Umgestaltung Tullastraße

Vorlage: 2024/0509
Art: Informationsvorlage
Datum: 13.05.2024
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtplanungsamt
Erwähnte Stadtteile: Oststadt

Beratungen

  • Planungsausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 12.09.2024

    TOP: 3

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Skizze Tullastraße
    Extrahierter Text

    Datei:_G:\StplA\#_Daten\Bereich V\Z-Internes\07_alt\J_Friese\99 Sonstige\27 Tullastraße\01 CAD\2022-04-13 Tullastraße.dwg STADT KARLSRUHE Stadtplanungsamt Maßstab GezeichnetProjektleitungBereichsleitungAmtsleitung GeändertPlotdatum 06.06.2024 Verkehr Tullastraße Vorabzug 1:2000 06.06.2024 Janick FrieseJanick FrieseUlrich Wagner Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner

  • Informationsvorlage
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/0509 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: Stadtplanungsamt Umgestaltung Tullastraße Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Planungsausschuss 12.09.2024 3 Ö Dez. 6, StplA Kurzfassung Auf der Tullastraße gab es bis vor einigen Jahren kein Angebot für den Radverkehr. Im Zuge des Umbaus der drei Straßenbahnhaltestellen im Jahr 2018 wurden in diesen Straßenabschnitten Schutzstreifen für den Radverkehr markiert. Nun folgen die noch fehlenden Abschnitte der Tullastraße, um ein durchgängiges Radverkehrsangebot zu ermöglichen. Im Zuge dessen werden die Straßenabschnitte überplant, das Parken neu geordnet und neue Bäume gepflanzt. Die alte Haltestelle an der Rintheimer Straße wird zurückgebaut und der Knotenpunkt angepasst. Der Planungsausschuss nimmt die vorgestellte Planung zu Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☒ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☒ positiv ☒ negativ ☐ geringfügig ☒ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: Mobilität Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Herleitung Die Tullastraße ist eine wichtige Nord-Süd Achse des Radverkehrs durch die Oststadt. Sie verbindet die beiden Radverkehrshauptachsen Haid-und-Neu-Straße und Durlacher Allee. Bis zum Jahr 2018 gab es auf der Tullastraße kein Radverkehrsangebot. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h wurde der Radverkehr im Mischverkehr geführt. Im Zuge des Um- und Neubaus der drei Straßenbahnhaltestellen entlang der Tullastraße wurden in den umstrukturierten Straßenabschnitten Schutzstreifen für den Radverkehr markiert. Um eine einheitliche Radverkehrsinfrastruktur auf der Tullastraße zu ermöglichen, werden nun die noch fehlenden Abschnitte Gerwig- bis Schückstraße und Strieder- bis Jordanstraße umgestaltet und mit Fahrrad-Schutzstreifen markiert. In diesem Zusammenhang wird der Straßenraum inklusive Parken und Grünflächen umgestaltet. Da es sich bei der Maßnahme um die Fortführung einer bestehenden Planung handelt, wurde hierfür eine Informationsvorlage gewählt Planung Abschnitt zwischen Gerwig- und Schückstraße: Auf den Fahrbahnen werden 1,5 m breite Schutzstreifen markiert, für den Kfz-Verkehr verbleibt eine Fahrbahn von 3,0 m Breite. Zum Parken sind Sicherheitstrennstreifen von 0,5 m vorgesehen. Im östlichen Seitenraum wird ein Parkstreifen von 2,0 m Breite angelegt, für den Fußverkehr verbleibt ein Gehweg von ca. 2,0 m Breite. Im westlichen Seitenraum können aufgrund vieler Einfahrten keine Parkplätze errichtet werden. Dort ist eine Ladezone vorgesehen. Solange der im Bereich Tullastraße 72 eingerichtete gültige personenbezogene Behindertenstellplatz besteht, dient die Fläche weiter dieser Funktion, im Anschluss daran als Ladezone. Für den Fußverkehr steht ein Gehweg mit 2,5 m Breite zur Verfügung. Im gesamten Abschnitt sind die vorhandenen Bäume in schlechtem Zustand und müssen ersetzt werden. Die Grünflächen werden geringfügig