Aktionsprogramm Pflege

Vorlage: 2024/0914
Art: Informationsvorlage
Datum: 13.08.2024
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Sozial- und Jugendbehörde
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Sozialausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 02.10.2024

    TOP: 4

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Informationsvorlage
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/0914 Verantwortlich: Dez. 3 Dienststelle: SJB Aktionsprogramm Pflege Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Sozialausschuss 02.10.2024 4 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Der Sozialausschuss nimmt das in der Anlage dargestellte Aktionsprogramm Pflege zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Das Aktionsprogramm Pflege des Arbeitsausschusses Ältere Generation der Sozial- und Jugendbe- hörde verfolgt das Ziel, gemeinsame Handlungsschritte zu erarbeiten, welche die Versorgungssituation der älteren Generation in der Stadt Karlsruhe stabilisieren, ausbauen und weiterentwickeln. In der Anlage finden sich nähere Erläuterungen zum Gremium Arbeitsausschuss Ältere Generation, die Entstehung des Aktionsprogramms, dessen fünf Basisbausteine sowie die im Prozess priorisierten The- men. Das Aktionsprogramm Pflege ist kein abgeschlossenes Programm, sondern stellt einen dynamischen zur Weiterentwicklung gedachten Handlungsrahmen dar. Dieser kann von allen beteiligten Akteuren und Akteurinnen aktiv mitgestaltet werden. Der Arbeitsausschuss Ältere Generation wird fortlaufend auf der Basis des Pflege-Monitorings und des Aktionsprogramms Pflege gemeinsame Vorgehenswei- sen und Kooperationen entwickeln, Handlungsfelder und Maßnahmen eruieren und deren Umsetzung sowie Ergebnisse diskutieren.

  • Anlage
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Sozial- und Jugendbehörde Aktionsprogramm Pflege Anlage SozA 02.10.2024, TOP 4 2 | Aktionsprogramm Pflege 1. Der Arbeitsausschuss Ältere Generation Seit 1994 bestand in der Stadt Karlsruhe der Pflegeausschuss als Kooperationsgremium relevanter Akteurinnen und Akteure und Institutionen der Altenhilfe. Die erste konstituierende Sitzung des Pflegeausschusses der Stadt Karlsruhe fand am 15. Juni 1997 statt. Der Ausschuss wurde vorwiegend genutzt, um die stationäre Pflegever- sorgung in Karlsruhe zu diskutieren. Im Jahr 2007 bestätigte der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe die „Aktuellen Eckpunkte für eine kommunale So- zialpolitik für die ältere Generation in Karlsruhe“ und gab den Auftrag, die dargelegten Ziele und Maßnahmen mit allen beteiligten Gestaltungspartnern zu diskutieren und zu konkretisieren. Dem Auftrag kam die Verwaltung 2008 nach. Der bisherige Pflegeausschuss wurde um Vertreter*innen des Gemeinderats erweitert und sowohl das Arbeitskonzept als auch der Name des Ausschusses verändert. Der seit 2009 benannte „Arbeitsausschuss Ältere Generation“ wirkt in seiner Zusammensetzung und Arbeits- weise seit langem als beratendes Gremium für den Sozialausschuss und ermöglicht eine breitgefächerte Ausei- nandersetzung mit allen Themen rund um die ältere Generation in Karlsruhe. Der Ausschuss ist bei der Sozial- und Jugendbehörde