Lizensierung eines Flugtaxi-Services statt Neubau der Turmbergbahn

Vorlage: 2024/1301
Art: Antrag
Datum: 13.11.2024
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtamt Durlach
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 11.12.2024

    TOP: 1.1

    Rolle: Beratung

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Antrag Flugtaxi-Service statt Turmbergbahn
    Extrahierter Text

    Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/1301 Eingang: 13.11.2024 Lizensierung eines Flugtaxi-Services statt Neubau der Turmbergbahn AfD-OR-Fraktion Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ortschaftsrat Durlach 11.12.2024 1.1 Ö Beratung Sachverhalt: Das Ende der Erlaubnis zum Betrieb der Turmbergbahn steht unmittelbar bevor. Über die technischen und gestalterischen Möglichkeiten, wie der "Turmberg" (d.h. Sportschule, Restaurant, Aussichtsturm, Terrasse, Schützenverein, Kleingärten u.s.w.) künftig im Rahmen des Personennahverkehrs erreicht werden kann, wurde bereits seit Monaten in der Öffentlichkeit, in Bürgerinitiativen und kommunalen Gremien diskutiert. Weiterbetrieb auf der bisherigen Strecke, Verlängerung zur B3, Bus-Shuttlebetrieb oder Errichtung einer Gondelbahn (wie z.B. in Koblenz) haben jeweils ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Soweit ersichtlich, wurde eine weitere grundsätzlich denkbare Alternative bisher nicht in Betracht gezogen. Lösungsvorschlag: Herrichtung von Landeplätzen a) im Bereich des Turmbergplateaus und b) im Stadtgebiet, vorzugsweise in der Nähe von bestehenden Tram-Haltestellen, beispielsweise entlang der Durlacher Allee (insbesondere am Weinweg / Gelände der ESG Frankonia) auf Kosten der Stadt Karlsruhe und Konzessionierung eines privaten Unternehmens zum Betrieb eines Lufttaxi-Services. "Mit Blick auf die genehmigte Serienproduktion erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Verkehrs-ministerium, Oliver Luksic (FDP): «Das Fliegen mit Flugtaxis rückt in greifbare Nähe.» Die Zulassung zeige, dass Deutschland bei der Herstellung von Flugtaxis Weltspitze sei. Mit der Industrie arbeite die Politik an einer Strategie für den Betrieb von Flugtaxis in Deutschland, in der alle technischen und rechtlichen Fragen unbürokratisch geklärt würden." https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/volocopter-darf-piloten-ausbilden-musterzulassung-fehlt/ar-BB1jaDHt Begründung: Anstatt viele Millionen Euro in eine stationäre Standseilbahn zu investieren, die nach einem seit 1888 un-veränderten Funktionsprinzip betrieben würde und gegenüber dem zuletzt erreichten Zustand nicht nur keinen Mehrnutzen bietet, sondern bei Anwohnern und Steuerzahlern viel Verdruss hervorruft, sollte sich die Stadt Karlsruhe diese Millionen (die sie im Grunde genommen gar nicht hat) lieber sparen und alternativ einen Impuls setzen für die praktische Einführung und Erprobung einer nach Meinung von transformationsbeseelten Experten vielversprechenden Zukunftstechnologie, deren Entwicklung mit dem "Volocopter" in Karlsruhe maßgeblich initiiert worden war. – 2 – Die Vorteile, das Turmberg-Plateau mittels eines elektrischen Lufttaxis zu erreichen, liegen klar zu Tage: - Mit der bloßen Anzahl an Fluggeräten ist die Bewältigung des sich künftig entwickelnden tatsächlichen Verkehrsaufkommens in weiten Grenzen frei skalierbar. - Die vergleichsweise kurzen Flüge mit anschließenden Wartezeiten, bis wieder einzelne Fahrgäste eintreffen, können sinnvoll mit dem Laden der Batterien überbrückt werden, so dass die Einsatz- bereitschaft der Luftfahrzeuge jederzeit sichergestellt wäre. - In Zeiten besonders geringer Nachfrage könnte das Lufttaxi gegen Entrichtung einer Zusatzgebühr auch kurze Rundflüge über dem Stadtgebiet absolvieren. - Zur Vermeidung von Lärmbelästigungen der Bewohner des Turmbergs könnte die Standardroute so gewählt werden, dass der Überflug bewohnter Flächen weitgehend vermieden wird, beispielsweise über die Autobahn A5, an der B10 entlang, über den Versuchsfeldern (Augustenburg) zur Sportschule, oder: in vergleichsweise großer Höhe (z.B. 300 m) nach senkrechtem Auf- bzw. Abstieg über den jeweiligen Start- bzw. Landeplätzen. - Für alle Beteiligten vorteilhaft wäre der Einsatz einer Buchungs-App, um Wartezeiten zu vermeiden, die Luftfahrzeuge optimal auszulasten und einen in jeder erdenklichen Hinsicht flexiblen Betrieb zu ermögli-chen, wie ihn eine stationäre Standseilbahn, die zu jeweils fest vorgegebenen Zeiten allenfalls rauf- und runterfahren kann, niemals leisten könnte. In Anbetracht vorstehender Erwägungen stellt die AfD-Fraktion im Ortschaftsrat Durlach daher folgenden Antrag: Die Stadtverwaltung Karlsruhe möge Erkundigungen einholen zum aktuellen Stand der Verfügbarkeit, Einsatzbereitschaft und behördlichen Zulassungen von elektrisch betriebenen Luftfahrzeugen (mit oder ohne Luftfahrzeugführer/in), sogenannten "Lufttaxis", und daraufhin die Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Einrichtung einer ständigen Lufttaxi-Verbindung von und zum Turmberg prüfen anstelle der bisherigen Planungen zur Erneuerung der stationären Standseilbahn. gez. AfD-OR-Fraktion: AXEL RATHJEN und Fraktion

  • Stellungnahme Flugtaxi-Service statt Turmbergbahn
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/1301 Verantwortlich: Dez. 1 Dienststelle: VBK/ZJD Lizensierung eines Flugtaxi-Services statt Neubau der Turmbergbahn Antrag der AfD-OR-Fraktion, eingegangen am 13.11.2024 Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ortschaftsrat Durlach 11.12.2024 1.1 Ö Beratung Die Stadtverwaltung verfügt über keine näheren Informationen zur Verfügbarkeit und den Zulassungsvoraussetzungen eines Flugtaxibetriebs. Bei den Verkehrsbetrieben ist als Ersatz für die Turmbergbahn ein Flugtaxi-Service bisher und zukünftig nicht vorgesehen. Der Gemeinderat hat mit Beschlüssen vom 20. Januar 2020 und 26. April 2022 der Erneuerung und ebenerdigen Verlängerung der Turmbergbahn als Standseilbahn zugestimmt. Der Planfeststellungs- beschluss wurde am 22. November 2024 bekannt gemacht. Vor diesem Hintergrund ist eine Prüfung der vorgeschlagenen Alternative aus Sicht der Stadtverwaltung nicht zielführend. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☐ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit