Medienbus neu gedacht: alternative Konzepte für die Zukunft
| Vorlage: | 2025/0352 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 15.04.2025 |
| Letzte Änderung: | 30.07.2025 |
| Unter Leitung von: | Kulturamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Grötzingen, Grünwettersbach, Grünwinkel, Hohenwettersbach, Knielingen, Nordstadt, Nordweststadt, Oberreut, Palmbach, Rintheim, Rüppurr, Stupferich, Weiherfeld-Dammerstock, Wolfartsweier |
Beratungen
- Kulturausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 25.07.2025
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0352 Verantwortlich: Dez. 2 Dienststelle: Kulturamt Medienbus neu gedacht: alternative Konzepte für die Zukunft Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Kulturausschuss 25.07.2025 2 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Der Medienbus der Stadtbibliothek befindet sich im 23. Betriebsjahr. Aktuell ist der Medienbus noch in einem betriebsfähigen Zustand, jedoch mehren sich die notwendigen Reparaturen. Ein möglicher Totalausfall ist nicht auszuschließen. Für 2025 ist die planmäßige Ersatzbeschaffung vorgesehen. Mit einer Anschaffungsdauer von 2 Jahren ist laut TSK Planungsbeginn zu rechnen. Nachdem sich der Gemeinderat/Kulturausschuss bereits im Jahr 2023 mit einer möglichen Einsparung des Medienbusses beschäftigt hat (Antrag: SPD, Vorlage: 2023/0077 und Änderungsantrag: CDU, Vorlage: 2023/0077/1), legt die Stadtbibliothek nun – wie vom Gemeinderat/Kulturausschuss gewünscht - konzeptionelle Planungen und Kosteneinschätzungen für einen neuen Medienbus sowie mögliche Alternativkonzepte zur Diskussion vor. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Konzept-abhängig Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Bestandsaufnahme und zukünftige Anforderungen Stadtgesellschaftliche Funktionen des Medienbusses: soziale Teilhabe, Medienzugang und kulturelle Bildung Der Medienbus beziehungsweise Alternativkonzepte zu ihm müssen innerhalb des Gesamtsystems der Stadtbibliothek Karlsruhe gesehen werden. Der Medienbus erfüllt nicht „nur“ die Funktion der Medien- und Literaturversorgung von Stadtteilen ohne Stadtbibliothek. Notwendige Funktionen für einen neuen Bus oder eine alternative Maßnahme können anhand der Bereiche „Ausleihen, Begeistern und Chancen eröffnen“ beschrieben werden. Ausleihen – Literatur- und Medienversorgung 1. Qualität: Die Literatur- und Medienversorgung ist durch die Anbindung an das Gesamtsystem der Stadtbibliothek sowie eine zielgruppenorientierte, spezifische und aktualisierte Medienauswahl qualitativ hochwertig gesichert. Durch die Anbindung können Bestellungen aus allen anderen Standorten getätigt werden. 2. Stöbern und Tipps: Persönlicher Austausch und individuelle Empfehlungen sowie Stöbern sind möglich. 3. Barrierefreiheit: Das Angebot der Stadtbibliothek ist einfach nutzbar (hinsichtlich Technik, zeitlicher Flexibilität, Erreichbarkeit, Barrierefreiheit). Medien können einfach und möglichst zeitlich flexibel ausgeliehen werden. Begeistern und Sichtbarkeit erhöhen – Lesefreude und Begegnungspunkt 1. Bildung und Kultur: Medienpädagogische und kulturelle Angebote, die den Stadtteil bereichern, können durchgeführt werden (in Kooperationen oder eigenständig). 2. Highlight: Das Angebot der Stadtbibliothek „bleibt im Kopf hängen“ – Das Angebot der Stadtbibliothek ist ungewöhnlich und ein Highlight für das Publikum. 3. Begegnung: Das Angebot der Stadtbibliothek fördert den Austausch und die Begegnung im Stadtteil. Chancen öffnen 1. Chancengleichheit: Durch das Angebot der Stadtbibliothek werden bibliotheksferne Zielgruppen erreicht. 2. Diversität: Durch das Angebot der Stadtbibliothek werden unterschiedliche Zielgruppen erreicht. 3. Nachhaltigkeit: Das Angebot der Stadtbibliothek ist möglichst klimaneutral. Alternative Konzepte für den Medienbus oder ein neuer Medienbus sollten diese Kriterien berücksichtigen. Je nach Konzept können dabei unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. Die folgenden konzeptionellen Varianten sollten nicht nur hinsichtlich der Kosten, sondern auch hinsichtlich der Machbarkeit sowie der Zielerfüllung dieser Kriterien geprüft werden. Eine Erfüllung aller dieser Kriterien wäre nur durch den langfristigen Aufbau von Stadtteilbibliotheken in den aktuellen Medienbus-Stadtteilen erfüllbar. Dieses Langzeitziel stellt sich jedoch zum aktuellen Zeitpunkt als finanziell nicht realistisch dar. Vom Medienbus aktuell versorgte Stadteile und statistische Daten zur Nutzung Vom Medienbus aktuell angefahren: - Höhenstadtteile: Stupferich | Hohenwettersbach | Grünwettersbach | Palmbach - Süden: Rüppurr | Weiherfeld-Dammerstock - Südwesten und Westen: Beiertheim-Bulach (2 Haltestellen) | Oberreut | Grünwinkel | Reinstrandsiedlung | Daxlanden - Norden: Nordstadt | Nordweststadt - Osten: Rintheim – 3 – Karlsruher Stadtteile, die aktuell nicht angefahren werden: - Knielingen: Hier wäre jedoch ein hoher Bedarf vorhanden - Wolfartsweier: existierte bereits als Haltestelle, wurde jedoch wegen zu geringer Nutzung aufgegeben. Stärkste Standorte – nach aktiven angemeldeten Nutzer*innen - Höhenstadtteile - Die Höhenstadtteile sind die am stärksten vertretene Kundschaft des Medienbus. Der am häufigsten vertretene Standort ist Hohenwettersbach. - Über 70% der angemeldeten aktiven Nutzer*innen sind unter 18 - 17% der angemeldeten aktiven