Smarter Abfuhrkalender für Karlsruhe

Vorlage: 2025/0117
Art: Antrag
Datum: 04.02.2025
Letzte Änderung: 03.04.2025
Unter Leitung von: Team Sauberes Karlsruhe
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 25.03.2025

    TOP: 23

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Beratung im Fachgremium/Arbeitskreis

  • Betriebsausschuss Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (öffentlich/nichtöffentlich)

    Datum: 04.04.2025

    TOP: 2

    Rolle: Behandlung

    Ergebnis: erledigt

Zusätzliche Dateien

  • Antrag
    Extrahierter Text

    Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0117 Eingang: 04.02.2025 Smarter Abfuhrkalender für Karlsruhe Antrag: CDU Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 25.03.2025 23 Ö Kenntnisnahme Betriebsausschuss Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung 04.04.2025 Ö Behandlung Die CDU-Gemeinderatsfraktion Karlsruhe beantragt: 1. Zur besseren Information der Bürgerinnen und Bürger über die regulären, ausgefallenen und nachzuholenden Abfuhrtermine bietet die Stadtverwaltung – als Ergänzung zu den bestehenden Informationsmöglichkeiten – einen vergleichbaren App-Service wie der Landkreis Karlsruhe mit seiner „Abfall App KA“. Zu diesem Zweck nimmt die Verwaltung Gespräche mit dem Landkreis auf und informiert im entsprechenden Gremium über Kosten- und Realisierungsaufwand. 2. Um Doppelstrukturen zu vermeiden, soll eine solche Anwendung in die bestehende Karlsruhe.App integriert werden. Sachverhalt / Begründung Gerade bei der Abholung und Leerung der Wertstofftonnen ist es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Trotz des vereinbarten Abfuhrtermins im städtischen Abfuhrkalender wurden und werden Mülltonnen oft erst Tage später geleert. Auch bei der Sammlung der übrigen Abfallarten durch das TSK kann es durch Feiertage oder erhöhten Krankenstand spontan zu vertretbaren Abweichungen vom Abfuhrkalender kommen. Im Ergebnis bleiben die Mülltonnen dann oft Tage nicht-geleert an der Straße stehen oder versperren Gehwege. Von Bürgern in den Stadtteilen und insbesondere auch von Geschäftstreibenden in der Innenstadt haben wir die Rückmeldung erhalten, dass sich tagelang herumstehende Mülltonnen vor allem auch negativ auf das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität auswirken. All dies nur, weil die Karlsruherinnen und Karlsruher aktuell noch nicht zeitnah über Terminverschiebungen informiert werden können. Wir möchten die Kommunikation an der Schnittstelle zwischen Abfuhrkalender und den Bürgerinnen und Bürgern verbessern. Daher regen wir an, dass die Stadtverwaltung den Zugang zu einer Abfall- App ermöglicht, wie sie etwa auch im Landkreis Karlsruhe zum Einsatz kommt (als „Abfall App KA“ für Android- und Apple-Geräte). Über die Registrierung mit ihrer Kundennummer können die Nutzerinnen und Nutzer festlegen, welche Informationen sie benötigen. So kann in der App individuell konfiguriert werden, ob man zum Beispiel nur über die Abholung der Wertstofftonne oder über alle Abfallarten benachrichtigt werden möchte. Zudem können die Nutzerinnen und Nutzer entscheiden, ob und zu welchem Zeitpunkt am Vortag der Abholung sie per push-Benachrichtigung erinnert werden wollen. Auch wenn die Stadt Karlsruhe bereits einen digitalen Abfuhrkalender hat, ist dieser doch statisch und reagiert weder auf Ausfälle oder Nachholtermine noch bietet er eine niedrigschwellige Erinnerungsfunktion. All dies beinhaltet dagegen die „Abfall App KA“ des Landkreises. Zudem informiert die Abfall-App über die Standorte und Öffnungszeiten der – 2 – Entsorgungsanlagen und verfügt über eine Kontakt-Funktion im Fall von Beschwerden oder Nachfragen. Der große Unterschied besteht also darin, dass sich die Menschen in Karlsruhe eigenständig erkundigen müssen und bei Abweichungen oder Nachholterminen überhaupt nicht die zutreffende Information finden können, während die Menschen im Landkreis proaktiv über alles informiert werden. Gegenüber dem Istzustand stellt die Abfall-App des Landkreises also eine deutliche Verbesserung des Bürgerservices dar und kann dazu beitragen, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Verlässlichkeit der Abfallabholung in Karlsruhe zurückzugewinnen. Wir beantragen daher, dass die Stadt Karlsruhe hinsichtlich des Abfuhrkalenders einen ähnlichen digitalen Bürgerservice anbietet wie der Landkreis. Zu diesem Zweck soll die Stadtverwaltung Gespräche mit dem Landkreis aufnehmen und im entsprechenden Gremium über den Kosten- und Realisierungsaufwand informieren. Um Doppelstrukturen zu vermeiden, sollte die Integration einer Karlsruher Abfall-App in die bestehende Karlsruhe.App dabei das Ziel sein. Dies fördert nicht zuletzt auch die Nutzerbindung der Karlsruhe.App. Unterzeichnet von: Stadtrat Detlef Hofmann Stadtrat Tobias Bunk

  • Stellungnahme Antrag
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0117 Verantwortlich: Dez. 5 Dienststelle: Team Sauberes Karlsruhe Smarter Abfuhrkalender für Karlsruhe Antrag: CDU Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 25.03.2025 23 Ö Kenntnisnahme Betriebsausschuss Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung 04.04.2025 2 Ö Behandlung Kurzfassung Grundsätzlich könnte eine von einem externen Anbieter erstellte Abfall-App im Rahmen der Digitalstrategie in die bestehende Karlsruhe.App integriert werden. Das Team Sauberes Karlsruhe prüft derzeit die Tourenplanung und Entsorgungsprozesse mit dem Ziel, diese in einem einheitlichen digitalen System zusammenzuführen, um eine effiziente und benutzerfreundliche Lösung für die Stadt Karlsruhe zu schaffen. Die Stadt bietet bereits Services wie den Abfuhrkalender und Sperrmüllanmeldungen in der Karlsruhe.App. Es wird empfohlen, die Ausschreibung und Einführung einer Abfall-App erst nach Abschluss der grundlegenden IT- und Prozessvorbereitungen vorzunehmen. Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag zum derzeitigen Zeitpunkt als erledigt zu betrachten. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: mind. 22.000 € Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: min 6.000 € Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. Finanzierung wäre auf jeden Fall ab 2026 über Wirtschaftsplan möglich CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – 1. Zur besseren Information der Bürgerinnen und Bürger über die regulären, ausgefallenen und nachzuholenden Abfuhrtermine bietet die Stadtverwaltung – als Ergänzung zu den bestehenden Informationsmöglichkeiten – einen vergleichbaren App-Service wie der Landkreis Karlsruhe mit seiner „Abfall App KA“. Zu diesem Zweck nimmt die Verwaltung Gespräche mit dem Landkreis auf und informiert im entsprechenden Gremium über Kosten- und Realisierungsaufwand. 2. Um Doppelstrukturen zu vermeiden, soll eine solche Anwendung in die bestehende Karlsruhe.App integriert werden Erläuterungen Das Team Sauberes Karlsruhe (TSK) bietet den Karlsruherinnen und Karlsruhern schon jetzt ein digitales Serviceangebot im Bereich der Abfallentsorgung. So kann über die Karlsruhe.App ein haushaltsspezifischer Jahreskalender für alle Abfallfraktionen inklusive Straßensperrmülltermin abgerufen, ausgedruckt oder in den eigenen digitalen Kalender importiert werden. Weitere Apps aus dem sogenannten Marktplatz der Karlsruhe.App ermöglichen es den Nutzenden, Sperrmüll anzumelden, die Standorte der relevanten Entsorgungseinrichtungen abzufragen, das Sortierspiel „Die Müll AG“ abzurufen oder über die KA-Feedback-App zum Beispiel Verunreinigungen zu melden. Im zweiten oder dritten Quartal 2025 wird das Ka-Feedback um die Möglichkeit erweitert, Störungen bei der Abfuhr der Wertstofftonne direkt an Knettenbrech & Gurdulic zu melden Seit Jahresanfang betreibt das TSK einen eigenen Channel. Hier informiert der Eigenbetrieb zeitnah per Push-Nachricht zu Änderungen in den Bereichen Entsorgungslogistik und Öffnungszeiten, postet Abfallvermeidungstipps und berichtet über aktuelle Themen der Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit. Das TSK befürwortet grundsätzlich die Einführung einer Abfall-App mit ihren Vorzügen und hat sich bereits mit der Thematik auseinandergesetzt. Diese Abfall-App könnte, auch wenn sie von einer externen Firma bereitgestellt würde, im Rahmen der Digitalstrategie der Stadt Karlsruhe in die bestehende Karlsruhe.App integriert werden. Der Landkreis Karlsruhe betreibt derzeit eine Abfall-App, die über den Anbieter Abfall+ bereitgestellt wird. Nach Rücksprache mit einer Mitarbeitenden des Landkreises ist man dort mit diesem Angebot sehr zufrieden. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Anforderungen der Stadt Karlsruhe an eine App nicht identisch mit denen des Landkreises sind. Das TSK arbeitet mit verschiedenen Programmen zur Tourenplanung, zum Sperrmüll auf Abruf, zur Entsorgung von Weißer Ware und zu weiteren Dienstleistungen. Aktuell überprüft das TSK diese Prozesse mit dem Ziel, sie in einem einheitlichen System abzubilden, um so eine effiziente, schnittstellenarme und benutzerfreundliche Lösung für Mitarbeitende und Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Die über die Jahre organisch gewachsene IT-Landschaft wird dazu umstrukturiert, und die Prozesse werden Stück für Stück – im Sinne der Digitalisierungsstrategie der Stadt Karlsruhe- modernisiert. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Offenlegung von Redundanzen und der Verschlankung der Gesamtstruktur mit dem Ziel einer nachhaltigen Kostenoptimierung und einer größeren Transparenz. Ein Eingriff in diesen Optimierungsprozess zum jetzigen Zeitpunkt wäre mit vermeidbaren Kosten verbunden, würde den Gesamtvorgang maßgeblich verzögern und hätte für die Bürgerin bzw. den Bürger keine maßgeblichen Vorteile. Ohne die oben beschriebenen vorbereitenden Arbeiten könnte die vorschnelle Einrichtung der Abfall- App dazu führen, dass Bürgerinnen und Bürger unzuverlässige oder fehlerhafte Daten erhalten. Vor Abschluss der notwendigen IT-Basisarbeiten, der Ausschreibung und Beauftragung eines Systemanbieters und der vollständigen Digitalisierung der Prozesse ist es nach Auffassung des TSK nicht sinnvoll, eine Abfall-App einzuführen. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen – 3 – Die einfache Version einer Abfall-App kostet laut Markterkundung mindestens 22.000 Euro brutto für die Einrichtung der App. Danach ist mit laufenden Kosten von mindestens 6.000 Euro brutto zu rechnen. Die Kosten hängen in starkem Maß vom gewünschten Serviceangebot und der verfügbaren Datengrundlage ab. Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag zum derzeitigen Zeitpunkt als erledigt zu betrachten.

  • Protokoll GR 25.03.2025 TOP 23
    Extrahierter Text

    Niederschrift 8. Plenarsitzung des Gemeinderates 25. März 2025, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 23 der Tagesordnung: Smarter Abfuhrkalender für Karlsruhe Antrag: CDU Vorlage: 2025/0117 Beschluss: Beratung im Betriebsausschuss Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung am 4. April 2025, öffentlich Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 23 auf und teilt mit, der Antrag werde ohne Aussprache in den Betriebsausschuss Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ver- wiesen. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 1. April 2025