Sachstandsbericht zum aktuellen Zustand und zukünftig geplanten Maßnahmen am Radwegenetz im Bereich Bergdörfer und Durlach – Fokus Ortschaft Wettersbach Antrag Bündnis90/Die Grünen Ortschaftsratsfraktion Wettersbach

Vorlage: 2024/1267
Art: Antrag
Datum: 07.11.2024
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Ortsverwaltung Wettersbach
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Grünwettersbach, Hohenwettersbach, Stupferich, Wolfartsweier

Beratungen

  • Ortschaftsrat Wettersbach (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 10.12.2024

    TOP: 6

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Stellungnahme zur Kenntnis genommen

Zusätzliche Dateien

  • Antrag Wettersbach
    Extrahierter Text

    Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/1267 Eingang: 07.11.2024 Sachstandsbericht zum aktuellen Zustand und zukünftig geplanten Maßnahmen am Radwegenetz im Bereich Bergdörfer und Durlach – Fokus Ortschaft Wettersbach Antrag Bündnis90/Die Grünen-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ortschaftsrat Wettersbach 10.12.2024 6 Ö Kenntnisnahme Die Stadtverwaltung legt einen Sachstandsbericht zum Zustand des Radwegenetzes innerhalb und zwischen den Bergdörfern und Durlach sowie die Überleitung in die Karlsruher Innenstadt sowie den angrenzenden Landkreis Karlsruhe (z.B. Richtung Ettlingen und Kleinsteinbach) vor und erläutert diesen in öffentlicher Sitzung. Dabei sollen insbesondere bereits geplante bauliche und verkehrsorganisatorische Maßnahmen (ggf. begleitend zu anderen Baumaßnahmen im Straßennetz) überschlägig vorgestellt werden. Begründung Nachdem die Ortschaftsrät*innen von Wettersbach und Wolfartsweier in ihren Sitzungen am 17.09.2024 über den aktuellen Sachstand des in der Umsetzung befindlichen Radweges (L623) zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier informiert wurden, wird eine wichtige Schwachstelle im bisherigen Radwegenetz behoben. Mit Fokus auf das Radwegenetz innerhalb und zwischen den Bergdörfern und Durlach sowie die Überleitung in den angrenzenden Landkreis Karlsruhe besteht aus Sicht der Antragstellenden weiteres Potential zur Verbesserung der Fahrradmobilität. Darüber hinaus liegen Rückmeldungen von Bürger*innen vor, die bemängeln, dass es keine leicht erkennbaren und nutzerfreundlich gestalteten Routen (zum Beispiel ab Zündhütle oder in Wolfartsweier) in die Karlsruher Innenstadt gibt. Außerdem beklagen Bürger*innen den teilweise schlechten Zustand und die mangelnde Sicherheit vorhandener Radwege. Im Rahmen der angestrebten Stärkung der aktiven Mobilität müssen unseres Erachtens auch für Gelegenheits- und Freizeitradfahrer*innen gut erkennbare und komfortable Radwegenetze für alle Bürger*innen der Höhenstadtteile zur Verfügung stehen. Denn nur mit guten, schnellen, sicheren und übersichtlichen Verbindungen lassen sich noch mehr Menschen für das Fahrradfahren begeistern. Da sich dieser Antrag auf das gesamte Fahrradwegnetz innerhalb und zwischen den Bergdörfern und Durlach sowie darüber hinaus bezieht, wird der Antragstext gleichlautend und gleichzeitig in die Ortschaftsräte in Stupferich, Wettersbach, Hohenwettersbach, Wolfartsweier und Durlach eingereicht. unterzeichnet von: Gundula Lüchtrath-Klöckner, Jessica Rabenschlag und Dr. Jenny Winkler OR Wettersbach B90/Die Grünen

  • Stellungnahme Antrag Wettersbach
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/1267 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: TBA Sachstandsbericht zum aktuellen Zustand und zukünftig geplanten Maßnahmen am Radwegenetz im Bereich Bergdörfer und Durlach – Fokus Ortschaft Wettersbach Antrag Bündnis90/Die Grünen-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ortschaftsrat Wettersbach 10.12.2024 6 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Die Stadt Karlsruhe verfügt über ein abgestimmtes Radverkehrsnetz, das sowohl Haupt- als auch Nebenrouten umfasst. Darüber hinaus verlaufen Routen des RadNETZ Baden-Württemberg durch das Stadtgebiet und sind in das bestehende Radverkehrsnetz eingebunden. Diese Routen werden fortlaufend verbessert und entsprechend den aktuellen Richtlinien ausgebaut. Ziel des Tiefbauamts ist es, die Qualität und Sicherheit des Radverkehrsnetzes im gesamten Stadtgebiet nachhaltig zu gewährleisten. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Die Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf allen öffentlichen Flächen, einschließlich der Radwege, ist eine der Kernaufgaben des Tiefbauamts. Die langfristige Planung von Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs erfordert allerdings angesichts der angespannten Haushaltslage und der verfügbaren personellen Kapazitäten eine besonders sorgfältige Priorisierung. Jede Baumaßnahme muss daher im gesamtstädtischen Kontext betrachtet werden und im Sinne einer ausgewogenen und bedarfsorientierten Entwicklung priorisiert werden. Eine Festlegung des Maßnahmenprogramms auf nur einen Stadtteil kann daher nicht erfolgen. Ein Beispiel für bereits abgeschlossene Maßnahmen ist der umfassende Ausbau des Geh- und Radweges entlang der Tiefentalstraße. Auch der bevorstehende Ausbau des Geh- und Radweges entlang der L 623 durch das Regierungspräsidium ist bereits bekannt. Hinsichtlich überregionaler Maßnahmen ist die Radschnellverbindung nach Ettlingen zu nennen. Diese Maßnahme befindet sich jedoch noch in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums. Im Jahr 2025 sind unter anderem Verbesserungen in der Radverkehrsführung entlang der B 3/Badener Straße geplant, einschließlich der Einrichtung einer Querungsstelle in Richtung Turngemeinde Karlsruhe-Aue. Grundsätzlich verfügt die Stadt Karlsruhe über ein abgestimmtes Radverkehrsnetz, das sowohl Haupt- als auch Nebenrouten umfasst (einsehbar unter: https://www.karlsruhe.de/mobilitaet- stadtbild/mobilitaet/radverkehr/radverkehrsnetz).Darüber hinaus verlaufen Routen des RadNETZ Baden- Württemberg durch das Stadtgebiet und sind in das bestehende Radverkehrsnetz eingebunden. Diese Routen werden fortlaufend verbessert und entsprechend den aktuellen Richtlinien ausgebaut. Ziel des Tiefbauamts ist es, die Qualität und Sicherheit des Radverkehrsnetzes im gesamten Stadtgebiet nachhaltig zu gewährleisten. Ergänzend und in Anlehnung an diese Routen besteht im gesamten Stadtgebiet eine flächendeckende Radroutenbeschilderung. Die in der Anfrage erwähnten Mängelmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern sind leider nur pauschal formuliert, sodass das Tiefbauamt an dieser Stelle keine detaillierten Aussagen zu spezifischen Problemstellen und Lösungen treffen kann. Für Maßnahmen, die den Doppelhaushalt 2026/2027 betreffen oder darüber hinausgehen, können derzeit noch keine konkreten Aussagen getroffen werden, da diese von zukünftigen Haushaltsentscheidungen und den verfügbaren personellen Ressourcen abhängig sind.