Nutzer*innen sind ermäßigt (meist Seniorinnen und Senioren) - Rüppurr / Weiherfeld-Dammerstock - Rüppurr mit Weiherfeld-Dammerstock bildet in Bezug auf die Anzahl der aktiven Leser*innen den zweitstärksten Stadtteil unter den Medienbus-Haltestellen. - Über 55 % der angemeldeten aktiven Nutzer*innen sind unter 18 - 28% der angemeldeten aktiven Nutzer*innen sind ermäßigt (meist Seniorinnen und Senioren). Über alle Haltestellen hinweg: - 67% der angemeldeten aktiven Nutzer*innen sind unter 18 - 18% sind über 50 Jahre ➔ Der Medienbus spielt insbesondere für Kinder und Jugendliche sowie für ältere Menschen eine wichtige Rolle im Alltag – auch eine soziale. Gerade für immobile Menschen und für Kinder ist ein wohnortnaher Ort der Begegnung und des Austauschs wichtig. Dies spiegelt sich besonders auch in vielen persönlichen Gesprächen bei den Haltestellen und der Treue der Leser*innen wider. Die beiden Hauptlesergruppen sind Kinder und ältere Menschen. Für diese sind aus verschiedenen Gründen physische Medien noch immer ein zentrales Medium und werden dies auch in Zukunft sein. Dies spiegelt auch die Ausleihe von physischen Medien im Gesamtsystem der Stadtbibliothek wider: sie ist in den letzten Jahren bei Kindern und Menschen über 60 Jahren stark angestiegen statt abzunehmen. Von einem Ausweichen der Hauptzielgruppen des Medienbusses auf digitale Medien wie z.B. E-Books ist daher auch in Zukunft nicht auszugehen. Stärkste Standorte – prozentuale Verteilung der Ausleihen innerhalb der Haltestellen - Höhenstadtteile: 31% der Ausleihen mit steigendem Anteil. Die Ausleihen sind je nach Höhenstadtteil sehr unterschiedlich verteilt. Daraus folgt, dass der exakte Haltestandort sowie die Uhrzeit eine große Rolle spielt. - Rüppurr (inkl. Weiherfeld-Dammerstock): 25% - Beiertheim-Bulach, Rintheim und Grünwinkel: jeweils 9% - Daxlanden inkl. Rheinstrandsiedlung / Nordweststadt: jeweils 5% - Oberreut: 4% Am meisten ausgeliehene Mediengruppen Schon jetzt ist der Medienbus zu großen Teilen auf Kinder ausgerichtet, circa 50% des Bestandes sind Kinder- und Jugendmedien, diese machen 75% der Ausleihen aus. Dazu gehören Comics, Bilderbücher, Kinder-Romane, Kinder-Sachbücher, Tonies, CDs, Spiele, Konsolenspiele, etc. Aktueller Personalstand: - 1 VZW Bibliothekarin, TVöD 9c, derzeit aufgeteilt auf 2 x 0,5 - 1 VZW Fahrer, TVöD E6 – 4 – Aktuelle Fahrsituation Um den Medienbus zu fahren, benötigt man einen Führerschein der Klasse C. Diese Fahrberechtigung ist (neben dem Fahrer) aktuell im Kulturamt bei einem Kollegen der Haustechnik der Stadtbibliothek sowie bei zwei Kollegen der Haustechnik des Stadtarchivs vorhanden. Wie öffentlich bereits bekannt, hatte der Medienbus in den vergangenen Jahren immer wieder mit längeren Ausfallzeiten zu kämpfen, die teilweise technisch bedingt, teilweise der Personalsituation geschuldet waren. Aktuelle laufende jährliche Kosten Gesamt: 191.100 Euro Sachaufwendungen 40.000 Euro Medienetat 20.000 Euro Personalkosten Bibliothekarin 73.400 Euro (E9c, Stufe 3 – entspricht nicht der realen Stufeneinordnung) Personalkosten Fahrer (E6, Stufe 3) 57.700 Euro (E6, Stufe 3 – entspricht nicht der realen Stufeneinordnung) Voraussichtliche demografische Entwicklungen der betroffenen Stadtteile Da der Medienbus bislang stark von Kindern, Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren genutzt wird, ist es sinnvoll, die demografische Entwicklung der betroffenen Stadtteile zu beachten. 1 - In den meisten vom Medienbus angefahrenen Stadtteilen wird ein deutlicher Anstieg von Kindern und Jugendlichen erwartet, insbesondere in den Höhenstadtteilen, der Nordweststadt, der Nordstadt und Daxlanden. - In der Nordweststadt, Weiherfeld-Dammerstock und Daxlanden ist ein Generationenwechsel zu erwarten mit einer bereits erheblichen Anzahl an Seniorinnen und Senioren und stark steigenden Zahlen von Kindern und Jugendlichen. - Alle vom Medienbus angefahrenen Stadtteile werden einen Anstieg der Bevölkerung der Seniorinnen und Senioren verzeichnen. Zwischenfazit Das Angebot ganzheitlich konzipieren oder „Ausleihen, Begeistern, Chancen eröffnen“: Ein neuer Medienbus oder seine Alternativkonzepte sollte nicht nur die Literatur- und Medienversorgung von Stadtteilen ohne Stadtteilbibliothek beachten, sondern soziale Teilhabe und kulturelle Bildung durch Leseförderangebote und Austauschformate ermöglichen. Dies sollte für möglichst viele Menschen, insbesondere für Kinder unabhängig vom Elternhaus, ermöglicht werden. Stadtteilentwicklung und Bedarf oder: „kurze und ältere Beine brauchen kurze Wege“: Die demografischen Faktoren – in der Zusammenschau mit der aktuellen Nutzung des Medienbusses – bedeuten, dass die aktuell vom Medienbus angefahrenen Stadtteile auch in Zukunft einen starken Bedarf an einer Nahversorgung haben werden. Ältere Menschen und Kinder sind in besonderer Weise auf ein Angebot, das zu ihnen kommt, angewiesen. Das Angebot der Stadtteilbibliothek sollte auf sich verändernde demografische und strukturelle Entwicklungen in den Stadtteilen reagieren können. Knackpunkt Zeit oder: „Kinder dort aufsuchen, wo sie sind“: Kinder werden in Zukunft immer mehr in Ganztagesinstitutionen sein und damit immer seltener „frei“ haben, um zu den Haltestellenzeiten, wie sie aktuell am Nachmittag angefahren werden, kommen zu können. Eine Kombination mit Kooperationsangeboten für Grundschulen und Kitas im Bereich Leseförderung im Ganztag ist ratsam. 1 Amt für Stadtentwicklung (2024) Bevölkerungsprognose Karlsruhe 2040, in: Beiträge zur Stadtentwicklung, Heft Nr. 64, HEFT 64_Bevölkerungsprognose in Karlsruhe 2024_24-0226 – 5 – Knackpunkt Führerschein oder: „Tätigkeiten sinnvoll verbinden“ Bei allen mobilen Lösungen, die einen Führerschein, Klasse C oder C1 zur Bedingung haben, sollte man die Funktion des Fahrens mit einem Fachangestellten für Medien und Informationsdienste mit Zusatzqualifikation LKW-Führerschein verbinden (Eingruppierung E8). So kann diese Person auch bei Leseförderung und Beratung tätig sein, die Personalauswahl ist qualitativ wie quantitativ besser. Dieses Vorgehen ist in anderen Städten mit Medienbus üblich. Konzeptionelle Varianten A. Bewährtes Prinzip, technisch aufgerüstet: ein neuer Medienbus A.1. Konzept Infrastruktur: - Ersatz des aktuellen Busses durch einen Bus ähnlicher Größe (max. 18t, Länge circa 11m) - Vergleichsmodelle: Stadtbibliothek Köln bzw. Stadtbibliothek Ulm - klimafreundlicher Antrieb - Innenraum- und Bibliotheksausstattung: ▪ Kapazität für circa 5.000 Medien, gemischtes Sortiment wie aktuell (zu 80% auf Kinder ausgerichtet) ▪ Veranstaltungsbereich im hinteren Bereich (für circa 15 Kinder) ▪ Möglichkeit zur Außenbespielung im Sommer ▪ Personalbereich mit zwei Ausleihplätzen und Sanitärbereich Betriebskonzept: - Betriebskonzept würde wie bisher fortgeführt mit Haltestellen am Nachmittag mit offener Nutzung für die gesamte Bevölkerung - Die Zusatzfunktion „Leseförderung“ mit Kooperationen im Grundschulbereich wäre nur mit zusätzlichen Personalkapazitäten oder durch Einsparung von Haltestellen personell umsetzbar Vor- und Nachteile: - Vorteile: - leicht planbar im aktuellen Personalstand - Rundumversorgung - relativ flexibel durch Mobilität (Abstriche durch Haltegenehmigungen und Gewohnheiten) - Wow-Effekt / Tradition seit 1956 - Nachteile: - Führerschein Klasse C (LKW über 7,5t) notwendig - geringe Bereitschaft bei bibliothekarischem Personal, Führerschein zu machen aufgrund von Größe des Fahrzeugs - nicht mehr zeitgemäß: Familien sind am Nachmittag zunehmend nicht mehr zu den Haltestellenzeiten flexibel Zeitlicher Horizont: Die Verfahrensvorbereitung und Ausschreibung stehen beim „Team sauberes Karlsruhe“ für 2026 im Plan. Die Anschaffungsdauer ab Planungsbeginn beträgt 2 Jahre, Lieferung und Mittelabfluss sind für 2028 anzunehmen. Die einmaligen Investitionskosten sind in der Finanzplanung angemeldet. ➔ Funktion: mobile Zweigstelle ➔ Fokus auf Medienversorgung – 6 – A.2. Kosten für Neubeschaffung und Betrieb eines großen Medienbusses Anschaffungskosten einmalig: Medienbus, elektrisch angetrieben: 1.190.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer Diese Summe setzt sich zusammen aus: - Rohfahrzeug 400.000 Euro ohne Mwst - Energieversorgung und Klimatisierung 150.000 Euro ohne Mwst - Bibliotheksausstattung, -technik und IT 450.000 Euro ohne Mwst Laufende jährliche Kosten: Sachaufwendungen 30.000 Euro Medienetat 20.000 Euro durchschnittliche Personalkosten Bibliothekar*in 73.400 Euro (E9c Stufe3) Fachangestellter Mediendienste (mit Führerschein) 62.100 Euro (E8 Stufe 3) Summe 185.500 Euro B. Frische Impulse für die Leseförderung und die kulturelle Teilhabe: BibMobil „Knirpsmobil“ (+ BibMobil „Silberflitzer“) B.1. Konzept Infrastruktur: - kleinerer Mini-LKW bis 7,5t, max. 9m Länge - klimafreundlicher Antrieb - Innenraum- und Bibliotheksausstattung: ▪ Kapazität für circa 2.500 Medien, zielgruppenspezifisches Sortiment ▪ fakultativ: Veranstaltungsbereich im hinteren Bereich (für max. 7 Kinder) ▪ Möglichkeit zur Außenbespielung im Sommer ▪ kein gesonderter Personalbereich, Ausleihbereich mit Fahrerkabine kombiniert Betriebskonzept: - BibMobil „Knirpsmobil“ mit Fokus auf „Leseförderung“ in Kooperation im Grundschul- und Kindertagesstättenbereich - BibMobil „Silberflitzer“ mit Fokus auf Begegnung im Kontext Literatur sowie Medienversorgung für ältere Erwachsene ab 60 Jahre, mit Haltestellen an Wochenmärkten, Seniorenheimen oder - wohnanlagen, Stadtteilhäusern, Begegnungsstätten etc. - Voraussetzung: Ersatz der Fahrerstelle durch einen Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, beide mit Zusatzqualifikation Führerschein Klasse C1 Knirpsmobil Knirpsmobil + Silberflitzer BibMobil „Knirpsmobil“ mit Fokus auf Kinder von 1-10 Jahre BibMobil „Knirpsmobil“ mit Fokus auf Kinder von 1- 10 Jahre BibMobil „Silberflitzer“ mit gemischtem Sortiment ohne Veranstaltungsbereich – 7 – Vor- und Nachteile: - Vorteile: - zielgruppenspezifisches Konzept: ▪ Knirpsmobil: auf Kinder ausgerichtetes pädagogisches Leseförderprogramm, abgestimmt auf die Bedürfnisse von Ganztagesschulen und Kindertagesstätten ▪ Silberflitzer: auf Erwachsene ausgerichtetes kulturelles Programm und Medienversorgung - Förderung der Chancengleichheit, da Kinder in den Institutionen Grundschule und Kita „abgeholt“ werden - Förderung der kulturellen Teilhabe im Alter - flexibel durch Mobilität (Haltegenehmigungen in Schulhöfen etc. einfacher als an klassischen Haltestellen), Fahrten des Knirpsmobils können schulhalbjährlich angepasst werden, in den Ferien können Programme der Schulen etc. unterstützt werden - Im Gegensatz zum großen Medienbus, der zwei Personen pro Fahrt benötigt, kann das Knirpsmobil von einer Person allein gefahren werden. So ist bei zwei VZWs eine ganztägige Nutzung von 