Zukünftige Nutzung der Wagen der Durlacher Turmbergbahn

Vorlage: 2025/0170
Art: Antrag
Datum: 19.02.2025
Letzte Änderung: 17.06.2025
Unter Leitung von: Verkehrsbetriebe Karlsruhe
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 25.03.2025

    TOP: 27

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Beratung im Fachgremium/Arbeitskreis

  • Ortschaftsrat Durlach (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 23.04.2025

    TOP: 7

    Rolle: Behandlung

    Ergebnis: vorberaten mit Änderungen

  • Haupt- und Finanzausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 20.05.2025

    TOP: 1

    Rolle: Behandlung

    Ergebnis: mit Stellungnahme einverstanden

Zusätzliche Dateien

  • Antrag
    Extrahierter Text

    Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0170 Eingang: 18.02.2025 Zukünftige Nutzung der Wagen der Durlacher Turmbergbahn Antrag: FDP/FW Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 25.03.2025 27 Ö Kenntnisnahme Ortschaftsrat Durlach 23.04.2025 7 Ö Behandlung Haupt- und Finanzausschuss 20.05.2025 1 Ö Behandlung 1. Unter engem Einbezug des Durlacher Ortschaftsrates verbleiben die beiden Wagen der abgebauten Turmbergbahn in Karlsruhe und sollen der Stadtbevölkerung weiterhin in anderer Form zur Verfügung stehen. a) Für einen Wagen soll die gastronomische Nachnutzung auf dem Durlacher Turmberg ermöglicht werden. Eine Vermietung für Events und Veranstaltungen kann eventuell über das Durlacher Stadtamt erfolgen. b) Der zweite Wagen soll als stadthistorisches Kulturgut erhalten bleiben. Hier kommt insbesondere der Verein Treffpunkt Schienennahverkehr Karlsruhe e.V. zur Präsentation im Historischen Depot an der Tullastraße infrage. Dieser Wagen kann dort zu Ausstellungszwecken, für Vorträge etc. interessierten Besucherinnen und Besuchern zugänglich gemacht werden. Die Turmbergbahn prägte als Deutschlands älteste Standseilbahn seit 1888 das Stadtbild von Durlach. Bis Ende 2024 waren die im Jahr 1966 zuletzt eingesetzten Wagen in Betrieb und beförderten Millionen Fahrgäste zum Turmberg, eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Aufgrund der starken Identifikation der Durlacher Bevölkerung mit der Turmbergbahn sollten die beiden Wagen auch nach Betriebsschluss und Abbau den Menschen zur Verfügung stehen. In enger Rücksprache mit dem Durlacher Ortschaftsrat sollten diese daher der gastronomischen und der historisch-kulturellen Nachnutzung zugeführt werden, um für möglichst viele Bevölkerungsgruppen einen angemessenen Zugang zu schaffen. So könnte ein Wagen zur gastronomischen Verwendung auf dem Turmberg platziert werden. Über das Durlacher Stadtamt könnte eventuell eine Vermietung für Feste und Veranstaltungen erfolgen. Der zweite Wagen kann als historisches Kulturgut beispielsweise dem Treffpunkt Schienennahverkehr Karlsruhe e.V. zu Ausstellungszwecken, für Vorträge etc. zugeführt werden, um die Verbindung der Bevölkerung zur alten Turmbergbahn in der Verkehrssammlung weiterhin aufrechterhalten zu können. Sachverhalt / Begründung: – 2 – Die beliebte Standseilbahn ist eng mit der Durlacher Stadtteilgeschichte verknüpft und erlangte über 130 Jahre hinweg große Bekanntheit bei Menschen aus nah und fern. Deshalb sollten die beiden Wagen auch eine besondere Nachnutzung erhalten, um diese weiterhin in der Mitte der Gesellschaft belassen zu können. Unterzeichnet von: Dr. Stefan Noé Thomas H. Hock Annette Böringer Petra Lorenz

  • Stn zur Anfrage_2025-0170 Dez. 1
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0170 Verantwortlich: Dez. 1 Dienststelle: Verkehrsbetriebe Karlsruhe Zukünftige Nutzung der Wagen der Durlacher Turmbergbahn Antrag: FDP/FW Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 25.03.2025 27 Ö Kenntnisnahme Ortschaftsrat Durlach 23.04.2025 7 Ö Behandlung Haupt- und Finanzausschuss 20.05.2025 1 Ö Behandlung Kurzfassung Im Hinblick auf die zukünftige Nutzung der Turmbergbahnwagen ist von Seiten der VBK die Aufstellung eines Wagens als Kulturgut mit Infotafel zur Historie der TBB im Bereich der heutigen Talstation angedacht. Eine Begehung des Wagens ist aus Sicherheitsgründen und Erfahrungen im Hinblick auf Vandalismusschäden nicht vorgesehen. Für eine Nutzung des zweiten Wagens bedarf es einer finanziellen Umsetzung durch Dritte. Der Antrag ist damit zum derzeitigen Zeitpunkt als erledigt zu betrachten. Erläuterungen Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☐ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Zu 1.: Von Seiten der VBK war bisher die Aufstellung eines Wagens als Kulturgut mit Infotafel zur Historie der Turmbergbahn im Bereich der heutigen Talstation angedacht. Dies muss allerdings noch mit den erforderlichen Gremien abgestimmt werden. Der Wagen und auch die historische Turmbergbahn bliebe somit sichtbar und mit den zusätzlichen Infotafeln auch im Gedächtnis der Bürger erhalten und präsent. Eine vergleichbare Situation findet sich im Bereich der Stadt Wildbad in Bahnhofsnähe, wo ein älteres Fahrzeug der Sommerbergbahn ausgestellt ist. Beispiel Wildbad: Zu a): Eine gastronomische Nutzung eines Wagens wäre ebenfalls denkbar. Ein Betrieb der Gastronomie oder die Vermietung für Events ist sicherlich nicht durch die VBK realisierbar. Hierfür wäre dann eine finanzielle Umsetzung durch Dritte erforderlich. Zu b): Eine jederzeit „offene“ Begehung des Wagens ist aus Sicherheitsgründen und Erfahrungen im Hinblick auf Vandalismusschäden nicht vorgesehen. Die Aufstellung im Bereich des Depots der VBK, gemeinsam mit den anderen historischen Fahrzeugen des TSNV, kann aufgrund der dort fehlenden Neigung des Geländes generell nicht umgesetzt werden. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Neben den Kosten für die Herstellung einer geeigneten Fahrbahnfläche, des Transports und Aufstellung des Fahrzeuges sind auch Kosten für die regelmäßige Reinigung des Altfahrzeuges zu berücksichtigen. Die einmaligen Investitionen dürften sich auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag belaufen, die jährlichen Reinigungskosten sowie der notwendige Austausch defekter Fenster und gelegentlicher Farbauftrag auf 2.000 bis 4.000 € p.a.. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen keine Angebote für diese Leistungen vor, so dass es sich nur um vorläufige grobe Schätzungen handelt.

  • Protokoll GR 25.03.2025 TOP 27
    Extrahierter Text

    Niederschrift 8. Plenarsitzung des Gemeinderates 25. März 2025, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 27 der Tagesordnung: Zukünftige Nutzung der Wagen der Durlacher Turmbergbahn Antrag: FDP/FW Vorlage: 2025/0170 Beschluss: Beratung im Haupt- und Finanzausschuss am 20. Mai 2025, öffentlich Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 27 auf und teilt mit, der Antrag werde ohne Aussprache in den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 1. April 2025

