffen. Handlungsfeld Natur und Umwelt WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft 3 ERREICHBARKEIT | ZIELE UND MAßNAHMEN 94 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 9796 BILDUNGSORTE AUSSERHALB UND INNERHALB DES STADT- TEILS SIND SICHER UND LEICHT ERREICHBAR. An der Kreuzung Agathenstraße / Rheinhafenstraße wird eine Tafel und Spiegel für Geschwindigkeitskontrolle sowie Verkehrszeichen oder Auto- bremse installiert. ,,Sonderbahnen“ zu meistbesuchten Schulen zu gegebenen Uhrzeiten, z. B. 7.00 - 7.40 Uhr. Realschule soll mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Die Radwegeverbindungen werden ausgebaut. Die Verbindung zu allen weiterführenden Schulen ist optimiert. 5.1 5.2 5 Handlungsfeld Bildung WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe Nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung dürfen Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs, wozu auch Geschwindigkeitsreduzierungen zählen, nur ange- ordnet werden, wenn auf Grund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht. Die Gefahrenlage kann sich unter anderem aus der Streckenführung, den Unfallzahlen oder dem Ausbauzustand der Straße ergeben. In der Agathenstraße/ Rhein- hafenstraße kann keine Gefahrenlage erkannt werden. Die Verkehrsführung ist eindeutig geregelt. Alle erforderlichen Verkehrszeichen sind vorhanden. Ein Verkehrsspiegel ist im Kreuzungsbereich Agathenstraße/ Rheinhafenstraße ebenso bereits vorhanden. Zu Geschwindigkeitsanzeigetafeln können wir mitteilen, dass die vorhandenen Geschwin- digkeitstafeln des Ordnungs- und Bürgeramtes bereits alle an vorab speziell ausgewählten Örtlichkeiten platziert sind. Eine Veränderung der Standorte der Tafeln ist aktuell nicht vorgesehen. Ort: Kreuzung Agathenstraße / Rheinhafenstraße ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ERREICHBARKEIT | ZIELE UND MAßNAHMEN 96 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 9998 KIT-Außenstelle mit Studentenwohnheim gründen, um Überalterung entgegenzuwirken. Organisatorische und finanzielle Förderung von Fahrgemeinschaften zu Bildungsorten. Schulbusse für schlecht angebundene Bildungsorte einsetzen. Mehr Schilder, Tafeln und Plakate für Bildungsorte und -angebote werden aufgestellt und die digitale Sichtbarkeit (Karlsruhe-App) wird verbessert. Ein alternatives Angebot zur Verbesserung der Erreichbarkeit der Bildungsorte ist aufgebaut. Durch Hinweise und räumliche Wegweisung wird auf Bildungsorte und -angebote aufmerksam gemacht. 5.3 5.4 WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Die Stadt Karlsruhe hat derzeit keine Möglichkeit dies finanziell oder personell zu unterstützen. Es ist keine Umsetzung durch die Stadtverwaltung möglich. ERREICHBARKEIT | ZIELE UND MAßNAHMEN 98 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 101100 Abb. 11: Ergebnisdarstellung zu „Gestaltung öffentlicher Raum“ S I C H E R H E I T U N D F A I R N E S S P F L E G E U N D A U F E N T H A L T S Q U A L I T Ä T A K T I V I E R U N G D E R F R I T S C H L A C H S T A D T E I N G Ä N G E A T T R A K T I V E S P I E L P L Ä T Z E 30 S P O R T P F A D RADWEG „gegenseitige Rücksichtnahme“ Daxlanden soll in den kommenden Jahren durch eine ansprechende Gestaltung des öffentlichen Raums noch lebenswerter und einladender werden. Im Mittelpunkt stehen die Aufwertung von Naherholungsgebieten, die Modernisierung von Spiel- und Sport- flächen sowie eine nachhaltige Verkehrs- und Stadtplanung. Die Fritschlach soll als Erholungsgebiet gestärkt werden – unter anderem durch Führungen, Hinweisschilder und eine behutsame Öffnung für Schulen und Kitas. Auch die historische Bedeutung Alt-Daxlandens könnte durch gezielte Tourismusangebote stärker in den Fokus rücken. Spielplätze sollen modernisiert, sinnvoll zusammengeführt und um neue Angebote ergänzt werden. Saubere, gut ausgestattete Sport- und Spielflächen sollen die Aufenthaltsqualität für alle Altersgruppen verbessern. Die Gestaltung des öffentlichen Raums F - GESTALTUNG ÖFFENTLICHER RAUM soll mehr Begrünung, klar definierte Stadteingänge und ein fahrradfreundliches Wegenetz vor. Eine Reduzierung des Au- toverkehrs sowie barrierefreie Gestaltung sollen den Stadtraum für alle zugänglicher machen. Besonderes Augenmerk soll auf der Ver- kehrssicherheit liegen, insbesondere für Kinder und ältere Menschen. Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, Zebrastreifen und sichere Übergänge sollen umgesetzt werden. Gleichzeitig soll durch Aufklärung die gegenseitige Rück- sichtnahme im Straßenverkehr gefördert werden. Die Grünflächen in und um Daxlanden sollen gepflegt, erhalten und für alle nutzbar gemacht werden. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Zivilgesellschaft soll Daxlanden als lebenswerter, naturnaher Stadtteil weiter- entwickelt werden. DAXLANDEN WIRD ALS NAHERHOLUNGSGEBIET BEKANNT GEMACHT UND AUFGEWERTET. Handlungsfeld Kultur und Freizeit 4.1 4.2 Es könnten Führungen angeboten werden, unter Beachtung der Naturschutzgebiete in der Fritschlach. Fritschlach touristisch nutzen: Hinweisschilder aufstellen, Führungen anbiete und Vorträge halten. Mit Hochwasserschutz kombinieren. Hinweisschild zur Infrastruktur Daxlandens auf dem Wohnmobilstellplatz Rappenwört aufstellen. Streuobstwiesen in der Fritschlach für die Nutzung der Schulen und Kitas freigeben. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Die Maßnahme wird bereits umgesetzt. Die Zugänglichkeit zu Streuobstflächen für Schulen und Kitas, sowie andere gemeinnützige soziale Organisationen ist bereits durch Patenschaften realisiert und etabliert in Daxlanden. Da sich der Parkplatz in einem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) befindet, muss überprüft werden, ob ein Hinweisschild baulich zulässig ist. Die Fritschlach wird attraktiviert und wirkt als Anziehungspunkt für Besucher*innen. Alt-Daxlanden und die Entstehungsgeschichte wird als Touristenattraktion genutzt. 4 UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe Streuobstwiesen in der Fritschlach für die Nutzung der Öffentlichkeit freigeben. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Eine Umsetzung ist nicht möglich, da die meisten Flächen, auf denen sich die Streuobstwiesen befinden, Flächen in Schutzgebieten (Fritschlach) sind. Ein Ver- lassen der Wege ist in Schutzgebieten nicht vorsehen, weswegen eine öffentliche Nutzung nicht möglich ist. Bei Patenschaften können Ausnahmegenehmigungen erteilt werden, weswegen eine Nutzung nur über städtische Patenschaften mög- lich ist. ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar 103102 GESTALTUNG ÖFFENTLICHER RAUM | ZIELE UND MAßNAHMEN 102 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG DIE SPIELPLÄTZE WERDEN MODERNISIERT UND NEU IN HAUPT- UND NEBENSPIELPLÄTZE GEORDNET. Handlungsfeld Kultur und Freizeit 5.1 5.2 5.3 Sportpfad wird verbessert: Abfallbehälter aufstellen, Geräte optimieren, aufwerten und freilegen. Spielplatz auch für kleinere Kinder mit passenden Spielgeräten schaffen. Spielplatz an der Rheinstrandhalle ergänzen mit einem größeren Spielgerät (wie das entfernte Schiff). WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe Öffentliche Spiel- und Sportflächen werden erhalten bzw. verbessert und sauber gehalten. Vorhandene Spielplätze werden sinnvoll gebündelt und neu geordnet. Die Spielangebote werden durch kleinere Maßnahmen ergänzt und aufgewertet. 