Schulverbund Hardtwaldschule

Vorlage: 2025/0344
Art: Beschlussvorlage
Datum: 14.04.2025
Letzte Änderung: 19.08.2025
Unter Leitung von: Schul- und Sportamt
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Grötzingen, Neureut, Südstadt, Weiherfeld-Dammerstock

Beratungen

  • Schulausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 27.06.2025

    TOP: 2

    Rolle: Vorberatung

    Ergebnis: vorberaten ohne Änderungen

  • Haupt- und Finanzausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 15.07.2025

    TOP: 8

    Rolle: Vorberatung

    Ergebnis: vorberaten ohne Änderungen

  • Ortschaftsrat Neureut (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 08.07.2025

    TOP: 3

    Rolle: Anhörung

    Ergebnis: Keine Angabe

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 29.07.2025

    TOP: 10

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: einstimmig beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Beschlussvorlage
    Extrahierter Text

    Beschlussvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0344 Verantwortlich: Dez. 3 Dienststelle: Schul- und Sportamt Schulverbund Hardtwaldschule Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit AG „Regionale Schulentwicklung Stadt Karlsruhe“ 02.06.2025 1 N Vorberatung Schulausschuss 27.06.2025 2 Ö Vorberatung Ortschaftsrat Neureut 08.07.2025 3 Ö Anhörung Haupt- und Finanzausschuss 15.07.2025 8 Ö Vorberatung Gemeinderat 29.07.2025 10 Ö Entscheidung Kurzfassung Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat 1. beschließt nach Vorberatung im Schulausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss sowie nach Anhörung im Ortschaftsrat Neureut die Verlagerung der Hardtwaldschule aus Karlsruhe Neureut nach Linkenheim-Hochstetten ohne Schulverbund (entsprechend der dargestellten Va- riante 2). 2. ermächtigt die Verwaltung, die hierfür notwendigen Maßnahmen, insbesondere die notwen- dige Beendigung von Verträgen mit dem Landkreis Karlsruhe, zu ergreifen. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: 2.700.000 Euro Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☒ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Die Hardtwaldschule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (GENT) in Trägerschaft des Landkreises Karlsruhe. Sie befin- det sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Waldschule (Grundschule in Trägerschaft der Stadt Karls- ruhe im Stadtteil Neureut). Im Jahr 2018 wurde zwischen der Stadt und dem Landkreis Karlsruhe eine öffentlich-rechtliche Verein- barung über den Bau und Betrieb der Hardtwaldschule geschlossen. Die Vereinbarung legt im Wesent- lichen den Schulbezirk, die Mitwirkungsrechte der Beteiligten, Stadt und Landkreis Karlsruhe, sowie die Abwicklung der Verwaltungskosten, Investitionskosten und Betriebskosten fest. Der Schulbezirk umfasst neben Gemeinden im Landkreis auch den Ortsteil Neureut sowie bei im Einzelfall genehmig- ten Schulbezirkswechseln auch das sonstige Stadtgebiet Karlsruhe. Die Vertragsparteien sind bei Bau- maßnahmen anteilmäßig im Verhältnis der auf sie entfallenen Schülerzahlen zur Übernahme der Kos- ten verpflichtet. Das Schulgebäude ist Eigentum der Stadt Karlsruhe. Mit dem Landkreis Karlsruhe wurde 2018 ein Mietvertrag mit einer festen Laufzeit bis 31. Dezember 2033 geschlossen. Ein Sonderkündigungsrecht des Landkreises während der vereinbarten Laufzeit ist vertraglich nicht vereinbart. Die Gesamtmiete (Grundmiete von 4.881,15 Euro/Monat sowie Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung von 2.500,00 Euro/Monat) beträgt monatlich 7.381,15 Euro. Aktuell werden an der Hardtwaldschule 86 Schüler*innen in 15 Klassen beschult. Davon wohnen 62 Schüler*innen im Landkreis Karlsruhe sowie 14 Schüler*innen im Stadtgebiet Karlsruhe (elf in Neu- reut, drei im übrigen Stadtgebiet). Die gestiegenen Schülerzahlen der letzten Jahre führten zu akutem Raummangel, sodass außerhalb des Gebäudes der Stammschule eine Klasse als Kooperative Organisa- tionsform in der Waldschule, drei Klassen in der Südschule Neureut und vier Klassen in der Interim- scontaineranlage auf dem Waldsportplatz Neureut unterrichtet werden müssen. Diese organisatorisch schwierige Verteilung der Schule auf die Interimsstandorte und der kurzfristig zum aktuellen Schuljahr eingerichtete Schulkindergarten (vorübergehend im Schulkindergarten Kieselsteine untergebracht) er- fordern eine neue, langfristige Lösung für die Hardtwaldschule. Die Gemeinde Linkenheim-Hochstetten hat dem Landkreis Karlsruhe eine bebaubare Fläche, die geeig- net und relativ kurzfristig verfügbar ist, angrenzend an das Schulzentrum Linkenheim mit insgesamt rund 10.000 Quadratmetern angeboten. Ein neues Schulgebäude sowie der Schulkindergarten der Hardtwaldschule könnten auf dem Gelände in Linkenheim-Hochstetten gemeinsam mit einem Schüler- hort und einer Kita in Trägerschaft der Gemeinde errichtet werden. Die bestehende öffentlich-rechtli- che Vereinbarung über den Bau und Betrieb der Hardtwaldschule berücksichtigt den Schulkindergar- ten nicht, daher wäre eine Beteiligung an den Baukosten hier für die Stadt Karlsruhe nicht relevant. Mit Schreiben vom 29. August 2023 hat das Regierungspräsidium Karlsruhe zwei Raumprogramm- Entwürfe anhand einer Schülerzahlenprognose für die Weiterentwicklung der Hardtwaldschule erstellt. Nachfolgend sind die drei möglichen Varianten zur Deckung des ermittelten Raumbedarfs dargestellt. Variante 1 - Teilverlagerung der Hardtwaldschule im Schulverbund Gemäß Raumprogrammentwurf beläuft sich die Fehlfläche in der Hardtwaldschule auf insgesamt 894 Quadratmeter. Diese Fehlfläche würde durch einen Erweiterungsneubau (11 Klassen) außerhalb Neu- reuts am neuen Standort Linkenheim-Hochstetten kompensiert. Mit dem Regierungspräsidium Karls- ruhe wäre abzustimmen, ob gegebenenfalls Stammschule und Außenstelle getauscht werden müssen, sodass sich die Stammschule bei dieser Variante in Linkenheim-Hochstetten und die Außenstelle in Neureut befinden würde. Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung bleibt bestehen. – 3 – Variante 2 – Vollständige Verlagerung der Hardtwaldschule ohne Schulverbund Der Entwurf des Raumprogramms geht von einer Fehlfläche von insgesamt 1.462 bis 1.514 Quadrat- meter aus. Die Hardtwaldschule wird an den neuen Standort Linkenheim-Hochstetten ohne Schü- ler*innen aus dem Stadtgebiet Karlsruhe verlagert. Am neuen Standort werden 16 Klassen unterge- bracht. Der Mietvertrag für das Gebäude der Hardtwaldschule in Neureut muss durch eine Aufhe- bungsvereinbarung beendet werden. Da die Investitionskosten aus 2018 noch nicht vollständig abge- schrieben sind, kommt eine ordentliche Kündigung nicht in Betracht. Die Vereinbarung muss aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt werden und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg den damit verbundenen schulorganisatorischen Maßnahmen zustimmen. Es kommt auch eine einvernehmliche Aufhebung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung in Betracht. Die Schüler*innen aus Neureut und aus teilweise anderen Stadtteilen = Karlsruher Schüler*innen wer- den in der Albschule (SBBZ GENT) beschult. Variante 3 – Vollständige Verlagerung der Hardtwaldschule im Schulverbund Die Raumprogrammfläche beträgt insgesamt 1.608 Quadratmeter. Die Hardtwaldschule wird komplett inklusive Schüler*innen aus dem Stadtgebiet Karlsruhe verlagert. Am neuen Standort werden 18 Klas- sen untergebracht. Der Mietvertrag für das Gebäude der Hardtwaldschule in Neureut muss durch eine Aufhebungsvereinbarung einvernehmlich beendet werden. Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung muss neu gefasst werden. Die Schüler*innen aus dem Stadtgebiet werden durchgängig von der Grundstufe bis zur Berufsschulstufe an einem Standort beschult. Die drei Varianten und ihre Kosten Im Folgenden sind die drei Varianten mit ihren jeweiligen Kosten dargestellt. Die Berechnung basiert auf Grundlage der aktuellen Schülerzahlen. Der Kostenanteil der Stadt Karlsruhe kann zum Zeitpunkt der Abrechnung in Abhängigkeit von den dann maßgebenden Schülerzahlen noch variieren, ebenso die Höhe der Schulbauförderung aufgrund des Auswärtigenzuschlags. Variante 1 Teilum- zug im Schulver- bund Variante 2 Vollverlagerung ohne Schulverbund Variante 3 Vollverla- gerung im Schul- verbund Neubau Schule Gesamtkosten Kostengruppe 100-700 18.060.000 € 21.380.000 € 22.300.000 € abzüglich Schulbauförderung 3.886.218 € 6.142.601 € 6.989.976 € Summe Landkreis Karlsruhe 14.173.782 € 15.237.399 € 15.310.024 € Kostenanteil Stadt Karlsruhe (= 16,28 Prozent) 2.307.360 € - 2.492.330 € wirtschaftliche Rückabwicklung der baulichen Maßnahmen - 2.700.000 € 2.700.000 € Summe Stadt Karlsruhe 2.307.360 € 2.700.000 € 5.192.330 € Die wirtschaftliche Rückabwicklung stellt den nicht abgeschriebenen Restwert zum 31. Dezember 2026 aus dem Kostenanteil des Landkreises bezüglich der Brandschutz- und energetischen Moderni- sierungsmaßnahmen dar (= 1.806.000 Euro) sowie die Hälfte des vom Landratsamt Karlsruhe ermittel- ten Restbuchwertes aus der Innenraumsanierung (= 950.000 Euro). Der seinerzeitige Kostenanteil der Stadt an der Innenraumsanierung ist hierbei berücksichtigt. Auf dieser Grundlage hat der Landkreis einen Rückabwicklungsbetrag von 2.700.000 Euro vorgeschlagen. Da sich die Inbetriebnahme des neuen Schulstandortes – bisherige Zielsetzung Sommer 2027 – verzögert, wird sich der Restwert ent- sprechend verringern. Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung sieht eine Rückzahlung von Finanzierungsanteilen im Falle einer Kündigung nicht vor. Sowohl in Variante 2 als auch Variante 3 kann die Stadt Karlsruhe nach Auszug der Hardtwaldschule über ein saniertes Schulgebäude verfügen. Eine wirtschaftliche Rückabwicklung – 4 – ist daher angemessen. Eine solche könnte auch bei einvernehmlicher Vertragsaufhebung berücksich- tigt werden. Der Betriebskostenzuschuss, der in der Zukunft bei Variante 3 anteilig für die Schüler*innen aus Karls- ruhe zu begleichen wäre, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden, da die Höhe der Betriebskosten sich erst ergibt, wenn das neue Schulgebäude der Hardtwaldschule fertig gestellt und in Betrieb genommen wurde. Die öffentliche-rechtliche Vereinbarung zum Schulverbund regelt die Aufteilung der Betriebskosten. Der Verteilungsschlüssel ist die Schülerzahl nach dem Stichtag der Herbststatistik im abzurechnenden Schuljahr. Vor dem Hintergrund, dass für die freiwerdenden Schulräume in der Hardtwaldschule eine unmittel- bare Anschlussnutzung möglich ist und damit kein Leerstand entsteht, kann darauf verzichtet werden, gegenüber dem Landkreis eine Entschädigung für die durch die vorzeitige Beendigung des Mietvertra- ges entgangene Miete geltend zu machen. Die Machbarkeitsstudie ist als Anlage beigefügt. Bewertung der Varianten Die Variante 1 ist nach eingehender Betrachtung sowohl für das Landratsamt als auch für die Stadt Karlsruhe obsolet. Sie bietet keine Möglichkeiten, in den nächsten Jahren auf weitere entstehende Be- darfe zu reagieren. Die Varianten 2 und 3 bieten die Möglichkeit, das dann freiwerdende Schulgebäude in Neureut für andere schulische Zwecke zu nutzen. Aufgrund der gegebenen Raumzuschnitte ist das Gebäude sehr gut für ein SBBZ geeignet. Bei einer schulischen Folgenutzung durch ein SBBZ ist daher davon auszu- gehen, dass keine Investitionen für Umbaumaßnahmen oder Sanierung notwendig werden. Bei Variante 2 werden die Schüler*innen aus Neureut dem Schulbezirk der Albschule zugeordnet. Dies hätte zur Folge, dass die Schülerzahlen der Albschule zusätzlich zu den bereits steigenden Schülerzah- len anwachsen. In den letzten fünf Schuljahren gab es einen Anstieg um rund 40 Prozent. Dies würde einen zusätzlichen Raumbedarf nach sich ziehen. Aufgrund der Verteilung der Albschule auf mehrere Standorte wäre außerdem eine durchgängige Beschulung von der Grundstufe bis zur Berufsschulstufe für die Schüler*innen aus Neureut dort nicht gewährleistet (siehe auch „Situation SBBZ Albschule und nähere Betrachtung Variante 2“). Die Variante 3 sieht die Verlagerung der Hardtwaldschule im Schulverbund vor und bietet den Vorteil, dass die Schüler*innen des Stadtkreises durchgängig in allen Schulstufen (Grundstufe, Hauptstufe und Berufsschulstufe) an einem Standort beschult werden. Die Lage des neuen Schulgebäudes beim Schul- zentrum Linkenheim-Hochstetten und dem angrenzenden Einzelhandel bietet die Möglichkeit vielseiti- ger Synergien, beispielweise für Praktika der Schüler*innen der Berufsschulstufe Denkbar wäre es, die Mensa und den Schulhof gemeinsam zu nutzen und dort Begegnungen zu ermöglichen, die die Inklu- sion fördern. Auch die Mitnutzung der Schwimmhalle und der Sporthallen ist möglich. Das Verbleiben im Schulverbund erfordert zudem keine Veränderung der Schulbezirke der SBBZen GENT Hardtwald- schule und Albschule. Situation SBBZ Albschule und nähere Betrachtung Variante 2 Die Betrachtung der Schülerzahlenentwicklung der Albschule über die letzten acht Schuljahre zeigt ei- nen massiven Anstieg. Die Raumkapazitäten sind damit erschöpft. Mit weiter steigenden Zahlen muss gerechnet werden. – 5 – Quelle: Stadt KA 2025 Ein Ausstieg aus dem Schulverbund bei Variante 2 würde bedeuten, dass die Albschule mindestens 15 bis 20 Schüler*innen aus Neureut aufnehmen müsste. Derzeit sind die Klassen der Albschule auf sie- ben Standorte verteilt. Dazu gehören der Hauptstandort Scheibenhardter Weg und ausgelagerte Standorte wie die Berufsschulstufe im Gebäude der ehemaligen Uhlandschule. Zudem gibt es Klassen mit kooperativer Organisationsform mit allgemeinbildenden Schulen im Stadtgebiet (KOF-Klassen). Der Anstieg der Schülerzahlen hat verschiedene Gründe. Dazu gehören vermehrte Erkrankungen und Behinderungen von Kindern sowie Zuwanderung und Zuzug aus dem Ausland. Diese Gründe sind lan- desweit zu beobachten, wie das Staatliche Schulamt und Schulträgervertreter*innen anderer Kommu- nen berichten. Prognosen für die Schülerzahlen in den SBBZen beruhen auf den Zahlen der Vergan- genheit. Sie spiegeln den Zuwachs wider. Weiter steigende Schülerzahlen in den SBBZen GENT wer- den von den Schulleitungen, den Staatlichen Schulämtern und den Kommunalen Schulträgern erwar- tet. Das Gebäude der Hardtwaldschule kann den Raumbedarf der Albschule decken, wenn der Schulver- bund aufgelöst wird. Ein langfristiges Konzept für die Standorte könnte wie folgt aussehen: Die Grundstufe bleibt im Stammhaus. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung grundlegender Fä- higkeiten in Kognition, Sozialverhalten, emotionaler Stabilität und Motorik. Die Ausstattung des Stammhauses ist auf die Bedürfnisse der Grundstufe abgestimmt. Die Berufsschulstufe (BISS) bleibt im Gebäude Uhlandschule. Dieser Standort bietet den Schüler*innen viele Teilhabechancen in der Südstadt. Die zentrale Lage ermöglicht intensives Mobilitätstraining und Praktika sind in der Nähe zu Fuß erreichbar. Die Ausstattung bereitet die Schüler*innen praxisorientiert auf das Berufsleben vor. Das Gebäude der Hardtwaldschule kommt für die Hauptstufe infrage. Diese Klassen könnten die Jahr- gangsstufen 8 und 9 oder die Jahrgangsstufen 5 bis 7 betreffen. Der Schwerpunkt liegt auf Kultur- techniken, handwerklichen Fertigkeiten und der Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen. In den Jahrgangsstufen 8 und 9 bereiten sich die Schüler*innen auf die Berufsschulstufe vor und sam- meln erste praktische Erfahrungen. Die Hardtwaldschule bietet dafür gute Voraussetzungen. Eine end- gültige Entscheidung, welche Klassen dort untergebracht werden, kann jedoch erst vor dem Bele- gungszeitpunkt getroffen werden, um die Bedürfnisse der Schüler*innen zu berücksichtigen. – 6 – Die Zuordnung der Schüler*innen aus dem Einzugsgebiet Neureut zum Schulbezirk der Albschule ist aus mehreren pädagogischen Gesichtspunkten sinnvoll: 1. Förderung der Selbständigkeit durch eine gute Anbindung an die Berufsvorbereitenden Einrichtun- gen Schüler*innen der Grundstufe verbringen ihre Schulzeit im Haupthaus. Danach wechseln sie in eine der berufsvorbereitenden Außenstellen der Albschule (BISS in der Südstadt, BIG in Grötzingen). Nach ein bis drei Jahren gehen einige zur Berufsvorbereitenden Einrichtung (BVE) an der Gewerbeschule Durlach, um sich für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Eine Schule im Stadtgebiet mini- miert lange Anfahrtszeiten und ermöglicht den Jugendlichen das eigenständige Nutzen des öffentli- chen Nahverkehrs. Der selbständige Schulweg ist eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Übergang in die BVE. Er fördert die Mobilität und Eigenverantwortung der Schüler*innen. Praktikums- plätze in der BVE müssen ebenfalls selbständig erreicht werden. Eine gute Anbindung an den öffentli- chen Personennahverkehr (ÖPNV) ist daher wichtig und im Stadtgebiet Karlsruhe gegeben. 2. Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt Karlsruhe Karlsruhe bietet mit seiner Infrastruktur viele Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe. Einrichtungen wie das Jubez oder die Jugendzentren des Stadtjugendausschusses bieten inklusive Freizeitangebote. Diese ermöglichen den Schüler*innen eine aktive und selbstbestimmte Freizeitgestaltung. Eine Zuordnung zum Schulbezirk der Albschule erleichtert den Zugang zu solchen Angeboten. Wären sie dem Land- kreis zugeordnet, wären sie bei der Teilnahme auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen, was ihre wohnortnahe soziale Integration erschweren würde. 3. Reduzierung der Belastung durch lange Schulwege Die Schüler*innen, die zur BVE wechseln, könnten dem Landkreis zugeordnet werden. Dann müssten sie zur BVE nach Bruchsal (Käthe-Kollwitz-Schule) fahren. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel würde für eine einfache Fahrt bis zu 1,5 Stunden dauern. Täglich gingen fast drei Stunden für den Schulweg verloren. Gerade für Schüler*innen, die sich erst an die selbständige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gewöhnen müssen, ist das eine Belastung. Kürzere Schulwege sind daher entscheidend für eine erfolgreiche Integration in den berufsvorbereitenden Schulalltag. 4. Unterstützung von Familien mit besonderen Herausforderungen Eine zunehmende Zahl von Schüler*innen zeigt herausforderndes Verhalten, teilweise mit Fremd- oder Selbstverletzungen. Einige Schulbusunternehmen weigern sich, diese Kinder zu befördern. Die Eltern müssen dann den Schulweg selbst organisieren. Viele dieser Eltern sind jedoch auf öffentliche Ver- kehrsmittel angewiesen. Eine Anbindung der Schüler*innen an den Schulbezirk der Albschule gewähr- leistet eine bessere Erreichbarkeit der Schule. Das entlastet die Familien und kann Schulabsentismus vorbeugen. Ein entsprechender Gremienbeschluss für die Einrichtung einer Außenstelle der Albschule wäre zu ge- gebener Zeit einzuholen. Die Kosten für die Schülerbeförderung würden bei beiden Varianten weitest- gehend gleichbleiben. Die Entfernung vom Zentrum Neureut zur Albschule beziehungsweise dem neuen Standort der Hardtwaldschule ist mit 12 beziehungsweise 12,7 Kilometer nahezu gleich. Der Landkreis Karlsruhe hat die Angelegenheit mit Empfehlung, die Variante 3 zu priorisieren, in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 11. Januar 2024 vorberaten und im Kreistag am 25. Januar 2024 mehrheitlich beschlossen. Empfehlung der Verwaltung Die Verwaltung sieht nach der Verlagerung der Hardtwaldschule an den neuen Standort vielfältige Möglichkeiten für die Entwicklung der Albschule. Die Variante 3 ist in Hinblick auf die auch in der Zu- kunft voraussichtlich steigenden Schülerzahlen die strukturell bessere Variante, da sie für die Stadt Karlsruhe das Platzangebot erhöht. – 7 – Dennoch spricht sich die Verwaltung aus pädagogischer Sicht und in Anbetracht der finanziell schwie- rigen Haushaltslage für Variante 2 aus. Diese Variante minimiert teilweise lange Anfahrtszeiten für die Schüler*innen, unterstützt die soziale Teilhabe und Integration und entlastet Familien mit besonderen Herausforderungen wie herausforderndem Verhalten der Kinder. Insgesamt bietet Variante 2 eine pragmatische Lösung, die sowohl die pädagogischen Bedürfnisse der Schüler*innen als auch die finanziellen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Abschließend sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Variante 2 keine Antwort auf den wachsenden Schulplatzbedarf der vergangenen und zukünftigen Jahre gibt. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Die wirtschaftliche Rückabwicklung der im Gebäude der Hardtwaldschule durchgeführten baulichen Maßnahmen würde voraussichtlich im Jahr 2030 erfolgen. Die notwendigen Mittel in Höhe von 2.700.000 Euro sind noch nicht eingeplant und müssen im Rahmen der Haushaltsplanung im Doppel- haushalt 2030/31 bereitgestellt werden. Belastbares Zahlenmaterial zum Investitionsbedarf lag erst zum Jahresanfang 2024 vor, daher konnte dies weder in der Haushaltsplanung 2024/25 noch in den bis dato stattfindenden Investitionskonferenzen berücksichtigt werden. Zwischenzeitlich wurden die Kosten für das Vorhaben auf die Prioritätenliste aufgenommen. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat 1. beschließt nach Vorberatung im Schulausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss sowie nach Anhörung im Ortschaftsrat Neureut die Verlagerung der Hardtwaldschule aus Karlsruhe Neureut nach Linkenheim-Hochstetten ohne Schulverbund (entsprechend der dargestellten Va- riante 2). 2. ermächtigt die Verwaltung, die hierfür notwendigen Maßnahmen, insbesondere die notwen- dige Beendigung von Verträgen mit dem Landkreis Karlsruhe, zu ergreifen.

