Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Karlsruhe und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl

Vorlage: 2025/0059
Art: Informationsvorlage
Datum: 16.01.2025
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stabsstelle Verwaltungs- und Managemententwicklung
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Haupt- und Finanzausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 04.02.2025

    TOP: 2

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: einstimmig beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Informationsvorlage_für Hauptausschuss_2025-02-04
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2025/0059 Verantwortlich: Dez. 1 Dienststelle: VME Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Karlsruhe und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Haupt- und Finanzausschuss 04.02.2025 2 Ö Entscheidung Kurzfassung Die Stadt Karlsruhe vereinbart eine Zusammenarbeit im Bereich der Verwaltungs- und Managemententwicklung mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl. Ziel ist, die kommunale Verwaltung durch den Austausch von Wissen und Praxis weiterzuentwickeln um die Anforderungen an eine zeitgemäße Verwaltung gemeinsam zu meistern. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☐ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: 11.440 € Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: alle Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Kooperationsvereinbarung zwischen der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und der Stadt Karlsruhe Ziel der Kooperation Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und die Stadt Karlsruhe haben eine Kooperation ins Leben gerufen, um kommunale Verwaltungen und deren Mitarbeitende weiterzuentwickeln. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Verwaltung zu gestalten, die den komplexen Anforderungen einer dynamischen Gesellschaft gerecht wird, indem Wissen und Praxis miteinander verbunden werden. Die Partner streben an, innovative Verwaltungsansätze zu erforschen und umzusetzen, wobei kontinuierliche Forschung, die Anwendung von Best Cases, gemeinsames Lernen und der Aufbau unterstützender Netzwerke im Mittelpunkt stehen. Beiträge der Partner*innen Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl bringt in die Kooperation ihre wissenschaftliche Expertise ein und ergänzt diese durch ein breites Netzwerk sowie neue Perspektiven und innovative Ansätze von Studierenden, Lehrenden und Alumni. Ziel ist es, diesen Wissens- und Innovationsschatz direkt in die Praxis der Verwaltungsarbeit zu transferieren. Die Stadt Karlsruhe steuert dazu ein umfassendes Fachwissen aus über zehn Jahren Verwaltungs- und Managemententwicklung bei, gestützt durch ihre bundesweiten Netzwerkkontakte. Neben der theoretischen Fundierung bietet sie mit ihren Reallaboren, wie dem Agilen Stadthaus und dem Zukunftslabor, erprobte Plattformen, um moderne Arbeitsweisen praxisnah zu entwickeln, zu testen und Verwaltungsbereiche bei ihren Veränderungsvorhaben zu begleiten. Diese Reallabore eröffnen zudem die Möglichkeit, neue Methoden der Zusammenarbeit zu implementieren und auf ihre Anwendbarkeit in der kommunalen Verwaltung zu prüfen. Durch die Kombination dieser Kompetenzen wird eine zukunftsfähige Verwaltungsarbeit gefördert, die Wissenschaft und Praxis effektiv miteinander verbindet. Vorgehen Ein initiales Vorhaben der Kooperation ist die Förderung der kommunalen Verwaltungsentwicklung. Besonders im Fokus steht dabei der Austausch mit anderen Kommunen. Durch die Vernetzung erhalten alle Beteiligten die Möglichkeit, ihre Verwaltungsprozesse nachhaltig weiterzuentwickeln und zukunftsgerecht auszurichten. Mehrwerte für Nutzer*innen Die Kooperation bietet durch regelmäßige Netzwerkveranstaltungen wertvolle Unterstützung für Verwaltungsmitarbeitende und stellt zugleich Lern- und Bildungsangebote für den öffentlichen Dienst bereit. Studierende können sich aktiv an Forschungsprojekten beteiligen und praxisnahes Wissen erwerben, wodurch der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gefördert wird. Dies bringt nicht nur Karlsruhe voran, sondern setzt auch Impulse für andere Städte und Gemeinden. Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit Beide Partner sind für die Organisation und die Inhalte ihrer eigenen Veranstaltungen, Kurse und Projekte verantwortlich. Bei gemeinsamen Veranstaltungen wird die Aufgabenverteilung durch eine ergänzende Zusatzvereinbarung festgelegt. – 3 – Kontinuierliche Weiterentwicklung Die Partner*innen setzen auf ein kontinuierliches Lernen und regelmäßige Evaluationen, um die Kooperation weiterzuentwickeln. Kommunikation Die Kommunikation erfolgt in Absprache mit beiden Vertragsparteien. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Im Sachkostenbudget der Stabsstelle für Verwaltungs- und Managemententwicklung stehen die erforderlichen Mittel in Höhe von rund 11.000 Euro zur Verfügung. Die Maßnahmen werden sukzessive umgesetzt, wenn es die Haushaltslage zulässt.

  • Protokoll_HA_04.02.2025_TOP 2
    Extrahierter Text

    Niederschrift 6. Sitzung Haupt- und Finanzausschuss 4. Februar 2025, 16:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitz: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 2 der Tagesordnung: Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Karlsruhe und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl Vorlage: 2025/0059 Beschluss: Die Stadt Karlsruhe vereinbart eine Zusammenarbeit im Bereich der Verwaltungs- und Management- entwicklung mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl. Ziel ist, die kommunale Verwaltung durch den Austausch von Wissen und Praxis weiterzuentwickeln um die Anforderungen an eine zeit- gemäße Verwaltung gemeinsam zu meistern. Abstimmungsergebnis: Zustimmung bei einer Enthaltung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 2 zur Behandlung auf. Stadtrat Müller (CDU) stellt fest, für das Sachkostenbudget seien ca. 11.000 Euro aufgeru- fen. Seien damit auch Personalkosten verbunden? Er bittet, dies darzulegen. Herr Dr. Appelmann (Amtsleitung VME) antwortet, es handle sich um reine Sachkosten. Per- sonalkosten seien nicht inkludiert und auch nicht vorgesehen. Man vernetze sich bereits mit Partner*innen. Dies mache man jetzt gemeinsam. Man gehe davon aus, dass es aufwands- neutral vonstatten gehe. Stadtrat Müller (CDU) bittet um eine detailliertere Analyse. Der Vorsitzende schlägt vor, einmal zu erfassen, was im ersten Halbjahr jeweils passiere. Dann könne man nachweisen, inwieweit das die normale Arbeit tangiere. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, lässt er über die Vorlage abstimmen und stellt bei einer Enthaltung ansonsten Zustimmung fest. – 2 – Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten – 11. Februar 2025