angesiedelt und tagt drei- bis viermal im Jahr. Der Arbeitsausschuss Ältere Generation besteht in seiner Zusammensetzung aus Vertreter*innen folgender Be- reiche (siehe Abbildung 1). Abbildung 1: Zusammensetzung des Arbeitsausschusses Ältere Generation Quelle: Stadt Karlsruhe | Sozial- und Jugendbehörde Der Arbeitsausschuss Ältere Generation (AAÄG) trifft sich dreimal im Jahr zu seinen Arbeitssitzungen. Arbeitsausschuss Ältere Generation Sozial- und Jugendbehörde | 3 2. Entstehung des Aktionsprogramms Pflege In der Sitzung des AAÄG am 23. März 2023 präsentierte die Verwaltung eine Tischvorlage „Versorgungssitua- tion von Seniorinnen und Senioren in der Stadt Karlsruhe“. Anhand dieser beriet das Gremium gemeinsam mit Bürgermeister Martin Lenz über weitere Vorgehensweisen. Es herrschte Einigkeit über die Entwicklung gemein- samer Handlungsschritte, welche die Versorgungssituation der älteren Generation stabilisieren, ausbauen und weiterentwickeln. In der zweiten Sitzung des Jahres 2023 stellte die Verwaltung ein erstes Eckpunktepapier hinsichtlich eines Pflege-Monitors sowie einen Entwurf des Aktionsprogramms Pflege vor. Das Gremium diskutierte die Entwürfe und nahm Änderungswünsche auf. Die fünf Hauptbausteine „Wohnen“, „Versorgung im Sozialraum“, „Präven- tion“, „Netzwerk“ und „Beschäftigte im Bereich Pflege“ wurden festgelegt. In der dritten Sitzung des Jahres 2023 arbeitete das Gremium an fünf World-Café-Tischen die Bausteine weiter aus. Die fünf Bausteine wurden konkretisiert und mit Inhalten gefüllt. Es wurden Maßnahmen, Angebote, und Fragestellungen erarbeitet und diskutiert. Das Gremium stimmte dem überarbeiteten Eckpunktepapier zum Pflege-Monitor zu. In der letzten Sitzung des Jahres 2023 wurden die erarbeiteten Ergebnisse aus den World-Café-Tischen im Gre- mium präsentiert. Im Anschluss konnte das Gremium ergänzen und wurde um Priorisierung durch Bepunktung gebeten. Dies diente zur Aufgabenreduktion und für das Festlegen des Weiteren Vorgehens. 23. März 2023 1. Sitzung •Präsentation:"Versorgungssituation von Seniorinnen und Senioren in der Stadt Karlsruhe" •Ergebnisse:Entwicklung gemeinsamer Handlungsschritte Regelmäßiges Montoring anhand von Kennzahlen 22. Juni 2023 2. Sitzung •Präsentation:Eckpunktepapier Pflege-Monitor Entwurf Aktionsprogramm Pflege •Ergebnisse:Entwicklung gemeinsamer Handlungsschritte Festlegung auf fünf Bausteine des Aktionsprogramms Regelmäßiges Montoring anhand von Kennzahlen 28. September 2023 3. Sitzung •Präsentation:Weiterarbeit am Aktionsprogramm Pflege (World-Café) Konkretisierung und Vertiefung der fünf Bausteine •Ergebnisse:Zustimmung Eckpunktepapier Pflege-Monitor 7.Dezember 2023 4. Sitzung •Präsentation:Ergebnisse des World-Café Aktionsprogramm Pflege Priorisierung der Ergebnisse für Festlegung weiteres Vorgehen •Ergebnisse:Priorisierungsliste 4 | Aktionsprogramm Pflege 3. Die fünf Bausteine des Aktionsprogramms Pflege •Die Akteurinnen und Akteuere konzentrieren ihre Bemühungen auf die soziale Wohnraumversorgung. Besondere Berücksichtigung finden hierbei Beschäftigte aus dem sozialpflegerischen Bereich. Die Bereitstellung von preiswertem Wohnraum bezieht sich ebenso auf ausländische Beschäftigte. Ihnen soll