Angebot "Karlsruhe spielt!" stabilisieren

Vorlage: 2025/0272
Art: Antrag
Datum: 18.03.2025
Letzte Änderung: 16.06.2025
Unter Leitung von: Sozial- und Jugendbehörde
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 29.04.2025

    TOP: 18

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Beratung im Fachgremium/Arbeitskreis

  • Jugendhilfeausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 25.06.2025

    TOP: 7

    Rolle: Behandlung

    Ergebnis: erledigt

Zusätzliche Dateien

  • Antrag
    Extrahierter Text

    Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0272 Eingang: 18.03.2025 Angebot "Karlsruhe spielt!" stabilisieren Antrag: GRÜNE Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 29.04.2025 18 Ö Kenntnisnahme Jugendhilfeausschuss 25.06.2025 Ö Behandlung 1. 5 Jahre “Karlsruhe spielt!”: a) Die Stadt feiert den fünften Geburtstag der stadtweiten Kinder und Familien-Aktion “Karlsruhe spielt!” im September 2025 mit besonderen Geburtstagsaktivitäten und Hinweisen. b) Die Geburtstagsaktionen im September 2025 sollen – neben den Kinder-Spielen – generationenübergreifend auch Raum zum Angebot von Spielen der älteren Generation mit Kindern beinhalten. 2. Die Stadt stellt in einem aktualisierten Konzept dar, wohin sich in der vierjährigen Praxis die Bedeutung des Projekts entwickelt hat und weiter entwickeln soll, so in Hinblick auf a) eine Steigerung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. b) die Bedeutung des Projekts bei der Vernetzung und dem Zusammenhalt im Quartier sowie der Verbindung der Generationen. c) die Bedeutung im Kampf gegen Einsamkeit und Vereinzelung. 3. Zukünftige Entwicklung: a) In einem aktualisierten Konzept stellt die Verwaltung dar, wie das stark gewachsene Projekt stabilisiert werden kann, z.B. durch die verstärkte Einbindung von ehrenamtlichem Engagement. b) Für dieses aktualisierte Konzept werden die notwendigen Ressourcen dargestellt. Begründung/Sachverhalt Das Projekt “Karlsruhe spielt!“ ist ein großer und tatsächlich auch in diesem Ausmaß überraschender Erfolg. Im vierten Jahr 2024 nahmen 10 000 Kinder und Erwachsene an den ca. 50 Spielorten teil. Der große Bedarf der Kinder und Familien, sich frei auf der Straße bewegen zu können und sich im Quartier kennenzulernen, wird durch die vielen Spielorte deutlich. Mittlerweile haben sich feste Partner*innen gefunden, z.B. Familien oder auch Einrichtungen, wie Kitas, die teilweise auch im Verbund zusammen aktiv sind. Es entstehen aber auch immer wieder neue Aktionsorte. – 2 – Auch der behutsame Einbezug der älteren Generation war erfolgreich. So nahmen an vielen Orten ältere Menschen an Spielen oder beim Kaffeetrinken teil, boten Spiele ihrer Generation an oder luden zum Beispiel zum Saftpressen ein. Die Besonderheit des Projekts ist, dass es fast ausschließlich ehrenamtlich gestemmt wird. Werbung, Aufbau der Absperrungen, die Begleitung liegt bei Ehrenamtlichen. Dennoch ist der Aufwand für Ämter in der Koordination und im Bereitstellen der Absperrungen beträchtlich. Deshalb soll in einem Konzept dargestellt werden, wie der wachsende Bedarf bewältigt werden kann, wie die zusätzliche Einbeziehung Ehrenamtlicher sinnvoll möglich wäre, worin die soziale Bedeutung des Projekts für die Nachbarschaft und für die Sicherheit in der Nachbarschaft liegt. Inwieweit kann das Projekt die Solidarreserve Nachbarschaft fördern? Außerdem schlagen wir vor, den fünften Jahrestag des Projekts deutlich zu machen und wenn möglich zu feiern. Weiterhin besteht das Anliegen des ersten grünen Antrags, bzgl. weiterer Straßen zu prüfen, ob die Einführung einer Spielstraße möglich ist. Bedeutsam – in unerwartet starkem Maß – sind die präventiven Anteile des Projekts, denn die deutliche Förderung nachbarschaftlicher und auch generationenübergreifender Kontakte stärken die Sicherheit in der Nachbarschaft, stärken das Gemeinschaftsgefühl, das Zugehörigkeitsgefühl von Kindern und lehren Kindern nachbarschaftliche Umgangsformen. Nachbarschaftliche Kontakte helfen präventiv gegen Einsamkeit. Gerade bei wiederholten „Karlsruhe spielt-Aktionen“ können Kontakte gefördert werden, aus denen gegenseitige Hilfe entstehen kann: z.B. ältere Menschen, die auch mal ein Kind in der Nachbarschaft betreuen oder jüngere, die älteren Menschen ab und an in Alltagsangelegenheiten helfen. Nachbarschaft ist ein wichtiger Kitt in der Gesellschaft. Und eine Langzeitstudie hat erwiesen, dass ein freundliches Miteinander in der Nachbarschaft Kindheitsentwicklungen deutlich positiv befördert. Nach der Studie neigen junge Menschen aus einem freundlichen Umfeld weniger zu selbstverletzenden, aggressiven oder antisozialen Handlungen neigen. Unterzeichnet von: Verena Anlauf Benjamin Bauer Dr. Iris Sardarabady Ivo Dujmović Dr. Susanne Heynen Aljoscha Löffler Jorinda Fahringer

  • Stellungnahme Antrag
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0272 Verantwortlich: Dez. 3 Dienststelle: SJB Angebot „Karlsruhe spielt!“ stabilisieren Antrag: GRÜNE Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 29.04.2025 18 Ö Kenntnisnahme Jugendhilfeausschuss 25.06.2025 7 Ö Behandlung Kurzfassung Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag als erledigt zu betrachten. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☒ negativ ☐ geringfügig ☒ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen 1. 5 Jahre “Karlsruhe spielt!”: a) Die Stadt feiert den fünften Geburtstag der stadtweiten Kinder und Familien-Aktion “Karlsruhe spielt!” im September 2025 mit besonderen Geburtstagsaktivitäten und Hinweisen. Das fünfjährige Jubiläum von „Karlsruhe spielt!“ steht unter dem Motto „5 Jahre, 5 Tage, 50 Stra- ßen“. Hierfür wurden die Printmaterialien von „Karlsruhe spielt!“ angepasst. Das Kinderbüro greift das Jubiläum in seiner gesamten Pressearbeit auf. Spezifische Geburtstagsaktivitäten von Patinnen und Paten werden begrüßt. Für die Umsetzung einzelner Angebote werden jedoch keine Vorgaben gemacht. Jede*r kann sich an der Aktion mit eigenen Ideen beteiligen. Im Sinne der Grundidee von „Karlsruhe spielt!“ soll das ge- nutzt werden, was bereits in den Stadtteilen und Nachbarschaften vorhanden ist. Für zusätzliche Akti- vitäten zum Jubiläum stehen von Seiten der Stadtverwaltung weder die notwendigen personellen noch die finanziellen Ressourcen zur Verfügung. b) Die Geburtstagsaktionen im September 2025 sollen – neben den Kinder-Spielen – generationen- übergreifend auch Raum zum Angebot von Spielen der älteren Generation mit Kindern beinhal- ten. Bereits im Jahr 2024 warb das städtische Kinderbüro im Rahmen der Spiel- und Mitmachaktion für ge- nerationenverbindende Aktivitäten und Begegnungsformate. Das hierfür angepasste Design bleibt auch in 2025 erhalten. Spielen ist zentrales Element der Aktion und hat das Potenzial, das Miteinander der Generationen zu stärken. Bei der jährlich stattfindenden Feedbackbefragung gaben im Jahr 2024 über die Hälfte der Umfrageteilnehmenden an, dass sich ihr Angebot an alle Generationen richtete. Die genannten gene- rationenverbindenden Angebote, wie beispielsweise gemeinsames Saftpressen oder Gesellschaftsspiele wie Schach, werden auch für die Patinnen und Paten in 2025 als Impuls aufbereitet. 2. Die Stadt stellt in einem aktualisierten Konzept dar, wohin sich in der vierjährigen Praxis die Be- deutung des Projekts entwickelt hat und weiter entwickeln soll, so in Hinblick auf a) eine Steigerung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Im Anschluss an die Teilnahme an „Karlsruhe spielt!“ wird bei allen Straßen geprüft, ob die Vorausset- zungen für eine dauerhafte Verkehrsberuhigung gegeben sind. Bislang lagen die straßenverkehrs- rechtlichen Voraussetzungen für die Ausweisung verkehrsberuhigter Bereich nur bei drei Straßen vor. Eine differenziertere verwaltungsinterne Diskussion über die Vorschläge der Karlsruherinnen und Karls- ruher im Sinne von Bürgerinnen- und Bürgerforschung könnte Potenziale heben und so zu einer wei- teren Stärkung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum führen. Maßgebend hierfür sind unter anderem die rechtlichen Vorgaben insbesondere des Straßengesetz Baden-Württemberg und die Stra- ßenverkehrsordnung. Die hohe Zahl an Besucherinnen und Besuchern der einzelnen Standorte zeigt, wie positiv die Aktion wahrgenommen wird. Eine Weiterentwicklung der festen Aktionswoche wäre darüber hinaus die Schaffung von regelmäßig wiederkehrenden „Karlsruhe-Spielt-Nachmittagen“ im öffentlichen Raum zu festgelegten Zeiten in der Sommersaison, zum Beispiel vor Schulen. Der öffentliche und analoge Raum würde somit regelmäßig zum Spiel- und Begegnungsraum und Menschen – insbesondere Kindern – zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Dies fördert das sozi- ale Miteinander. Rückzug ins Häusliche im Sinne einer Verinselung verringert sich. Die Aufenthaltsqua- lität steigt. Lärm durch motorisierten Verkehr verringert sich. Gesundheitsförderliche Aspekte wie Luft- qualität, Bewegung und Sicherheit werden positiv beeinflusst. – 3 – Langfristig kann ein Bewusstsein für nachhaltige Mobilität und eine Stadtplanung gefördert werden, die die Bedarfe von Kindern stärker in den Blick nimmt. Städte für Kinder sind Städte für Menschen. Diesen Gedanken nachhaltig aufzugreifen und die passende soziale Infrastruktur in den Quartieren zu gestalten, würde bedeuten, dass das Soziale beim Thema Planung und Gestaltung des öffentlichen Raumes viel stärker als bisher miteinbezogen werden muss. Dies wiederum kann vor allem über die (geregelte) Beteiligung des Sozialen, wie beispielsweise über den Einbezug der kommunalen Interes- senvertretungen, gelingen; Stichwort: „Sozialverträgliche Stadtplanung“. b) die Bedeutung des Projekts bei der Vernetzung und dem Zusammenhalt im Quartier sowie der Verbindung der Generationen. In der Entwicklung über die vergangenen vier Jahre hinweg zeigt sich deutlich, dass der Großteil der umgesetzten Aktionen im Rahmen von Kooperationen stattfindet. In der Regel schließen sich mehrere Akteurinnen und Akteure an einem Standort zusammen. Diese Kooperationen werden dann auch un- terjährig weiter gepflegt und gestärkt, was sich positiv auf den Zusammenhalt im Quartier auswirkt. Über die Jahre hinweg kamen immer wieder neue Akteurinnen und Akteure hinzu – so insbesondere auch im Hinblick auf die Ansprache älterer Generationen. Allgemein steigt ein Bewusstsein für den Mehrwert von generationenverbindenden Angeboten. Bei „Karlsruhe spielt!“ begegnen sich Menschen in ihren Stadtteilen, die sich bisher (noch) nicht kann- ten. Die Atmosphäre fördert die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und (neue) Nach- barinnen und Nachbarn oder auch Institutionen im Stadtteil kennenzulernen. Dies stärkt das Miteinan- der und den Zusammenhalt im Quartier und fördert ein Bewusstsein für die Bedarfe der unterschiedli- chen Generationen. c) die Bedeutung im Kampf gegen Einsamkeit und Vereinzelung. „Karlsruhe spielt!“ schafft auf eine niedrigschwellige Art und Weise Begegnungsräume vor der Haus- tür. Menschen unterschiedlichen Alters kommen zusammen. Dies hat positive Aspekte für das Mitei- nander – zum einen im Sinne eines Peer-to-Peer-Ansatzes. Kinder spielen und agieren mit anderen Kindern. Erwachsene tauschen sich aus, lernen sich kennen – wodurch langfristig ein aufeinander Zu- gehen im Stadtteil leichter fällt. Anonymität verringert sich. Zum anderen bietet die Aktion auch Raum für ein generationenverbindendes Miteinander. Das Ver- ständnis für die Bedürfnisse und auch Ressourcen der unterschiedlichen Generationen hat die Chance, zu wachsen. Die Menschen erleben sich zugehörig zu ihrem Stadtteil, zu ihrer Nachbarschaft. Durch dieses Erleben werden Hürden abgebaut. Im besten Fall führt das zu mehr Austausch unter Nachbarin- nen und Nachbarn. Durch die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Raums entsteht ein Gefühl des Miteinanders. Zusätzlich zeigen Beobachtungen, dass im Rahmen von „Karlsruhe spielt!“ auch der Aspekt von Bera- tungsangeboten zunimmt. Verschiedene Institutionen beteiligen sich an den Aktionen und stellen vor Ort ihre Angebote vor, wie zum Beispiel Quartiersmanager*innen. Menschen mit unterschiedlichen Bedarfen lernen so über „Karlsruhe spielt!“ recht informell die Infrastruktur von Unterstützungsange- boten in ihren Stadtteilen kennen. Die anschließende Funktion von Fachkräften, Menschen in pas- sende Angebote zu „lotsen“, wird erleichtert. 3. Zukünftige Entwicklung: a) In einem aktualisierten Konzept stellt die Verwaltung dar, wie das stark gewachsene Projekt sta- bilisiert werden kann, z.B. durch die verstärkte Einbindung von ehrenamtlichem Engagement. – 4 – Da das Konzept von „Karlsruhe spielt!“ seit Beginn an ein lebendes ist, bedarf es keiner Aktualisie- rung. Das Grundkonzept von „Karlsruhe spielt!