Überprüfung kurzfristig umsetzbarer Verbesserungsmöglichkeiten für die Wegebeziehung des Fußverkehrs in und um die Gritznerstraße

Vorlage: 2024/0698
Art: Antrag
Datum: 19.06.2024
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtamt Durlach
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 11.09.2024

    TOP: 7

    Rolle: Behandlung

    Ergebnis: verwiesen in Fachausschuss

Zusätzliche Dateien

  • Antrag Überprüfung Verbesserungsmöglichkeiten Wegebeziehung Gritznerstraße
    Extrahierter Text

    Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/0698 Eingang: 19.06.2024 Überprüfung kurzfristig umsetzbarer Verbesserungsmöglichkeiten für die Wegebeziehung des Fußverkehrs in und um die Gritznerstraße B ́90/DIE GRÜNEN-OR-Fraktion Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ortschaftsrat Durlach 11.09.2024 7 Ö Behandlung Das Areal um die Post in der Durlacher Gritznerstraße ist außerordentlich stark frequentiert. Neben der Post selbst sind mehrere Zahnärzte, Kinderärzte, Hausärzte, städtische Einrichtungen und Gastronomiebetriebe in unmittelbarer Umgebung zu finden. Ein großer Teil des Verkehrsaufkommens besteht aus Fußverkehr. Das Areal ist zudem stark von Umfahrungsverkehr des Durlacher Stachus- Kreuzungsbereiches belastet; während es im Falle des Fahrradverkehrs sinnvoll erscheint, diesen zu akzeptieren, bringt der Autoverkehr viele Nachteile in dieses Areal. Der Radverkehr weicht hauptsächlich deswegen auf die Gritznerstraße aus, weil er für den Kreuzungsbereich am Durlacher Stachus nur unzureichend berücksichtigt wurde (Aufstellflächen an Ampeln, Fahrradwege). Aktuell bestehen mehrere unklare, unsichere oder nachteilige Wegebeziehungen, insbesondere für den Fußverkehr. Das Tolerieren von Parken entlang des Ost-West Abschnitts der Gritznerstraße (Nord- und Südseite) ist der Übersichtlichkeit abträglich, das Parken auf der Südseite führt zu regelmäßigen Auffahrunfällen zwischen Autos (bei niedrigen Geschwindigkeiten) und unangenehmen Situationen für alle Verkehrsteilnehmer. Das aufgesetzte Parken auf der Nordseite lässt nur eine unakzeptabel schmale Gehwegbreite für den Fußverkehr. Ein Modalfilter in der 90°-Kehre der Gritznerstraße (auf Höhe der Altglas-Container) sowie mittig auf dem Parkplatz vor der Post könnte das Areal beruhigen und deutlich sicherer und attraktiver machen. Unter einem Modalfilter versteht man eine Sperre, die nur bestimmte Verkehrsarten zulässt und andere verhindert. Am häufigsten sind dabei Poller oder mit Stauden oder Bäumen bepflanzte Kübel: zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt man vorbei, mit breiteren Fahrzeugen wie Autos oder LKW jedoch nicht. Einige Beispiele für mangelhafte Wegebeziehungen für den Fußverkehr sind: - Keine Querungsmöglichkeit der Gritznerstraße südlich der Post für Fußverkehr zwischen Post und An der Raumfabrik (aufgesetztes Parken verengt den Bürgersteig zusätzlich, es gibt keine Lücken zu Queren, Menschen treten unvermittelt zwischen den parkenden Autos auf die Fahrbahn). - Querungsmöglichkeit von der Post kommend Richtung Kanzlerstraße ist nicht barrierefrei (auf der westlichen Seite abgesenkter Bordstein, auf der östlichen Seite mehrere Treppenstufen) - Unklarer Ort für die Fußverkehr-Querung nördlich der Post über die Gritznerstraße u.a. wegen der im 45° Winkel parkenden Fahrzeuge - Unübersichtliche Querung der Straße An der Raumfabrik im Kreuzungsbereich mit der Gritzners- traße aufgrund der im Straßenraum parkenden Fahrzeuge auf der südlichen Seite der Gritznerstraße. Ein offen gestalteter Kreuzungsbereich frei von abgestellten Fahrzeugen würde die Situation für alle Beteiligte verbessern. – 2 – Wir beantragen • eine Überprüfung der aktuellen Wegebeziehungen des Fußverkehrs und • eine Ableitung von kurzfristig umsetzbaren Verbesserungsmöglichkeiten sowie • die zeitnahe Umsetzung dieser Verbesserungsmöglichkeiten. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, das aufgesetzte Parken im Bereich dieser sehr stark frequentierten Gehwege abzuschaffen. unterzeichnet von: Johannes Ruf und die Fraktion B90/Die Grünen im OR Durlach