ein „Ankommen“ und „Bleiben“ ermöglicht werden. Ein weiterer Fokus liegt auf barrierefreiem Wohnraum für ältere Menschen sowie auf alternativen Wohnformen. Alle Akteurinnen und Akteure sind bestrebt, die Wohnformen für ältere Menschen zu erweitern. WOHNEN Soziale Wohnraumversorgung nicht nur für Beschäftigte •Die Akteurinnen und Akteure unterstützen gemeinsam den Ausbau der stationären, ambulanten und teilstationären Angebote in der Stadt Karlsruhe. Es findet eine Sondersitzung mit interessierten Akteurinnen und Akteuren und weiteren Ämtern der Stadt Karlsruhe statt, bei welcher die stationäre Versorgung, insbesondere neue Bauplanungen/Baugebiete thematisiert werden. Die Stadt Karlsruhe begleitet und unterstützt Träger beim Ausbau der Angebote, besonders im Bereich der Kurzzeitpflegeplätze. Das Engagement im Bereich der ambulanten und innovativen Pflege wird verstetigt. Konzepte der sektorenübergreifenden Angebote, der Caring Community, der sozialen Quartiersentwicklung und des Bielefelder Modells stehen dabei im Fokus. VERSORGUNG IM SOZIALRAUM Stärkung der sozialräumlichen Versorgungskette •Die Akteurinnen und Akteure aktivieren und bestärken die präventive Angebotsvielfalt in der Stadt Karlsruhe. Dabei werden bestehende Säulen gefestigt und präventive Ansätze (Quartiersarbeit, Ernährung im Alter/Mittagstische, niedrigschwellige Angebote) in den Stadtteilen gestärkt. Die Teilhabe im Alter, bsw. die Zugänge zu Beratung, Hilfe und Leistungen werden verbessert sowie Hilfe zur Selbsthilfe bei der Inanspruchnahme ermöglicht. Fördergelder und Präventionsprogramme (§45a SGBXI, UstA-VO) werden genutzt und ausgeschöpft. Das Modellprojekt „Präventive Hausbesuche“ wird verstetigt. Die Prävention in Pflegeheimeinrichtungen wird aufgewertet. Rehabilitative Ansätze werden in den Fokus genommen. Die Hausärzte gilt es, einzubeziehen. PRÄVENTION Aktivierung und Bestärkung der Angebotsvielfalt – Gesund alt werden •Die Akteurinnen und Akteure verstärken ihre Bündnisstrukturen und Netzwerke. Die Zusammenarbeit der Bündnisse (Pflegebündnis TRK, Netzwerk Demenz und andere) wird intensiviert, der Informationsaustausch untereinander gestärkt. Es wird nach Informations-Drehscheiben gesucht, welche allen Akteurinnen und Akteuren zugänglich gemacht werden. Gemeinsames Ziel ist die Stärkung von Netzwerken im Quartier (Soziale Quartiersentwicklung). In Anlehnung an das GPV-Forum findet ein „Forum Pflege“ unter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure statt. Dieses dient als offenes Netzwerktreffen und soll Angehörige, Betroffene, Mitarbeitende und die breite Öffentlichkeit durch Fachvorträge ansprechen. In den Netzwerken gilt es, die Selbsthilfe (Betroffene zu Beteiligten machen) zu fördern. NETZWERK Verstärkung der Bündnis- Strukturen •Die Akteurinnen und Akteure tragen zur Positivierung und Standortstärkung für alle Beschäftigten im Bereich Pflege bei. Die Akquise und Ausbildung im sozialpflegerischen Bereich wird unterstützt durch eine gemeinsame koordinierte Öffentlichkeitsarbeit in Form von Werbekampagnen, Anerkennung und Wertschätzung aller Sozialberufe. Mit Positiv-Beispielen und einer Stärkung der Willkommenskultur (Informationstransfer bezüglich AniKa) wird