  • Anlage-Ergebnis Machbarkeitsstudie
    Extrahierter Text

    L O E W E R + P A R T N E R A r c h i t e k t e n STANDORTUNTERSUCHUNG NEUBAU HARDTWALDSCHULE IN LINKENHEIM - HOCHSTETTEN SOWIE NEUBAU EINES SCHÜLERHORTS UND EINER KITA MIT ANGESCHLOSSENEM SCHULKINDERGARTEN Machbarkeitsstudie Hardtwaldschule Anlage Machbarkeitsstudie Hardtwaldschule 05.10.2023 L O E W E R + P A R T N E R A r c h i t e k t e n Inhalt: 1. Bestandsanalyse 2. Standortuntersuchung Hardtwaldschule " P r o m e n a d e " P a v i l l o n L i e g e w i e s e F r e i b e r e i c h S c h u l e Schule Ust G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t KISS + GO I I I I I I I KITA 4-GRUPPEN S C H U L K I N D E R G A R T E N HORT Grundstücksfläche ca. 3.200 m 2 BGF Schule ca. 2.900 m 2 unbebaute Fläche ca. 1.500 m 2 Beschreibung: - kompakte Bauform - vollständig barrierefrei - Verkehrsflächen können als große, gut nutzbare sekundäre Lernzonen - klare Rettungswege - eindeutige Eingangssituation - Lichthöfe zonieren den Grundriss und versorgen die sekundären Lernzonen mit Tageslicht Raumprogramm: - 12 Klassenräume - eigene Verwaltung - 6 Differenzierungs Räume - Werkraum - Versorgungsküche - Lehrküche - dezentrale WCs 2.1 Variante 1 Teilumzug " P r o m e n a d e " P a v i l l o n L i e g e w i e s e F r e i b e r e i c h S c h u l e Schule Ust G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t KISS + GO I I I I I I KITA 4-GRUPPEN S C H U L K I N D E R G A R T E N HORT Hardtwaldschule Grundstücksfläche ca. 3.200 m 2 BGF Schule ca. 3.550 m 2 unbebaute Fläche ca. 1.500 m 2 Beschreibung: - kompakte Bauform - vollständig barrierefrei - Verkehrsflächen können als große, gut nutzbare sekundäre Lernzonen - klare Rettungswege - eindeutige Eingangssituation - Lichthöfe zonieren den Grundriss und versorgen die sekundären Lernzonen mit Tageslicht Raumprogramm: - 16 Klassenräume - eigene Verwaltung - 8 Differenzierungs Räume - Werkraum - Versorgungsküche - Lehrküche - dezentrale WCs 2.2 Variante 2 Umzug ohne Schulverbund " P r o m e n a d e " P a v i l l o n L i e g e w i e s e F r e i b e r e i c h S c h u l e Schule Ust G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t KISS + GO Hardtwaldschule I I KITA 4-GRUPPEN S C H U L K I N D E R G A R T E N HORT Grundstücksfläche ca. 3.380 m 2 BGF Schule ca. 3.600 m 2 unbebaute Fläche ca. 1.500 m 2 Beschreibung: - kompakte Bauform - vollständig barrierefrei - Verkehrsflächen können als große, gut nutzbare sekundäre Lernzonen - klare Rettungswege - eindeutige Eingangssituation - Lichthöfe zonieren den Grundriss und versorgen die sekundären Lernzonen mit Tageslicht Raumprogramm: - 18 Klassenräume - eigene Verwaltung - 6 Differenzierungs Räume - 2 Differenzierungs Flächen - Werkraum - Versorgungsküche - Lehrküche - dezentrale WCs 2.2 Variante 3 Komplettumzug Machbarkeitsstudie Hardtwaldschule 05.10.2023 L O E W E R + P A R T N E R A r c h i t e k t e n Inhalt: " P r o m e n a d e " P a v i l l o n L i e g e w i e s e F r e i b e r e i c h S c h u l e Schule Ust G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t KISS + GO Hardtwaldschule I I KITA 4-GRUPPEN S C H U L K I N D E R G A R T E N HORT KiTa Gemeinde Linkenheim-Hochstetten: Grundstücksfläche ca. 2.500 m 2 BGF KiTa ca. 950 m 2 unbebaute Fläche ca. 1.550 m 2 Beschreibung: - 4 Gruppen städtisch - 1 Gruppe im Schulkindergarten - erdgeschossig organisiert - komplett barrierefrei - Schulkindergarten ist durch eine Schleuse an die städtische KiTa angeschlossen - gemeinsam genutzter Außenbereich 3. Standortuntersuchung Kindertagesstätte + Schulkindergarten " P r o m e n a d e " P a v i l l o n L i e g e w i e s e F r e i b e r e i c h S c h u l e Schule Ust G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t KISS + GO Hardtwaldschule I I KITA 4-GRUPPEN S C H U L K I N D E R G A R T E N HORT Schulhort Gemeinde Linkenheim-Hochstetten: Grundstücksfläche ca. 1.000 m 2 BGF ca. 650 m 2 unbebaute Fläche ca. 675 m 2 Beschreibung: - Die Mensa nimmt das komplette Erdgeschoss ein - Im Obergeschoss befinden sich 4 Betreuungsräume - 2 bauliche Rettungswege vorhanden - barrierefreie Erschließung durch Aufzug 4. Standortuntersuchung Hort 5. Gesamtlageplan Machbarkeitsstudie