Vorstellung Energiebericht 2023
| Vorlage: | 2024/1220 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 28.10.2024 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft |
| Erwähnte Stadtteile: | Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Grünwinkel, Hagsfeld, Hohenwettersbach, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Oberreut, Oststadt, Palmbach, Rintheim, Rüppurr, Stupferich, Südstadt, Südweststadt, Waldstadt, Wolfartsweier |
Beratungen
- Bauausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 12.12.2024
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/1220 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Vorstellung Energiebericht 2023 Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Bauausschuss 12.12.2024 2 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Vorstellung und Erläuterung der wesentlichen Inhalte des Energieberichts 2023 für die Jahre 2022 und 2023 Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: „Grüne Stadt“ Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Der Ausschuss nimmt den „Energiebericht 2023“ zur Kenntnis. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen keine
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Energiebericht 2023 Berichtszeitraum 2022/2023 2 | Energiebericht 2023 Impressum Stadt Karlsruhe Dezernat 6 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Redaktion: Bereich Energiemanagement Titelbild: Kita Monelli © Barbara Schwager Layout: C. Streeck | Presse- und Informationsamt Druck: Städtische Rathausdruckerei gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier. Stand: Karlsruhe, November 2024 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 3 Energiebericht 2023 Berichtszeitraum 2022/2023 4 | Energiebericht 2023 Vorwort Dauerhaft das Ziel verfolgen und dabei nicht die Möglichkeit zur stetigen Anpassung aus dem Auge zu verlieren, das zahlt sich auch beim Klimaschutz im Hochbau aus. Lange vor den ersten Klimaschutz- konzepten haben wir bereits den Wärmeverbrauch städtischer Gebäude in Karlsruhe beschrieben und Maßnahmen zur Einsparung umgesetzt. Seit 1990 sehen wir die Wärmeverbräuche stetig sinken und seit 2010 gehen auch die Stromverbräuche jährlich zurück. Die Einsparungen beim Verbrauch in Kombination mit den regenerativen Energiequellen für Wärme und Strom senken bisher die städtischen CO 2 - Emissionen im notwendigen Maß. Seit 2010 wurde der Ausstoß von klima- schädlichem Kohlendioxid in städtischen Gebäuden um 59 Prozent verringert. Das ist ein wirklich sensationelles Ergebnis, auf das wir stolz sind. In städtischen Gebäuden wurden die CO 2 -Emissionen im Jahr 2023 bereits so gemindert, wie es das Klimaschutz- konzept erst für 2030 fordert. Wir freuen uns über diese Vorbild- wirkung städtischer Gebäude in Karlsruhe. Sie zeigen wie notwendiger Klimaschutz gelingt und effektiv umgesetzt wird. Die haushaltsbedingte Fokussierung auf Teilmaßnahmen statt umfassender Modernisierungen hat sich noch nicht als Nachteil im Klimaschutz erwiesen. Durch den Fokus auf besonders wirksame Modernisierungen konnte der Klima- schutz sogar zusätzlichen Rückenwind erhalten. Gerade die effektiven Heizungsumstellungen von Öl und Gas auf Fernwärme, Wärmepumpen und Pellets erlauben sehr große Effekte. Trotzdem bleiben wir am Ende darauf angewiesen, dass auch der Energie- bedarf unserer Gebäude durch Dämmungen und moderne Fenster deutlich gesenkt werden kann. Allein durch saubere Energie kommen wir dem Ziel in 2040 nicht nahe genug. Modernisierte und neue Fenster in alten Gebäuden sind deshalb eine wichtige Klimaschutzmaßnahme. Bei diesem Thema legen wir weiter zu. Moderne Fenster können aber nicht nur besser vor Kälte schützen, sondern steigern auch gleichzeitig den Komfort in Gebäuden. Im Sommer ermöglichen sie in Kombi- nation mit einem modernen geregelten Sonnenschutz eine effektiven Schutz vor Hitze und eine simple Nachtauskühlung. So kommt in einer Maßnahme die Lösung von Klimaschutz und Klima- anpassung zusammen. Beim Ausbau der Photovoltaikflächen auf städtischen Dächern haben wir nun die nötige Geschwindigkeit erreicht. Es geht gut vorwärts. Der jährliche Ausbau liegt im Soll. Trotzdem suchen wir nach weiterer Beschleunigung, auch über bisher nicht gewohnte Wege: Die Zusammenarbeit mit Bürgerenergiege- nossenschaften wie der BEnKA wird weiter ausgebaut und selbst Projekte auf angemieteten Gebäuden werden angegangen. In einer in diesem Jahr vom Gemeinderat verabschiedeten Suffizienzstrategie sollen städtische Bauvorhaben zukünftig vielfältiger und stärker auf ihren notwen- digen Umfang hinterfragt werden: Die Beschleunigung von Projekten und die weitere Standardisierung von Lösungen sind ein Ziel. Das über allem stehende Prinzip der Suffizienz hilft Ressourcen zu schonen und damit auch die Klima- schutzziele besser und kosteneffizienter zu erreichen. Wir sind aktuell sehr erfolgreich im baulichen Klimaschutz und integrieren die Klimaanpassung vorausschauend. Diesen Erfolg wollen wir uns erhalten und innovativ weiterentwickeln. Daniel Fluhrer Bürgermeister 6 | Energiebericht 2023 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung .................................................................................................................................. 8 1.1 Vorbemerkung ....................................................................................................................................................................................... 10 1.2 Beschlusslage des Gemeinderates – gesetzte Ziele ............................................................................................................................. 11 Klimaschutzkonzept / Klimaschutzstrategie ......................................................................................................................... 11 European Energy Award® .................................................................................................................................................. 11 Leitlinie Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen ............................................................................................................... 11 1.3 Kurzfassung ........................................................................................................................................................................................... 13 Wärme .............................................................................................................................................................................. 13 Strom ................................................................................................................................................................................ 15 Öko-Strombezug der Stadt Karlsruhe – Einfluss auf die lokale CO 2 -Bilanz ............................................................................ 16 Interkommunaler Vergleich Wärme und Strom ................................................................................................................... 17 Wasser .............................................................................................................................................................................. 18 2. Aktivitäten im Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft ....................................................... 21 2.1 Ausgaben für Bauunterhaltung und Bewirtschaftung ......................................................................................................................... 22 2.2 Klimaneutrale Schule & Klimaneutrale Dienststelle ............................................................................................................................ 24 2.3 Beispiel: Kita Monelli ............................................................................................................................................................................ 28 2.4 Beispiel: Europäische Schule Bau A + D ............................................................................................................................................... 29 2.5 Beispiel: Helmholtzstraße 9/11 ............................................................................................................................................................. 32 2.6 Beispiel: Otto-D, Umbau Verwaltungsgebäude und Aktionshalle ....................................................................................................... 34 2.7 Photovoltaik-Ausbau gewinnt an Fahrt ................................................................................................................................................ 36 3. Statistiken der Medienverbräuche ........................................................................................... 39 3.1 Wärmeenergie ....................................................................................................................................................................................... 40 Wärmeverbrauchsstruktur nach Nutzungsart ...................................................................................................................... 44 Verwaltungsgebäude, Teil 1 ........................................................................................................................................... 45 Verwaltungsgebäude, Teil 2 ........................................................................................................................................... 46 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 ...................................................................................................... 47 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 ...................................................................................................... 48 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 ...................................................................................................... 49 Realschulen ................................................................................................................................................................... 50 Gymnasien .................................................................................................................................................................... 51 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren .................................................................................................... 52 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen ....................................................................................... 53 Musikschulen ................................................................................................................................................................ 54 Schulturnhallen, Teil 1 ................................................................................................................................................... 55 Schulturnhallen, Teil 2 ................................................................................................................................................... 56 Sport- und Veranstaltungshallen .................................................................................................................................... 57 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 .............................................................................................................. 58 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 .............................................................................................................. 59 Jugendheime und Beratungsstellen ................................................................................................................................ 60 Wohnungslosenunterkünfte ........................................................................................................................................... 61 Bestattungswesen .......................................................................................................................................................... 62 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks ....................................................................................................................... 63 Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz ................................................................................................................... 64 3.2 Strom ..................................................................................................................................................................................................... 65 Stromverbrauchsstruktur nach Nutzungsart ........................................................................................................................ 67 Verwaltungsgebäude, Teil 1 ........................................................................................................................................... 68 Verwaltungsgebäude, Teil 2 ........................................................................................................................................... 69 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 ...................................................................................................... 70 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 ...................................................................................................... 71 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 ...................................................................................................... 72 Realschulen ................................................................................................................................................................... 73 Gymnasien .................................................................................................................................................................... 74 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren .................................................................................................... 75 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen ....................................................................................... 76 Musikschulen ................................................................................................................................................................ 77 Schulturnhallen, Teil 1 ................................................................................................................................................... 78 Schulturnhallen, Teil 2 ................................................................................................................................................... 79 Sport- und Veranstaltungshallen .................................................................................................................................... 80 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 7 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 .............................................................................................................. 81 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 .............................................................................................................. 82 Jugendheime und Beratungsstellen ................................................................................................................................ 83 Wohnungslosenunterkünfte ........................................................................................................................................... 84 Bestattungswesen .......................................................................................................................................................... 85 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks ....................................................................................................................... 86 3.3 Wasser ................................................................................................................................................................................................... 88 Wasserverbrauchsstruktur nach Nutzungsart ....................................................................................................................... 90 Verwaltungsgebäude, Teil 1 ........................................................................................................................................... 91 Verwaltungsgebäude, Teil 2 ........................................................................................................................................... 92 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 ...................................................................................................... 93 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 ...................................................................................................... 94 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 ...................................................................................................... 95 Realschulen ................................................................................................................................................................... 96 Gymnasien .................................................................................................................................................................... 97 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren .................................................................................................... 98 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen ....................................................................................... 99 Musikschulen .............................................................................................................................................................. 100 Schulturnhallen, Teil 1 ................................................................................................................................................. 101 Schulturnhallen, Teil 2 ................................................................................................................................................. 102 Sport- und Veranstaltungshallen .................................................................................................................................. 103 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 ............................................................................................................ 104 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 ............................................................................................................ 105 Jugendheime und Beratungsstellen .............................................................................................................................. 106 Wohnungslosenunterkünfte ......................................................................................................................................... 107 Bestattungswesen ........................................................................................................................................................ 108 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks ..................................................................................................................... 