Abwasserbeseitigung, Netzsanierung Kernstadt
| Vorlage: | 2025/0209 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 28.02.2025 |
| Letzte Änderung: | 24.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Tiefbauamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Bauausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 03.04.2025
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
LEGENDE: gepl. Schlauchlinersanierungbest. MischwasserkanalSchachtFließrichtung best. LandgrabenDurchmesser/Material: 1750/BLänge: 168,30Tiefe: ~ 4,23 Schlauchlinersanierung LandgrabenDurlacher Allee Stadt KarlsruheTiefbauamtStadtentwässerung EN2 Bauausführung Datum:Gezeichnet: Sanierung Landgraben Durlacher Allee Fischer 5.03.2025 O s t r i n g B 1 0 A s t e r n w e g Messplatz Schacht: AnfangSchlauchlinersanierung Schacht:Schlauchlinereinzug I K E A Schacht: EndeSchlauchlinersanierung g e p l . S c h l a u c h l i n e r D N 1 7 5 0 AP A P B 10 Durlacher Allee
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Extrahierter Text
Beschlussvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0209 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: TBA Abwasserbeseitigung, Netzsanierung Kernstadt Kanalsanierung Landgraben Bauabschnitt 2 im Schlauchliningverfahren Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Bauausschuss 03.04.2025 3 Ö Entscheidung Kurzfassung Der Bauausschuss genehmigt die Vergabe folgender Arbeiten: Abwasserbeseitigung, Netzsanierung Kernstadt Kanalsanierung Landgraben Bauabschnitt 2 im Schlauchliningverfahren an die Firma: Diringer & Scheidel Rohrsanierung GmbH & Co. KG, Mannheim zum Angebot vom: 27. Februar 2025 abschließend mit: 690.073 Euro Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: 890.000 Euro Jährliche/r Budgetbedarf/ Folgekosten: 30.000 Euro Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Die Kosten sind gebührenfähig Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Beschreibung des Leistungsumfangs Der Landgraben (DN1750) zwischen Asternweg und Landeserstaufnahmestelle (LEA) ist auf einer Länge von rund 180 m schadhaft und muss saniert werden. Aufgrund der Schadensbilder kann die Sanierung im kostengünstigen Schlauch-Relining-Verfahren ohne Aufgrabungen erfolgen. Als Vorabmaßnahme für die Inlinersanierung wurden am Messplatz im Einfahrtsbereich der LEA und auf dem Gelände der ESG Frankonia neue Aufsatzschachtbauwerke hergestellt. Da es keine Umleitungsmöglichkeit für das anfallende Schmutzwasser gibt, muss für die Sanierung des Land- grabens eine oberirdische Schmutzwasserhaltung aufgebaut werden. Das Schmutzwasser wird am neuen Schacht beim ESG Frankonia entnommen und über rund 700 m Länge oberirdisch bis auf den Messplatz Karlsruhe umgepumpt. Der Einzug des Schlauchliners erfolgt vom Messplatz. Dafür muss der Schachtdeckel des neuen Schachtbauwerkes entfernt werden. Der Schlauchliner wird durch mehrere Haltungen bis zum bestehenden Schacht im Asternweg eingezogen. Über den neuen Schacht im Einfahrtsbereich der LEA kann die UV-Lichterkette in den Kanal eingebracht werden. Seitenanschlüsse werden händisch saniert und der Schlauchliner an die Schächte angebunden. Nach Abschluss der Sanierung des Landgrabens muss die im Vorfeld für die Herstellung des neuen Schachtbauwerkes hergestellte, provisorische Zufahrt der LEA wieder rückgebaut werden. Zudem muss der Schachtdeckel auf dem Messplatz wieder aufgelegt und die Oberfläche fach- gerecht geschlossen werden. Die Arbeiten sollen zwischen April und Oktober 2025 durchgeführt