Hardtwaldschule 05.10.2023 L O E W E R + P A R T N E R A r c h i t e k t e n S c h u l e Schule G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Planungsgrundstück ca. 14.000 m 2 Die Gemeinde Linkenheim-Hochstetten beabsichtigt die noch nicht genutzte Freifläche im Osten des Schulzentrums zu entwickeln. Die zu entwickelnde Fläche beträgt ca. 14.000 m 2 Auf dem zur Verfügung stehenden Grundstück soll neben einem Bürgerpark für die Einwohner von Linkenheim- Hochstetten - der neue Standort für die derzeit in Neureut angesiedelte Hardtwaldschule, - eine KiTa mit 4-Gruppen mit angegliedertem Schulkindergarten, - sowie ein Schülerhort angesiedelt werden. Vor Baubeginn sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden: - Bodengutachten - Artenschutzgutachten - Baumgutachten Planungsgrundstück Die Gemeinde Linkenheim-Hochstetten
 beabsichtigt die noch nicht genutzte 
 Freifläche im Osten des Schulzentrums
 zu entwickeln. Die zu entwickelnde Fläche beträgt
 ca. 14.000 qm Auf dem zur Verfügung stehenden 
 Grundstück soll neben einem Bürgerpark
 für die Anwohner von Linkenheim-
 Hochstetten
 - der neue Standort
 für die derzeit in Neureut angesiedelte
 Hardtwaldschule,
 - eine KiTa mit 4-Gruppen mit
 angegliedertem Schulkindergarten,
 - sowie ein Schülerhort
 angesiedelt werden. Vor Baubeginn sollten folgende
 Untersuchungen durchgeführt werden: - Bodengutachten
 - Artenschutzgutachten
 - Baumgutachten Machbarkeitsstudie Hardtwaldschule 05.10.2023 L O E W E R + P A R T N E R A r c h i t e k t e n " P r o m e n a d e " P a v i l l o n L i e g e w i e s e S c h u l e Schule Ust G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Grundstück für Neubau Hardtwaldschule V1 + V2 ca. 3.200 m 2 V3 ca. 3.400 m 2 Grundstück für Neubau KITA ca. 2.500 m 2 KISS + GO G r u n d s t ü c k f ü r N e u b a u S c h u l k i n d e r g a r t e n L R A c a . 6 5 0 m 2 Grundstück für Neubau Schulhort ca. 1.000 m 2 Für den Neubau der Hardtwaldschule wurden folgende Varianten untersucht: V1: Teilumzug der ausgelagerten Standorte an einen zentralen Ort in Linkenheim-Hochstetten V2: Umzug der Hardtwaldschule ohne die Klassen des Schulverbunds nach Linkenheim-Hochstetten V3: Umzug der gesamten Hardtwald- schule inkl. Schulverbund mit der Stadt Karlsruhe nach Linkenheim- Hochstetten Durch das modulare Gebäudekonzept können alle Varianten sich aus der V1 durch Um- und Anbauten heraus entwickeln. Für den Schulkindergarten wurde vereinbart, dass dieser in Kooperation mit der Gemeinde Linkenheim- Hochstetten umgesetzt werden soll. Dieser wird als Anbau an die projektierte KiTa mit 4 Gruppen errichtet werden. Für den Schülerhort soll ebenfalls eine Fläche auf dem zu entwickelnden Grundstück freigehalten werden. Größe Grundstücke Für den Neubau der Hardtwaldschule
 wurden folgende Varianten untersucht: V1: Teilumzug der ausgelagerten 
 Standorte an einen zentralen Ort
 in Linkenheim-Hochstetten V2: Umzug der Hardtwaldschule ohne
 die Klassen des Schulverbunds nach 
 Linkenheim-Hochstetten V3: Umzug der gesamten Hardtwaldschule
 inkl. Schulverbund mit der Stadt
 Karlsruhe nach Linkenheim-
 Hochstetten Durch das modulare Gebäudekonzept
 können alle Varianten sich aus der V1
 heraus entwickeln. Für den Schulkindergarten wurde
 vereinbart, dass diese in Kooperation
 mit der Gemeinde Linkenheim-
 Hochstetten umgesetzt werden soll.
 Dieser soll als Anbau an die projektierte
 KiTa mit 4 Gruppen errichtet werden. Für den Schülerhort soll ebenfalls eine
 Fläche auf dem zu entwickelnden 
 Grundstück freigehalten werden. Machbarkeitsstudie Hardtwaldschule 05.10.2023 L O E W E R + P A R T N E R A r c h i t e k t e n " P r o m e n a d e " P a v i l l o n L i e g e w i e s e F r e i b e r e i c h S c h u l e Schule Ust G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t KISS + GO Hardtwaldschule I I KITA 4-GRUPPEN S C H U L K I N D E R G A R T E N HORT Gesamtlageplan Machbarkeitsstudie Hardtwaldschule 05.10.2023 L O E W E R + P A R T N E R A r c h i t e k t e n " P r o m e n a d e " P a v i l l o n L i e g e w i e s e F r e i b e r e i c h S c h u l e Schule Ust G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t KISS + GO I I I I I I I KITA 4-GRUPPEN S C H U L K I N D E