109 Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz ................................................................................................................. 110 3.4 Schwimmbäder .................................................................................................................................................................................... 111 3.4.1 Wärme ................................................................................................................................................................... 111 Hallenbäder ................................................................................................................................................................. 113 Freibäder ..................................................................................................................................................................... 114 3.4.2 Strom ..................................................................................................................................................................... 115 Hallenbäder ................................................................................................................................................................. 117 Freibäder ..................................................................................................................................................................... 118 3.4.3 Wasser .................................................................................................................................................................... 119 Hallenbäder ................................................................................................................................................................. 121 Freibäder ..................................................................................................................................................................... 122 4. Schlussfolgerungen ................................................................................................................ 125 4.1 Einsparziele.......................................................................................................................................................................................... 126 4.2 Ausblick auf die kommenden zwei Jahre ........................................................................................................................................... 128 8 | Energiebericht 2023 1. Einführung Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 9 10 | Energiebericht 2023 1.1 Vorbemerkung Der vorliegende Energiebericht stellt die Fortschreibung für die Jahre 2022 und 2023 dar. Er gibt den Energie- und Wasserverbrauch, die Kosten und die CO 2 -Emissionen für den Berichtszeitraum an und zeigt deren zeitliche Ent- wicklung für die über 200 energetisch intensiv überwachten Areale der Stadt Karlsruhe. Neben der Darstellung des Ist-Zustandes ergänzen beispiel- hafte Beschreibungen aus dem Neubau- und dem Sanierungsbereich sowie ein Ausblick auf die weitere Entwicklung diesen Bericht. Es erfolgt eine getrennte Betrachtung des Wärme-, Strom- und Wasserverbrauchs. Die Bezugsbasis für die Datenaus- wertung ist das Jahr 1990 für die Wärmeenergie und das Jahr 1993 für die elektrische Energie. Der Wasserverbrauch wird auf das Jahr 2008 bezogen. Für die Betrachtung von Einsparzielen wird als Bezugsjahr das Jahr 1990 verwendet, da dieses Jahr auch Basis für nationale und internationale Klimaschutzziele ist. Im Laufe der Jahre kommen in der Verbrauchsüberwachung Liegenschaften hinzu oder fallen weg. Um eine Vergleich- barkeit der Daten zu gewährleisten, wird als Bezugsgröße der Energieverbrauch pro Quadratmeter beheizte oder gekühlte Nettoraumfläche (im Weiteren als Energiebezugsfläche benannt) und Jahr [kWh/(m 2 a)] verwendet. Um die Entwicklung des Energie- und Wasserverbrauchs über die Jahre miteinander vergleichen zu können, wird der tatsächliche Verbrauch entsprechend dem Verfahren der VDI 3807 zeit- und witterungsbereinigt. Die Witterungs- bereinigung dient dazu, den jeweils unterschiedlichen absoluten Verbrauch, der aufgrund der jährlichen Tempera- turschwankungen entsteht, auf ein langjähriges Mittel zu normieren. Die Normierung erfolgt, wie in den Vorjahren auf den bisher für bundesweite Vergleiche verwendeten Standort Würzburg. Auf Basis der ermittelten Kennwerte kann die zeitliche Entwicklung und die Höhe des Energie- und Wasserverbrauchs einer Liegenschaft bewertet und gleichartige Gebäude miteinander verglichen werden. Die CO 2 -Bilanzen werden auf Basis des absoluten Energieverbrauchs erstellt. Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 11 1.2 Beschlusslage des Gemeinderates – gesetzte Ziele Klimaschutzkonzept / Klimaschutzstrategie Im April 2020 hat der Gemeinderat beschlossen, entsprechend der aktuellen Gesetzeslage in Baden- Württemberg, die CO 2 -Emissionen so weit zu reduzieren, dass die Stadtverwaltung Karlsruhe bis 2040 klimaneutral wird. Dieses Ziel gilt nunmehr auch für die Gesamtstadt. Das im Klimaschutzkonzept Karlsruhe formulierte Zwischen- ziel, die CO 2 -Emissionen in 2030 um mindestens 58% gegenüber 2010 zu mindern, ist der nächste Meilenstein. Für die angestrebte langfristige Klimaneutralität im Jahr 2040 wird zukünftig ein Zielwert von unter 0,5 t CO 2 pro Kopf und Jahr zugrunde gelegt. Das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft (HGW) hat sich selbst verpflichtet, im Rahmen zweier Teilmaßnahmen die Klimaziele zu erreichen. Grundsatzbeschluss zur nachhaltigen Modernisierung städtischer Gebäude Januar 2021 (KSK E1.2) Die frühere Praxis, durch Teilmaßnahmen in einzelnen Schritten die Klimaschutzziele zu erreichen, sollte gemäß der Grundsatz- und Tranchenbeschlüsse 2020/1293 und 2021/0615 zu Gunsten ganzheitlicher energetischer Modernisierungen weiterentwickelt werden. Die Verwaltung wurde beauftragt die Modernisierungs- maßnahmen in den zukünftigen Doppelhaushalten im Wesentlichen ganzheitlich durchzuführen. Teilmoder- nisierungen sollten deutlich reduziert werden. Die aktuell geringen Spielräume, große Modernisierungs- maßnahmen an Gebäuden im städtischen Haushalt abzubilden hat eine Anpassung der Strategie notwendig gemacht: Teilmaßnahmen zur Modernisierung von Heizungen und Lüftungen, der Wechsel zu Fernwärme, Wärmepumpe und Biomasseheizungen, die Modernisierung der Fenster, die Dachdämmung, der Ausbau von Photo- voltaiknutzung von Dachflächen und die Umstellung auf LED- Beleuchtung sollen nun ersatzweise die notwendigen Fortschritte ermöglichen. Mittelfristig ist dies möglich. Auf lange Frist müssen weitere verbrauchsmindernde Maß- nahmen ergriffen werden. Gezielter Photovoltaikausbau auf städtischen Dachflächen (KSK E1.3) Alle städtischen Gebäude sollen bei technischer Eignung so umfassend wie möglich mit PV-Anlagen ausgestattet werden. Dies war bei Neubauten und bei der Modernisierung bestehender Gebäude bereits seit 2010 obligatorisch. Der Ausbau der Photovoltaik erreicht im Mittel der Jahre 2023 und 2024 erstmal den Umfang der Selbstverpflichtung im Klimaschutzkonzept von mindestens 750 kWp neuer Anlagenleistung pro Jahr. European Energy Award® Beim European Energy Award erreicht Karlsruhe im Jahr 2024 erstmals das Gold-Level. Seit 17 Jahren nimmt die Stadt Karlsruhe am European Energy Award teil, einem europa- weiten Auditsystem im Klimaschutz. Ziel des European Energy Awards ist es, die Klimaschutzaktivitäten der teil- nehmenden Kommunen kontinuierlich zu verbessern und eine Vergleichbarkeit der kommunalen Klimaschutzziele in ganz Europa herzustellen. Das Audit findet alle vier Jahre statt. Bei dem letzten Audit im Juli 2024 konnte die Stadt Karlsruhe die nötige Punktzahl für die Gold-Zertifizierung erreichen. Der European Energy Award ist ein wichtiges Benchmark-Instrument im Klimaschutz und wird vom Land Baden-Württemberg genutzt und gefördert, um Kommunen und Städte bei deren Klimaschutzaktivitäten zu unterstützen. Die Gold-Auszeichnung wird am 28. November 2024 auf einem Festakt in Bolzano verliehen. Leitlinie Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen Am 17. November 2009 hat der Gemeinderat die „Leitlinie Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen“ beschlossen. Darin sind Anforderungen für Neubauten und Maßnahmen im Gebäudebestand formuliert, die sowohl die nachhaltige Reduzierung des Energieverbrauches als auch die Minimierung der Unterhaltskosten für die städtischen Gebäude zum Ziel hat. Die Kernaussagen der Leitlinie sind: Anforderungen für Neubauten Bei der Realisierung von Neubauten wird ein Heizwärme- bedarf von ≤ 15 kWh/(m 2 a) und ein Primärenergiebedarf von ≤ 120 kWh/(m 2 a) angestrebt. Das entspricht dem Standard eines Passivhauses. Anforderungen für Maßnahmen im Gebäudebestand Maßnahmen im Gebäudebestand werden ebenfalls, soweit technisch sinnvoll und wirtschaftlich darstellbar, mit Passiv- hauskomponenten ausgeführt. Es werden die Bauteil- kennwerte der jeweils gültigen Energieeinsparverordnung um mindestens 30 Prozent hinsichtlich des Dämmvermögens übertroffen. Die Leitlinie ist ein fortzuschreibendes Arbeitsmittel, in dem bauliche und technische Standards für die Gebäude der Stadt Karlsruhe definiert sind, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Weiterhin fließen Erfahrungen aus der Begleitung bzw. Umsetzung früherer Projekte in diese Leitlinie mit ein. 12 | Energiebericht 2023 Die Vorgaben der Leitlinie sind sowohl für die internen Projektverantwortlichen als auch für die externen Auftragnehmerinnen und Auftragnehmer bindend. Abweichungen sind zu begründen. Als Ergänzung zum Teil 1 der Leitlinie Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen wurde der Bauausschuss am 2. Dezember 2011 über den Teil 2 „Anforderungen an Baukonstruktionen, Technische Anlagen, Bauteile und Komponenten“ informiert, der zustimmend zur Kenntnis genommen wurde. Am 1. Januar 2012 ist der Teil 2 der Leitlinie in Kraft getreten. Novellierung der Leitlinie Mit Beschluss vom 18. Dezember 2015 zur Novellierung der Leitlinie wurden mit Beginn des Jahres 2016 zusätzliche Anforderungen aufgenommen und redaktionelle Nacharbeiten umgesetzt, die der besseren Verständlichkeit dienen. Die zusätzlichen Anforderungen beziehen sich im Wesentlichen auf: ▪ die Verwendung von Fließbeton mit güteüberwachten Zuschlägen aus Recyclingbeton als Standard (RC-Beton) ▪ den weitgehenden Ausschluss von Schaumdämmstoffen (EPX, XPS, PUR, PIR) zum besseren sommerlichen Wärmeschutz der Gebäudehülle ▪ den Ausschluss von fungiziden und algiziden Ausrüstungen von Fassadenfarben zum vorbeugenden Gewässerschutz ▪ die Versorgung von Zapfstellen für Reinigungsbecken in der Regel ausschließlich mit Kaltwasser. Neufassung der Leitlinie Durch die Entwicklung der vielfältigen Nachhaltigkeits- anforderungen und unter dem Eindruck der beschlossenen Suffizienzstrategie wird aktuell ein deutlich modernisierter Leitlinientext erarbeitet. Er berücksichtigt insbesondere Anforderungen des suffizienten Umgangs mit den vor- handenen Gebäuderessourcen, Ziele einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft und des Klimaschutzkonzeptes. Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 13 1.3 Kurzfassung Das städtische Energiemanagement im Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft unterstützt schon seit 1979 eine kontinuierliche Verringerung des Energie- und Wasser- verbrauchs in den öffentlichen Gebäuden. Damit trägt es in erheblichem Maße zur Reduktion der CO 2 -Emissionen und anderer Schadstoffe bei. Ein weiterer Nutzen ist die finanzielle Entlastung des städtischen Haushalts. Insgesamt beliefen sich die Energie- und Wasserkosten für die über 200 energetisch überwachten Areale im Jahr 2023 für Strom, Gas, Fernwärme, Heizöl, Holzhackschnitzel und Wasser auf circa 17 Millionen Euro. Wärme Der Anteil der Energieträger an der Wärmeversorgung teilt sich in 32 Prozent Erdgas, 66 Prozent Fernwärme, 0,8 Prozent Heizöl, 1,6 Prozent Holz auf. Abbildung 1.3.1 zeigt die Entwicklung des witterungs- bereinigten Wärmeenergieverbrauchs und der Kosten bei der Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser von 1990 bis 2023. Die Energiestatistik für den Wärmeenergieverbrauch weist beim Vergleich der Verbrauchsentwicklung seit 1990 eine durchschnittliche Reduktion von ein bis zwei Prozent pro Jahr auf – im Mittel 1,4 Prozentpunkte. Durch die konsequente Umstellung eines großen Teils der Erdgas- und Ölfeuerungen auf die umweltfreundlicheren Energieträger Fernwärme, Wärmepumpe und Biomasse (Holzhackschnitzel und Holzpellets) sowie die Modernisierung veralteter Heizungsanlagen und Wärmedämmmaßnahmen an den öffentlichen Gebäuden konnte der jährliche CO 2 - Ausstoß bezogen auf das Basisjahr 2010 um 73 Prozent gesenkt werden. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Minderung der Emissionen von 2,2 Prozent- punkten Basierend auf den spezifischen Verbräuchen, Kosten und CO 2 -Emissionen der Wärmeenergieversorgung des Jahres 2010 wurden im Zeitraum von 1979 bis 2023 erhebliche Einsparungen erzielt: In Summe stellen sich diese aufsummiert wie folgt dar: Energieeinsparung: circa 276 Millionen Liter Heizöläquivalent Reduzierung der CO 2 -Emissionen: circa 765.700Tonnen Kosteneinsparung: circa 69 Millionen Euro Abbildung 1.3.1: Entwicklung des witterungsbereinigten Verbrauchs und der Kosten bei der Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser von 1990 bis 2023 5,0 5,5 5,6 5,1 4,7 4,4 5,7 5,0 5,0 5,0 5,7 5,9 6,1 6,1 6,4 6,7 7,4 7,6 8,7 10,0 9,5 8,9 9,0 10,1 7,9 8,9 8,2 9,3 8,6 8,9 7,6 9,5 10,8 12,5 21,5 20,7 21,3 21,3 20,9 20,9 21,1 19,6 20,3 20,0 20,1 19,7 19,7 19,7 18,5 18,3 17,5 16,9 16,8 16,7 16,0 16,5 15,2 15,3 14,3 14,0 14,4 13,9 14,8 13,9 13,8 14,1 12,8 11,6 0 7 14 21 28 35 0 5 10 15 20 25 1990199119921993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Wärmeenergiekosten Wärmeenergieverbrauch Jahr Wärmeenergieverbrauch in Litern Heizöläquivalent / (m 2 a) Wärmeenergiekosten in Euro / (m 2 a) 14 | Energiebericht 2023 Die Abbildung 1.3.2 zeigt die Entwicklung des spezifischen, witterungsbereinigten Wärmeenergieverbrauchs und die auf dem tatsächlichen Verbrauch basierenden CO 2 -Emissionen von 1990 bis 2023 für die energetisch überwachten Gebäude. Dabei ist zu beachten, dass die Kennzahl für den spezifischen Wärmeenergieverbrauch ein Maß für die unternommenen Anstrengungen zum Energiesparen ist und die Reduktion der CO 2 -Emissionen sowohl von der Witterung, dem veränderten Mix der Energieträger und ebenso der Reduktion der Wärmeverbräuche abhängig ist. Gegenüber dem Basisjahr 1990 konnte der witterungsberei- nigte Wärmeenergieverbrauch auf 54 Prozent und die CO 2 - Emissionen auf circa 27 Prozent verringert werden. Abbildung 1.3.2: Entwicklung des witterungsbereinigten Wärmeenergieverbrauchs und der CO 2 -Emissionen aller überwachten Liegenschaften der Stadt Karlsruhe von 1990 bis 2023 (normiert auf die Energiebezugsfläche, Basis 1990 entspricht 100 Prozent) Abbildung 1.3.3: Entwicklung der Wärmekosten mit und ohne Energiesparmaßnahmen aller überwachten Liegenschaften der Stadt Karlsruhe von 1990 bis 2023 100 108 109 103 102 96 113 100 94 95 93 91 81 81 80 80 75 68 73 75 71 59 59 62 47 51 48 47 40 44 42 45 33 27 215 207 213 213 209 209 211 196 203 200 201 197 197 197 185 183 175 169 168 167 160 165 152 153 143 140 144 139 142 139 138 141 128 116 0 15 30 45 60 75 90 105 120 135 150 165 180 195 210 225 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 120 130 140 150 1990199119921993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Wärmeenergieverbrauch CO 2 - Emissionen Jahr Wärmeenergieverbrauch in kWh / (m 2 a) CO 2 -Emissionen in Prozent vom Basiswert im Jahr 1990 Basisjahr 0 2.000.000 4.000.000 6.000.000 8.000.000 10.000.000 12.000.000 14.000.000 16.000.000 1990199119921993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 [Euro / Jahr] Jahr Energiekosteneinsparung durch MaßnahmenEnergiekosten ohne Maßnahmen Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 15 Strom Die Energiestatistik für den Stromverbrauch weist beim Vergleich der Verbrauchsentwicklung der letzten 13 Jahre eine durchschnittliche Reduktion von circa 2,4 Prozent pro Jahr auf. Dies zeigt eine Verstetigung der Reduktion seit 2010, nachdem von 1993 bis 2010 eine Steigerung von circa einem Prozent pro Jahr zu verzeichnen war. Die Abbildung 1.3.4 zeigt die Entwicklung des Stromverbrauchs und der Kosten von 1993 bis 2023. Die Abbildung 1.3.5 zeigt die Entwicklung des spezifischen Stromverbrauchs und die CO 2 -Emissionen von 1993 bis 2023 für die energetisch überwachten Gebäude. Gegenüber dem Basisjahr 1993 fiel der Stromverbrauch 2023 um circa 21 Prozent und erreicht damit den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Die CO 2 -Emissionen gingen aufgrund von Energiespar- maßnahmen und dem zunehmenden Anteil regenerativer Energien an der Stromerzeugung um 48 Prozent zurück. Abbildung 1.3.4: Entwicklung des Stromverbrauchs und der Kosten von 1993 bis 2023 Abbildung 1.3.5: Entwicklung des Stromverbrauchs und der CO 2 -Emissionen aller überwachten Liegenschaften der Stadt Karlsruhe von 1993 bis 2023 (normiert auf die Energiebezugsfläche, Basis 1993 entspricht 100 Prozent) Im Kalenderjahr 2022/2023 betrug der Stromverbrauch aller städtischen Einrichtungen circa 58.262 MWh. 4,1 4,5 4,3 4,5 4,2 4,3 4,0 3,1 3,2 3,4 3,7 3,9 4,1 4,5 4,5 5,3 5,7 5,1 4,9 5,1 5,4 5,1 5,4 5,2 4,9 5,2 5,4 5,1 5,4 5,4 10,2 26,3 27,6 25,7 28,3 27,7 27,7 26,9 26,5 27,7 28,0 28,9 29,4 29,4 29,5 29,6 29,6 30,1 30,5 28,8 28,1 27,7 26,0 25,6 25,8 24,7 24,5 24,4 21,5 21,5 21,2 20,8 0 3 6 9 12 15 18 21 0 5 10 15 20 25 30 35 1993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Stromkosten Stromverbrauch Jahr Strombrauch in kWh / (m 2 a) Stromkosten in Euro / (m 2 a) 100 105 98 108 105 105 102 101 105 106 110 111 104 104 105 99 100 101 95 93 88 87 87 86 77 76 76 67 65 59 52 26,3 27,6 25,7 28,3 27,7 27,7 26,9 26,5 27,7 28,0 28,9 29,4 29,4 29,5 29,6 29,6 30,1 30,5 28,8 28,1 27,7 26,0 25,6 25,8 24,7 24,5 24,4 21,5 21,5 21,2 20,8 0 30 60 90 120 150 180 210 0 5 10 15 20 25 30 35 1993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 CO 2 - Emissionen Stromverbrauch Jahr Strombrauch in kWh/(m 2 a) CO 2 -Emissionen in Prozent vom Basiswert 1993 16 | Energiebericht 2023 In der summarischen Übersicht der Abbildung 1.3.6 sind neben den in diesem Bericht bilanzierten, energetisch überwachten Gebäuden und den übrigen städtischen Abnahmestellen auch die vertraglich separat behandelten Aufwendungen zur Versorgung der Straßenbeleuchtung und Abwasserbehandlung enthalten. Abbildung 1.3.6: Prozentuale Aufteilung des Stromverbrauchs auf die Bereiche Abwasserbehandlung, Straßenbeleuchtung, energetisch überwachte Gebäude sowie die übrigen städtischen Abnahmestellen 2023 Öko-Strombezug der Stadt Karlsruhe – Einfluss auf die lokale CO 2 -Bilanz Seit dem 1. Juli 2015 bezieht die Stadt Karlsruhe über die Stadtwerke Karlsruhe für ihre Gebäude, die öffentliche Straßenbeleuchtung und das Klärwerk ausschließlich Öko-Strom, der zertifiziert und mit dem ok-Power-Siegel versehen ist (siehe https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft- konsum/umweltbewusstleben/siegelkunde/ok-power-label oder https://www.ok-power.de). Dies garantiert, dass der bezogene Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Wasserkraft, Biomasse, Photovoltaik, Windkraft, Geothermie oder Klärgas stammt und der Ökostromanbieter keine Beteiligung an Kernkraftwerken, Braunkohlekraftwerken und neuen Steinkohlekraftwerken hat. Zudem darf nur ein Drittel der Erzeugungskapazitäten