8 bis 18 Uhr an allen Wochentagen möglich. Mit nur einer VZW ist das nicht umsetzbar, da etwa die Hälfte der Arbeitszeit für Büro- und Hintergrundarbeiten rund um Bibliothek und Fahrzeug benötigt wird. Bei einem zusätzlichen zweiten Fahrzeug (Silberflitzer) wird nur eine zusätzliche Person benötigt, um ganztägig fahren zu können. - Die Sachaufwendungen beim zweiten Fahrzeug (Silberflitzer) können teilweise so genutzt werden, dass Synergien entstehen und nur vom 1,5fachen Betrag an Sachaufwendungen auszugehen ist. - Wow-Effekt - höhere „Fahrbereitschaft“ beim bibliothekarischen Personal, da kleineres Fahrzeug - Nachteile: - Führerschein Klasse C1 (Fahrzeuge zwischen 3,5 und 7,5t) notwendig - keine Rundumversorgung mehr für alle Bevölkerungsgruppen Zeitlicher Horizont: Die Verfahrensvorbereitung und Ausschreibung stehen beim „Team sauberes Karlsruhe“ für 2026 im Plan. Die Anschaffungsdauer ab Planungsbeginn beträgt 2 Jahre, Lieferung und Mittelabfluss sind für 2028 anzunehmen. Die für den großen Medienbus einmaligen Investitionskosten der Finanzplanung könnten hierfür übernommen werden. ➔ Funktion zielgruppenspezifisches Lese- und Literaturförderung als Teil der Bibliotheks- und Medienpädagogik ➔ Fokus auf pädagogischem und kulturellem Programm, Medienversorgung als „Nebeneffekt“ B.2. Kosten für Neubeschaffung und Betrieb von ein bis zwei BibMobile(n) Anschaffungskosten einmalig: BibMobil, elektrisch angetrieben: pro Fahrzeug 535.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer Diese Summe setzt sich zusammen aus: - Rohfahrzeug 200.000 Euro ohne Mwst - Energieversorgung und Klimatisierung 100.000 Euro ohne Mwst - Bibliotheksausstattung, -technik und IT 150.000 Euro ohne Mwst Knirpsmobil: 535.500 Euro 1 Fahrzeug: 535.500 Euro Medienbestand aus aktuellem Medienbestand des Medienbus übernommen Knirpsmobil + Silberflitzer 1.071.000 Euro 2 Fahrzeuge: 1.071.000 Euro – 8 – Medienbestand aus aktuellem Medienbestand des Medienbus übernommen Laufende jährliche Kosten: Knirpsmobil, Summe 168.700 Euro Knirpsmobil + Silberflitzer, Summe: 250.800 Euro Sachaufwendungen: 20.000Euro Sachaufwendungen: 30.000Euro Medienetat: 10.000Euro Medienetat: 20.000Euro Personalkosten Bibliothekar*in 76.600Euro (Führerschein C1 & medienpäd. Qual., E10, Stufe 3) Personalkosten Bibliothekar*in 76.600Euro (Führerschein C1 & medienpäd. Qual., E10, Stufe 3) Fachangestellter Mediendienste 62.100Euro (Führerschein C1, E8 Stufe 3) Fachangestellter Mediendienste 62.100Euro (Führerschein C1, E8 Stufe 3) Fachangestellter Mediendienste 62.100Euro (Führerschein C1, E8 Stufe 3) C. Eine kleine Stadtteilbibliothek für die Höhenstadtteile, Standort Hohenwettersbach C.1. Konzept Hohenwettersbach ist unter den Medienbus-Haltestellen der ausleihstärkste Standort. Der Ortschaftsrat Hohenwettersbach hat in seiner Sitzung vom 26. Februar 2025 angeregt, dass das Amt für Hochbau- und Gebäudewirtschaft die Machbarkeitsstudie überarbeitet, die im Zuge einer Erweiterung der Programmflächen für den Ganztagsbetrieb der Schule im Lustgarten erstellt wurde. Der Ortschaftsrat empfiehlt die Machbarkeitsstudie hinsichtlich des neu ausgewiesenen Baugebietes sowie einer kleinen Stadtteilbibliothek für alle Bergdörfer sowie eines Begegnungsraumes für Alt und Jung zu überarbeiten. Das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft hat den Beschluss des Ortschaftsrates entgegengenommen, er befindet sich zurzeit bei der Stabsstelle Projektcontrolling in Prüfung. Eine Neubearbeitung der Machbarkeitsstudie erfolgt nur bei realistischer Ausweisung des Neubaugebietes in Hohenwettersbach und den damit ansteigenden Schülerzahlen. Eine Realisierung stünde nicht vor 2030 im Raum. Die Stadtbibliothek begrüßt diese Entwicklung prinzipiell. Aus Sicht der Stadtbibliothek ist bei der baulichen und organisatorischen Anordnung grundlegend, dass ein von der Schule unabhängiger Zugang für Externe (Kinder benachbarter Ortsteile, Kinder im Kita-Alter, Erwachsene etc.) möglich ist – ähnlich wie in der Stadtteilbibliothek Grötzingen. Zudem ist eine Stadtteilbibliothek nur ab einer gewissen Größe sinnvoll. Generell wird mit einer Medieneinheit pro Einwohner gerechnet. Dies bedeutet bei einer Stadtteilbibliothek, die nur für Hohenwettersbach ausgerichtet wäre 3.000 Medieneinheiten. Sollte die Stadtteilbibliothek ebenfalls Grünwettersbach, Palmbach und Stupferich abdecken, müsste die Stadtteilbibliothek rein rechnerisch auf 10.000 Medieneinheiten erhöht werden. Im Vergleich: in der Stadtteilbibliothek Grötzingen sind aktuell etwa 13.000 Medieneinheiten auf circa 300qm ausleihbar. Eine reine Schulbibliothek für die Schule am Lustgarten fiele nicht in das Aufgabengebiet der Stadtbibliothek. Hierfür wäre – bei jetziger Schülerzahl – ein Medienbestand von 1.000 Medieneinheiten zu planen. Je nach Anzahl der Medieneinheiten, Größe der Stadtteilbibliothek und Öffnungsstunden, fällt auch der Personalbedarf unterschiedlich aus. Des Weiteren sollte baulich unbedingt auf den Einsatz von Open-Library-Technik geachtet werden, so dass die Bibliothek und der Begegnungsraum auch unabhängig von den Öffnungszeiten durch Bibliothekspersonal genutzt werden kann. – 9 – Die Stadtbibliothek empfiehlt zudem für die Zeiten ohne Bibliothekspersonal den engen Einsatz von Ehrenamtlichen, die aufgrund der Komplexität der Bibliotheksservices verbindlich und längerfristig tätig sein sollten. Vor- und