  • Protokoll HFA 20.05.2025 Sitzungseröffnung und TOP 1
    Extrahierter Text

    Niederschrift 9. Sitzung Haupt- und Finanzausschuss 20. Mai 2025, 16:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitz: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Sitzungseröffnung Punkt 1 der Tagesordnung: Zukünftige Nutzung der Wagen der Durlacher Turmbergbahn Antrag: FDP/FW Vorlage 2025/0170 Beschluss: Mit Stellungnahme einverstanden Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung, begrüßt die Anwesenden und teilt die Namen der ent- schuldigten Stadträtinnen und Stadträte mit. Anschließend ruft er Tagesordnungspunkt 1 zur Behandlung auf und teilt mit, der Antrag sei aus der Gemeinderatssitzung vom 25. März 2025 verwiesen. Stadtrat Dr. Noé (FDP/FW) merkt an, die Idee der Folgenutzung eines Fahrzeugs auf dem Turmberg sei über mehrere Jahre gereift. Das Stadtamt Durlach arbeite bereits an den denk- malsrechtlichen und landschaftsrechtlichen Abstimmungen, um das möglich zu machen. Der von den Verkehrsbetrieben vorgeschlagene Standort im Bereich der heutigen Talstation ma- che wenig Sinn, da dort das Fahrzeug kaum wahrgenommen werde. Das Thema der künftigen Nutzung eines Wagens in Durlach sei vom Durlacher Ortschaftsrat einstimmig begrüßt und befürwortet worden. Werde der Wagen jedoch gastromisch ge- nutzt, müsse er entkernt werden und sei dann nicht mehr im Zustand eines historischen Ver- kehrsmittels. Der ideale Aufstellungsort für das Fahrzeug sei das historische Depot an der Tullastraße. Dort befänden sich nicht nur die historischen Straßenbahnen, sondern auch die Fahrzeuge der alten Albtalbahn. Die Fahrzeuge werden von Ehrenamtlichen des Vereins „Treffpunkt Schienennahverkehr“ gepflegt und erhalten. Der zweite Wagen der Turmberg- bahn sei daher dort richtig aufgehoben in Ergänzung dieser Sammlung. – 2 – Diese Sammlung sei leider in keinem guten Zustand. Das Depot aus dem Jahr 1913 dürfe momentan aus baurechtlichen Gründen nicht betreten werden. Als Stadt des Karlsruher Mo- dells und als Heimatstadt des öffentlichen Nahverkehrs müsse man sich mehr engagieren. Für ein Fahrzeug gebe es positive Signale aus Durlach. Daher wünsche er sich, dass man von der Verwaltung und den Verkehrsbetrieben ebenfalls ein positives Signal bekomme, dass man das zweite Fahrzeug in Karlsruhe behalte. Den Antrag sehe man noch nicht als erledig an, vielmehr würde man sich über eine wohlwollende Prüfung freuen. Stadträtin Wolf (GRÜNE) hält den Standort an der Talstation für gut. Was den zweiten Wa- gen in einem historischen Depot angehe, sei für ihre Fraktion entscheidend, ob der Verein überhaupt Interesse daran habe und ob er es finanziell tragen könne. Für ihre Fraktion stehe der Erhalt eines Wagens im Vordergrund. Stadtrat Müller (CDU) stellt fest, es sei nie von Verschrottung der Wagen die Rede gewesen. Es sei immer naheliegend gewesen, einen Wagen neben dem Streckenverlauf zu präsentie- ren. Eine gastronomische Nutzung könne man nicht darstellen. Hierfür müsse es ein anderes Konzept geben. Beim zweiten Wagen stimme er den Antragstellern zu. Er sei zur historischen Erhaltung im Depot geeignet. Für Stadtrat Schnell (AfD) ist der Erhalt eines Fahrzeugs, wie jetzt im Depot vorgeschlagen, der wichtigere Aspekt. Bei einem Fahrzeug, welches entkernt als gastronomischer Betrieb vorgesehen sei, bleibe der historische Wert auf der Strecke. Er wünsche sich, dass ein Fahr- zeug original erhalten bleibe. Der Vorsitzende fasst zusammen, man werde nichts verschrotten. Ein Fahrzeug komme nach Durlach. Dann könne der Ortschaftsrat in Abstimmung mit den Verkehrsbetrieben entschei- den, wo man es hinstelle. Der zweite Wagen solle in die Sammlung der Straßenbahn- freunde. Er kündige aber an, dass das Depot auf Dauer nicht die Heimstatt bleiben könne, weil man dort Erweiterungspläne habe. Schon seit Jahren sei man mit der Dampfnostalgie und den Straßenbahnfreunden im Gespräch, wo man dauerhaft so etwas ausstellen und zu- gänglich machen könne. Bisher sei man noch zu keinem abschließenden Ergebnis gekom- men. Für heute könne man den Antrag für erledigt betrachten. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten – 3. Juni 2025