älter als sechs Jahre sein, ein weiteres Drittel nicht älter als zwölf Jahre. Dies sichert wirksam ab, dass über die bezogene Energie tatsächlich ein schrittweiser Zubau von Erzeugungskapazitäten erfolgt. So kann in einem wirtschaftlich und technisch verträglichen Maß die Energiewende vollzogen werden. Regenerative Energien können zusammen mit einer Absicherung durch herkömmliche Energieträger zu einer verbesserten Unabhängigkeit von global veränderlichen Energiekosten und eventuellen Versorgungsengpässen durch politische Krisen führen. Um die lokale Verantwortung im Sinne eines zukünftig geringeren Durchleitungsbedarfs von regenerativ erzeugtem Strom wahrzunehmen, betreibt das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft einen umfangreichen Zubau eigener Erzeugungskapazitäten über Photovoltaikanlagen. Da der bezogene Ökostrom bundesweit für eine Reduktion des CO 2 -Emissionsfaktors sorgt und physikalisch auch nur dieser Strommix lokal bezogen werden kann, wird die CO 2 - Bilanz für die städtischen Gebäude mit dem spezifischen Emissionswert für den bundesweiten Strommix berechnet. Straßen- beleuchtung 13% Abwasser- behandlung 36% Energetisch überwachte städtische Gebäude 23% Übrige städtische Abnahmestellen 28% Stromverbräuche 2023 Straßenbeleuchtung 7.486 MWh (- 9,1 Prozent zu 2022) Abwasserbehandlung 21.028 MWh (- 4,5 Prozent zu 2022) Energetisch überwachte städtische Gebäude 13.371 MWh (- 2,3 Prozent zu 2022) Übrige städtische Abnahmestellen 16.377 MWh (- 4,8 Prozent zu 2022) Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 17 Interkommunaler Vergleich Wärme und Strom Der Deutsche Städtetag hat 94.200 Verbrauchskennwerte für Wärme und Strom aus 28 deutschen Städten der Jahre 2011 bis 2014 zusammengetragen und graphisch ausgewertet. Auch Karlsruhe hat seine Daten dazu beigesteuert, da das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft seit 2015 auch im Arbeitskreis „Energiemanagement“ des Deutschen Städtetages vertreten ist. Die Bandbreite der realen Kennzahlen wurde für jede Gebäudeart in sieben Klassen von A bis G aufgeteilt, die jeweils eine gleiche Anzahl von Gebäuden enthalten. In den beiden folgenden Darstellungen wird der Mittelwert des spezifischen Verbrauchs für jede Gebäudegruppe eingeordnet und farblich hervorgehoben. Daraus ist zu erkennen, dass die Stadt Karlsruhe im Vergleich zu 28 anderen deutschen Städten in praktisch allen Gebäudenutzungsarten sowohl bei Wärme als auch bei Strom im Mittelfeld liegt – in den meisten Fällen besser als der Durchschnitt der beteiligten Kommunen. Abbildung 1.3.7: Vergleich der Heizenergieverbrauchskennwerte der Karlsruher Gebäude mit denen aus 28 deutschen Städten Abbildung 1.3.8: Vergleich der Stromverbrauchskennwerte der Karlsruher Gebäude mit denen aus 28 deutschen Städten 050100150200250300350400450 Berufliche Schulen Verwaltungsgebäude Jugendhäuser/Jugendzentren Gymnasien Sonderpäd. Bildungs- u. Beratungszentren Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen Mehrzweckhallen Kindertagesstätten Realschulen Turn- und Sporthallen Gemeinschaftsunterkünfte Bauhöfe Feuerwehren Friedhofsanlagen Klassengrenzen Heizenergie 2011 bis 2014 in kWh/(m 2 a) ABCDEFG MittelwertKarlsruher Gebäude Mittelwert Bundesweit 020406080100120 Sonderpäd. Bildungs- u. Beratungszentren Grund-, Haupt- und Realschulen Mehrzweckhallen Gymnasien Realschulen Jugendhäuser/Jugendzentren Turn- und Sporthallen Kindertagesstätten Feuerwehren Bauhöfe Berufliche Schulen Gemeinschaftsunterkünfte Verwaltungsgebäude Friedhofsanlagen Klassengrenzen Strom 2011 bis 2014 in kWh/(m 2 a) ABCDEFG Mittelwert Karlsruher Gebäude Mittelwert Bundesweit 18 | Energiebericht 2023 Wasser Die Statistik für den Wasserverbrauch weist seit 2005 im Mittel eine Reduktion von 1,9 Prozent pro Jahr auf. Die Abbildung 1.3.9 zeigt die Entwicklung des spezifischen Wasserverbrauchs und der Kosten von 2005 bis 2023. Mit Einführung der Niederschlagswassergebühren für versiegelte Flächen im Jahr 2008 stiegen die Wasserkosten zunächst an. In den letzten sechs Jahren konnten sowohl der Verbrauch als auch die Kosten auf einem niedrigeren Niveau gehalten werden. Abbildung 1.3.9: Entwicklung des Wasserverbrauchs und der Kosten von 2005 bis 2023 0,86 0,94 0,94 0,97 1,28 1,26 1,35 1,30 1,40 1,22 1,21 1,24 1,25 0,940,94 0,84 1,13 0,83 0,78 344 369 367 251 285 287 295 266 261 262 253 260 262 262 261 220 221 233 225 0 100 200 300 400 0 1 2 3 4 2005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Verbrauch Kosten Verbrauch in Liter / (m 2 a) Kosten in Euro / (m 2 a) Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 19 20 | Energiebericht 2023 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 21 2. Aktivitäten im Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft 22 | Energiebericht 2023 2.1 Ausgaben für Bauunterhaltung und Bewirtschaftung Die Kosten für die Bauunterhaltung der städtischen Gebäude, ohne Eigenbetriebe und Gesellschaften, lagen im Jahr 2023 bei insgesamt circa 30,7 Millionen Euro. Darin sind circa 20,2 Millionen Euro für die laufende Bauunterhaltung und circa 10,5 Millionen Euro für die einmalige Bau- unterhaltung enthalten. Der Aufwand für die einmalige und laufende Bauunterhaltung ist seit 2003 jährlich um 9,6 Prozentpunkte gestiegen. Die Entwicklung der Bau- unterhaltungsmittel ist der Abbildung 2.1.1 zu entnehmen. Die Bewirtschaftungskosten für die Liegenschaften der Stadt Karlsruhe, ohne Eigenbetriebe und Gesellschaften, betrugen im Jahr 2023 circa 33,0 Millionen Euro. Der Aufwand zur Bewirtschaftung ist seit 2002 jährlich um 5,7 Prozentpunkte gestiegen. Die Energie- und Wasserversorgung hat mit einer Summe von circa 16,9 Millionen Euro einen Anteil von circa 51 Prozent. Darin enthalten sind: 6,14 Millionen Euro für Strom 6,24 Millionen Euro für Fernwärme 3,08 Millionen Euro für Erdgas 0,22 Millionen Euro für Heizöl 0,074 Millionen Euro für andere Energieträger (wie Pellets) 1,12 Millionen Euro für Wasser/Abwasser Abbildung 2.1.1: Entwicklung der Aufwendungen für die laufende und die einmalige Bauunterhaltung 2002 bis 2023. Abbildung 2.1.2: Entwicklung der Bewirtschaftungskosten 2002 bis 2023. 0 3.000.000 6.000.000 9.000.000 12.000.000 15.000.000 18.000.000 21.000.000 24.000.000 27.000.000 30.000.000 33.000.000 200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Euro Jahr einmalige Bauunterhaltunglaufende Bauunterhaltung 0 3.000.000 6.000.000 9.000.000 12.000.000 15.000.000 18.000.000 21.000.000 24.000.000 27.000.000 30.000.000 33.000.000 2002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Euro Jahr ÖlGasFWStromWasser/AbwasserGebäudereinigung/Wartungen/Müll/Steuer/Versicherungen/Leasing Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 23 24 | Energiebericht 2023 2.2 Klimaneutrale Schule und Klimaneutrale Dienststelle Neben dem Austausch und Einsatz verbrauchsärmerer Technologien (Effizienzstrategie) und dem Ausbau erneuerbarer Energien (Konsistenzstrategie), setzt die Stadt Karlsruhe auch auf die Förderung eines sparsameren Verbrauchsverhaltens durch die Nutzerinnen und Nutzer (Suffizienzstrategie). Ein Ergebnis dieses Suffizienz-Ansatzes waren die EinSparProjekte der Schulen und Dienststellen, die bereits im Jahr 2012 gestartet wurden. Unter Leitung des HGW war hier die Sensibilisierung zur Ressourcenschonung und die Verbrauchsminderung bei Wärme, Strom und Wasser das vorrangige Ziel. Jede Technik ist nur so gut, wie sie genutzt wird, weshalb das ressourcenbewusste Verhalten sowie das „Herunter- brechen“ von Klimaschutzzielen auf den Alltag mitentscheidende Faktoren sind. Im Jahr 2022 konnte das HGW auf zehn Jahre Sensibilisierung und beachtliche Einsparerfolge im Bereich Wärme, Strom und Wasser zurückblicken. Dieses Jubiläum wurde am 5. Juli 2022 mit den KlimaTeams der Dienststellen und Schulen im Rathaus gefeiert. Abbildung 2.2.1: Gruppenbild Jubiläumsfeier am 5. Juli 2022 vor dem Rathaus. © PIA, Monika Müller-Gmelin Damit die Schulen und Dienststellen ihre Verbräuche auch weiterhin im Blick behalten können, erhalten sie jeden Monat einen Monatsenergiebericht, der über die Entwicklung des Strom-, Wärme- und Wasserverbrauchs informiert und zu zielgerichtetem Handeln zur Optimierung des Betriebs anleitet. Darüber hinaus wurden die beiden EinSparProjekte zum Jahr 2022 vor allem inhaltlich weiterentwickelt und heißen von nun an „Klimaneutrale Schule/Dienstelle – Wir machen mit!“. Klimaneutrale Schule Ab dem Jahr 2022 wird das „Energie-EinSparProjekt“ erweitert und heißt jetzt „Klimaneutrale Schule – Wir machen mit!“ Neben den klassischen Themenfeldern Wärme, Strom und Wasser werden nun auch die Themen Ernährung, Mobilität und Konsum mit in den Blick genommen, da eine klimafreundliche Lebensweise über den bloßen sparsamen Umgang mit Energie hinausgeht. Aktuell nehmen 45 Schulen aller Schularten und damit rund die Hälfte aller Karlsruher Schulen an dem Programm teil. Durch sparsamen Umgang mit Energie und Wasser im Alltag kann der Verbrauch in Schulen um etwa 10 % verringert werden und zwar ohne Komfortverlust. Im Rahmen der Maßnahme "Klimaneutrale Schule - Wir machen mit!" befassen sich schulinterne KlimaTeams mit der klugen Nutzung von Energie und Wasser, sowie einem klimafreundlicheren Lebensstil und Mobilitätsverhalten - und sensibilisieren andere. Insgesamt konnten die teilnehmenden Schulen seit 2012 bis heute Einsparungen in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro erzielen, wovon 40 Prozent in Form von Prämien an die beteiligten Schulen ausgeschüttet wurden. Der Wärmeverbrauch reduzierte sich seit 2012 im Mittel um 5,1 Prozent, der Stromverbrauch um 4,5 Prozent. Die damit verbundenen Einsparungen betrugen rund 3.417 Tonnen CO 2 Äquivalente. Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 25 Abbildung 2.2.2: Vergleich der Anzahl teilnehmender Schulen mit allen Karlsruher Schulen nach Schularten Die teilnehmenden Schulen werden bei der Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler mit kostenfreien Bildungsangeboten unterstützt. Das Angebot wurde und wird kontinuierlich erweitert und angepasst. Sechs externe Bildungsreferent*innen haben 2022 insgesamt 19 und 2023 insgesamt 65 Bildungs- angebote an verschiedenen Schulen durchgeführt. Daneben erhalten die Schulen in jedem Schuljahr eine Prämie für ihren Einsatz für den Klimaschutz. Die Prämie wird mit Hilfe eines Online-Fragebogens mit Fragen zu Implementierung, Aktivitäten und Aktionen, sowie der Betriebsoptimierung ermittelt und im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussfeier am Schuljahresende gemeinsam mit einer Urkunde überreicht. Zehn Prozent der Prämiensumme wurden zudem 2022 erstmalig eingesetzt, um gemeinsam mit dem Forstamt eine Baumpflanzaktion durchzuführen und 1.400 neue Bäume für den Karlsruher Oberwald zu spenden. Auf diese Weise zahlt sich das Energiesparen für den Klimaschutz gleich doppelt aus und wird für die Schülerinnen und Schüler im wahrsten Sinne des Wortes richtig greifbar. Insgesamt 200 Feldahorne, Traubeneichen und Hainbuchen pflanzen sie an einem recht kühlen Dezembermorgen im Stadtwald. Der Klimawandel ist auch in Karlsruhe spürbar und unter der starken und lang andauernden Sommerhitze hatten auch die Bäume im Stadtwald zu leiden, von denen es einige nicht geschafft haben. Der Wald ist bedroht, meint auch ein Schüler von der Schule am Weinweg, ihn zu beschützen sei darum eine Herzensangelegenheit. Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen wurde die Baumpflanzaktion 2023 wiederholt und wird wohl zu einem festen Angebot für die teilnehmenden Schulen werden. Abbildung 2.2.3: Baumpflanzaktion 2022 12 4 38 4 11 8 11 7 2 16 3 9 44 0 5 10 15 20 25 30 35 40 BSGMSGSGWRSGYMRSSBBZ Alle Karlsruher SchulenTeilnehmende Schulen Abk. Schularten BS GMS GS GWRS GYM RS SBBZ Berufsschule Gemeinschaftsschule Grundschule Grund- und Werkrealschule Gymnasium Realschule Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum 26 | Energiebericht 2023 Da von allen städtischen Gebäuden die Schulen rund 60 Prozent der Emissionen für Wärme verursachen, waren sie während der Energiekrise natürlich besonders gefragt. Die wohl größte Herausforderung bei der Einsparung von Heizenergie bestand hier im Corona-bedingt notwendigen häufigen Lüften. Zur Unterstützung bei der Einhaltung der Soll-Temperatur, die kurzfristig auf 19 Grad gesenkt, dann aber wieder auf die bisherigen 20 Grad angehoben wurde, haben alle Karlsruher Schulen für alle Räume Thermometer erhalten. Den vielleicht größten Hebel bei der Einsparung von Wärme- Energie bildet eine an das Nutzerverhalten angepasste Heizungseinstellung. Um diese weiter zu optimieren, können die Schulen Temperaturverlaufsmessungen durchführen lassen. Daneben wurden im Berichtszeitraum 16 Vorträge auf den Gesamtlehrerkonferenzen der Schulen gehalten, die das gesamte Kollegium über die Inhalte und Ziele von „Klimaneutrale Schule“ informieren und motivieren sollen, mitzuwirken. Auf insgesamt 18 weiteren Ortsterminen wurden teilnehmende Schulen beraten und neue Schulen in das Projekt eingeführt. Um die gegenseitige Vernetzung und den Erfahrungsaustausch unter den Lehrkräften der teilnehmenden Schulen zu fördern, findet neben der Abschlussfeier einmal im Jahr ein Netzwerktreffen statt. Klimaneutrale Dienststelle Mit der Umbenennung in „Klimaneutrale Dienststelle – Wir machen mit!“ ergab sich eine bewusste inhaltliche Erweiterung: Neben dem energiesparenden Verhalten geht es seither auch um Themen wie nachhaltige Mobilität, Verpflegung und Beschaffungsaspekte. Seit 2022 ist die Maßnahme deshalb auch in Co-Leitung von HGW und Umwelt- und Arbeitsschutz (UA) und ein noch wichtigerer Bestandteil der Klimaneutralitäts- strategie der Stadtverwaltung. Die Maßnahme dient als Multiplikator zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und somit zur Steigerung der Selbstwirksamkeit individueller Aktionen Die Ziele von „Klimaneutrale Dienststelle – Wir machen mit!“: ▪ Übergreifende Koordination zentraler und dezentraler Aktionen in den Fachämtern ▪ Interne Multiplikation und Kommunikation von Themen aus dem Bereich „Klimaneutrale Stadtverwaltung“ ▪ Förderung eines ressourcenbewussten Nutzer*innen-Verhaltens ▪ Unterstützung bei der Betriebsoptimierung Insgesamt beteiligten sich im Berichtszeitraum 34 städtische Dienststellen an der Maßnahme. Darunter befinden sich auch große Ämter mit mehreren Standorten (zum Beispiel Tiefbauamt, Gartenbauamt oder die Sozial- und Jugendbehörde), das Team Sauberes Karlsruhe (TSK) als städtischer Eigenbetrieb, der Stadtjugendausschuss sowie die Ortsverwaltungen und das Stadtamt Durlach. In allen Dienststellen wurden für die Umsetzung vor Ort und die interne Multiplikation „KlimaTeams“ installiert. Diese bestehen teilweise aus Einzelpersonen, in der Regel bilden aber mehrere Ansprechpartner*innen aus unterschiedlichen (Fach-)Bereichen das jeweilige KlimaTeam einer Dienststelle. Auf dem Weg zur klimaneutralen Stadtverwaltung spielt auch der tägliche Arbeitsweg der städtischen Beschäftigten und damit die Frage, mit welchem Verkehrsmittel wir zum Arbeitsplatz kommen, eine wichtige Rolle. Um auf das Thema aufmerksam zu machen und einen Anreiz zur verstärkten Nutzung des „Umweltverbunds“ zu setzen, beteiligte sich die Stadtver- waltung Karlsruhe 2022 an der bundesweiten Aktion „Klima- Pendel-Challenge“. Dabei wurden in ausgewählten öffentlichen und privaten Organisationen jeweils dreiwöchige innerbetrieb- liche Wettbewerbe veranstaltet. Ziel war es, dass die Beschäftigten auf ihren Arbeitswegen möglichst häufig Alternativen zum PKW nutzen, um so möglichst viel CO 2 einzusparen. Beschäftigte, die selbst noch nicht über nachhaltige Mobilitätsoptionen verfügten, hatten beim Wettbewerb die Möglichkeit, kostenlos auf mehrere Testangebote zurückzu- greifen. Insgesamt haben sich 159 Kolleg*innen aus 29 Dienststellen beteiligt. Im Bereich der Energieverbrauchsreduktion wurden diverse Sensibilisierungsmaßnahmen durchgeführt. Hierzu zählt insbesondere der Energiespartag für die Stadtverwaltung. Hier wurde im Oktober 2022 und 2023 im Rathaus am Marktplatz ein zentraler Beratungstag durchgeführt. Die Intention dabei war, dass sich Mitarbeitende in Kombination mit der Mittagspause an verschiedenen Ständen zu Energiesparthemen informieren und bei Bedarf Material mitnehmen können. Parallel gab es in einem erweiterten Zeitrahmen ausgewählte Kompakt- Webinare zu den relevanten Themenbereichen. Die zentralen Aktionen zur Ressourceneinsparung hatten in den 2022/2023 eine besondere Bedeutung: Ausgehend von der Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSiKuMaV) des Bundes wurde für die Karlsruher Stadtverwaltung die „Dienstanweisung Energieengpass“ vereinbart mit Geltung bis April 2023. Hierdurch galt es klare Einsparziele von jeweils 20 Prozent beim Wärme- und Stromverbrauch zu erreichen und zentrale Maßnahmen stadtweit umzusetzen. Unter anderem zählten die Nicht- Beheizung von reinen Verkehrsflächen wie Treppenhäuser, eingeschränkte Heizzeiten der Gebäude oder die generelle Absenkung der Soll-Temperatur in den Räumen von 20°C auf 19 °C dazu. Durch die vielen konsequent umgesetzten Maßnahmen konnte die Zielstellung nach Abschluss der Geltungsperiode übererfüllt werden. Der Wärmeenergiebedarf der Verwaltungsgebäude wurde in diesem Zeitraum um etwa 1.070.000 kWh reduziert. Die Stromeinsparung betrug etwa 210.000 kWh. Dies entspricht einer Übererfüllung der Zielvorgaben um 22% beziehungsweise 4% Abbildung 2.2.4 Zielerreichung Wärmeeinsparung 10/2022 – 03/2023 Abbildung 2.2.5 Zielerreichung Stromeinsparung 10/2022 – 03/2023 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 27 Dies war nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung der gesamten Belegschaft möglich. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dieser Zeit werden in der weiteren Planung berücksichtigt und kritisch bewertet. Sie erlauben so bestenfalls, auch in den Folgewintern kontinuierlich Einsparungen zu erreichen. Darüber hinaus wurden die Mitarbeitenden gezielt durch verschiedene Kommunikationsmittel informiert: Plakataushänge, Nachrichten im Intranet, Rundmails in den Dienststellen und Kurzvorträge auf Personalversammlungen. Darüber hinaus wurde das Format „Neu oder wieder bei der Stadt“ unterstützt, um neue Beschäftigte der Stadtverwaltung frühzeitig für den Ressourcenschutz zu sensibilisieren. Um den persönlichen Austausch zu fördern wurden im Frühjahr und Herbst jeweils ein Treffen aller KlimaTeams organisiert. Diese Treffen ermöglichen einen direkten Erfahrungsaustausch zu umgesetzten Maßnahmen und somit eine kontinuierliche Verbesserung der Angebote. Im Frühjahr 2023 wurden zum ersten Mal die Prämien in neuer Form ausgelobt, wie es bereits im vorherigen Energiebericht detailliert beschrieben ist. Mit der Prämie, ausgeschüttet an die Personalratskassen der beteiligten Dienststellen, wird das individuelle Engagement der KlimaTeams und somit der Mitarbeitenden gewürdigt. Abbildung 2.2.6. Frühlingstreffen der Klima Teams 2023 © PIA, Monika Müller-Gmelin 28 | Energiebericht 2023 2.3 Beispiel: Kita Monelli In den Karlsruher Stadtteilen West- und Südweststadt herrschte ein großer Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder. Um diesem Mangel entgegenzuwirken, wurde die viergruppige Kinder- tagesstätte „Am Weinbrennerplatz“ um vier Gruppen erweitert. Die feierliche Einweihung des Neubaus, der unter dem Namen Kita Monelli firmiert, fand im Mai 2024 statt und setzt neue Maßstäbe in der Kinderbetreuung, indem sie Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit miteinander vereint. Ein durchdachtes Raumkonzept Der Neubau wurde strategisch parallel zur bestehenden Kita platziert und ist durch einen witterungsgeschützten Steg auf beiden Ebenen mit ihr verbunden. Diese Anordnung ermöglicht eine effiziente Nutzung des Raumangebots, indem die Küche vom Altbau in den Neubau ausgelagert wurde. Durch die Umnutzung der Loggien wird der gestiegene Flächenbedarf optimal bedient. Beide Gebäude sind nun barrierefrei erschlossen, was die Zugänglichkeit für alle Kinder und ihre Familien verbessert. Die Kita Monelli ist als Passivhaus konzipiert, was bedeutet, dass sie besonders energieeffizient ist und höchste Anforderungen an den Klimaschutz erfüllt. Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen als Dämmmaterial und Recyclingbeton für die Bodenplatte unterstreicht das Engagement für nachhaltige Bauweisen. Die Aufenthaltsräume sind mit einem natürlichen Fensterlüftungssystem ausgestattet, das für ein gesundes Raumklima sorgt. Eine moderne Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung in der Küche optimiert den Energieverbrauch zusätzlich. Der Neubau wird über die benachbarte Schule an das Fernwärmenetz angeschlossen und nutzt eine Fußbodenheizung, die für eine gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt. Zudem sind auf den begrünten Dachflächen des Neubaus und des Bestandsgebäudes Photovoltaik-Elemente installiert, die eine umweltfreundliche Energieerzeugung ermöglichen. Mit dieser Ausstattung wird das Ziel eines Nullenergiegebäudes erreicht – eine wichtige Etappe auf dem Weg zu den städtischen Klimaschutzzielen. Der Außenbereich der Kita wurde ebenfalls mit Bedacht gestaltet. Anstatt über den Schulhof, wird die Kita zukünftig über einen eigenen Fuß- und Radweg entlang der Sporthalle erreichbar sein. Der Spielplatz bietet eine naturnahe Gestaltung mit verschiedenen Bereichen und Spielhügeln. Wasser wird als zentrales Element erlebbar gemacht – mit einer Wasserspielpumpe und einem Kneipp-Becken, das den Kindern spielerisch die Freude an der Natur näherbringt. Die Erweiterung der Kita Am Weinbrennerplatz ist nicht nur eine Antwort auf den Mangel an Betreuungsplätzen in Karlsruhe, sondern auch ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen und Klimaschutz. Mit einem klaren Fokus auf Ästhetik und Funktionalität wurde ein Raum geschaffen, der Kindern nicht nur ein sicheres Zuhause bietet, sondern auch die Verant- wortung gegenüber der Umwelt in den Mittelpunkt stellt. Projektdaten Planung: Lanz Schwager Architekten, Konstanz Bauphysik: Ingenieurgruppe Bauen, Karlsruhe Bauzeit: Oktober 2021 bis September 2023 Energiestandard: Passivhausstandard PV-Anlage: 51,5 kWp Nutzungsfläche (NUF): 684,5 m² Gesamtkosten Circa 7,8 Millionen Euro Bild: Kita Weinbrennerplatz Foto: ©Barbara Schwager Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 29 30 | Energiebericht 2023 2.4 Beispiel: Europäische Schule Bau A + D Die Europäische Schule im Karlsruher Osten erstrahlt nach umfassenden Sanierungsarbeiten in neuem Glanz, zwischen Frühjahr 2020 und Oktober 2022 wurden zwei der drei Schul- gebäude energetisch saniert und modernisiert. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Volkswohnung Karlsruhe realisiert wurde, setzt neue Maßstäbe im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz. Fast 60 Jahre nach der Errichtung der Gebäude, die zwischen 1964 und 1968 erbaut wurden, war eine grundlegende Sanierung unerlässlich. Ein Gutachten aus dem Jahr 2012 zeigte auf, dass die bestehenden Gebäude nicht mehr den energe- tischen und funktionalen Anforderungen genügen. Die Sanierung umfasste das flache Gebäude A, in dem sich die Kita und Grundschule befinden, sowie das zweigeschossige Gebäude D mit Verwaltungsbüros und Aula. Die energetische Modernisierung erfolgt im Passivhausstandard und beinhaltet die Installation neuer Fensterelemente sowie eine Holzverkleidung. Diese Maßnahmen reduzieren den Primär- energiebedarf so stark, dass die Anforderungswerte für Neu- bauten nach dem Gebäudeenergiegesetz deutlich unterschritten werden. Dadurch vermeiden die Gebäude künftig 80 bis 100 Tonnen CO 2 -Emissionen pro Jahr – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz in Karlsruhe. Moderne Lüftungstechnik, einschließlich dezentraler Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung, sorgt für ein angenehmes Raumklima. Zusätzlich wurden Nachtlüftungs- klappen integriert, die für einen effektiven sommerlichen Wärmeschutz sorgen und damit die Behaglichkeit sowohl für Schüler*innen als auch für Lehrkräfte verbessern. Mit der energetischen Sanierung der Europäischen Schule setzt Karlsruhe ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Bildungsbereich. Die neuen Standards, die durch diese Sanierung erreicht werden, bieten nicht nur ein angenehmes Lernumfeld, sondern tragen auch aktiv zur Reduzierung der Umweltbelastung bei. Die Europäische Schule ist somit nicht nur ein Ort der Bildung, sondern auch ein Vorbild für zukunftsfähige Bauprojekte. Projektdaten Planung: Kuhn und Lehmann Architekten PartGmbB, Freiburg Bauphysik: GN Bauphysik, Flinkenberger + Kollegen Ingenieurgesellschaft mbH, Stuttgart Bauzeit: 04/2020 bis 10/2022 Energiestandard: Passivhausstandard Nutzungsfläche (NUF): Bau A: 1.432,92 m² Bau D: 1.000,27 m² Gesamtkosten: 12,06 Millionen Bild: Klassenzimmer Foto: © Achim Birnbaum Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 31 32 | Energiebericht 2023 2.5 Beispiel: Verwaltungsgebäude Helmholtzstraße 9 und 11 Das unter Denkmalschutz stehende Doppelhaus zweier Gründerzeit-Villen in der Helmholtzstraße 9/11 wurde umfassend modernisiert. Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel für klimafreundliches Bauen im historischen Bestand. Neben der Ertüchtigung der Fenster wurden auch die Wände und das Dach optimiert. Aufgrund des Denkmalschutzes ist ein äußerer Wärmeschutz nicht möglich, daher wurde eine Innendämmung mit mineralischem Dämmputz ausgeführt. Dadurch kann der Wärmeverlust über die Außen- wände um etwa zwei Drittel reduziert werden. Neben der Innendämmung wurde zusätzlich eine Dachdämmung installiert, durch die rechnerisch etwa 90 Prozent weniger Wärmeverluste zum Dachraum erreicht werden können. Um die Nutzungseffizienz zu maximieren, umfasst die Umbaumaßnahme eine Reihe von Anpassungen: die Schaffung sinnvoller Raumzuschnitte und Flurbreiten, die Verbindung beider Gebäudehälften im Erdgeschoss, brandschutztechnische Ertüchtigungen der Treppenhäuser sowie die Installation neuer Sanitärbereiche und Haustechnik. Der Umbau der Gründerzeit-Villen zeigt, dass Klimaschutz und Denkmalschutz harmonisch miteinander verbunden werden können. Projektdaten Planung: Klinkott Architekten Bauphysik: dieBauingenieure Bauzeit: November 2018 bis Juli 2023 Nutzungsfläche (NUF): 1.879,60 m² Gesamtkosten Circa 5,8 Millionen Euro Bild: Büroraum Foto: © Stephan Baumann Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 33 34 | Energiebericht 2023 2.6 Beispiel: Otto-D, Umbau Verwaltungsgebäude und Aktionshalle Das ehemalige Busdepot im Otto-Dullenkopf-Park wurde ein innovativer Teil des neuen Spiel- und Aktionsparks „Otto-D“. Außer einem Verwaltungsbereich für den Stadtjugendausschuss sind hier im Wesentlichen wetterfeste Trainingsbereiche für die verschiedenen Zirkus- und Jugendgruppen sowie Lager- und Werkstattbereiche untergebracht. Bei dem Projekt, das aus einem Verwaltungsgebäude, einem Verbindungsbau und Hallenbereichen besteht, wurde die bestehende bauliche Substanz genutzt und durch gezielte Modernisierungen die energetischen Standards erheblich verbessert. Im Verwaltungsgebäude sind die Außenwände mit Mineralwolle gedämmt und die alten Fenster durch dreifach verglaste Elemente mit Sonnenschutz ersetzt. Dies sorgt für eine deutliche Reduzierung des Heizbedarfs und verbessert das Raumklima im Sommer. Die Hallenbereiche, die inzwischen als Trainingsflächen für Jugendliche und Zirkusgruppen genutzt werden, erhielten ebenfalls neue Fenster und Hallen-Tore mit besseren Dämmeigenschaften. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, wurden auch die Innenräume aufgewertet. Hierzu zählen neue Bodenbeläge sowie eine moderne Heizungs- und Lüftungstechnik, die den Anforderungen einer zeitgemäßen Nutzung gerecht wird. Projektdaten Planung: AAg Architekten Bauphysik: IngenieurGruppe Bauen Bauzeit: Januar 2020 – April 2023 Nutzungsfläche (NUF): 1.380 m² Gesamtkosten Circa 5,5 Millionen Euro Bild: Otto-D, Trainingshalle Foto: © Stephan Baumann Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 35 36 | Energiebericht 2023 2.7 Photovoltaik-Ausbau gewinnt an Fahrt Ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur klimaneutralen Stadtverwaltung ist der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Liegenschaften. Im Rahmen des vom Gemeinderat beschlossenen Klimaschutzkonzeptes (KSK) 2030 hat sich das HGW dazu verpflichtet, einen jährlichen Zubau von mindestens 750 KW p zu realisieren. Bisher lag der jährliche Zubau höchstens bei 250 KW p , was eine zukünftige Verdreifachung der Ausbau- geschwindigkeit bedeutet. Im Jahr 2024 wird dieses Ausbauziel nun erstmals erreicht bzw. sogar übertroffen, so dass im Mittel der Jahre 2023/2024 bereits im zweiten Jahr das Ausbauziel erreicht werden kann. Die Photovoltaik-Anlagen werden auf verschiedenen Gebäude- typen im gesamten Stadtgebiet installiert, darunter vor allem auf Schulen, aber auch auf Sporthallen, Kindertagesstätten und Gemeinschaftshäuser. Dabei werden sowohl Flachdächer, als auch Schrägdächer mit PV-Modulen belegt. Erstmals werden auch denkmalgeschützte Gebäude mit einer PV-Anlage ausgestattet. Eine technische Besonderheit stellt zudem die Anlage auf dem Schrägdach der Dragonerkaserne dar, die als Indach-PV-Anlage ausgeführt wurde. Im Gegensatz zu den bekannteren Aufdach-Anlagen werden diese direkt in die Dachhaut integriert und ersetzen die herkömmlichen Dachziegel, wodurch sich die Anlage nahtlos in das Dach einfügt und ein ästhetisch ansprechenderes Gesamtbild entsteht. Die meisten PV-Anlagen werden nicht im Rahmen von Neubauten, sondern auf Bestandsgebäuden realisiert. Dies bringt naturgemäß zusätzliche Herausforderungen mit sich. Bei den zu belegenden Dächern ist beispielsweise zu prüfen, ob die Tragkonstruktion ausreicht, um die zusätzlichen Belastungen durch die PV-Anlage statisch aufnehmen zu können. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob eine vorherige Sanierung der Dachhaut oder der Einbau einer Dachdämmung erforderlich ist. Neben möglichen Ertüchtigungen am Dach selbst, müssen auch die elektrotechnischen Voraussetzungen im Hausnetz und am Hausanschluss geprüft und ggf. nachgerüstet werden. Diese oftmals notwendigen Nebenmaßnahmen führen zu einer Verlängerung der Projektlaufzeit und binden damit mehr Projektleitungskapazitäten. Um einen Teil dieser zusätzlich gebundenen Kapazitäten zu kompensieren, werden auch weitere Modelle zur Umsetzung von PV-Anlagen erprobt. In Grötzingen wurde auf dem Begegnungszentrum erstmals eine Anlage durch die Bürgerenergiegenossenschaft (BEnKa) realisiert. Dabei pachtet die BEnKa die Dachfläche, installiert die PV-Anlage in Eigenregie und kann den erzeugten Strom anschließend zu günstigeren Konditionen an den Nutzenden verkaufen. Durch diese Konstellation werden Projektleitungskapazitäten des HGW geschont, die Energiegenossenschaft erwirtschaftet Erträge und der Nutzende erhält günstigeren Strom. Noch einen Schritt weiter geht derzeit die Realisierung einer PV- Anlage durch einen Dritten auf dem von dem HGW gemieteten Gebäude in der Zähringerstraße 61. Dabei profitieren sowohl der Vermietende durch die Pachteinnahmen, der Errichter durch die erwirtschafteten Erträge als auch das HGW als Nutzer durch den günstigeren Strombezug. Konstellationen, bei denen die PV-Anlage durch Dritte realisiert wird, sind jedoch nur unter eingeschränkten Bedingungen möglich. Um eine Anlage wirtschaftlich errichten und betreiben zu können, muss eine Mindestgröße der Anlage sowie eine ausreichend hohe Eigenstromnutzung durch den Nutzenden gegeben sein. Darüber hinaus sollten möglichst wenige Nebenleistungen, wie Sanierungen oder Ertüchtigungen notwendig sein, um die Anlage möglichst kostengünstig realisieren zu können. Aber auch abseits der städtischen Dächer werden mögliche Varianten für den PV-Ausbau geprüft. Hierzu arbeiten das HGW und das Tiefbauamt derzeit im Rahmen einer Konzeptstudie an der Realisierung von PV-Anlagen auf den Flächen des Klärwerks. Als erstes Teilprojekt soll dabei der Ablaufkanal auf einer Länge von etwa 1,5 km mit Modulen bei einer Leistung von ca. 6.700 KW p überbaut werden. In einem nächsten Schritt sollen auch mögliche Anlagen auf den Becken, Freiflächen und Betriebsgebäuden des Klärwerks realisiert werden. Neben diesen verschiedenen Modellen zur möglichst ressourcenschonenden und effizienten Umsetzung von PV- Projekten arbeitet das HGW natürlich auch weiterhin an einem möglichst raschen PV-Ausbau auf den verwaltungseigenen Gebäuden. So werden bei sämtlichen Neubauten und Dachsanierungen PV-Anlagen installiert. Darüber hinaus werden aber auch Anlagen über einen strategischen Zubau nach PV- Potential und Umsetzbarkeit priorisiert und umgesetzt, so dass auch in den kommenden Jahren möglichst schnell, möglichst viel PV-Potential erschlossen werden kann, um dem Ziel einer klimaneutralen Stadtverwaltung näher zu kommen. Eine Übersicht zu den bestehenden und in der Planung bzw. im Bau befindlichen Anlagen der Stadtverwaltung können auf der städtischen Homepage eingesehen werden: www.karlsruhe.de > Mobilität und Stadtbild > Hochbau- und Architektur > Nachhaltiges Bauen und Klimaschutz > Solarstrom Bild: Dächer der Drais-Grund- und Gemeinschaftsschule Foto: © Stadt Karlsruhe, Nikolay Kazakov Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 37 38 | Energiebericht 2023 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 39 3. Statistiken der Medienverbräuche 40 | Energiebericht 2023 3.1 Wärmeenergie Die Nutzung der Endenergie wird auf regenerativ gespeiste Wärmeerzeuger mit möglichst geringen CO 2 -Emissionen umgestellt. Dazu gehören in erster Linie Fernwärme, Wärmepumpen und Biomassse in Form von Pellets oder Holzhackschnitzeln. Erdgas und Heizstrom sollten möglichst nicht mehr zum Einsatz kommen und nur maximal Spitzenlasten abdecken helfen. Die folgenden Tabellen und Grafiken geben einen Überblick über den Endenergieeinsatz bei der Bereitstellung von Wärme und Strom sowie über die Wasserversorgung der energetisch überwachten Gebäude. In die Energiestatistik 2023 für Wärmeenergie fließen die Verbrauchsdaten von circa 200 Liegenschaften (ohne Beteiligungen und Gesellschaften) mit einer Energiebezugs- fläche von insgesamt 620.305 Quadratmeter ein. Der witterungsbereinigte Endenergieverbrauch lag 2023 mit 71.959 MWh, bezogen auf den spezifischen Verbrauch, um circa neun Prozent unter dem des Vorjahres 2022. Die Kosten sind mit circa 7,8 Millionen Euro im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um circa 12,5 Prozent gestiegen. Die CO 2 -Emissionen betragen 6.643 Tonnen. Tabelle 3.1.1: Überblick über den Wärmeenergieverbrauch der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2023 Energie- Statistik 2021 1. Verbrauch 2. CO 2 – Emissionen 3. Kosten Wärmeenergie Verbrauch Spezifischer Verbrauch Verände- rungen zum Vorjahr Verände- rungen zum Basisjahr 1979 CO 2 Anteil an gesamten CO 2 - Emissionen Wärmeenergie Kosten Anteil an gesamten Wärme- energiekosten Verände- rungen zum Vorjahr [MWh/a] [kWh/(m 2 a)] Prozent Prozent Tonnen Prozent Tausend Euro Prozent Prozent Fernwärme 32.441 72 -13 -63 2.540 39,1 5.103 65,7 -1,7 Erdgas 15.608 101 -14 -64 3.821 58,7 2.589 33,3 61,0 Heizöl 403 75 -24 -75 126 1,9 48 0,6 -40,7 Holz 775 61 -13 100 17 2,6 30 0,4 16,0 Wärme insgesamt 49.227 79 - - 6.504 - 7.770 - 12,5 Wärme insgesamt (witterungs- bereinigt) 71.959 116 -9,0 -58 - - - - - 1. Verbrauch Verbrauch [MWh/a]: Absoluter Energieverbrauch im Betrachtungszeitraum Spezifischer Verbrauch [kWh/(m 2 a)]: Energieverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Vorjahr (2022) in Prozent Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Basisjahr (1979) in Prozent 2. CO 2 -Emissionen CO 2 (Tonnen): CO 2 -Emissionen bezogen auf den absoluten Energieverbrauch in Tonnen im Jahr 2023 3. Kosten Anteil an gesamten Wärmeenergiekosten (Prozent): Anteil der einzelnen Energieträger an den gesamten Wärmeenergiekosten in Prozent Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderung der Energiekosten der jeweiligen Energieträger gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die dazugehörige Energiebezugsfläche in Prozent 1. Verbrauch Verbrauch [MWh/a]: Absoluter Energieverbrauch im Betrachtungszeitraum Spezifischer Verbrauch [kWh/(m 2 a)]: Energieverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Vorjahr (2014) in Prozent Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Basisjahr (1979) in Prozent 2. CO 2 -Emissionen CO 2 (Tonnen): CO 2 -Emissionen bezogen auf den absoluten Energieverbrauch in Tonnen im Jahr 2015 3. Kosten Anteil an gesamten Wärmeenergiekosten (Prozent): Anteil der einzelnen Energieträger an den gesamten Wärmeenergiekosten in Prozent Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderung der Energiekosten der jeweiligen Energieträger gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die dazugehörige Energiebezugsfläche in Prozent Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 41 Die Abbildung 3.1.1 zeigt die Anteile der Energieträger an der Bereitstellung der Wärmeenergie in den überwachten Gebäuden. Nur noch rund 33 Prozent des Wärmebezuges wird über die fossilen Energieträger Erdgas und Heizöl abgedeckt. In der Abbildung 3.1.2 ist die Entwicklung des witterungsbereinigten Wärmeenergieverbrauchs und der dazugehörigen Fläche der überwachten Gebäude von 1990 bis 2023 dargestellt. Von 1990 bis 2013 steigt die Fläche der überwachten Gebäude fast linear an von 610.000 auf 672.000 Quadratmeter an. Der witterungsbereinigte Energieverbrauch sinkt im gleichen Zeitraum von 132.000 auf 103.000 MWh. In den Jahren 2014 und 2015 ist die Fläche deutlich niedriger. Der Grund sind Sanierungen größerer Gebäude wie der Heinrich-Hertz-Schule, Gemeinschaftsschule Grötzingen und des Technischen Rathauses. Sie wurden in den Berichtszeiträumen 2016 bis 2019 nicht berücksichtigt, da sie die Statistiken wegen der stattfindenden Bau- tätigkeiten zu sehr verfälscht hätten. Ab dem Berichts- zeitraum 2016 und 2017 steigt die Fläche wieder, da Gebäude vergleichbarer Größenordnung neu in die Statistik aufgenommen wurden. In den Jahren 2022 und 2023 ist die Fläche wieder niedriger, da die Walter-Eucken-Schule, die Waldschule Neureut, das Technische Rathaus, und die Schlossschule saniert wurden. Abbildung 3.1.1: Prozentuale Aufteilung des Endenergiebezuges in den überwachten Gebäuden der Stadt Karlsruhe für die Bereitstellung der Wärmeenergie im Jahr 2023, Zahlen in Klammern von 1990 Abbildung 3.1.2: Zeitliche Entwicklung des witterungsbereinigten Wärmeenergieverbrauchs der überwachten Gebäude mit den zugehörigen Flächen Fernwärme 65,90% (31,5%) Gas 31,71% (45,1%) Öl 0,82% (23,3%) Holz 1,57% (0,0%) 0 150.000 300.000 450.000 600.000 750.000 0 40.000 80.000 120.000 160.000 200.000 1990199119921993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Energiebezugsfläche Witterungsbereinigter Verbrauch Jahr Energiebezugsfläche der überwachten Gebäude in m 2 Witterungsbereinigter Verbrauch der überwachten Gebäude in MWh 42 | Energiebericht 2023 Neben dem individuellen Heizverhalten hat die Witterung einen wesentlichen Einfluss auf die Höhe des Energie- verbrauchs. Je höher die Gradtagzahl, desto kälter ist das Jahr und umso höher ist der Heizbedarf und somit auch der absolute Verbrauch. Abbildung 3.1.3 verdeutlicht die Abhängigkeit des absoluten Verbrauchs von den Gradtagen eines Jahres. Die Abbildung 3.1.4 zeigt die wärmebedingten