werden. Ausschreibungsverfahren Art der Vergabe VOB/Öffentliche Ausschreibung national Ende Zuschlagsfrist 11. April 2025 Anzahl interessierter Firmen 8 Anzahl eingereichter Angebote 4 Rangfolge der wertbaren Angebote: Firmen Endpreis (Brutto) Prozent 1. Diringer & Scheidel Rohrsanierung GmbH & Co. KG 690.073 Euro 100 % 2. Bieter B 773.469 Euro 112 % 3. Bieter C 907.294 Euro 131 % 4. Bieter D 1.071.644 Euro 155 % – 3 – Angebotsbeurteilung und Wertung der Angebote: Bis zum Submissionstermin am 27. Februar 2025 gingen für die ausgeschriebenen Leistungen vier Angebote ein, von denen das der Firma Diringer & Scheidel GmbH & Co. KG aus Mannheim mit 690.073 Euro an erster Stelle lag. Aufgrund mehrerer Referenzen und eines bereits geführten technischen Aufklärungsgesprächs wird die Firma Diringer & Scheidel GmbH & Co. KG als leistungsfähig, fachkundig und zuverlässig eingeschätzt, um die Arbeiten ordnungs- und termingemäß auszuführen. Das Tiefbauamt schlägt deshalb vor, das Angebot der Firma als das wirtschaftlichste anzunehmen und hierauf den Zuschlag zu erteilen. Eintragungen zu einer Vergabesperre im Wettbewerbsregister liegen nicht vor. Die aufgeführten Preise sind auskömmlich und angemessen. Kostenvergleich Summe laut Kostenberechnung 1.450.000 Euro Summe laut Vergabevorschlag 690.073 Euro Minderbetrag 759.927 Euro Im Vergleich zur Kostenberechnung der Projektfreigabe liegt das günstigste Angebot um ca. 50% bzw. rund 710.000 Euro niedriger. Betrachtet man den Mittelwert aller Angebote, ergibt sich ein Preis von etwa 860.000 Euro. Der Preisunterschied ist dabei hauptsächlich auf die Baustelleneinrichtung, Vorflutsicherung des Hauptkanals und das Liefern und Einbauen des Schlauchliners zurückzuführen. Für die Kalkulation des Titels „Vorflutsicherung des Hauptkanals“ wurden während der Planungsphase Preise bei qualifizierten Unternehmen angefragt. Diese schwankten zwischen rund 215.000 und 475.000 Euro, weshalb diese Position schwer zu kalkulieren war und ein Mittelwert von rund 360.000 Euro herangezogen wurde. Der Mittelwert aller Angebote beträgt rund 300.000 Euro netto. Ähnliches gilt für die Baustelleneinrichtung, wobei zur Kalkulation der Preis des letzten Sanierungs- abschnittes herangezogen wurde (rund 155.000 Euro). Der Mittelwert der Angebote beläuft sich auf rund 75.000 Euro. Zur Kalkulation der Position „Liefern und Einbau des Schlauchliners“ wurden im Vorfeld Gespräche mit zwei Schlauchherstellern geführt, die einen Preisrahmen von rund 475.000 Euro für den Schlauchliner nannten. Die Kosten müssen noch um den Einbau sowie den Spezialtransport des etwa 40 t schweren Schlauchliners erweitert werden, wodurch sich eine Kalkulation von rund 650.000 Euro ergab. Die angegebenen Stoffpreise der jeweiligen Bieter zeigen jedoch, dass hier vom Schlauch- hersteller ein deutlicher Rabatt gewährt wurde und dieser gegebenenfalls direkt auf die Position umgelegt wurde, was auf einen verstärkten Wettbewerb hinweist. Der Mittelwert der Angebote beläuft sich hier auf rund 385.000 Euro. Finanzierung Die erforderlichen Mittel stehen beim Projekt 7.740002 (Abwasserbeseitigung, Netzsanierung) zur Verfügung. – 4 – Beschluss: Antrag an den Bauausschuss Der Bauausschuss genehmigt die Vergabe folgender Arbeiten: Abwasserbeseitigung, Netzsanierung Kernstadt Kanalsanierung Landgraben Bauabschnitt 2 im Schlauchliningverfahren an die Firma: Diringer & Scheidel Rohrsanierung GmbH & Co. KG, Mannheim zum Angebot vom: 27. Februar 2025 abschließend mit: 690.073 Euro Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen.