Unterstützung und Koordination von Betrieblichem Mobilitätsmanagement in einem Pilotvorhaben

Vorlage: 2025/0191
Art: Antrag
Datum: 25.02.2025
Letzte Änderung: 16.05.2025
Unter Leitung von: Wirtschaftsförderung
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 25.03.2025

    TOP: 30

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Beratung im Fachgremium/Arbeitskreis

  • Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 07.05.2025

    TOP: 3

    Rolle: Behandlung

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Antrag
    Extrahierter Text

    Interfraktioneller Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0191 Eingang: 25.02.2025 Unterstützung und Koordination von Betrieblichem Mobilitätsmanagement in einem Pilotvorhaben Interfraktioneller Antrag: GRÜNE, SPD, KAL, Volt Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 25.03.2025 30 Ö Kenntnisnahme Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft 07.05.2025 3 Ö Behandlung 1. Die Stadt Karlsruhe und die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe werden beauftragt, in mindestens einem Pilotprojekt die Unternehmen in einem Industrie- oder Gewerbegebiet bei der Einführung von gemeinsamen Maßnahmen des Betrieblichen Mobilitätsmanagement zu unterstützen. Als potenzielle Modellgebiete kämen die Gewerbegebiete Storrenacker und Breit – oder auch das Gebiet „Im kleinen Bruch“ – in Frage. 2. Die Verwaltung initiiert und koordiniert den Austausch zwischen den ansässigen Unternehmen sowie den Beschäftigten und Betriebsräten, unterstützt bei der gemeinsamen Inanspruchnahme von Förderprogrammen des Landes oder des Bundes (bevorzugt als Verbundvorhaben) und steht als Schnittstelle zu weiteren Akteur*innen im Mobilitätsbereich bereit. Hierzu gehören unter anderem die VBK, die AVG, der KVV, weitere städtische Ämter sowie dem DGB, wissenschaftliche Institute und Vertretende der Wirtschaft. Begründung/Sachverhalt: Die zunehmende Belastung durch Verkehr und Luftverschmutzung sowie die Notwendigkeit zur Reduzierung von CO2-Emissionen erfordern die Nutzung nachhaltiger und effizienter Mobilitätslösungen. Betriebliches Mobilitätsmanagement zielt mit technischen, organisatorischen, infrastrukturellen oder informatorischen Maßnahmen auf umweltfreundlichere Mobilität auf dem Arbeitsweg und im Unternehmen ab. Gerade in Industrie- und Gewerbegebieten ansässigen Unternehmen steigt das Potential der Maßnahmen, wenn mehrere Unternehmen koordiniert gemeinsam vorgehen. Ein Beispiel ist die verbesserte Abstimmung von Schichtzeiten und des ÖPNV- Angebots, damit dieses besser genutzt wird. Die Einführung von Mobilitätsmanagement-Projekten stellt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutz- und Verkehrswendeziele auf kommunaler Ebene dar. Gleichzeitig werden die lokalen Unternehmen von positiven Effekten wie der Reduzierung von Flächenbedarf für das Parken, einer besseren Erreichbarkeit und einem positiven Image im Hinblick auf Umweltbewusstsein profitieren. Auch bei weiteren anstehenden Standortentscheidungen könnte die aktive Nutzung des BMM schon ansässiger Unternehmen eine weitere Attraktivität für neue Ansiedlungen darstellen. – 2 – Die konkrete Ausgestaltung der Projekte soll in enger Zusammenarbeit mit den Akteur*innen vor Ort erfolgen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Unternehmen und deren Beschäftigten gerecht werden. Zur anfänglichen Finanzierung der Lösungen stehen Förderprogramme* des Bundes und des Landes zur Verfügung, die auch immer wieder neu aufgelegt werden. Unterzeichnet von: Christian Klinkhardt Leonie Wolf Dr. Raphael Fechler Yvette Melchien Sonja Döring Michael Haug Lüppo Cramer Fabian Gaukel *Quellen: https://www.balm.bund.de/DE/Foerderprogramme/BMM/BMM_Inhalt.html https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige- mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement

  • Protokoll GR 25.03.2025 TOP 30
    Extrahierter Text

    Niederschrift 8. Plenarsitzung des Gemeinderates 25. März 2025, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 30 der Tagesordnung: Unterstützung und Koordination von Betrieblichem Mobili- tätsmanagement in einem Pilotvorhaben Interfraktioneller Antrag: GRÜNE, SPD, KAL, Volt Vorlage: 2025/0191 Beschluss: Beratung im Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft am 7. Mai 2025, öffentlich Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 30 auf und teilt mit, der Antrag werde ohne Aussprache in den Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft verwiesen. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 1. April 2025

