IT-moderne Schule - Abschlussbericht
| Vorlage: | 2025/0377 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 22.04.2025 |
| Letzte Änderung: | 25.06.2025 |
| Unter Leitung von: | Schul- und Sportamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Beiertheim-Bulach, Hagsfeld, Knielingen, Stupferich |
Beratungen
- Schulausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 27.06.2025
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0377 Verantwortlich: Dez. 3 Dienststelle: Schul- und Sportamt IT-moderne Schule - Abschlussbericht Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Schulausschuss 27.06.2025 4 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Antrag an den Schulausschuss Der Schulausschuss nimmt den Abschlussbericht zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: 34.698.207 Euro Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: 3.230.000 Euro (FHH); 1.244.075 Euro (EHH) bei au- genblicklicher Ausstattungs- und Supportlage Gesamteinzahlung: 22.683.539 Euro Jährlicher Ertrag: Digitalpakt 2.0 siehe Erläuterungen Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☒ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☒ Mehrerträge/-einzahlung Digitalpakt 2.0? ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Die Stadt Karlsruhe ist als Schulträgerin gemäß § 48 Schulgesetz für Baden-Württemberg (SchG) ver- pflichtet, Schulgebäude zu errichten, zu unterhalten, die erforderlichen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen und Lehr- und Lernmittel zu beschaffen. Darunter fällt auch die Bereitstellung der IT-Ausstat- tung und deren Betrieb. Die Übernahme der dadurch entstehenden Kosten regelt §15 FAG – Schullas- tenverteilung (Finanzausgleichsgesetz). Durch den Gemeinderat wurde mit Beschluss vom 17. Juli 2018, Beschlussvorlage „IT-moderne Schule – erste Umsetzungsschritte“, das Konzept zur Digitalisierung beschlossen. In den Jahren 2019 bis 2024 wurden die darin enthaltenen Handlungsfelder bearbeitet und entsprechend umgesetzt. Das Handlungsfeld 1 „Internetanbindung“ konnte mit 85 von 88 angebundenen Schulen per Glasfa- ser zu 96,6 Prozent umgesetzt werden. Das Handlungsfeld 2 „Netzwerkinfrastruktur“ konnte im kabelgebundenen Ausbau mit 82 von 88 Schulen zu 93,2 Prozent und im WLAN Ausbau zu 100 Prozent umgesetzt werden. Im Handlungsfeld 3 „Digitale Präsentationsmöglichkeiten“ wurden in 80 von 88 Schulen alle Unter- richtsräume mit digitalen Präsentationsmöglichkeiten ausgestattet. Somit sind 90,9 Prozent umgesetzt. In den übrigen 8 Schulen sind ebenfalls der Großteil der Unterrichtsräume mit digitalen Präsentations- geräten ausgestattet, sodass wir in den nächsten Wochen auch hier an die 100 Prozent heranreichen werden. Im Handlungsfeld 4 „Endgeräte“ kann kein definierter Zielerreichungsgrad errechnet werden. Zu un- terschiedlich sind die rückgemeldeten Bedarfe und Einsatzszenarien an den Schulen. Nimmt man die im Projektverlauf beschafften Endgeräte im Verhältnis zu den in Karlsruhe beschulten Schüler und Schülerinnen, haben wir eine 67 prozentige Ausstattung erreicht, dies entspricht im Durchschnitt zwei Endgeräte pro drei Lernenden. Das Handlungsfeld 5 „Supportsystem“ konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten zumindest für 76 allgemeinbildende Schulen das Thema Support zu einem positiven Abschluss gebracht werden. Dieses Handlungsfeld, betrachtet den gesamten Schul-IT-Betrieb und ist konzeptionell und strategisch noch zu bewerten. (vgl. Informationsvorlage vom 3. Juli 2024) Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Gegenüberstellung der geplanten Projektausgaben zu den tatsächlichen Ausgaben während des Projektzeitraums und der durch Fördermittel gedeckten Kosten Projektfeld geplante Ausgaben gemäß GR-Beschluss vom 20.06.2018 tatsächliche Ausga- ben im Projektzeit- raum 2019-2024 Deckung durch Fördermittel Bemerkung HF1 - Internetanbindung 0 2.428.894 0 Die Kosten waren zum damaligen Zeitpunkt nicht bezifferbar. Die Planung und Umsetzung für dieses Handlungsfeld lag aus- schließlich bei den Stadtwerken. Die Maßnahmen wurden mit Baukostenzuschüssen durch das HGW an SWK finanziert. Die laufenden Kosten trägt das IT-Amt. HF2 - Infrastruktur 8.539.200 5.652.909 4.528.295 Diese Kosten liefen ausschließlich beim HGW auf. Sie beinhalten