der Gewinnung von Beschäftigten mehr Gewicht gegeben. Ein Fokus bildet dabei die Kombination von Professionalität und Ehrenamt in den Quartieren. BESCHÄFTIGTE IM BEREICH PFLEGE Positivierung und Standortstärkung für Beschäftigte im Bereich Pflege Sozial- und Jugendbehörde | 5 4. Die priorisierten Themen des Aktionsprogramms Pflege Die Priorisierungsliste wurde in der letzten Sitzung des Arbeitsausschusses Ältere Generation im Jahr 2023 ermit- telt. In der ersten Sitzung 2024 wurden die Ergebnisse im Gremium diskutiert und weitere Vorgehensweisen ab- gesprochen. Auf folgende Einteilung hinsichtlich der zukünftigen Vorgehensweise hat sich das Gremium geei- nigt. Die nächsten Schritte des Themas müssen miteinander besprochen werden. Das Thema wird in einer der Sitzungen des Arbeitsausschusses näher erläutert. Das Thema ist in unterschiedlichen Insti- tutionen/ Bereichen bereits in Umsetzung. Wer und wie wird daran weitergearbei- tet? Tabelle 1: Themen, Vorgehensweisen, Vereinbarungen des Aktionsprogramms Pflege Thema Vorgehensweise Vereinbarungen Forum Pflege 2025 Kooperationsveranstaltung der Stadt Karlsruhe und des Pflegebündnisses der Technologieregion Karlsruhe. Nächster Bericht in der Sitzung des Arbeitsausschusses Ältere Generation am 19.09.2024. Kampagne zu Präventionsangebo- ten mit Einbindung der Kassen Im April 2024 fand die Aktionswoche „Gesund im Quar- tier“ des Seniorenbüros/Stadtteilkoordination statt. Die Präventiven Hausbesuche sind ein fortlaufendes Präventi- onsangebot. Thema bleibt weiterhin im Arbeitsausschuss Ältere Gene- ration. Weitere Akteurinnen und Akteure müssen akti- viert werden. Idee: Thema in World Games einbinden. Wohnraum für Fachkräfte Die Bedarfsermittlung „Wohnraum für Fachkräfte“ wird kontinuierlich fortgesetzt. Bei Bedarf können Träger Kon- takt mit dem Fachbereichsleiter Soziales und Teilhabe der Sozial- und Jugendbehörde aufnehmen. Kooperation mit der Arbeitsagen- tur – Intensivierung und Versteti- gung Arbeitsagentur wird in den Arbeitsausschuss Ältere Ge- neration im November 2024 eingeladen. Altersarmut, Auswirkungen auf Teilhabechancen (Karlsruher Pass, Nutzung durch Ältere) Das Thema wird im Arbeitsausschuss Ältere Generation erneut aufgegriffen. Berufsbegleitende Umstände, Ver- einbarkeit von Familie/Leben (er- weiterter Familienbegriff) und Be- ruf Das Pflegebündnis Technologieregion Karlsruhe diskutiert dieses Thema in seinen Gremien. Rückbericht durch Vor- stand im Arbeitsausschuss Ältere Generation. Gesamtübersicht Mittagstische Seniorenbüro erarbeitet Übersicht für Internetseite. Schnittstelle zwischen Pflege und Notfallversorgung (Versorgung durch Hausärzte in Pflegeheimen) Januar 2024 – Jährliches Austauschtreffen zwischen Ärz- teschaft, Heimaufsicht, Gesundheitsamt, Pflegeheimen und Rettungswesen zum Thema 6 | Aktionsprogramm Pflege Kooperationen mit Wohnungsbau- gesellschaften Zusammengefasst zum Cluster „Wohnungsbaugesell- schaften“. In einem ersten Schritt werden Vertreter*innen von Volkswohnung (im Folgenden: VoWo) und Familienheim eingeladen – Terminierung 19.09.2024. In einem zweiten Schritt werden weitere Wohnungsbau- gesellschaften einbezogen. Laufendes Programm - Information zur