“ bleibt von Jahr zu Jahr erhalten. Anpassungen erfol- gen prozesshaft und passen sich an die (sich ändernden) Gegebenheiten an. Die ehrenamtlichen Patinnen und Paten übernehmen bereits jetzt verschiedene Aufgaben, damit „Karlsruhe spielt!“ gelingen kann. Dazu gehören im Vorfeld der Aktion die Kommunikation mit dem städtischen Kinderbüro, die Bereitstellung von Materialien und die umfassende Information der Nach- barschaft. Hinzu kommen am Aktionstag die Ausgestaltung eines Spiel- und Begegnungsangebotes, die Betreuung der Aktion vor Ort sowie insbesondere die Sicherung und dauerhafte Überwachung der verkehrsrechtlichen Absperrungen. Die verkehrsrechtlich sichere Absperrung der Straßen vor Aktionsbeginn kann nicht durch ehrenamt- lich Engagierte übernommen werden, sofern diese nicht entsprechend geschult sind. Menschen, die eine Straße absperren, müssen eine Zertifizierung zur Verkehrssicherung von Arbeitsstellen im öffentli- chen Verkehrsraum (Qualifikation gemäß ZTV-SA 97 und MVAS 1999) vorweisen. Eine entsprechende Schulung und Zertifizierung kostet ca. 213 Euro pro Person. Die Schulung der ehrenamtlichen Patin- nen und Paten und somit die Steigerung der Kompetenz des Absperrens in den Stadtteilen, ist nicht gänzlich ausgeschlossen, setzt aber Freiwilligkeit voraus, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu über- nehmen. Gleichzeitig entstünde der Verwaltung hier ein zusätzlicher Koordinationsaufwand, der mit den aktuellen Ressourcen nicht leistbar ist. b) Für dieses aktualisierte Konzept werden die notwendigen Ressourcen dargestellt. Die beiden großen Herausforderungen bei der Umsetzung von „Karlsruhe spielt!“ sind die verkehrs- rechtlich sicheren Absperrungen der Straßen und die Gesamtkoordination der Aktion durch das Kin- derbüro. Die verkehrsrechtlich sicheren Absperrungen setzen eine enge Kooperation aller beteiligten Fachämter vor, während und nach der Aktionswoche voraus. Aktuell besteht die innerstädtische Vereinbarung, dass das Tiefbauamt in der Aktionswoche 40 Straßen (Standorte) absperrt. Die Unterstützung stellt eine freiwillige Leistung des Tiefbauamtes dar, deren Kosten komplett über den Haushalt des Tiefbau- amtes finanziert werden müssen. Aufgrund der aktuellen Diskussionen zur Haushaltslage, insbeson- dere für 2026 und die folgenden Jahre, kann daher keine langfristige Aussage zur Finanzierung ge- troffen werden. Die Aufgabe muss vielmehr den notwendigen Leistungen im Rahmen von Pflichtauf- gaben gegenübergestellt werden, darunter beispielsweise Aufgaben des Raumschutzes. Samstags übernimmt das Tiefbauamt grundsätzlich keine Absperrungen für die Aktion. Entsprechend sind speziell geschulte Mitarbeitende des Kinderbüros für die Absperrungen verantwortlich. Dies ist personell herausfordernd und nur durch die Unterstützung der Arbeitsförderung Karlsruhe gGmbH (afka) sowie zusätzlich durch Honorarkräfte und Wochenendarbeit leistbar. Durch diese Einschränkun- gen können an einem Samstag maximal 10 Standorte teilnehmen, und es kann nicht gewährleistet werden, dass jede Aktion zur gewünschten Uhrzeit startet. Die aktuellen personellen und finanziellen Ressourcen sowie die angespannte Haushaltslage lassen keine Erweiterung von „Karlsruhe spielt!“ zu.

  • Protokoll GR 29.04.2025 TOP 18
    Extrahierter Text

    Niederschrift 9. Plenarsitzung des Gemeinderates 29. April 2025, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzende: Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz Punkt 18 der Tagesordnung: Angebot „Karlsruhe spielt!“ stabilisieren Antrag: GRÜNE Vorlage: 2025/0272 Beschluss: Behandlung im Jugendhilfeausschuss am 25. Juni 2025, öffentlich Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Die Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 18 zur Behandlung auf und teilt mit, der Antrag werde ohne Aussprache in den Jugendhilfeausschuss verwiesen. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 30. April 2025