Verkabelung, Netzwerkgeräte (Switche und Ac- cesspoints), auch für Präsentationsmöglichkeiten HF3 - Präsentationsgeräte 4.841.000 3.901.644 3.901.644 Diese Kosten beinhalten die Geräte, welche für digitale Präsen- tationsmöglichkeiten notwendig sind. (Beamer, iDisplay, DokuCam, Lautsprecher) HF4 - Endgeräte 20.754.000 19.403.526 12.555.846 Diese Kosten beinhalten alle Geräte, die für die Durchführung von digitalem Unterricht notwendig sind. (PC, Notebook, Tablet, Convertible, Lademöglichkeiten, Schutzhüllen, Stifte, Lizenzen etc.) HF5 - Support 440.000 3.311.233 1.697.754 Diese Kosten wurden nur für die ersten 3 Jahre für 2-4 Perso- nen veranschlagt. Danach sollte evaluiert und möglicherweise ausgebaut werden. Leider kam es nicht mehr zu einem Ausbau und der Support wurde an externe Dienstleister vergeben. Summen 34.574.200 34.698.207 22.683.539 Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Übersicht zukünftiger laufender Kosten bei augenblicklicher Ausstattungs- und Supportlage Handlungsfeld Laufende Kosten pro Jahr HF1 Internetanbindung 195.071 Euro HF2 Infrastruktur aktuell nicht bezifferbar HF3 Digitale Präsentationsmöglichkeiten 600.000 Euro HF4 Endgeräte 2.630.000 Euro HF5 Supportsystem 1.049.004 Euro Gesamt 4.474.075 Euro Ausblick und mögliche Gegenfinanzierung Die zukünftig benötigten Mittel für die Aufrechterhaltung des Schul-IT-Betriebs werden in den Haus- haltsplanungen berücksichtigt. Die Verfügbarkeit und Höhe hängen stark von den Haushaltsicherungs- maßnahmen und zukünftigen Haushaltsplanungen ab. Als mögliche Gegenfinanzierung könnten För- derprogramme aus dem noch für 2025 angekündigten und auch dann beginnenden Digitalpakt 2 greifen. Jedoch liegen aktuell zu Umfang und Start der Förderprogramme noch keine konkreten Infor- mationen vor. Zu erwarten ist, dass die Fördermittel bei weitem nicht so hoch sein werden, wie im Di- gitalpakt 1. Laut Voreinigung zwischen Bund und Land, sind circa 369 Mio. Euro für Baden-Württem- berg zu erwarten. Rein rechnerisch sind dies 56 Prozent des Fördervolumens aus dem Digitalpakt 1. Auf die Stadt Karlsruhe würden dann voraussichtlich circa 9,1 Mio. Euro für den Zeitraum 2025 bis 2030 entfallen.
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Anlage Schulausschuss 27. Juni 2025 Stadt Karlsruhe Schul- und Sportamt IT-moderne Schule Digitalisierung der Karlsruher Schulen Abschlussbericht zur Umsetzung Schul- und Sportamt | 2 Erstellt von: Stadt Karlsruhe Schul- und Sportamt (SuS) Blumenstraße 2 a, 76133 Karlsruhe Telefon: 0721 133-4132 markus.karle@sus.karlsruhe.de 3 | Sachstandsbericht: Digitalisierung der Karlsruher Schulen Inhalt Vorbemerkung .................................................................................................................................................... 4 Handlungsfeld 1 (HF1): Internetanbindung .......................................................................................................... 4 Sachstand ........................................................................................................................................................ 4 Kosten ............................................................................................................................................................. 4 Handlungsfeld 2 (HF2): 2.1 Infrastruktur (kabelgebunden) .................................................................................. 5 Sachstand ........................................................................................................................................................ 5 Handlungsfeld 2 (HF2): 2.2 Infrastruktur (WLAN) ................................................................................................ 6 Sachstand ........................................................................................................................................................ 6 Kosten ............................................................................................................................................................. 6 Handlungsfeld 3 (HF3): Digitale Präsentationsmöglichkeiten ................................................................................ 7 Sachstand ........................................................................................................................................................ 7 Kosten ............................................................................................................................................................. 7 Handlungsfeld 4 (HF4): Endgeräte ....................................................................................................................... 8 Sachstand ........................................................................................................................................................ 8 Kosten ............................................................................................................................................................. 8 Handlungsfeld 5 (HF5): Supportsystem ................................................................................................................ 8 Sachstand ........................................................................................................................................................ 8 Kosten ............................................................................................................................................................. 9 Fazit .................................................................................................................................................................... 9 Förderprogramme ............................................................................................................................................. 11 DigitalPakt Schule .......................................................................................................................................... 11 Sofortausstattungsprogramm ........................................................................................................................ 11 Administratorenprogramm ............................................................................................................................ 11 Lehrkräfteausstattungsprogramm .................................................................................................................. 11 Zukunft der Karlsruher Schul-IT ......................................................................................................................... 12 Schul- und Sportamt | 4 Vorbemerkung Mit den Gemeinderatsbeschlüssen vom 20. Februar und 17. Juli 2018 wurde das Konzept zur Digitali- sierung der Karlsruher Schulen verabschiedet. Die Erarbeitung des Konzepts erfolgte unter Federfüh- rung des Stadtmedienzentrums Karlsruhe und Mitwirkung der Stadtwerke Karlsruhe (SWK), des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft (HGW), des Amtes für Informationstechnik und Digitalisierung (IT-Amt) und des Schul- und Sportamts (SuS). Die darin beschriebenen fünf Handlungsfelder wurden gemäß dem Konzept bearbeitet und sukzessive umgesetzt. Im Folgenden werden die jeweiligen Sach- und Ausbaustände und die für das Projekt geleisteten Ausgaben abschließend dargestellt. Handlungsfeld 1 (HF1): Internetanbindung Die Stadtwerke nutzten alle Möglichkeiten, die sich im Rahmen eines synergetischen Ausbaus mit an- deren Baumaßnahmen (zum Beispiel Strom, Fernwärme, Straßenbeleuchtung, Maßnahmen Dritter) in Karlsruhe boten, um die Anbindungen der Schulen ans Glasfasernetz zu realisieren. Sachstand 85 der 88 Karlsruher Schulen sind mit beiden Netzen (pädagogisches Netz und Verwaltungsnetz) an Glasfaser angebunden und können von der hohen Bandbreite profitieren. Dies ist ein Zielerreichungs- grad von 96,6 Prozent. Die übrigen drei Schulen (Schloss-Schule, Grundschule Hagsfeld, Heinz-Barth- Schule) werden in den nächsten Wochen fertiggestellt. Die Schloss-Schule befindet sich noch im Tiefbau. Die Kabelverlegung sollte in den nächsten Wochen abgeschlossen sein. In der Grundschule Hagsfeld sind die Verlegung des Kabels und die Montage der Abschlüsse fertig. Hier muss noch die Schaltung ausgeführt und die Verbindung gemessen werden. In der Heinz-Barth-Schule sind die Verlegung des Kabels und die Montage der Abschlüsse fertig. Hier muss noch die Schaltung ausgeführt und die Verbindung gemessen werden. Eine im Februar 2025 durchgeführte Umfrage zum Handlungsfeld 1 an den Karlsruher Schulen hat er- geben, dass die Schulen im Allgemeinen