Kohlen- dioxidemissionen der überwachten Gebäude in Abhängigkeit vom absoluten Verbrauch. Die Reduzierung der CO 2 - Emissionen von 1990 bis 2023 um 29 kg/(m 2 a) entspricht einer Verringerung um 73 Prozent. Diese Absenkung konnte sowohl durch eine sparsamere Energieverwendung als auch durch Umstellungen auf Energieträger mit einem geringeren spezifischen CO 2 -Ausstoß wie Fernwärme, Wärmepumpen und Holz erreicht werden. Abbildung 3.1.3: Zeitliche Entwicklung des absoluten Verbrauchs der überwachten Gebäude in Abhängigkeit von der Witterung (Gradtage) Abbildung 3.1.4: Zeitliche Entwicklung der wärmebedingten spezifischen CO 2 -Emissionen der überwachten Gebäude in Abhängigkeit des absoluten Verbrauchs 3.000 3.429 3.128 3.159 2.868 3.178 3.693 3.178 3.105 2.934 2.784 3.133 2.904 3.092 3.150 3.139 3.020 2.833 3.072 3.172 3.617 2.855 3.216 3.397 2.629 2.993 3.147 3.149 2.807 2.961 2.795 3.263 2.781 2.653 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 0 20.000 40.000 60.000 80.000 100.000 120.000 140.000 160.000 1990199119921993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Gradtage Absoluter Verbrauch Jahr Gradtage Absoluter Verbrauch der überwachten Gebäude in MWh 40 43 43 41 40 38 45 39 37 38 37 35 32 32 32 32 30 27 29 30 28 23 24 25 18 20 19 19 16 18 14 18 13 11 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 350.000 400.000 450.000 500.000 1990199119921993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 CO 2 - Emissionen Absoluter Verbrauch CO 2 -Emissionen in kg/(m 2 a) Absoluter Verbrauch der überwachten Gebäude in MWh Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 43 Bei der Witterungsbereinigung wird der tatsächliche Verbrauch auf ein Normjahr mit einer festen Gradtagszahl umgerechnet. Dadurch werden die Jahresverbräuche miteinander vergleichbar. Je kleiner der Wert ist, umso erfolgreicher konnten Energiesparmaßnahmen, angefangen vom Nutzerverhalten bis hin zu baulichen und technischen Verbesserungen, umgesetzt werden. Die Abbildung 3.1.5 zeigt eine Senkung des spezifischen Wärmeenergieverbrauches von 1990 bis 2023 um 99 kWh/(m 2 a), entsprechend 46 Prozent. Gleichzeitig stiegen die spezifischen Kosten um circa 94 Prozent. Abbildung 3.1.5: Verlauf des spezifischen Wärmeenergieverbrauchs und der spezifischen Kosten von 1990 bis 2023 in kWh beziehungsweise Euro pro Quadratmeter und Jahr 5,0 5,5 5,6 5,1 4,7 4,4 5,7 5,0 5,0 5,0 5,7 5,9 6,1 6,1 6,4 6,7 7,4 7,6 8,7 10,0 9,5 8,9 9,0 10,1 7,9 8,9 8,2 9,3 8,6 8,9 7,6 9,7 10,8 12,5 215 207 213 213 209 209 211 196 203 200 201 197 197 197 185 183 175 169 168 167 160 165 152 153 143 140 144 139 148 139 138 141 128 116 0 30 60 90 120 150 180 210 240 0 5 10 15 20 25 30 35 40 1990199119921993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Verbrauch Kosten Jahr Witterungsbereinigter Verbrauch in kWh/(m 2 a) Kosten in Euro/(m 2 a) 44 | Energiebericht 2023 Wärmeverbrauchsstruktur nach Nutzungsart Die Schulen und Schulturnhallen stellen mit einem Wärmeverbrauch von circa 47.181 MWh und Kosten von circa 5,1 Millionen Euro pro Jahr die größte Verbrauchs- und Kostengruppe der energetisch überwachten Gebäude dar. Ihr Anteil beträgt circa 65 Prozent. Eine detaillierte Übersicht der witterungsbereinigten Wärmeverbrauchsstruktur nach Gebäudegruppen und Gebäuden ist den nachfolgenden Darstellungen zu entnehmen. Tabelle 3.1.1.1: Bezugsfläche, Energieeinsatz (witterungsbereinigt) und Energiekosten der eingesetzten Wärme der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2023 nach Nutzungsarten, mit Änderungen des Verbrauchs in Prozent im Vergleich zum Vorjahr Nutzungsart Endenergieeinsatz Wärme Energiebezugsfläche Witterungsbereinigter Verbrauch Kosten m² MWh Änderung in Prozent Tausend Euro Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen 150.790 17.281 -12,8 1.846 Gymnasien 109.187 11.422 -12,6 1.216 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen 100.133 8.976 -9,7 982 Sport- und Veranstaltungshallen 52.035 6.797 -5 750 Verwaltungsgebäude 61.859 5.697 -10,6 613 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks 26.554 5.402 -13 617 Realschulen 42.951 4.793 -7,1 526 Schulturnhallen 18.052 3.025 -14 331 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte 17.538 2.507 -0,1 267 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren 15.472 1.685 -6,7 185 Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz 9.630 1.812 -8 157 Wohnungslosenunterkünfte 4.748 905 -16 100 Jugendheime und Beratungsstellen 7.253 877 -12 96 Bestattungswesen 2.239 500 -9 55 Musikschulen 1.864 282 -8 31 Summe 620.305 71.959 -9,0 7.770 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 45 Kennwertvergleich Wärme Verwaltungsgebäude, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Rathaus Stupferich 293.0 239,7 202,2 Rathaus Hohenwettersbach 282.0 208,7 200,8 Bauhof OV Grötzingen und Diensträume 427.0 123,5 194,8 Prinz-Max-Palais / Stadtmuseum 265.0 178,1 185,8 Haus Solms 066.0 158,3 161,2 Psychologische Beratungsstelle 144.0 127,0 127,2 Verwaltungsgebäude Baumeisterstraße 057.0 135,3 125,4 Verwaltungsgebäude 349.0 130,3 118,5 Rathaus Wolfartsweier 432.0 123,2 115,4 SJB - Verwaltungsgebäude Kochstraße 296.0 96,6 108,8 Rathaus Grünwettersbach 024.0 104,5 106,9 Rathaus Neureut 382.0 119,7 100,8 Ordnungs- und Bürgeramt 250.0 100,5 98,9 Ständehaus (Stadtbibliothek) 910.0 120,4 94,4 Stadtarchiv Innenhof Carl-Hofer-Schule 503.0 155,2 83,9 0 50 100 150 200 250 300 293.0282.0427.0265.0066.0144.0057.0349.0432.0296.0024.0382.0250.0910.0503.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023= 92,1 46 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Verwaltungsgebäude, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Rathaus Durlach 418.0 83,2 81,7 Rathaus Grötzingen Hauptgebäude 428.0 123,5 76,6 Rathaus am Marktplatz 271.0 89,0 75,6 Schul-und Sportamt Hauptgebäude_Haus A 760.1 75,1 73,8 Ärztlicher Dienst / Bau T 365.0 82,7 72,5 Rathaus Grötzingen Nebengebäude 429.0 113,6 70,5 Stadtkämmerei u. Betriebskindergarten 888.0 und 928.0 74,9 68,7 Haus der Fraktionen 577.0 92,6 68,3 Sozialer Dienst 594.0 86,7 66,1 Personalamt 597.0 71,3 64,3 Rathaus Lammstraße Erweiterung 911.0 59,9 62,5 Schul-und Sportamt Seitengebäude Haus B 760.2 108,5 59,4 Verwaltungsgebäude 889.0 57,9 58,2 Verwaltungsgebäude Linkenheimer Allee 869.0 56,6 53,7 0 50 100 150 200 250 300 418.0428.0271.0760.1365.0429.0 888.0 928.0 577.0594.0597.0911.0760.2889.0869.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 92,1 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 47 Kennwertvergleich Wärme Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Grundschule Stupferich 292.0 217,0 229,6 Anne-Frank-Schule 068.1 247,5 218,2 Grundschule Hagsfeld Schulgebäude 3 661.0 232,0 213,7 Grundschule Hagsfeld Schulgebäude 2 461.2 235,2 213,4 Weiherwaldschule und Albschule 466.0 und 467.0 208,7 204,5 Heinz-Barth-Grundschule mit Sporthalle 111.0 und 520.0 190,7 184,5 Grundschule Bulach 181.0 178,4 180,2 Friedrich-Ebert-Schule 496.1 185,9 178,3 Südschule Neureut 571.0 243,0 170,5 Oberwaldschule Aue 179.1 164,1 157,7 GS Hagsfeld Schulgebäude1, Pavillon, Container 461.1 171,0 136,8 Anne-Frank-Schule, Pavillons 068.2 bis 068.5 148,7 132,0 Hardtschule 196.0 150,2 130,1 Eichendorffschule 335.0 133,7 122,3 Kimmelmannschule 176.1 123,9 117,2 0 50 100 150 200 250 300 292.0068.1661.0461.2 466.0/467.0 111.0 520.0 181.0496.1571.0179.1461.1 068.2 - 068.5 196.0335.0176.1 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 114,6 48 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Schule im Lustgarten 284.0 122,5 115,9 Grundschule Bergwald 104.0 155,2 115,1 Hans-Thoma-Schule 352.0 127,8 115,0 Marylandschule 274.0 130,3 114,9 Ernst-Reuter-Schule 541.0 141,0 110,6 Weinbrennerschule 312.0 100,0 108,7 Viktor-von-Scheffel-Schule 480.0 116,2 108,5 Nordschule Neureut 132.0 97,0 107,4 Grundschule Beiertheim 348.0 108,2 107,4 Grundschule Wolfartsweier 502.0 120,1 107,1 Leopoldschule 328.0 159,5 102,4 Lidellschule 543.1 104,4 99,6 Tullaschule 543.2 104,4 99,6 Grundschule Grünwinkel 227.0 140,5 98,0 Gutenbergschule - Altbau 174.1 138,7 97,9 0 50 100 150 200 250 300 284.0104.0352.0274.0541.0312.0480.0132.0348.0502.0328.0543.1543.2227.0174.1 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 114,6 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 49 Kennwertvergleich Wärme Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Schlossschulgebäude Grötzingen 289.2 113,2 95,5 Gutenbergschule - Neubau 174.2 142,5 95,0 Grundschule Knielingen 100.0 120,3 92,1 Rathaus und Waldenserschule Palmbach 206.0 109,8 91,9 Adam-Remmele-Schule 043.0 106,0 91,3 Grundschule Daxlanden 411.0 97,3 90,0 Draisschule 542.0 86,8 84,0 Gartenschule 143.1 99,7 83,1 Grundschule Aue 178.0 93,1 82,1 Südendschule 509.0 96,7 79,4 Riedschule 450.0 98,8 76,5 Werner-von-Siemens-Schule I 316.0 94,4 55,9 Schillerschule 264.1 52,6 53,8 Pestalozzischule 081.0 45,4 49,0 Grundschule am Wasserturm Karlsruhe 672.0 57,8 48,1 Uhlandschule 479.0 108,5 Umbau Heizung 0 50 100 150 200 250 300 289.2174.2100.0206.0043.0411.0542.0143.1178.0509.0450.0316.0264.1081.0672.0479.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 114,6 50 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Realschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Friedrich-Realschule 421.0 173,0 153,0 Werner-von-Siemens-Schule II 006.0 145,3 133,5 Hebel-Schule 361.0 124,0 121,1 Rennbuckelschule 070.0 122,0 119,1 Eichelgartenschule, Realschule Rüppurr 014.0 128,2 104,8 Schulzentrum Süd-West 244.0 104,1 104,3 Nebeniusschule 372.0 89,3 80,2 0 50 100 150 200 421.0006.0361.0070.0014.0244.0372.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 111,6 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 51 Kennwertvergleich Wärme Gymnasien Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Pfinzbau 011.0 194,7 181,0 Lessing-Gymnasium 491.0 137,0 143,5 Bismarck-Gymnasium 065.0 138,5 130,6 Goethe-Gymnasium 444.0 138,4 128,5 Max-Planck-Gymnasium 313.0 132,5 115,0 Kant-Gymnasium 105.0 118,5 107,9 Schulzentrum Neureut mit Sporthalle 545.0 118,1 104,3 Markgrafen-Gymnasium 275.0 115,3 101,8 Otto-Hahn-Gymnasium 229.0 98,0 91,3 Helmholtz-Gymnasium und ehem. VHS Gebäude 249.0 111,7 90,2 Humboldt-Gymnasium 589.0 116,3 83,0 Fichte-Gymnasium 490.0 86,3 71,6 Fichte-Gymnasium, Sophienstr. 2 494.0 37,9 41,3 Helmholtz-Gymnasium 455.0 53,0 37,0 0 50 100 150 200 011.0491.0065.0444.0313.0105.0545.0275.0229.0249.0589.0490.0494.0455.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 104,6 52 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Schule am Turmberg 021.0 153,2 155,9 Federbachschule Gebäude 3 116.3 164,2 142,6 Erich-Kästner-Schule, Vorderhaus 366.3 172,0 137,8 Federbachschule 116.0 141,1 124,6 Vogesenschule 341.0 120,1 110,2 Erich-Kästner-Schule 366.1 103,3 97,1 Schule am Weinweg 566.0 94,4 89,3 0 50 100 150 200 250 021.0116.3366.3116.0341.0366.1566.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 108,9 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 53 Kennwertvergleich Wärme Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Elisabeth-Selbert-Schule (Helene-Lange-Schule) 499.1 186,5 204,3 Elisabeth-Selbert-Schule (Gertrud-Bäumer-Schule) 499.2 168,2 148,0 Carl-Benz- und Carl-Engler-Schule 498.0 107,5 122,0 Ludwig-Erhard-Schule 106.0 128,4 115,0 Heinrich-Hübsch-Schule, Abt. Farbe 136.0 101,8 101,9 Heinrich-Meidinger-Schule 063.0 105,7 93,9 Hofgebäude, Carl-Hofer-Schule 483.0 172,1 93,0 Gewerbeschule Durlach 639.0 152,1 89,4 Heinrich-Hertz-Schule 512.0 67,4 64,7 Friedrich-List-Schule 709.0 55,8 55,2 Heinrich-Hübsch-Schule 137.0 59,1 53,2 Carl-Hofer-Schule 002.0 129,1 Umbau Heizung 0 50 100 150 200 250 499.1499.2498.0106.0136.0063.0483.0639.0512.0709.0137.0002.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 83,6 54 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Musikschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Badisches Konservatorium 241.0 172,7 162,2 Badisches Konservatorium 669.0 154,5 141,0 0 50 100 150 200 669.0241.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 151,5 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 55 Kennwertvergleich Wärme Schulturnhallen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Oberwaldschule Aue, Turnhalle 179.2 369,3 317,0 Sporthalle Eichelgartenschule 014.3 256,2 258,0 Turnhalle Bismarck-Gymnasium 364.0 274,9 214,3 Altes Rathaus Bulach: Kulturzentrum 182.0 198,0 207,3 Schillerschule, Turnhalle 264.2 178,2 195,9 Turnhalle Kimmelmannschule und Südendschule 176.2/509.3 217,0 179,2 Sporthalle Tennesseeallee 607.0 238,5 168,6 Grundschule Beiertheim, Turnhalle 348.2 163,7 168,2 0 50 100 150 200 250 300 350 400 179.2014.3364.0182.0264.2 176.2/509.3 607.0348.2 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 167,6 56 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Schulturnhallen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Augustenburg-Gemeinschaftsschule Turnhalle 289.3 155,0 166,4 Anne-Frank-Schule, Turnhalle 068.6 131,4 142,5 Werner-von-Siemens-Schule I, TH 316.4 175,6 135,3 Erich-Kästner-Schule, Turnhalle 366.2 135,3 126,1 Friedrich-Ebert-Schule, Turnhalle 496.2 87,2 82,4 Gutenbergschule - Turnhalle 174.3 99,5 66,1 Hebel-Schule Neubau / Turnhalle 361.5 42,7 46,3 Turnhalle Uhlandschule 478.0 251,8 Umbau Heizung 0 50 100 150 200 250 300 350 400 289.3068.6316.4366.2496.2174.3361.5478.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 167,6 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 57 Kennwertvergleich Wärme Sport- und Veranstaltungshallen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Sporthalle Rintheim 343.0 244,7 219,8 Nancyhalle 565.0 197,4 209,1 Sporthalle Weiherhof 558.0 237,8 200,3 Sporthalle Wildpark 001.7 183,2 175,1 Carl-Benz-Halle 505.0 162,7 167,5 Begegnungszentrum Wolfartsweier 434.0 149,9 164,7 Sporthalle Dragonerkaserne 254.0 104,2 134,1 Alter Friedhof Durlach, Nikolauskapelle 055.0 136,6 123,9 Rheinstrandhalle Daxlanden 697.0 128,8 108,7 Europahalle 216.0 94,1 107,5 Lustgartenhalle Hohenwettersbach 285.0 86,5 104,7 Hermann-Ringwald-Halle 476.0 118,2 99,4 Begegnungszentrum Grötzingen 387.0 120,1 82,9 Reinhold-Crocoll-Halle Knielingen 012.0 210,4 80,4 Umstellung Pelleth. Emil-Arheit-Halle 076.0 78,5 79,9 Gemeindezentrum Stupferich 575.0 104,2 77,3 Badnerlandhalle Neureut 458.0 78,3 67,2 0 50 100 150 200 250 300 343.0565.0558.0001.7505.0434.0254.0055.0697.0216.0285.0476.0387.0012.0076.0575.0458.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 130,6 58 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Werner-von-Siemens-Schule I, Schülerhort 316.6 206,6 390,5 Kindergarten Dornwaldsiedlung 655.0 291,4 277,9 Kindergarten Palmbach 098.0 228,7 236,6 Schülerhort Rhode-Island-Allee 620.0 260,7 232,3 Kindergarten Nordstadt 647.0 204,0 212,6 Kindertagesstätte Kentuckyallee 511.0 188,8 196,5 Schülerhort Lassallestraße 323.0 187,9 191,4 Schülerhort Breite Straße 074.0 210,0 191,2 Sonderschulkindergarten für Schwerhörige 424.0 111,5 173,3 Gartenschule, Schülerhort ehem.HM-Haus 143.2 201,4 172,0 Schülerhort Bienwaldstraße 064.0 146,3 169,1 Schülerhort Grünwinkel 297.0 168,4 164,9 Kindertagesheim Oberreut 637.0 143,8 139,1 Kindergarten Nußbaumweg 398.0 117,4 138,9 Schülerhort Weiherhof 023.0 130,0 135,7 0 50 100 150 200 250 300 350 400 316.6655.0098.0620.0647.0511.0323.0074.0424.0143.2064.0297.0637.0398.0023.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 142,9 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 59 Kennwertvergleich Wärme Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Kinder-u. Jugendtreff Waldstadt 762.0 120,7 135,7 Kindertagesstätte Frühlingstraße 194.0 129,8 134,4 Kindergarten Wolfartsweier (Die Katze) 579.0 134,7 128,1 Kindertagesstätte mit Schülerhort 495.0 130,2 124,8 Sonderschulkindergarten 344.0 163,7 119,7 Kindertagheim 640.0 130,9 117,9 Kindertagheim Thomas-Mann-Straße 473.0 86,1 108,8 Schule im Lustgarten, Schülerhort 997.0 103,9 100,3 Kindertagesstätte Obere Setz 401.0 100,4 95,6 Kindertagesstätte am Weinbrennerplatz 097.0 85,2 80,0 Kindertagheim Sybelstraße 510.0 123,2 74,1 Kindergarten Blütenweg 899.0 65,1 67,3 Ernst-Reuter-Schule, Schülerhort 541.7 62,0 56,4 Kindertagheim Lassallestraße 643.0 209,1 54,0 Umstellung Pellets Anne-Frank-Schule, Neubau Schülerhort 068.8 29,9 29,4 0 50 100 150 200 250 300 350 400 762.0194.0579.0495.0344.0640.0473.0997.0401.0097.0510.0899.0541.7643.0068.8 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 142,9 60 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Jugendheime und Beratungsstellen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Jugendtreff Neureut "Trafohäusle" 518.0 172,7 173,6 Jugendtreff Durlach 713.0 179,2 170,8 Jugendtreff Mühlburg-Fliederstraße 126.0 206,2 153,0 Musikmobil "Soundtruck" 462.0 148,1 132,8 Jugend- und Gemeinschaftszentrum " Weise Rose " 410.0 135,1 111,5 Jugendtreff Oststadt 645.0 114,9 110,5 Jugendheim West 332.0 125,6 106,0 Jugendtreff Südstadt 037.0 116,7 97,9 Jugendtreff Grötzingen 413.0 61,4 67,6 Jugendtreff Rintheim 192.1 74,7 46,8 Kinder- u. Jugendhaus Südwest 516.0 58,7 44,1 0 50 100 150 200 250 300 350 518.0713.0126.0462.0410.0645.0332.0037.0413.0192.1516.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 121,0 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 61 Kennwertvergleich Wärme Wohnungslosenunterkünfte Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Obdachlosenheim/Schülerhort 465.0 158,5 229,6 Wohnheim Rüppurrer Straße 23 459.0 284,5 204,8 Unterbringung von Flüchtlingen 880.0 298,1 148,6 0 50 100 150 200 250 300 350 400 465.0459.0880.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 190,6 62 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Bestattungswesen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Hauptfriedhof, Sozialgebäude u. Werkstätten 190.4 378,6 390,9 Hauptfriedhof, kleine Kapelle, Krematorium - alt 190.5 264,6 248,9 Hauptfriedhof, Verwaltungsgebäude 1 190.1 259,7 244,9 Hauptfriedhof, Kapelle 190.3 259,6 244,3 Hauptfriedhof, Verwaltungsgebäude 2 190.2 174,9 157,2 Hauptfriedhof, Info-Center 190.10 195,7 156,9 Hauptfriedhof, Krematorium - neu 190.6 181,5 102,4 Hauptfriedhof, Jüdische Kapelle 190.8 51,1 42,0 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 190.4190.5190.1190.3190.2 190.10 190.6190.8 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 223,2 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 63 Kennwertvergleich Wärme Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Bauhof GBA 334.0 327,3 352,5 Bauhof TBA, Verkehrslenkung 386.0 281,0 310,7 GBA Inspektion Ost 138.0 307,6 308,2 Bauhof TBA Kornweg 299.0 326,9 288,4 Bauhof OV Wettersbach 582.0 270,9 270,2 Stadtgärtnerei Rüppurr Gewächshäuser 145.2 352,9 253,6 Bauhof TBA 407.0 216,2 235,6 Team Sauberes Karlsruhe 408.0 170,8 149,3 GBA Inspektion West 385.0 148,2 148,2 Stadtgärtnerei Rüppurr Sozialgebäude 145.5 133,9 122,0 Stadtgärtnerei Durlach 047.0 122,2 86,6 Stadtgärtnerei Rüppurr Verwaltung 145.1 82,9 84,5 Bauhof TBA 369.0 175,7 84,3 Bauhof OV Neureut 044.0 100,5 81,8 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 334.0386.0138.0299.0582.0145.2407.0408.0385.0145.5047.0145.1369.0044.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 203,4 64 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Feuerwehrgerätehaus Knielingen 463.0 296,9 320,1 Feuerwache West 224.0 295,7 288,4 Feuerwehrgerätehaus Hohenwettersbach 283.0 310,7 285,1 Feuerwehrgerätehaus Rüppurr 320.0 233,0 228,6 Feuerwehrgerätehaus Neureut 049.0 227,5 226,8 Feuerwehrgerätehaus Grötzingen 324.0 204,3 220,9 Feuerwehrgerätehaus Grünwinkel 603.0 189,7 204,5 Feuerwehrgerätehaus Wolfartsweier 431.0 246,3 198,6 Feuerwehrgerätehaus Mühlburg 197.0 206,2 170,5 Feuerwehrgerätehaus Durlach 252.0 180,4 166,1 Feuerwehrgerätehaus Stupferich 294.0 165,1 147,4 Feuerwehrgerätehaus Hagsfeld 077.0 159,6 116,4 Feuerwehrgerätehaus Aue 406.0 130,5 114,5 Feuerwehrgerätehaus Daxlanden 552.0 138,8 92,9 Feuerwehrgerätehaus Grünwettersbach 583.0 112,4 90,6 Katastrophenschutz (Appenmühle) 300.0 116,3 85,4 0 50 100 150 200 250 300 350 463.0224.0283.0320.0049.0324.0603.0431.0197.0252.0294.0077.0406.0552.0583.0300.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 188,1 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 65 3.2 Strom Die Tabelle 3.2.1 zeigt die Energiestatistik 2023 für den Stromverbrauch. Dort fließen die Verbrauchsdaten von circa 200 überwachten Liegenschaften (ohne Beteiligungen wie Gesellschaften) mit einer Energiebezugsfläche von 642.923 m 2 ein. Im Jahr 2023 fiel der spezifische Stromverbrauch gegenüber 2022 um 3,4 Prozent. Die Stromkosten sind mit 6.547.208 Euro um 87,2 Prozent gestiegen. Die CO 2 -Emissionen betrugen 7.737 Tonnen. Tabelle 3.2.1: Überblick über den Stromverbrauch der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2023 Energie- Statistik 2021 1. Verbrauch 2. CO 2 - Emissionen 3. Kosten Stromverbrauch Verbrauch Spezifischer Verbrauch Verände- rungen zum Vorjahr Verände- rungen zum Basisjahr 1993 CO 2 - Emissionen Kosten Veränderungen zum Vorjahr [MWh/a] [kWh/(m 2 a)] Prozent Prozent Tonnen Tausend Euro Prozent Gesamter Stromverbrauch 13.371 20,8 -3,4 -21,0 6.044 6547 87,2 Abbildung 3.2.1: Zeitliche Entwicklung des Stromverbrauchs der überwachten Gebäude mit den zugehörigen Flächen 0 150.000 300.000 450.000 600.000 750.000 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 1993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Energiebezugsfläche Stromverbrauch Jahr Energiebezugsfläche der überwachten Gebäude in m 2 Stromverbrauch der überwachten Gebäude in MWh 1. Verbrauch Verbrauch [(MWh/a)]: Absoluter Stromverbrauch im Betrachtungszeitraum Spezifischer Verbrauch [kWh/(m 2 a)]: Stromverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Vorjahr (2022) in Prozent Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Basisjahr (1993) in Prozent 2. CO 2 -Emissionen CO 2 (Tonnen): CO 2 -Emissionen bezogen auf den Stromverbrauch in Tonnen im Jahr 2023 3. Kosten Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderung der Stromkosten gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die Energiebezugsfläche in Prozent 1. Verbrauch Verbrauch [(MWh/a)]: Absoluter Stromverbrauch im Betrachtungszeitraum Spezifischer Verbrauch [kWh/(m 2 a)]: Stromverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Vorjahr (2014) in Prozent Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Basisjahr (1993) in Prozent 2. CO 2 -Emissionen CO 2 (Tonnen): CO 2 -Emissionen bezogen auf den Stromverbrauch in Tonnen im Jahr 2015 3. Kosten Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderung der Stromkosten gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die Energiebezugsfläche in Prozent 66 | Energiebericht 2023 In den Jahren 2022 / 2023 konnten die spezifischen CO 2 - Emissionen noch einmal gegenüber dem Berichtszeitraum 2018 bis 2021 gesenkt werden. Abbildung 3.2.2 stellt die zeitliche Entwicklung der CO 2 -Emissionen in Abhängigkeit vom Stromverbrauch dar. Die Abbildung 3.2.3 zeigt den Verlauf des spezifischen Stromverbrauchs sowie der Kosten von 1993 bis 2023. Auch der spezifische Verbrauch konnte noch einmal gesenkt werden. Er liegt mit 20,8 kWh/(m 2 a) 21,03 Prozent unter dem Anfangswert von 1993. Die spezifischen Kosten liegen im Jahr 2023 um 139,05 Euro/(m 2 a) höher als zu Beginn der Aufzeichnungen, entsprechend 146,3 Prozent. Abbildung 3.2.2: Zeitliche Entwicklung der spezifischen CO 2 -Emissionen in Abhängigkeit vom Stromverbrauch 1993 bis 2023 Abbildung 3.2.3: Gegenüberstellung des spezifischen Jahresenergieverbrauchs und der spezifischen Energiekosten seit dem Bezugsjahr in kWh bzw. Euro pro Quadratmeter und Jahr 18,1 19,0 17,7 19,5 19,1 19,1 18,5 18,3 19,1 19,3 19,9 20,1 18,8 18,9 19,0 17,9 18,1 18,3 17,3 16,9 16,1 15,7 15,9 15,7 13,9 13,8 13,8 12,2 11,7 10,7 9,4 0 3 6 9 12 15 18 21 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 35.000 1993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 CO 2 - Emissionen Stromverbrauch Jahr CO 2 -Emissionen in kg/(m 2 a) Stromverbrauch der überwachten Gebäude in MWh 4,1 4,5 4,3 4,5 4,2 4,3 4,0 3,1 3,2 3,4 3,7 3,9 4,1 4,5 4,5 5,3 5,7 5,1 4,9 5,1 5,4 5,1 5,4 5,2 4,9 5,2 5,4 5,1 5,4 5,4 10,2 26,3 27,6 25,7 28,3 27,7 27,7 26,9 26,5 27,7 28,0 28,9 29,4 29,4 29,5 29,6 29,6 30,1 30,5 28,8 28,1 27,7 26,0 25,6 25,8 24,7 24,5 24,4 21,5 21,5 21,2 20,8 0 5 10 15 20 25 30 35 0 4 8 12 16 20 24 28 1993199419951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Verbrauch Kosten Jahr Verbrauch in kWh/(m 2 a) Kosten in Euro/(m 2 a) Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 67 Stromverbrauchsstruktur nach Nutzungsart Die Schulen und Schulturnhallen stellen mit einem Strom- verbrauch von circa 8.957 MWh und Kosten von circa 4,4 Millionen Euro die größte Verbrauchs- und Kosten- gruppe dar. Ihr Anteil beträgt circa 67 Prozent am Gesamt- bedarf der bilanzierten Liegenschaften. Eine detaillierte Übersicht der Stromverbrauchsstruktur nach Gebäuden und Gebäudegruppen ist den nachfolgenden Darstellungen zu entnehmen. Tabelle 3.2.1.1: Bezugsfläche, Energieeinsatz und Energiekosten des Stromverbrauches der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2023 nach Nutzungsarten, mit Änderungen des Verbrauchs (in Prozent) im Vergleich zum Vorjahr Nutzungsart Endenergieeinsatz Strom Energiebezugsfläche Verbrauch Kosten m² MWh Änderung in Prozent Tausend Euro Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen 111.552 3.284 3,9 1.608 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen 158.549 2.295 4,5 1.124 Verwaltungsgebäude 72.158 1.977 -25,2 968 Gymnasien 108.682 1.930 3,1 945 Realschulen 42.951 798 2,2 391 Sport- und Veranstaltungshallen 44.722 724 10 354 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks 26.554 705 -4 345 Schulturnhallen 19.192 411 4 201 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte 16.804 399 9 195 Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz 10.182 270 -3 132 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren 15.472 213 7,0 105 Jugendheime und Beratungsstellen 7.253 132 -1 65 Wohnungslosenunterkünfte 4.748 120 -23 59 Bestattungswesen 2.240 88 -31 43 Musikschulen 1.864 26 17 13 Summe 642.923 13.371 -3,4 6.547 68 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Verwaltungsgebäude, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Ständehaus (Stadtbibliothek) 910.0 84,3 68,4 Rathaus am Marktplatz 271.0 61,9 61,7 Prinz-Max-Palais / Stadtmuseum 265.0 58,3 59,7 Personalamt 597.0 29,6 26,4 Rathaus Hohenwettersbach 282.0 14,6 26,0 Stadtarchiv Innenhof Carl-Hofer-Schule 503.0 24,2 24,8 Bauhof OV Grötzingen und Diensträume 427.0 28,6 23,9 Rathaus Lammstraße Erweiterung 911.0 25,3 23,5 Rathaus Durlach 418.0 21,4 19,6 Rathaus Grünwettersbach 024.0 21,9 19,3 Ordnungs- und Bürgeramt 250.0 25,7 18,5 Rathaus Grötzingen Hauptgebäude 428.0 16,3 17,6 Verwaltungsgebäude Nördliche Uferstraße 857.0 17,8 17,4 Rathaus Grötzingen Nebengebäude 429.0 16,8 16,5 Verwaltungsgebäude Linkenheimer Allee 869.0 15,1 16,0 Rathaus Neureut 382.0 16,5 13,5 Bauordnungsamt 918.0 13,2 13,3 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 910,0271,0265,0318,0427,0597,0596,3596,1911,0250,0 24,0 418,0503,0282,0382,0 888.0 928.0 428,0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 27,4 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 69 Kennwertvergleich Strom Verwaltungsgebäude, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Rathaus Stupferich 293.0 17,2 12,9 Ärztlicher Dienst / Bau T 365.0 14,7 12,9 Verwaltungsgebäude 349.0 14,1 12,7 Haus Solms 066.0 14,8 12,3 Psychologische Beratungsstelle 144.0 12,2 12,2 Karlsburg 417.0 17,0 11,9 Sozialer Dienst 594.0 13,8 11,9 Stadtkämmerei u. Betriebskindergarten 888.0 und 928.0 20,7 11,9 Verwaltungsgebäude 889.0 12,5 11,1 SJB - Verwaltungsgebäude Kochstraße 296.0 10,6 9,2 Rathaus Wolfartsweier 432.0 11,0 8,7 Schul-und Sportamt Hauptgebäude/Haus A 760.1 9,5 8,6 Haus der Fraktionen 577.0 11,5 6,8 Schul-und Sportamt Seitengebäude/Haus B 760.2 6,7 6,8 Verwaltungsgebäude Baumeisterstraße 057.0 6,1 6,0 Sozial- u. Jugendbehörde (Jugendhilfe) 202.0 4,7 0,4 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 293,0365,0349,0 66,0 144,0417,0594,0 888.0 928.0 889,0296,0432,0760,1577,0760,2 57,0 202,0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 27,4 70 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Grundschule am Wasserturm Karlsruhe 672.0 50,0 54,4 Weiherwaldschule und Albschule 466.0 und 467.0 32,8 34,6 Weinbrennerschule 312.0 24,3 25,0 Marylandschule 274.0 22,6 23,1 Grundschule Bergwald 104.0 18,0 19,2 Gartenschule 143.0 16,2 17,4 Uhlandschule 479.0 17,7 17,3 Drais Grund-und Gemeinschaftsschule (gesamt) 542.0 18,2 16,5 Grundschule Bulach 181.0 16,7 16,2 Heinz-Barth-Grundschule mit Sporthalle 111.0 und 520.0 15,4 16,1 Friedrich-Ebert-Schule 496.1 15,3 16,1 Riedschule 450.0 16,4 15,7 Schlossschule 422.0 16,3 keine Daten Eichendorffschule 335.0 16,0 15,6 Pestalozzischule 081.0 15,6 15,5 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 672,0 466.0/467.0 312,0274,0104,0143,0479,0542,0181,0 111.0 520.0 496,1450,0 422.0* 335,0 81,0 068.2 - 068.5 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 15,0 *Für 2023 keine Daten vorhanden! Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 71 Kennwertvergleich Strom Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Anne-Frank-Schule 068.1 15,5 14,9 Oberwaldschule Aue 179.1 15,1 14,7 Schule im Lustgarten 284.0 15,1 14,6 Werner-von-Siemens-Schule I 316.0 15,0 14,3 Grundschule Beiertheim 348.0 13,6 13,8 Südschule Neureut 571.0 15,8 13,8 Hardtschule 196.0 17,2 13,4 Hans-Thoma-Schule 352.0 14,5 13,4 Grundschule Hagsfeld Schulgebäude 2 461.2 11,4 13,0 Heinrich-Köhler-Schule, Tulla-Realschule 128.0 13,0 12,9 Grundschule Wolfartsweier 502.0 12,9 12,9 Viktor-von-Scheffel-Schule 480.0 12,4 12,3 Grundschule Knielingen 100.0 13,8 12,0 GS Hagsfeld Schulgebäude1, Pavillon, Container 461.1 1,4 11,7 Schillerschule 264.1 11,4 10,5 Südendschule 509.0 10,5 10,1 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 68,1 179,1284,0316,0348,0571,0196,0352,0461,2128,0502,0480,0100,0461,1264,1509.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 15,0 72 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Nordschule Neureut 132.0 10,0 10,0 Grundschule Stupferich 292.0 13,4 10,0 Leopoldschule 328.0 10,5 9,7 Lidellschule 543.1 9,1 9,1 Tullaschule 543.2 9,1 9,1 Kimmelmannschule 176.1 9,4 8,9 Grundschule Grünwinkel 227.0 8,4 8,9 Schloßschulgebäude Grötzingen 289.2 8,3 8,6 Gutenbergschule - Altbau 174.1 9,2 7,8 Ernst-Reuter-Schule 541.0 6,9 6,9 Grundschule Daxlanden 411.0 7,2 6,7 Grundschule Hagsfeld Schulgebäude 3 661.0 8,6 6,1 Grundschule Aue 178.0 5,6 5,6 Gutenbergschule - Neubau 174.2 5,6 5,1 Adam-Remmele-Schule 043.0 9,0 4,1 Rathaus und Waldenserschule Palmbach 206.0 3,3 3,6 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 132,0292,0328,0543,1543,2176,1227,0289,2174,1541,0411,0661,0178,0174,2 43,0 206.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 15,0 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 73 Kennwertvergleich Strom Realschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Schulzentrum Süd-West 244.0 29,7 31,4 Friedrich-Realschule 421.0 22,8 23,5 Werner-von-Siemens-Schule II 006.0 26,0 23,1 Eichelgartenschule, Realschule Rüppurr 014.0 16,0 17,4 Rennbuckelschule 070.0 12,2 11,1 Hebelschule 361.0 9,9 10,3 Nebeniusschule 372.0 11,1 10,0 0 5 10 15 20 25 30 35 244.0421.0006.0014.0070.0361.0372.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 18,6 74 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Gymnasien Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Fichte-Gymnasium, Sophienstraße 2 494.0 27,4 27,5 Schulzentrum Neureut mit Sporthalle 545.0 21,9 23,5 Humboldt-Gymnasium 589.0 22,4 23,1 Otto-Hahn-Gymnasium 229.0 22,5 20,1 Max-Planck-Gymnasium 313.0 19,6 17,8 Lessing-Gymnasium 491.0 17,1 17,6 Goethe-Gymnasium 444.0 20,2 17,4 Bismarck-Gymnasium 065.0 18,5 16,3 Fichte-Gymnasium 490.0 17,0 16,1 Helmholtz-Gymnasium u. ehem. VHS Gebäude 249.0 15,4 15,1 Pfinzbau 011.0 14,2 14,0 Helmholtz-Gymnasium 455.0 13,2 13,2 Markgrafen-Gymnasium 275.0 12,7 11,0 Kant-Gymnasium 105.0 7,4 7,2 0 5 10 15 20 25 30 494.0545.0589.0229.0313.0491.0444.0065.0490.0249.0011.0455.0275.0105.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 17,8 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 75 Kennwertvergleich Strom Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Schule am Weinweg 566.0 20,4 22,6 Erich-Kästner-Schule, Vorderhaus 366.3 13,3 13,7 Erich-Kästner-Schule 366.1 13,4 13,4 Schule am Turmberg 021.0 17,0 11,4 Federbachschule Gebäude 3 116.3 10,4 8,8 Federbachschule 116.0 10,0 8,5 Vogesenschule 341.0 7,0 7,3 0 5 10 15 20 25 30 566.0366.3366.1021.0116.3116.0341.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 13,8 76 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Gewerbeschule Durlach 639.0 44,1 46,4 Heinrich-Hertz-Schule 512.0 40,3 45,1 Carl-Benz- und Carl-Engler-Schule 498.0 42,2 41,6 Heinrich-Hübsch-Schule 137.0 37,0 35,7 Ludwig-Erhard-Schule 106.0 26,7 25,0 Heinrich-Hübsch-Schule, Abt. Farbe 136.0 25,5 24,0 Elisabeth-Selbert-Schule, Gertrud-Bäumer-Schulgebäude 499.2 19,5 19,0 Friedrich-List-Schule 709.0 18,4 18,9 Elisabeth-Selbert-Schule, Helene-Lange-Schulgebäude 499.1 14,3 16,8 Heinrich-Meidinger-Schule 063.0 14,7 12,3 Hofgebäude, Carl-Hofer-Schule 483.0 20,9 7,6 Carl-Hofer-Schule 002.0 6,0 6,1 0 10 20 30 40 50 639.0512.0498.0137.0106.0136.0499.2709.0499.1063.0483.0002.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 32,1 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 77 Kennwertvergleich Strom Musikschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Badisches Konservatorium, Jahnstraße 241.0 13,9 14,3 Badisches Konservatorium, Kaiserallee 669.0 12,9 13,4 0 5 10 15 20 241.0669.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 13,9 78 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Schulturnhallen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Sporthalle Eichelgartenschule 014.3 53,2 48,5 Werner-von-Siemens-Schule I, TH 316.4 26,2 24,9 Oberwaldschule Aue, Turnhalle 179.2 25,2 23,5 Sporthalle Tennesseeallee 607.0 21,9 22,4 Friedrich-Ebert-Schule, Turnhalle 496.2 20,0 21,0 Hebel-Schule Neubau / Turnhalle 361.5 21,2 20,7 Turnhalle Uhlandschule 478.0 17,4 17,1 Turnhalle Kimmelmannschule und Südendschule 176.2 und 509.3 17,8 17,0 Grundschule Beiertheim, Turnhalle 348.2 16,3 16,5 0 10 20 30 40 50 60 014.3316.4179.2607.0496.2361.5478.0 176.2/509.3 348.2 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 21,4 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 79 Kennwertvergleich Strom Schulturnhallen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Anne-Frank-Schule, Turnhalle 068.6 15,1 14,4 Turnhalle Heinrich-Köhler-Schule, Tulla-Realschule 128.5 13,6 13,5 Gutenbergschule, Turnhalle 174.3 9,3 12,2 Schillerschule, Turnhalle 264.2 6,2 11,6 Altes Rathaus Bulach: Kulturzentrum 182.0 12,9 11,5 Turnhalle Bismarck-Gymnasium 364.0 10,9 11,3 Augustenburg-Gemeinschaftsschule Turnhalle 289.3 7,3 10,2 Erich-Kästner-Schule, Turnhalle 366.2 9,8 9,8 0 10 20 30 40 50 60 068.6128.5174.3264.2182.0364.0289.3366.2 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 21,4 80 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Sport- und Veranstaltungshallen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Sporthalle Weiherhof 558.0 52,8 49,2 Sporthalle Dragonerkaserne 254.0 31,3 32,0 Reinhold-Crocoll-Halle Knielingen 012.0 30,6 31,5 Hermann-Ringwald-Halle 476.0 40,2 28,2 Carl-Benz-Halle 505.0 25,6 24,8 Badnerlandhalle Neureut 458.0 8,3 24,2 Begegnungszentrum Grötzingen 387.0 24,3 22,0 Lustgartenhalle Hohenwettersbach 285.0 20,8 21,9 Rheinstrandhalle Daxlanden 697.0 19,2 18,4 Begegnungszentrum Wolfartsweier 434.0 18,6 17,7 Emil-Arheit-Halle 076.0 12,9 12,6 Gemeindezentrum Stupferich 575.0 16,9 12,6 Sporthalle Wildpark 001.7 12,2 12,1 Sporthalle Rintheim 343.0 10,5 9,5 Alter Friedhof Durlach, Nikolauskapelle 055.0 3,7 3,9 Europahalle 216.0 1,2 0,5 0 10 20 30 40 50 60 558.0254.0012.0476.0505.0458.0387.0285.0697.0434.0076.0575.0001.7343.0055.0216.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 16,2 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 81 Kennwertvergleich Strom Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Kindertagesstätte Obere Setz 401.0 77,0 62,6 Kindertagesstätte Kentuckyallee 511.0 41,7 42,4 Kindergarten Wolfartsweier (Die Katze) 579.0 41,6 41,8 Schule im Lustgarten, Kindergarten 997.0 40,4 36,3 Kinderkrippe und Schülerhort Frühlingstraße 194.0 29,8 30,5 Kinder- und Jugendtreff Waldstadt 762.0 31,5 30,5 Kindertagheim Sybelstraße 510.0 29,2 28,4 'Schülerhort Weiherhof 023.0 25,0 27,0 Kindergarten Nußbaumweg 398.0 24,1 26,3 Schülerhort Rhode-Island-Allee 620.0 25,1 25,6 Kindertagheim Thomas-Mann-Straße 473.0 23,8 24,6 Kindertagheim Bonnhoefferstraße 637.0 26,6 24,6 Schülerhort Lassallestraße 323.0 23,7 22,0 Schülerhort Bienwaldstraße 064.0 22,2 21,8 Kindergarten Blütenweg 899.0 24,2 20,9 0 10 20 30 40 50 60 70 80 401.0511.0579.0997.0194.0762.0510.0023.0398.0620.0473.0637.0323.0064.0899.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 23,7 82 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Kindergarten Nordstadt 647.0 23,6 20,6 Kindertagheim Knielingen 643.0 20,7 19,7 Kindergarten Dornwaldsiedlung 655.0 25,7 17,8 Sonderschulkindergarten Mannheimer Straße 344.0 18,2 17,5 Kindergarten Palmbach 098.0 18,3 15,9 Heilpädagogischer Hort Nelkenstraße 856.0 15,9 15,8 Kindertagesstätte Staudinger Straße 495.0 18,2 15,6 Anne-Frank-Schule, Neubau Schülerhort 068.8 15,7 15,0 Sonderschulkindergarten für Schwerhörige 424.0 13,4 13,1 Werner-von-Siemens Schule. I, Schülerhort 316.6 10,7 10,2 Schülerhort Grünwinkel 297.0 10,1 9,8 Schülerhort Breite Straße 074.0 9,0 9,2 Ernst-Reuter-Schule, Schülerhort 541.7 6,7 6,3 Kindertagheim Haid- und Neu- Straße 640.0 9,8 4,9 Gartenschule, Schülerhort 143.2 3,5 3,1 0 10 20 30 40 50 60 70 80 647.0643.0655.0344.0098.0856.0495.0068.8424.0316.6297.0074.0541.7640.0143.2 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 23,7 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 83 Kennwertvergleich Strom Jugendheime und Beratungsstellen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Jugendtreff Rintheim 192.1 24,7 36,6 Kinder- und Jugendhaus Südwest 516.0 27,9 29,7 Jugendtreff Südstadt 037.0 28,9 24,1 Jugendtreff Durlach 713.0 26,9 23,1 Jugendtreff Grötzingen 413.0 20,0 20,0 Jugendtreff Mühlburg, Fliederstraße 126.0 15,1 17,1 Jubez Oberreut "Weise Rose" 410.0 18,5 17,0 Jugendtreff Neureut 518.0 16,9 16,8 Jugendheim West 332.0 14,8 13,7 Jugendtreff Oststadt 645.0 10,0 10,6 Jugendtreff Knielingen 462.0 9,6 6,7 0 10 20 30 40 192.1516.0037.0713.0413.0126.0410.0518.0332.0645.0462.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 18,2 84 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Wohnungslosenunterkünfte Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Wohnheim Rüppurrer Straße 23 459.0 31,9 31,3 Wohngebäude für Flüchtlinge 880.0 32,3 25,9 Obdachlosenheim/Schülerhort 465.0 14,8 17,8 0 5 10 15 20 25 30 35 40 459.0880.0465.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 25,3 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 85 Kennwertvergleich Strom Bestattungswesen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Hauptfriedhof (gesamt) 190.0 46,9 39,2 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 190.