Wohnwerkstatt (Kooperationsprojekt vom Seniorenbüro/Stadtteilkoordi- nation) Thema fortlaufend. Austausch mit VoWo und Fami- lienheim (weitere Wohnungsbau- gesellschaften) und AÄG zu den Themen preisgebundener Woh- nungstausch, barrierefreies Woh- nen, serielles Bauen Wohngemeinschaften, Wohnge- nossenschaften, Mietsyndikate, begleitete Wohngemeinschaften (Wohnen für Hilfe – Förderrichtli- nie anpassen: Öffnung für andere Personengruppen) Stadtteilvernetzung/Arbeit als Bei- trag zur Versorgung im Stadtteil Zusammengefasst zum Cluster „Soziale Quartierentwick- lung“ Umsetzung der Themen erfolgt im laufenden Prozess der Sozialen Quartiersentwicklung. Dezentrale Angebote (z.B. Pflege- stützpunkt in Stadtteilen/Quar- tiersprojekte) Soziale Netzwerke im Quartier (Ehrenamt und Soziale Quartiers- entwicklung) Netzwerk Demenz 1. Halbjahr 2024 – Faltblatt Netzwerk Demenz – Infor- mationen werden fortlaufend aktualisiert Im Netzwerk entwickeln sich die Angebote und Koopera- tionen gut. Stadträtinnen und Stadträte bringen das Thema Men- schen mit Demenz in den Aufsichtsrat des Städtischen Klinikums ein. Zugewanderte als Fachkräfte im Gesundheitswesen Es gibt die Arbeitsgruppe „Zugewanderte als Fachkräfte im Gesundheitswesen“ des Büros für Integration, welche im April 2024 ein Positionspapier erarbeitet hat. Dieses ist im nächsten Schritt in den Integrationsausschuss ein- zubringen. Das Pflegebündnis Technologieregion Karls- ruhe ist in der Arbeitsgruppe beteiligt. Innovative Pflege als Versorgung- perspektive Erfolgt im laufenden Prozess der Umsetzung. Ausbau Kurzzeitpflege (KZP) – ist in Realisierung – Überprüfen, ob Angebot greift und Krankenhäu- ser entlastet werden. Kurzeitpflege bleibt Thema im Arbeitsausschuss Ältere Generation. 5. Ausblick Das Aktionsprogramm Pflege entstand aus intensiven Diskussionen im Arbeitsausschuss Ältere Generation, in denen der Bedarf nach einer umfassenderen Strategie und erweiterten Handlungsoptionen für kommunale Strukturen deutlich wurde. Obwohl die Einflussmöglichkeiten der Kommune in diesem Bereich begrenzt sind, war es Ziel, alle möglichen Ansätze zu identifizieren, um das Älterwerden in Karlsruhe aktiv zu gestalten und zu verbessern. Auf Grundlage der Anregungen aus dem Gremium, insbesondere aus der Politik, wurde der Fokus auf das Set- zen klarer Prioritäten und die Ausschöpfung aller verfügbaren Mittel gelegt. Dieses Thema wird in den Sozial- und Jugendbehörde | 7 kommenden Jahren von großer Bedeutung für die Stadt sein. Daher war es wichtig, eine Arbeitsmethode zu ent- wickeln, die das Thema in den Mittelpunkt rückt und höchste Priorität in der kommunalen Agenda einnimmt. Der Arbeitsausschuss Ältere Generation der Stadt Karlsruhe erarbeitet auch zukünftig auf der Basis des Pflege- Monitors und des Aktionsprogramms Pflege gemeinsame Vorgehensweisen und Kooperationen, eruiert Hand- lungsfelder und entwickelt Maßnahmen, verfolgt die Umsetzung und diskutiert die Ergebnisse. Dies alles mit dem Ziel, die Versorgungssituation der älteren Generation in der Stadt Karlsruhe zukunftsfähig zu gestalten. Impressum Stadt Karlsruhe Sozial- und Jugendbehörde Layout: Vorreiter Druck: Rathausdruckerei, Recyclingpapier Stand: August 2024