umstrukturiert, um neue Bäume pflanzen zu können. Strieder- bis Rintheimer Straße: Auf den Fahrbahnen werden 1,4 bis 1,5 m breite Schutzstreifen markiert, für den Kfz-Verkehr verbleibt eine Fahrbahn von 3,0 m Breite. Zum Parken sind Sicherheitstrennstreifen von 0,5 m vorgesehen. Im östlichen Seitenraum wird ein Parkstreifen von 2,0 m Breite sowie Grünflächen angelegt. Für den Fußverkehr ist ein Gehweg mit durchgängig 2,5 m Breite vorhanden. Im westlichen Seitenraum wird eine Ladezone für zwei PKW eingerichtet. Für den Fußverkehr ist ein Gehweg mit 2,5 m Breite vorgesehen (an Ladezone 1,75 m). Zwischen Gehweg und Fahrbahn wird eine neue Grünfläche mit Bäumen errichtet. Knotenpunkt Rintheimer- Tullastraße/Rintheimer Straße: Der Knotenpunkt kann umgestaltet werden, da die im Norden liegende ehemalige Straßenbahnhaltestelle nicht mehr benötigt wird. Die südliche Zufahrt wird auf einen Fahrstreifen reduziert und mit einem ARAS versehen. In der westlichen Zufahrt wird die Querungsinsel für zu Fuß Gehende angepasst und verlängert. In der nördlichen Zufahrt wird die ehemalige Haltestelle zurückgebaut. Dies ermöglicht neue Grünflächen im Westen und Osten der Fahrbahn. Zusätzlich können für den Fußverkehr breite Gehwege angelegt werden. Für den Radverkehr werden Schutzstreifen mit 1,5 m Breite markiert, der Kfz-Verkehr erhält Fahrstreifen mit 3,0 m Breite. Aus Norden kommend sind weiterhin zwei Fahrstreifen vorgesehen (Geradeaus + Rechts und Links). Dies ist notwendig, da die Anzahl der Links Abbiegenden hier ein separates Angebot erfordert. Zusätzlich kann so bei Straßenbahnverkehr auf dem Knotenpunkt der Geradeaus + Rechts Verkehr weiterfließen. Rintheimer- bis Jordanstraße: In diesem Abschnitt werden neben dem Rückbau der Haltestelle nur kleinere Anpassungen vorgenommen. Für den Radverkehr werden Schutzstreifen mit 1,4 bis 1,5 m Breite markiert, der Kfz-Verkehr erhält Fahrstreifen mit 3,0 m Breite. Die bestehenden Schrägparkplätze werden auf die erforderlichen – 3 – Längen vergrößert, ein Sicherheitstrennstreifen von 0,75 m wird eingerichtet. Für den Fußverkehr steht auf beiden Seiten ein Gehweg von 2,5 m Breite zur Verfügung. (Ausnahme Ostseite entlang der Parkplätze) Auswirkungen Parken und Bäume Aufgrund der Umstrukturierung der Abschnitte südlich der Rintheimer Straße kann zukünftig nicht mehr auf der Fahrbahn geparkt werden. Dabei entfallen ca. 25 Parkmöglichkeiten. Als Ersatz werden bauliche Parkplätze und Ladezonen errichtet. Dadurch entstehen 14 Langzeit- und drei Kurzzeitparkplätze (Ladezonen). Im Bereich nördlich der Rintheimer Straße müssen vereinzelte Schrägparkplätze umstrukturiert werden, wodurch einzelne Parkmöglichkeiten entfallen. Im Zuge des Umbaus des Straßenraumes werden auch sanierungsbedürftige Leitungen im Untergrund erneuert. Dies ermöglicht eine Neuordnung der Leitungen, wodurch an mehreren Stellen neue Bäume gepflanzt werden können. Die genaue Anzahl und Standorte der Bäume können erst im Laufe der Ausführungsplanung festgelegt werden. Im Bestand gibt es im Abschnitt Strieder- bis Rintheimer Straße bisher keine Grünflächen. Kosten Die Kosten für die Maßnahme werden auf 2.700.000 € – 3.100.000 € geschätzt. Bisher sind lediglich die Kosten bis zur Leistungsphase 3 über das Planungskonto 7.661999.700 abgedeckt. Die darüberhinausgehenden Kosten der Maßnahmen sind bisher nicht im Haushalt enthalten. Eine Kenntnisnahme dieser Informationsvorlage steht in keinem Zusammenhang mit der zeitlichen Realisierung des Projektes. Die Maßnahme ist im Rahmen des gesamtstädtischen Investitionsmanagements zu diskutieren und priorisieren. Abstimmung Die Maßnahme wurde vorab mit den Leitungsträgern, dem GBA und den VBK abgestimmt. Der Bürgerverein Oststadt wurde über die Maßnahme informiert. Anhang: Lageplan Tullastraße