R G A R T E N HORT Grundstücksfläche ca. 3.200 m 2 BGF Schule ca. 2.900 m 2 unbebaute Fläche ca. 1.500 m 2 Beschreibung: - kompakte Bauform - vollständig barrierefrei - Verkehrsflächen können als große, gut nutzbare sekundäre Lernzonen - klare Rettungswege - eindeutige Eingangssituation - Lichthöfe zonieren den Grundriss und versorgen die sekundären Lernzonen mit Tageslicht Raumprogramm: - 12 Klassenräume - eigene Verwaltung - 6 Differenzierungs Räume - Werkraum - Versorgungsküche - Lehrküche - dezentrale WCs Grundstücksfläche ca. 3.200 qm BGF Schule ca. 2.900 qm unbebaute Fläche ca. 1.500 qm Raumprogramm: - 11 Klassenräume + 1 Reserve
 - eigene Verwaltung
 - 6 Differenzierungs Räume 
 - Werkraum
 - Versorgungsküche
 - Lehrküche
 - dezentrale WCs Beschreibung: - kompakte Bauform
 - vollständig barrierefrei
 - Verkehrsflächen als große, 
 gut nutzbare sekundäre Lernzonen
 - klare Rettungswege
 - eindeutige Eingangssituation
 - Lichthöfe zonieren den Grundriss 
 und versorgen die sekundären Lernzonen
 mit Tageslicht Variante 1 - Teilumzug Machbarkeitsstudie Hardtwaldschule 05.10.2023 L O E W E R + P A R T N E R A r c h i t e k t e n " P r o m e n a d e " P a v i l l o n L i e g e w i e s e F r e i b e r e i c h S c h u l e Schule Ust G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t KISS + GO I I I I I I KITA 4-GRUPPEN S C H U L K I N D E R G A R T E N HORT Hardtwaldschule Grundstücksfläche ca. 3.200 m 2 BGF Schule ca. 3.550 m 2 unbebaute Fläche ca. 1.500 m 2 Beschreibung: - kompakte Bauform - vollständig barrierefrei - Verkehrsflächen können als große, gut nutzbare sekundäre Lernzonen - klare Rettungswege - eindeutige Eingangssituation - Lichthöfe zonieren den Grundriss und versorgen die sekundären Lernzonen mit Tageslicht Raumprogramm: - 16 Klassenräume - eigene Verwaltung - 8 Differenzierungs Räume - Werkraum - Versorgungsküche - Lehrküche - dezentrale WCs Grundstücksfläche ca. 3.200 qm BGF Schule ca. 3.550 qm unbebaute Fläche ca. 1.500 qm Raumprogramm: - 16 Klassenräume
 - eigene Verwaltung
 - 8 Differenzierungs Räume 
 - Werkraum
 - Versorgungsküche
 - Lehrküche
 - dezentrale WCs Beschreibung: - kompakte Bauform
 - vollständig barrierefrei
 - Verkehrsflächen als große, 
 gut nutzbare sekundäre Lernzonen
 - klare Rettungswege
 - eindeutige Eingangssituation
 - Lichthöfe zonieren den Grundriss 
 und versorgen die sekundären Lernzonen
 mit Tageslicht Variante 2 - Umzug ohne Schulverbund Machbarkeitsstudie Hardtwaldschule 05.10.2023 L O E W E R + P A R T N E R A r c h i t e k t e n " P r o m e n a d e " P a v i l l o n L i e g e w i e s e F r e i b e r e i c h S c h u l e Schule Ust G h s S c h u W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r G a r W h s G a r W h s W h s G a r S c h u G a r B V K 8 4 2 1 1 3 5 6 1 4 6 A S W B F W B F W B F W B F 3 2 3 5 / 1 7 4 3 1 7 4 3 2 7 4 3 3 7 7 4 4 / 7 7 7 4 2 7 7 4 3 6 8 7 2 7 4 1 0 7 4 1 1 7 4 2 4 7 4 1 2 Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t 9 P a r k p l ä t z e Z u f a h r t S c h u l b r i n g d i e n s t KISS + GO Hardtwaldschule I I KITA 4-GRUPPEN S C H U L K I N D E R G A R T E N HORT Grundstücksfläche ca. 3.380 m 2 BGF Schule ca. 3.600 m 2 unbebaute Fläche ca. 1.500 m 2 Beschreibung: - kompakte Bauform - vollständig barrierefrei - Verkehrsflächen können als große, gut nutzbare sekundäre Lernzonen - klare Rettungswege - eindeutige Eingangssituation - Lichthöfe zonieren den Grundriss und versorgen die sekundären Lernzonen mit Tageslicht Raumprogramm: - 18 Klassenräume - eigene Verwaltung - 6 Differenzierungs Räume - 2 Differenzierungs Flächen - Werkraum - Versorgungsküche - Lehrküche - dezentrale WCs Grundstücksfläche ca. 3.400 qm BGF Schule ca. 3.700 qm unbebaute Fläche ca. 1.500 qm Raumprogramm: - 18 Klassenräume
 - eigene Verwaltung
 - 6 Differenzierungs Räume
 - 2 Differenzierungsflächen 
 - Werkraum
 - Versorgungsküche
 - Lehrküche
 - dezentrale WCs Beschreibung: - kompakte Bauform
 - vollständig barrierefrei
 - Verkehrsflächen als große, 
 gut nutzbare sekundäre Lernzonen
 - klare Rettungswege
 - eindeutige Eingangssituation
 - Lichthöfe zonieren den Grundriss 
 und versorgen die sekundären Lernzonen
 mit Tageslicht Variante 3 - Komplettumzug