5 UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft Das Schiff wurde bereits ersetzt durch eine Spielgerätekombination mit Rutsche und Sandbaustelle Die Freifläche neben dem Bolzplatz Bäumlesäcker eignet sich aufgrund der Nähe zur B36 sowie unterirdischen Leitungsverläufen und die Nähe zum Umspannhaus nicht als zusätzlicher Spielbereich. Der Kinderspielplatz Bäumlesäcker wird in den kommenden Jahren in Teilen saniert. Die Spielfläche neben St. Barbara ist keine städtische Fläche. Ort: St. Barbara (B36), Bolzplatz Bäumlesacker 105104 Der Sportpfad wurde vor rund 5 Jahren mit neuen Geräten ausgestattet. Da der Sportpfad im Naturschutzgebiet liegt, sind die Möglichkeiten der Umsetzung von Geräten sehr begrenzt. Der Sportpfad wurde damals zusammen mit dem KIT, Bürgerverein Daxlanden und weiteren Akteuren geplant und umgesetzt. Schilder auf denen Übungen abgebildet sind, wurden sofort beschädigt und beschmiert, sodass diese abgebaut werden mussten. Die Stationen werden jährlich geprüft. Aktuell ist keine Erneuerung vorgesehen. Ort: Hammweg und Jagdgrund GESTALTUNG ÖFFENTLICHER RAUM | ZIELE UND MAßNAHMEN 104 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG DIE LEBENSQUALITÄT IN DAXLANDEN WIRD DURCH UMFELDGESTALTUNG ERHÖHT. DIE LEBENSQUALITÄT IN DAXLANDEN WIRD DURCH UMFELDGESTALTUNG ERHÖHT. 3 Die Aufenthaltsqualität wird durch Reduktion des Autoverkehrs und der Stellplätze im öffentlichen Raum gesteigert. Die Gestaltung des öffentlichen Raums ist verbessert, insbesondere durch Begrünung. Die Stadteingänge sind klar definiert. Die Aufwertung der Straßen und Wege sorgt für eine fahrradgerechte Stadt. Die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ist gewährleistet und räumliche Barrieren werden sukzessive abgebaut. 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 Stadteingänge verorten und benennen. Fahrradwege klar kennzeichnen, bzw. Fahrradwege auf der Straße deutlich markieren. Der Weg von der Rheinstrandsiedlung zum Im Jagdgrund wird beleuchtet. Die Wege von der Rheinstrandsiedlung in die Fritschlach begradigen und für Fahrräder nutzbar machen eventuell mit Beleuchtung. Handlungsfeld Bauen und Wohnen WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe Im Rahmen einer Ortsbegehung sind genauere Details zu klären. Ort: Lindenallee Es ist eine detaillierte Prüfung der örtlichen Gegebenheiten notwendig. Ort: Rheinstrandsiedlung Aufgrund von naturschutzrechtlichen Gründen ist eine Umsetzung wahrscheinlich schwierig (Beleuchtung im Naturschutzgebiet). Eine detaillierte Prüfung dieser Maßnahme ist noch nicht erfolgt. Ort: Fritschlach / im Jagdgrund Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 107106 An den großen Straßeneingängen sind die Ortseingänge mit einem "Daxlanden Schild“ gekennzeichnet. Weitere Maßnahmen sind nicht vorgesehen. GESTALTUNG ÖFFENTLICHER RAUM | ZIELE UND MAßNAHMEN 106 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 4 Geschwindigkeitsbegrenzungen werden sinnvoll eingesetzt und konsequent eingehalten. Die Sicherheit für den Fußverkehr wird gefördert. Die Sicherheit im Straßenverkehr für Kinder, aber auch Ältere, wird priorisiert. 4.1 4.2 4.3 DIE VERKEHRSSICHTERHEIT IST FÜR ALLE VERKEHRS- TEILNEHMENDE GEWÄHRLEISTET. Geschwindigkeitsbegrenzungen wird als Maßnahme überprüft. Zebrastreifen an angrenzenden Straßen der Grundschule Daxlanden schaffen. Kreisel bei neuem Wohngebiet (August-Klingler-Areal) bauen. Zebrastreifen beim Übergang über die Agathenstraße (Ecke Turnerstraße) schaffen. Handlungsfeld Mobilität WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Die Anordnung der Geschwindigkeitsreduzierung ist im Einzelfall unter Einhaltung der bundeseinheitlichen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung zu prüfen. Liegt nachts vor Ort eine Überschreitung des Lärmpegels von 65 dB(A) tags und 55 dB8(A) vor, kann eine Geschwindigkeitsreduzierung angeordnet werden. Solche Geschwindigkeitsbeschränkungen tragen dazu bei, die Wohnbevölkerung vor Lärm zu schützen. Es muss geprüft werden, ob die rechtlichen Voraussetzungen für einen Fußgän- gerüberweg in Form eines „Zebrastreifens“ gegeben sind. Bis etwa 2015 bestand an dieser Stelle ein Zebrastreifen. Dieser wurde jedoch in der Vergangenheit entfernt und durch eine bauliche Nase ersetzt. Der Hinter- grund dieser Maßnahme war, dass zu jener Zeit die rechtlichen Regelungen der Straßenverkehrsordnung einen Fußgängerüberweg in einer Tempo-30-Zone nicht zuließen. Die Stadtverwaltung muss prüfen, ob eine Verbesserung der aktuellen Einengung möglich ist. Ein Kreisverkehr ist nicht geeignet für diese Stelle (Leistungsfähigkeits-Problem). Daher wurde eine alternative Ver kehrsführung umgesetzt 109108 GESTALTUNG ÖFFENTLICHER RAUM | ZIELE UND MAßNAHMEN 108 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 5 Die gegenseitige Rücksichtnahme wird durch Bildungsmaßnahmen im Bereich Mobilität gestärkt. Die Straßenraumgestaltung und -wahrnehmung wandelt sich von autogerecht zu intermodal. 5.1 5.2 GLEICHBERECHTIGUNG UND FAIRNESS ZWISCHEN DEN UNTER- SCHIEDLICHEN VERKEHRSTEILNEHMENDEN UND VERKEHRSMITTELN WERDEN BERÜCKSICHTIGT. Quartierstreffen des Bürgervereins für das Thema nutzen ,,gegenseitige Rücksichtnahme“. Fahrradwege entfernen, wenn auf der Straße gefahren werden kann und klare Kennzeichnung dieser Fahrradwege. Bordsteine werden abgesenkt. Fußüberweg für Spielplatz Kinder- und Jugendhaus West (KJH) einrichten. Handlungsfeld Mobilität WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Seit Oktober 2024 gibt es in der Rheinhafenstraße zwischen Eckener Straße und Agathenstraße einen neuen Radstreifen auf der Fahrbahn inklusive neuer Be- schilderung (Benutzungspflicht). Die Beschilderung für den alten Radweg (abge- trennter Geh- und Radweg in der Rheinhafenstraße zwischen Eckener Straße und Agathenstraße) wurde entfernt. Ein Rückbau des alten Radweges und dadurch eine Entsiegelung ist angedacht. Die Umsetzung dessen, muss aber noch im Detail geprüft werden. Ort: Rheinhafenstraße/ Lindenau Es muss, zum Beispiel im Rahmen einer Ortsbegehung, geklärt werden, welche Bordsteine gemeint sind und anschließend müssen die Gegebenheiten und Möglichkeiten überprüft werden.. Ort: im Bereich Kita / Schule / Spielplätze / Lindenallee / Pappelallee Das Gelände des Kinder- und Jugendhaus West ist eingezäunt. Im Westen des Zaunes gibt es eine (relativ) neue Querung, im Osten eine Bedarfsampel. Daher ist es nicht sinnvoll "in der Mitte" zusätzlich einen Überweg einzurichten, der direkt auf den Zaun führen würde. Ort: im Bereich Kinder- und Jugendhaus West / Schule / Spielplätze / Lindenallee / Pappelallee ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar 111110 GESTALTUNG ÖFFENTLICHER RAUM | ZIELE UND MAßNAHMEN 110 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Das Platz- und Parkangebot ist für alle Verkehrsmittel fair gestaltet. 5.3 Parksituation in der Eckenerstraße wird überprüft (Parken nur Zeitweise möglich). Eventuell Fahrbahnmarkierungen schaffen. Parken von E-Roller Situation klar regeln: wo und wie geparkt werden darf. UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Durch die Eckenerstraße verläuft die Radschnellverbindung von Rastatt nach Karlsruhe. Die Planung sieht hier mittelfristig eine Verbesserung der Parkierungs- situation der Anwohnenden vor. Alle Regelungen sind derzeit in einem öffentlich Rechtlichen Vertrag mit den Anbietenden festgehalten. 113112 GESTALTUNG ÖFFENTLICHER RAUM | ZIELE UND MAßNAHMEN 112 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Ausgiebige Begrünung der öffentlichen Grünflächen erhöht die Wohnqualität. Öffentliche Grünflächen werden erhalten und sind bedarfsgerecht für alle Nutzende ausgestattet. Daxlandens Wohngebiete sind grün und bieten Aufenthaltsmöglichkeiten. 3.1 3.2 3.3 DIE NATUR IN UND UM DAXLANDEN IST GUT ERREICHBAR UND LÄDT DURCH AUFENTHALTSQUALITÄT ZUM VERWEILEN EIN. Im Verkehrsgrün Saatgut kleinwüchsiger Gräser verwenden (Verkehrsgrün nimmt die Sicht der Verkehrsteilnehmenden). Grünflächen (Wiesen und Hecken) werden mehr gepflegt. Große Rasenflächen sollten auch als Spiel- und Spaßareal zugelassen und entsprechend hingerichtet werden. Handlungsfeld Natur und Umwelt WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR 3 UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe Die Flächen werden in verschiedenen Rhythmen in Abhängigkeit der Pflege- zielvorgaben gemäht; Verkehrsgrün und Wiesenflächen erhalten drei Schnitte im Jahr. Die extensivere Bewirtschaftung fördert die Biodiversität; Flächen an Spielbereichen erhalten 5 - 7 Mal einen Schnitt. Engere Pflegeintervalle sind nicht vorgesehen. Die Verwendung von kleinwüchsigen Gräsern entspricht nicht dem städtischen Grundsatz der Biodiversität. Flächen für raumgreifende Spiele sind vorhanden. Albgrün: Bolzplatz am Kornweg, Wiesenflächen beim Kinderspielplatz Buschwie- senweg. Vorderstraße: Die Flächen um die Spielbereiche werden turnusgemäß gemäht und können für Ballspiele und andere raumgreifende Spiele genutzt werden. Um die Biodiversität zu fördern, werden Wiesenbereiche nur 3 Mal im Jahr gemäht. Die eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten werden zugunsten der Förderung der Biodiversität in Kauf genommen. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 115114 GESTALTUNG ÖFFENTLICHER RAUM | ZIELE UND MAßNAHMEN 114 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 117116 Abb. 12: Ergebnisdarstellung zu „Natur, Klimaschutz und Klimaanpassung“ K L I M A R E S I L I E N Z | N A T U R S C H U T Z | B I O D I V E R S I T Ä T I N D I V I D U E L L E E N E R G I E B E R A T U N G L O K A L E T R E F F P U N K T E B Ü R G E R S C H A F T L I C H E S E N G A G E M E N T K L I M A F R E U N D L I C H E M O B I L I T Ä T I N T E R M O D A L I T Ä T Q U A L I T Ä T S R A D W E G i I N F O R M A T I O N Daxlanden soll sich in den kommenden Jahren klimafreundlich und nachhaltig weiterentwickeln. Schwerpunkte liegen auf der Reduktion von Emissionen, der Förderung umweltfreundlicher Mobilität sowie dem Schutz und der Erweiterung von Grünflächen. Die Senkung des CO₂-Ausstoßes soll durch Energieberatungen, Sanierungs- maßnahmen und den Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden. Auch klimaf reundliche Mobilität spielt eine zen- trale Rolle: Der Autoverkehr soll reduziert, das Radwegenetz ausgebaut und alterna- tive Verkehrsmittel wie Leihfahrräder oder Fahrgemeinschaften gefördert werden. Verbesserte ÖPNV-Verbindungen zwi- schen den Stadtteilen sollen eine nach- haltige Fortbewegung erleichtern. Umwelt- und Naturschutz haben einen hohen Stellenwert. Bürgerschaftliches Engagement soll gezielt gestärkt werden G - NATUR, KLIMASCHUTZ, KLIMAANPASSUNG – etwa durch Müllsammelaktionen oder Umweltbildungsangebote. Neue Begrü- nungsmaßnahmen und die Entsiegelung von Flächen sollen die Aufenthaltsqualität verbessern und das Stadtklima positiv beeinflussen. Die Grünflächen in und um Daxlanden sollen erhalten und naturnah gestaltet werden. Dazu gehören Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt, die Schaffung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Flächen. Durch die enge Zusammenarbeit von Stadt, Einwohnenden und verschiedenen Akteuren soll Daxlanden langfristig klimaresilient werden. Nachhaltige Stad- tentwicklung und Umweltbewusstsein gehen dabei Hand in Hand, um den Stadtteil zukunftsfähig zu gestalten. DIE LEBENSQUALITÄT IN DAXLANDEN WIRD DURCH UMFELDGESTALTUNG ERHÖHT. SOWOHL IM NEUBAU ALS AUCH IM BESTAND WIRD HOHER WERT AUF DIE REDUKTION VON TREIBHAUSGASEN GELEGT. 2 Bestandsgebäude werden möglichst erhalten und saniert. Der Energieleitplan der Stadt Karlsruhe wird angewendet und ist auf die Situation in Daxlanden angepasst. Die Nutzung von erneuerbaren Energien wird gefördert. 2.1 2.2 2.3 Arbeiten mit Start-Ups für neue Energie Lösungen. Individuelle Energieberatung der Einwohnenden (zu Heizungsaustausch, Fernwärme, Photovoltaik, Sanierung). Infoveranstaltungen z. B. Thema Heizungsaustausch und Sanierung (rechtlicher Rahmen u.a.). Städtische Förderung des Heizungstausches (Klima Bonus des Liegenschaftsamtes erweitern). Handlungsfeld Bauen und Wohnen WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Eine Umsetzung ist durch ein Energie Quartier oder „KEK on tour“ möglich Die Maßnahme wird bereits umgesetzt. ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Die Förderkonditionen des Bundes für den Kauf und Einbau einer klimafreundli- chen Heizung sind zum Zeitpunkt der Konzepterstellung sehr attraktiv. Für Pri- vatpersonen ist ein Zuschuss von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten möglich. Es wird daher keine Notwendigkeit für eine zusätzliche städtische Förderung gesehen. Fördermittel können aus Sicht der Stadtverwaltung an anderer Stelle zielführender eingesetzt werden (wie z.B. im KlimaBonus Karlsruhe für die Förde- rung von energetischen Sanierungsmaßnahmen und PV-Anlagen). Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 119118 NATUR, KLIMASCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 118 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 2 2.1 KLIMAFREUNDLICHE MOBILITÄT WIRD GEFÖRDERT. Handlungsfeld Mobilität 2.2 Ort: z.B. Kirchplatz 121120 Dies könnte erst im Rahmen der Ausschreibung 2027 berücksichtigt werden, wenn bis dahin eine Zustimmung des Gemeinderates vorliegt. Ort: z.B. Kirchplatz NATUR, KLIMASCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 120 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Der Durchgangsverkehr und insgesamt der Autoverkehr wird reduziert. Autoparkplätze reduzieren und in Grünflächen oder in Fahrradparkplätze umwandeln. Begrenzung des Verkehrs, vor allem des LKW-Verkehrs auf der Rheinha- fenstraße (Nachtfahrverbot für LKWs). WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Die Intermodalität wird verbessert. Leihfahrradstationen installieren. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe Die Anordnung eines Durchfahrverbotes für Lastkraftwagen bedarf einer Grundla- ge nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung. Eine Beschränkung wäre bei einer besonderen örtlichen Gefahrenlage möglich. Diese könnte sich zum Beispiel durch ein starkes Gefälle, enge Kurven, schmale Straßen, einen unüber- sichtlichen Straßenverlauf und daraus resultierenden Unfällen begründen. In der Rheinhafenstraße kann jedoch keine besondere örtliche Gefahrenlage erkannt werden. Ein Verbot des LKW-Verkehres scheidet daher derzeit aus. Ort: Rheinhafenstraße Es sind punktuelle Anpassungen möglich. Auf Grund der vielfältigen Nutzungs- ansprüche erfolgt die weitere Betrachtung und Priorisierung im Zusammenhang mit dem stadtweiten Parkraummanagement. Intermodale Fahrgemeinschaften bilden z.B. Eltern bilden Gruppen für Grundschulkinder. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft 2.3 Der ÖPNV wird stärker genutzt. 2.4 Bessere Bus-/ Bahnverbindung zwischen Knielingen, Daxlanden, Grünwinkel, Oberreut schaffen. Mehr Fahrpersonal bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe und der Albtal-Ver- kehrs-Gesellschaft einstellen WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Eine Verbindung zwischen Knielingen und Grünwinkel ist in der Netzentwicklung 2033 enthalten. Eine Anbindung an Oberreut würde mit der Maßnahme „Tram Pulverhausstraße“ angebunden sein (Umsteigebeziehung). Die Voraussetzungen dafür sind die Finanzierung, Wirtschaftlichkeit und Förderfä- higkeit. Die Maßnahme wird bereits umgesetzt im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten, die der Arbeitsmarkt hergibt. Alternative Verkehrsmittel werden ausgebaut und stärker genutzt. 2.5 Verbesserung der Straßenqualität für Radfahrende bezüglich Belag und Sicherheit. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Mobility Lösungen nur für Daxlanden: B.Z. ,,MORE“ von Unizentrum München. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar „FahrradBus“ für Schüler*innen zur Sophienstraße bis Karlsruhe „BiciBus“ WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft Es wird für Daxlanden keine Sonderlösung geben. Ein nachhaltiger Verkehrsentwicklungsplan liegt seit 2012 vor. Die Fortschreibung erfolgt ab 2026. Das Karlsruher Programm für Aktive Mobilität hat bundesweit vorbildliche Modal-Split-Werte. Meldungen von Schlaglöchern oder ähnlichen sind in der „KA-Feedback-App“ möglich. 