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023 86 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Bauhof Gartenbauamt, Litzenhardtstraße 334.0 55,9 92,1 Bauhof Tiefbauamt, Neureuter Straße 386.0 60,9 59,6 Bauhof, Ortsverwaltung Neureut 044.0 64,3 54,9 Gartenbauamt, Inspektion Ost 138.0 27,1 27,6 Bauhof Tiefbauamt, Kornweg 299.0 40,7 24,5 Bauhof Tiefbauamt, Ottostraße 407.0 25,5 23,0 Stadtgärtnerei Durlach 047.0 21,6 21,7 Amt für Abfallwirtschaft 408.0 22,2 20,3 Bauhof Ortsverwaltung Wettersbach 582.0 17,5 18,3 Stadtgärtnerei Rüppurr, Gewächshäuser 145.2 13,6 12,8 Gartenbauamt, Inspektion West 385.0 11,2 10,6 Stadtgärtnerei Rüppurr, Ausbildungsgebäude 145.5 7,8 8,4 Stadtgärtnerei Rüppurr, Verwaltungsgebäude 145.1 3,7 3,5 Bauhof Tiefbauamt, Mühlwiesenweg 369.0 0,3 0,4 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 334.0386.0044.0138.0299.0407.0047.0408.0582.0145.2385.0145.5145.1369.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 26,6 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 87 Kennwertvergleich Strom Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Feuerwehrgerätehaus Hohenwettersbach 283.0 65,0 65,1 Feuerwache West 224.0 53,5 50,8 Feuerwehrgerätehaus Neureut 049.0 37,5 46,6 Feuerwehrgerätehaus Durlach 252.0 48,3 45,0 Feuerwehrgerätehaus Knielingen 463.0 18,0 25,5 Feuerwehrgerätehaus Grünwettersbach 583.0 19,3 25,0 Feuerwehrgerätehaus Hagsfeld 077.0 8,5 21,1 Feuerwehrgerätehaus Grötzingen 324.0 13,1 18,0 Feuerwehrgerätehaus Aue 406.0 16,4 16,5 Feuerwehrgerätehaus Mühlburg 197.0 16,0 15,3 Feuerwehrgerätehaus Bulach 456.0 12,1 13,2 Feuerwehrgerätehaus Wolfartsweier 431.0 13,8 12,7 Feuerwehrgerätehaus Grünwinkel 603.0 8,9 12,5 Feuerwehrgerätehaus Stupferich 294.0 14,7 11,0 Feuerwehrgerätehaus Daxlanden 552.0 11,1 10,9 Feuerwehrgerätehaus Rüppurr 320.0 12,5 10,3 Katastrophenschutz (Appenmühle) 300.0 10,2 10,1 0 10 20 30 40 50 60 70 283.0224.0049.0252.0463.0583.0077.0324.0406.0197.0456.0431.0603.0294.0552.0320.0300.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 26,5 88 | Energiebericht 2023 3.3 Wasser Die Tabelle 3.3.1 zeigt die Statistik 2023 für den Wasserver- brauch. Dort fließen die Verbrauchsdaten von circa 200 überwachten Liegenschaften (ohne Beteiligungen wie Gesellschaften) mit einer Bezugsfläche von 645.947 m² ein. Im Jahr 2023 betrug der spezifische Wasserverbrauch 225 Liter pro Quadratmeter. Die Kosten beliefen sich auf 506.714 Euro. Im Jahr 2023 fiel der spezifische Verbrauch gegenüber 2022 um 24 Prozent. Im Jahr 2023 sind die spezifische Wasserkosten gegenüber 2022 um 6 Prozent gesunken. Die Abbildung 3.3.1 zeigt die Entwicklung des Wasserverbrauchs und der dazugehörigen Fläche der überwachten Gebäude. Tabelle 3.3.1: Überblick über den Wasserverbrauch der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2023. Wasser-Statistik 2021 1. Verbrauch 2. Kosten Wasserverbrauch Verbrauch Spezifischer Verbrauch Veränderungen zum Vorjahr Veränderungen zum Basisjahr 2005 Kosten Veränderungen zum Vorjahr [m³/a] [Liter/(m 2 a)] Prozent Prozent Tausend Euro Euro Prozent Gesamter Wasserverbrauch 145.030 225 -23,6 -35 507 -32.367,32 -6 Abbildung 3.3.1: Zeitliche Entwicklung des Wasserverbrauchs der überwachten Gebäude mit den zugehörigen Flächen von 2005 bis 2023. 0 125.000 250.000 375.000 500.000 625.000 750.000 875.000 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 350.000 2005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Energiebezugsfläche Wasserverbrauch Jahr Energiebezugsfläche der überwachten Gebäude in m 2 Wasserverbrauch der überwachten Gebäude in m 3 1. Verbrauch Verbrauch [m 3 /a]: Absoluter Wasserverbrauch im Betrachtungszeitraum. Spezifischer Verbrauch [(Liter/m 2 a)]: Wasserverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche. Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Wasserverbrauches zum Vorjahr (2022) in Prozent. Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Wasserverbrauches zum Basisjahr (2005) in Prozent. 2. Kosten Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderung der Wasserkosten gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die Energiebezugsfläche in Prozent. 1. Verbrauch Verbrauch [m 3 /a]: Absoluter Wasserverbrauch im Betrachtungszeitraum. Spezifischer Verbrauch [(Liter/m 2 a)]: Wasserverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche. Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Wasserverbrauches zum Vorjahr (2014) in Prozent. Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Wasserverbrauches zum Basisjahr (2005) in Prozent. 2. Kosten Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderung der Wasserkosten gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die Energiebezugsfläche in Prozent. Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 89 Die Abbildung 3.3.2 zeigt den Verlauf des spezifischen Wasserverbrauchs sowie der Kosten von 2005 bis 2023. Der Verbrauch ist in diesem Zeitraum um 119 Liter/(m²a) gefallen, was einer Reduktion um 35 Prozent entspricht. Die spezifischen Kosten sind im selben Zeitraum um 0,08 Euro/(m²a) entsprechend 10 Prozent gesunken. Abbildung 3.3.2: Gegenüberstellung des spezifischen Wasserverbrauchs und der spezifischen Wasserkosten seit dem Bezugsjahr in Liter beziehungsweise Euro pro Quadratmeter Energiebezugsfläche und Jahr. 0,86 0,94 0,94 0,97 1,28 1,26 1,35 1,30 1,40 1,22 1,21 1,24 1,25 0,94 0,94 0,79 1,09 0,83 0,78 344 369 367 251 285 287 295 266 261 262 253 260 262 262 261 220 221 233 225 0 100 200 300 400 0,00 1,00 2,00 3,00 4,00 2005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Verbrauch Kosten Jahr 90 | Energiebericht 2023 Wasserverbrauchsstruktur nach Nutzungsart Die Schulen und Schulturnhallen stellen mit einem Wasser- verbrauch von circa 86.743 m³ und Kosten von circa 303.000 Euro pro Jahr die größte Verbrauchs- und Kosten- gruppe der energetisch intensiv überwachten Gebäude dar. Ihr Anteil beträgt circa 40 Prozent. Eine detaillierte Übersicht der Wasserverbrauchsstruktur nach Gebäuden und Gebäudegruppen ist den nachfolgen- den Darstellungen zu entnehmen. Tabelle 3.3.1.1: Bezugsfläche, Energieeinsatz und Energiekosten des Wasserverbrauches der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2023 nach Nutzungsarten, mit Änderungen des Verbrauchs (in Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Nutzungsart Endenergieeinsatz Wasser Energiebezugsfläche Verbrauch Kosten m² m³ Änderung in Prozent Tausend Euro Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen 158.549 32.144 2,5 112 Gymnasien 108.682 24.370 -2,3 85 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen 111.552 17.984 -9,3 63 Verwaltungsgebäude 70.682 16.893 1,0 59 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks 25.671 14.641 -2,6 51 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte 17.297 10.324 -5,7 36 Sport- und Veranstaltungshallen 51.830 7.422 6,1 26 Realschulen 42.951 5.225 -34,1 18 Schulturnhallen 19.102,0 3.753 -25,5 13 Wohnungslosenunterkünfte 4.748 4.795 9,2 17 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren 15.473 3.047 13,1 11 Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz 10.293 2.760 6,1 10 Jugendheime und Beratungsstellen 7.253 1.453 9,6 5 Musikschulen 1.864 219 22,3 0,8 Summe 645.947 145.030 -23,6 507 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 91 Kennwertvergleich Wasser Verwaltungsgebäude, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Rathaus Stupferich 293.0 1.199,6 1.391,9 Wohn- und Verwaltungsgebäude 596.1 1.704,4 1.350,7 Prinz-Max-Palais / Stadtmuseum 265.0 583,6 905,3 Sozialer Dienst 594.0 393,1 387,9 Haus Solms 066.0 344,6 256,7 Rathaus Grötzingen Nebengebäude 429.0 517,9 248,9 Stadtarchiv Innenhof Carl-Hofer-Schule 503.0 127,8 245,2 Ordnungs- und Bürgeramt 250.0 331,6 209,6 Ständehaus (Stadtbibliothek) 910.0 175,3 204,1 Stadtkämmerei u. Betriebskindergarten 888.0 und 928.0 246,5 192,4 Verwaltungsgebäude Linkenheimer Allee 869.0 141,1 189,1 Personalamt 597.0 196,1 176,0 Karlsburg 417.0 99,1 166,5 Verwaltungsgebäude 889.0 171,4 163,0 Rathaus Neureut 382.0 84,1 157,0 Verwaltungsgebäude 349.0 168,2 153,3 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 293,0596,1265,0594,0 66,0 429,0503,0250,0910,0 888.0 928.0 869,0597,0417,0889,0382,0349,0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 239,0 92 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Verwaltungsgebäude, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Ärztlicher Dienst / Bau T 365.0 138,9 150,5 Rathaus am Marktplatz 271.0 129,6 144,5 Bauhof OV Grötzingen und Diensträume 427.0 158,0 142,2 Rathaus Durlach 418.0 97,9 135,0 Psychologische Beratungsstelle 144.0 181,8 129,9 Rathaus Hohenwettersbach 282.0 202,9 126,8 Schul- und Sportamt Hauptgebäude/Haus A 760.1 126,5 120,4 Schul- und Sportamt Seitengebäude/Haus B 760.2 125,4 114,0 Verwaltungsgebäude Kochstraße 7 296.0 126,1 109,9 Haus der Fraktionen 577.0 198,9 108,0 Rathaus Grötzingen Hauptgebäude 428.0 54,5 60,7 Rathaus Lammstraße Erweiterung 911.0 51,7 53,3 Sozial- u. Jugendbehörde (Jugendhilfe) 202.0 147,0 52,6 Rathaus Grünwettersbach 024.0 109,1 45,3 Rathaus Wolfartsweier 432.0 64,5 41,4 Verwaltungsgebäude Baumeisterstraße 057.0 20,4 12,8 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 365.0271.0427.0418.0144.0282.0760.1760.2296.0577.0428.0911.0202.0024.0432.0057.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 239,0 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 93 Kennwertvergleich Wasser Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Grundschule am Wasserturm Karlsruhe 672.0 660,0 542,7 Grundschule Bulach 181.0 94,3 481,4 Werner-von-Siemens-Schule I 316.0 396,6 464,7 Heinz-Barth-Grundschule mit Sporthalle 111.0 und 520.0 499,7 459,3 Weiherwaldschule und Albschule 466.0 und 467.0 385,9 394,1 Grundschule Bergwald 104.0 102,4 353,2 Weinbrennerschule 312.0 305,4 332,5 Hans-Thoma-Schule 352.0 253,5 303,3 Heinrich-Köhler-Schule, Tulla-Realschule 128.0 502,1 303,1 Leopoldschule 328.0 250,8 287,4 Anne-Frank-Schule 068.1 193,6 267,4 Anne-Frank-Schule, Pavillons 068.2 bis 068.5 191,7 264,9 Eichendorffschule 335.0 294,0 264,3 Viktor-von-Scheffel-Schule 480.0 229,2 254,4 Grundschule Wolfartsweier 502.0 171,3 231,1 0 100 200 300 400 500 600 700 672.0181.0316.0 111.0 520.0 466.0 467.0 104.0312.0352.0128.0328.0068.1 068.2-068.5 335.0480.0502.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 211,1 94 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Riedschule 450.0 234,7 215,5 Lidellschule 543.1 159,8 204,1 Grundschule Beiertheim 348.0 195,6 196,3 Schule im Lustgarten 284.0 224,1 194,5 Kimmelmannschule 176.1 204,5 187,9 Grundschule Grünwinkel 227.0 165,6 184,9 Gartenschule 143.1 108,5 170,8 Grundschule Knielingen 100.0 168,0 170,6 Drais Grund-und Gemeinschaftsschule gesamt 542.0 113,0 157,5 Hardtschule 196.0 207,6 156,3 Südschule Neureut 571.0 180,0 154,0 Schlossschulgebäude Grötzingen 289.2 190,3 150,6 Grundschule Hagsfeld Schulgebäude 3 661.0 199,2 149,2 GS Hagsfeld Schulgebäude1, Pavillon, Container 461.1 197,3 147,2 Nordschule Neureut 132.0 166,1 139,6 Pestalozzischule 081.0 143,1 137,4 0 100 200 300 400 500 600 700 450.0543.1348.0284.0176.1227.0143.1100.0542.0196.0571.0289.2661.0461.1132.0081.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 211,1 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 95 Kennwertvergleich Wasser Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Uhlandschule 479.0 143,6 136,9 Grundschule Stupferich 292.0 139,3 132,4 Ernst-Reuter-Schule 541.0 139,3 126,2 Friedrich-Ebert-Schule 496.1 103,5 124,0 Grundschule Hagsfeld, Schulgebäude 2 461.2 155,2 116,0 Oberwaldschule Aue 179.1 87,7 113,5 Marylandschule 274.0 127,3 104,7 Gutenbergschule - Altbau 174.1 83,4 94,5 Adam-Remmele-Schule 043.0 87,6 85,6 Grundschule Daxlanden 411.0 99,7 85,6 Gutenbergschule, Neubau 174.2 93,5 72,8 Südendschule 509.0 74,9 70,5 Tullaschule 543.2 65,6 58,6 Grundschule Aue 178.0 74,1 57,8 Rathaus und Waldenserschule Palmbach 206.0 80,8 45,7 Schillerschule 264.1 36,5 27,4 0 100 200 300 400 500 600 700 479.0292.0541.0496.1461.2179.1274.0174.1043.0411.0174.2509.0543.2178.0206.0264.1 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 211,1 96 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Realschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Friedrich-Realschule 421.0 103,0 166,9 Nebeniusschule 372.0 381,8 155,5 Rennbuckelschule 070.0 95,9 127,5 Schulzentrum Süd-West 244.0 136,3 112,8 Eichelgartenschule, Realschule Rüppurr 014.0 111,8 111,7 Hebel-Schule 361.0 268,5 81,2 Werner-von-Siemens-Schule II 006.0 100,0 78,3 0 50 100 150 200 250 300 350 400 421.0372.0070.0244.0014.0361.0006.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 122,8 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 97 Kennwertvergleich Wasser Gymnasien Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Humboldt-Gymnasium 589.0 847,8 791,1 Pfinzbau 011.0 334,8 517,6 Helmholtz-Gymnasium 455.0 191,8 316,5 Helmholtz-Gymnasium, ehemaliges VHS-Gebäude 249.0 208,3 291,8 Fichte-Gymnasium, Sophienstr. 2 494.0 167,2 235,4 Bismarck-Gymnasium 065.0 255,7 234,0 Max-Planck-Gymnasium 313.0 213,5 171,6 Lessing-Gymnasium 491.0 183,6 168,4 Schulzentrum Neureut 545.0 148,9 152,9 Goethe-Gymnasium 444.0 139,1 143,8 Kant-Gymnasium 105.0 173,9 141,0 Otto-Hahn-Gymnasium 229.0 153,8 136,7 Markgrafen-Gymnasium 275.0 109,8 124,5 Fichte-Gymnasium 490.0 145,3 51,4 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 589.0011.0455.0249.0494.0065.0313.0491.0545.0444.0105.0229.0275.0490.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 224,2 98 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Erich-Kästner-Schule 366.1 312,7 280,5 Erich-Kästner-Schule, Vorderhaus 366.3 257,2 253,9 Schule am Weinweg 566.0 166,1 225,1 Federbachschule 116.0 226,0 174,7 Schule am Turmberg 021.0 132,3 138,4 Vogesenschule 341.0 77,4 92,8 Federbachschule Gebäude 3 116.3 31,1 23,8 0 50 100 150 200 250 300 350 366.1366.3566.0116.0021.0341.0116.3 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 196,9 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 99 Kennwertvergleich Wasser Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Hofgebäude, Carl-Hofer-Schule 483.0 1.358,0 1.636,7 Elisabeth-Selbert-Schule (Gertrud-Bäumer-Schule) 499.2 395,8 335,2 Friedrich-List-Schule 709.0 215,2 241,6 Carl-Benz- und Carl-Engler-Schule 498.0 255,7 194,6 Ludwig-Erhard-Schule 106.0 237,5 193,3 Gewerbeschule Durlach 639.0 185,2 162,1 Heinrich-Hübsch-Schule 137.0 152,2 156,9 Heinrich-Meidinger-Schule 063.0 154,5 138,3 Elisabeth-Selbert-Schule (Helene-Lange-Schule) 499.1 98,0 96,4 Heinrich-Hübsch-Schule, Abt. Farbe 136.0 114,6 84,1 Heinrich-Hertz-Schule 512.0 95,6 81,2 Carl-Hofer-Schule 002.0 80,7 65,8 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 483.0499.2709.0498.0106.0639.0137.0063.0499.1136.0512.0002.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 161,2 100 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Musikschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Badisches Konservatorium Jahnstrasse 241.0 118,0 144,5 Badisches Konservatorium Kaiserallee 669.0 73,8 89,9 0 50 100 150 200 241.0669.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 117,5 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 101 Kennwertvergleich Wasser Schulturnhallen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Schillerschule, Turnhalle 264.2 1.200,3 852,2 Turnhalle Heinrich-Köhler-Schule, Tulla-Realschule 128.5 1.196,7 480,5 Sporthalle Eichelgartenschule 014.3 255,6 333,8 Hebel-Schule Neubau und Turnhalle 361.5 1.026,4 271,9 Anne-Frank-Schule, Turnhalle 068.6 191,2 263,9 Erich-Kästner-Schule, Turnhalle 366.2 171,2 169,1 Friedrich-Ebert-Schule, Turnhalle 496.2 135,5 162,3 Gutenbergschule - Turnhalle 174.3 153,6 152,4 Turnhalle Uhlandschule 478.0 140,7 134,7 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 264.2128.5014.3361.5068.6366.2496.2174.3478.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 196,5 102 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Schulturnhallen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Oberwaldschule Aue, Turnhalle 179.2 102,4 131,1 Werner-von-Siemens-Schule I, TH 316.4 116,5 117,8 Augustenburg-Gemeinschaftsschule Turnhalle 289.3 212,9 113,4 Grundschule Beiertheim, Turnhalle 348.2 141,4 110,3 Altes Rathaus Bulach: Kulturzentrum 182.0 85,1 104,6 Turnhalle Bismarck-Gymnasium 364.0 94,4 90,5 Sporthalle Tennesseeallee 607.0 42,3 87,7 Turnhalle Kimmelmannschule und Südendschule 176.2 509.3 73,2 69,2 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 179.2316.4289.3348.2182.0364.0607.0 176.2 506.3 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 196,5 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 103 Kennwertvergleich Wasser Sport- und Veranstaltungshallen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Lustgartenhalle Hohenwettersbach 285.0 589,9 446,1 Badnerlandhalle Neureut 458.0 118,6 355,6 Reinhold-Crocoll-Halle Knielingen 012.0 334,8 340,5 Sporthalle Weiherhof 558.0 211,0 255,0 Hermann-Ringwald-Halle (Schlossberghalle) 476.0 502,8 197,6 Gemeindezentrum Stupferich 575.0 307,1 192,4 Sporthalle Rintheim 343.0 193,3 163,2 Carl-Benz-Halle 505.0 123,5 141,0 Alter Friedhof Durlach, Nikolauskapelle 055.0 120,6 140,7 Begegnungszentrum Wolfartsweier 434.0 170,5 123,0 Emil-Arheit-Halle 076.0 102,8 113,6 Rheinstrandhalle Daxlanden 697.0 65,8 110,0 Sporthalle Dragonerkaserne 254.0 137,8 106,1 Begegnungszentrum Grötzingen 387.0 164,2 104,3 Nancyhalle 565.0 58,3 63,7 Europahalle 216.0 42,9 39,4 Sporthalle Wildpark 001.7 37,9 15,6 0 100 200 300 400 500 600 285.0458.0012.0558.0476.0575.0343.0505.0055.0434.0076.0697.0254.0 387.0 565.0216.0001.7 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 148,3 104 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Schülerhort Rhode-Island-Allee 620.0 1.176,8 1.360,0 Schülerhort Breite Straße 074.0 1.337,9 1.181,0 Kindertagesheim Oberreut 637.0 858,4 814,3 Schülerhort Lassallestraße 323.0 895,6 796,9 Kindertagheim Thomas-Mann-Straße 473.0 708,0 774,1 Kindertagheim Lassallestraße 643.0 746,1 740,0 Kindertagesstätte Frühlingstraße 194.0 1.077,8 739,8 Kinder-u. Jugendtreff Waldstadt 762.0 712,0 718,5 Kindertagesstätte Kentuckyallee 511.0 755,9 717,0 Schule im Lustgarten, Schülerhort 997.0 710,6 705,1 Kindergarten Palmbach 098.0 790,5 681,3 Kindertagheim 640.0 498,8 672,6 Kindertagesstätte Obere Setz 401.0 614,2 661,1 Anne-Frank-Schule, Ganztagesbetreuung 068.8 701,2 660,9 Schülerhort Bienwaldstraße 064.0 622,7 636,6 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 620.0074.0637.0323.0473.0643.0194.0762.0511.0997.0098.0640.0401.0068.8064.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 597,0 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 105 Kennwertvergleich Wasser Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Schülerhort Grünwinkel 297.0 411,3 622,5 Schülerhort Weiherhof 023.0 545,8 596,0 Kindergarten Nordstadt 647.0 556,9 567,0 Kindergarten Blütenweg 899.0 527,1 530,5 Kindergarten Dornwaldsiedlung 655.0 395,6 491,7 Werner-von-Siemens-Schule I, Ganztageseinrichtung 316.6 410,5 480,8 Kindertagheim Sybelstraße 510.0 497,5 466,7 Kindertagesstätte mit Schülerhort 495.0 551,8 462,9 Kindergarten Wolfartsweier (Die Katze) 579.0 828,0 406,1 Kindertagesstätte am Weinbrennerplatz 097.0 352,4 352,4 Kindergarten Nußbaumweg 398.0 343,1 217,6 Sonderschulkindergarten für Schwerhörige 424.0 219,8 195,9 Gartenschule, Schülerhort 143.2 83,8 109,9 Ernst-Reuter-Schule, Schülerhort 541.7 200,2 106,2 Sonderschulkindergarten 344.0 33,6 34,8 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 297.0023.0647.0899.0655.0316.6510.0495.0579.0097.0398.0424.0143.2541.7344.0 l(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 597,0 106 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Jugendheime und Beratungsstellen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Jugendtreff Mühlburg 126.0 750,0 749,7 Kinder- und Jugendhaus Grötzingen 413.0 306,4 392,6 Kinder- u. Jugendhaus Südwest 516.0 298,6 274,5 Jugendtreff Südstadt 037.0 214,7 254,7 Jugendheim West 332.0 194,7 254,6 Kinder- und Jugendhaus Neureut "Trafohäusle" 518.0 242,3 234,4 Kinder- und Jugendhaus Durlach 713.0 168,8 176,3 Jugendtreff Rintheim 192.1 140,2 147,9 Jugend- und Gemeinschaftszentrum " Weise Rose " 410.0 95,2 107,5 Kinder- und Jugendhaus Oststadt 645.0 81,1 88,1 Musikmobil "Soundtruck" 462.0 56,6 63,5 0 100 200 300 400 500 600 700 800 126.0413.0516.0037.0332.0518.0713.0192.1410.0645.0462.