  • PPP_Albschule_Schuljahr 202526
    Extrahierter Text

    © Stadt Karlsruhe | Schul-und Sportamt01.07.2025 ALBSCHULE 10.07.2025© Stadt Karlsruhe | Städtisches Amt2 127 138 148 155 173 183 195 2 0 1 8 / 1 92 0 1 9 / 2 02 0 2 0 / 2 12 0 2 1 / 2 22 0 2 2 / 2 32 0 2 3 / 2 42 0 2 4 / 2 0 2 5 S C H U L J A H R E SCHÜLERZAHLENENTWICKLUNG ALBSCHULESCHULJAHR2025/26 01.07.2025© Stadt Karlsruhe | Schul-und Sportamt3 •Verteilung der Albschule im Stadtgebiet Karlsruhe •Stammhaus: 19 Klassen (Weiherfeld, ScheibenhardterWeg) •BISS: 4 Klassen (Uhlandschulgebäude) •BIG:2 Klassen (Trainingswohnung Grötzingen) •BVE:2 Klassen (Gewerbeschule Durlach) •KOF:6 Klassen (Heinz-Barth-Schule, Weiherwaldschule, Lidellschule, Hebel-Realschule, Max-Planck- Gymnasium, Vogesenschule) Gesamt: 33 Klassen an 10 Standorten

  • Abstimmungsergebnis TOP 10
    Extrahierter Text

  • Protokoll HFA 15.07.2025 TOP 8
    Extrahierter Text

    Niederschrift 11. Sitzung Haupt- und Finanzausschuss 15. Juli 2025, 16:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitz: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 8 der Tagesordnung: Schulverbund Hardtwaldschule Vorlage: 2025/0344 Beschluss: Kenntnisnahme im Rahmen der Vorberatung für den Gemeinderat Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 8 zur Behandlung auf und teilt mit, es handle sich um eine Vorberatung für den Gemeinderat. Nachdem keine Wortmeldungen vorliegen, stellt er die erfolgte Vorberatung fest. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten – 15. Juli 2025

  • Protokoll GR 29.07.2025 TOP 10
    Extrahierter Text

    Niederschrift 13. Plenarsitzung des Gemeinderates 29. Juli 2025, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 10 der Tagesordnung: Schulverbund Hardtwaldschule Vorlage: 2025/0344 Beschluss: Der Gemeinderat 1. beschließt nach Vorberatung im Schulausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss sowie nach Anhörung im Ortschaftsrat Neureut die Verlagerung der Hardtwald- schule aus Karlsruhe Neureut nach Linkenheim-Hochstetten ohne Schulverbund (entsprechend der dargestellten Variante 2). 2. ermächtigt die Verwaltung, die hierfür notwendigen Maßnahmen, insbesondere die notwendige Beendigung von Verträgen mit dem Landkreis Karlsruhe, zu ergreifen. Abstimmungsergebnis: Einstimmige Zustimmung (43 Ja) Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 10 zur Behandlung auf und verweist auf die er- folgte Vorberatung im Schulausschuss am 27. Juni 2025 und im Haupt- und Finanzaus- schuss am 15. Juli 2025: Da können wir vielleicht gleich in eine Abstimmung gehen, und zwar ab jetzt. – Einstim- mige Zustimmung, vielen Dank. Das stärkt uns auch noch einmal. Das ist ja auch keine so ganz einfache Entwicklung, je nachdem von welcher Seite man das sieht. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 18. August 2025