Sachstandsbericht zum aktuellen Zustand und zukünftig geplanten Maßnahmen am Radwegenetz im Bereich Bergdörfer und Durlach – Fokus Ortschaft Stupferich
| Vorlage: | 2024/1346 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 20.11.2024 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Ortsverwaltung Stupferich |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Grünwettersbach, Hohenwettersbach, Stupferich, Wolfartsweier |
Beratungen
- Ortschaftsrat Stupferich (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 15.01.2025
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Antrag Bündnis 90/DIE GRÜNEN - Ortschaftsratsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich:Dez. Dienststelle: Sachstandsbericht zum aktuellen Zustand und zukünftig geplanten Maßnahmen am Radwegenetz im Bereich Bergdörfer und Durlach – F!kus Ortschaft Stupferich GremiumTerminTOPönö Ortschaftsrat Stupferich Die Stadtverwaltung legt einen Sachstandsbericht zum Zustand des Radwegenetzes innerhalb und zwischen den Bergdörfern und Durlach sowie die Überleitung in die Karlsruher Innenstadt sowie den angrenzenden Landkreis Karlsruhe (z.B. Richtung Ettlingen und Kleinsteinbach) vor und erläutert diesen in öffentlicher Sitzung. Dabei sollen insbesondere bereits geplante bauliche und verkehrsorganisatorische Maßnahmen (ggf. begleitend zu anderen Baumaßnahmen im Straßennetz) überschlägig vorgestellt werden. Begründung Nachdem die Ortschaftsrät*innen von Wettersbach und Wolfartsweier in ihren Sitzungen am 17.09.2024 über den aktuellen Sachstand des in der !msetzung befindlichen Radweges (L623) zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier informiert wurden, wird eine wichtige Schwachstelle im bisherigen Radwegenetz behoben. Mit Fokus auf das Radwegenetz innerhalb und zwischen den Bergdörfern und Durlach sowie auf die Überleitung in den angrenzenden Landkreis Karlsruhe besteht aus Sicht der Antragstellenden weiteres Potential zur Verbesserung der Fahrradmobilität. Darüber hinaus liegen Rückmeldungen von Bürger*innen vor, die bemängeln, dass es keine leicht erkennbaren und nutzerfreundlich gestalteten Routen (zum Beispiel ab Zündhütle) in die Karlsruher Innenstadt gibt. Außerdem beklagen Bürger*innen den teilweise schlechten Zustand und die mangelnde Sicherheit vorhandener Radwege. Im Rahmen der angestrebten Stärkung der aktiven Mobilität müssen unseres Erachtens auch für Gelegenheits- und Freizeitradfahrer*innen gut erkennbare und komfortable Radwegenetze für alle Bürger*innen der Höhenstadtteile zur Verfügung stehen. Denn nur mit guten, schnellen, sicheren und übersichtlichen Verbindungen lassen sich noch mehr Menschen für das Fahrradfahren begeistern. Da sich dieser Antrag auf das gesamte Fahrradwegnetz innerhalb und zwischen den Bergdörfern und Durlach sowie darüber hinaus bezieht, wird der Antragstext gleichlautend und gleichzeitig in die Ortschaftsräte in Stupferich, Wettersbach, Hohenwettersbach, Wolfartsweier und Durlach eingereicht. !nterzeichnet von: Miriam Sonnenbichler, Nathalie Rams und Michael Schuy
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Extrahierter Text
Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/1346 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: Ortsverwaltung Stupferich Sachstandsbericht zum aktuellen Zustand und zukünftig geplanten Maßnahme am Radwegenetz im Bereich Bergdörfer und Durlach – Fokus Ortschaft Stupferich Antrag Bündnis 90/Die Grüne-OR-Fraktion Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ortschaftsrat Stupferich 13.12.2024 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Die Stadt Karlsruhe verfügt über ein abgestimmtes Radverkehrsnetz, das sowohl Haupt- als auch Nebenrouten umfasst. Darüber hinaus verlaufen Routen des RadNETZ Baden-Württemberg durch das Stadtgebiet und sind in das bestehende Radverkehrsnetz eingebunden. Diese Routen werden fortlaufend verbessert und entsprechend den aktuellen Richtlinien ausgebaut. Ziel des Tiefbauamts ist es, die Qualität und Sicherheit des Radverkehrsnetzes im gesamten Stadtgebiet nachhaltig zu gewährleisten. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: Mobilität Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Die Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf allen öffentlichen Flächen, einschließlich der Radwege, ist eine der Kernaufgaben des Tiefbauamtes. Die langfristige Planung von Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs erfordert allerdings angesichts der angespannten Haushaltslage und der verfügbaren personellen Kapazitäten eine besonders sorgfältige Priorisierung. Jede Baumaßnahme muss daher im gesamtstädtischen Kontext betrachtet werden und im Sinne einer ausgewogenen und bedarfsorientierten Entwicklung priorisiert werden. Eine Festlegung des Maßnahmenprogrammes auf nur einen Stadtteil kann daher nicht erfolgen. Ein Beispiel für bereits abgeschlossene Maßnahmen ist der umfassende Ausbau des Geh- und Radweges entlang der Tiefentalstraße. Auch der bevorstehende Ausbau des Geh- und Radweges entlang der L623 durch das Regierungspräsidium ist bereits bekannt. Hinsichtlich überregionaler Maßnahmen ist die Radschnellverbindung nach Ettlingen zu nennen. Diese Maßnahme befindet sich jedoch noch in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums. Im Jahr 2025 sind unter anderem Verbesserungen in der Radverkehrsführung entlang der B3/Badener Straße geplant, einschließlich der Einrichtung einer Querungsstelle in Richtung Turngemeinde Karlsruhe-Aue. Grundsätzlich verfügt die Stadt Karlsruhe über ein abgestimmtes Radverkehrsnetz, das sowohl Haupt- als auch Nebenrouten umfasst (einsehbar unter: https://www.karlsruhe.de/mobilitaet- stadtbild/mobilitaet/radverkehr/radverkehrsnetz). Darüber hinaus verlaufen Routen des RadNETZ Baden-Württemberg durch das Stadtgebiet und sind in das bestehende Radverkehrsnetz eingebunden. Diese Routen werden fortlaufend verbessert und entsprechend den aktuellen Richtlinien ausgebaut. Ziel des Tiefbauamts ist es, die Qualität und Sicherheit des Radverkehrsnetzes im gesamten Stadtgebiet nachhaltig zu gewährleisten. Ergänzend und in Anlehnung an diese Routen besteht seit 2010 im gesamten Stadtgebiet eine flächendeckende Radroutenbeschilderung. Auch hier werden regelmäßig Anpassungen, beispielsweise wenn neue Quellen und Ziele entstehen, vorgenommen. Anpassungen gab es zuletzt zum Beispiel im Bereich Wolfartsweier und Zündhütle mit der Wegweisung des RadNETZ Baden-Württemberg durch das Land Baden-Württemberg. Auch der Schwarzwaldverein hat den Schwarzwaldradweg vom Hauptbahnhof kommend neu ausgeschildert. Hier wird die Stadt noch unterstützend tätig werden. Die Stadtverwaltung plant darüber hinaus, im Bereich Wolfartsweier und der Höhenstadtteile die Wegweisung zu verdichten. Dabei geht es um durchgängig ausgewiesene Routen, die dann auch an der Stadtgrenze in die Nachbargemeinden anschließen. Hierfür muss jedoch zunächst das Radnetzkonzept mit der Definition von Haupt- und Nebenrouten fortgeschrieben und um das RadNETZ BW und Radschnellverbindungen ergänzt werden (derzeit sind die Streckenführungen in den Höhenstadtteilen nur als Nebennetz definiert). Diese Netzkonzeptanpassung muss im ersten Schritt geschehen, damit eventuelle Streckenanpassungen oder andere Routenkategorien dann bei der Wegweisung berücksichtigt werden können. Die in der Anfrage erwähnten Mängelmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern sind leider nur pauschal formuliert, sodass das Tiefbauamt an dieser Stelle keine detaillierten Aussagen zu spezifischen Problemstellen und Lösungen treffen kann. Für Maßnahmen, die den Doppelhaushalt 2026/2027 betreffen oder darüber hinausgehen, können derzeit noch keine konkreten Aussagen getroffen werden, da diese von zukünftigen Haushaltsentscheidungen und den verfügbaren personellen Ressourcen abhängig sind.