Nachteile: - Vorteile: - intensive bibliothekarische Versorgung mit hoher Qualität für Hohenwettersbach - die Bibliothek erfüllt eine Rolle als Dritter Ort für den Stadtteil - bei Ausstattung mit Open-Library-Technik: für alle mit Bibliotheksausweis sehr flexible, selbstbestimmte Nutzung - Bestellung von Medien anderer Standorte - Leseförderung für Kinder, Veranstaltungen der kulturellen Teilhabe - Nachteile: - Versorgung von nur einem Stadtteil möglich, Konzentration von Mitteln und Personalaufwand auf einen Stadtteil - immobil C.2. Kosten für Neubeschaffung und Betrieb für eine kleine Stadtteilbibliothek in Hohenwettersbach Aufgrund des jetzigen Planungsstandes kann keine Aussage über mögliche finanzielle Auswirkungen baulicher Art getroffen werden. Einmalige bibliotheksspezifische Anschaffungskosten (Schätzung): 193.000 Euro Mobiliar 50.000 Euro EDV-Ausstattung 5.000 Euro Open Library-Technik 15.000 Euro Grundmedienbestand, Kauf von circa 6.000 Medien 120.000 Euro Einmalige Honorarkosten zur Erfassung der Medien in das System der Bibliothek 3.000 Euro Laufende jährliche Kosten: Sachaufwendungen 6.000 Euro Medienetat 12.000 Euro durchschnittliche Personalkosten Bibliothekar*in 36.700 Euro (50% E9c Stufe3) durchschnittliche Personalkosten Fachangestellter Mediendienste 29.700 Euro (50% E7, Stufe 3) Summe 84.400 Euro Mittels dieser Personalkapazitäten sind Öffnungszeiten mit Personal von circa 15 Stunden pro Woche leistbar. Nicht einberechnet sind anfallende Infrastrukturkosten des Gebäudes (Miete, Strom, Wasser etc.). Weiterhin wird angenommen, dass wie in der Stadtteilbibliothek Grötzingen Tätigkeiten im Bereich der Haustechnik über die Schule geregelt werden. D. Stadteilfokussierung und teilmobile Medienversorgung: KarlsBox D.1. Konzept Infrastruktur: - jährlich versetzbare Pop-up-Bibliothek, Spezialanfertigung eines Containers mit Grundfläche 5x3m, zuzüglich Rampe und Vordach: 5x4,80m – 10 – - Vergleichsmodell: bibbox München - notwendige Infrastruktur: Strom, Netzwerk, evtl. Wasser für Reinigung - regelmäßige Reinigung - Bibliothekarisches Personal ist dreimal pro Woche für max. 3 Stunden anwesend - Innenraum- und Bibliotheksausstattung: - Kapazität für circa 1.500 Medien, zielgruppenspezifisches Sortiment (65% Kinder bis 12 Jahre, 25% Romane, 10% Sachbücher) - Ausleih- und Rückgabestation im Self-Service, Zutritt am Tag über den Bibliotheksausweis Betriebskonzept: - Containerbibliothek zur reinen Ausleihe von Büchern, die jährlich in einen anderen Stadtteil versetzt werden kann - dauerhafter, nicht wechselnder Bestand, der einmal im Jahr um die Hälfte erneuert wird - nur sehr geringe Aktivitäten im Bereich der Leseförderung oder sonstigen kulturellen Programme mangels Platzes möglich – wenn Aufstellung neben Stadtteilhaus, Bürgerzentrum, Gemeindezentrum o.ä., dann in Kooperation - keine Beratung Vor- und Nachteile: - Vorteile: - personalarm - für alle mit Bibliotheksausweis sehr flexible, selbstbestimmte Nutzung - Nachteile: - Versorgung von nur einem Stadtteil möglich - keine Services aus dem Gesamtsystem der Stadtbibliothek wie Ausweiserstellung, Beratung, Bestellung von Büchern in die Box, Rückgabe von anderen Standorten in der Box - aufgrund von Diebstahlgefahr bei anderen Medien: nur Bücher ausleihbar - keine Leseförderung für Kinder, keine Veranstaltungen der kulturellen Teilhabe - Die Standortauswahl wird sich voraussichtlich aufgrund der Zufuhr von Strom und Netzwerk sowie aufgrund von Sicherheitsaspekten äußerst schwierig gestalten. Ob eine Versetzung also tatsächlich realistisch ist, wäre abzuwarten, zumal die Planung und Durchführung der Versetzung zusätzliche Personalkapazitäten bindet. ➔ Funktion: Zweigstelle ➔ Fokus: Literaturversorgung D.2. Kosten für Neubeschaffung und Betrieb einer teilmobilen KarlsBox Anschaffungskosten einmalig: 250.500 Euro Anschaffung 200.000 Euro Mobiliar 30.000 Euro Medienbestand (Kauf von 1.000 Medien) 20.000 Euro Einmalige Honorarkosten zur Erfassung der Medien in das System der Bibliothek 500 Euro Laufende jährliche Kosten: Sachaufwendungen 30.000 Euro Versetzen der KarlsBox 10.000 Euro Medienetat 12.500 Euro durchschnittliche Personalkosten Bibliothekar*in 18.350 Euro (25% E9c Stufe3) Summe 70.850 Euro Die Planung, Verfahrensvorbereitung und Ausschreibung wären beim HGW für 2026 anzusiedeln (bislang nicht dort in der Planung verankert). Lieferung und Mittelabfluss sind für 2027/28 anzunehmen. – 11 – Klein, aber fein: Medienausgabe-Automaten bzw. Stöberboxen E.1. Konzept Infrastruktur: - Ausleihstation im Self-Service - Modell 1 „Medienausgabe-Automat“: Bestellungen, vergleichbar einer Paketstation - Modell 2: Stöberbox, vergleichbar einem Verkaufsautomaten - Transportdienstleister wechselt zweimal wöchentlich die Bestellungen bzw. Rückgaben (Modell 1 und 2) - Bibliothekarisches Personal pflegt aus der Ferne den Bestand, Zeitaufwand circa 2h/Woche pro Automat (Modell 2) - notwendige Infrastruktur: Strom, Netzwerk, geschützter, aber leicht zugänglicher Raum (Stadtteilhaus, Gemeindehaus etc.). - Ausstattung: - Kapazität für circa 50-200 Medien, je nach Modell - bei Modell 2 zielgruppenspezifisches Sortiment (65% Kinder bis 12 Jahre, 25% Romane, 10% Sachbücher) Betriebskonzept: - Automatenbibliothek / Medienstation zur reinen Ausleihe von Medien - wenn alle aktuellen Medienbushaltestellen einen Automaten bekommen würden, wären