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 200,3 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 107 Kennwertvergleich Wasser Wohnungslosenunterkünfte Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Wohngebäude für Flüchtlinge 880.0 1.376,5 1.887,1 Wohnheim Rüppurrer Str. 23 459.0 947,6 871,6 Obdachlosenheim und Schülerhort 465.0 607,1 609,3 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 2.000 880.0459.0465.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 1009,9 108 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Bestattungswesen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Hauptfriedhof (gesamt) 190.0 12.679,6 7.664,7 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 190.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 109 Kennwertvergleich Wasser Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Bauhof OV Neureut 044.0 2.921,3 1.884,2 GBA Inspektion West 385.0 881,6 905,0 Team Sauberes Karlsruhe 408.0 780,2 851,0 Bauhof TBA Kornweg 299.0 870,8 782,5 Bauhof TBA, Verkehrslenkung 386.0 674,9 606,8 Bauhof GBA 334.0 1.107,0 534,1 Stadtgärtnerei Durlach 047.0 498,0 524,5 GBA Inspektion Ost 138.0 627,3 398,8 Stadtgärtnerei Rüppurr Verwaltung 145.1 362,9 363,2 Stadtgärtnerei Rüppurr Sozialgebäude 145.5 416,3 336,1 Bauhof TBA 369.0 575,7 251,4 Bauhof TBA 407.0 252,7 246,5 Bauhof OV Wettersbach 582.0 280,6 230,0 Stadtgärtnerei Rüppurr Gewächshäuser 145.2 29,0 48,8 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 2.000 2.200 2.400 2.600 2.800 3.000 044.0385.0408.0299.0386.0334.0047.0138.0145.1145.5369.0407.0582.0145.2 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 570,3 110 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Feuerwache West 224.0 645,0 688,0 Feuerwehrgerätehaus Rüppurr 320.0 377,9 438,2 Feuerwehrgerätehaus Grötzingen 324.0 483,0 392,8 Feuerwehrgerätehaus Neureut 049.0 264,2 265,1 Feuerwehrgerätehaus Hohenwettersbach 283.0 107,5 246,2 Feuerwehrgerätehaus Knielingen 463.0 311,4 244,3 Feuerwehrgerätehaus Grünwettersbach 583.0 146,6 204,0 Feuerwehrgerätehaus Wolfartsweier 431.0 138,5 183,7 Feuerwehrgerätehaus Mühlburg 197.0 81,1 170,7 Feuerwehrgerätehaus Bulach 456.0 73,4 156,0 Feuerwehrgerätehaus Hagsfeld 077.0 101,8 137,7 Feuerwehrgerätehaus Stupferich 294.0 118,0 118,9 Feuerwehrgerätehaus Durlach 252.0 162,1 100,0 Feuerwehrgerätehaus Aue 406.0 94,0 79,5 Feuerwehrgerätehaus Grünwinkel 603.0 44,3 78,7 Feuerwehrgerätehaus Daxlanden 552.0 71,8 56,6 Katastrophenschutz (Appenmühle) 300.0 13,6 15,7 0 100 200 300 400 500 600 700 224.0320.0324.0049.0283.0463.0583.0431.0197.0456.0077.0294.0252.0406.0603.0552.0300.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023Mittelwert 2023 = 268,1 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 111 3.4 Schwimmbäder Hier erfolgt eine Betrachtung des Medienverbrauches der Hallen- und Freibäder. Dazu werden die von den Bäderbetrieben übermittelten Daten ausgewertet und in den folgenden Tabellen und Grafiken dargestellt. 3.4.1 Wärme Der Verbrauch von Wärmeenergie hängt in den Bädern im besonderen Maße davon ab, wie stark das Beckenwasser erwärmt wird. So ist der Verbrauch in den Freibädern Rüppurr und Rheinstrandbad Rappenwört deutlich geringer als in den anderen Bädern, da das Beckenwasser in Rüppurr sowie anteilig auch im Rheinstrandbad Rappenwört über Solarab- sorber aufgewärmt wird. Das Wellenbecken und das Erlebnisbecken im Rheinstrandbad Rappenwört werden mit Flüssiggas beheizt. Neben der Energieart spielt auch die Besucheranzahl und die Ausstattung des Bades (etwa Sauna) eine große Rolle für den Energieverbrauch. Der Wärmeenergieverbrauch von Bädern wird nicht witterungsbereinigt, da der Wärmebedarf dort vorwiegend anderen Bestimmungsgrößen unterliegt. Die Entwicklung des Wärmeverbrauchs zeigt Abbildung 3.4.1.1. Abbildung 3.4.1.1: Entwicklung des Wärmeverbrauchs der Bäder von 2002 bis 2023 13.253 10.995 9.483 10.100 9.919 9.820 8.701 7.576 9.567 7.695 8.322 8.956 7.609 7.336 6.942 7.435 7.665 7.918 6.714 6.864 6.935 6.831 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 2002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Wärmeverbrauch in MWh Jahr 112 | Energiebericht 2023 Die Tabelle 3.4.1.1 zeigt den Wärmeverbrauch 2022 und 2023 für die einzelnen Bäder. Die Abbildung 3.4.1.2 zeigt die Entwicklung des spezifischen Wärmeverbrauchs und der zugehörigen spezifischen Kosten von 2002 bis 2023. Eine detaillierte Übersicht der Wärmeverbrauchskennzahlen ist den folgenden Darstellungen getrennt für Hallen- und Freibäder zu entnehmen. Tabelle 3.4.1.1: Wärmeverbrauch der Bäder 2018 bis 2023 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 MWh MWh Therme Vierordtbad 117.0 1.988 2.318 Weiherhofbad Durlach 561.0 1.097 1.104 Sonnenbad 226.0 1.214 1.038 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 620 785 Turmbergbad Durlach 010.0 890 699 Hallenbad Grötzingen 288.0 850 687 Freibad Rüppurr 199.0 138 125 Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 139 75 Abbildung 3.4.1.2: Entwicklung des spezifischen Wärmeverbrauchs und der spezifischen Kosten der Bäder von 2002 bis 2023 bezogen auf die Beckenwasserfläche 42,4 37,7 33,1 37,8 41,9 43,0 44,7 40,1 44,6 44,0 39,6 43,3 37,6 39,3 33,9 33,5 39,2 42,7 37,6 40,3 49,2 76,5 937 763 816 800 792 730 636 891 717 775 834 709 683 666 713 714 738 625 639 646 636 0 200 400 600 800 1.000 0 30 60 90 120 150 2002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Verbrauch Kosten Jahr Verbrauch in kWh/(m 2 a) Kosten in Euro/(m 2 a) Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 113 Kennwertvergleich Wärme Hallenbäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Therme Vierordtbad 117.0 9.911 12.116 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 3.560 4.726 Weiherhofbad Durlach 561.0 3.619 3.819 Hallenbad Grötzingen 288.0 3.791 3.214 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 117.0546.0561.0288.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023 114 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wärme Freibäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Sonnenbad 226.0 1.481 1.328 Turmbergbad 010.0 515 424 Freibad Rüppurr 199.0 83 79 Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 54 31 0 250 500 750 1.000 1.250 1.500 226.0010.0199.0214.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 115 3.4.2 Strom Der Stromverbrauch in den Bädern hängt im besonderen Maße von der Ausstattung und der Nutzung der Bäder ab (etwa Sauna). Die Entwicklung des Stromverbrauchs ist in Abbildung 3.4.2.1 dargestellt. Die Tabelle 3.4.2.1 zeigt den Stromverbrauch 2022 und 2023 für die einzelnen Bäder. Abbildung 3.4.2.1: Entwicklung des Stromverbrauchs der Bäder von 2002 bis 2023 Tabelle 3.4.2.1: Stromverbrauch der Bäder 2018 bis 2023 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 MWh MWh Therme Vierordtbad 117.0 863 846 Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 517 491 Weiherhofbad Durlach 561.0 321 259 Freibad Rüppurr 199.0 236 239 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 221 235 Turmbergbad Durlach 010.0 267 224 Sonnenbad 226.0 245 205 Hallenbad Grötzingen 288.0 98 51 4.302 4.333 4.221 4.730 4.676 4.396 4.028 3.846 3.624 3.372 3.249 3.283 3.103 3.004 2.659 2.754 3.025 3.132 2.095 2.279 2.767 2.549 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 2002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Stromverbrauch in MWh Jahr 116 | Energiebericht 2023 Die Abbildung 3.4.2.2 zeigt die Entwicklung des spezifischen Stromverbrauchs und der zugehörigen spezifischen Kosten von 2002 bis 2023. Eine detaillierte Übersicht der Stromverbrauchskennzahlen ist den folgenden Darstellungen getrennt für Hallen- und Freibäder zu entnehmen. Abbildung 3.4.2.2: Entwicklung des Stromverbrauchs und der Kosten der Bäder von 2002 bis 2023 bezogen auf die Beckenwasserfläche 32,1 35,0 33,2 37,1 47,3 45,6 52,1 53,7 42,6 41,6 43,0 48,4 46,7 43,8 41,3 42,0 49,7 50,2 40,5 41,5 46,0 94,0 346 348 339 365 361 340 338 323 338 314 303 306 289 280 255 262 282 292 195 212 258 237 0 40 80 120 160 200 240 280 320 360 400 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 2002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Verbrauch Kosten Jahr Verbrauch in kWh/(m 2 a) Kosten in Euro/(m 2 a) Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 117 Kennwertvergleich Strom Hallenbäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Therme Vierordtbad 117.0 3.081 3.021 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 910 967 Weiherhofbad Durlach 561.0 758 612 Hallenbad Grötzingen 288.0 313 163 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 117.0546.0561.0288.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023 118 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Strom Freibäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 kWh/(m²a) kWh/(m²a) Freibad Rheinhafenbad 226.0 214 179 Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 144 137 Freibad Rüppurr 199.0 101 103 Freibad: Turmbergbad Durlach 010.0 111 93 0 50 100 150 200 250 300 226.0214.0199.0010.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 119 3.4.3 Wasser Zur Darstellung des Wasserverbrauchs lagen belastbare Zahlen erst ab 2009 vor, daher wird im Folgenden nur der Zeitraum 2009 bis 2023 betrachtet. Der in Abbildung 3.4.3.1 dargestellte Wasserverbrauch der Bäder enthält sowohl den bezogenen Anteil durch die Stadtwerke als auch den Brunnenwasseranteil. Die Tabelle 3.4.3.1 zeigt den Wasserverbrauch 2022 und 2023 für die einzelnen Bäder. Abbildung 3.4.3.1: Entwicklung des Wasserbrauchs der Bäder von 2009 bis 2023 Tabelle 3.4.3.1: Wasserverbrauch der Bäder 2022 und 2023 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 m 3 m 3 Freibad Rappenwört: Rheinstrandbad 214.0 44.577 43.942 Freibad Sonnenbad 226.0 27.843 28.146 Freibad Rüppurr 199.0 26.661 16.122 Vierordtbad Gesundheitsbad 117.0 18.083 26.984 Weiherhofbad Durlach 561.0 9.474 10.653 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 8.222 6.277 Hallenbad Grötzingen 288.0 7.361 7.364 Freibad Turmbergbad Durlach 010.0 2.812 6.125 180.224 180.994 162.032 148.358 146.735 157.972 159.298 163.746 157.849 172.337 216.542 172.393 179.830 145.033 145.613 0 20.000 40.000 60.000 80.000 100.000 120.000 140.000 160.000 180.000 200.000 220.000 2009201020112012201320142015201620172018201920202021 Wasserverbrauch in m 3 Jahr 120 | Energiebericht 2023 Die Abbildung 3.4.3.2 zeigt die Entwicklung des spezifischen Wasserverbrauchs und der zugehörigen spezifischen Kosten von 2009 bis 2023. Eine detaillierte Übersicht der Wasserverbrauchskennzahlen ist den folgenden Darstellungen getrennt für Hallen- und Freibäder zu entnehmen. Abbildung 3.4.3.2: Entwicklung des Wasserverbrauchs und der spezifischen Kosten der Bäder von 2009 bis 2023 bezogen auf die Beckenwasserfläche 28,1 25,1 24,6 26,1 29,1 31,2 31,3 34,2 33,9 41,9 47,1 36,5 25,1 31,8 35,1 16.788 16.860 15.094 13.820 13.669 14.716 14.839 15.712 15.146 16.054 20.172 16.059 16.752 13.510 13.564 0 3.000 6.000 9.000 12.000 15.000 18.000 21.000 24.000 0 10 20 30 40 50 60 70 80 200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Verbrauch Kosten Verbrauch in Liter/(m 2 a) Kosten in Euro/(m 2 a) Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 121 Kennwertvergleich Wasser Hallenbäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Therme Vierordtbad 117.0 64.582 96.371 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 33.835 25.831 Weiherhofbad Durlach 561.0 22.397 25.184 Hallenbad Grötzingen 288.0 23.518 23.527 0 20.000 40.000 60.000 80.000 100.000 117.0546.0561.0288.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023 122 | Energiebericht 2023 Kennwertvergleich Wasser Freibäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2022 2023 l/(m²a) l/(m²a) Sonnenbad 226.0 24.338 24.603 Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 12.414 12.237 Freibad Rüppurr 199.0 11.457 6.928 Turmbergbad Durlach 010.0 1.165 2.537 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 226.0214.0199.0010.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2022Kennwerte 2023 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 123 124 | Energiebericht 2023 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 125 4. Schlussfolgerungen 126 | Energiebericht 2023 4.1 Einsparziele Die Einsparziele hinsichtlich des Wärmeverbrauches können aus dem Klimaschutzkonzept 2030 abgeleitet werden. Geht man von einer notwendigen Gesamtreduktion des Wärme- energiebedarfes von 50 Prozent zwischen dem Basisjahr 2010 und dem Ziel in 2040 aus, so müsste jährlich eine Minderung von 1,7 Prozent der Wärmeenergieverbräuche erreicht werden. Gleiches kann auch für den Stromverbrauch angenommen werden. Abbildung 4.1.1 zeigt die Heizenergiekennwerte der einzelnen Gebäudegruppen in Bezug zu ihren Verbrauchsanteilen. Gleichzeitig sind der mittlere Kennwert 2023 sowie der mittlere Zielwert 2022 dargestellt. Abbildung 4.1.2 und 4.1.3 zeigen den Verlauf des Heizenergiekennwertes und der Kohlendioxidemissionen seit 2007 sowie die Ziellinien, die bis 2022 erreicht werden sollen. Abbildung 4.1.1: Darstellung der Heizenergiekennwerte der einzelnen Gebäudegruppen 2023 sowie des mittleren Kennwertes 2023 und des mittleren Zielwertes 2022 Abbildung 4.1.2: Verlauf des mittleren Heizenergiekennwertes im Vergleich zum städtischen Klimaschutzziel Abbildung 4.1.3: Verlauf des CO 2 -Kennwertes des absoluten Heizenergieverbrauchs im Vergleich zum städtischen Klimaschutzziel 0 5 10 15 20 25 050100150200250 Verbrauchsanteil in % Heizenergiekennwert in kWh/(m 2 a) Kennwert 2023Mittelwert aller Liegenschaften 2023 = 116Zielwert aller Liegenschaften bis 2022 = 118 Grund-, Gemeinschafts-und Werkrealschulen Hauswirtschaftliche-, Kaufmännische und Gewerbeschulen Gymnasien Verwaltungsgebäude Sport-und Veranstaltungshallen Kindergärten, Krippenund Schülerhorte Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks Realschulen Schulturnhallen Feuerwehren, Zivil-und Katastrophenschutz Musikschulen Wohnungslosenunterkünfte Sonderpädagogische Bildungs-und Beratungszentren Jugendheime und Beratungsstellen Bestattungswesen 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 20102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Kennwert in kWh/(m 2 a) Jahr ZielbereichZielwertKennwertverlauf 0 5 10 15 20 25 30 20102011201220132014201520162017201820192020202120222023 CO 2 - Emissionen in kg/(m 2 a) Jahr ZielbereichZielwertKennwertverlauf Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 127 Abbildung 4.1.4 zeigt die Stromkennwerte der einzelnen Gebäudegruppen in Bezug zu ihren Verbrauchsanteilen. Gleichzeitung sind der mittlere Kennwert 2023 sowie der mittlere Zielwert 2022 dargestellt. Abbildung 4.1.5 und 4.1.6 zeigen den Verlauf des Stromkennwertes und der Kohlendioxidemissionen seit 2007 sowie die Ziellinien, die bis 2022 erreicht werden sollen. Abbildung 4.1.4: Darstellung der Stromkennwerte der einzelnen Gebäudegruppen 2023 sowie des mittleren Kennwertes 2023 und des mittleren Zielwertes 2022 Abbildung 4.1.5: Verlauf des mittleren Stromkennwertes im Vergleich zum städtischen Klimaschutzziel Abbildung 4.1.6: Verlauf des CO 2 -Kennwertes des Stromverbrauchs im Vergleich zum städtischen Klimaschutzziel 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 051015202530354045 Verbrauchsanteil in % Stromkennwert in kWh/(m 2 a) Kennwerte 2023Mittelwert aller Liegenschaften 2023 = 22,8Zielwert aller Liegenschaften 2022 = 21,2 Hauswirtschaftliche-, Kaufmännische und Gewerbeschulen Verwaltungsgebäude Grund-, Gemeinschafts-und Werkralschulen Gymnasien Sport-und Veranstaltungshallen Realschulen Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks Jugendheime und Beratungsstellen Schulturnhallen Kindergärten,Krippen und Schülerhorte Feuerwehren, Zivil-und Katastrophenschutz Sonderpädagogische Bildungs-und Beratungszentren Wohnungslosenunterkünfte Bestattungswesen Musikschulen 0 5 10 15 20 25 30 35 20102011201220132014201520162017201820192020202120222023 Kennwert in kWh/(m 2 a) Jahr ZielbereichZielwertKennwertverlauf 0 5 10 15 20 20102011201220132014201520162017201820192020202120222023 CO 2 - Emissionen in kg/(m 2 a) Jahr ZielbereichZielwertKennwertverlauf 128 | Energiebericht 2023 4.2 Ausblick auf die kommenden zwei Jahre Obwohl die Finanzierung für den Klimaschutz gesichert ist, wird der städtische Haushalt nicht alle notwendigen energetischen Modernisierungsprojekte ermöglichen. Anstelle der ursprünglich vom Gemeinderat beschlossenen umfassenden Sanierungen der Gebäudehülle, werden daher weiter Teilmaßnahmen durchgeführt, um kosteneffektive Fortschritte zu ermöglichen. Auf diese Weise können die CO 2 -Emissionen mittelfristig weiter gesenkt werden. Die Umstellung der Heizsysteme von fossilen Brennstoffen wie Erdgas oder Heizöl wird weiterhin forciert und gegenüber der gesamthaften Dämmung der Gebäudehülle vorgezogen. Diese Umstellung verringert die wärme- bedingten CO₂-Emissionen bereits erheblich, auch wenn der Energiebedarf und die Kosten selbst ähnlich hoch bleiben. Die Modernisierung von Fenstern ermöglicht nicht nur Energieeinsparungen, sondern auch die Integration wirksamer Verschattungssysteme, eine verbesserte Belüftung während der Nutzung und die Umsetzung von Nachtlüftungskonzepten zur Kühlung in den Sommermonaten. Ein wesentlicher Nebeneffekt dieser Maßnahme ist also die bauliche Anpassung an den Klimawandel, insbesondere als Schutz vor sommerlicher Überhitzung. Maßnahmen an den bestehenden Flachdächern umfassen die gesamthafte Neuabdichtung der bisher nur teilweise reparierten Dächer, eine ausreichende Dämmung zur Unterstützung des Klima- und Hitzeschutzes, als Standard eine extensive Dachbegrünung zur Speicherung von Niederschlägen und Verbesserung des Mikroklimas sowie die Installation von Photovoltaikanlagen. Der Zubau von Photovoltaikanlagen soll oberhalb des jährlichen Zielwertes von 750 kW p pro Jahr stabilisiert werden. Unterstützend dazu werden so zeitnah wie möglich großmaßstäbige PV-Anlagen im Bereich der städtischen Abwasserbehandlung und der Stadtgärtnerei planerisch entwickelt und umgesetzt. Die Kooperation mit Bürgerenergiegenossenschaften soll über die BEnKA hinaus erweitert und diversifiziert werden. Dank technischer Fortschritte und neuer Sicherheits- bewertungen sowie der EU-Gesetzgebung ist es seit 2023 möglich, Effizienzsteigerungen in der Beleuchtung durch den Austausch von Leuchtstoffröhren gegen LED-Röhren innerhalb bestehender Leuchten zu erreichen (Retrofit- Strategie). Hierfür werden die in 2024 und 2025 entwickel- ten Maßnahmenpakete beginnend mit dem Jahr 2025 flächendeckend umgesetzt. Diese Teilmaßnahmen allein werden jedoch nicht ausreichen, um die zur Erreichung der Klimaschutzziele notwendige Halbierung des Energieverbrauchs für Wärme und Strom zu realisieren. Daher bleibt es auch weiterhin ein Ziel, in den städtischen Liegenschaften von Karlsruhe möglichst viele umfassende energetische Sanierungsmaßnahmen durchzuführen.