  • Stellungnahme Überprüfung Verbesserungsmöglichkeiten Wegebeziehung Gritznerstraße
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/0698 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: StPlA Überprüfung kurzfristig umsetzbarer Verbesserungsmöglichkeiten für die Wegebeziehung des Fußverkehrs in und um die Gritznerstraße B ́90/DIE GRÜNEN-OR-Fraktion Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Ortschaftsrat Durlach 11.09.2024 7 Ö Behandlung Kurzfassung Das Areal an der Post in der Durlacher Gritznerstraße ist bereits Teil des Sanierungsgebietes „Durlach Stadteingang“. Im Zusammenhang mit dem Sanierungsgebiet hat die Stadtverwaltung bereits ein Konzept für den „Postplatz“ entwickelt. Aktuell wird dieses nochmals aktualisiert, wobei auch die Belange des Fußverkehrs einbezogen werden. Sobald die Planungen abgeschlossen sind, ist eine zeitnahe Umsetzung angedacht, hängt jedoch noch von weiteren Faktoren ab. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Das Areal an der Post in Durlach zwischen der Gritzner- und Herzogstraße ist Bestandteil des Sanierungsgebietes „Stadteingang Durlach“. Bereits in der Vergangenheit wurde ein Konzept zur Umgestaltung des „Postplatz“ entwickelt. Dieses ist mit der Ortsverwaltung Durlach abgestimmt und wurde dem Ortschaftsrat bereits vorgestellt. Kleinere Maßnahmen wurden daraus bereits umgesetzt, ein größerer Umbau ist dann im Zusammenhang mit dem Sanierungsgebiet vorgesehen. Da sich seitdem noch einzelne Gegebenheiten geändert haben, wird das Konzept aktuell nochmals überarbeitet. Dabei werden auch verstärkt die Belange des Fußverkehrs einbezogen. Dies betrifft neben den „Postplatz“ auch die angrenzenden Straßenräume. Konkret sieht die Planung mehr Aufenthaltsflächen auf dem Platz, Begrünung, eine verbesserte Zugänglichkeit für den Fußverkehr und eine Neuordnung der Parkplätze vor. Alle Maßnahmen sind mit dem geplanten Verkehrskonzept Durlach kompatibel. Sobald die Planungen abgeschlossen sind, wird das Konzept erneut dem Ortschaftsrat vorgestellt. Anschließend ist eine zeitnahe Umsetzung der Planung angedacht. Diese hängt jedoch noch von weiteren Faktoren ab, wie der Finanzierbarkeit, den Kapazitäten für die bauliche Vorbereitung und Abwicklung sowie der Umsetzung von Maßnahmen älterer Sanierungsgebiete mit auslaufenden Sanierungslaufzeiten. Die aktuelle Situation vor Ort wird nochmals überprüft, dies betrifft auch kurzfristig umsetzbare Maßnahmen. Erste Kleinmaßnahmen aus dem Konzept wurden bereits vor einiger Zeit umgesetzt. Änderungen an der Infrastruktur sind nicht kurzfristig umsetzbar.