dies 14 Automaten. Untenstehend wird mit 5 bzw. 10 Automaten gerechnet, da nicht in allen Stadtteilen ein Standort möglich sein wird. - wechselnder Bestand bzw. Bestellungen - keine Aktivitäten im Bereich der Leseförderung oder sonstigen kulturellen Programme, keine Beratung - Medienbestand: - Modell 1 „Ausleihautomat“: ▪ der Medienbestand wird in den Bestand des Gesamtsystem der Stadtbibliothek integriert und nicht gesondert gepflegt werden ▪ Die Bestellungen werden von einem Fachangestellten für Informations- und Mediendienste aus dem Bestand der Zentrale und der Kinder- und Jugendbibliothek herausgesucht. ▪ Die Bestellungen werden wöchentlich von einem Transportdienstleister vor Ort ausgetauscht - Modell 2 „Stöberbox“: ▪ der Medienbestand wird in den Bestand des Gesamtsystem der Stadtbibliothek integriert und von einer bibliothekarischen Fachkraft passend zu den Stadtteilen ausgewählt. ▪ Die Medien werden von einem Fachangestellten für Informations- und Mediendienste aus dem Bestand der Zentrale und der Kinder- und Jugendbibliothek herausgesucht. ▪ Der Bestand wird wöchentlich von einem Transportdienstleister vor Ort ausgetauscht Vor- und Nachteile: - Vorteile: - personalarm - für alle mit Bibliotheksausweis sehr flexible, selbstbestimmte Nutzung - Medienversorgung von mehreren Stadtteilen möglich - Nachteile: - keine Rückgabe - keine Services aus dem Gesamtsystem der Stadtbibliothek wie Ausweiserstellung, Beratung – 12 – - keine Leseförderung für Kinder, keine Veranstaltungen der kulturellen Teilhabe ➔ Funktion: Mini-Zweigstelle ➔ Fokus: Literaturversorgung E.2. Kosten für Neubeschaffung und Betrieb stationärer „Medienautomaten“ Anschaffungskosten einmalig: Medienausgabe-Automat bzw. Stöberbox Pro Automat 34.000 Euro 5 Automaten 170.000 Euro 10 Automaten 340.000 Euro Laufende jährliche Kosten: Medienausgabe-Automat Kosten für 1 Automat: Kosten für 5 Automaten: 46.282Euro Kosten für 10 Automaten: 88.860Euro Sachaufwendungen (Strom, Netzwerk, Software und Wartung): 2.000 Euro 10.000 Euro 20.000 Euro Medienetat: 1.300 Euro 6.500 Euro 13.000 Euro Personalkosten Fachangestellter Mediendienste Nur ein Automat kann personell nicht berechnet werden 8.910 Euro (E7, Stufe 3, 15% Arbeitszeit) 14.850 Euro (E7, Stufe 3, 25% Arbeitszeit) Transportdienstleister Nur eine Station kann nicht extern vergeben werden 15.000 Euro (1 Tour pro Woche mit 5 Stationen) 30.000 Euro (1 Tour pro Woche mit 10 Stationen) Personalkosten Bibliothekar*in Nur bei Stöberbox Nur ein Automat kann personell nicht berechnet werden 5.872 Euro (E9c, Stufe 3, 8% Arbeitszeit) 11.010 Euro (E9c, Stufe 3, 15% Arbeitszeit) Empfehlung Die Stadtbibliothek empfiehlt für eine optimale Abdeckung des gesamten Stadtgebietes ohne aktuell vorhandene Stadtteilbibliothek unter Berücksichtigung der eingangs genannten Kriterien eine Kombination aus Variante D, B und E: - Einen Mini-LKW „Knirpsmobil“ für die Medienversorgung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in Kombination mit bibliothekspädagogischen Angeboten, z.B. im Ganztag. Das Knirpsmobil wird stadtweit in Stadtteilen ohne Stadtteilbibliothek eingesetzt. Dieses Angebot könnte – bei gegebenem Personalstand – um einen „Silberflitzer“ für Erwachsene ergänzt werden. - Die Planung einer kleinen Stadtteilbibliothek in Hohenwettersbach in Kombination mit dem dortigen Umbau der Grundschule – zugänglich für alle Höhenstadtteile - 5 Medien-Ausgabe-Automaten bzw. Stöberboxen über das Stadtgebiet verteilt, in Stadtteilen ohne Bibliothek. – 13 – Kosten für Neubeschaffung und Betrieb Anschaffungskosten einmalig: - Stadtteilbibliothek Hohenwettersbach (bibl. Kosten, OHNE Baukosten) 193.000 Euro - Knirpsmobil 535.500 Euro - Medienausgabe-Automaten bzw. Stöberboxen 170.000 Euro Gesamt 898.500 Euro Laufende jährliche Kosten: - Stadtteilbibliothek Hohenwettersbach (OHNE Gebäude-Betriebskosten) 84.400 Euro - Knirpsmobil 168.700 Euro - 5 Medienausgabe-Automaten bzw. Stöberboxen 46.282Euro Gesamt 299.382 Euro Damit wären – ohne die baulichen einmaligen Kosten – die einmaligen Neubeschaffungskosten etwa gleichwertig zu einem neuen großen Medienbus, die jährlichen laufenden Kosten aufgrund des erhöhten Personalbedarfs jedoch verdoppelt. Jedoch ist damit von einer zukunftsfähigen und bedarfsgerechten Planung auszugehen. Personeller Bedarf (Personalaufwand in die jährlichen Kosten eingerechnet): - Stadtteilbibliothek Hohenwettersbach: - 50% Bibliothekarin (E9c, Stufe 3) - 50% Fami (E7, Stufe 3) - Knirpsmobil: - 100% Bibliothekarin (E10, Stufe 3) - 100% Fami (E8, Stufe 3) - Silberflitzer: - 100% Bibliothekarin (E10, Stufe 3) - 100% Fami (E8, Stufe 3) - 5 Medien-Ausgabe-Automaten bzw. Stöberboxen - 8% Bibliothekarin (E9c, Stufe 3) - 15% Fami (E7, Stufe 3) Gesamt: - 115% E7, Stufe 3 - 50% E8, Stufe 3 - 58% E9c, Stufe 3 - 100% E10, Stufe 3 Bei einer Reduktion des Angebotes auf lediglich das „Knirpsmobil“ ist mit einem gegenüber heute nicht erhöhtem Personalaufwand (lediglich mit der Umwandlung der Fahrerstelle in eine Fami-Stelle) zu rechnen. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Die Finanzierungsmittel für die Anschaffungskosten sind in die Investitionsplanung ab dem Jahr 2026 im Budget des Kulturamtes aufgenommen worden. Bei allen Varianten sind je nach Finanzlage auch Abweichungen vom Medienetat nach unten denkbar. In der Anlage ist eine Übersichtstabelle zu den Kosten beigefügt.