sehr zufrieden mit der Glasfaseranbindung sind. Zwei Schulen, die negative Rückmeldungen gegeben haben, werden überprüft und es werden Maß- nahmen zur Erhöhung der Bandbreite beziehungsweise zur Stabilisierung der Verbindung umgesetzt. Kosten Beim Amt für Informationstechnik und Digitalisierung sind für Hardware und Verkabelung Kosten in Höhe von circa 270.000 Euro angefallen. Die Kosten für benötigte Komponenten sowie die Ertüchti- gung der Inhouse-Verkabelung in den Schulen werden vom HGW getragen; eine Differenzierung zum Handlungsfeld 2 kann nicht vorgenommen werden, die Kosten werden dort mit aufgeführt. Der Aus- bau der Knotenpunkte zum Anschluss der Schulen an das Karlsruher Netzwerk (KANet) wird im Rah- men der eigenen Modernisierungsmaßnahmen geleistet. Für die Erschließung der an das Backbone-Netz der SWK angeschlossenen Schulen fielen Kosten in Höhe von 2.142.939 Euro an. Die Beauftragung der Maßnahmen erfolgte durch das IT-Amt auf Basis des vorhandenen Telekommunikation-Dienstleistungsvertrages. Dementsprechend wurden nicht abge- deckte Mehrkosten in Höhe von 1.501.183 Euro der Stadt Karlsruhe als Baukostenzuschuss (BKZ) in Rechnung gestellt. Diese Kosten wurden vom HGW getragen. Die anfallende Leitungsmiete für die Schulen trägt das IT-Amt. Die Kosten hierfür betragen für die 5 | Sachstandsbericht: Digitalisierung der Karlsruher Schulen bisher angeschlossenen 85 Schulen 195.071 Euro pro Jahr und steigen in Abhängigkeit von der An- zahl der Anschlüsse und der damit verbundenen Leitungslängen. Die weitere Investitionsplanung der SWK zur Erschließung der Schulen sieht wie folgt aus: • Schloss-Schule Investitionskosten: circa 119.671 Euro, zu entrichtender BKZ-Anteil für die Stadt Karlsruhe: circa 104.671 Euro • Grundschule Hagsfeld Investitionskosten: circa 170.000 Euro, zu entrichtender BKZ-Anteil für die Stadt Karlsruhe: circa 155.000 Euro • Heinz-Barth-Schule Investitionskosten: circa 392.249 Euro, zu entrichtender BKZ-Anteil für die Stadt Karlsruhe: circa 377.249 Euro Handlungsfeld 2 (HF2): 2.1 Infrastruktur (kabelgebunden) Sachstand 82 der 88 Karlsruher Schulen besitzen eine strukturierte Datenverkabelung. Das heißt, in allen Unter- richtsräumen sind Datendosen vorhanden, über die die Schulen kabelgebundene Endgeräte an ihr pä- dagogisches Netz anschließen können. Der Anstieg an Endgeräten und der notwendige Ausbau der WLAN-Infrastruktur führte dazu, dass die vorhandenen aktiven Netzwerkkomponenten entsprechend erneuert, ergänzt und ausgebaut werden mussten und müssen (Restrukturierung), auch dies wurde an 82 Schulen bereits durchgeführt. Dies ist ein Zielerreichungsgrad von 93,2 Prozent. Die Schulen, die noch nicht komplett mit einer strukturierten Verkabelung gemäß dem Digitalisie- rungskonzept ausgebaut wurden, hat das HGW für den weiteren Netzwerkausbau in Planung. Diese Maßnahmen hängen eng mit Sanierungsmaßnahmen der Gebäude und Ertüchtigungen von Brand- melde- und anderen elektrotechnischen Gewerken zusammen. Dadurch kam es zu Verzögerungen und ein Ausbau ist erst nach Projektende möglich. Die Grundschule Bulach soll mit der Gesamtsanierung 2026/2027 strukturiert verkabelt werden. Die strukturierte Verkabelung der Grundschule Hagsfeld soll in den Sommerferien 2025 abgeschlossen werden. Die strukturierte Verkabelung der Grundschule Knielingen soll mit der ELA-Sanierung ausgeführt wer- den. Der Zeitraum dieser Sanierung steht Stand heute noch nicht fest. In der Grundschule Stupferich wird die strukturierte Verkabelung noch in 2025 ausgeführt. Für das Helmholtz-Gymnasium ist die strukturierte Verkabelung für 2026/2027 geplant. Die Walter-Eucken-Schule ist in den momentan genutzten Räumlichkeiten grundsätzlich strukturiert verkabelt, die Fertigstellung der Sanierung des Hauptgebäudes ist in 2027 geplant. Rückmeldungen der Karlsruher Schulen auf die im März 2025 durchgeführte Umfrage zum Ausbau- stand der kabelgebundenen Infrastruktur ergaben zum Großteil ein zufriedenstellendes Ergebnis. Ver- einzelt gab es Anfragen für weitere benötigte Netzwerkdosen in Räumlichkeiten, die bisher keine Ver- sorgung benötigten. Das HGW wird in Zusammenarbeit mit dem SuS und externen Dienstleistern Kon- takt mit den Schulen aufnehmen, die Bedarfe prüfen und entsprechend der Notwendigkeit umsetzen. Anpassungen der Infrastruktur werden auch in Zukunft notwendig sein. Das SuS, das IT-Amt und das HGW stehen weiterhin in engem Austausch um entsprechende Erweiterungen, Ergänzungen und Neuerungen zeitnah umzusetzen. Siehe hierzu „Zukunft der Karlsruher Schul-IT“ auf Seite 11. Schul- und Sportamt | 6 Handlungsfeld 2 (HF2): 2.2 Infrastruktur (WLAN) Sachstand Der „offizielle“ WLAN-Ausbau gemäß dem Konzept „IT-moderne Schule“ begann im ersten Quartal 2019 mit Abschluss eines Rahmenvertrages zur Beschaffung von stadtweit gleichen Accesspoints (AP). Bei der ursprünglichen Planung wurde, aufgrund erlangter Erfahrungswerte aus den Vorjahren bezüg- lich Accesspoint-Verteilung, der Bedarf auf maximal 1.000 Geräte geschätzt. Während des laufenden Projektes hat sich gezeigt, dass diese Anzahl nicht ausreicht. Ein Grund dafür sind die sehr unter- schiedlichen Bauweisen und Bausubstanzen der Schulen, welche maßgeblich die Ausbreitungsge- schwindigkeit und Signalstärkeausbreitung beeinflussen. Ein weiterer Grund ist der Anstieg an mobi- len Endgeräten, von 3.711 in 2019 zu 27.168 am 31. März 2025. Somit reicht die ursprüngliche Kal- kulation (ein AP pro zwei Klassenzimmer) nicht mehr aus. Die Neukalkulation der benötigten Acces- spoints ergab einen Gesamtbedarf von circa 1.800 Geräten. Inzwischen sind 1.797 APs installiert und implementiert. Gemäß den Vorgaben im Projekt wurde an allen 88 Schulen ein flächendeckendes WLAN installiert. Der Begriff „flächendeckendes WLAN“ umfasst im Projekt ausschließlich Unterrichtsräume auf dem Schulcampus. Somit haben wir in diesem Teilbereich des Handlungsfelds 2 100 Prozent Zielerreichung. Die im März 2025 durchgeführte Abfrage bei den Karlsruher Schulen zum Thema „Zufriedenheit der Ausbaustufe des WLANs“ ergab einigen Nachrüstungsbedarf. Zum einen wurde Bedarf von WLAN in Sporthallen, auf Fluren, in Kellerräumen, die zu Unterrichtsräumen umfunktioniert wurden und weite- ren Räumlichkeiten, die bei der damaligen Abfrage noch keine Rolle spielten, gemeldet. Zum anderen zeigt der oben genannte Anstieg der vorhandenen mobilen Endgeräte fehlende oder schwache Signal- stärken beziehungsweise schlecht versorgte Bereiche auf. Den Rückmeldungen der Schulen wird das HGW in Zusammenarbeit mit dem SuS und externen Dienstleistern nachgehen, diese verifizieren und eine entsprechende Lösung umsetzen. Kosten Kosten fielen in diesem Handlungsfeld ausschließlich beim HGW an. Die Gesamtausgaben für den Projektzeitraum 2019 bis 2024 für das Handlungsfeld 2 belaufen sich auf 3.804.235 Euro 7 | Sachstandsbericht: Digitalisierung der Karlsruher Schulen Handlungsfeld 3 (HF3): Digitale Präsentationsmöglichkeiten Sachstand 80 der 88 Karlsruher Schulen haben in jedem Unterrichtsraum gemäß den Projektvorgaben eine digi- tale Präsentationsmöglichkeit. Dies ist ein Zielerreichungsgrad von 90,9 Prozent. Bei vielen Schulen steht teilweise noch eine Nach-/Umrüstung mit HDMI beziehungsweise eine Anbindung mobiler End- geräte an die Präsentationsgeräte an. Bei Klassenräumen, die neu ausgebaut werden, wird dies bereits berücksichtigt. Folgende Vorgehensweise hat sich bewährt: Wie bereits in den letzten Jahren erfolgreich durchge- führt, beantragt die Schule den Ausbau ihrer Unterrichtsräume. Bereits hierfür ist die Abstimmung mit den Lehrkräften und die Festschreibung im Medienentwicklungsplan (MEP) der Schule notwendig. Standardausstattung für einen Unterrichtsraum sind ein Beamer oder ein interaktives Display, eine Do- kumentenkamera und ein Endgerät. Die Kosten teilen sich entsprechend der Zuständigkeit zwischen dem HGW und dem SuS auf. Das HGW übernimmt die Kosten für die Verkabelung und Montage und das SuS die Kosten für die Endge- räte. Rückmeldungen der Karlsruher Schulen auf die im März 2025 durchgeführte Umfrage zum Ausbau- stand der digitalen Präsentationsmöglichkeiten ergaben zum Großteil ein zufriedenstellendes Ergebnis. Vereinzelt gab es Anfragen für weitere Präsentationsgeräte in Räumlichkeiten, die bisher keine Versor- gung benötigten; oder auch Anmerkungen zu veralteten Geräten, die zeitnah ausgetauscht werden sollten. Das HGW wird in Zusammenarbeit mit dem SuS und externen Dienstleistern Kontakt mit den Schulen aufnehmen, die Bedarfe prüfen und entsprechend der Notwendigkeit umsetzen. Anpassun- gen der Verkabelung an neueste