  • Stellungnahme zum Antrag
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0191 Verantwortlich: Dez. 4 Dienststelle: Wirtschaftsförderung Unterstützung und Koordination von Betrieblichem Mobilitätsmanagement in einem Pilotvorhaben Interfraktioneller Antrag: GRÜNE, SPD, KAL, Volt Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 25.03.2025 30 Ö Kenntnisnahme Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft 07.05.2025 3 Ö Behandlung Kurzfassung Das betriebliche Mobilitätsmanagement (BMM) kann einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Klimaschutz- und Verkehrswendeziele auf kommunaler Ebene leisten. Deshalb wird künftig das Thema betriebliches Mobilitätsmanagement ein weiterer Baustein des Aufgabenportfolio der Arbeitsgruppe „Strategische Innenentwicklung für Gewerbeflächen- nachhaltig und innovativ“ (StrIGeni) sein. Im Gewerbegebiet „Auf der Breit“ wird ein Pilotprojekt gestartet und über die Ergebnisse berichtet. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: Wirtschaft und Wissenschaftsstadt Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) unterstützt Unternehmen dabei, nachhaltige und effiziente Mobilitätslösungen zu implementieren, CO2-Emissionen zu senken und die Erreichbarkeit sowie Attraktivität des Standorts zu steigern. Technische, organisatorische, infrastrukturelle und informatorische Maßnahmen fördern umweltfreundliche Mobilität sowohl auf dem Arbeitsweg als auch im Unternehmen. Ein durchdachtes Mobilitätsmanagement stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen und trägt zur lokalen Wirtschaft bei, indem es die Zufriedenheit der Mitarbeitenden erhöht und die Anwerbung von Fachkräften durch ein attraktives Standortprofil erleichtert. BMM kann daher einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Klimaschutz- und Verkehrswendeziele auf kommunaler Ebene leisten. Das interdisziplinäre Team „Strategische Innenentwicklung von Gewerbeflächen – nachhaltig und innovativ“ (StrIGeni) hat die Aufgabe, Konzepte und konkrete Maßnahmen zur optimalen Nutzung und Vermarktbarkeit der bestehenden Gewerbegebiete zu entwickeln. Es wird auf die Vorlage 2024/1375 unter TOP 2 verwiesen. Im direkten Austausch mit ansässigen Grundstückseigentümer*in- nen sowie den ansässigen Unternehmen fördert es die Aktivierung der Gewerbetreibenden, um eine intensivere Flächenausnutzung (wie Nachverdichtung oder Aufstockung) ebenso wie verstärkte Klimaschutzmaßnahmen und die Mitgestaltung oder Schaffung von Infrastruktur zu erreichen. Durch ihre Schnittstellenfunktion innerhalb der Verwaltung, geplante Vorhaben von Unternehmens- seite in ihrer Umsetzung zu unterstützen, und die thematische Zieldeckung - Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen -, bietet sich die Arbeitsgruppe für die Realisierung eines Pilotvorhabens an. Die positiven Effekte eines erfolgreichen betrieblichen Mobilitätsmanagements, wie die Verringerung des Flächenbedarfs für Parkplätze, tragen zur Erreichung der Vorgaben zu Entsiegelung, Revitalisierung und Schaffung von neuen Flächen bei. Ein verstärkter Fokus auf das betriebliche Mobilitätsmanagement unterstützt zudem das übergeordnete Ziel der strategischen Innenentwicklung von Gewerbeflächen, nämlich Karlsruhe als innovativen und wirtschaftlich wachsenden Standort weiterzuentwickeln. In der bisherigen Arbeit des Teams hat sich die Bedeutung des Austausches zwischen ansässigen Unternehmen und verschiedenen städtischen sowie externen Akteuren mit unterschiedlichen Interessen herausgestellt. Die Arbeitsgruppe wird im nächsten Schwerpunktgebiet „Auf der Breit“ ein Pilotprojekt initiieren, das dem wichtigen Thema des betrieblichen Mobilitätsmanagements besondere Aufmerksamkeit widmet. Ziel ist es, relevante Akteur*innen wie die VBK, die AVG oder den DGB stärker miteinander in Kontakt zu bringen und – wo möglich – gezielt zu vernetzen. Die damit verbundene Chance eines koordinierten Vorgehens verspricht wertvolle Synergien in den Bereichen Fläche, Verkehr und Klimaschutz und kann überdies hilfreich sein bei der Identifikation und Nutzung passender Förderprogramme. Dabei ist uns bewusst, dass die Vielfalt an Interessen und Zuständigkeiten der beteiligten Stellen ein hohes Maß an Abstimmung erfordert. Vor diesem Hintergrund wird die Arbeitsgruppe – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – den Dialog fördern und bestehende Strukturen nutzen, um tragfähige Ansätze für eine stärkere Zusammenarbeit zu entwickeln. Das Thema betriebliches Mobilitätsmanagement wird zukünftig ein weiterer Baustein des Aufgabenportfolios des Arbeitsteams Strategische Innenentwicklung für Gewerbeflächen sein. Der Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft wird über die Ergebnisse regelmäßig informiert werden.