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Anlage zur Informationsvorlage Nr.: 2025/0352 – Medienbus neu gedacht: alternative Konzepte für die Zukunft Kostenübersicht alle Varianten Varianten Neuer Medienbus Knirpsmobil Knirpsmobil + Silberflitzer Stadtteilbibliothek Hohenwettersbach KarlsBox 5 Medienausgabe- Automaten (Stöberbox) Einmalige Investitionskosten 1.190.000 Euro 535.500 Euro 1.071.000 Euro 193.000 Euro (ohne Baukosten) 250.500 Euro 170.000 Euro Ein Weiterbetrieb des aktuellen Medienbusses ist angesichts des technischen Zustandes mittelfristig nicht möglich. Soll ein Angebot für die Stadtteile ohne Medienbus zukunftssicher aufgestellt werden, sind ohne einmalige Investitionskosten notwendig. Varianten Neuer Medienbus Knirpsmobil Knirpsmobil + Silberflitzer Stadtteilbibliothek Hohenwettersbach KarlsBox 5 Medienausgabe- Automaten (Stöberbox) Aktuelle laufende Kosten Laufende jährliche Kosten Personalaufw. im Ø 135.500 Euro 138.700 Euro 200.800 Euro 66.400 Euro 18.350 Euro 14.782 Euro 131.100 Euro Laufende jährliche Kosten Medienetat 20.000 Euro 10.000 Euro 20.000 Euro 12.000 Euro 12.500 Euro 6.500 Euro 20.000 Euro Laufende jährliche Kosten Betriebskosten / Sachaufwendungen 30.000 Euro 20.000 Euro 30.000 Euro 6.000 Euro 30.000 Euro + 10.000 Euro 10.000 Euro + 15.000 Euro 40.000 Euro 185.500 Euro 168.700 250.800 Euro 84.400€ 70.850 Euro 46.282 Euro 191.100 Euro Kostenübersicht Empfehlung Varianten Knirpsmobil Knirpsmobil + Silberflitzer Stadtteilbibliothek Hohenwettersbach 5 Medienausgabe- Automaten Einmalige Investitionskosten 535.00 Euro 1.171.000 Euro 193.000 Euro (ohne Baukosten) 170.000 Euro Varianten Knirpsmobil Knirpsmobil + Silberflitzer Stadtteilbibliothek Hohenwettersbach 5 Medienausgabe- Automaten Aktuelle laufende Kosten Laufende jährliche Kosten Personalaufwand im Ø 138.700 Euro 200.800 Euro 66.400 Euro 14.782 Euro 131.100 Euro Laufende jährliche Kosten Medienetat 10.000 Euro 20.000 Euro 12.000 Euro 6.500 Euro 20.000 Euro Laufende jährliche Kosten Betriebskosten / Sachaufwendungen 20.000 Euro 30.000 Euro 6.000 Euro 10.000 Euro + 15.000 Euro 40.000 Euro 168.700 250.800 Euro 84.400€ 46.282 Euro 191.100 Euro Kostenübersicht gleichbleibender jährlicher Aufwand Möglichkeit 1: Varianten Neuer Medienbus Aktuelle laufende Kosten Laufende jährliche Kosten Personalaufwand im Ø 135.500 Euro 131.100 Euro Laufende jährliche Kosten Medienetat 20.000 Euro 20.000 Euro Laufende jährliche Kosten Betriebskosten / Sachaufwendungen 30.000 Euro 40.000 Euro 185.500 Euro 191.100 Euro Möglichkeit 2: Varianten Knirpsmobil 2 Medienausgabe- Automaten ZUSAMMENGEFASST Aktuelle laufende Kosten Laufende jährliche Kosten Personalaufwand im Ø 138.700 Euro 3.670 Euro 142.370 Euro 131.100 Euro Laufende jährliche Kosten Medienetat 10.000 Euro 2.600 Euro 12.600 Euro 20.000 Euro Laufende jährliche Kosten Betriebskosten / Sachaufwendungen 20.000 Euro 4.000 Euro + 6.000 Euro 30.000 Euro 40.000 Euro 168.700 16.270 Euro 184.970 Euro 191.100 Euro
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Medienbus neu gedacht Alternative Konzepte für die Zukunft Präsentation im Kulturausschuss | 2025/0352 Hintergrundund aktuelle Nutzung 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek2 Aktueller Zustand des Medienbusses: Notwendigkeit einer Ersatzbeschaffung, Beschaffungsdauer 2 Jahre 67 % 18 % Unter 18 Jahre Über 50 Jahre 15 % 18-50 Jahre Demografische Entwicklung beachten! In den betroffenen Stadtteilen werden Kinder und Senior*innen zunehmen. Zielgruppen (Angemeldete aktive Nutzer*innen) Vom Medienbus aktuell angefahren Höhenstadtteile: Stupferich| Hohenwettersbach | Grünwettersbach| Palmbach Süden: Rüppurr | Weiherfeld-Dammerstock Südwesten und Westen: Beiertheim-Bulach(2 Haltestellen) | Oberreut| Grünwinkel | Reinstrandsiedlung | Daxlanden Norden: Nordstadt | Nordweststadt Osten: Rintheim davon stärkste Standorte Stadtteilbibliotheken Haltestellen Ziele und Kriterien 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek3 Stadtgesellschaftliche Funktionen: Soziale Teilhabe, Medienzugang, kulturelle Bildung Begeistern ▪Medienpädagogische Angebote zur Erhöhung der Lesefreude ▪Highlight, das im Kopf hängen bleibt und Identifikation bietet ▪Begegnung fördert das Miteinander im Stadtteil Begeistern Ausleihen ▪Qualität durch Anbindung an das Gesamtsystem der Stadtbibliothek und aktuelle, zielgruppenorientierte Medienauswahl ▪Stöbern und Tipps durch Beratung ▪Barrierefreiheit & Erreichbarkeit Ausleihen Chancen eröffnen ▪Erreichen bibliotheksferner Zielgruppen ▪Erreichen von Zielgruppen mit hoher Diversität ▪Klimaneutralität Ermöglichen Zwischenfazit 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek4 Stadtteilentwicklung Kurze und ältere Beine brauchen kurze Wege Knackpunkt Zeit Kinder dort aufsuchen, wo sie sind Knackpunkt Führerschein Tätigkeiten sinnvoll verbinden Chancengleichheit, Leseförderung und soziale Teilhabe Neuer Medienbus 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek5 Konzept und Infrastruktur ▪Ersatz des aktuellen Busses durch einen Bus ähnlicher Größe ▪Klimafreundlicher Antrieb ▪Kapazität für ca. 5.000 Medien, gemischtes Sortiment Kosten und Zeitplan ▪Anschaffungskosten: 1.190.000 Euro ▪Laufende jährliche Kosten (inkl. Personalaufwand): 185.500 Euro Fokus Mobile Zweigstelle Personeller Bedarf 1 Bibliothekar*in + 1 Fachangestellte*r für Medien mit Zusatzqualifikation Führerschein Klasse C A 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek6 © Stadtbibliothek Köln Vorteile +leicht planbar im aktuellen Personalstand +Rundumversorgung +relativ flexibel durch Mobilität (Abstriche durch Gewohnheit und Haltegenehmigungen) +Wow-Effekt / Tradition seit 1956 © Thilo Endres, Stadtbibliothek Ulm Beispiele anderer Städte, hier der Stadtbibliotheken Köln und Ulm A Neuer Medienbus Nachteile −Führerschein Klasse C (LKW über 7,5t) notwendig −nicht mehr zeitgemäß: Familien sind am Nachmittag zunehmend nicht mehr zu den Haltestellenzeiten flexibel BibMobil„Knirpsmobil“ und „Silberflitzer“ 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek7 Konzept und Infrastruktur ▪Kleinerer Mini-LKW bis 7,5 t mit klimafreundlichem Antrieb ▪Kombination mit bibliothekspädagogischem Programm (Ganztag, Kitas etc. ) ▪Kapazität für circa 2.500 Medien Kosten und Zeitplan ▪Anschaffungskosten: 535.500 Euro (+ Silberflitzer = 1.071.000 Euro) ▪Laufende jährliche Kosten: 168.700 Euro (+ Silberflitzer = 250.800 Euro) Fokus Leseförderung und kulturelle Teilhabe für Kinder und ältere Erwachsene + Medienversorgung als „Nebeneffekt“ Personeller Bedarf ▪1 Bibliothekar*in + 1 Fachangestellte*r für Medien, jeweils mit Führerschein C1 ▪+ Silberflitzer: zusätzliches Personal: 1 Bibliothekar*in + 1 Fachangestellte*r für Medien, jeweils mit Führerschein C1 B 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek8 Vorteile +Zielgruppenspezifisches Konzept +Kombination mit Ganztagesschulen und Kindertagesstätten möglich +Förderung der Chancengleichheit, da Kinder in ihren Institutionen erreicht werden +flexibel durch höhere Mobilität, saisonale Anpassung der Fahrten im Schuljahresablauf und zu Ferien +Alleinbetrieb/-fahrt mit einer Person möglich +Wow-Effekt +PLUS Silberflitzer: Förderung der kulturellen Teilhabe im Alter © Deckwerth, Stadtbibliothek Chemnitz Beispiel der Stadtbibliothek Chemnitz B BibMobil„Knirpsmobil“ und „Silberflitzer“ Nachteile −Führerschein Klasse C1 (Fahrzeuge zwischen 3,5 und 7,5t) notwendig −keine Rundumversorgung mehr für alle Bevölkerungsgruppen Stadtteilbibliothek Hohenwettersbach 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek9 Konzept und Infrastruktur ▪Kleine Stadtteilbibliothek für Hohenwettersbach und umliegende Stadtteile ▪Unabhängiger Zugang für Externe: Gemeinschaftsort ▪Medienanzahl hängt von räumlichen Möglichkeiten ab ▪Abhängig von Schulplanung, aktuell Prüfung durch SPC und HGW Kosten und Zeitplan ▪Anschaffungskosten ohne Baukosten: 193.000 Euro ▪Laufende jährliche Kosten: 84.400 Euro Fokus Zweigstelle und Leseförderung, aber nur für ein Stadtgebiet Personeller Bedarf 50% Bibliothekar*in + 50% Fachangestellter für Medien C 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Städtisches Amt10 Vorteile +intensive bibliothekarische Versorgung mit hoher Qualität für Hohenwettersbachund Höhenstadtteile +bei Ausstattung mit Open-Library-Technik: für alle mit Bibliotheksausweis sehr flexible, selbstbestimmte Nutzung als Dritter Ort für den Stadtteil +Bestellung von Medien anderer Standorte +Leseförderung für Kinder, Veranstaltungen der kulturellen Teilhabe C Stadtteilbibliothek Hohenwettersbach Nachteile −Versorgung von nur einem Stadtteil möglich, Konzentration von Mitteln und Personalaufwand auf einen Stadtteil −Immobil 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek11 Pop-up-Bibliothek „KarlsBox“ Konzept und Infrastruktur ▪Jährlich versetzbare Pop-up-Bibliothek ▪Kapazität für ca. 1.500 Medien, keine Bestellungen aus dem Gesamtsystem Kosten und Zeitplan ▪Anschaffungskosten: 250.500 Euro ▪Laufende jährliche Kosten: 70.850 Euro Fokus Zweigstelle & Literaturversorgung Personeller Bedarf 25% Bibliothekar*in D 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek12 Vorteile +Personalarm +für alle mit Bibliotheksausweis sehr flexible, selbstbestimmte Nutzung © Stadtbibliothek München Beispiel der Stadtbibliothek München D Pop-up-Bibliothek „KarlsBox“ Nachteile −Versorgung von nur einem Stadtteil möglich −keine Services aus dem Gesamtsystem der Stadtbibliothek wie Ausweiserstellung, Beratung, Bestellung von Büchern, Rückgabe von anderen Standorten −aufgrund von Diebstahlgefahr bei anderen Medien: nur Bücher ausleihbar −keine Leseförderung für Kinder, keine Veranstaltungen der kulturellen Teilhabe −Standortauswahl und Versetzung schwierig Medienausgabe-Automaten / Stöberboxen Konzept und Infrastruktur ▪Ausleihstation im Self-Service: Gezielte Bestellung wie in der Paketstation oder Stöbern wie im Snack-Automat ▪Kapazität für ca. 50 bis 200 Medien Kosten und Zeitplan ▪Anschaffungskosten für 5 Automaten: 170.000 Euro ▪Laufende jährliche Kosten: 46.282 Euro Fokus Mini-Zweigstelle und Literaturversorgung Personeller Bedarf Abhängig von der Anzahl und Art der Automaten: Auswahl der Medien, Heraussuchen der Medien und Transport 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek13 E 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek14 © Lyngsoe Vorteile +personalarm +für alle mit Bibliotheksausweis sehr flexible, selbstbestimmte Nutzung +Medienversorgung von mehreren Stadtteilen möglich E Medienausgabe-Automaten / Stöberboxen Nachteile −Unpersönlich, keine Beratung −keine Services aus dem Gesamtsystem der Stadtbibliothek wie Ausweiserstellung etc. −keine Leseförderung für Kinder, keine Veranstaltungen der kulturellen Teilhabe ABCDE 15 Varianten-Übersicht Neuer Medienbus BibMobil„Knirpsmobil“ und „Silberflitzer“ Stadtteilbibliothek Hohenwettersbach Karlsbox Medienausgabe- Automaten KonzeptBusMini LKW-bis 7,5tStationäre BibliothekPop-up-BibliothekSelf-Service-Station Anschaffungskosten1.190.000 € 535.000 € 1.071.000 € inklSilberflitzer 193.000 € (ohne Baukosten)250.500 € 5 Automaten: 170.000 € Kosten jährlich185.500 € 168.700 € 250.800 € inklSilberflitzer 84.400 €70.850 €46.282 € FokusMobile Zweigstelle Leseförderung, kulturelle Teilhabe und Medienversorgung Zweigstelle und lokale Leseförderung, Fokus auf einen Stadtteil Zweigstelle und Literaturversorgung, jährlich wechselnde Stadtteile Mini-Zweigstelle und Literaturversorgung Personeller Bedarf ▪1 Bibliothekar*in ▪1 Fachangestellter für Medien mit Zusatzqualifikation Führerschein Klasse C Inklusive Silberflitzer: ▪2 Bibliothekar*innen ▪2 Fachangestellte für Medien ▪jeweils mit Zusatzqualifikation Führerschein Klasse C1 Je nach Ausgestaltung, z.B. ▪50% Bibliothekar*in ▪50% Fachangestellter für Medien ▪25% Bibliothekar*in▪Abhängig von der Anzahl und Art der Automaten © Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek30.07.2025 Diskussion und Fragen 30.07.2025© Stadt Karlsruhe | Stadtbibliothek16 Layout: Kowarsch; Bilder Stockfotos: AdobeStock –lazyshape, DreamGirl, Macrovector, Golden Sikorka, alexdndz, stomy