Technik, beziehungsweise der regelmäßige Austausch der Endgeräte werden auch in Zukunft notwendig sein. Das SuS, das IT-Amt und das HGW stehen weiterhin in en- gem Austausch um entsprechende Erweiterungen, Ergänzungen und Neuerungen zeitnah umzuset- zen. Siehe hierzu „Zukunft der Karlsruher Schul-IT“ auf Seite 11. Kosten Die Gesamtausgaben für den Projektzeitraum 2019 bis 2024 für das Handlungsfeld 3 (HGW) belaufen sich auf 1.848.674 Euro, diese gehen in untenstehender Tabelle bei den Ausgaben der Infrastruktur auf. Die Gesamtausgaben im Projektzeitraum 2019 bis 2024 für das Handlungsfeld 3 (SuS) für die Beschaf- fung von Präsentationsgeräten (1.580x Beamer, 198x interaktives Display, 59x interaktives White- board, 890x Dokumentenkamera) inklusive Video-Audio-Funkübertragungstechnik (1.540x AppleTV, 34x Miracast, 213x Screenbeam) belaufen sich auf 3.901.644 Euro. Bei wiederkehrenden Beschaffungen in gleichem Umfang wie während des Projektes und einer Nut- zungsdauer von 5-7 Jahren für Beamer und 10 Jahren für interaktive Displays (noch keine Erfahrungs- werte) werden Kosten in Höhe von jährlich circa 600.000 Euro entstehen, bei zunehmendem Einsatz von iDisplays anstatt Beamer entsprechend höhere Kosten, da iDisplays circa das 3-fache eines Bea- mers kosten. Schul- und Sportamt | 8 Handlungsfeld 4 (HF4): Endgeräte Sachstand Rückmeldungen der Karlsruher Schulen auf die im März 2025 durchgeführte Umfrage zur Ausstattung mit Endgeräten ergaben zum Großteil ein zufriedenstellendes Ergebnis. 39 der 88 Schulen meldeten eine ausreichende Versorgung mit Endgeräten, 25 Schulen werden mit den in 2025 angestrebten Beschaffungsmaßnahmen eine ausreichende Versorgung erreichen, 24 Schulen streben eine 1:1 Ausstattung an, ob diese mit den zur Verfügung stehenden Mittel erreichbar ist, bleibt abzuwarten. Ein definierter Zielerreichungsgrad ist hier nicht ermittelbar. Kosten Die Gesamtausgaben im Projektzeitraum 2019 bis 2024 für die Beschaffung von Endgeräten (4.736x Notebooks, 17.977x Tablets, 1.341x Convertibles, 5.188x PCs) belaufen sich auf 15.786.985 Euro. Weitere 3.616.541 Euro wurden für Lademöglichkeiten, Schutzhüllen, Stifte, Lizenzen etc. ausgege- ben. Bei wiederkehrenden Beschaffungen in gleichem Umfang wie während des Projektes und einer Nut- zungsdauer von fünf Jahren werden Kosten in Höhe von jährlich circa 2.630.000 Euro entstehen. Bei einer umfänglichen 1:1 Ausstattung circa 4.800.000 Euro (40.000 Schülerinnen, 600 Euro pro Gerät) Handlungsfeld 5 (HF5): Supportsystem Sachstand Am Stadtmedienzentrum Karlsruhe (SMZ) wurde die Technische Supporteinheit für Karlsruher Schulen (TeSKA) eingerichtet. Begonnen wurde Anfang des Jahres 2019 mit zwei Vollzeitstellen. Der Support wurde zu Beginn auf die 37 Grundschulen und eine Realschule beschränkt. In 2020 wurde die TeSKA, mit Beschluss des Gemeinderates vom 24. März 2020 um weitere zwei Vollzeitstellen ausgebaut. Der Supportservice wurde auf alle 76 allgemeinbildenden Schulen ausgeweitet. Die Umfrage im April 2023 ergab durchweg positive Rückmeldungen von den Schulen bezüglich der Qualität der durch die TeSKA erbrachten Supportleistungen. Vereinzelte negative Rückmeldungen wurden zur Erreichbarkeit und Reaktionszeit getätigt, was der geringen personellen Ausstattung der TeSKA geschuldet war. Zwar wurden mit Beschluss des Gemeinderates vom 26. Juli 2022 weitere acht, von den insgesamt benötigten circa 28 Vollzeitstellen (notwendige Anzahl Supportmitarbeitende für den Support aller Karlsruher Schulen) genehmigt, jedoch konnten diese nicht besetzt werden. Gründe für die erfolglose Personalakquise waren der auf dem Arbeitsmarkt stark zu verspürende Fach- kräftemangel und die in Fachkreisen wenig attraktive Eingruppierung der zu besetzenden Stellen. Durch die entstandene Unterbesetzung der TeSKA und die daraus resultierende Überlastung des dort noch eingesetzten Personals kam es im September 2023 zur Auflösung der Supporteinheit durch das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ). Die Stadt Karlsruhe war als Schulträgerin gezwun- gen, schnell zu Handeln und zeitnah eine Lösung für den Schulsupport zu finden. Die Stadt konnte durch zwei Interimsvergaben die Firma Bechtle GmbH & Co. KG gewinnen und damit den Support für die allgemeinbildenden Schulen bis Juli 2024 sicherstellen. Durch ein europaweites Vergabeverfahren für den Support ab August 2024 bis längstens Juli 2028 konnten wir die Firma Innovative Datensysteme (Indasys) gewinnen. Die im März 2025 durchgeführte Umfrage an den Karlsruher Schulen zur Zufriedenheit mit dem Sup- port ergab ein überwiegend positives Bild. Es gab jedoch auch Rückmeldungen, die eher ein negatives 9 | Sachstandsbericht: Digitalisierung der Karlsruher Schulen Bild der Firma Indasys darstellten. Es wurden daraufhin Gespräche mit den Verantwortlichen bei In- dasys geführt, um die Mängel abzustellen. Am 03.Juli 2024 wurde dem Schulausschuss das Konzept zur Neuausrichtung des Schulsupports und weiterer Schul-IT-Themen der Firma modernX vorgestellt. Die darin vorgestellten Alternativen werden derzeit von diversen Ämtern der Verwaltung betrachtet und mit Ressourcen und Kosten belegt, um die für die Stadt Karlsruhe wirtschaftlichste Lösung zu bestimmen. Siehe hierzu „Zukunft der Karlsruher Schul-IT“ auf Seite 11. Kosten Die Kosten im Handlungsfeld 5 (SuS) für den Projektzeitraum 2019 bis 2024 belaufen sich auf 3.311.233 Euro. Diese Kosten beinhalten ausschließlich den Support der pädagogischen Endgeräte und Server der allgemeinbildenden Schulen. Zurzeit belaufen sich die monatlichen Kosten für den Support der pädagogischen Netze von 76 allge- meinbildenden Schulen auf 87.417 Euro Fazit Um das Projekt als erfolgreich abgeschlossen zu bezeichnen, sollten 90-95 Prozent der Ziele erreicht worden sein. Dies wurde in den Handlungsfeldern 1-4 erreicht. Im Handlungsfeld 5 liegt der Grad der Erreichung weit darunter, konnte jedoch im Vergleich zum Juli 2023 um 29 Prozent erhöht werden. Zielerreichung HF1: Internetanbindung 96,6 % HF2: Infrastruktur (Kabel) 93,2 % HF2: Infrastruktur (WLAN) 100 % HF3: Präsentationsgeräte 90,9 % HF4: Endgeräte 73-100 % HF5: Supportsystem 40 % Schul- und Sportamt | 10 Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Gegenüberstellung der geplanten Projektausgaben zu den tatsächlichen Ausgaben während des Projektzeitraums und der durch Fördermittel gedeckten Kosten. Projektfeld geplante Ausgaben gemäß GR-Beschluss vom 20.06.2018 tatsächliche Ausga- ben im Projektzeit- raum 2019-2024 Deckung durch Fördermittel Bemerkung HF1 - Internetanbindung 0 2.428.894 0 Die Kosten waren zum damaligen Zeitpunkt nicht bezifferbar. Die Planung und Umsetzung für dieses Handlungsfeld lag ausschließ- lich bei den Stadtwerken. Die Maßnahmen wurden mit Baukostenzuschüssen durch das HGW an SWK finanziert. Die laufenden Kosten trägt das IT-Amt. HF2 - Infrastruktur 8.539.200 5.652.909 4.528.295 Diese Kosten liefen ausschließlich beim HGW auf. Sie beinhalten Verkabelung, Netzwerkgeräte (Switche und Acces- spoints), auch für Präsentationsmöglichkeiten HF3 - Präsentationsgeräte 4.841.000 3.901.644 3.901.644 Diese Kosten beinhalten die Geräte, welche für digitale Präsentations- möglichkeiten notwendig sind. (Beamer, iDisplay, DokuCam, Lautsprecher) HF4 - Endgeräte 20.754.000 19.403.526 12.555.846 Diese Kosten beinhalten alle Geräte, die für die Durchführung von di- gitalem Unterricht notwendig sind. (PC, Notebook, Tablet, Convertible, Lademöglichkeiten, Schutzhüllen, Stifte, Lizenzen etc.) HF5 - Support 440.000 3.311.233 1.697.754 Diese Kosten wurden nur für die ersten 3 Jahre für 2-4 Personen ver- anschlagt. Danach sollte evaluiert und möglicherweise ausgebaut werden. Lei- der kam es nicht mehr zu einem Ausbau und der Support wurde an externe Dienstleister vergeben. Summen 34.574.200 34.698.207 22.683.539 11 | Sachstandsbericht: Digitalisierung der Karlsruher Schulen Förderprogramme DigitalPakt Schule Mit der Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule vom 16. Mai 2019 und der zugehörigen Verwal- tungsvorschrift vom 15. August 2019 wurden der Stadt Karlsruhe als Schulträger 15.680.100 Euro ab- rufbare Fördermittel zugesprochen. Des Weiteren wurden der Stadt nach der Restmittelverteilung wei- tere 416.000 Euro zugewiesen, sodass sich der Gesamtbetrag nun auf 16.096.100 Euro beläuft. Diese wurden durch das Einreichen eines Förderantrages zusammen mit einem Medienentwicklungsplan (MEP) bei der L-Bank abgerufen. Die Stadt Karlsruhe hat diese Fördermittel für alle förderfähigen Maß- nahmen beantragt. Hierzu hat das HGW die entsprechenden Maßnahmen herausfiltert, geplant, Kos- ten