123122 NATUR, KLIMASCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 122 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Das Bewusstsein für die Mobilitätswende in der Bevölkerung ist deutlich gestärkt. Öffentlich zugängliche E-Ladesäulen (für PKW). WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIGStadt Karlsruhe Das Rahmenkonzept für den Ausbau öffentlicher und öffentlich zugänglicher E-Ladeinfrastruktur der Stadt Karlsruhe definiert die Kriterien, nach denen Flä- chen auf ihre Eignung für Schnell- oder Langsamladeinfrastruktur geprüft werden. Potentielle Flächen können laufend der Stadtverwaltung gemeldet werden. 1.1 1.2 1.3 IN DAXLANDEN FAHREN WENIGER AUTOS UND DER STADTTEIL IST ZU GROSSEN TEILEN VERKEHRSBERUHIGT, WODURCH EMISSIONEN REDUZIERT WERDEN. Handlungsfeld Natur und Umwelt 1 Zu diesen Unterzielen wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 125124 NATUR, KLIMASCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 124 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Die Feinstaubbelastung und Lärmbelastung werden verringert. Öffentliche und umweltfreundliche Verkehrsmittel werden ausgebaut. Der Durchfahrtsverkehr ist so weit wie möglich reduziert. 2.1 2.2 DIE EINWOHNERSCHAFT SETZT SICH AKTIV FÜR DEN ERHALT UND DIE AUSWEITUNG DER NATUR EIN UND WIRD DABEI UNTERSTÜTZT. Handlungsfeld Natur und Umwelt 2 Bürgerschaftliches Engagement, Müllsammelaktionen, Müll in der Natur beseitigen und gleichzeitig Einwohnende zu sensibilisieren. Informationsveranstaltung zum Bau des Polder organisieren. 127126 NATUR, KLIMASCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 126 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Es werden Strukturen zum bürgerschaftlichen Engagement aufgebaut. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Zum Beispiel im Rahmen der Dreck-Weg-Wochen umsetzbar. ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Wird bereits umgesetzt und soll 2025 beginnen. Die Ortsverwaltung beteiligt sich an Vorhaben zum Erhalt und zur Ausweitung der Natur. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 129128 Ausgiebige Begrünung der öffentlichen Grünflächen erhöht die Wohnqualität. Öffentliche Grünflächen werden erhalten und sind bedarfsgerecht für alle Nutzende ausgestattet. Daxlandens Wohngebiete sind grün und bieten Aufenthaltsmöglichkeiten. 3.1 3.2 3.3 DIE NATUR IN UND UM DAXLANDEN IST GUT ERREICHBAR UND LÄDT DURCH AUFENTHALTSQUALITÄT ZUM VERWEILEN EIN. 3 Entsiegelung und Begrünung von Flächen. Suche von vielseitigen Flächen für Spielplätze, Bänke und Sportboxen, um lokale Treffpunkte zu schaffen. Handlungsfeld Natur und Umwelt WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft Es ist jeweils eine standortabhängige Einzelfallentscheidung. Konkrete Vorschläge können bei der Stadtverwaltung eingereicht werden und werden abschließend geprüft. Die Sanierung bestehender Kinderspielplätze ist abhängig von personellen und finanziellen Rahmenbedingungen. Weitere Spielplätze, neben dem Bestand, sind bis auf Weiteres nicht vorgesehen in Daxlanden. Vorschläge aus der Zivilgesell- schaft zu öffentlichen Flächen für Bänke / Sportboxen können bei er Stadtverwal- tung eingereicht werden. Eine mögliche Umsetzung wird anschließend geprüft. NATUR, KLIMASCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 128 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 131130 Die Umwelt wird sauber gehalten und mit öffentlichen Flächen verantwortungsvoll umgegangen. 4.1 KLIMARESILIENZ UND NATURSCHUTZ HABEN EINEN HOHEN STELLENWERT BEI DER ENTWICKLUNG DAXLANDENS. 4 CO2-neutraler Polderbau. Handlungsfeld Natur und Umwelt WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Die Zuständigkeit für den Polderbau liegt beim Land Baden-Württemberg. Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. Bei der Entwicklung neuer Quartiere wird mit Naturräumen behutsam umgegangen, sodass sie weiter nutzbar bleiben. 4.2 NATUR, KLIMASCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 130 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG Zu diesem Unterziel wurde im Workshop keine Maßnahme definiert. 133132 Umweltbildung trägt zum Naturschutz und der Vermeidung von Vermüllung bei. 4.3 Große Hinweistafeln zum Saubermachen und Entsorgen von Zigaretten- stummeln und anderen Dingen. Mehr Mülleimer aufstellen. Mehr Bäume pflanzen, vor allem entlang der Straßen. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR Die Umsetzung ist abhängig vom konkreten Standort eines solchen Schildes. Je nach Standort muss dies einzeln geprüft werden. Ort: Naturschutzgebiet und Spielplätze Die Umsetzung ist abhängig vom Standort. Je nach Standort muss geprüft werden, ob Mülleimer errichtet werden können und welche Dienststelle für die Leerung zuständig ist. Team Sauberes Karlsruhe, Ort: Rappenwört und Alt-Daxlanden Siehe Stadtbaumprogramm der Stadt Karlsruhe. Ort: Rappenwört und Alt-Daxlanden UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Stadt Karlsruhe mit Unterstützung der Zivilgesellschaft Der Schutz der Artenvielfalt und des Klimas wird aktiv umgesetzt. 4.4 Artenvielfalt vor Grundschule Daxlanden erhöhen durch seltenes Mähen der Grünflächen und Bauen eines Totholzkellers sowie Baumhöhlen und Stein- mauern. Grünflächen in Daxlanden ,,bepflanzen“ und Behausungen für Tiere schaffen (Insektenhotel, Steinhaufen, einheimische Pflanzen). Bürgerschaftliches Engagement zur Schnakenbekämpfung. WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR WIRKUNG AUFWAND BEEINFLUSSBAR ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar Mit Hilfe von Pflegepatenschaften über die Stadtverwaltung möglich. Ort: Kirchplatz ZUSTÄNDIG Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe UMSETZBAR? langfristig kurzfristig nicht umsetzbar NATUR, KLIMASCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG | ZIELE UND MAßNAHMEN 132 ZIELUNTERZIELMASSNAHME EINORDNUNG LENKUNGSGRUPPE / STADTVERWALTUNG 135134 31 31 31 31 31 31 31 31 11 1 6 5 2 2 2 4 7 9 9 7 7 10 10 10 28 29 12 13 14 9 32 19 26 34 17 17 22 24 23 16 15 31 18 8 8 3 20 21 25 27 AUGUST-KLINGER-AREAL KIRCHPLATZ GRUNDSCHULE ADAM-REMMELE- SCHULE RHEINSTRAND HALLE/KJH PINGUIN SPIELPLATZ BÜRGERZENTRUM DAXLANDEN – STADTTEILHAUS HERMANN-SCHNEIDER-ALLEE V A L E N T I N S T R A ß EDEKA ALT-DAXLANDEN RHEINSTRANDSIEDLUNG FRITSCHLACH TURNERSTRAßE LINDENALLEE HOHLOHSTRAßE HAMMWEG THOMAS-MANN-STRAßE ECKENERSTRAßE B36 AGATHENSTRAßE DAXLANDER STRAßE PAPPELALLEE PANORAMAWEG DURMERSHEIMER STRAßE FRITSCHLACHWEG JAGDGRUND RHEINSTRANDALLEE R H E I N H A F E N S T R A ß E 30 33 RAPPENWÖRT RHEINSTRANDBAD Einige Maßnahmen wurden in den Workshops durch die Teilnehmenden verortet. Um räumliche Zusammenhänge und Cluster ablesen zu können, sind diese auf der Karte von Daxlanden visualisiert. Die Maßnahmen sind auf der nächsten Seite nachzulesen. Abb. 13: Verortung der Maßnahmen in der Karte von Daxlanden QUERSCHNITTSÜBERGREIFEND: VERORTUNG DER MAßNAHMEN HANDLUNGSFELD NATUR UND UMWELT HANDLUNGSFELD SOZIALES HANDLUNGSFELD BILDUNG Ort Ort Ort Ziel Ziel Ziel HANDLUNGSFELD MOBILITÄT HANDLUNGSFELD KULTUR UND FREIZEIT HANDLUNGSFELD WIRTSCHAFT UND VERSORGUNG HANDLUNGSFELD BAUEN UND WOHNEN Ort Ort Ort Ort Ziel Ziel Ziel Ziel 136 Mehr Bäume pflanzen, vor allem entlang der Straßen. Malwettbewerb „mach dir ein Bild von Daxlanden“. Volkshochschule Karlsruhe als Veranstaltungspartner für Bürger- zentrum Daxlanden – Stadtteilhaus gewinnen. Mehr Mülleimer aufstellen. Die Möglichkeit der Nutzung des Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhauses für Gruppen und Institutionen weiter bekannt machen. Wöchentlich oder monatlich gemeinsam kochen oder sporadische Handarbeitsgruppe ins Leben rufen. Spieleabend für Neu-Zugezogene und alle Interessierten organisieren. Vorlese Patenschaften Kinder- und Familienzentrum. Große Hinweistafeln zum Saubermachen und Entsorgung von Zigarettenstummeln und anderen Dingen. Stadtteilgrundschulen, Horte u.ä. aktivieren die jungen Menschen zur Meinungsäußerung und fungieren als Sprachrohr. Vereine und Jugendhaus fokussieren sich auf ,,ältere Kinder“. Installation eines öffentlichen Kinder Bücherschranks. Artenvielfalt vor Grundschule Daxlanden erhöhen durch seltenes Mähen der Grünflächen und bauen eines Totholzkellers & Baum- höhlen & Steinmauern. Es sollen och mehr Sitzbänke aufgestellt werden, zwischen Rheinstrandsiedlung und Alt-Daxlanden. Ortsübergreifende Kampagnen und Vorträge zu Eltern- Schüler Themen wie z.B. zum Thema Mobbing Im August-Klingler-Areal können sich Menschen freiwillig treffen und unterstützen. Vereine und Institutionen fördern, unterstützen und initiieren die Angebote und vermitteln weiter. Beratungsangebot des Quartiersmanagements Daxlanden stärker in der Rheinstrandsiedlung fördern – wöchentliche Angebote im August-Klingler-Areal (AKA). 4.3 2.1 4.2 4.3 4.1 6.1 6.1 4.1 4.3 2.1 4.1 4.4 4.1 1.1 4.1 4.2 4.3 4.2 Rappenwört, Alt-Daxlanden Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus Rappenwört Alt-Daxlanden Kinder- und Jugendhaus West Hort (Thomas-Mann-Straße) Hort (Thomas-Mann-Straße) Naturschutzgebiet, Spielplätze Adam-Remmele-Schule, Grundschule, Kinder- und Jugendhaus West Kirchplatz Verbindung Rhein- strandsiedung und Alt-Daxlanden Adam-Remmele-Schule Grundschule Gemeinschaftraum AKA Gemeinschaftraum AKA 11 13 12 14 15 16 30 1 33 4 5 6 31 2 32 3 Der Weg von der Rheinstrandsiedlung zum Im Jagdgrund wird beleuchtet. Es werden Hochbeete gebaut. Unterschiedliche Themenabende für Jung und Alt finden mit Musik, Comedy und Kultur statt. Die Wege von der Rheinstrandsiedlung in die Fritschlach begradi- gen und für Fahrräder nutzbar machen, eventuell mit Beleuchtung. Streuobstwiesen in der Fritschlach für die Nutzung der Schulen und Kitas freigeben. Fahrradwege klar kennzeichnen bzw. Fahrradwege auf der Straße deutlich markieren. Werbung für Vereine im neuen August-Klingler-Areal Informati- onen über Aktionen und Veranstaltungen werden kostenlos zur Verfügung gestellt, möglicherweise mit Schaukasten. 3.4 2.4 5.4 3.4 4.1 3.4 2.2 Fritschlach, Im Jagd- grund Kirchplatz, Schlaucherplatz Gemeindehaus, Rheinstrandhalle, Bürgerzentrum Daxlanden – Stadtteilhaus Fritschlach Fritschlach Lindenallee August-Klinger-Areal 7 17 10 8 28 9 29 Begrenzung des Verkehrs, vor allem des LKW- Verkehrs auf der Rheinhafenstraße (Nachtfahrverbot für LKWs). Leihfarradstationen installieren. Parksituation in der Eckenerstraße wird überprüft (Parken nur zeitweise möglich), eventuell Fahrbahnmarkierungen schaffen. Fahrradwege entfernen wenn auf der Straße gefahren werden kann und klare Kennzeichnung dieser Fahrradwege. Zebrastreifen beim Übergang über die Agathenstraße (Ecke Turnerstraße) schaffen. Zebrastreifen für die angrenzenden Straßen der Grundschule Daxlanden schaffen. Radweg ausbauen in der Rheinstrandsiedlung, Fußgängerüberwege vor allem für Kinder sicherer machen. Der Übergang an der Grünwinkel Kreuzung Lindenstraße wird für Radverkehr sicherer gemacht. Bordsteine werden abgesenkt. 2.1, 1.3 5.2 2.2, 2.4 5.3 4.2 4.2 2.1 1.3 3.2 3.2 5.2 Rheinhafenstraße Kirchplatz Eckenerstraße Rheinhafenstraße / Lindenau Agathenstraße Turnerstraße Grundschule Daxlanden Kirchplatz Rheinstrandsiedlung + Innerorts Daxlanden Übergang nach Grünwinkel Kreuzung Lindenstraße Spielplatz Lindenallee / Pappelallee 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 Intermodale Fahrgemeinschaften bilden z.B. Eltern bilden Gruppen für Grundschulkinder. QUERSCHNITTSÜBERGREIFEND: VERORTUNG DER MAßNAHMEN 139138 4. WEGE IN DIE UMSETZUNG 4.1 MITMACHWERKSTATT Im Dezember 2024 fand die Mitmachwerkstatt statt. Zu dieser waren alle interessierten Einwohnenden Daxlandens mittels Plakaten im Stadtteil eingeladen, ebenso alle Personen, die bereits an einer Veranstaltung im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprozesses teilgenommen hatten. Außerdem wurden noch einmal rund 2.500 per Zufallsaus- wahl ausgewählte Einwohnende Daxlandens angeschrie- ben und zur Mitmachwerkstatt eingeladen. Das Ziel dieser Veranstaltung war es, den Teilnehmenden die erarbeiteten kurzfristigen Maßnahmen vorzustellen und daraus gemeinsame Projektgruppen zur weiteren Arbeit an diesen Themenfeldern zu bilden. Die Themencluster waren aus den zuvor zusammengestellten Steckbriefen der kurzfristigen Maßnahmen entstanden, welche jeweils ca. eine bis sechs Maßnahmen enthalten: • Kulturelle Angebote • Angebote für Neubürgerinnen und Neubürger • Hochbeete und Grünflächen • Raumbörse • Aufbau von Fahrgemeinschaften • Sport und Vereine • Gesellschaftliche Aktivitäten • Natur und Umwelt Zu jedem Themenfeld hat sich mindestens eine Person oder Institution gefunden, die das Thema gerne weiter- verfolgen möchte. Angeleitet wurden die Gruppen in der Mitmachwerkstatt durch folgende Fragen: • Was sind erste Schritte? • Was brauchen wir von wem – bis wann? • Wann wollen wir uns wo das nächste Mal treffen? • Wer ist Ansprechpartner*in für das Büro für Mitwirkung und Engagement (BME) bzw. die Stadtverwaltung? Die Gruppen organisieren sich zukünftig eigenverant- wortlich und sind für die Weiterarbeit an den von ihnen ausgewählten Themen zuständig. Erste Ansprechperson für die Gruppen bei Fragen im Zusammenhang mit Auf- gaben der Stadtverwaltung ist die Stadtteilkoordination Daxlanden. Auch können sich weitere Personen, die in den Gruppen an den Themenclustern weiterarbeiten wollen, an die Stadtteilkoordination zur Kontaktvermittlung wenden. Für den Sommer 2025 ist ein Vernetzungstreffen der Arbeitsgruppen geplant, um sich über deren Fortschritte auszutauschen. Abb. 14: Mitmachwerkstatt Daxlanden 11.12.2024 141140 4.2 VERFÜGUNGSFONDS Beim Stadtteilentwicklungsprozess Daxlanden wurde erstmals vom Gemeinderat auch ein Budget in Form eines Verfügungsfonds in Höhe von 10.000 Euro beschlossen, womit lokale Projekte der Stadtgesellschaft in Daxlanden unterstützt werden sollen. Förderfähig waren in sich abge- schlossene Projekte, welche die generationenübergreifen- de Mitgestaltung des Stadtteils stärken, zur Verbesserung der Lebensqualität aller gesellschaftlicher Gruppen im Stadtteil beitragen oder den sozialen Zusammenhalt stärken. Pro Projekt konnten maximal 1.250 Euro beantragt werden. Über die Förderung entschied ein eigens dafür gegrün- detes Stadtteilgremium bestehend aus je einer Person des Amts für Stadtentwicklung, des Kulturamtes, des Bürgervereins Daxlanden, des Quartiersmanagements und der Stadtteilkoordination. Innerhalb von drei verschiedenen Antragsrunden im Zeitraum 2024/2025 wurden insgesamt neun Projekte mit unterschiedlichen Fördersummen eingereicht. Zu den Projektideen gehörte beispielsweise ein Malwettbewerb für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren mit dem Titel „Mach dir ein Bild von Daxlanden: Au ja, das finde ich prima in Daxlanden! Oh nein, das könnte besser sein!“. Außerdem wurde ein Informationsschild am Rhein- strandbad mit wichtigen Informationen über Gastronomie, Einkauf und Vereine in Daxlanden sowie Schilder mit den Boule-Spielregeln für die beiden Boule-Plätze in Daxlanden beantragt. Um den gesellschaftlichen Austausch im Stadt- teil zu fördern, wurden zudem Nähmaschinen und Flyer für monatliche Spiele- und Kreativabende und die Ausrichtung eines Willkommensfestes für die Neuzugezogenen des August-Klingler-Areals beantragt. Darüber hinaus gab es einen Antrag zur Gestaltung des Pfarrhofes mit Lampions. Unter den Antragstellenden zum Verfügungsfonds waren auch zwei Gruppen, welche sich erst im Rahmen der Mitmachwerkstatt im Dezember 2024 zusammengefunden haben. Somit konnten durch den Verfügungsfonds Projekte gefördert werden, welche durch das Engagement der Zivilgesellschaft im Rahmen des Prozesses entstanden sind. Abb. 16: 2. Zukunftsforum Daxlanden 26.09.2024 Abb. 17: 2. Zukunftsforum Daxlanden 26.09.2024 Abb. 15: 1. Zukunftsforum Daxlanden 14.03.2024 143142 5. RESÜMEE UND AUSBLICK Nach rund zweieinhalb Jahren findet der Stadtteilent- wicklungsprozess in Daxlanden mit der Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes seinen Abschluss. Das Stadtteilentwicklungskonzept, mit seinem integrierten Ansatz, zeigt viele verschiedene Ziele auf, wie sich Daxlan- den in den darauffolgenden Jahren entwickeln soll. Damit diese Ziele erreicht werden können, wurden eine Vielzahl von Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele entwickelt. Daxlanden soll sich zu einem lebenswerten, nachhaltigen und gut vernetzten Stadtteil weiterentwickeln. Im Mittel- punkt stehen soziale Teilhabe, generationenübergreifende Aspekte, ein aktives Gemeinschaftsleben und eine zu- kunftsfähige Infrastruktur sowie Umwelt- und Klimaschutz. Die erarbeiteten Ziele und Maßnahmen wurden gemeinsam mit den Einwohnenden Daxlandens sowie ortsansässigen Vereinen und Institutionen, der Politik und der Stadtver- waltung erarbeitet. Nach Abschluss des Stadtteilentwick- lungsprozesses ist es wichtig, dass all diese Personen- gruppen mit dazu beitragen die Ergebnisse, die in diesem Stadtteilentwicklungskonzept enthalten sind, umzusetzen. Ein Teil der Maßnahmen ist durch die Stadtverwaltung Karlsruhe umzusetzen. Die einzelnen Fachämter prüfen nun die unterschiedlichen Maßnahmen hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit noch einmal im Detail. Entsprechend der Haushaltslage der Stadt Karlsruhe werden die Fachämter zur anschließenden Umsetzung der Maßnahmen aufgefor- dert. Das Amt für Stadtentwicklung wird im Rahmen eines Monitorings die Umsetzung der Maßnahmen durch die Fachämter im Blick behalten und darüber informieren. Die Zivilgesellschaft, bestehend aus den Einwohnenden und den lokalen Vereinen und Institutionen, sollen zur Um- setzung der Maßnahmen beitragen, welche in ihrer Hand- habe liegen. Die Stadtverwaltung wird dies im Rahmen Ihrer Möglichkeiten unterstützen. Dazu diente auch der Verfügungsfonds zum Stadtteilentwicklungsprozess Dax- landen, mit dem erstmals auch bürgerschaftliche Projekte, im Rahmen eines Beteiligungsprozesses, gefördert werden konnten. Ein weiterer Schritt war die Gründung der Grup- pen bei der Mitmachwerkstatt im Dezember 2024. Durch das zivilgesellschaftliche Engagement der Mitwirkenden werden erste Themen im Stadtteil angegangen. Der Stadtteilentwicklungsprozess in Daxlanden bietet die Möglichkeit, die Integrierte Stadtteilentwicklung mit der Sozialen Quartiersentwicklung zu verknüpfen und gemein- sam mit der Zivilgesellschaft an der Weiterentwicklung des Stadtteils zu arbeiten. Die Stadtteilkoordination, als Teil der Sozialen Quartiersentwicklung, wird abhängig von den zur Verfügung stehenden Ressourcen die Umsetzung der zivilgesellschaftlichen Maßnahmen begleiten. Sie stellt eine wichtige Schnittstelle zwischen den Menschen im Stadtteil und der Stadtverwaltung dar und kann als zentrale An- sprechperson bei Fragen und Anregungen vermitteln. Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten kann Daxlanden zu einem zukunftsfähigen Stadtteil werden, der soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte vereint und allen Einwohnenden eine hohe Lebensqualität bietet. Das Amt für Stadtentwicklung möchte sich bei allen Be- teiligten des Stadtteilentwicklungsprozesses für die gute Zusammenarbeit und die vielen Ideen bedanken. Vor allem gilt der Dank den Einwohnenden und Akteuren vor Ort, die am Beteiligungsprozess mitgewirkt haben. Ihr Engagement und ihr Interesse an den unterschiedlichen Themenfeldern, hat maßgeblich zur Gestaltung des gesamten Prozesses beigetragen. 145144 AKA August-Klingler-Areal BME Büro für Mitwirkung und Engagement Kita Kindertagesstätte KA Karlsruhe KJH West Kinder- und Jugendhaus West LG Lenkungsgruppe ÖPNV öffentlicher Personennahverkehr SJB Sozial- und Jugendbehörde SG Steuergruppe STEK Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept SWOT Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats / Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken VoWo Volkswohnung Karlsruhe Die ungekürzten Workshopergebnisse sind auf der Home- page der Stadt Karlsruhe unter Stadtteilentwicklung zu finden. https://www.karlsruhe.de/mobilitaet-stadtbild/ stadtentwicklung/stadtteilentwickung 6. ANHANG 6.1 UNGEKÜRZTE WORKSHOPERGEBNISSE (DIGITAL) 6.2 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS Abb. 1: Beteiligte im Prozess zu Zielen und Maßnahmen 7 Abb. 2: Handlungsfelder der SWOT-Analyse 8 Abb. 3: Ablauf des Planungs- und Beteiligungsprozesses Teil II: Ziele und Maßnahmen 11 Abb. 4: Umsortierung von Handlungsfeldern zu Querschnittsthemen 15 Abb. 5: Oberziele sortiert in Querschnittsthemen 17 Abb. 6: Ergebnisdarstellung zu „Soziale Teilhabe“ 21 Abb. 7: Ergebnisdarstellung zu „Generationenenübergreifende Aspekte“ 33 Abb. 8: Ergebnisdarstellung zu „Aktives Gemeinschaftsleben“ 45 Abb. 9: Ergebnisdarstellung zu „Grundversorgung“ 63 Abb. 10: Ergebnisdarstellung zu „Erreichbarkeit“ 83 Abb. 11: Ergebnisdarstellung zu „Gestaltung öffentlicher Raum“ 101 Abb. 12: Ergebnisdarstellung zu „Natur, Klimaschutz und Klimaanpassung“ 117 Abb. 13: Verortung der Maßnahmen in der Karte von Daxlanden 134 Abb. 14: Mitmachwerkstatt Daxlanden 11.12.2024 139 Abb. 15: 1. Zukunftsforum Daxlanden 14.03.2024 140 Abb. 16: 2. Zukunftsforum Daxlanden 26.09.2024 140 Abb. 17: 2. Zukunftsforum Daxlanden 26.09.2024 140 6.3 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 6.4 QUELLEN Abb. 1-13: Eigene Darstellung metris | PLAN:KOOPERATIV Abb. 14: metris | PLAN:KOOPERATIV Abb. 15-17: Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung

  • Abstimmungsergebnis TOP 6
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  • Protokoll GR 29.07.2025 TOP 6
    Extrahierter Text

    Niederschrift 13. Plenarsitzung des Gemeinderates 29. Juli 2025, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 6 der Tagesordnung: Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden Vorlage: 2025/0432 Beschluss: Der Gemeinderat beschließt das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden als Orientierungsrahmen für die künftige Entwicklung des Stadtteils und beauftragt die Ver- waltung mit der Umsetzung der Maßnahmen vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Finanz- mitteln. Abstimmungsergebnis: Mehrheitliche Zustimmung (39 Ja, 3 Nein) Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 6 zur Behandlung auf und verweist auf die er- folgte Vorberatung im Haupt- und Finanzausschuss am 15. Juli 2025. Stadtrat Löffler (GRÜNE): Sie haben es gesagt, es ist auch intensiv vorgestellt worden mit einer sehr umfangreichen Präsentation. Daher bleibt an dieser Stelle vor allem auch noch einmal öffentlich Danke zu sagen für diesen sehr intensiven Prozess, der vom Amt für Stadtentwicklung durchgeführt worden ist, der aber auch gar nicht funktioniert hätte, ohne die professionelle Unterstützung, aber vor allem nicht ohne die Unterstützung der Menschen vor Ort in Daxlanden. Ob das die dortigen Vereine waren, ob das die dort zufäl- lig ausgewählten Bürger*innen waren, die dann an den unterschiedlichsten Formaten teil- genommen haben. Ich durfte selbst auch bei einem dieser Zukunftswerkstätten teilneh- men, wo man auch gesehen hat, dass da wirklich ein großes Engagement auch geweckt wurde in Daxlanden. Und das sollten wir, glaube ich, doch im Hinterkopf behalten, weswe- gen wir hier auch sehr gerne zustimmen und dieses Stadtentwicklungskonzept zur Kennt- nis nehmen bzw. auch beschließen, weil es einfach zeigt, wir nehmen uns Ziele vor, die ganz stark auch aus der Bürgerschaft kamen. Wie wollen sie eigentlich ihren Stadtteil wei- terentwickeln, ein Stadtteil, der vielleicht ein bisschen besondere demografische Herausfor- derungen hat, der in Teilen des Stadtteils in manchen Quartieren älter wird, wo aber auch ein deutlicher Zuzug im August-Klingler-Areal zu erwarten ist. Wo es auch darum geht, für einzelne Quartiere vielleicht auch neue Zentren zu schaffen oder die Quartiere, wie die – 2 – Rheinstrandsiedlung dann eben mit dem August-Klingler-Areal, auch miteinander zusam- menwachsen lassen zu können. Da sind auch nicht nur die ganzen Maßnahmen, die wir jetzt beschrieben haben, in dem Stadtentwicklungskonzept relevant, sondern vor allem auch der Prozess dahin, also dass Menschen einander kennengelernt haben, dass Menschen auch andere Ecken und Enden von ihrem Stadtteil kennengelernt haben, die sie vorher gar nicht noch kannten und auch dadurch Ideen entstanden sind, dass man dadurch auch gemeinsam Projekte vielleicht in einem leerstehenden Ladenlokal auch mal initiieren kann und da auch in den Austausch kommt. Von daher ist es ein, sehr guter Ansatz, den wir gerne unterstützen. Wir wissen, dass in der aktuellen finanziellen Situation nicht alles möglich sein wird, die teuren Projekte eher nach hinten angestellt werden. Ich glaube, das ist in Teilen in der Bürgerschaft auch bekannt. So habe ich auch die Diskussion bei dieser Zukunftswerkstatt wahrgenommen, dass da auch ein Interesse dafür da ist, in welcher angespannten Situation wir sind. Aber ich glaube, wir müssen das Ganze wirklich auch unter das Motto stellen, dass wir mit Zielen und Ideen für den Stadtteil weitergehen und nicht aufgrund von finanziell schwieri- gen Situationen den Kopf in den Sand stecken, von daher volle Zustimmung. Stadtrat Müller (CDU): Uns liegt die Beschlussvorlage zum integrierten Stadtteilentwick- lungskonzept für Daxlanden vor. Lassen Sie mich einleitend zunächst einmal einen Dank an die Beteiligten aussprechen, insbesondere an die Bürgerschaft, an die Institutionen und Vereinen in Daxlanden, die sich wirklich mit einem großen Engagement in dieses Stadtteil- entwicklungskonzept eingebracht haben, mit ihren Ideen, mit ihren Konzepten und daran auch mitgewirkt haben. Insgesamt sind sieben Bausteine hervorgegangen, wie Daxlanden in einem Stadtteilentwicklungskonzept dann auch bürgerfreundlich nach vorne gebracht werden kann. Die einzelnen Einflüsse im Detail hat der Kollege schon genannt. Ich glaube, daraus entwickeln sich dann aber auch zwangsläufig und völlig zu Recht Erwartungshal- tungen seitens der beteiligten Bürgerschaften an der Umsetzung der Maßnahmen. Und un- ter der Berücksichtigung der Haushaltslage als solches sind sicherlich die großen Maßnah- men hinten anzustellen. Das lässt sozusagen auch der Haushalt als Gesamtes nicht zu. Aber insgesamt betrachtet, glaube ich, müssen wir uns dies an dieser Stelle dann auch selbst ehrlich machen, aber auch in transparenter Art und Weise gegenüber den Bürgerin- nen und Bürgern, all denen, die eben an der Entwicklung dieses Stadtteilkonzeptes betei- ligt waren, dass wir diesen erheblichen Vorbehalt unter Berücksichtigung der haushalts- wirtschaftlichen Lage der Stadt Karlsruhe tatsächlich in der nächsten Zeit nun wirklich, wenn überhaupt, kleine Maßnahmen umsetzen können. Ich glaube, das muss auch in eine offene Kommunikation in die Bürgerschaft nach Daxlanden hineingetragen werden, dass insbesondere die großen Maßnahmen, wie bereits erwähnt, hinten angestellt werden müs- sen. Aber es gehört auch dazu, dass dieses Stadtteilentwicklungskonzept nicht in der Schublade verschwindet, sondern tatsächlich dann, wenn die Möglichkeiten gegeben sind, wenn die wirtschaftliche und die finanzielle Lage der Stadt Karlsruhe es zulassen, dieses Stadtteilentwicklungskonzept dann auch sukzessive Stück für Stück in seine Umsetzung kommt. Denn ich glaube, unter diesem großen Engagement der Beteiligung der Bürgerin- nen und Bürger in Daxlanden ist dieser Anspruch auf Umsetzung auch verständlich, auch nachvollziehbar. Es muss dann aber auch tatsächlich, wenn die Voraussetzungen gegeben sind, in eine Umsetzungsstrategie münden. – 3 – Stadtrat Tröndle (SPD): Ich kann nahtlos daran anknüpfen und will mich zunächst im Na- men der SPD-Fraktion beim Amt für Stadtentwicklung für die stringente Vorlage und bei allen am Prozess Beteiligten für ihre wertvolle Arbeit danken. Natürlich steht meine Frak- tion fest und ungebrochen zu den integrierten Stadtteilentwicklungsprozessen, die seit dem Gemeinderatsbeschluss von 2001 in insgesamt zehn Stadtteilen hervorragende Kon- zepte erarbeitet und abgeschlossen haben und zahlreiche Impulse zur Erhöhung der Le- bensqualität beigesteuert haben. Soviel die allgemeine Vorrede, damit gleich weiter mit einer Binsenweisheit, die allerdings neben dem Engagement der jeweiligen Einwohnerschaft für ihren Stadtteil und den Pro- zess ein grundlegender Faktor des Gelingens darstellt. Die Binse lautet, jeder Stadtteil hat seine historisch gewachsenen Eigen- und Besonderheiten in Sachen Sozialinfrastruktur, Umwelt, Umfeld etc. Konkret heißt das, während der 2021 in Oberreut abgeschlossene Prozess mit der Weißen Rose auf eine zentrale Anlaufstelle, mit einer dort verankerten star- ken Ehrenamtsstruktur bauen konnte, fehlt in Daxlanden ein klassisches Stadtteilzentrum. Der Bürgerverein war im zweieinhalbjährigen Beteiligungsprozess im Stadtteil ein vorbild- hafter Aktivposten, dafür an dieser Stelle ausdrücklicher Dank. Doch der Zuspruch aus der Bevölkerung war bisweilen bei Bürgerversammlungen etwas bescheiden. Und die Motiva- tion der Akteure im Stadtteil mit einem traditionell starken Vereinsleben, sich über ihre ei- genen Aktivitäten hinaus zu engagieren, war und ist eine Herausforderung. Sicherlich ent- standen einige kleinere Projekte, wie ein Kindermalwettbewerb oder ein Spiel- und Kreativ- abend. Diese wurden als Bereicherung wahrgenommen, wie das Thema Urban Gardening, um das sich eine Engagierte kümmert. Soweit so gut, doch es erreichten uns auch kritische Stimmen aus der Bürgerschaft, die sichtbare Ergebnisse und Nachhaltigkeit vermissten, nach Impulsen über das Bestehende hinaus fragten und nach der Umsetzbarkeit der in den einzelnen Themenfeldern erarbeite- ten Ziele. Viele von denen sind mit großen Preisschildern versehen und können Erwartun- gen wecken, die derzeit nicht einzulösen sind. Aber es gibt auch Ziele, vor allem in den Fel- dern soziale Teilhabe, generationenübergreifende Aspekte oder aktives Gemeinschaftsle- ben, die sich mit bürgerschaftlichem Engagement und geringem oder auch fast gar keinem finanziellen Aufwand realisieren lassen. Ich will dabei nur das Schaffen eines Netzwerks zur gegenseitigen Unterstützung, das Sich-Kümmern um neu Hinzugezogene, oder die Stär- kung von Spiel-, Sport- und Bildungsangeboten nennen. Das Erreichen dieser Ziele sollte jetzt im nächsten Schritt nach dem offiziellen Abschluss des Prozesses im Vordergrund stehen, vor allem mit Blick auf die vielen hundert Menschen, die bald das August-Klingler-Areal beleben. Und dies wird die SPD-Fraktion, ich denke, auch der Gemeinderat in seiner Gesamtheit, gerne begleiten und unterstützen. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD): Wir als AfD-Fraktion sehen das integrierte Stadtteilentwick- lungskonzept Daxlanden kritisch, einerseits von der Art und Weise, wie es zustande ge- kommen ist, und zum anderen auch vom Ergebnis her. Die Stadt hat ziemlich großen Auf- wand betrieben. Wir finden es gut, dass Bürger aus dem Melderegister per Zufall ausge- wählt wurden, aber wenn man dann bei den Veranstaltungen dabei war, hat man festge- stellt, dass doch etliche aus dem politischen Bereich da waren. Und diese Teilnehmer ha- ben, zumindest war das meine Wahrnehmung, am Ende mit ihrer politischen Agenda den ganzen Prozess dominiert. Diese politische Ausrichtung entspricht meines Erachtens auch nicht dem Durchschnitt der letzten Wahlergebnisse in Daxlanden. – 4 – Vor dem Hintergrund sehen wir das Prozedere sehr kritisch. Die Stadt hat, wie gesagt, gro- ßen Aufwand betrieben. Es sind doch etliche Stunden von städtischen Mitarbeitern in die- sen ganzen Prozess eingeflossen. Dann wurde über insgesamt 10.000 Euro beraten, die man in kleinen Tranchen an verschiedene Projekte ausgegeben hat. Ob das so sinnvoll ist, kann man sich auch streiten. Am Ende ist unter anderem ein Informationsschild am Rheinstrandbad dabei herausgekommen, wo wir uns jetzt fragen, ob dieses Rheinstrand- bad überhaupt weiterhin genutzt werden kann. Zum anderen sehen wir kritisch, dass unter dem Titel weniger Autos in Daxlanden, und der Stadtteil ist zu großen Teilen verkehrsberu- higt, wodurch Emissionen reduziert werden, dass dadurch jetzt am Ende Verkehrsberuhi- gungsmaßnahmen in Daxlanden durchgesetzt werden, indem man sich auf den bisherigen Takt der Straßenbahn verlässt, die im Moment, das ist sehr gut so, sehr häufig nach Dax- landen fährt, also wenn sie dann wieder in Ordnung ist. Im Moment wird sie umgebaut, aber wir wissen, dass uns Sparmaßnahmen ins Haus stehen. Also vor dem Hintergrund, wenn man tatsächlich Verkehrsberuhigung haben will, muss natürlich die Erreichbarkeit mit der Straßenbahn weiter so gegeben sein wie bisher. Wenn das in Zukunft nicht mehr der Fall sein sollte, dann ist natürlich dieses ganze Entwicklungskonzept, was Verkehrsberu- higung und so weiter angeht, für uns massiv infrage gestellt, weil die Leute dann wieder auf das Auto angewiesen sind. Stadtrat Dr. Noé (FDP/FW): Bürgerbeteiligung ist meiner Fraktion extrem wichtig. Die Frage ist natürlich immer: Wie intensiv muss die sein? Mit welchen Ressourcen muss die versehen sein? Jetzt sehen wir heute das Ergebnis eines langjährigen strategischen Prozesses, der über mehrere Jahre durchgeführt wurde und der natürlich zu Zeiten gestartet worden ist, wo unsere finanziellen Mittel für solche strategischen Prozesse natürlich auch noch deutlich besser waren, als sie künftig sein werden. Wenn wir uns jetzt die Ergebnisse anschauen in den Präsentationen bei den verschiedenen Themengebieten, da sehen wir leider, dass bei vielen Punkten dransteht, nicht umsetzbar oder allenfalls langfristig umsetzbar. Und bei vielen Sachen, wo dransteht, kurzfristig umsetzbar, muss man sich schon die Frage stellen, hätte man da nicht mit einem Stadtteilspaziergang und mit Gesprächen mit dem Bürger- verein vielleicht auch auf das gleiche Ergebnis kommen können, wo Sitzbänke fehlen, wo man noch mehr Werbung machen kann und, und, und. Ich denke, es gilt, künftig die Er- wartungen der Teilnehmer, der Bürger an solchen Veranstaltungen doch ein bisschen in- tensiver auch zu managen und nicht falsche Erwartungen vielleicht auch zu wecken. Denn in Zeiten rapide schwindender Mittel fehlen uns jetzt vielleicht nicht nur die Mittel zur Umsetzung, sondern auch wenn wir andere Stadtteile anschauen, müssen wir uns fra- gen, ob man diese strategischen Evaluationen und diese Bürgergespräche nicht alles viel- leicht auch mindestens eine Nummer kleiner machen kann und vielleicht zu einem gleich- bar guten Output kommen. Um es kurz zu machen. Wie geht es weiter? Selbstverständlich stimmen wir der Vorlage heute zu, denn das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Daxlanden soll auch gewürdigt werden, und wir wollen da eine positive Entwicklung draus ziehen. Stadträtin Döring (KAL): Nach drei Durlachern darf ich heute als Daxlanderin zu diesem Pro- zess etwas sagen und möchte vor allem auch erst einmal Danke sagen an alle beteiligten Ämter, und aber vor allem auch an all die engagierten Menschen aus Daxlanden, die bereit waren, sich an diesem Prozess zu beteiligen, intensiv mitzuarbeiten, zu diskutieren, abzu- wägen und auch zu priorisieren. Denn ich hatte schon den Eindruck, allen Beteiligten war – 5 – klar, dass viele formulierte Ziele und Wünsche, die an finanzielle Ressourcen der Stadt Karlsruhe gekoppelt sind, sich in den nächsten Jahren nicht so einfach realisieren lassen werden. Und ich glaube, die Daxlander*innen haben auch nicht erwartet, dass sie jetzt ei- nen goldenen Kirchplatz oder ein schickes neues Stadtteilzentrum bekommen, sondern sie haben vielmehr sehr realistisch gesehen, manche Entwicklungen in ihrem Stadtteil haben sich vor allem durch ihr eigenes Engagement in Gang setzen lassen. Dazu gehört auch das Zusammenwachsen der einzelnen Stadtteile im Stadtteil. Ich glaube, der eine oder die eine oder andere war überrascht, wie groß der Stadtteil ist und welche unterschiedliche Gebiete es darin sozusagen gibt. Mit dem Zuzug vieler neuer Mitbürger*innen jetzt im August-Klinger-Areal steht Daxlan- den und steht vor allem die Rheinstrandsiedlung vor großen Veränderungen. Wir merken jetzt ganz aktuell schon, dass mehr Menschen im Stadtteil sind, dass sich daraus ganz akute Fragen ergeben: Gibt es ausreichend Kita-Plätze? Wie entwickelt sich die Klassen- größe in der Adam-Remmele-Schule, die dort direkt angrenzt? Wie entwickelt sich auch der zusätzliche Verkehr? Und ich glaube, dieser Beteiligungsprozess hat schon auch die Chance geboten, miteinander da ins Gespräch zu kommen und auch die Institutionen ken- nenzulernen, die an diesen Prozessen beteiligt sind. Ich glaube, dass auch viele Daxlan- der*innen diese Entwicklung auch als Chance gesehen haben. Denn vielleicht gibt es auf diesem Areal bald das erhoffte Café, vielleicht auch mit Bewirtung in den Abendstunden, und vielleicht entwickelt sich hier auch ein Begegnungsort, der eben dann ein stärkeres Zu- sammenwachsen ermöglicht. Den Wunsch habe ich schon sehr stark wahrgenommen un- ter den Beteiligten, dass man als ein Stadtteil zusammenwächst, und zwar über die unter- schiedlichen Gebiete hinaus. Die Menschen in Daxlanden nehmen das auch in die Hand, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Ja, aber sie machen sich auf den Weg. Ich glaube, hier zeigt sich auch eine Stärke des Konzepts, bürgerschaftliches Engagement aktivieren, stärken und ausbauen. Ich hoffe, dass wir zukünftig es auch noch mehr schaf- fen, Kinder und Jugendliche in diese Prozesse einzubinden, dass auch ihre Vorstellungen und Wünsche ihren Lebensraum betreffend hier mehr Eingang finden. Und ich denke, dass wir dieses Engagement einfach auch sehr ernst nehmen und unterstützen müssen, und vor allem dürfen wir es nicht kleinreden. Durch die Stadtteilkoordination soll ein Austausch, ähnlich der Struktur bei Miteinander in der Südstadt, entstehen. Ein Miteinander für Dax- landen ist auch genau das, was ich mir für meinen Stadtteil wünsche und ein offenes Rap- pele, aber darüber reden wir an einer anderen Stelle. Der Vorsitzende: Ja, vielen Dank, das waren alle Wortmeldungen. Ich möchte noch einmal an Ihren Beitrag, Herr Dr. Noé, anknüpfen. Ich glaube, wenn man auf der einen Seite für Bürgerbeteiligung ist und bei der Bürgerbeteiligung kommt dann ein Ergebnis raus, das man nach einem Stadtteilrundgang mit Experten auch gehabt hätte, dann ist es gut, weil man dann merkt, dass die Experten die richtigen Dinge überlegen. Es ist aber, glaube ich, kein Argument, gegen die Bürgerbeteiligung zu sein. So habe ich Sie auch nicht verstan- den. Ich will es nur noch einmal herausarbeiten, denn man hätte Sie so verstehen können. Also wenn die Profis am Ende zu denselben Ergebnissen kommen wie die Bürgerinnen und Bürger, dann haben sie offensichtlich doch Ahnung von der Sache. Aber wenn die Bürge- rinnen und Bürger es selbst entwickeln, dann ist der Weg auch das Ziel und nicht nur das Ziel. Da sind wir uns einig. Und manchmal kommt man auch als Bürger, wenn man auf den Weg mitgenommen wird, zu anderen Ergebnissen, die man dann mitvertritt. Würden die – 6 – Experten dieselben Ergebnisse vorschlagen, würde man als Bürger manchmal erst einmal, wenn man den Weg nicht mitgemacht hat, ad hoc sagen, nein das ist jetzt nicht vorrangig. Insofern kommen wir am Ende alle zusammen, und das ist hier, glaube ich, in herausragen- der Weise gelungen. Das sollte für uns eine To-Do-Liste sein. Es sollte aber vor allem auch für ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger eine To-Do-Liste sein. Ich wünsche den ganzen Ideen da noch viel Erfolg und auch viel ehrenamtliches oder auch zusätzliches finanzielles Engagement, damit möglichst viel in diesen Quartieren auch passieren wird. Jetzt kommen wir zur Abstimmung, und die beginnt jetzt. – Das ist eine Zustimmung mit großer Mehrheit. Die Frau Fahringer hat auch dafür gestimmt. Okay, das nehmen wir für das Protokoll auf. Große Zustimmung, noch einmal verbunden mit vielem Dank, mit großem Dank an alle Be- teiligten. Der Dank an alle Beteiligten war, glaube ich, sogar einstimmig. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 18. August 2025