beziffert und dem SuS mitgeteilt. Das SuS hat zusammen mit den Schulen und dem Stadtmedien- zentrum die notwendigen Medienentwicklungspläne erstellt und die Förderanträge bis zum 30. April 2022 bei der L-Bank eingereicht. Die Verwendungsnachweise und Sachberichte wurden fristgerecht zum 31. März 2025 erstellt und ebenfalls bei der L-Bank eingereicht. Ein Gesamtbetrag in Höhe von 6.677.637,17 Euro wurde bereits von der L-Bank an die Stadt Karls- ruhe ausbezahlt. Weitere 9.418.662,83 Euro sind in 2025/2026 als Einnahmen zu erwarten. Die Verabschiedung des Digitalpakt 2.0 lässt noch auf sich warten. Ob und wann dieser in Kraft tritt und in welcher Höhe die Stadt Karlsruhe mit Fördermitteln rechnen kann, lässt sich bis dato nicht be- stimmen. Sofortausstattungsprogramm Die aus diesem Förderprogramm der Stadt Karlsruhe zugewiesenen Mittel in Höhe von 3.391.366 Euro konnten komplett für die Beschaffung mobiler Endgeräte verwendet werden (vergleiche hierzu Handlungsfeld 4). Administratorenprogramm Das Administrationsprogramm des Bundes ist mit Bekanntmachung des Kultusministeriums vom 23. November 2020 in Kraft getreten. 500 Millionen Euro hat der Bund dafür bereitgestellt, wovon circa 65 Millionen Euro auf Baden-Württemberg entfielen, davon wiederum 1.697.754 Euro auf die Stadt Karlsruhe. Diese Fördergelder wurden für verausgabte Mittel für den Schulsupport Handlungsfeld 5 beantragt und sind in voller Höhe eingegangen. Lehrkräfteausstattungsprogramm Das Lehrkräfteausstattungsprogramm des Bundes ist mit Bekanntmachung des Kultusministeriums vom 29. Januar 2021 in Kraft getreten. In direktem Anschluss wurde vom SuS eine Umfrage bei den Schulen durchgeführt, wie viele Endgeräte für Lehrkräfte noch benötigt werden. Nach Rückmeldun- gen der Schulen wurde die Beschaffung von 2.481 mobilen Endgeräte durchgeführt. Die Mittel aus diesem Förderprogramm in Höhe von 1.498.119 Euro wurden der Stadt Karlsruhe aus- bezahlt. Eine Anschlussfinanzierung für Lehrkräfteendgeräte sowie deren Wartung und Support konnte bis heute zwischen Land und Kommunalvertretern nicht vereinbart werden. Die daraus entstandene Kon- sequenz ist, dass Lehrkräfte zunehmend mit veralteten oder wieder mit privaten Endgeräten arbeiten. Teilweise wird gar auf digitalen Unterricht verzichtet. Schul- und Sportamt | 12 Zukunft der Karlsruher Schul-IT Gemäß dem Konzept der Firma modernX (vergleiche hierzu die Schulbeiratsvorlage „Neukonzeption IT-Support und Betrieb an Karlsruher Schulen“ vom 03. Juli 2024) gibt es mehrere vorstellbare Szena- rien, die Schulen umfassend zu betreuen. a) Support soll mit städtischem Personal (angesiedelt beim IT-Amt) durchgeführt werden Hierzu werden circa 28 Vollzeitstellen notwendig (vergleiche hierzu die Schulbeiratsvorlage „Ausbau des technischen Supports“ vom 20.Juli 2022). Bei durchschnittlichen Kosten von circa 80.000 Euro je Vollzeitstelle sind dies jährlich 2.240.000 Euro Personalkosten. b) Vergabe an externen Dienstleister Bei einer Vergabe an externe Dienstleister liegen die Sachkosten bei 1.049.004 Euro für die 76 allge- meinbildenden Schulen. Aufgrund der Größe, der Anzahl der Endgeräte und der Komplexität der Schul-IT wird für die 12 beruflichen Schulen mit mindestens dem gleichen Betrag gerechnet. Personalkosten für Konzeptions-, Planungs- und Steuerungsaufgaben sind bei beiden Szenarien noch nicht berücksichtigt. Bei einer Realisierung durch das IT-Amt können vor allem in diesen Bereichen Sy- nergieeffekte genutzt werden, da bereits entsprechende und notwendige Strukturen vorhanden sind. Diese gilt es zu nutzen und auszubauen. Die exakten Kosten für den Ausbau der Supportstruktur, der notwendigen Ressourcen für den IT-Be- trieb an Schulen und der notwendigen Ressourcen für Konzeptions-, Planungs- und Steuerungsaufga- ben sind im Augenblick nicht bezifferbar. Das Personal- und Organisationsamt, das Amt für Informationstechnik und Digitalisierung, das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft und das Schul- und Sportamt erarbeiten derzeit eine Vorlage, die für den weiteren Schul-IT-Betrieb die notwendigen Ressourcen und Kosten sowohl für die interne Aufga- benwahrnehmung wie auch für die externe Vergabe darlegt. Dieser Vergleich soll zum Jahresende den Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden.