Nachhaltige Modernisierung städtischer Gebäude – Strategie der Teilmaßnahmen

Vorlage: 2024/0483
Art: Informationsvorlage
Datum: 02.05.2024
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft
Erwähnte Stadtteile: Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Grünwinkel, Hagsfeld, Hohenwettersbach, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Oberreut, Oststadt, Palmbach, Rintheim, Rüppurr, Stupferich, Südstadt, Südweststadt, Waldstadt, Wolfartsweier

Beratungen

  • Bauausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 06.06.2024

    TOP: 3

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Anlage 1 Energiebericht 2018-2021
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Energiebericht 2021 Fortschreibung 2018 bis 2021 Impressum Stadt Karlsruhe Dezernat 6 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Redaktion: Bereich Energiemanagement Titelbild: Dachgarten, Hauptfeuerwache © Bauder Layout: C. Streeck | Presse- und Informationsamt Druck: Städtische Rathausdruckerei gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier. Stand: Karlsruhe, März 2024 Energiebericht 2021 Fortschreibung 2018 bis 2021 Vorwort Mehr Komfort bei geringerem Energieverbrauch und noch weniger CO 2 -Emissionen. Dieses Versprechen steckt hinter praktisch jeder baulichen Maßnahme der kommunalen Bauunterhaltung und des Hochbaus. Was zunächst schwer vereinbar scheint, zeigt sich im Rückblick von nun über 20 Jahren kommunalen Energiemanagements als Erfolgsgeschichte zu Gunsten der Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude, der Betriebskosten und der hohen Klimaschutzziele. Seit Beginn der Aufzeichnungen zum Wärmeverbrauch städtischer Gebäude in Karlsruhe im Jahr 1990 sinken die Wärmeverbräuche kontinuierlich um jährlich einen Prozentpunkt. Die damit verbundenen schädlichen CO 2 -Emissionen sogar um jährlich fast zwei Prozentpunkte. Nach einem Anstieg des Stromverbrauchs bis 2010 wurde das Verbrauchswachstum in eine Reduktion umgekehrt. Seit 2010 sinkt der Stromverbrauch jährlich um über zweieinhalb Prozentpunkte und die damit verbundenen CO 2 -Emissionen um über drei Prozentpunkte. Im aktuellen Klimaschutzkonzept 2030 verpflichtet sich die Stadtverwaltung mit einem Zwischenziel ihre CO 2 -Emissionen im Vergleich zu 2010 im Jahr 2030 um 58 Prozentpunkte reduziert zu haben. Dies erfordert für das Berichtsjahr 2021 eine Reduktion von 31,9 Prozentpunkten im Vergleich zu 2010. In den hier bilanzierten städtischen Gebäuden konnten die Klimaschutzziele bislang übererfüllt werden. Statt 31,9 Prozentpunkte CO 2 -Reduktion wurden beim Wärmebezug 36,6 Prozentpunkte erreicht und beim Strom 35,6 Prozentpunkte. Das ist eine sehr gute Bilanz, hinter der zahlreiche Maßnahmen eines großen städtischen Teams stehen. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Für die kommenden Jahre sehen wir weiteren Bedarf, die Klimaschutzmaßnahmen effektiv zu unterstützen. Die berühmten tiefhängenden Früchte sind fast vollständig geerntet und es muss nun höher gegriffen werden, um weitere Fortschritte zu erzielen. Um den aktuell gesunkenen Möglichkeiten zur Investition zu entsprechen, verlagert die Verwaltung für die erforderliche Zeit Ihre Aktivitäten auf kleinere Einzelmaßnahmen mit höchster Effektivität zur CO 2 -Emissionsminderung: Umstellung restlicher Wärmeerzeuger weg von Erdgas und Heizöl, massiver Ausbau der Stromerzeugung durch Photovoltaik, Austausch von Fenstern und weiteres Nachdämmen von Deckenflächen zwischen Warm- und Kaltbereichen. Die Transformation der bereits recht klimafreundlichen Fernwärme in Karlsruhe zu einer klimaneutralen Wärmequelle durch die Stadtwerke Karlsruhe ist ein sehr wesentliches Element der weiteren Entwicklung. Der Anteil der Fernwärme am Energiebezug städtischer Gebäude wurde auf über 61 Prozent gesteigert. Jedes Gramm weniger CO 2 - Emissionen pro Kilowattstunde Fernwärme spart in städtischen Gebäuden jährlich rund 50 Tonnen Gesamtausstoß. Trotz lokaler Erfolge in Deutschland und der ganzen Welt werden die Auswirkungen der Klimakrise schon erlebbar – gerade auch in Karlsruhe mit seiner Lage am Oberrhein. Deshalb müssen wir im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger den verstärkten Klimaschutzmaßnahmen auch weitere und mehr wirksamere Maßnahmen zur Klimaanpassung zur Seite stellen. Neben dem Schutz vor extremen Niederschlägen benötigen unsere Stadt und damit auch die städtischen Gebäude den Schutz vor steigenden sommerlichen Hitzebelastungen. Die weitere Begrünung von Flachdächern und Fassaden, der Ausbau des äußeren Sonnenschutzes und eine Nachtauskühlung durch gezieltes Lüften sind beispielhafte und wirksame Ansätze. Klimaschutz und Klimaanpassung in städtischen Gebäuden sind kein Selbstzweck. Sie bewahren die Lebensgrundlagen unserer und nachfolgender Generationen und erhalten unsere Stadt Karlsruhe als lebenswerten Ort. Daniel Fluhrer Bürgermeister 6 | Energiebericht 2021 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung .................................................................................................................................. 8 1.1 Vorbemerkung ....................................................................................................................................................................................... 10 1.2 Beschlusslage des Gemeinderates – gesetzte Ziele ............................................................................................................................. 11 Klimaschutzkonzept / Klimaschutzstrategie ......................................................................................................................... 11 European Energy Award® .................................................................................................................................................. 11 Leitlinie Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen ............................................................................................................... 11 1.3 Kurzfassung ........................................................................................................................................................................................... 13 Wärme .............................................................................................................................................................................. 13 Strom ................................................................................................................................................................................ 15 Öko-Strombezug der Stadt Karlsruhe – Einfluss auf die lokale CO 2 -Bilanz ............................................................................ 16 Interkommunaler Vergleich Wärme und Strom ................................................................................................................... 17 Wasser .............................................................................................................................................................................. 18 2. Aktivitäten im Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft ....................................................... 20 2.1 Ausgaben für Bauunterhaltung und Bewirtschaftung ......................................................................................................................... 21 2.2 EinSparProjekte in Karlsruhe ................................................................................................................................................................ 23 2.3 Beispiel: Hauptfeuerwache ................................................................................................................................................................... 26 2.4 Beispiel: Erweiterung Draisschule ........................................................................................................................................................ 28 2.5 Beispiel: Kita Egon Eiermann Allee ...................................................................................................................................................... 30 2.6 Beispiel: Lina Radke Halle ..................................................................................................................................................................... 32 2.7 Beispiel: Neubau Erweiterung Bau A + Bau C Augustenburgschule Schlossschule Grötzingen ......................................................... 34 2.8 Beispiel: Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen, Modernisierung Schlossschule ............................................................... 36 3. Statistiken der Medienverbräuche ........................................................................................... 38 3.1 Wärmeenergie ....................................................................................................................................................................................... 40 3.1.1 Wärmeverbrauchsstruktur nach Nutzungsart.............................................................................................................. 44 Verwaltungsgebäude, Teil 1 ........................................................................................................................................... 45 Verwaltungsgebäude, Teil 2 ........................................................................................................................................... 46 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 ...................................................................................................... 47 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 ...................................................................................................... 48 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 ...................................................................................................... 49 Realschulen ................................................................................................................................................................... 50 Gymnasien .................................................................................................................................................................... 51 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren .................................................................................................... 52 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen ....................................................................................... 53 Musikschulen ................................................................................................................................................................ 54 Schulturnhallen, Teil 1 ................................................................................................................................................... 55 Schulturnhallen, Teil 2 ................................................................................................................................................... 56 Sport- und Veranstaltungshallen .................................................................................................................................... 57 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 .............................................................................................................. 58 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 .............................................................................................................. 59 Jugendheime und Beratungsstellen ................................................................................................................................ 60 Wohnungslosenunterkünfte ........................................................................................................................................... 61 Bestattungswesen .......................................................................................................................................................... 62 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks ....................................................................................................................... 63 Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz ................................................................................................................... 64 Sonstige Gebäude ......................................................................................................................................................... 65 3.2 Strom ..................................................................................................................................................................................................... 66 3.2.1 Stromverbrauchsstruktur nach Nutzungsart ............................................................................................................... 68 Verwaltungsgebäude, Teil 1 ........................................................................................................................................... 69 Verwaltungsgebäude, Teil 2 ........................................................................................................................................... 70 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 ...................................................................................................... 71 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 ...................................................................................................... 72 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 ...................................................................................................... 73 Realschulen ................................................................................................................................................................... 74 Gymnasien .................................................................................................................................................................... 75 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren .................................................................................................... 76 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen ....................................................................................... 77 Musikschulen ................................................................................................................................................................ 78 Schulturnhallen, Teil 1 ................................................................................................................................................... 79 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 7 Schulturnhallen, Teil 2 ................................................................................................................................................... 80 Sport- und Veranstaltungshallen .................................................................................................................................... 81 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 .............................................................................................................. 82 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 .............................................................................................................. 83 Jugendheime und Beratungsstellen ................................................................................................................................ 84 Wohnungslosenunterkünfte ........................................................................................................................................... 85 Bestattungswesen .......................................................................................................................................................... 86 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks ....................................................................................................................... 87 3.3 Wasser ................................................................................................................................................................................................... 90 3.3.1 Wasserverbrauchsstruktur nach Nutzungsart .............................................................................................................. 92 Verwaltungsgebäude, Teil 1 ........................................................................................................................................... 93 Verwaltungsgebäude, Teil 2 ........................................................................................................................................... 94 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 ...................................................................................................... 95 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 ...................................................................................................... 96 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 ...................................................................................................... 97 Realschulen ................................................................................................................................................................... 98 Gymnasien .................................................................................................................................................................... 99 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren .................................................................................................. 100 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen ..................................................................................... 101 Musikschulen .............................................................................................................................................................. 102 Schulturnhallen, Teil 1 ................................................................................................................................................. 103 Schulturnhallen, Teil 2 ................................................................................................................................................. 104 Sport- und Veranstaltungshallen .................................................................................................................................. 105 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 ............................................................................................................ 106 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 ............................................................................................................ 107 Jugendheime und Beratungsstellen .............................................................................................................................. 108 Wohnungslosenunterkünfte ......................................................................................................................................... 109 Bestattungswesen ........................................................................................................................................................ 110 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks ..................................................................................................................... 111 Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz ................................................................................................................. 112 Sonstige Gebäude ....................................................................................................................................................... 113 3.4 Schwimmbäder .................................................................................................................................................................................... 114 3.4.1 Wärme ................................................................................................................................................................... 114 Hallenbäder ................................................................................................................................................................. 116 Freibäder ..................................................................................................................................................................... 117 3.4.2 Strom ..................................................................................................................................................................... 118 Hallenbäder ................................................................................................................................................................. 120 Freibäder ..................................................................................................................................................................... 121 3.4.3 Wasser .................................................................................................................................................................... 122 Hallenbäder ................................................................................................................................................................. 124 Freibäder ..................................................................................................................................................................... 125 4. Schlussfolgerungen ............................................................................................................... 127 4.1 Einsparziele.......................................................................................................................................................................................... 128 4.2 Ausblick auf die kommenden Jahre .................................................................................................................................................... 130 8 | Energiebericht 2021 1. Einführung Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 9 10 | Energiebericht 2021 1.1 Vorbemerkung Der vorliegende Energiebericht stellt die Fortschreibung für die Jahre 2018 bis 2021 dar. Er gibt den Energie- und Wasserverbrauch, die Kosten und die Schadstoffemissionen für den Berichtszeitraum an und zeigt deren zeitliche Entwicklung für die über 200 energetisch intensiv überwachten Areale der Stadt Karlsruhe. Neben der Darstellung des Ist-Zustandes ergänzen beispielhafte Beschreibungen aus dem Neubau- und dem Sanierungsbereich sowie ein Ausblick auf die weitere Entwicklung diesen Bericht. Es erfolgt eine getrennte Betrachtung des Wärme-, Strom- und Wasserverbrauchs. Die Bezugsbasis für die Datenaus- wertung ist das Jahr 1979 für die Wärmeenergie und das Jahr 1993 für die elektrische Energie. Der Wasserverbrauch wird auf das Jahr 2008 bezogen. Für die Betrachtung von Einsparzielen wird als Bezugsjahr das Jahr 1990 verwendet, da dieses Jahr auch Basis für nationale und internationale Klimaschutzziele ist. Im Laufe der Jahre kommen in der Verbrauchsüberwachung Liegenschaften hinzu oder fallen weg. Um eine Vergleichbarkeit der Daten zu gewährleisten, wird als Bezugsgröße der Energieverbrauch pro Quadratmeter beheizte oder gekühlte Nettoraumfläche (im Weiteren als Energiebezugsfläche benannt) und Jahr [kWh/(m 2 a)] verwendet. Um die Entwicklung des Energie- und Wasserverbrauchs über die Jahre miteinander vergleichen zu können, wird der tatsächliche Verbrauch entsprechend dem Verfahren der VDI 3807 zeit- und witterungsbereinigt. Die Witterungsbereinigung dient dazu, den jeweils unterschiedlichen absoluten Verbrauch, der aufgrund der jährlichen Temperaturschwankungen entsteht, auf ein langjähriges Mittel zu normieren. Die Normierung erfolgt, wie in den Vorjahren auf den bisher für bundesweite Vergleiche verwendeten Standort Würzburg. Auf Basis der ermittelten Kennwerte kann die zeitliche Entwicklung und die Höhe des Energie- und Wasserverbrauchs einer Liegenschaft bewertet und gleichartige Gebäude miteinander verglichen werden. Die CO 2 -Bilanzen werden auf Basis des absoluten Energieverbrauchs erstellt. Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 11 1.2 Beschlusslage des Gemeinderates – gesetzte Ziele Klimaschutzkonzept / Klimaschutzstrategie Im April 2020 hat der Gemeinderat beschlossen, entsprechend der aktuellen Gesetzeslage in Baden- Württemberg, die CO 2 -Emissionen so weit zu reduzieren, dass die Stadtverwaltung Karlsruhe bis 2040 klimaneutral wird. Das im Klimaschutzkonzept Karlsruhe formulierte Ziel (CO 2 -Reduktion um mindestens 58% gegenüber 2010) bleibt unverändert bestehen. Das beschlossene Maßnahmenkonzept bis 2030 wird entsprechend weiterverfolgt. Das Klimaschutzkonzept 2030 beinhaltet drei Ziele: ▪ Bis zum Jahr 2030 sollen die CO 2 -Emissionen im Stadtgebiet um mindestens 58% bezogen auf den Stand von 2010 abgesenkt werden. ▪ Die Stadtverwaltung soll bis spätestens zum Jahr 2040 klimaneutral (98% CO 2 Reduktion) sein. ▪ Für die angestrebte langfristige Klimaneutralität im Jahr 2040 wird zukünftig ein Zielwert von unter 0,5 tCO 2 pro Kopf und Jahr zugrunde gelegt. Das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft (HGW) hat sich selbstverpflichtet im Rahmen zweier Teilmaßnahmen die Klimaziele zu erreichen. Grundsatzbeschluss zur nachhaltigen Modernisierung städtischer Gebäude Januar 2021 (KSK E1.2) Die bisherige Praxis, durch Teilmaßnahmen in einzelnen Schritten die Klimaschutzziele zu erreichen, wird gemäß der Grundsatz- und Tranchenbeschlüsse 2020/1293 und 2021/0615 zu Gunsten ganzheitlicher energetischer Modernisierungen weiterentwickelt. Die Verwaltung wurde beauftragt die Modernisierungsmaßnahmen in den zukünftigen Doppelhaushalten im Wesentlichen ganzheitlich durchzuführen. Teilsanierungen sollen deutlich reduziert werden. Gezielter Photovoltaikausbau auf städtischen Dachflächen (KSK E1.3) Alle städtischen Gebäude sollen bei technischer Eignung so umfassend wie möglich mit PV-Anlagen ausgestattet werden. Dies gilt beim Neubau und bei der Modernisierung bestehender Gebäude obligatorisch. Die Verwaltung erarbeitet Modernisierungsstrategien, die sich an den Vorgaben des KSK30 und der Selbstverpflichtung „Klimaneutrale Kommune 2040“ orientieren. Das HGW wird für alle gebäudeverwaltenden Dienststellen die fachlichen Aspekte als verbindliche Vorgaben erarbeiten. European Energy Award® Der European Energy Award ist ein europaweites Programm zur externen Bewertung der Klimaschutzaktivitäten einer Kommune, an dem die Stadt Karlsruhe seit 2008 aktiv teilnimmt. Im letzten Audit im März 2023 konnte die Stadt erfolgreich mit knapp 78% der zu erreichenden Punkte zum vierten Mal mit dem Preis ausgezeichnet werden. Ausschlaggebend war dabei das Klimaschutzkonzept 2030, mit dem die Stadt Karlsruhe mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog die Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 anstrebt. Insgesamt werden durch das Auditierungsschema 80 Maßnahmen zum Klimaschutz aus den sechs Bereichen Entwicklungsplanung, kommunale Gebäude, Ver- und Entsorgung, Kommunikation, Mobilität und interne Organisation bewertet. Zusätzlich fließen Daten aus 14 Indikatoren in die Bewertung ein, die die Entwicklung der Klimaschutzaktivitäten der letzten Jahre dokumentieren. Mit 75% der zu erreichenden Punkte kann eine Gold-Zertifizierung beim European Energy Award angestrebt werden. Dieser Prozess wird zur Zeit von der Stadt Karlsruhe verfolgt und das Gold Audit wird im Laufe des Jahres 2024 stattfinden. Leitlinie Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen Am 17. November 2009 hat der Gemeinderat die „Leitlinie Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen“ beschlossen. Darin sind Anforderungen für Neubauten und Maßnahmen im Gebäudebestand formuliert, die sowohl die nachhaltige Reduzierung des Energieverbrauches als auch die Minimierung der Unterhaltskosten für die städtischen Gebäude zum Ziel hat. Die Kernaussagen der Leitlinie sind: Anforderungen für Neubauten Bei der Realisierung von Neubauten wird ein Heizwärmebedarf von ≤ 15 kWh/(m 2 a) und ein Primärenergiebedarf von ≤ 120 kWh/(m 2 a) angestrebt. Das entspricht dem Standard eines Passivhauses. Anforderungen für Maßnahmen im Gebäudebestand Maßnahmen im Gebäudebestand werden ebenfalls, soweit technisch sinnvoll und wirtschaftlich darstellbar, mit Passivhauskomponenten ausgeführt. Es werden die Bauteilkennwerte der jeweils gültigen Energieeinspar- verordnung um mindestens 30 Prozent hinsichtlich des Dämmvermögens übertroffen. Die Leitlinie ist ein fortzuschreibendes Arbeitsmittel, in dem bauliche und technische Standards für die Gebäude der Stadt Karlsruhe definiert sind, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Weiterhin fließen Erfahrungen aus der Begleitung bzw. Umsetzung früherer Projekte in diese Leitlinie mit ein. 12 | Energiebericht 2021 Die Vorgaben der Leitlinie sind sowohl für die internen Projektverantwortlichen als auch für die externen Auftragnehmerinnen und Auftragnehmer bindend. Abweichungen sind zu begründen. Als Ergänzung zum Teil 1 der Leitlinie Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen wurde der Bauausschuss am 2. Dezember 2011 über den Teil 2 „Anforderungen an Baukonstruktionen, Technische Anlagen, Bauteile und Komponenten“ informiert, der zustimmend zur Kenntnis genommen wurde. Am 1. Januar 2012 ist der Teil 2 der Leitlinie in Kraft getreten. Novellierung der Leitlinie Mit Beschluss vom 18. Dezember 2015 zur Novellierung der Leitlinie wurden mit Beginn des Jahres 2016 zusätzliche Anforderungen aufgenommen und redaktionelle Nacharbeiten umgesetzt, die der besseren Verständlichkeit dienen. Die zusätzlichen Anforderungen beziehen sich im Wesentlichen auf: ▪ die Verwendung von Fließbeton mit güteüberwachten Zuschlägen aus Recyclingbeton als Standard (RC-Beton) ▪ den weitgehenden Ausschluss von Schaumdämmstoffen (EPX, XPS, PUR, PIR) zum besseren sommerlichen Wärmeschutz der Gebäudehülle ▪ den Ausschluss von fungiziden und algiziden Ausrüstungen von Fassadenfarben zum vorbeugenden Gewässerschutz ▪ die Versorgung von Zapfstellen für Reinigungsbecken in der Regel ausschließlich mit Kaltwasser. Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 13 1.3 Kurzfassung Das städtische Energiemanagement im Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft unterstützt schon seit 1979 eine kontinuierliche Verringerung des Energie- und Wasser- verbrauchs in den öffentlichen Gebäuden. Damit trägt es in erheblichem Maße zur Reduktion der CO 2 -Emissionen und anderer Schadstoffe bei. Ein weiterer Nutzen ist die finanzielle Entlastung des städtischen Haushalts. Insgesamt beliefen sich die Energie- und Wasserkosten für die über 200 energetisch überwachten Areale im Jahr 2021 für Strom, Gas, Fernwärme, Heizöl, Holzhackschnitzel und Wasser auf circa 11 Millionen Euro. Wärme Der Anteil der Energieträger an der Wärmeversorgung teilte sich in 36 Prozent Erdgas, 62 Prozent Fernwärme, 1,7 Prozent Heizöl, 0,33 Prozent Holz, und 0,003 Prozent Heizstrom auf. Abbildung 1.3.1 zeigt die Entwicklung des witterungs- bereinigten Wärmeenergieverbrauchs und der Kosten bei der Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser von 1990 bis 2021. Die Energiestatistik für den Wärmeenergieverbrauch weist beim Vergleich der Verbrauchsentwicklung seit 1990 eine durchschnittliche Reduktion von ein bis zwei Prozent pro Jahr auf. Die spezifischen Kosten blieben im Mittel der letzten acht Jahre nahezu konstant. In den zurückliegenden Jahren ist es gelungen, durch Beratung, Informationsveranstaltungen, Schulungen, bauliche und technische Verbesserungen sowie den Bau moderner Anlagen den jährlichen spezifischen Wärmeenergieverbrauch, bezogen auf das Basisjahr 1979, um circa 50 Prozent zu senken. Durch die konsequente Umstellung eines großen Teils der Ölfeuerungen auf die umweltfreundlicheren Energieträger Erdgas, Fernwärme und Holzhackschnitzel sowie die Modernisierung veralteter Heizungsanlagen und Wärmedämmmaßnahmen an den öffentlichen Gebäuden konnte der jährliche spezifische CO 2 - Ausstoß – bezogen auf das Basisjahr 1979 – um circa 71 Prozent gesenkt werden. Basierend auf den spezifischen Verbräuchen, Kosten und CO 2 -Emissionen der Wärmeenergieversorgung des Jahres 1979 wurden im Zeitraum von 1979 bis 2021 erhebliche Einsparungen erzielt: In Summe stellen sie sich hochgerechnet wie folgt dar: Energieeinsparung: circa 255 Millionen Liter Heizöläquivalent Reduzierung der CO 2 -Emissionen: circa 703.000 Tonnen Kosteneinsparung: circa 64 Millionen Euro Abbildung 1.3.1: Entwicklung des witterungsbereinigten Verbrauchs und der Kosten bei der Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser von 1990 bis 2021. 5,0 5,5 5,6 5,1 4,7 4,4 5,7 5,0 5,0 5,0 5,7 5,9 6,1 6,1 6,4 6,7 7,4 7,6 8,7 10,0 9,5 8,9 9,0 10,1 7,9 8,9 8,2 9,3 8,6 8,9 7,6 9,5 21,5 20,7 21,3 21,3 20,9 20,9 21,1 19,6 20,3 20,0 20,1 19,7 19,7 19,7 18,5 18,3 17,5 16,9 16,8 16,7 16,0 16,5 15,2 15,3 14,3 14,0 14,4 13,9 14,8 13,9 13,8 14,1 0 4 8 12 16 20 24 0 4 8 12 16 20 24 19901991199219931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Wärmeenergiekosten Wärmeenergieverbrauch Jahr Wärmeenergieverbrauch in Litern Heizöläquivalent / (m 2 a) Wärmeenergiekosten in Euro / (m 2 a) 14 | Energiebericht 2021 Die Abbildung 1.3.2 zeigt die Entwicklung des spezifischen, witterungsbereinigten Wärmeenergieverbrauchs und die auf dem tatsächlichen Verbrauch basierenden CO 2 -Emissionen von 1990 bis 2021 für die energetisch überwachten Gebäude. Dabei ist zu beachten, dass die Kennzahl für den spezifischen Wärmeenergieverbrauch ein Maß für die unternommenen Anstrengungen zum Energiesparen ist und die Reduktion der CO 2 -Emissionen sowohl von der Witterung, dem veränderlichen Mix der Energieträger und von Maßnahmen zum Energiesparen abhängig ist. Gegenüber dem Basisjahr 1990 konnte der witterungsberei- nigte Wärmeenergieverbrauch um circa 35 Prozent und die CO 2 -Emissionen auf circa 45 Prozent verringert werden. Abbildung 1.3.2: Entwicklung des witterungsbereinigten Wärmeenergieverbrauchs und der CO 2 -Emissionen aller überwachten Liegenschaften der Stadt Karlsruhe von 1990 bis 2021 (normiert auf die Energiebezugsfläche, Basis 1990 entspricht 100 Prozent). Abbildung 1.3.3: Entwicklung der Wärmekosten mit und ohne Energiesparmaßnahmen aller überwachten Liegenschaften der Stadt Karlsruhe von 1990 bis 2021. -2.000.000 0 2.000.000 4.000.000 6.000.000 8.000.000 10.000.000 19901991199219931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 [Euro / Jahr] Jahr Energiekosteneinsparung durch MaßnahmenEnergiekosten ohne Maßnahmen 100 108 109 103 102 96 113 100 94 95 93 91 81 81 80 80 75 68 73 75 71 59 59 62 47 51 48 47 40 44 42 45 215 207 213 213 209 209 211 196 203 200 201 197 197 197 185 183 175 169 168 167 160 165 152 153 143 140 144 139 142 139 138 141 0 15 30 45 60 75 90 105 120 135 150 165 180 195 210 225 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 120 130 140 150 19901991199219931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Wärmeenergieverbrauch CO 2 - Emissionen Jahr Wärmeenergieverbrauch in kWh / (m 2 a) CO 2 -Emissionen in Prozent vom Basiswert im Jahr 1990 Basisjahr Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 15 Strom Die Energiestatistik für den Stromverbrauch weist beim Vergleich der Verbrauchsentwicklung der letzten 8 Jahre eine durchschnittliche Reduktion von circa 2 Prozent pro Jahr auf. Dies bedeutet eine Verstetigung der Reduktion seit 2011 nachdem von 1993 bis 2010 eine Steigerung von circa einem Prozent pro Jahr zu verzeichnen war. Die Stromkosten stiegen gegenüber dem letzten Berichtszeitraum im Mittel um circa sechs Prozent an. Die Abbildung 1.3.4 zeigt die Entwicklung des Stromverbrauchs und der Kosten von 1993 bis 2021. Die Abbildung 1.3.5 zeigt die Entwicklung des spezifischen Stromverbrauchs und die CO 2 -Emissionen von 1993 bis 2021 für die energetisch überwachten Gebäude. Gegenüber dem Basisjahr 1993 fiel der Stromverbrauch 2021 um circa 18 Prozent und erreicht damit den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Die CO 2 -Emissionen gingen aufgrund von Energiespar- maßnahmen und dem zunehmenden Anteil regenerativer Energien an der Stromerzeugung um 35 Prozent zurück. Abbildung 1.3.4: Entwicklung des Stromverbrauchs und der Kosten von 1993 bis 2021. Abbildung 1.3.5: Entwicklung des Stromverbrauchs und der CO 2 -Emissionen aller überwachten Liegenschaften der Stadt Karlsruhe von 1993 bis 2021 (normiert auf die Energiebezugsfläche, Basis 1993 entspricht 100 Prozent). 4,1 4,5 4,3 4,5 4,2 4,3 4,0 3,1 3,2 3,4 3,7 3,9 4,1 4,5 4,5 5,3 5,7 5,1 4,9 5,1 5,4 5,1 5,4 5,2 4,9 5,2 5,4 5,1 5,4 26,3 27,6 25,7 28,3 27,7 27,7 26,9 26,5 27,7 28,0 28,9 29,4 29,4 29,5 29,6 29,6 30,1 30,5 28,8 28,1 27,7 26,0 25,6 25,8 24,7 24,5 24,4 21,5 21,5 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 0 3 6 9 12 15 18 21 24 27 30 33 19931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Stromkosten Stromverbrauch Jahr Stromverbrauch in kWh / (m 2 a) Stromkosten in Euro / (m 2 a) 100 105 98 108 105 105 102 101 105 106 110 111 104 104 105 99 100 101 95 93 88 87 87 86 77 76 76 67 65 26,3 27,6 25,7 28,3 27,7 27,7 26,9 26,5 27,7 28,0 28,9 29,4 29,4 29,5 29,6 29,6 30,1 30,5 28,8 28,1 27,7 26,0 25,6 25,8 24,7 24,5 24,4 21,5 21,5 0 30 60 90 120 150 180 210 0 5 10 15 20 25 30 35 19931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 CO 2 - Emissionen Stromverbrauch Jahr Stromverbrauch in kWh/(m 2 a) CO 2 -Emissionen in Prozent vom Basiswert 1993 16 | Energiebericht 2021 Im Kalenderjahr 2020/2021 betrug der Stromverbrauch aller städtischen Einrichtungen circa 58.320 MWh. Hierin enthalten sind neben den in diesem Bericht bilanzierten, energetisch überwachten Gebäuden und den übrigen städtischen Abnahmestellen auch die vertraglich separat behandelten Aufwendungen zur Versorgung der Straßenbeleuchtung und Abwasserbehandlung. Abbildung 1.3.6: Prozentuale Aufteilung des Stromverbrauchs auf die Bereiche Abwasserbehandlung, Straßenbeleuchtung, energetisch überwachte Gebäude sowie die übrigen städtischen Abnahmestellen 2021. Öko-Strombezug der Stadt Karlsruhe – Einfluss auf die lokale CO 2 -Bilanz Seit dem 1. Juli 2015 bezieht die Stadt Karlsruhe über die Stadtwerke Karlsruhe für ihre Gebäude, die öffentliche Straßenbeleuchtung und das Klärwerk ausschließlich Öko-Strom, der zertifiziert und mit dem ok-Power-Siegel versehen ist (siehe www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft- konsum/umweltbewusstleben/siegelkunde/ok-power-label oder www.ok-power.de). Dies garantiert, dass der bezogene Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Wasserkraft, Biomasse, Photovoltaik, Windkraft, Geothermie oder Klärgas stammt und der Ökostromanbieter keine Beteiligung an Atomkraftwerken, Braunkohlekraftwerken und neuen Steinkohlekraftwerken hat. Zudem dürfen nur ein Drittel der Erzeugungskapazitäten älter als sechs Jahre sein, ein weiteres Drittel nicht älter als zwölf Jahre. Dies sichert wirksam ab, dass über die bezogene Energie tatsächlich ein schrittweiser Zubau von Erzeugungskapazitäten erfolgt. So kann in einem wirtschaftlich und technisch verträglichen Maß die Energiewende vollzogen werden. Regenerative Energien können zusammen mit einer Absicherung durch herkömmliche Energieträger zu einer verbesserten Unabhängigkeit von global veränderlichen Energiekosten und eventuellen Versorgungsengpässen durch politische Krisen führen. Um die lokale Verantwortung im Sinne eines zukünftig geringeren Durchleitungsbedarfs von Strom wahrzunehmen, betreibt das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft ergänzend einen maßvollen Zubau eigener Erzeugungs- kapazitäten, beispielsweise über Photovoltaikanlagen. Da der bezogene Ökostrom bundesweit für eine Reduktion des CO 2 -Emissionsfaktors sorgt und physikalisch auch nur dieser Strommix lokal bezogen werden kann, wird die CO 2 - Bilanz für die städtischen Gebäude mit dem Faktor für den bundesweiten Strommix berechnet. Straßen- beleuchtung 15% Abwasser- behandlung 36% Energetisch überwachte städtische Gebäude 23% Übrige städtische Abnahmestellen 26% Stromverbräuche 2021 Straßenbeleuchtung 9.045 MWh (- 3,1 Prozent zu 2020) Abwasserbehandlung 22.040 MWh (- 0,3 Prozent zu 2020) Energetisch überwachte städtische Gebäude 14.223 MWh (- 2,1 Prozent zu 2018) Übrige städtische Abnahmestellen 16.103 MWh (+ 30,2 Prozent zu 2018) Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 17 Interkommunaler Vergleich Wärme und Strom Der Deutsche Städtetag hat 94.200 Verbrauchskennwerte für Wärme und Strom aus 28 deutschen Städten der Jahre 2011 bis 2014 zusammengetragen und graphisch ausgewertet. Auch Karlsruhe hat seine Daten dazu beigesteuert, da das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft seit 2015 auch im Arbeitskreis „Energiemanagement“ des Deutschen Städtetages vertreten ist. Die Bandbreite der realen Kennzahlen wurde für jede Gebäudeart in sieben Klassen von A bis G aufgeteilt, die jeweils eine gleiche Anzahl von Gebäuden enthalten. In den beiden folgenden Darstellungen wird der Mittelwert des spezifischen Verbrauchs für jede Gebäudegruppe eingeordnet und farblich hervorgehoben. Daraus ist zu erkennen, dass die Stadt Karlsruhe im Vergleich zu 28 anderen deutschen Städten in praktisch allen Gebäudenutzungsarten sowohl bei Wärme als auch bei Strom im Mittelfeld liegt. Abbildung 1.3.7: Vergleich der Heizenergieverbrauchskennwerte der Karlsruher Gebäude mit denen aus 28 deutschen Städten. Abbildung 1.3.8: Vergleich der Stromverbrauchskennwerte der Karlsruher Gebäude mit denen aus 28 deutschen Städten. 020406080100120 Sonderschulen Grund-, Haupt- und Realschulen Mehrzweckhallen Gymnasien Realschulen Jugendhäuser/Jugendzentren Turn- und Sporthallen Kindertagesstätten Feuerwehren Bauhöfe Berufliche Schulen Gemeinschaftsunterkünfte Verwaltungsgebäude Friedhofsanlagen Klassengrenzen Strom 2011 bis 2014 in kWh/(m 2 a) ABCDEFG Mittelwert Karlsruher Gebäude Mittelwert Bundesweit 050100150200250300350400450 Berufliche Schulen Verwaltungsgebäude Jugendhäuser/Jugendzentren Gymnasien Sonderschulen Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen Mehrzweckhallen Kindertagesstätten Realschulen Turn- und Sporthallen Gemeinschaftsunterkünfte Bauhöfe Feuerwehren Friedhofsanlagen Klassengrenzen Heizenergie 2011 bis 2014 in kWh/(m 2 a) ABCDEFG MittelwertKarlsruher Gebäude Mittelwert Bundesweit 18 | Energiebericht 2021 Wasser Die Statistik für den Wasserverbrauch weist seit 2012 im Mittel eine Reduktion von circa einem Prozent pro Jahr auf. Die Wasserkosten fielen im Zeitraum 2013 bis 2015 um circa fünf Prozent pro Jahr. Die Abbildung 1.3.9 zeigt die Entwicklung des spezifischen Wasserverbrauchs und der Kosten von 2005 bis 2021. Mit Einführung der Niederschlagswassergebühren für versiegelte Flächen im Jahr 2008 stiegen die Wasserkosten zunächst an. In den letzten sechs Jahren konnten sowohl der Verbrauch als auch die Kosten auf einem niedrigeren Niveau gehalten werden. Abbildung 1.3.9: Entwicklung des Wasserverbrauchs und der Kosten von 2005 bis 2021. Aktivitäten im Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft 0,86 0,94 0,94 0,97 1,28 1,26 1,35 1,30 1,40 1,22 1,21 1,24 1,25 0,940,94 0,84 1,13 344 369 367 251 285 287 295 266 261 262 253 260 262 262 261 220 221 0 100 200 300 400 0 1 2 3 4 20052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Verbrauch Kosten Verbrauch in Liter / (m 2 a) Kosten in Euro / (m 2 a) Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 19 20 | Energiebericht 2021 2. Aktivitäten im Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 21 2. Aktivitäten im Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft 22 | Energiebericht 2021 2.1 Ausgaben für Bauunterhaltung und Bewirtschaftung Die Kosten für die Bauunterhaltung der städtischen Gebäude, ohne Eigenbetriebe und Gesellschaften, lagen im Jahr 2021 bei insgesamt circa 31,3 Millionen Euro. Darin sind circa 19,5 Millionen Euro für die laufende Bauunterhaltung und circa 11,8 Millionen Euro für die einmalige Bauunterhaltung enthalten. Die Entwicklung der Bauunterhaltungsmittel ist der Abbildung 2.1.1 zu entnehmen. Die Bewirtschaftungskosten für die Liegenschaften der Stadt Karlsruhe, ohne Eigenbetriebe und Gesellschaften, betrugen im Jahr 2021 circa 29,2 Millionen Euro. Die Energie- und Wasserversorgung hat mit einer Summe von circa 10,7 Millionen Euro einen Anteil von circa 37 Prozent. Darin enthalten sind: circa 4,15 Millionen Euro für Strom circa 3,34 Millionen Euro für Fernwärme circa 2,07 Millionen Euro für Erdgas circa 0,004 Millionen Euro für sonstige Energieträger (u. A. Pellets) circa 0,14 Millionen Euro für Heizöl und circa 0,47 Millionen Euro für Wasser/Abwasser. Abbildung 2.1.1: Entwicklung der Aufwendungen für die laufende und die einmalige Bauunterhaltung 2002 bis 2021. Abbildung 2.1.2: Entwicklung der Bewirtschaftungskosten 2002 bis 2021. 0 3.000.000 6.000.000 9.000.000 12.000.000 15.000.000 18.000.000 21.000.000 24.000.000 27.000.000 30.000.000 33.000.000 20022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Euro Jahr einmalige Bauunterhaltunglaufende Bauunterhaltung 0 3.000.000 6.000.000 9.000.000 12.000.000 15.000.000 18.000.000 21.000.000 24.000.000 27.000.000 20022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Euro Jahr ÖlGasFWStromWasser/AbwasserGebäudereinigung/Wartungen/Müll/Steuer/Versicherungen/Leasing Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 23 2.2 EinSparProjekte in Karlsruhe Der nachhaltige Umgang mit unseren Ressourcen ist ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz. Hierfür leisten die Karlsruher Schulen und städtischen Dienststellen, die sich an den EinSparProjekten beteiligen, einen wirksamen Beitrag. Mit persönlichem Engagement werden Zusammenhänge zwischen eigenem Handeln und deren Auswirkungen auf den lokalen und globalen Klimawandel in freiwilligen Energieteams thematisiert. Die Energieteams informieren in ihren Einrichtungen über den sparsamen Umgang mit den wertvollen Ressourcen im Alltag. Dies ist ein praktischer Beitrag für den Klimaschutz und senkt die Energiekosten der Stadt. Das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft unterstützt die Energieteams. Jede teilnehmende Schule und Dienststelle erhält einen Monatsenergiebericht, der über die Entwicklung des Strom-, Wärme- und Wasserverbrauchs informiert und zu zielgerichtetem Handeln zur Optimierung des Betriebs anleitet. Ein Teil der durch das optimierte Nutzungsverhalten eingesparten Energie- und Wasserkosten verbleibt bei den Schulen und Dienststellen. Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auch ihre privaten Energiekosten sowie CO 2 -Emissionen spürbar senken, wenn das in der Schule oder im Amt erlernte Verhalten zu Hause angewendet wird. EinSparProjekt an Karlsruher Schulen Das EinSparProjekt an den Schulen ging in 2021 in das zehnte Jahr. Insgesamt konnten die teilnehmenden Schulen seit 2012 Einsparungen in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro erzielen, wovon 40 Prozent in Form von Prämien an die beteiligten Schulen ausgeschüttet wurden. Der Wärmeverbrauch reduzierte sich seit 2012 im Mittel um 5,1 Prozent, der Stromverbrauch um 4,5 Prozent. Die damit verbundenen CO 2 -Einsparungen betrugen rund 3.400 Tonnen. Insgesamt beteiligen sich in 2021 38 Schulen an dem EinSparProjekt. Von der Berufsschule über Werkrealschulen und Förderschulen sind alle Schularten vertreten. Nicht nur für die Energieeinsparungen in den Bereichen Wärme, Strom und Wasser sondern auch für Ihre Klimaschutzaktivitäten erhalten die Schulen einen finanziellen Bonus. Mithilfe von Preisgeldern konnten für die Erich-Kästner- Schule, die Tulla- und Lidellschule, das Humboldt-Gymnasium und die Vogesenschule umfassende Materialsets übergeben werden, mit denen das Thema Klimaschutz anschaulich vermittelt werden kann. Gleichzeitig fand für die Lehrkräfte hierzu eine Fortbildung statt. Ebenso fand im Winter 2019 eine Fortbildung für Lehrkräfte zum Thema „Klimakommunikation“ statt. Auch waren die Lehrkräfte auf den Energieberg eingeladen (Mülldeponie West), wo Frau Dresen von den Stadtwerken in einer Führung auf dem Berg die Funktion der Photovoltaik- Anlage sowie die neue Windkraftanlage erklärte. Zudem fand eine strategische Austauschaktion der „Weißen Ware“ an Schulen statt. Daneben viele weitere Aktionen wie beispielsweise die Ausbildung zum Umweltmentor von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8, die sogenannten „Stand-by“- Schulungen. Die vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft bereits seit vielen Jahren zur Ausleihe angebotenen CO 2 -Ampeln wurden in den beiden von COVID-19 geprägten Jahren 2020 und 2021 in großer Stückzahl für alle Schulen für den dauerhaften Einsatz beschafft. Jedes Jahr im Winter finden an Schulen Temperaturverlaufsmessungen statt, um die Heizungseinstellungen zu optimieren. Weitere Aktivitäten waren verschiedene Ortstermine, sowie die Beratung und Einführung von neuen Schulen in das Projekt. Um die gegenseitige Vernetzung und den Erfahrungsaustausch unter den Lehrkräften der teilnehmenden Schulen zu fördern, finden zweimal im Jahr Netzwerktreffen statt. 2020 und 2021 konnten pandemiebedingt leider keine Treffen stattfinden. Am Schuljahresende findet die Preisübergabe und die Verleihung der Urkunden mit den Energieteams im Rathaus statt. Die Hygienevorschriften wirkten sich in 2020/21 stark auf den Schulalltag und damit auch die Aktivitäten der Energieteams aus. Dennoch konnten im Jahr 2021 etwa fünf Prozent des Strom- und drei Prozent des Heizenergieverbrauchs eingespart werden. Die Kosteneinsparung betrug rund 149.100 Euro, wovon die Hälfte als Erfolgsbeteiligung an die Schulen ausgeschüttet wurden. Tabelle 2.2.1: Übersicht der Einsparungen im EinSparProjekt an Karlsruher Schulen 2021. EinSparProjekt 2017 Einsparungen Vermiedene CO 2 – Emissionen Prozent Euro Tonnen Gesamte Einsparungen 149.100 297 Heizenergie 3,2 73.300 148 Strom 5,1 75.800 149 Wasser - - - 24 | Energiebericht 2021 Bild 1: Prämierungsveranstaltung der Schulen im EinSparProjekt 2019. Foto © Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft EinSparProjekt an Karlsruher Dienststellen Das EinSparProjekt ging bei den Dienststellen in 2021 in das neunte Jahr. Insgesamt wurden seit 2013 Einsparungen in Höhe von rund 450.000 Euro erzielt, wovon zehn Prozent in Form von Prämien an die Personalratskassen der beteiligten Dienststellen ausgeschüttet wurden. Im Berichtszeitraum beteiligten sich zuletzt 26 sehr unterschiedliche Dienststellen – Fachämter, Rathäuser, Bauhöfe und Feuerwehren. Energieteams vor Ort informierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei wurden sie vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft mit Schulungen, Informationsmaterial und Aktionsangeboten unterstützt. Ein zentrales Thema war der sparsame Umgang mit Heizenergie, für den mit dem Faltblatt „Richtig Heizen und Lüften“ sowie dem „Wärmecheck für zu Hause“ informiert und sensibilisiert wurde. Zum vernünftigen Umgang mit Strom fanden in den Berichtsjahren Aktionstage mit Infoständen im Technischen Rathaus und dezentrale Aktivitäten der Energieteams statt. Dabei wurde über Möglichkeiten zum sparsamen Umgang mit Strom im Büro und zu Hause informiert, Stromsparhelfer wie beispielsweise abschaltbare Steckerleisten vorgestellt sowie Energiemonitore zur Messung des Stromverbrauchs von Geräten verliehen. Der vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft herausgegebene „Stromspar-Check für zu Hause“ half bei der Bewertung der Messergebnisse und gab Orientierung für wirkungsvolle Maßnahmen. In 2019 wurde der Schwerpunkt auf den Umgang mit Wasser im Alltag gelegt. Dazu gab das HGW den „Wasser-Check“ heraus und verlieh Messbecher zur Ermittlung des Durchflusses an den Wasserhähnen an die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Zusammen mit dem Ärztlichen Dienst wurde der Aufkleber „Gesund bleiben: Richtig Hände waschen schützt!“ an alle Dienststellen verteilt, der während der COVID19-Pandemie rege nachgefragt wurde. Der Ausbau des Homeoffice seit 2020 führte teilweise zu einer Verlagerung von Energie- und Wasserkosten zu den Mitarbeitenden. Daher wurde als Hilfestellung für zu Hause das Faltblatt „Homeoffice: Energie und Wasser sparen“ herausgegeben. Ein weiteres Thema war der sommerliche Hitzeschutz, zu dem ein entsprechendes Infoblatt mit Verhaltensregeln herausgegeben und kommuniziert wurde. Mit Plakataushängen, Nachrichten im Intranet, Rundmails in den Dienststellen sowie Kurzvorträgen auf Personalversammlungen wurden die Kolleginnen und Kollegen gezielt informiert. Auch wurde das Format „Neu oder wieder bei der Stadt“ unterstützt, um die Neuzugänge bei der Stadtverwaltung frühzeitig für den Ressourcenschutz zu sensibilisieren. Im Frühling sowie im Herbst treffen sich die Energieteams alljährlich zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Während des jährlichen „Frühlingstreffens“ wird auch die Prämie in Höhe von zehn Prozent der durch das Projekt bewirkten Einsparungen ausgeschüttet. In 2021 summierten sich die Einsparungen auf 42.400 Euro. Der Wärmeverbrauch konnte im Mittel um zwei Prozent, der Stromverbrauch um 5,4 Prozent und der Wasserverbrauch um ,5 Prozent verringert werden. Die CO 2 -Ersparnis durch klimafreundliches Alltagsverhalten betrug 88 Tonnen. Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 25 Tabelle 2.2.2: Übersicht der Einsparungen im EinSparProjekt in städtischen Dienststellen 2021. EinSparProjekt 2017 Einsparungen Vermiedene CO 2 – Emissionen Prozent Euro Tonnen Gesamte Einsparungen 42.400 88 Heizenergie 2,0 6.400 20 Strom 5,4 31.700 68 Wasser 6,5 4.300 - Bild 1: Frühlingstreffen 2019. Foto © Monika Müller-Gmelin EinSparProjekt an Karlsruher Dienststellen Ab 2022: Klimaneutrale Dienststelle und Schule Wichtig ist es, das Engagement der Schulen und Dienststellen nachhaltig zu erhalten, da ansonsten wieder mit einer Zunahme des Energie- und Wasserverbrauchs gerechnet werden muss. Daher wurde das Prämienmodell auf der Basis der gemachten Erfahrungen ab 2022 folgendermaßen gestaltet: ▪ Die zur Ausschüttung vorgesehene Prämiensumme wurde auf der Basis des Durchschnittswertes der vergangenen Jahre festgelegt. Bei den Schulen sind das 70.000 Euro/Jahr und bei den Dienststellen 6.000 Euro/Jahr. ▪ Ab 2022 werden die Prämien ausschließlich für geleistete Aktivitäten der Schulen und Dienststellen nach einem Punktesystem gezahlt. ▪ Die Ausschüttung der Prämien erfolgt weiterhin auf jährlich stattfindenden Veranstaltungen mit den Akteuren der Schulen und Dienststellen. ▪ Zur Umsetzung der Maßnahme „Klimaneutrale Stadtverwaltung“ werden neben den bisher behandelten Themen Energie und Wasser auch Aktivitäten zu den Themen Mobilität, Ernährung und Beschaffung, bzw. nachhaltiger Konsum bei der Punktevergabe berücksichtig 26 | Energiebericht 2021 2.3 Beispiel: Hauptfeuerwache Die alte Hauptfeuerwache in der Ritterstraße aus dem Jahr 1924 konnte die zwischenzeitlich erheblich höheren Anforderungen an den Betrieb nicht mehr erfüllen. Gleichzeitig sollte die Zusammenführung von Rettungs- und Feuerwehrleitstelle zu einer integrierten Leitstelle umgesetzt werden. Für diese Bauaufgabe an einer stadträumlich herausragenden Stelle wurde ein zweistufiger Wettbewerb für interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadtplanern und Garten- und Landschaftsarchitekten ausgelobt. Ziel war sowohl die städtebauliche Neuordnung des Gesamtareals unter Berücksichtigung der Freiraumqualität, als auch ein funktional und ökologisch stimmiger Entwurf für die Realisierung der neuen Hauptfeuerwache und Leitstelle. Im Hinblick auf den ressourcenschonenden Umgang mit städtischen Bauflächen stand für die Gesamtbaumaßnahme nur ein bestimmtes Baufeld zur Verfügung. Konsequenterweise kam daher nur eine sehr kompakte Bauweise in Frage. Neben einem Dach mit Photovoltaik- nutzung, einem Dach mit dem Trainingsfeld für die Mitarbeitenden und zwei extensiv begrünten Dachflächen auf höheren Gebäuden ist das Herzstück die intensiv begrünte Dachfläche auf dem Dach der Fahrzeughalle. Der innovative Ansatz ist nicht nur gestalterisch gelungen, sondern stellt auch einen wichtigen Beitrag für die Klimaanpassung dar. Die Emissionsminderungen der neuen Leitstelle und Hauptfeuerwache im Betrieb betragen zusammen über 210 Tonnen CO 2 im Jahr. Erwähnenswert ist auch, dass das Bauvorhaben innerhalb der geplanten Zeit und mit 99 Prozent der veranschlagten Kosten realisiert wurde. Die Hauptfeuerwache ist das erste Gebäude in Karlsruhe, bei dem Recyclingbeton zur Anwendung kommt. Außerdem wird auftreffendes Niederschlagwasser aufgefangen und über den Erdkörper gefiltert. Das Überschusswasser wird in eine große Regenwasserzisterne weitergeleitet und als Grauwasser für die Toilettenspülung und in niederschlagsarmen Zeiten zur Gartenbewässerung genutzt. Das Bauprojekt wurde im Wesentlichen durch drei städtische Dienststellen begleitet. Die Branddirektion, das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft und das Gartenbauamt arbeiteten Hand in Hand zusammen. Mit der Technikplanung wurde ein innovatives Konzept der geothermischen Energienutzung für die Heiz- und Kühlprozesse umgesetzt. Über insgesamt 252 Energiepfähle werden die Betondecken aktiviert. Im Kühl Fall ist keine zusätzliche Kältemaschine zur Bauteiltemperierung notwendig, da das Temperaturniveau des Erdreichs genutzt wird. Eine Wärmepumpe hebt im Winter die Temperatur an, um mit der Erdwärme heizen zu können. Damit auch Spitzenlasten abgedeckt werden können, erhielt die neue Hauptfeuerwache zusätzlich einen Fernwärmeanschluss, der die Wärmepumpe bei Bedarf unterstützt. Projektdaten Planung: HIIIS HarderStrumpflSchramm, Stuttgart Bauphysik: Ingenieurgruppe Bauen, Karlsruhe Bauzeit: Oktober 2016 bis April 2021 Energiestandard: Passivhausstandard PV-Anlage: 24 kWp Nettogrundfläche (NGF): 8650 m² Gesamtkosten 63,7 Millionen Euro Bild: Dachaufsicht Hauptfeuerwache Foto: © Bauder Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 27 28 | Energiebericht 2021 2.4 Beispiel: Erweiterung Draisschule „Insgesamt ist dies ein beispielhafter Lernort, ein Leuchtturm der Karlsruher Bildungslandschaft.“ Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Die Draisschule in Mühlburg wurde von 2018 bis 2020 umfassend erweitert und modernisiert. Neben der Gemeinschaftsschule erhielt auch die Drais-Grundschule neue Flächen für einen dritten Zug. Die in den 1950 und 60er Jahre erbauten Draisschulen (ehemalige Drais-Grund- und Hauptschule und Drais-Realschule) waren von vielen Einzelgebäuden gekennzeichnet. Im Zuge der Modernisierung lag ein besonderes Augenmerk auf dem Einsatz digitaler Medien, einer konsequent auf inklusiven Unterricht ausgerichteten Schulhausarchitektur und flexibel nutzbaren Flächen, die die pädagogischen Konzepte der beiden Schulen unterstützen. Für einen zügigen Baufortschritt und zur Eingrenzung von baustellenbedingten Störungen des Schulbetriebs, wurden zahlreiche Räumlichkeiten der beiden Schulen in eine große provisorische Containeranlage verlagert. Die Neubauten sind in Massivbauweise errichtet, mit 3-fach verglasten Fenstern, Pfosten-Riegel-Fassaden und hinterlüftetem Klinkermauerwerk versehen. Natürliche Materialen wie Holz, Beton und Klinker prägen die Innen- und Außenwirkung der Architektur. Die Flachdächer sind begrünt und mit einer etwa 100 kWp starken Photovoltaikanlage ausgerüstet. Zentrale Lüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung und adiabater Kühlungsmöglichkeit sorgen in den Räumen für einen stetigen Luftwechsel und ein gesundes Raumklima. Die Medien-Ausstattung mit Smartboard-Pylonentafeln (Grundschule) und Beamern/Apple-TV (Gemeinschaftsschule) und flächendeckendem WLAN unterstützt das digitale Unterrichten. Projektdaten Planung: OHO-Architekten PartGmbH, Stuttgart Bauphysik: GN Bauphysik, Stuttgart Bauzeit: März 2018 bis September 2020 Energiestandard: Neubau fast Passivhausstandard PV-Anlage: Circa 100 kWp Nettogrundfläche (NGF): 1389 m² 3816 m² Gesamtkosten: 23,5 Millionen Euro Bild: Erweiterung Draisschule Foto: © Atelier Altenkirch Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 29 30 | Energiebericht 2021 2.5 Beispiel: Kita Egon Eiermann Allee In Knielingen ist auf dem ehemaligen Kasernengelände mit „Knielingen 2.0“ ein neues Stadtquartier entstanden. Der Neubau der 8-gruppigen Kindertageseinrichtung für 132 Kinder im Vorschulalter bildet den nordwestlichen Abschluss des neuen Quartierszentrums. Wie bei allen Bauprojekten der Stadt galt auch hier: Nachhaltigkeit hat Vorrang. Das Gebäude wurde als Stahlbetonkonstruktion aus Recycling-Beton mit einer hochgedämmten Fassade und lasierter Lärche-Holzverschalung errichtet. Die Passivhausbauweise mit Anbindung an das besonders klimafreundliche Fernwärmenetz „Nord“ und die circa 300 m² große PV-Anlage auf dem extensiv begrünten Flachdach tragen wesentlich dazu bei, das Klimaschutzziel der Stadt Karlsruhe zu erreichen. Das Kitagelände wird durch einen Grünzug und eine gleichmäßige Baumreihe vom öffentlichen Straßenraum abgegrenzt. Der verkehrsfreie Vorplatz bietet neben Sitzmöglichkeiten, Fahrradständern und Kinderwagenunterstand auch eine Fläche, die für das Kommen und Gehen genutzt werden kann. Die bespielbare Außenanlage der Kita besitzt durch die zwei bestehenden großen Platanen eine besondere Qualität. Im Inneren der Einrichtung setzt sich das durchdachte Konzept der Berliner Architekten Heydorn-Eaton fort: Im Südosten liegt der großzügige Spielbereich, der liebevoll „Spielstraße“ genannt wird, im Nordwesten sind die Verwaltungs- und Küchenräume zu finden. Dazwischen positioniert sich die Eingangshalle mit angegliedertem Bistrobereich. Die Aufteilung der Räumlichkeiten lässt zusätzlich eine externe Nutzung durch den separat zugänglichen Mehrzweckraum inklusive Küche zu. Die Kita komplettiert den neuen Stadtteil auf ganz besondere Weise, schafft einen echten Mehrwert und ist zudem ein wahres Schmuckstück im auflebenden „Knielingen 2.0“. Das Gebäude erfüllt die Anforderungen an den Passivhausstandard gemäß den Leitlinien der Stadt Karlsruhe. Der Jahres-Primärenergiebedarf von 2 KWh/(m²a) unterschreitet den zulässigen Wert von 98,6 KWh/(m²a) sehr deutlich. Die Photovoltaik-Anlage leistet circa 58 kWp. Das Gebäude kann somit praktisch als Nullenergiegebäude bezeichnet werden. Projektdaten Planung: Heydorn-Eaton Architekten, Berlin Bauphysik: Ingenieurgruppe Bauen, Karlsruhe Bauzeit: März 2020 bis September 2021 Energiestandard: Annähernd Nullenergiegebäude, Passivhausstandard Jahres Primärenergiebedarf: 2 kWh/(m²a Jährlicher Heizenergiebedarf: 78 kWh/(m²a) PV-Anlage: 58 kWp Nettogrundfläche (NGF): 1715 m² NGF Energieausweis Gesamtkosten 8,3 Millionen Euro Bild: Kita Egon-Eiermann-Allee Foto: © baumann Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 31 32 | Energiebericht 2021 2.6 Beispiel: Lina Radke Halle Rechtzeitig fertiggestellt, erfolgreich in Betrieb genommen und den Kostenvoranschlag um gut eine halbe Million Euro unterschritten – mit diesen erfreulichen Eckdaten kann die Lina-Radke-Halle im Karlsruher Südwesten aufwarten. Die auf einer Freifläche der benachbarten Elisabeth-Selbert Schule erbaute Dreifeld-Sporthalle schließt nicht nur eine Lücke für den Schul- und Vereinssport in der Südweststadt, sondern bietet zugleich auch den Zweitliga-Basketballern der PSK Lions eine Ersatz-Heimstätte, bis die Sanierung der benachbarten Europahalle abgeschlossen ist. Auf festen und mobilen Tribünen sowie auf den Stehplätzen der Galerie können seit September 2021 insgesamt 1.500 Zuschauerinnen und Zuschauer die Heimspiele der Lions verfolgen. Der Hauptzugang von der Steinhäuserstraße erfolgt über ein Foyer mit Ausstellungsfläche und Garderobe sowie angeschlossener Cateringstation und Besuchertoiletten. Die Sportlerumkleiden im Erdgeschoss werden über zwei Seiteneingänge erschlossen. Im Obergeschoss sind der VIP- Bereich mit Küche, Büro- und Technikräumen sowie weitere Cateringstationen untergebracht. Das nicht unterkellerte Gebäude ist in konventioneller Stahlbeton-Massivbauweise errichtet. Das Tragwerk der Halle ist als Stahl-Fachwerk-Konstruktion ausgeführt. Die Dachfläche wurde extensiv begrünt und mit einer Photovoltaik-Anlage versehen. Das gesamte Gebäude ist mit hochgedämmten und hinterlüfteten Fassaden bekleidet, im Erdgeschoss mit Sichtbetonelementen, im Obergeschoß mit Holz. Die Sportfläche wurde mit einem flächenelastischen Sportboden mit Parkettoberfläche ausgestattet. Die Energieversorgung für Heizzwecke erfolgt über den Fernwärmeanschluss der Elisabeth-Selbert-Schule. Die Halle wird über die Lüftungsanlage beheizt, in den Nebenräumen sind eine Warmwasser-Fußbodenheizung sowie stationäre Heizkörper installiert. Die Gesamtzuluftmenge der Halle reicht bei Überströmung in die Nebenräume aus, um dort die abgesaugte Luft zu ersetzen, die benötigt wird um feuchteangereicherte und geruchsbelastete Luft aus Duschen, Umkleiden, WC und sonstigen Nebenräumen abzuführen. Das Gebäude erfüllt die Anforderungen an den Passivhausstandard gemäß den Leitlinien der Stadt Karlsruhe. Eine bauliche Besonderheit ist die extensiv begrünte und mit einer Photovoltaik-Anlage versehene Dachfläche. Die PV-Anlage leistet circa 99 kWp, wodurch die Emissionen im Betrieb weitestgehend bilanziell ausgeglichen werden. Der Neubau der Schulsport- und Basketballhalle wurde durch einen Generalunternehmer realisiert, der im August 2019 mit dem Bau begonnen und im Dezember 2020 das in konventioneller Stahlbeton-Massivbauweise errichtete Gebäude fertiggestellt hatte. Benannt ist die Sporthalle nach der gebürtigen Karlsruherin Karolina „Lina“ Radke, die bei den olympischen Spielen 1928 in Amsterdam die Goldmedaille im – erstmals für Frauen ausgetragenen – 800-Meter-Lauf errang. Projektdaten Planung: Romanowski Architekten Bauphysik: GN Bauphysik Bauzeit: August 2019 bis Dezember 2020 Inbetriebnahme Juli 2021 Energiestandard: Annähernd Nullenergiegebäude, Passivhausstandard PV-Anlage: 99 kWp Nutzungsfläche (NUF): 5900 m² Gesamtkosten 21 Millionen Euro Bild: Lina-Radke-Halle Foto: © baumann Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 33 34 | Energiebericht 2021 2.7 Beispiel: Neubau Erweiterung Bau A + Bau C Augustenburgschule Schlossschule Grötzingen Die Augustenburgschule ist eine von vier Gemeinschaftsschulen in Karlsruhe. Nach der dreizügigen Primarstufe (Grundschule) mit Ganztagesbetrieb folgt die Sekundarstufe mit zweieinhalb Zügen. Zudem ist die Grötzinger Schule durch ihr integratives Förderkonzept und die barrierefreie Gestaltung eine renommierte Inklusionsschule. Von 2016 bis 2019 erhielt der Schulcampus zwei neue Gebäude, die dieses Bildungskonzept weiter ergänzen. Ein Asbestbefund in den Bestandsgebäuden 2012 war Auslöser, den Schulkomplex zu erweitern. Dadurch wurden die Räume unbenutzbar und der Schulbetrieb musste übergangsweise in provisorischen Containern weitergehen. Nach einem Architektenwettbewerb kristallisierte sich schnell eine Neugestaltung heraus, die sich in die bestehende Architektur integriert. Der Neubau für die Grundschule fügt sich nun an das historische Schlossschulgebäude an, das auch die Bibliothek beheimatet. Dazu entstand ein zweiter Neubau, der neben Fachräume für die Klassen 5 bis 10 auch die Schulverwaltung und die Mensa beinhaltet. Der Vorteil am Neubau ist, dass beginnend beim Grundriss alles auf die modernen pädagogischen Anforderungen ausgerichtet werden kann. Lerngruppen, „offene Unterrichtsflächen“ und sogenannte „Lernlandschaften“ wurden in der Augustenburgschule damit umgesetzt. Die Flure sind nicht nur Verkehrswege, sondern bieten mit intelligenter Raumplanung Platz für Lern- und Arbeitsorte. Von außen dominieren die Baustoffe Blech und Beton. Robuste und beständige Materialien, die einen spannenden Kontrast zum historischen Schlossschulgebäude bilden. Innen herrscht durch verschiedene Holzverkleidungen und gespachtelte Wandoberflächen eine warme und einladende Atmosphäre. Warm wird es im Neubau übrigens durch das eigene Blockheizkraftwerk der Schule. Eine zentrale Lüftungsanlage sorgt für angenehmes Raumklima. Die Dreifachverglasung der Fenster und die Dämmung der Wand- und Dachkonstruktion garantiert, dass dies auch dauerhaft so bleibt. Dieser effiziente Umgang mit dem Energiefluss ist bei Neubauten der Stadt Karlsruhe zum guten Standard geworden. Bei der Um- und Neugestaltung der Außenanlagen spielte der üppige Baumbestand die prominenteste Rolle. Fahrradstellplätze, Sitzbereiche und Aktivflächen schaffen einen attraktiven Pausenhof für die Schülerinnen und Schüler. Damit ist die Augustenburgschule in Grötzingen nicht nur ein echter Hingucker, sondern ein Ort an dem Lernen wirklich Spaß machen kann. Projektdaten Planung: Schwinde Architekten, München Bauphysik: GN Bauphysik, Stuttgart Bauzeit: Juni 2016 bis März 2019 Energiestandard: GEG minus 50% PV-Anlage: 68,8 kWp Nutzungsfläche (NUF): Insgesamt 3400 m² Bau A 600 m² + Bau C 2800 m² Gesamtkosten 23,4 Millionen Euro Bild: Verbindung Alt- und Neubau Schlossschule Grötzingen Foto: © Jens Weber, München Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 35 36 | Energiebericht 2021 2.8 Beispiel: Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen, Modernisierung Schlossschule Das Schloss-Schulgebäude der Augustenburg Gemeinschaftsschule wurde 1902 errichtet und zuletzt in den 1970er Jahren umfangreich modernisiert. Nachdem die Neubau-Erweiterung erfolgreich abgeschlossen war, stand von Juli 2019 bis Oktober 2020 die Modernisierung des alten Schulgebäudes auf dem Plan. Zahlreiche Maßnahmen im Inneren der Schule wurden bei laufendem Betrieb umgesetzt. Durch die Verlegung des Unterrichts in die bereitgestellten Container kamen sich Bauleute und Schüler*innen nicht allzu sehr in die Quere. Auf dem Aufgabenzettel standen unter anderem die Energiesanierung und eine neue Gebäudetechnik. Dies beinhaltete auch den Austausch der Fenster mit Sonnenschutz an der Südfassade sowie die Installation eines natürlichen Belüftungssystems (geregelte Fensterlüftung). Im Zuge der Modernisierung wurde außerdem eine Innendämmung an den Gebäudeaußenwänden angebracht. Auch die aus den 1970er Jahren stammende Haustechnik hatte mit diesem Umbau ausgedient. Wasser-, Heizungs- und Elektroinstallation wurden auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die Horträume im Erdgeschoss wurden zu Klassenräumen umgestaltet. Die Räume im zweiten Obergeschoss erhielten akustisch wirksame Brandschutzdecken. Mit Respekt vor der Geschichte des vornehmen Altbaus sanierte das Projektteam den historischen Terrazzoboden und passte die einstmals aufwendig konstruierte Wandbekleidung an das moderne Raumkonzept der Gemeinschaftsschule an. Ein besonderes Augenmerk kann dabei auf die zuvor genannte Innendämmung gelegt werden: die historische Wandbekleidung wurde demontiert, aufbereitet und schließlich auf die neu aufgebrachte Innendämmung remontiert. So konnte das Gebäude zusammen mit dem Fensteraustausch energetisch ertüchtigt werden, ohne in das denkmalgeschützte Erscheinungsbild einzugreifen. Ausgehend vom Architektenentwurf des Büros Schwinde Architekten aus München über die Planung und Bauleitung von Rossmann+Partner aus Karlsruhe bis hin zur Gesamtprojektleitung durch das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft war das komplette Modernisierungsvorhaben ein echter Erfolg. Energiesanierung, neue Gebäudetechnik und zahlreiche Maßnahmen im Inneren der Schule bei laufendem Betrieb wurden termingerecht und planungsgemäß umgesetzt. Projektdaten Planung: Rossmann+Partner (LPH 3 ff ) Büros Schwinde Architekten (LPH 2+3) Bauphysik: GN Bauphysik, Stuttgart Bauzeit: Juli 2019 bis Oktober 2020 Nutzfläche (NUF): 1480 m² Gesamtkosten: 2.372.000,00 Euro Bild: Sanierte Schulklasse Foto: Daniel Vieser, Architekturfotografie, Karlsruhe Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 37 38 | Energiebericht 2021 3. Statistiken der Medienverbräuche Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 39 40 | Energiebericht 2021 3.1 Wärmeenergie Bei der Nutzung der Endenergie wird den Energieträgern mit den geringsten Schadstoffemissionen der Vorzug gegeben. Dazu gehören in erster Linie Fernwärme und Erdgas. An geeigneten Standorten wird die Möglichkeit der Nutzung von regenerativen Energien geprüft und bei sinnvollen Anwendungen umgesetzt. Heizöl und Heizstrom sollten möglichst nicht mehr zum Einsatz kommen. Die folgenden Tabellen und Grafiken geben einen Überblick über den Endenergieeinsatz bei der Bereitstellung von Wärme und Strom sowie über die Wasserversorgung der energetisch überwachten Gebäude. In die Energiestatistik 2021 für Wärmeenergie fließen die Verbrauchsdaten von circa 200 Liegenschaften (ohne Beteiligungen und Gesellschaften) mit einer Energiebezugsfläche von insgesamt 672.480 Quadratmeter ein. Der witterungsbereinigte Endenergieverbrauch lag 2021 mit 94.525 MWh, bezogen auf den spezifischen Verbrauch, um circa zwei Prozent über dem des Vorjahres. Die Kosten sind mit circa 6,4 Millionen Euro im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um circa 25 Prozent gestiegen. Die CO 2 -Emissionen betragen 12.049 Tonnen. Tabelle 3.1.1: Überblick über den Wärmeenergieverbrauch der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2021. Energie- Statistik 2021 1. Verbrauch 2. CO 2 – Emissionen 3. Kosten Wärmeenergie Verbrauch Spezifischer Verbrauch Verände- rungen zum Vorjahr Verände- rungen zum Basisjahr 1979 CO 2 Anteil an gesamten CO 2 - Emissionen Wärmeenergie Kosten Anteil an gesamten Wärme- energiekosten Verände- rungen zum Vorjahr [MWh/a] [kWh/(m 2 a)] Prozent Prozent Tonnen Prozent Tausend Euro Prozent Prozent Fernwärme 48.916 108 19 -45 4.237 35,2 4.598 71,7 38,7 Erdgas 28.728 142 21 -50 7.253 60,2 1.695 26,0 -2,6 Heizöl 1.582 125 16 -58 498 4,1 108 1,7 48,5 Holz 264 60 -3 100 58 0,5 12 0,2 7,4 Heizstrom 3 18 -68 -90 2 0,0 1 0,0 -66,1 Wärme insgesamt 79.493 118 - - 12.049 - 6.415 - 24,8 Wärme insgesamt (witterungs- bereinigt) 94.525 141 1,9 -49 - - - - - 1. Verbrauch Verbrauch [MWh/a]: Absoluter Energieverbrauch im Betrachtungszeitraum Spezifischer Verbrauch [kWh/(m 2 a)]: Energieverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Vorjahr (2020) in Prozent Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Basisjahr (1979) in Prozent 2. CO 2 -Emissionen CO 2 (Tonnen): CO 2 -Emissionen bezogen auf den absoluten Energieverbrauch in Tonnen im Jahr 2021 3. Kosten Anteil an gesamten Wärmeenergiekosten (Prozent): Anteil der einzelnen Energieträger an den gesamten Wärmeenergiekosten in Prozent Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderung der Energiekosten der jeweiligen Energieträger gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die dazugehörige Energiebezugsfläche in Prozent 1. Verbrauch Verbrauch [MWh/a]: Absoluter Energieverbrauch im Betrachtungszeitraum Spezifischer Verbrauch [kWh/(m 2 a)]: Energieverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Vorjahr (2014) in Prozent Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Basisjahr (1979) in Prozent 2. CO 2 -Emissionen CO 2 (Tonnen): CO 2 -Emissionen bezogen auf den absoluten Energieverbrauch in Tonnen im Jahr 2015 3. Kosten Anteil an gesamten Wärmeenergiekosten (Prozent): Anteil der einzelnen Energieträger an den gesamten Wärmeenergiekosten in Prozent Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderung der Energiekosten der jeweiligen Energieträger gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die dazugehörige Energiebezugsfläche in Prozent Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 41 Die Abbildung 3.1.1 zeigt die Anteile der Energieträger an der Bereitstellung der Wärmeenergie in den überwachten Gebäuden. Mit 98 Prozent stellen die Energieträger Fernwärme und Erdgas die weitaus größte Gruppe dar. In der Abbildung 3.1.2 ist die Entwicklung des witterungsbereinigten Wärmeenergieverbrauchs und der dazugehörigen Fläche der überwachten Gebäude von 1990 bis 2021 dargestellt. Von 1990 bis 2013 steigt die Fläche der überwachten Gebäude fast linear an von 610.000 auf 672.000 Quadratmeter an. Der witterungsbereinigte Energieverbrauch sinkt im gleichen Zeitraum von 132.000 auf 103.000 MWh. In den Jahren 2014 und 2015 ist die Fläche deutlich niedriger. Der Grund sind Sanierungen größerer Gebäude wie der Heinrich-Hertz-Schule, der Gemeinschaftsschule Grötzingen und des Technischen Rathauses. Sie wurden in den Berichtszeiträumen 2016 bis 2019 nicht berücksichtigt, da sie die Statistiken wegen der stattfindenden Bautätigkeiten zu sehr verfälscht hätten. Ab dem Berichtszeitraum 2016 und 2017 steigt die Fläche wieder, da Gebäude vergleichbarer Größenordnung neu in die Statistik aufgenommen wurden. Abbildung 3.1.1: Prozentuale Aufteilung des Endenergieeinsatzes in den überwachten Gebäuden der Stadt Karlsruhe für die Bereitstellung der Wärmeenergie im Jahr 2021, Zahlen in Klammern von 1990. Abbildung 3.1.2: Zeitliche Entwicklung des witterungsbereinigten Wärmeenergieverbrauchs der überwachten Gebäude mit den zugehörigen Flächen. 0 150.000 300.000 450.000 600.000 750.000 0 40.000 80.000 120.000 160.000 200.000 19901991199219931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Energiebezugsfläche Witterungsbereinigter Verbrauch Jahr Energiebezugsfläche der überwachten Gebäude in m 2 Witterungsbereinigter Verbrauch der überwachten Gebäude in MWh Fernwärme 61,53% (31,5%) Gas 36,14% (45,1%) Öl 1,7% (23,3%) Heizstrom 0,003% (0,13%) Holz 0,33% (0,0%) 42 | Energiebericht 2021 Neben dem individuellen Heizverhalten hat die Witterung einen wesentlichen Einfluss auf die Höhe des Energie- verbrauchs. Je höher die Gradtagzahl, desto kälter ist das Jahr und umso höher ist der Heizbedarf und somit auch der absolute Verbrauch. Abbildung 3.1.3 verdeutlicht die Abhängigkeit des absoluten Verbrauchs von den Gradtagen eines Jahres. Die Abbildung 3.1.4 zeigt die wärmebedingten Kohlen- dioxidemissionen der überwachten Gebäude in Abhängigkeit vom absoluten Verbrauch. Die Reduzierung der CO 2 - Emissionen von 1990 bis 2021 um 22 kg/(m 2 a) entspricht einer Verringerung um 55 Prozent. Diese Absenkung konnte sowohl durch eine sparsamere Energieverwendung als auch durch Umstellungen von Ölfeuerungen auf Energieträger mit einem geringeren spezifischen CO 2 -Ausstoß wie Erdgas, Fernwärme und Holz erreicht werden. Abbildung 3.1.3: Zeitliche Entwicklung des absoluten Verbrauchs der überwachten Gebäude in Abhängigkeit von der Witterung (Gradtage). Abbildung 3.1.4: Zeitliche Entwicklung der wärmebedingten spezifischen CO 2 -Emissionen der überwachten Gebäude in Abhängigkeit des absoluten Verbrauchs. 3.000 3.429 3.128 3.159 2.868 3.178 3.693 3.178 3.105 2.934 2.784 3.133 2.904 3.092 3.150 3.139 3.020 2.833 3.072 3.172 3.617 2.855 3.216 3.397 2.629 2.993 3.147 3.149 2.807 2.961 2.795 3.263 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 0 20.000 40.000 60.000 80.000 100.000 120.000 140.000 160.000 19901991199219931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Gradtage Absoluter Verbrauch Jahr Gradtage Absoluter Verbrauch der überwachten Gebäude in MWh 40 43 43 41 40 38 45 39 37 38 37 35 32 32 32 32 30 27 29 30 28 23 24 25 18 20 19 19 16 18 17 18 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 0 25.000 50.000 75.000 100.000 125.000 150.000 175.000 200.000 225.000 250.000 19901991199219931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 CO 2 - Emissionen Absoluter Verbrauch CO 2 -Emissionen in kg/(m 2 a) Absoluter Verbrauch der überwachten Gebäude in MWh Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 43 Bei der Witterungsbereinigung wird der tatsächliche Verbrauch auf ein Normjahr mit einer festen Gradtagszahl umgerechnet. Dadurch werden die Jahresverbräuche miteinander vergleichbar. Je kleiner der Wert ist, umso erfolgreicher konnten Energiesparmaßnahmen, angefangen vom Nutzerverhalten bis hin zu baulichen und technischen Verbesserungen, umgesetzt werden. Die Abbildung 3.1.5 zeigt eine Senkung des spezifischen Wärmeenergieverbrauches von 1990 bis 2021 um 74 kWh/(m 2 a), entsprechend 34,4 Prozent. Gleichzeitig stiegen die spezifischen Kosten um circa 94 Prozent. Abbildung 3.1.5: Verlauf des spezifischen Wärmeenergieverbrauchs und der spezifischen Kosten von 1990 bis 2021 in kWh beziehungsweise Euro pro Quadratmeter und Jahr. 5,0 5,5 5,6 5,1 4,7 4,4 5,7 5,0 5,0 5,0 5,7 5,9 6,1 6,1 6,4 6,7 7,4 7,6 8,7 10,0 9,5 8,9 9,0 10,1 7,9 8,9 8,2 9,3 8,6 8,9 7,6 9,7 215 207 213 213 209 209 211 196 203 200 201 197 197 197 185 183 175 169 168 167 160 165 152 153 143 140 144 139 148 139 138 141 0 50 100 150 200 250 0 5 10 15 20 25 19901991199219931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Verbrauch Kosten Jahr Witterungsbereinigter Verbrauch in kWh/(m 2 a) Kosten in Euro/(m 2 a) 44 | Energiebericht 2021 3.1.1 Wärmeverbrauchsstruktur nach Nutzungsart Die Schulen und Schulturnhallen stellen mit einem Wärmeverbrauch von circa 61.000 MWh und Kosten von circa 4,2 Millionen Euro pro Jahr die größte Verbrauchs- und Kostengruppe der energetisch überwachten Gebäude dar. Ihr Anteil beträgt circa 64 Prozent. Eine detaillierte Übersicht der witterungsbereinigten Wärmeverbrauchsstruktur nach Gebäudegruppen und Gebäuden ist den nachfolgenden Darstellungen zu entnehmen. Tabelle 3.1.1.1: Bezugsfläche, Energieeinsatz (witterungsbereinigt) und Energiekosten der eingesetzten Wärme der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2021 nach Nutzungsarten, mit Änderungen des Verbrauchs in Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nutzungsart Endenergieeinsatz Wärme Energiebezugsfläche Witterungsbereinigter Verbrauch Kosten m² MWh Änderung in Prozent Tausend Euro Verwaltungsgebäude 77.460 9.206 3,8 655 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen 156.280 21.920 -3,3 1.419 Realschulen 42.951 6.240 3,9 409 Gymnasien 109.187 13.582 8,6 960 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren 18.777 2.451 3,9 166 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen 111.552 12.276 2,5 925 Musikschulen 1.864 332 1 22 Schulturnhallen 18.651 4.134 11 266 Sport- und Veranstaltungshallen 52.035 7.393 -10 489 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte 19.105 2.728 0,2 173 Jugendheime und Beratungsstellen 16.088 1.937 2 135 Wohnungslosenunterkünfte 5.977 1.262 3 72 Bestattungswesen 2.239 617 17 36 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks 26.514 6.258 3 394 Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz 9.630 2.063 -4 126 Sonstige Gebäude 4.169 2.123 1 168 Summe 672.479 95.697 3,1 6.507 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 45 Kennwertvergleich Wärme Verwaltungsgebäude, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Rathaus Stupferich 293.0 243,1 259,7 254,0 259,3 Rathaus Hohenwettersbach 282.0 217,4 227,0 232,7 232,7 Sozial- und Jugendbehörde (Jugendhilfe) 202.0 257,6 238,2 271,8 216,3 Prinz-Max-Palais / Stadtmuseum 265.0 146,0 141,9 184,9 184,3 Haus Solms 066.0 183,1 190,7 181,7 177,5 Ständehaus (Stadtbibliothek) 910.0 87,3 91,8 122,4 162,0 Sozial- und Jugendbehörde, Psychologische Beratungsstelle 144.0 151,2 144,4 161,0 155,8 Stadtarchiv Innenhof Carl-Hofer-Schule 503.0 163,3 154,1 155,9 154,8 Rathaus Neureut 382.0 139,3 146,8 145,8 147,0 Karlsburg 417.0 130,0 125,6 143,2 140,3 Schul-und Sportamt Seitengebäude/Haus B 760.2 72,6 74,0 73,0 136,3 Verwaltungsgebäude Markgrafenstraße 349.0 140,7 129,5 129,8 131,6 Bürgerservice und Sicherheit 250.0 133,6 92,8 84,0 131,3 Rathaus Grötzingen Hauptgebäude 428.0 125,5 147,5 136,7 130,7 Rathaus Wolfartsweier 432.0 143,4 135,9 140,6 128,7 0 50 100 150 200 250 300 293.0282.0202.0265.0066.0910.0144.0503.0382.0417.0760.2349.0250.0428.0432.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 118,9 46 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Verwaltungsgebäude, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Rathaus Grötzingen Nebengebäud 429.0 115,5 135,8 125,8 120,3 Rathaus Grünwettersbach 024.0 118,1 114,8 114,5 118,6 Rathaus Lammstraße 318.0 97,0 91,4 98,5 114,5 Bauhof OV Grötzingen und Diensträume 427.0 118,1 137,9 111,5 114,4 'Wohn- und Verwaltungsgebäude 596.1 106,8 110,6 108,8 112,4 Sozialer Dienst 594.0 103,7 98,0 107,9 106,6 Verwaltungsgebäude Kochstraße 7 296.0 140,2 120,7 106,2 105,2 Rathaus Marktplatz 271.0 141,8 118,2 125,4 100,4 Haus der Fraktionen 577.0 71,1 91,9 96,0 97,2 Ärztlicher Dienst / Bau T 365.0 91,7 92,4 93,7 96,5 Rathaus Durlach 418.0 94,9 94,4 95,8 96,3 Kassen- u. Steueramt 888.0 928.0 86,5 76,5 77,0 94,3 Verwaltungsräume POA, Schulungsraum, Bibliothek 596.3 178,4 110,9 132,2 90,7 Schul-und Sportamt Hauptgebäude/Haus A 760.1 80,4 83,1 84,4 87,5 Personalamt 597.0 103,1 112,6 89,0 85,1 Verwaltungsgebäude Zähringerstraße 61 889.0 77,0 72,8 69,7 72,9 Verwaltungsgebäude Linkenheimer Allee 869.0 72,5 69,7 64,5 60,1 Rathaus Lammstraße Erweiterung 911.0 53,3 48,9 46,9 58,0 0 50 100 150 200 250 300 429.0024.0318.0427.0596.1594.0296.0271.0577.0365.0418.0 888.0 928.0 596.3760.1597.0889.0869.0911.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 118,9 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 47 Kennwertvergleich Wärme Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Südschule Neureut 571.0 234,2 229,2 247,2 267,4 Grundschule Hagsfeld Schulgebäude 3 661.0 247,4 266,0 190,1 240,0 Anne-Frank-Schule, Hauptgebäude + Pavillons + Neubau 068.1 248,0 238,1 198,2 237,9 Grundschule Hagsfeld Schulgebäude 2 461.2 191,6 213,7 232,8 232,6 Weiherwaldschule und Albschule 466.0/467.0 187,7 209,8 207,9 215,9 Grundschule Stupferich 292.0 229,2 215,5 192,2 211,8 Waldschule Neureut 360.1 142,2 251,0 219,6 211,4 Grundschule Bergwald 104.0 314,2 245,7 198,8 201,7 Friedrich-Ebert-Schule 496.1 203,9 186,4 184,0 201,6 Grund- und Hauptschule Bulach 181.0 202,7 212,4 201,8 194,0 Heinz-Barth-Schule 111.0/520.0 177,9 200,0 183,9 185,3 Oberwaldschule Aue, Werkrealschule 179.1 173,2 194,3 176,0 184,8 GS Hagsfeld Schulgebäude1, Pavillon, Container 461.1 128,2 130,2 144,6 181,8 Leopoldschule 328.0 159,6 151,7 167,7 166,3 Hardtschule 196.0 162,4 142,1 169,3 165,3 0 50 100 150 200 250 300 350 571.0661.0068.1461.2 466.0/467.0 292.0360.1104.0496.1181.0 111.0 520.0 179.1461.1328.0196.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 140,3 48 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Gutenbergschule - Altbau 174.1 143,5 144,6 156,0 162,4 Gutenbergschule - Neubau 174.2 131,7 140,3 160,3 162,4 Marylandschule 274.0 141,8 148,0 140,7 148,6 Anne-F.-Sch., Pavillons 068.2 - 068.5 152,7 196,8 211,2 148,5 Grundschule Grünwinkel 227.0 133,8 125,0 126,7 146,4 Rathaus und Waldenserschule Palmbach 206.0 128,9 133,1 131,4 142,1 Ernst-Reuter-Schule 541.0 140,7 144,8 130,4 139,4 Gartenschule 143.1 123,8 124,3 125,9 139,2 Eichendorffschule 335.0 142,4 138,6 135,1 138,9 Uhlandschule 479.0 129,1 125,2 133,1 138,3 Schule im Lustgarten 284.0 121,5 121,7 117,2 135,4 Grundschule Wolfartsweier 502.0 115,1 121,0 129,1 135,0 Hans-Thoma-Schule 352.0 131,0 121,7 119,8 128,1 Viktor-von-Scheffel-Schule 480.0 119,6 107,5 106,5 127,7 Tulla- u. Lidellschule 543.0 163,9 158,6 154,3 127,7 0 50 100 150 200 250 300 350 174.1174.2274.0 068.2 - 068.5 227.0206.0541.0143.1335.0479.0284.0502.0352.0480.0543,0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 140,3 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 49 Kennwertvergleich Wärme Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Nordschule Neureut 132.0 127,3 175,8 135,8 144,6 Grundschule Knielingen 100.0 166,6 159,6 124,6 133,9 Grundschule Beiertheim 348.0 117,4 114,9 110,8 125,8 Werner-von-Siemens-Schule I 316.0 122,3 105,7 121,5 119,0 H.-Köhler-GHS, Tulla-RS, Schulen Forststraße 128.0 196,7 180,2 140,7 118,5 Adam-Remmele-Schule 043.0 118,5 118,3 114,4 110,9 Draisschule 542.0 86,5 98,5 141,2 106,3 Riedschule 450.0 123,2 117,4 103,9 105,6 Oberwald Aue, Grundschule 178.0 80,3 107,5 94,7 103,7 Grundschule Daxlanden 411.0 102,3 102,3 105,1 98,1 Weinbrennerschule 312.0 90,7 69,0 85,4 91,0 Pestalozzischule 081.0 151,3 145,1 160,9 87,8 Südendschule 509.0 152,8 124,8 112,6 87,3 Schillerschule 264.1 70,4 72,0 65,4 65,8 Grundschule am Wasserturm Karlsruhe 672.0 54,7 50,8 57,5 59,9 0 50 100 150 200 250 300 350 132.0100.0348.0316.0128.0043.0542.0450.0178.0411.0312.0081.0509.0264.1672.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 140,3 50 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Realschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Friedrich-Realschule 421.0 172,1 166,6 177,3 185,9 Werner-von-Siemens-Schule II 006.0 195,4 178,9 132,3 175,3 Schulzentrum Süd-West 244.0 134,6 130,8 179,6 159,6 Eichelgartenschule, Realschule Rüppurr 014.1 146,2 133,6 128,3 150,0 Rennbuckelschule 070.0 136,1 128,0 110,6 148,2 Hebel-Schule 361.0 127,8 124,7 124,1 130,2 Nebeniusschule 372.0 127,4 134,2 102,3 98,8 0 50 100 150 200 421.0006.0244.0014.1070.0361.0372.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 145,3 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 51 Kennwertvergleich Wärme Gymnasien Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Pfinzbau 011.0 197,3 195,2 190,7 166,8 Lessing-Gymnasium 491.0 152,0 151,1 149,3 165,6 Bismarck-Gymnasium 065.0 147,0 144,8 145,2 155,8 Max-Planck-Gymnasium 313.0 136,7 138,6 130,7 150,8 Goethe-Gymnasium 444.0 120,9 129,1 113,2 132,8 Kant-Gymnasium 105.0 127,8 128,6 128,7 124,0 Schulzentrum Neureut 545.1 103,5 112,7 111,8 123,8 Helmholtz-Gymnasium 249.0 148,0 107,4 111,9 122,2 Markgrafen-Gymnasium 275.0 97,5 94,6 110,5 120,6 Otto-Hahn-Gymnasium 229.0 103,2 90,5 93,0 109,7 Humboldt-Gymnasium 589.0 103,6 89,8 93,1 102,8 Fichte-Gymnasium 490.0 96,5 87,7 93,4 95,9 Helmholtz-Gymnasium, ehemaliges VHS-Gebäude 455.0 51,6 48,4 53,1 63,1 Fichte-Gymnasium, Sophienstr. 2 494.0 41,2 40,7 45,3 41,8 0 50 100 150 200 011.0491.0065.0313.0444.0105.0545.1249.0275.0229.0589.0490.0455.0494,0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 124,4 52 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Erich-Kästner-Schule, Vorderhaus 366.3 174,1 162,8 172,1 197,9 Federbachschule 116.0 164,5 161,8 156,8 171,2 Federbachschule Gebäude 3 116.3 164,5 177,7 172,7 170,9 Schule am Turmberg 021.0 177,7 186,4 159,4 157,6 Kimmelmannschule 176.0 202,6 236,0 128,9 (Nutzungs- Änderung) 145,0 (Nutzungs- Änderung) Vogesenschule 341.0 128,9 134,1 130,7 130,1 Erich-Kästner-Schule 366.1 123,0 122,6 115,5 112,3 Schulen am Weinweg 566.0 87,9 105,3 97,5 107,1 0 50 100 150 200 250 366.3116.0116.3021.0176.0341.0366.1566.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 122,6 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 53 Kennwertvergleich Wärme Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Elisabeth-Selbert-Schule, Helene-Lange-Schulgebäude 499.1 149,1 150,3 170,4 196,9 Ludwig-Erhard-Schule 106.0 140,7 144,4 160,6 184,9 Carl-Hofer-Schule, Hofgebäude 483.0 183,6 170,9 172,9 171,7 Elisabeth-Selbert-Schule, Gertrud-Bäumer-Schulgebäude 499.2 163,5 158,7 188,0 171,5 Gewerbeschule Durlach 639.0 169,8 180,2 161,0 161,9 Carl-Benz- und Carl-Englerschule 498.0 113,3 124,2 120,7 136,6 Carl-Hofer-Schule 002.0 98,8 82,8 121,0 133,0 Heinrich-Meidinger-Schule 063.0 142,4 139,9 146,8 129,4 Heinrich-Hübsch-Schule, Abteilung Farbe 136.0 112,2 109,6 93,2 105,1 Heinrich Hertz Schule, Berufl.Schulen 512.0 117,9 92,6 83,3 78,6 Friedrich-List-Schule 709.0 65,3 67,7 70,9 67,3 Heinrich-Hübsch-Schule 137.0 92,3 88,6 67,0 59,1 Walter-Eucken-Schule 107.0 70,7 54,3 79,0 Sanierung 0 50 100 150 200 499.1106.0483.0499.2639.0498.0002.0063.0136.0512.0709.0137.0107,0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 110,0 54 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Musikschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Badisches Konservatorium, Kaiserallee 669.0 177,1 176,3 184,0 191,7 Badisches Konservatorium, Jahnstraße 241.0 156,0 156,6 169,3 165,3 0 50 100 150 200 669.0241.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 178,4 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 55 Kennwertvergleich Wärme Schulturnhallen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Oberwaldschule Aue, Turnhalle 179.2 445,0 405,1 350,5 348,0 Bismarck-Gymnasium, Turnhalle 364.0 274,0 264,6 330,7 319,0 Waldschule Neureut, Turnhalle 360.3 381,7 370,1 340,9 313,7 Mensa f. Heisenberggymnasium, Turnhalle 607.0 221,8 216,5 209,3 301,3 Heinrich-Köhler-Schule, Turnhalle 128.5 303,4 330,1 305,8 292,9 Sporthalle Eichelgartenschule 014.3 187,4 228,6 220,6 286,3 Südendschule, 'Turnhalle / Kimmelmannschule, Turnhalle 176.2/509.3 133,3 72,6 180,3 207,8 Altes Rathaus Bulach: Kulturzentrum 182.0 220,7 208,9 214,8 202,7 Erich-Kästner-Schule, Turnhalle 366.2 164,0 125,8 161,7 190,6 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 179.2364.0360.3607.0128.5014.3 176.2/509.3 182.0366.2 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 221,7 56 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Schulturnhallen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Schillerschule, Turnhalle 264.2 176,9 189,4 178,8 182,3 Uhlandschule, Turnhalle 478.0 260,9 250,3 182,1 167,8 Grundschule Beiertheim, Turnhalle 348.2 182,1 166,7 174,5 167,0 Werner-von-Siemens-Schule I, Turnhalle 316.4 164,9 195,5 125,6 165,0 Augustenburg-Gemeinschaftsschule Grötzingen, Turnhalle 289.3 190,4 169,5 165,4 161,3 Gutenbergschule, Turnhalle 174.3 136,6 112,4 107,2 111,5 Anne-Frank-Schule, Turnhalle 068.6 122,0 119,5 117,5 92,8 Friedrich-Ebert-Schule, Turnhalle 496.2 83,6 97,4 118,6 90,0 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 264.2478.0348.2316.4289.3174.3068.6496.2 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 221,7 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 57 Kennwertvergleich Wärme Sport- und Veranstaltungshallen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Sporthalle Weiherhof 558.0 214,7 263,2 242,7 242,3 Reinhold-Crocoll-Halle Knielingen 012.0 222,8 228,5 228,4 229,3 Nancyhalle 565.0 230,4 236,2 165,8 203,6 Sporthalle Rintheim 343.0 214,0 208,0 235,2 191,4 Begegnungszentrum Wolfartsweier 434.0 194,2 206,5 192,1 188,4 Sporthalle Wildpark 001.7 154,6 170,6 175,4 188,1 Carl-Benz-Halle 505.0 191,3 175,3 169,7 162,1 Alter Friedhof Durlach, Nikolauskapelle 055.0 122,4 131,7 143,0 145,5 Rheinstrandhalle Daxlanden 697.0 150,6 149,0 155,6 135,7 Lustgartenhalle Hohenwettersbach 285.0 176,6 179,0 197,6 134,9 Begegnungszentrum Grötzingen 387.0 126,6 126,0 108,5 132,5 Badnerlandhalle Neureut 458.0 182,0 179,4 201,8 130,9 Gemeindezentrum Stupferich 575.0 111,2 112,6 104,5 114,8 Hermann-Ringwald-Halle (Schlossberghalle) 476.0 119,8 106,4 73,5 113,9 Sporthalle Dragonerkaserne 254.0 92,6 127,8 109,6 109,4 Europahalle 216.0 117,6 134,5 117,7 85,5 Emil-Arheit-Halle 076.0 99,9 105,0 92,6 72,4 0 50 100 150 200 250 300 558.0012.0565.0343.0434.0001.7505.0055.0697.0285.0387.0458.0575.0476.0254.0216.0076.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 142,1 58 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Kindergarten Dornwaldsiedlung 655.0 210,7 213,1 253,6 300,7 Schülerhort Rhode-Island-Allee 620.0 216,0 226,0 234,5 264,5 Kindergarten Palmbach 098.0 208,9 242,3 231,4 222,7 Schülerhort Breite Straße 074.0 197,9 192,0 211,2 214,8 Kindertagheim Knielingen 643.0 206,1 207,5 207,9 214,3 Kindergarten Nordstadt 647.0 202,0 210,4 208,1 203,6 Gartenschule, Schülerhort 143.2 178,6 193,1 224,3 198,5 Schülerhort Lassallestraße 323.0 156,1 152,6 173,6 190,7 Werner-von-Siemens-Schule I, Schülerhort 316.6 150,5 165,7 111,4 178,7 Schülerhort Grünwinkel 297.0 184,3 176,6 183,6 177,7 Kindertagesstätte Kentuckyallee 511.0 171,1 149,5 164,1 176,5 Kinder-und Jugendtreff Waldstadt 762.0 162,3 136,0 140,5 159,5 Kindertagheim Sybelstraße 510.0 145,1 153,9 153,9 158,4 Schülerhort Luise-Rieger-Haus 057.0 158,4 159,2 158,4 147,8 Kindertagheim Bonhoefferstraße 637.0 137,6 142,7 145,3 147,3 0 50 100 150 200 250 300 350 655.0620.0098.0074.0643.0647.0143.2323.0316.6297.0511.0762.0510.0057.0637.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 142,8 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 59 Kennwertvergleich Wärme Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Sonderschulkindergarten Mannheimer Straße 344.0 235,6 186,6 179,3 146,6 Kinderkrippe und Schülerhort Frühlingstraße 194.0 131,9 134,4 141,0 145,4 Kindertagesstätte Staudinger Straße 495.0 115,9 106,5 144,8 141,4 Schülerhort Bienwaldstraße 064.0 162,4 141,2 142,6 140,6 Kindertagheim Haid- und Neu- Straße 640.0 87,8 110,7 121,8 137,6 Kindertagheim Thomas-Mann-Straße 473.0 84,7 111,9 123,6 137,5 Kindergarten Wolfartsweier (Die Katze) 579.0 126,0 123,0 120,7 126,9 'Schülerhort Weiherhof 023.0 115,3 120,9 124,1 113,5 Sonderschulkindergarten für Schwerhörige 424.0 160,5 161,0 139,9 113,1 Schülerhort Hohenwettersbach 997.0 168,6 144,8 125,7 112,1 Kindertagesstätte Obere Setz 401.0 81,5 95,0 94,2 101,9 Kindergarten Nußbaumweg 398.0 108,8 150,9 110,9 90,8 Kindergarten Blütenweg 899.0 76,3 76,9 78,3 73,6 Waldschule Neureut, Schülerhort+Erweiterung GS 360.7 51,5 51,5 57,0 57,9 Ernst-Reuter-Schule, Schülerhort 541.7 56,2 65,2 63,5 51,4 Anne-Frank-Schule, Neubau Schülerhort 068.8 328,3 42,1 37,1 37,9 0 50 100 150 200 250 300 350 344.0194.0495.0064.0640.0473.0579.0023.0424.0997.0401.0398.0899.0360.7541.7 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 142,8 60 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Jugendheime und Beratungsstellen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Jugendtreff Durlach 713.0 170,4 165,3 169,0 200,3 Jugendtreff Grötzingen 413.0 247,8 218,1 205,4 194,9 Jugendtreff Mühlburg-Fliederstraße 126.0 177,0 192,3 175,1 181,0 Jugendtreff Neureut 518.0 228,4 209,9 185,9 179,8 Jubez Oberreut " Weise Rose " 410.0 245,6 178,9 160,3 168,4 Jugendtreff Knielingen 462.0 134,1 119,3 138,7 164,9 Jugendheim Anne Frank 362.0 135,0 141,9 128,5 150,7 Jugendtreff Südstadt 037.0 118,6 111,3 120,8 138,3 Jugendtreff Rintheim 192.1 242,5 125,9 128,6 135,2 Jugendheim West 332.0 146,9 145,4 151,8 132,3 Jugendtreff Oststadt 645.0 113,9 112,4 119,7 125,4 Jubez Altstadt (Kronenplatz) 135.0 91,7 88,3 76,4 84,4 Jugendherberge Moltkestraße 363.0 141,1 143,8 122,1 76,8 Kinder- und Jugendhaus Südwest 516.0 44,4 54,7 43,6 58,1 0 50 100 150 200 250 300 350 713.0413.0126.0518.0410.0462.0362.0037.0192.1332.0645.0135.0363.0516.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 120,4 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 61 Kennwertvergleich Wärme Wohnungslosenunterkünfte Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Wohnheim Rüppurrer Straße 23 459.0 305,1 305,4 284,5 299,5 Unterbringung von Flüchtlingen 880.0 334,8 362,6 298,1 262,9 Obdachlosenheim/Schülerhort 465.0 169,8 160,0 158,5 163,8 Wohnheim Pfannkuchstraße 674.0 329,7 220,0 54,1 87,3 0 50 100 150 200 250 300 350 400 459.0880.0465.0674.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 211,1 62 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Bestattungswesen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Hauptfriedhof, Sozialgebäude und Werkstätten 190.4 310,6 313,9 401,5 442,5 Hauptfriedhof, Friedhofskapelle 190.3 275,0 313,2 273,0 343,6 Hauptfriedhof, Krematorium - alt 190.5 259,5 282,9 254,7 303,4 Hauptfriedhof, Info-Center 190.10 200,4 260,7 229,9 266,7 Hauptfriedhof, Verwaltungsgebäude 1 190.1 242,6 248,8 234,2 263,7 Hauptfriedhof, Verwaltungsgebäude 2 190.2 240,6 221,6 200,9 232,7 Hauptfriedhof, Krematorium - neu 190.6 90,6 34,3 33,4 94,2 Hauptfriedhof, Jüdische Kapelle 190.8 3,8 13,2 22,9 51,0 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 190.4190.3190.5 190.10 190.1190.2190.6190.8 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 275,5 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 63 Kennwertvergleich Wärme Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Stadtgärtnerei Rüppurr Gewächshäuser 145.2 379,2 355,9 327,0 389,8 GBA Inspektion Ost 138.0 326,8 364,6 365,5 360,7 Bauhof GBA 334.0 350,9 345,5 343,6 334,9 Bauhof TBA Kornweg 299.0 310,3 318,5 328,3 331,1 Bauhof TBA / Verkehrslenkung 386.0 286,4 252,7 273,6 307,0 Bauhof OV Wettersbach 582.0 245,0 285,3 269,9 291,0 Bauhof OV Neureut 044.0 300,8 241,7 203,1 210,5 Bauhof TBA Mühlwiesenweg 369.0 189,5 64,0 86,9 197,9 Amt für Abfallwirtschaft 408.0 184,5 170,9 187,4 175,7 Stadtgärtnerei Rüppurr, Ausbildungsgebäude 145.5 188,3 172,4 173,6 161,7 GBA Inspektion West 385.0 144,5 146,2 147,6 151,3 Bauhof TBA Ottostraße 407.0 196,9 189,3 184,4 150,9 Stadtgärtnerei Durlach 047.0 252,2 164,1 99,3 141,6 Stadtgärtnerei Rüppurr, Verwaltung 145.1 177,6 104,2 83,6 84,4 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 145.2138.0334.0299.0386.0582.0044.0369.0408.0145.5385.0407.0047.0145.1 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 236,0 64 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Feuerwehrgerätehaus Hohenwettersbach 283.0 317,8 298,7 265,0 321,1 Feuerwache West 224.0 307,9 321,8 322,2 316,9 Feuerwehrgerätehaus Wolfartsweier 431.0 307,4 301,0 304,3 304,6 Feuerwehrgerätehaus Knielingen 463.0 274,5 278,4 242,1 288,1 Feuerwehrgerätehaus Neureut 049.0 287,6 295,2 280,7 259,2 Feuerwehrgerätehaus Rüppurr 320.0 262,2 246,4 241,6 237,7 Feuerwehrgerätehaus Grötzingen 324.0 239,8 227,6 240,8 230,1 Feuerwehrgerätehaus Mühlburg 197.0 199,2 201,5 224,1 203,2 Feuerwehrgerätehaus Stupferich 294.0 209,0 199,5 191,7 195,2 Feuerwehrgerätehaus Durlach 252.0 191,9 276,8 303,4 189,1 Feuerwehrgerätehaus Grünwinkel 603.0 186,3 164,1 204,0 179,2 Feuerwehrgerätehaus Daxlanden 552.0 165,6 168,7 164,8 156,1 Feuerwehrgerätehaus Aue 406.0 155,8 143,7 147,2 135,7 Katastrophenschutz (Appenmühle) 300.0 175,7 165,5 128,0 129,9 Feuerwehrgerätehaus Hagsfeld 077.0 100,9 94,9 91,3 127,0 Feuerwehrgerätehaus Grünwettersbach 583.0 120,4 133,3 120,6 111,5 0 50 100 150 200 250 300 350 283.0224.0431.0463.0049.0320.0324.0197.0294.0252.0603.0552.0406.0300.0077.0583.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 214,3 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 65 Kennwertvergleich Wärme Sonstige Gebäude Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Zoo: Affenhaus 524.0 811,1 742,7 803,9 772,8 Zoo: Giraffenhaus 531.0 564,4 535,7 601,3 611,6 Zoo: Wirtschaftsgebäude 521.0 458,9 480,1 475,1 487,5 Zoo Verwaltungsgebäude und Kasse Ost 113.0 226,5 203,0 194,8 185,5 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 524531521113 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 509,3 66 | Energiebericht 2021 3.2 Strom Die Tabelle 3.2.1 zeigt die Energiestatistik 2021 für den Stromverbrauch. Dort fließen die Verbrauchsdaten von circa 200 überwachten Liegenschaften (ohne Beteiligungen wie Gesellschaften) mit einer Energiebezugsfläche von 660.590 m 2 ein. Im Jahr 2021 fiel der spezifische Stromverbrauch gegenüber 2020 um 0,1 Prozent. Die Stromkosten sind mit 3.556.520 Euro um 4,7 Prozent gestiegen. Die CO 2 -Emissionen betrugen 7.737 Tonnen. Tabelle 3.2.1: Überblick über den Stromverbrauch der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2021. Energie- Statistik 2021 1. Verbrauch 2. CO 2 - Emissionen 3. Kosten Stromverbrauch Verbrauch Spezifischer Verbrauch Verände- rungen zum Vorjahr Verände- rungen zum Basisjahr 1993 CO 2 - Emissionen Kosten Veränderungen zum Vorjahr [MWh/a] [kWh/(m 2 a)] Prozent Prozent Tonnen Tausend Euro Prozent Gesamter Stromverbrauch 14.223 21,5 -0,1 -18,2 7.737 3.557 4,7 Abbildung 3.2.1: Zeitliche Entwicklung des Stromverbrauchs der überwachten Gebäude mit den zugehörigen Flächen. 1. Verbrauch Verbrauch [(MWh/a)]: Absoluter Stromverbrauch im Betrachtungszeitraum Spezifischer Verbrauch [kWh/(m 2 a)]: Stromverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Vorjahr (2020) in Prozent Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Basisjahr (1993) in Prozent 2. CO 2 -Emissionen CO 2 (Tonnen): CO 2 -Emissionen bezogen auf den Stromverbrauch in Tonnen im Jahr 2021 3. Kosten Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderung der Stromkosten gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die Energiebezugsfläche in Prozent 1. Verbrauch Verbrauch [(MWh/a)]: Absoluter Stromverbrauch im Betrachtungszeitraum Spezifischer Verbrauch [kWh/(m 2 a)]: Stromverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Vorjahr (2014) in Prozent Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Energieverbrauches zum Basisjahr (1993) in Prozent 2. CO 2 -Emissionen CO 2 (Tonnen): CO 2 -Emissionen bezogen auf den Stromverbrauch in Tonnen im Jahr 2015 3. Kosten Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderung der Stromkosten gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die Energiebezugsfläche in Prozent 0 150.000 300.000 450.000 600.000 750.000 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 19931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Energiebezugsfläche Stromverbrauch Jahr Energiebezugsfläche der überwachten Gebäude in m 2 Stromverbrauch der überwachten Gebäude in MWh Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 67 In den Jahren 2018 bis 2021 konnten die spezifischen CO 2 -Emissionen noch einmal gegenüber dem Berichtszeitraum 2016 / 2017 gesenkt werden. Abbildung 3.2.2 stellt die zeitliche Entwicklung der CO 2 -Emissionen in Abhängigkeit vom Stromverbrauch dar. Die Abbildung 3.2.3 zeigt den Verlauf des spezifischen Stromverbrauchs sowie der Kosten von 1993 bis 2021. Auch der spezifische Verbrauch konnte noch einmal gesenkt werden. Er liegt mit 21,5 kWh/(m 2 a) 18,25 Prozent unter dem Anfangswert von 1993. Die spezifischen Kosten liegen im Jahr 2021 um 1,30 Euro/(m 2 a) höher als zu Beginn der Aufzeichnungen, entsprechend 30,9 Prozent. Abbildung 3.2.2: Zeitliche Entwicklung der spezifischen CO 2 -Emissionen in Abhängigkeit des Stromverbrauchs 1993 bis 2021. Abbildung 3.2.3: Gegenüberstellung des spezifischen Jahresenergieverbrauchs und der spezifischen Energiekosten seit dem Bezugsjahr in kWh bzw. Euro pro Quadratmeter und Jahr. 18,1 19,0 17,7 19,5 19,1 19,1 18,5 18,3 19,1 19,3 19,9 20,1 18,8 18,9 19,0 17,9 18,1 18,3 17,3 16,9 16,1 15,7 15,9 15,7 13,9 13,8 13,8 12,2 11,7 0 3 6 9 12 15 18 21 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 35.000 19931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 CO 2 - Emissionen Stromverbrauch Jahr CO 2 -Emissionen in kg/(m 2 a) Stromverbrauch der überwachten Gebäude in MWh 4,1 4,5 4,3 4,5 4,2 4,3 4,0 3,1 3,2 3,4 3,7 3,9 4,1 4,5 4,5 5,3 5,7 5,1 4,9 5,1 5,4 5,1 5,4 5,2 4,9 5,2 5,4 5,1 5,4 26,3 27,6 25,7 28,3 27,7 27,7 26,9 26,5 27,7 28,0 28,9 29,4 29,4 29,5 29,6 29,6 30,1 30,5 28,8 28,1 27,7 26,0 25,6 25,8 24,7 24,5 24,4 21,5 21,5 0 5 10 15 20 25 30 35 40 0 2 4 6 8 10 12 14 16 19931994199519961997199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Verbrauch Kosten Jahr Verbrauch in kWh/(m 2 a) Kosten in Euro/(m 2 a) 68 | Energiebericht 2021 3.2.1 Stromverbrauchsstruktur nach Nutzungsart Die Schulen und Schulturnhallen stellen mit einem Stromverbrauch von circa 8.615 MWh und Kosten von circa zwei Millionen Euro die größte Verbrauchs- und Kostengruppe dar. Ihr Anteil beträgt circa 58 Prozent am Gesamtbedarf der bilanzierten Liegenschaften. Die beiden absolut größten Stromverbräuche sind bei beruflichen Schulen und Verwaltungsgebäuden mit zusammen circa 2,2 Millionen Euro Stromkosten pro Jahr festzustellen. Eine detaillierte Übersicht der Stromverbrauchsstruktur nach Gebäuden und Gebäudegruppen ist den nachfolgenden Darstellungen zu entnehmen. Tabelle 3.2.1.1: Bezugsfläche, Energieeinsatz und Energiekosten des Stromverbrauches der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2021 nach Nutzungsarten, mit Änderungen des Verbrauchs (in Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Nutzungsart Endenergieeinsatz Strom Energiebezugsfläche Verbrauch Kosten m² MWh Änderung in Prozent Tausend Euro Verwaltungsgebäude 80.451 2.946 -4,0 736 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen 154.331 2.138 10,7 534 Realschulen 42.951 781 -6,3 195 Gymnasien 108.682 1.893 -0,3 473 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren 18.777 242 4,7 60 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen 111.552 3.160 0,9 789 Musikschulen 1.864 22 -10,4 6 Schulturnhallen 18.390 379 37,9 95 Sport- und Veranstaltungshallen 43.619 640 -8,7 160 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte 19.311 420 -3,7 105 Jugendheime und Beratungsstellen 16.088 296 -4,3 74 Wohnungslosenunterkünfte 5.977 197 -7,7 49 Bestattungswesen 2.240 126 17,6 32 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks 26.514 734 2,3 183 Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz 9.843 269 5,6 67 Summe 660.590 14.244 0,1 3.557 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 69 Kennwertvergleich Strom Verwaltungsgebäude, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Ständehaus (Stadtbibliothek) 910.0 86,9 95,6 89,7 107,0 Rathaus am Marktplatz 271.0 68,0 63,2 64,2 66,4 Prinz-Max-Palais / Stadtmuseum 265.0 62,7 70,1 77,3 61,1 Rathaus Lammstraße (Techn. Rathaus) 318.0 63,7 66,4 63,7 58,9 Bauhof OV Grötzingen und Diensträume 427.0 38,8 41,1 37,9 43,7 Personalamt 597.0 33,8 37,6 43,8 37,9 Verwaltungsräume POA, Schulungsraum, Bibliothek 596.3 43,1 44,0 36,5 33,5 Wohn- und Verwaltungsgebäude 596.1 36,9 33,7 35,7 29,5 Rathaus Lammstraße Erweiterung 911.0 33,4 32,1 30,6 28,5 Ordnungs- und Bürgeramt (ohne 203 u. 296) 250.0 27,5 31,4 40,8 26,7 Rathaus Grünwettersbach 024.0 26,8 26,4 26,0 23,6 Rathaus Durlach 418.0 27,1 25,6 24,3 23,2 Stadtarchiv Innenhof Carl-Hofer-Schule 503.0 21,5 21,1 18,8 21,9 Rathaus Hohenwettersbach 282.0 19,6 19,5 19,1 21,0 Rathaus Neureut 382.0 21,5 22,2 19,5 21,0 Kassen- u. Steueramt 888.0 928.0 20,3 20,3 19,0 19,8 Rathaus Grötzingen Hauptgebäude 428.0 19,9 11,2 19,3 18,7 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 910,0271,0265,0318,0427,0597,0596,3596,1911,0250,0 24,0 418,0503,0282,0382,0 888.0 928.0 428,0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 37,1 70 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Verwaltungsgebäude, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Verwaltungsgebäude Nördliche Uferstraße 857.0 19,2 18,2 17,6 18,7 Bauordnungsamt 918.0 16,0 19,2 19,5 18,5 Verwaltungsgebäude Linkenheimer Allee 869.0 17,0 15,7 18,2 18,1 Sozialer Dienst 594.0 15,5 16,9 16,6 17,8 Verwaltungsgebäude Markgrafenstraße 349.0 18,1 18,4 17,4 16,6 Rathaus Grötzingen Nebengebäude 429.0 17,9 18,2 16,6 16,2 Karlsburg 417.0 18,5 19,7 16,5 16,1 Sozial- u. Jugendbehörde (Jugendhilfe) 202.0 21,1 22,8 22,4 15,3 Verwaltungsgebäude Zähringerstraße 61 889.0 23,1 21,3 17,9 15,3 Ärztlicher Dienst / Bau T 365.0 14,2 15,1 16,1 15,2 Verwaltungsgebäude Kochstraße 7 296.0 18,2 18,1 17,2 14,6 Psychologische Beratungsstelle und AllerleiRauh 144.0 14,6 15,5 14,6 14,5 Rathaus Wolfartsweier 432.0 11,6 12,6 11,1 14,1 Haus der Fraktionen 577.0 14,4 14,6 13,5 13,4 Haus Solms 066.0 16,0 15,1 12,2 11,7 Schul-und Sportamt Hauptgebäude/Haus A 760.1 10,7 10,4 9,7 9,5 Schul-und Sportamt Seitengebäude/Haus B 760.2 8,4 8,0 7,7 7,2 Rathaus Stupferich 293.0 14,6 15,2 14,6 Keine Daten 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 857.0918.0869.0594.0349.0429.0417.0202.0889.0365.0296.0144.0432.0577.0066.0760.1760.2 293.0* kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 37,1 *Für 2021 keine Daten vorhanden! Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 71 Kennwertvergleich Strom Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Grundschule am Wasserturm Karlsruhe 672.0 42,0 43,9 42,2 47,5 Weiherwaldschule und Albschule 466.0/467.0 30,1 44,1 29,2 29,6 Marylandschule 274.0 28,7 26,0 18,5 22,8 Weinbrennerschule 312.0 25,0 24,2 18,4 21,8 Grundschule Bergwald 104.0 18,1 15,3 15,7 21,5 Uhlandschule 479.0 18,6 20,3 18,6 19,1 Grundschule Bulach 181.0 22,5 22,1 16,2 17,5 Riedschule 450.0 12,4 12,6 12,8 16,7 Schule im Lustgarten 284.0 18,3 18,5 16,8 16,4 Hardtschule 196.0 15,3 13,0 14,1 16,3 Pestalozzischule 081.0 18,7 20,1 16,0 15,9 Gartenschule 143.1 12,3 14,5 16,2 15,4 Anne-F.-Sch., Pavillons 068.2 - 068.5 15,8 14,8 15,5 15,3 Anne-Frank-Schule 068.1 15,6 16,6 15,3 15,2 Waldschule Neureut 360.0 20,0 18,9 16,5 15,2 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 672.0 466.0/467.0 274.0312.0104.0479.0181.0450.0284.0196.0081.0143.1 068.2 - 068.5 068.1360.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 13,9 72 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Werner-von-Siemens-Schule I 316.0 18,3 14,6 13,6 14,8 Heinz-Barth-Schule 111.0 520.0 22,3 22,3 18,4 14,6 Friedrich-Ebert-Schule 496.1 15,4 15,4 13,5 14,0 Grundschule Knielingen 100.0 13,2 13,8 13,2 13,9 Viktor-von-Scheffel-Schule 480.0 13,0 12,6 12,1 13,5 Südschule Neureut 571.0 13,6 14,5 13,7 13,5 Hans-Thoma-Schule 352.0 13,4 13,7 13,2 13,4 Eichendorffschule 335.0 16,0 14,1 11,4 13,2 Heinrich-Köhler-Schule und Tulla-Realschule 128.0 14,0 18,5 13,3 13,1 Grundschule Beiertheim 348.0 13,9 15,5 14,2 13,1 Grundschule Wolfartsweier 502.0 12,6 13,9 11,6 12,6 Grundschule Hagsfeld Schulgebäude 2 461.2 10,9 11,9 13,4 11,6 Leopoldschule 328.0 12,6 10,5 9,6 11,2 Südendschule 509.0 11,2 11,1 9,4 10,6 Nordschule Neureut 132.0 10,9 10,5 10,0 10,2 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 316,0 111.0 520.0 496,1100,0480,0571,0352,0335,0128,0348,0502,0461,2328,0509,0132,0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 13,9 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 73 Kennwertvergleich Strom Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Oberwaldschule 179.1 7,4 7,7 7,0 10,2 Tulla- u. Lidellschule 543.0 10,7 10,7 9,6 9,7 Schillerschule 264.1 12,6 9,3 8,3 9,6 Gutenbergschule - Altbau 174.1 11,6 11,0 8,2 9,5 Draisschule 542.0 6,6 5,1 4,4 9,5 Adam-Remmele-Schule 043.0 10,8 11,0 8,4 9,3 Gutenbergschule - Neubau 174.2 10,1 9,6 7,0 8,2 Grundschule Grünwinkel 227.0 10,3 8,9 7,5 7,9 Grundschule Hagsfeld Schulgebäude 3 661.0 12,3 12,7 8,6 7,7 Grundschule Daxlanden 411.0 7,3 7,1 6,6 7,4 Ernst-Reuter-Schule 541.0 7,6 7,4 6,2 6,4 GS Hagsfeld Schulgebäude1, Pavillon, Container 461.1 9,4 10,4 11,6 5,6 Grundschule Aue 178.0 4,8 5,1 4,4 5,2 Rathaus und Waldenserschule Palmbach 206.0 3,8 3,6 3,5 2,5 Grundschule Stupferich 292.0 23,8 24,0 12,2 Keine Daten 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 179.1543.0264.1174.1542.0043.0174.2227.0661.0411.0541.0461.1178.0206.0 292.0* kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 13,9 *Für 2021 keine Daten vorhanden! 74 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Realschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Schulzentrum Süd-West 244.0 38,2 40,9 34,4 28,5 Werner-von-Siemens-Schule II 006.0 14,5 16,6 17,2 24,9 Friedrich-Realschule 421.0 20,3 22,2 20,9 19,9 Eichelgartenschule, Realschule Rüppurr 014.0 13,4 15,5 16,0 15,6 Nebeniusschule 372.0 13,7 14,8 10,8 14,1 Rennbuckelschule 070.0 19,4 16,5 15,3 13,4 Hebelschule 361.0 11,7 11,3 10,3 10,1 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 244.0006.0421.0014.0372.0070.0361.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 18,2 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 75 Kennwertvergleich Strom Gymnasien Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Otto-Hahn-Gymnasium 229.0 26,5 23,8 21,8 22,2 Humboldt-Gymnasium 589.0 23,8 24,0 19,7 21,7 Fichte-Gymnasium, Sophienstr. 2 494.0 27,6 27,5 23,2 19,0 Schulzentrum Neureut 545.1 22,2 22,9 19,1 18,8 Goethe-Gymnasium 444.0 21,1 22,6 19,7 18,2 Lessing-Gymnasium 491.0 20,5 20,4 17,0 16,8 Bismarck-Gymnasium 065.0 17,0 17,3 15,4 16,2 Fichte-Gymnasium 490.0 18,8 17,8 16,0 16,2 Max-Planck-Gymnasium 313.0 19,3 19,4 15,8 16,1 Markgrafen-Gymnasium 275.0 17,3 17,5 19,1 15,8 Pfinzbau 011.0 13,4 13,8 12,1 15,7 Helmholtz-Gymnasium 249.0 15,6 15,7 15,0 14,9 Helmholtz-Gymnasium, ehemaliges VHS-Gebäude 455.0 13,3 13,6 12,6 13,8 Kant-Gymnasium 105.0 8,6 8,7 7,4 7,5 0 5 10 15 20 25 30 229.0589.0494.0545.1444.0491.0065.0490.0313.0275.0011.0249.0455.0105.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 17,2 76 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Schulen am Weinweg 566.0 27,7 23,9 19,4 21,8 Erich-Kästner-Schule, Vorderhaus 366.3 15,7 16,4 13,0 13,0 Erich-Kästner-Schule 366.1 15,8 15,0 13,6 12,4 Schule am Turmberg 021.0 16,1 15,6 13,1 12,2 Federbachschule Gebäude 3 116.3 12,1 11,2 9,6 11,0 Federbachschule 116.0 11,7 10,8 9,3 10,6 Kimmelmannschule 176.0 10,4 10,1 9,2 10,0 Vogesenschule 341.0 6,6 5,4 6,2 7,2 0 5 10 15 20 25 30 566.0366.3366.1021.0116.3116.0176.0341.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 12,9 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 77 Kennwertvergleich Strom Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Gewerbeschule Durlach 639.0 49,0 49,5 45,1 46,4 Carl-Benz- und Carl-Engler-Schule 498.0 36,3 41,0 40,3 41,7 Heinrich Hertz Schule, Berufl.Sch. Südendstr. 51 512.0 60,4 58,5 38,6 37,1 Heinrich-Hübsch-Schule 137.0 35,6 35,6 34,3 32,8 Ludwig-Erhard-Schule 106.0 35,0 32,4 30,1 27,7 Heinrich-Hübsch-Schule, Abteilung Farbe 136.0 31,4 31,7 27,4 25,7 Friedrich-List-Schule 709.0 24,5 23,7 25,7 22,6 Carl-Hofer-Schule, Hofgebäude 483.0 29,3 21,9 25,1 22,1 Elisabeth-Selbert-Schule, Gertrud-Bäumer-Schulgebäude 499.2 18,5 22,3 22,3 21,9 Heinrich-Meidinger-Schule 063.0 15,4 16,7 15,1 15,0 Elisabeth-Selbert-Schule, Helene-Lange-Schulgebäude 499.1 24,4 13,7 13,5 11,8 Carl-Hofer-Schule 002.0 9,2 8,2 7,3 6,9 Walter-Eucken-Schule 107.0 19,3 18,8 15,3 Sanierung 0 10 20 30 40 50 60 70 639.0498.0512.0137.0106.0136.0709.0483.0499.2063.0499.1002.0 107.0* kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 28,3 *Für 2021 keine Daten vorhanden.Gebäude wird saniert! 78 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Musikschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Badisches Konservatorium, Jahnstraße 241.0 15,8 16,3 14,9 13,5 Badisches Konservatorium, Kaiserallee 669.0 14,2 14,1 11,6 10,2 0 5 10 15 20 241.0669.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 11,9 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 79 Kennwertvergleich Strom Schulturnhallen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Sporthalle Eichelgartenschule 014.3 55,8 51,3 30,6 43,1 Waldschule Neureut, Turnhalle 360.3 42,6 36,2 30,9 32,8 Werner-von-Siemens-Schule I, Turnhalle 316.4 32,0 25,5 23,7 25,8 Turnhalle, Mensa f. Heisenberggymnasium 607.0 27,8 25,2 18,0 22,1 Oberwaldschule, Turnhalle 179.2 37,2 34,9 22,1 20,9 Altes Rathaus Bulach, Kulturzentrum 182.0 18,6 19,4 13,5 19,2 Uhlandschule', Turnhalle 478.0 18,3 20,0 18,3 18,8 Turnhalle Südendschule /Turnhalle Kimmelmannschule 176.2/509.3 18,8 19,0 16,5 18,4 Friedrich-Ebert-Schule, Turnhalle 496.2 20,1 20,1 17,6 18,3 0 10 20 30 40 50 60 014.3360.3316.4607.0179.2182.0478.0 176.2/509.3 496.2 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 20,6 80 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Schulturnhallen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Grundschule Beiertheim, Turnhalle 348.2 16,6 18,6 16,9 15,7 Anne-Frank-Schule, Turnhalle 068.6 15,1 16,1 14,9 14,7 Heinrich-Köhler-Schule, Turnhalle 128.5 14,7 19,4 13,9 13,7 Schillerschule, Turnhalle 264.2 6,5 14,3 12,5 11,9 Bismarck-Gymnasium, 'Turnhalle 364.0 12,6 12,9 8,3 9,3 Erich-Kästner-Schule, Turnhalle 366.2 11,5 11,0 9,9 9,1 Gutenbergschule, Turnhalle 174.3 10,2 8,3 6,8 7,9 Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen, Turnhalle 289.3 10,1 7,5 4,9 4,7 0 10 20 30 40 50 60 348.2068.6128.5264.2364.0366.2174.3289.3 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 20,6 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 81 Kennwertvergleich Strom Sport- und Veranstaltungshallen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Sporthalle Weiherhof 558.0 84,6 75,9 46,1 47,6 Hermann-Ringwald-Halle (Schlossberghalle) 476.0 24,6 18,0 18,7 32,1 Begegnungszentrum Grötzingen 387.0 63,2 64,4 16,1 28,1 Sporthalle Dragonerkaserne 254.0 47,4 43,5 31,7 26,5 Reinhold-Crocoll-Halle Knielingen 012.0 44,2 25,8 24,1 25,7 Carl-Benz-Halle 505.0 24,2 26,4 17,6 22,5 Begegnungszentrum Wolfartsweier 434.0 26,5 27,4 22,9 20,6 Sporthalle Rintheim 343.0 40,7 37,8 26,5 17,8 Sporthalle Wildpark 001.7 19,4 21,1 19,0 16,5 Lustgartenhalle Hohenwettersbach 285.0 24,6 24,8 19,6 14,2 Rheinstrandhalle Daxlanden 697.0 29,4 20,4 16,6 13,4 Emil-Arheit-Halle 076.0 16,3 14,1 11,7 11,4 Badnerlandhalle Neureut 458.0 22,6 21,9 18,3 10,5 Alter Friedhof Durlach, Nikolauskapelle 055.0 8,0 7,2 5,5 3,9 Europahalle 216.0 3,2 3,3 2,6 1,8 Nancyhalle 565.0 27,7 28,4 Keine Daten Keine Daten Gemeindezentrum Stupferich 575.0 22,6 23,3 17,8 Keine Daten 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 558.0476.0387.0254.0012.0505.0434.0343.0001.7285.0697.0076.0458.0055.0216.0 565.0*575.0* kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 14,7 *Für 2020 bzw. 2021 keine Daten vorhanden! 82 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Kindertagesstätte Obere Setz 401.0 58,2 56,4 65,6 59,0 Kindergarten Wolfartsweier (Die Katze) 579.0 61,1 61,3 52,5 46,1 Kindertagesstätte Kentuckyallee 511.0 54,4 56,0 46,2 43,9 Schule im Lustgarten, Kindergarten 997.0 34,2 33,3 35,8 37,6 Kinderkrippe und Schülerhort Frühlingstraße 194.0 36,4 35,4 35,0 31,2 Kindertagheim Bonnhoefferstraße 637.0 32,2 33,0 30,6 27,0 'Schülerhort Weiherhof 023.0 27,3 28,7 26,1 26,4 Schülerhort Lassallestraße 323.0 26,7 25,3 18,6 26,1 Schülerhort Rhode-Island-Allee 620.0 31,9 28,9 20,6 25,3 Kindergarten Nordstadt 647.0 27,3 26,3 21,3 25,1 Kindertagheim Thomas-Mann-Straße 473.0 32,9 33,5 25,5 24,9 Kindergarten Blütenweg 899.0 23,4 22,9 21,5 22,7 Kindergarten Palmbach 098.0 21,2 25,5 25,5 22,2 Kindertagesstätte Staudinger Straße 495.0 27,3 28,6 23,7 21,8 Kindertagheim Knielingen 643.0 24,9 23,6 22,8 21,6 Schülerhort Bienwaldstraße 064.0 22,2 19,2 18,4 21,1 0 10 20 30 40 50 60 70 80 401.0579.0511.0997.0194.0637.0023.0323.0620.0647.0473.0899.0098.0495.0643.0064.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 21,7 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 83 Kennwertvergleich Strom Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Kindergarten Nußbaumweg 398.0 27,6 22,4 19,8 20,4 Kinder-und Jugendtreff Waldstadt 762.0 33,3 32,7 22,4 19,9 Sonderschulkindergarten Mannheimer Straße 344.0 18,0 18,0 14,8 17,5 Kindergarten Dornwaldsiedlung 655.0 14,9 13,8 7,2 17,2 Heilpädagogischer Hort Nelkenstraße 856.0 14,8 15,8 15,9 15,7 Anne-Frank-Schule, Neubau Schülerhort 068.8 15,7 16,8 15,5 15,3 Sonderschulkindergarten für Schwerhörige 424.0 18,7 16,7 12,0 12,0 Werner-von-Siemens Schule. I, Schülerhort 316.6 13,1 10,4 9,7 10,5 Kindertagheim Haid- und Neu- Straße 640.0 24,5 22,8 16,7 10,4 Schülerhort Breite Straße 074.0 9,1 9,8 9,1 9,1 Schülerhort Grünwinkel 297.0 9,1 9,0 9,1 9,1 Waldschule Neureut, Schülerhort+Erweiterung GS 360.7 8,6 8,0 7,4 7,6 Schülerhort Luise-Rieger-Haus 057.0 6,3 6,0 6,0 6,0 Kindertagheim Sybelstraße 510.0 27,8 17,9 4,1 5,1 Ernst-Reuter-Schule, Schülerhort 541.7 4,1 6,5 5,0 4,8 Gartenschule, Schülerhort 143.2 5,7 5,0 3,1 3,1 0 10 20 30 40 50 60 70 80 398.0762.0344.0655.0856.0068.8424.0316.6640.0074.0297.0360.7057.0510.0541.7143.2 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 21,7 84 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Jugendheime und Beratungsstellen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Jugendtreff Grötzingen 413.0 62,3 65,8 52,1 50,0 Jugendtreff Mühlburg, Fliederstraße 126.0 43,7 46,4 39,4 40,3 Jugendtreff Rintheim 192.1 53,8 55,9 52,7 36,1 Jugendtreff Durlach 713.0 34,6 33,4 24,7 27,7 Kinder- und Jugendhaus Südwest 516.0 35,2 32,6 24,1 25,3 Jugendheim Anne Frank 362.0 26,2 26,8 26,2 25,2 Jugendtreff Südstadt 037.0 30,3 29,3 26,4 24,8 Jubez Oberreut " Weise Rose " 410.0 23,5 26,3 18,8 18,8 Jugendherberge Moltkestraße 363.0 28,9 28,9 19,5 18,7 Jugendtreff Neureut 518.0 20,4 18,4 18,2 16,8 Jubez Altstadt (Kronenplatz) 135.0 26,8 25,3 15,6 13,9 Jugendheim West 332.0 17,0 18,9 14,3 12,6 Jugendtreff Oststadt 645.0 12,3 11,5 8,7 8,4 Jugendtreff Knielingen 462.0 13,7 11,3 5,9 4,3 0 10 20 30 40 50 60 70 413.0126.0192.1713.0516.0362.0037.0410.0363.0518.0135.0332.0645.0462.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 21,7 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 85 Kennwertvergleich Strom Wohnungslosenunterkünfte Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Unterbringung von Flüchtlingen 880.0 41,9 43,7 48,8 46,2 Wohnheim Pfannkuchstraße 674.0 64,3 61,9 59,6 44,4 Wohnheim Rüppurrer Str. 23 459.0 31,4 29,9 32,1 34,3 Wohnungslosenunterkunft und Schülerhort 465.0 17,6 17,1 14,7 14,7 0 10 20 30 40 50 60 70 880.0674.0459.0465.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 33,0 86 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Bestattungswesen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Hauptfriedhof (gesamt) 190.0 53,7 51,0 48,1 56,4 0 10 20 30 40 50 60 190.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 87 Kennwertvergleich Strom Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Bauhof Tiefbauamt, Neureuter Straße 386.0 71,6 63,9 62,4 70,8 Bauhof Gartenbauamt, Litzenhardtstraße 334.0 43,1 48,7 67,0 55,4 Bauhof, Ortsverwaltung Neureut 044.0 48,4 92,7 57,4 52,7 Bauhof Tiefbauamt, Kornweg 299.0 44,5 46,6 44,3 46,2 Bauhof Tiefbauamt, Ottostraße 407.0 20,7 28,0 26,9 29,2 Gartenbauamt, Inspektion Ost 138.0 29,3 28,1 26,6 26,4 Amt für Abfallwirtschaft 408.0 32,9 31,2 24,2 26,2 Stadtgärtnerei Durlach 047.0 22,6 23,3 23,7 21,3 Bauhof Ortsverwaltung Wettersbach 582.0 15,9 16,5 17,7 16,7 Stadtgärtnerei Rüppurr, Gewächshäuser 145.2 11,5 12,0 13,2 14,0 Gartenbauamt, Inspektion West 385.0 9,8 8,5 8,3 10,3 Stadtgärtnerei Rüppurr, Ausbildungsgebäude 145.5 9,6 7,3 8,2 10,0 Stadtgärtnerei Rüppurr, Verwaltungsgebäude 145.1 4,0 3,3 2,9 2,8 Bauhof Tiefbauamt, Mühlwiesenweg 369.0 0,1 0,1 0,5 0,4 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 386.0334.0 044.0* 299.0407.0138.0408.0047.0582.0145.2385.0145.5145.1369.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 27,7 *ImJahr2019 Umbaumaßnahmen!! 88 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Feuerwache West 224.0 62,9 64,3 61,2 63,7 Feuerwehrgerätehaus Hohenwettersbach 283.0 38,3 38,8 30,6 56,7 Feuerwehrgerätehaus Durlach 252.0 77,4 69,4 42,2 43,5 Feuerwehrgerätehaus Neureut 049.0 31,7 26,1 38,5 37,5 Feuerwehrgerätehaus Grünwettersbach 583.0 24,1 15,1 25,9 23,1 Feuerwehrgerätehaus Aue 406.0 25,1 19,7 12,2 17,8 Feuerwehrgerätehaus Knielingen 463.0 23,6 22,0 18,7 16,2 Feuerwehrgerätehaus Grötzingen 324.0 16,2 15,4 16,4 15,7 Feuerwehrgerätehaus Mühlburg 197.0 13,8 13,9 14,1 14,6 Feuerwehrgerätehaus Wolfartsweier 431.0 24,4 19,9 13,1 13,5 Feuerwehrgerätehaus Grünwinkel 603.0 10,1 10,3 11,4 12,8 Feuerwehrgerätehaus Rüppurr 320.0 12,7 13,2 11,9 12,1 Katastrophenschutz (Appenmühle) 300.0 11,4 10,9 9,0 10,7 Hauptfeuerwache 452.0 11,8 13,8 12,8 10,6 Feuerwehrgerätehaus Daxlanden 552.0 11,5 11,7 9,3 10,3 Feuerwehrgerätehaus Hagsfeld 077.0 10,1 10,6 9,3 8,3 Feuerwehrgerätehaus Stupferich 294.0 12,6 13,1 15,5 Keine Daten 0 10 20 30 40 50 60 70 80 224.0 283.0*252.0* 049.0583.0406.0463.0324.0197.0431.0603.0320.0300.0452.0552.0077.0 294.0* kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 27,3 *Verbrauch nach SWK Abrechnung bzw. 294.0 keine Abrechnungung! Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 89 90 | Energiebericht 2021 3.3 Wasser Die Tabelle 3.3.1 zeigt die Statistik 2021 für den Wasserverbrauch. Dort fließen die Verbrauchsdaten von circa 200 überwachten Liegenschaften (ohne Beteiligungen wie Gesellschaften) mit einer Bezugsfläche von 639.739 m² ein. Im Jahr 2021 betrug der spezifische Wasserverbrauch 304 Liter pro Quadratmeter. Die Kosten beliefen sich auf 722.479 Euro. Im Jahr 2020 fiel der spezifische Verbrauch gegenüber 2019 um 16 Prozent, im Jahr 2021 blieb er gegenüber 2020 nahezu unverändert. Im Jahr 2021 sind die spezifischen Wasserkosten gegenüber 2020 um 23 Prozent gestiegen. Die Abbildung 3.3.1 zeigt die Entwicklung des Wasserverbrauchs und der dazugehörigen Fläche der überwachten Gebäude. Tabelle 3.3.1: Überblick über den Wasserverbrauch der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2021. Wasser-Statistik 2021 1. Verbrauch 2. Kosten Wasserverbrauch Verbrauch Spezifischer Verbrauch Veränderungen zum Vorjahr Veränderungen zum Basisjahr 2005 Kosten Veränderungen zum Vorjahr [m³/a] [Liter/(m 2 a)] Prozent Prozent Tausend Euro Euro Prozent Gesamter Wasserverbrauch 194.738 304 37,8 -36 722 158.529 28,1 Abbildung 3.3.1: Zeitliche Entwicklung des Wasserverbrauchs der überwachten Gebäude mit den zugehörigen Flächen von 2005 bis 2021. 0 125.000 250.000 375.000 500.000 625.000 750.000 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 20052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Energiebezugsfläche Wasserverbrauch Jahr Energiebezugsfläche der überwachten Gebäude in m 2 Wasserverbrauch der überwachten Gebäude in m 3 1. Verbrauch Verbrauch [m 3 /a]: Absoluter Wasserverbrauch im Betrachtungszeitraum. Spezifischer Verbrauch [(Liter/m 2 a)]: Wasserverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche. Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Wasserverbrauches zum Vorjahr (2020) in Prozent. Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Wasserverbrauches zum Basisjahr (2005) in Prozent. 2. Kosten Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderung der Wasserkosten gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die Energiebezugsfläche in Prozent. 1. Verbrauch Verbrauch [m 3 /a]: Absoluter Wasserverbrauch im Betrachtungszeitraum. Spezifischer Verbrauch [(Liter/m 2 a)]: Wasserverbrauch bezogen auf die Energiebezugsfläche. Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Wasserverbrauches zum Vorjahr (2014) in Prozent. Veränderungen zum Basisjahr (Prozent): Veränderungen des spezifischen Wasserverbrauches zum Basisjahr (2005) in Prozent. 2. Kosten Veränderungen zum Vorjahr (Prozent): Veränderung der Wasserkosten gegenüber dem Vorjahr bezogen auf die Energiebezugsfläche in Prozent. Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 91 Die Abbildung 3.3.2 zeigt den Verlauf des spezifischen Wasserverbrauchs sowie der Kosten von 2005 bis 2021. Der Verbrauch ist in diesem Zeitraum um 123 Liter/(m² a) gefallen, entsprechend einer Senkung um 36 Prozent. Die spezifischen Kosten sind im selben Zeitraum um 0,23 Euro/(m² a) entsprechend 27 Prozent gestiegen. Abbildung 3.3.2: Gegenüberstellung des spezifischen Wasserverbrauchs und der spezifischen Wasserkosten seit dem Bezugsjahr in Liter beziehungsweise Euro pro Quadratmeter Energiebezugsfläche und Jahr. 0,86 0,94 0,94 0,97 1,28 1,26 1,35 1,30 1,40 1,22 1,21 1,24 1,25 0,94 0,94 0,79 1,09 344 369 367 251 285 287 295 266 261 262 253 260 262 262 261 220 221 0 100 200 300 400 0,00 1,00 2,00 3,00 4,00 20052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Verbrauch Kosten Jahr 92 | Energiebericht 2021 3.3.1 Wasserverbrauchsstruktur nach Nutzungsart Die Schulen und Schulturnhallen stellen mit einem Wasser- verbrauch von circa 78.000 m³ und Kosten von circa 290.000 Euro pro Jahr die größte Verbrauchs- und Kosten- gruppe der energetisch intensiv überwachten Gebäude dar. Ihr Anteil beträgt circa 40 Prozent. Eine detaillierte Übersicht der Wasserverbrauchsstruktur nach Gebäuden und Gebäudegruppen ist den nachfolgen- den Darstellungen zu entnehmen. Tabelle 3.3.1.1: Bezugsfläche, Energieeinsatz und Energiekosten des Wasserverbrauches der überwachten Gebäude der Stadt Karlsruhe im Jahr 2021 nach Nutzungsarten, mit Änderungen des Verbrauchs (in Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Nutzungsart Endenergieeinsatz Wasser Energiebezugsfläche Verbrauch Kosten m² m³ Änderung in Prozent Tausend Euro Verwaltungsgebäude 73.524 15.445 -9,1 57 Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen 156.089 30.251 3,4 112 Realschulen 42.951 5.294 -16,4 20 Gymnasien 89.098 19.333 -0,6 72 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren 18.778 3.269 4,4 1 Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen 111.552 16.941 4,3 63 Musikschulen 1.864 120 -18,8 0,4 Schulturnhallen 16.768 2.877 6,7 11 Sport- und Veranstaltungshallen 51.830 57.043 -10,3 212 Kindergärten, Krippen und Schülerhorte 18.864 10.978 -2,3 41 Jugendheime und Beratungsstellen 16.088 8.284 37,1 31 Wohnungslosenunterkünfte 5.977 7.310 -7,5 27 Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks 25.631 14.535 -7,5 54 Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz 10.293 2.863 2,1 11 Sonstige Gebäude 432 196 -2,1 1 Summe 639.739 194.738 37,8 711 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 93 Kennwertvergleich Wasser Verwaltungsgebäude, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Rathaus Stupferich 293.0 1.151,3 1.191,1 1.222,2 1.255,8 Prinz-Max-Palais / Stadtmuseum 265.0 460,0 707,8 844,8 878,4 Sozialer Dienst 594.0 210,9 243,4 250,5 293,8 Haus Solms 066.0 343,1 373,2 351,0 267,3 Kassen- u. Steueramt 888.0 928.0 333,4 318,5 292,9 257,0 Schul-und Sportamt Seitengebäude/Haus B 760.2 153,1 206,1 289,8 229,5 Personalamt 597.0 308,3 302,3 283,5 225,5 Rathaus Grötzingen Nebengebäud 429.0 132,7 177,4 230,0 219,3 Verwaltungsgebäude Kochstraße 7 296.0 196,2 164,8 145,3 215,1 Psychologische Beratungsstelle und AllerleiRauh 144.0 155,5 148,7 238,8 208,7 Haus der Fraktionen 577.0 345,4 318,9 250,0 208,4 Rathaus Lammstraße 318.0 253,9 311,3 261,4 206,2 Verwaltungsgebäude Zähringerstraße 61 889.0 273,1 267,0 249,0 187,6 Ständehaus (Stadtbibliothek) 910.0 303,6 201,5 349,5 184,8 Bürgerservice und Sicherheit 250.0 141,1 171,0 168,2 182,3 Sozial- u. Jugendbehörde (Jugendhilfe) 202.0 228,4 226,1 232,4 175,8 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1.000 1.100 1.200 1.300 293.0265.0594.0066.0 888.0 928.0 760.2597.0429.0296.0144.0577.0318.0889.0910.0250.0202.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 218,2 94 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Verwaltungsgebäude, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Verwaltungsgebäude Markgrafenstraße 14 349.0 310,3 194,3 180,8 157,6 Rathaus Neureut 382.0 66,4 67,2 91,5 156,7 Rathaus am Marktplatz 271.0 278,7 150,1 161,4 151,6 Rathaus Durlach 418.0 269,9 236,0 209,3 150,6 Rathaus Lammstraße Erweiterung 911.0 88,1 69,0 90,9 139,8 Rathaus Grünwettersbach 024.0 93,4 132,6 80,7 137,1 Bauhof Ortsverwaltung Grötzingen und Diensträume 427.0 190,3 183,4 155,7 133,1 Ärztlicher Dienst / Bau T 365.0 154,7 177,7 136,3 128,7 Schul-und Sportamt Hauptgebäude/Haus A 760.1 136,7 133,9 122,9 123,2 Verwaltungsgebäude Linkenheimer Allee 869.0 509,6 216,1 96,6 120,2 Rathaus Hohenwettersbach 282.0 513,0 256,5 79,7 119,9 Rathaus Wolfartsweier 432.0 52,6 56,1 78,1 73,2 Stadtarchiv Innenhof Carl-Hofer-Schule 503.0 93,5 82,7 149,3 63,7 Rathaus Grötzingen Hauptgebäude 428.1 53,1 15,9 76,5 61,7 Karlsburg 417.0 158,1 240,6 103,3 35,7 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1.000 1.100 1.200 1.300 349.0382.0271.0418.0911.0024.0427.0365.0760.1869.0282.0432.0503.0428.1417.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 218,2 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 95 Kennwertvergleich Wasser Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Hardtschule 196.0 518,4 750,2 773,3 932,1 Grundschule am Wasserturm Karlsruhe 672.0 288,9 510,5 658,8 737,6 Heinz-Barth-Schule 111.0 520.0 246,9 303,1 343,6 474,1 Eichendorffschule 335.0 272,5 509,8 537,9 432,1 Werner-von-Siemens-Schule I 316.0 308,6 286,8 517,0 358,9 Weiherwaldschule und Albschule 466.0/467.0 362,9 459,1 326,0 354,3 Weinbrennerschule 312.0 312,3 336,6 314,3 303,4 Schule im Lustgarten 284.0 260,1 176,1 229,3 302,7 Heinrich-Köhler-Schule und Tulla-Realschule 128.0 384,7 290,3 230,3 285,4 Viktor-von-Scheffel-Schule 480.0 212,5 260,0 232,1 217,7 Leopoldschule 328.0 154,0 231,4 144,6 206,1 Grundschule Beiertheim 348.0 173,3 222,5 181,7 202,9 Hans-Thoma-Schule 352.0 164,4 165,0 132,9 186,8 Grundschule Knielingen 100.0 155,3 207,7 181,5 177,7 Draisschule 542.0 161,5 222,3 155,8 171,4 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1.000 196.0672.0 111.0 520.0 335.0316.0 466.0 467.0 312.0284.0128.0480.0328.0348.0352.0100.0542.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 193,0 96 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Grundschule Hagsfeld, Schulgebäude 3 661.0 124,0 128,2 143,1 171,4 GS Hagsfeld Schulgebäude1, Pavillon, Container 461.1 122,6 126,6 142,4 169,5 Grundschule Bulach 181.0 84,7 97,5 79,6 165,4 Uhlandschule 479.0 119,3 129,5 121,5 159,4 Nordschule Neureut 132.0 155,1 160,3 150,4 152,6 Waldschule Neureut 360.0 149,0 149,0 145,0 151,8 Riedschule 450.0 176,9 225,0 169,8 148,9 Anne-Frank-Schule 068.1 169,4 169,4 157,5 145,9 Anne-Frank-Schule, Pavillons 068.2-068.5 167,8 167,7 156,3 144,6 Grundschule Stupferich 292.0 122,9 122,8 144,8 139,5 Marylandschule 274.0 341,3 194,1 94,6 135,3 Grundschule Hagsfeld, Schulgebäude 2 461.2 96,3 99,8 112,0 133,7 Grundschule Grünwinkel 227.0 144,6 160,3 161,6 132,4 Pestalozzischule 081.0 165,8 165,3 126,7 126,1 Grundschule Wolfartsweier 502.0 172,6 172,0 139,3 111,6 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1.000 661.0461.1181.0479.0132.0360.0450.0068.1 068.2-068.5 292.0274.0461.2227.0081.0502.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 193,0 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 97 Kennwertvergleich Wasser Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen, Teil 3 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Ernst-Reuter-Schule 541.0 140,2 207,9 123,0 110,5 Grundschule Bergwald 104.0 108,9 97,1 79,4 105,7 Friedrich-Ebert-Schule 496.1 160,2 170,1 163,3 102,2 Südschule Neureut 571.0 139,0 91,1 85,9 102,2 Tulla- und Lidellschule 543.0 106,0 120,7 88,8 95,9 Gartenschule 143.1 124,0 202,0 119,3 89,6 Gutenbergschule - Altbau 174.1 354,3 129,2 86,2 89,0 Oberwaldschule 179.1 137,9 121,6 104,0 87,8 Adam-Remmele-Schule 043.0 90,4 109,9 82,8 85,9 Südendschule 509.0 46,4 78,0 68,9 75,7 Gutenbergschule - Neubau 174.2 113,9 128,7 172,3 75,6 Grundschule Daxlanden 411.0 86,4 91,3 69,4 72,8 Rathaus und Waldenserschule Palmbach 206.0 54,6 31,8 21,9 62,5 Grundschule Aue 178.0 108,0 82,8 58,8 59,1 Schillerschule 264.1 32,5 31,4 22,4 25,6 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1.000 541.0104.0496.1571.0543.0143.1174.1179.1043.0509.0174.2411.0206.0178.0264.1 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 193,0 98 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Realschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Nebeniusschule 372.0 230,8 233,5 175,1 246,2 Schulzentrum Süd-West 244.0 171,7 191,6 250,3 128,2 Eichelgartenschule, Realschule Rüppurr 014.1 221,2 199,3 115,2 100,5 Rennbuckelschule 070.0 171,5 114,9 82,6 87,8 Friedrich-Realschule 421.0 129,5 127,9 81,8 79,3 Hebel-Schule 361.0 137,6 158,7 98,7 79,2 Werner-von-Siemens-Schule II 006.0 86,0 118,7 79,8 67,6 0 50 100 150 200 250 300 372.0244.0014.1070.0421.0361.0006.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 123,3 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 99 Kennwertvergleich Wasser Gymnasien Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Helmholtz-Gymnasium 249.0 554,7 560,7 283,6 352,6 Markgrafen-Gymnasium 275.0 165,8 107,6 98,8 268,3 Humboldt-Gymnasium 589.0 688,2 740,4 593,3 262,4 Helmholtz-Gymnasium, ehemaliges VHS-Gebäude 455.0 757,8 435,8 332,8 192,1 Lessing-Gymnasium 491.0 147,4 179,3 140,8 191,7 Bismarck-Gymnasium 065.0 232,1 269,8 211,3 185,5 Kant-Gymnasium 105.0 398,9 262,4 168,6 161,0 Goethe-Gymnasium 444.0 165,6 188,6 152,2 154,0 Fichte-Gymnasium, Sophienstr. 2 494.0 174,8 176,2 121,2 145,2 Otto-Hahn-Gymnasium 229.0 195,8 412,1 166,9 140,4 Fichte-Gymnasium 490.0 219,6 179,1 129,1 135,2 Schulzentrum Neureut 545.0 117,3 206,0 90,1 123,5 Max-Planck-Gymnasium 313.0 154,1 159,7 155,1 110,7 Pfinzbau 011.0 327,8 185,2 177,7 105,9 0 200 400 600 800 249.0275.0589.0455.0491.0065.0105.0444.0494.0229.0490.0545.0313.0011.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 177,9 100 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Erich-Kästner-Schule 366.1 415,3 398,6 296,8 259,9 Erich-Kästner-Schule, Vorderhaus 366.3 425,1 372,9 246,3 223,8 Kimmelmannschule 176.0 189,9 181,5 144,0 215,1 Federbachschule 116.0 491,1 237,4 169,0 180,7 Schulen am Weinweg 566.0 165,0 166,2 144,7 172,0 Schule am Turmberg 021.0 137,2 132,8 113,7 94,9 Vogesenschule 341.0 75,5 79,5 69,0 65,4 Federbachschule, Gebäude 3 116.3 24,4 18,3 17,7 36,6 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 366.1366.3176.0116.0566.0021.0341.0116.3 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 174,1 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 101 Kennwertvergleich Wasser Hauswirtschaftliche, Kaufmännische und Gewerbliche Schulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2018 2019 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Carl-Hofer-Schule, Hofgebäude 483.0 651,2 718,4 772,5 2.100,5 Friedrich-List-Schule 709.0 658,3 295,9 308,3 316,2 Carl-Benz- und Carl-Engler-Schule 498.0 232,4 269,5 200,8 203,1 Gewerbeschule Durlach 639.0 200,1 185,2 140,7 196,8 Ludwig-Erhard-Schule 106.0 214,6 178,4 140,5 195,8 Elisabeth-Selbert-Schule, Gertrud-Bäumer-Schulgebäude 499.2 193,0 190,6 161,5 173,6 Heinrich-Meidinger-Schule 063.0 326,0 374,9 88,1 166,5 Elisabeth-Selbert-Schule, Helene-Lange-Schulgebäude 499.1 221,0 207,5 226,9 147,4 Heinrich Herz Schule 512.0 138,8 130,7 113,6 93,9 Heinrich-Hübsch-Schule 137.0 168,8 158,2 113,7 80,5 Heinr.-Hübsch-Schule, Abt.Farbe 136.0 75,3 77,5 67,1 63,7 Carl-Hofer-Schule 002.0 96,3 81,0 49,9 53,9 Walter-Eucken-Schule 107.0 98,6 110,7 80,8 0,0 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 2.000 2.200 483.0709.0498.0639.0106.0499.2063.0499.1512.0137.0136.0002.0 107.0* l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 176,9 *2021 Sanierung(keine Daten vorhanden)! 102 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Musikschulen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Badisches Konservatorium Jahnstrasse 241.0 130,0 131,2 99,7 82,9 Badisches Konservatorium Kaiserallee 669.0 104,4 234,6 58,6 45,3 0 50 100 150 200 250 241.0669.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 20192Mittelwert 2019 = 64,3 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 103 Kennwertvergleich Wasser Schulturnhallen, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Schillerschule, Turnhalle 264.2 938,4 742,6 668,7 685,5 Heinrich-Köhler-Schule, Turnhalle 128.5 59,0 544,9 414,9 584,5 Waldschule Neureut, Turnhalle 360.3 660,5 499,0 89,1 275,6 Werner-von-Siemens-Schule I, Turnhalle 316.4 62,6 45,7 60,3 190,4 Sporthalle Eichelgartenschule 014.3 142,1 231,1 274,8 172,5 Turnhalle Grötzingen 289.3 197,9 160,4 145,0 168,8 Uhlandschule', Turnhalle 478.0 117,5 127,4 119,7 156,9 Erich-Kästner-Schule, Turnhalle 366.2 283,8 248,4 163,9 149,4 Anne-Frank-Schule, Turnhalle 068.6 162,7 166,9 155,1 144,0 0 200 400 600 800 1.000 264.2128.5360.3316.4014.3289.3478.0366.2068.6 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 155,9 104 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Schulturnhallen, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Bismarck-Gymnasium, 'Turnhalle 364.0 83,2 69,8 81,2 143,1 Friedrich-Ebert-Schule, Turnhalle 496.2 209,4 222,6 213,9 133,6 Oberwaldschule, Turnhalle 179.2 184,8 144,4 89,3 121,4 Gutenbergschule, Turnhalle 174.3 185,9 165,6 67,9 94,4 Grundschule Beiertheim, Turnhalle 348.2 115,1 105,3 54,8 88,2 Südendschule 'Turnhalle /Kimmelmannschule Turnhalle 509.3 63,9 78,2 69,4 73,6 Altes Rathaus Bulach, Kulturzentrum 182.0 137,9 105,6 52,3 58,6 Turnhalle, Mensa f. Heisenberggymnasium 607.0 319,5 123,4 88,5 53,7 0 200 400 600 800 1.000 364.0496.2179.2174.3348.2509.3182.0607.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 155,9 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 105 Kennwertvergleich Wasser Sport- und Veranstaltungshallen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Hermann-Ringwald-Halle (Schlossberghalle) 476.0 77,6 65,5 317,0 553,8 Lustgartenhalle Hohenwettersbach 285.0 114,2 136,2 292,6 457,9 Begegnungszentrum Grötzingen 387.0 410,2 449,9 163,8 299,8 Reinhold-Crocoll-Halle Knielingen 012.0 256,5 293,4 289,2 268,9 Gemeindezentrum Stupferich 575.0 252,8 252,0 304,0 236,3 Begegnungszentrum Wolfartsweier 434.0 173,0 173,5 60,7 190,2 Sporthalle Weiherhof 558.0 296,5 196,4 174,0 149,3 Sporthalle Rintheim 343.0 240,9 156,4 134,7 141,9 Sporthalle Wildpark 001.7 223,2 196,7 186,7 130,5 Badnerlandhalle Neureut 458.0 427,8 309,6 274,3 96,9 Alter Friedhof Durlach, Nikolauskapelle 055.0 167,5 161,3 67,5 89,8 Sporthalle Dragonerkaserne 254.0 122,2 118,6 86,3 87,4 Carl-Benz-Halle 505.0 362,0 136,3 89,8 84,5 Emil-Arheit-Halle 076.0 146,2 149,9 94,3 68,0 Europahalle 216.0 87,5 95,3 57,8 40,2 Rheinstrandhalle Daxlanden 697.0 88,6 99,9 61,7 39,2 Nancyhalle 565.0 12,8 12,6 12,4 12,5 0 100 200 300 400 500 600 476.0285.0387.0012.0575.0434.0558.0343.0001.7458.0055.0254.0505.0076.0216.0697.0565.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 111,7 106 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 1 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Kindertagheim Knielingen 643.0 703,4 716,4 3.192,1 1.787,7 Schülerhort Rhode-Island-Allee 620.0 1.585,3 1.705,9 1.423,6 1.538,9 Kinderkrippe und Schülerhort Frühlingstraße 194.0 766,0 786,6 716,8 1.021,1 Schülerhort Forststraße 128.9 531,9 612,5 631,7 993,7 Kindertagheim Bonhoefferstraße 637.0 707,3 900,2 920,2 877,3 Schülerhort Breite Straße 074.0 457,1 425,6 350,9 793,5 Schülerhort Lassallestraße 323.0 777,9 823,2 853,0 790,9 Kindertagesstätte Kentuckyallee 511.0 825,3 865,3 607,2 721,0 Kindertagesstätte Obere Setz 401.0 691,8 597,7 489,7 668,2 Kindertagheim Thomas-Mann-Straße 473.0 914,6 919,4 656,0 665,8 Schule im Lustgarten, Kindergarten 997.0 833,6 669,6 749,8 659,4 Kindergarten Blütenweg 899.0 626,6 643,1 528,1 590,9 'Schülerhort Weiherhof 023.0 592,3 567,0 524,3 581,0 Schülerhort Bienwaldstraße 064.0 542,4 509,0 479,4 551,7 Kindergarten Palmbach 098.0 1.167,4 708,3 1.428,8 541,0 Kindertagheim Haid- und Neu- Straße 640.0 571,3 571,7 511,0 514,2 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 2.000 2.200 2.400 2.600 2.800 3.000 3.200 643.0620.0194.0128.9637.0074.0323.0511.0401.0473.0997.0899.0023.0064.0098.0640.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 582,0 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 107 Kennwertvergleich Wasser Kindergärten, Krippen und Schülerhorte, Teil 2 Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Kindertagheim Sybelstraße 510.0 471,4 495,3 455,6 506,4 Kindertagesstätte Staudinger Straße 495.0 535,4 537,7 352,8 464,8 Kindergarten Nordstadt 647.0 460,9 444,0 498,5 451,1 Kindergarten Dornwaldsiedlung 655.0 459,7 425,4 587,3 444,2 Schülerhort Grünwinkel 297.0 422,3 426,0 471,5 413,8 Kindergarten Wolfartsweier (Die Katze) 579.0 586,0 547,0 291,8 401,2 Kinder-und Jugendtreff Waldstadt 762.0 701,7 1.015,9 375,7 399,6 Werner-von-Siemens Schule I, Schülerhort 316.6 319,2 296,7 535,1 371,3 Kindergarten Nußbaumweg 398.0 223,3 217,9 189,3 298,1 Waldschule Neureut, Schülerhort+Erweiterung GS 360.7 306,7 286,9 274,9 245,9 Sonderschulkindergarten für Schwerhörige 424.0 246,0 203,4 129,6 126,0 Ernst-Reuter-Schule, Schülerhort 541.7 78,8 104,3 339,5 119,2 Gartenschule, Schülerhort 143.2 177,0 163,4 73,8 51,3 Sonderschulkindergarten Mannheimer Straße 344.0 335,6 123,9 27,4 33,3 Schülerhort Luise-Rieger-Haus 057.0 109,7 115,5 64,8 25,1 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 2.000 2.200 2.400 2.600 2.800 3.000 3.200 510.0495.0647.0655.0297.0579.0762.0316.6398.0360.7424.0541.7143.2344.0057.0 l(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 582 108 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Jugendheime und Beratungsstellen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Jugendtreff Grötzingen 413.0 988,8 798,8 472,5 1.681,3 Jubez Altstadt (Kronenplatz) 135.0 428,0 707,3 598,5 1.084,1 Jugendtreff Mühlburg-Fliederstraße 126.0 664,2 604,4 752,8 750,3 Jugendherberge Moltkestraße 363.0 1.013,7 1.032,9 494,9 424,1 Jugendheim West 332.0 476,6 192,2 289,2 287,0 Kinder- und Jugendhaus Südwest 516.0 491,0 497,6 365,8 274,7 Jugendheim Anne Frank 362.0 454,0 564,5 316,3 176,4 Jugendtreff Durlach 713.0 259,5 235,0 174,3 166,8 Jugendtreff Neureut 518.0 235,4 236,4 243,3 162,8 Jugendtreff Südstadt 037.0 253,7 244,8 174,4 162,3 Jubez Oberreut " Weise Rose " 410.0 149,7 157,7 81,2 141,7 Jugendtreff Rintheim 192.1 307,7 310,7 180,5 114,2 Jugendtreff Oststadt 645.0 121,8 107,5 76,5 73,3 Jugendtreff Knielingen 462.0 186,1 238,3 50,6 40,7 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 413.0135.0126.0363.0332.0516.0362.0713.0518.0037.0410.0192.1645.0462.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 516,1 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 109 Kennwertvergleich Wasser Wohnungslosenunterkünfte Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Unterbringung von Flüchtlingen 880.0 2.209,4 2.312,5 2.678,8 2.073,4 Wohnheim Pfannkuchstraße 674.0 2.048,0 1.877,2 2.527,9 1.853,3 Wohnheim Rüppurrer Str. 23 459.0 886,7 872,0 1.835,9 884,8 Wohnungslosenunterkunft/Schülerhort 465.0 676,2 684,9 884,0 615,1 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 2.000 2.200 2.400 2.600 2.800 880.0674.0459.0465.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 1223,0 110 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Bestattungswesen Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Hauptfriedhof (gesamt) 190.0 9.554,2 7.487,9 8.923,9 5.211,3 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 190.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 111 Kennwertvergleich Wasser Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Bauhof, Ortsverwaltung Neureut 044.0 843,9 1.130,7 2.945,3 1.292,7 Bauhof Tiefbauamt, Kornweg 299.0 1.301,6 3.417,5 1.098,4 1.139,1 Bauhof Tiefbauamt, Mühlwiesenweg 369.0 212,9 358,6 1.002,9 840,0 Amt für Abfallwirtschaft 408.0 895,9 852,5 871,0 830,8 Stadtgärtnerei Durlach 047.0 727,7 802,0 555,3 807,1 Bauhof Tiefbauamt, Neureuter Straße 386.0 657,9 620,3 643,8 645,8 Gartenbauamt, Inspektion Ost 138.0 950,7 946,9 883,1 569,0 Bauhof Gartenbauamt, Litzenhardtstraße 334.0 1.013,9 951,8 740,2 499,9 Stadtgärtnerei Rüppurr, Ausbildungsgebäude 145.5 516,9 458,4 721,1 425,9 GBA Inspektion West 385.0 1.062,8 644,0 840,9 382,5 Stadtgärtnerei Rüppurr, Verwaltungsgebäude 145.1 265,9 307,7 317,0 335,2 Bauhof Tiefbauamt, Ottostraße 407.0 322,7 298,7 307,2 327,8 Bauhof, Ortsverwaltung Wettersbach 582.0 232,6 204,0 247,2 321,5 Stadtgärtnerei Rüppurr, Gewächshäuser 145.2 37,3 32,4 32,3 34,2 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 2.000 2.200 2.400 2.600 2.800 3.000 3.200 3.400 3.600 044.0299.0369.0408.0047.0386.0138.0334.0145.5385.0145.1407.0582.0145.2 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 549,0 112 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Feuerwache West 224.0 751,0 1.009,0 877,8 832,7 Feuerwehrgerätehaus Grötzingen 324.0 1.179,6 341,3 360,4 411,9 Feuerwehrgerätehaus Neureut 049.0 368,2 346,5 313,1 357,7 Feuerwehrgerätehaus Rüppurr 320.0 605,6 672,7 354,5 343,3 Feuerwehrgerätehaus Knielingen 463.0 126,7 161,6 102,0 239,5 Feuerwehrgerätehaus Hohenwettersbach 283.0 375,7 383,2 237,0 196,0 Feuerwehrgerätehaus Grünwettersbach 583.0 135,9 117,9 98,7 162,8 Feuerwehrgerätehaus Stupferich 294.0 126,3 150,4 187,0 118,3 Feuerwehrgerätehaus Mühlburg 197.0 41,9 29,8 14,1 107,2 Feuerwehrgerätehaus Hagsfeld 077.0 84,3 90,8 104,8 100,0 Feuerwehrgerätehaus Aue 406.0 153,7 130,2 54,7 82,1 Feuerwehrgerätehaus Wolfartsweier 431.0 198,4 125,8 93,3 75,8 Feuerwehrgerätehaus Daxlanden 552.0 61,5 67,1 78,1 66,7 Feuerwehrgerätehaus Durlach 252.0 155,4 194,0 71,4 65,6 Feuerwehrgerätehaus Bulach 456.0 538,9 542,4 99,8 56,2 Feuerwehrgerätehaus Grünwinkel 603.0 23,6 28,9 38,3 38,9 Katastrophenschutz (Appenmühle) 300.0 88,1 57,2 10,5 11,8 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1.000 1.100 1.200 224.0324.0049.0320.0463.0283.0583.0294.0197.0077.0406.0431.0552.0252.0456.0603.0300.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021Mittelwert 2021 = 278,2 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 113 Kennwertvergleich Wasser Sonstige Gebäude Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Zoo Verwaltungsgebäude Kasse Ost 113.0 539,1 535,2 463,9 453,0 0 100 200 300 400 500 600 700 113.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021 114 | Energiebericht 2021 3.4 Schwimmbäder Hier erfolgt eine Betrachtung des Medienverbrauches der Hallen- und Freibäder. Dazu werden die von den Bäderbetrieben übermittelten Daten ausgewertet und in den folgenden Tabellen und Grafiken dargestellt. 3.4.1 Wärme Der Verbrauch fossiler Energieträger hängt in den Bädern im besonderen Maße davon ab, ob das Beckenwasser erwärmt wird und mit welchem Energieträger die Erwärmung erfolgt. So ist der Verbrauch in den Freibädern Rüppurr und Rheinstrandbad Rappenwört deutlich geringer als in den anderen Bädern, da das Beckenwasser in Rüppurr sowie anteilig auch im Rheinstrandbad Rappenwört über Solarabsorber aufgewärmt wird. Das Wellenbecken und das Erlebnisbecken im Rheinstrandbad Rappenwört werden mit Flüssiggas beheizt. Neben der Energieart spielt auch die Besucheranzahl und die Ausstattung des Bades (etwa Sauna) eine große Rolle für den Energieverbrauch. Der Wärmeenergieverbrauch von Bädern wird nicht witterungsbereinigt, da der Wärmebedarf dort vorwiegend anderen Bestimmungsgrößen unterliegt. Die Entwicklung des Wärmeverbrauchs zeigt Abbildung 3.4.1.1. Abbildung 3.4.1.1: Entwicklung des Wärmeverbrauchs der Bäder von 2002 bis 2021. 13.253 10.995 9.483 10.100 9.919 9.820 8.701 7.576 9.567 7.695 8.322 8.956 7.609 7.336 6.942 7.435 7.665 7.918 6.714 6.864 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 20022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Wärmeverbrauch in MWh Jahr Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 115 Die Tabelle 3.4.1.1 zeigt den Wärmeverbrauch 2018 bis 2021 für die einzelnen Bäder. Die Abbildung 3.4.1.2 zeigt die Entwicklung des spezifischen Wärmeverbrauchs und der zugehörigen spezifischen Kosten von 2002 bis 2019. Die Verbrauchsdaten des Hallenbads Grötzingen wurden aufgrund umfangreicher Bauarbeiten auf dem Areal in den Jahren 2016 und 2017 nicht berücksichtigt, da sie die Bilanz verfälscht hätten. Eine detaillierte Übersicht der Wärmeverbrauchskennzahlen ist den folgenden Darstellungen getrennt für Hallen- und Freibäder zu entnehmen. Tabelle 3.4.1.1: Wärmeverbrauch der Bäder 2018 bis 2021. Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 MWh MWh MWh MWh Therme 'Vierordtbad 117.0 1.662 1.723 1.230 1.906 Sonnenbad 226.0 1.746 1.943 1.365 1.460 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 965 958 881 977 Hallenbad Grötzingen 288.0 813 935 856 873 Weiherhofbad Durlach 561.0 1.282 1.116 1.097 764 Turmbergbad Durlach 010.0 903 905 1.017 598 Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 150 183 112 149 Freibad Rüppurr 199.0 144 157 156 136 Abbildung 3.4.1.2: Entwicklung des spezifischen Wärmeverbrauchs und der spezifischen Kosten der Bäder von 2002 bis 2021 bezogen auf die Beckenwasserfläche. 42,4 37,7 33,1 37,8 41,9 43,0 44,7 40,1 44,6 44,0 39,6 43,3 37,6 39,3 33,9 33,5 39,2 42,7 37,6 40,3 1.081 937 763 816 800 792 730 636 891 717 775 834 709 683 666 713 714 738 625 639 0 150 300 450 600 750 900 1.050 1.200 0,0 15,0 30,0 45,0 60,0 75,0 90,0 105,0 120,0 20022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Verbrauch Kosten Jahr Verbrauch in kWh/(m 2 a) Kosten in Euro/(m 2 a) 116 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wärme Hallenbäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Vierordtbad Gesundheitsbad 117.0 5.934 6.152 4.393 6.808 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 3.972 3.941 3.627 4.022 Hallenbad Grötzingen 288.0 2.597 2.986 2.736 2.789 Weiherhofbad Durlach 561.0 3.030 2.638 2.593 1.807 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 9.000 117.0546.0288.0561.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 117 Kennwertvergleich Wärme Freibäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Sonnenbad 226.0 1.526 1.698 1.193 1.276 Turmbergbad 010.0 374 375 421 248 Freibad Rüppurr 199.0 62 68 67 59 Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 42 51 31 41 0 500 1.000 1.500 2.000 226.0010.0199.0214.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021 118 | Energiebericht 2021 3.4.2 Strom Der Stromverbrauch in den Bädern hängt im besonderen Maße von der Ausstattung und der Nutzung der Bäder ab (etwa Sauna). Die Entwicklung des Stromverbrauchs ist in Abbildung 3.4.2.1 dargestellt. Die Tabelle 3.4.2.1 zeigt den Stromverbrauch 2018 bis 2021 für die einzelnen Bäder. Die Verbrauchsdaten des Hallenbads Grötzingen wurden aufgrund umfangreicher Bauarbeiten auf dem Areal in den Jahren 2016 und 2017 nicht berücksichtigt, da sie die Bilanz verfälscht hätten. Abbildung 3.4.2.1: Entwicklung des Stromverbrauchs der Bäder von 2002 bis 2021. Tabelle 3.4.2.1: Stromverbrauch der Bäder 2018 bis 2021. Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 MWh MWh MWh MWh Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 665 622 533 563 Therme Vierordtbad 117.0 715 753 386 481 Weiherhofbad Durlach 561.0 320 299 195 265 Turmbergbad Durlach 010.0 265 284 258 247 Freibad Rüppurr 199.0 235 271 240 241 Sonnenbad 226.0 291 295 214 222 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 251 343 181 197 Hallenbad Grötzingen 288.0 283 264 89 63 4.302 4.333 4.221 4.730 4.676 4.396 4.028 3.846 3.624 3.372 3.249 3.283 3.103 3.004 2.659 2.754 3.025 3.132 2.095 2.279 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 20022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Stromverbrauch in MWh Jahr Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 119 Die Abbildung 3.4.2.2 zeigt die Entwicklung des spezifischen Stromverbrauchs und der zugehörigen spezifischen Kosten von 2002 bis 2021. Eine detaillierte Übersicht der Stromverbrauchskennzahlen ist den folgenden Darstellungen getrennt für Hallen- und Freibäder zu entnehmen. Abbildung 3.4.2.2: Entwicklung des Stromverbrauchs und der Kosten der Bäder von 2002 bis 2021 bezogen auf die Beckenwasserfläche. 32,1 35,0 33,2 37,1 47,3 45,6 52,1 53,7 42,6 41,6 43,0 48,4 46,7 43,8 41,3 42,0 49,7 50,2 40,5 41,5 346 348 339 365 361 340 338 323 338 314 303 306 289 280 255 262 282 292 195 212 0 40 80 120 160 200 240 280 320 360 400 0 15 30 45 60 75 90 105 120 135 150 20022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Verbrauch Kosten Jahr Verbrauch in kWh/(m 2 a) Kosten in Euro/(m 2 a) 120 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Strom Hallenbäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Therme Vierordtbad 117.0 2.553 2.690 1.379 1.718 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 1.034 1.412 745 809 Weiherhofbad Durlach 561.0 756 707 460 627 Hallenbad Grötzingen 288.0 904 844 286 202 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 117546561288 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 121 Kennwertvergleich Strom Freibäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) kWh/(m²a) Sonnenbad 226.0 254 258 187 194 Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 185 173 148 157 Freibad Rüppurr 199.0 101 117 103 103 Turmbergbad Durlach 010.0 110 118 107 102 0 50 100 150 200 250 300 226.0214.0199.0010.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021 122 | Energiebericht 2021 3.4.3 Wasser Zur Darstellung des Wasserverbrauchs lagen belastbare Zahlen erst ab 2009 vor, daher wird im Folgenden nur der Zeitraum 2009 bis 2021 betrachtet. Der in Abbildung 3.4.3.1 dargestellte Wasserverbrauch der Bäder enthält sowohl den bezogenen Anteil durch die Stadtwerke als auch den Brunnenwasseranteil. Die Tabelle 3.4.3.1 zeigt den Wasserverbrauch 2018 bis 2021 für die einzelnen Bäder. Die Verbrauchsdaten des Hallenbads Grötzingen wurde aufgrund umfangreicher Bauarbeiten auf dem Areal in den Jahren 2016 und 2017 nicht berücksichtigt, da sie die Bilanz verfälschen hätten. Abbildung 3.4.3.1: Entwicklung des Wasserbrauchs der Bäder von 2009 bis 2021. Tabelle 3.4.3.1: Wasserverbrauch der Bäder 2018 bis 2021. Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 m³ m³ m 3 m 3 Sonnenbad 226.0 37.081 56.270 32.700 57.947 Freibad Rüppurr 199.0 21.626 25.923 32.805 36.383 Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 43.417 52.058 35.427 35.998 Turmbergbad Durlach 010.0 16.997 29.498 23.986 24.088 Therme Vierordtbad 117.0 21.978 19.822 18.531 7.461 Hallenbad Grötzingen 288.0 9.093 9.151 7.210 7.322 Weiherhofbad Durlach 561.0 11.791 10.588 12.262 5.740 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 10.089 10.756 9.472 4.891 180.224 180.994 162.032 148.358 146.735 157.972 159.298 163.746 157.849 172.337 216.542 172.393 179.830 0 20.000 40.000 60.000 80.000 100.000 120.000 140.000 160.000 180.000 200.000 220.000 2009201020112012201320142015201620172018201920202021 Wasserverbrauch in m 3 Jahr Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 123 Die Abbildung 3.4.3.2 zeigt die Entwicklung des spezifischen Wasserverbrauchs und der zugehörigen spezifischen Kosten von 2009 bis 2021. Eine detaillierte Übersicht der Wasserverbrauchskennzahlen ist den folgenden Darstellungen getrennt für Hallen- und Freibäder zu entnehmen. Abbildung 3.4.3.2: Entwicklung des Wasserverbrauchs und der spezifischen Kosten der Bäder von 2009 bis 2021 bezogen auf die Beckenwasserfläche. 28,1 25,1 24,6 26,1 29,1 31,2 31,3 34,2 33,9 41,9 47,1 36,5 25,1 16.788 16.860 15.094 13.820 13.669 14.716 14.839 15.712 15.146 16.054 20.172 16.059 16.752 0 3.000 6.000 9.000 12.000 15.000 18.000 21.000 0 10 20 30 40 50 60 70 2009201020112012201320142015201620172018201920202021 Verbrauch Kosten Verbrauch in Liter/(m 2 a) Kosten in Euro/(m 2 a) 124 | Energiebericht 2021 Kennwertvergleich Wasser Hallenbäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Therme Vierordtbad 117.0 78.491 70.793 66.182 26.646,4 Hallenbad Grötzingen 288.0 29.051 29.236 23.035 23.393,0 Adolf-Ehrmann-Bad Neureut 546.0 41.518 44.263 38.979 20.127,6 Weiherhofbad Durlach 561.0 27.875 25.031 28.988 13.569,7 0 20.000 40.000 60.000 80.000 117.0288.0546.0561.0 kWh/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 125 Kennwertvergleich Wasser Freibäder Gebäudebezeichnung Arealnummer 2018 2019 2020 2021 l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) l/(m²a) Sonnenbad 226.0 32.413 49.187 28.583 50.653 Freibad Rüppurr 199.0 9.294 11.140 14.097 15.635 Rheinstrandbad Rappenwört 214.0 12.091 14.497 9.865 10.025 Turmbergbad Durlach 010.0 7.041 12.220 9.936,2 9.979 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 35.000 40.000 45.000 50.000 55.000 226.0199.0214.0010.0 l/(m 2 a) Arealnummer Kennwerte 2018Kennwerte 2019Kennwerte 2020Kennwerte 2021 126 | Energiebericht 2021 Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 127 4. Schlussfolgerungen 128 | Energiebericht 2021 4.1 Einsparziele Die Einsparziele sind durch einen Beschluss des Gemeinderats bis zum Jahr 2020 vorgegeben. So soll, basierend auf den Daten von 2007 eine jährliche Minderung von rund zwei Prozent des Endenergieverbrauchs, eine jährliche Minderung von rund zwei Prozent der CO 2 -Emissionen sowie eine Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch erreicht werden. Für den Wärme- beziehungsweise den Stromverbrauch bedeutet dies eine Verringerung des Endenergieverbrauchs um jeweils circa 26 Prozent bis zum Jahr 2020. Abbildung 4.1.1 zeigt die Heizenergiekennwerte der einzelnen Gebäudegruppen in Bezug zu ihren Verbrauchsanteilen. Gleichzeitig sind der mittlere Kennwert 2019 sowie der mittlere Zielwert 2020 dargestellt. Abbildung 4.1.2 und 4.1.3 zeigen den Verlauf des Heizenergiekennwertes und der Kohlendioxidemissionen seit 2007 sowie die Ziellinien, die bis 2020 erreicht werden sollen. Abbildung 4.1.1: Darstellung der Heizenergiekennwerte der einzelnen Gebäudegruppen 2021 sowie des mittleren Kennwertes 2021 und des mittleren Zielwertes 2020. Abbildung 4.1.2: Verlauf des mittleren Heizenergiekennwertes im Vergleich zum 2-2-2 Ziel. Abbildung 4.1.3: Verlauf des CO 2 -Kennwertes des absoluten Heizenergieverbrauchs im Vergleich zum 2-2-2 Ziel. 0 5 10 15 20 25 0100200300400500600 Verbrauchsanteil in % Heizenergiekennwert in kWh/(m 2 a) Kennwert 2021Mittelwert aller Liegenschaften 2021 = 140,6Zielwert aller Liegenschaften bis 2020 = 125 Grund-, Gemeinschafts-und Werkrealschulen Hauswirtschaftliche-, Kaufmännische und Gewerbeschulen Gymnasien Verwaltungsgebäude Sport-und Veranstaltungshallen Kindergärten, Krippenund Schülerhorte Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks Realschulen Schulturnhallen Feuerwehren, Zivil-und Katastrophenschutz Sonstige Gebäude Musikschulen Wohnungslosenunterkünfte Sonderschulen Jugendheime und Beratungsstellen Bestattungswesen 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Kennwert in kWh/(m 2 a) Jahr ZielbereichZielwert 2020Kennwertverlauf 0 5 10 15 20 25 30 200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 CO 2 - Emissionen in kg/(m 2 a) Jahr ZielbereichZielwert 2020Kennwertverlauf Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | 129 Abbildung 4.1.4 zeigt die Stromkennwerte der einzelnen Gebäudegruppen in Bezug zu ihren Verbrauchsanteilen. Gleichzeitung sind der mittlere Kennwert 2019 sowie der mittlere Zielwert 2020 dargestellt. Abbildung 4.1.5 und 4.1.6 zeigen den Verlauf des Stromkennwertes und der Kohlendioxidemissionen seit 2007 sowie die Ziellinien, die bis 2020 erreicht werden sollen. Abbildung 4.1.4: Darstellung der Stromkennwerte der einzelnen Gebäudegruppen 2021 sowie des mittleren Kennwertes 2021 und des mittleren Zielwertes 2020. Abbildung 4.1.5: Verlauf des mittleren Stromkennwertes im Vergleich zum 2-2-2 Ziel. Abbildung 4.1.6: Verlauf des CO 2 -Kennwertes des Stromverbrauchs im Vergleich zum 2-2-2 Ziel. 0,0 6,0 12,0 18,0 24,0 0102030405060 Verbrauchsanteil in % Stromkennwert in kWh/(m 2 a) Kennwerte 2021Mittelwert aller Liegenschaften 2021 = 21,5Zielwert aller Liegenschaften 2020 = 21,8 Hauswirtschaftliche-, Kaufmännische und Gewerbeschulen Verwaltungsgebäude Grund-, Gemeinschafts-und Werkralschulen Gymnasien Sport-und Veranstaltungshallen Realschulen Bauhöfe, Stadtgärtnereien und Fuhrparks Jugendheime und Beratungsstellen Schulturnhallen Kindergärten,Krippen und Schülerhorte Feuerwehren, Zivil-und Katastrophenschutz Sonderschulen Wohnungslosenunterkünfte Bestattungswesen Musikschulen 0 5 10 15 20 25 30 35 200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 Kennwert in kWh/(m 2 a) Jahr ZielbereichZielwert 2020Kennwertverlauf 0 5 10 15 20 200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021 CO 2 - Emissionen in kg/(m 2 a) Jahr ZielbereichZielwert 2020Kennwertverlauf 130 | Energiebericht 2021 4.2 Ausblick auf die kommenden Jahre Trotz gesicherter Finanzmittel für den Klimaschutz wird der Doppelhaushalt 2024 / 2025 nur eine sehr deutlich verringerte Investition in ganzheitliche Modernisierungsprojekte ermöglichen. Somit müssen zunächst an die Stelle der vom Gemeinderat im Grundsatz beschlossenen umfassenden Ertüchtigungen der Gebäudehülle wieder Teilmaßnahmen treten, um zumindest partiell eine Verbesserung zu erzielen. Hierüber kann ein Teil der erforderlichen Reduktion des Gesamtenergiebedarfes erreicht werden und gleichzeitig eine funktionale Aufwertung für die Nutzerinnen und Nutzer ermöglicht werden. Hauptnebeneffekt dieser Maßnahmen soll die Klimaanpassung sein, welche als Schutz vor sommerlicher Hitze eine hohe Bedeutung hat. Stand ursprünglich zunächst die Reduktion der Wärmebedarfe vor der Modernisierung der Wärmeversorgung, so werden nun zunächst die Umstellungen der Heizenergieträger weg vom fossilen Erdgas oder dem Heizöl vorgezogen. Dies ermöglicht bei allerdings gleich hohem Energiebedarf die drastische Reduktion der wärmebedingten CO 2 -Emissionen. Modernisierungen von Fenstern ermöglichen neben der Energieeinsparung die Integration wirksamer Verschattungsanlagen, ein effektives Lüften während der Nutzung und die Umsetzung von Nachtlüftungskonzepten zur sommerlichen Auskühlung. Maßnahmen an den bestehen Flachdächern beinhalten die Neuabdichtung der bisher partiell reparierten Dächer, die für Klimaschutz und Klimaanpassung ausreichende Dämmung, in der Regel eine extensive Dachbegrünung zur Pufferung von Niederschlägen und der Verbesserung des Mikroklimas sowie den Aufbau von Photovoltaikanlagen. Der technische Fortschritt, die sicherheitstechnische Bewertung und die EU-Gesetzgebung haben ab 2023 ermöglicht, Effizienzsteigerungen in der Beleuchtung von Gebäuden nicht nur durch den Ersatz ganzer Leuchten umzusetzen. Der Weg zum Ersatz vorhandener Leuchtstoffröhren innerhalb der bestehenden Leuchten durch LED-Röhren ist nun Teil der Effizienzstrategie (Retrofit). Hierzu werden Maßnahmenpakete entwickelt und flächendeckend umgesetzt. Die benannten Teilmaßnahmen werden in Summe nicht geeignet sein, die zur Erreichung der Klimaschutzziele nötige Halbierung der Energiebedarfe bei Wärme und Strom zu realisieren. Insofern bleibt die Aufgabenstellung bestehen, zukünftig möglichst viele energetische Gesamtmaßnahmen in den Liegenschaften der Stadtverwaltung Karlsruhe durchzuführen.

  • Anlage 2 Klimaschutzeinzelmaßnahmen
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    Nr.ProjektnameGebäudenameStatus 1LED-UmrüstungHebelschule abgeschlossen 2LED-UmrüstungTurnhalle Ernst-Reuter-Schule abgeschlossen 3LED-UmrüstungTurnhalle Heinrich-Hübsch-Schule abgeschlossen 4LED-UmrüstungTurnhalle Rennbuckelschule abgeschlossen 5LED-UmrüstungSporthalle Wildpark abgeschlossen 6LED-UmrüstungKita Rhode-Island-Allee 60 abgeschlossen 7LED-UmrüstungViktor-von-Scheffel Schule abgeschlossen 8LED-UmrüstungGrundschule Knielingen abgeschlossen 9LED-UmrüstungKochstraße 7 abgeschlossen 10LED-UmrüstungKant-Gymnasium abgeschlossen 11LED-UmrüstungKant-Pavillon abgeschlossen 12LED-UmrüstungLudwig-Erhard-Schule abgeschlossen 13LED-UmrüstungKaiserallee 8 in Ausführung 14LED-UmrüstungLessing-Gymnasium Altbau in Ausführung 15LED-UmrüstungTurnhalle Lessing-Gymnasium in Ausführung 16LED-UmrüstungSporthalle Otto-Hahn-Gymnasium in Ausführung 17LED-UmrüstungHeinrich-Hübsch-Schule Klassenzimmer in Planung 18LED-UmrüstungBibliothek Badnerlandhalle in Ausführung 19LED-UmrüstungRathaus Neureut (Haus C) in Ausführung 20LED-UmrüstungSchülerhort Bienwaldstraße in Ausführung 21LED-UmrüstungSchülerhort Rhode-Island-Allee 88 in Ausführung 22LED-UmrüstungFriedrich-List-Schule in Planung 23FW-UmstellungAdam-Remmele-Schule abgeschlossen 24FW-UmstellungRheinstrandhalle abgeschlossen 25FW-UmstellungGrundschule Grünwinkel abgeschlossen 26FW-UmstellungTulla-Lidell-Schule abgeschlossen 27FW-UmstellungPestalozzischule abgeschlossen 28FW-UmstellungInsel-Theater abgeschlossen 29Heizungsumstellung auf WärmepumpeOrgelhalle abgeschlossen 30Abwärmenutzung Technisches Rathaus abgeschlossen 31NahwärmenetzAlb- und Weiherwaldschule abgeschlossen 32HeizungsoptimierungZähringerstraße 61 abgeschlossen 33FW-UmstellungUhlandschule abgeschlossen 34FW-UmstellungEichelgartenschule in Ausführung 35FW-UmstellungMax-Planck-Gymnasium abgeschlossen Übersicht Klimaschutzeinzelmaßnahmen HGW - vorläufige Projektplanung Stand 16.02.2024 Stadt Karlsruhe Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Seite 1 von 4 Nr.ProjektnameGebäudenameStatus 36FW-UmstellungBadnerlandhalle abgeschlossen 37FW-UmstellungEichelgartenhalle in Ausführung 38Heizungsumstellung Paket 01aGrundschule + Rathaus Stupferich in Ausführung 39Heizungsumstellung Paket 01aRennbuckelschule abgeschlossen 40Heizungsumstellung Paket 01aGewerbeschule Durlach abgeschlossen 41Heizungsumstellung Paket 01bTulla-Realschule + Heinrich-Köhler-Schule in Ausführung 42Heizungsumstellung Paket 01aReinhold-Crocoll-Halle abgeschlossen 43Heizungsumstellung auf BiomasseKita Lassallestraße in Ausführung 44Heizungsumstellung auf BiomasseRathaus 2 Grötzingen in Ausführung 45Abwärmenutzung Fichte-Gymnasium in Ausführung 46HeizungsumstellungKita Thomas-Mann-Straße abgeschlossen 47HeizungsoptimierungDragoner-Sporthalle abgeschlossen 102HeizungsoptimierungWeinbrennerschule in Ausführung 48HeizungsoptimierungKimmelmannschule in Ausführung 49HeizungsoptimierungSüdendschule in Ausführung 50FW-UmstellungGrundschule Beiertheim in Planung 51FW-UmstellungTurnhalle Beiertheim in Planung 52FW-UmstellungWohnheim Rüppurrerstraße abgeschlossen 53FW-UmstellungFriedrich-Ebert-Schule in Planung 54Heizungsumstellung Paket 01bWaldschule Neureut in Ausführung 55Heizungsumstellung Paket 01bMarkgrafengymnasium in Ausführung 56Heizungsumstellung auf BiomasseSchlossschule in Planung 57Heizungsumstellung auf WärmepumpeKinder- und Jugendhaus Oststadt in Ausführung 58NahwärmenetzLustgartenareal in Planung 97NahwärmeanbindungHausmeisterhaus Helmholtzschule abgeschlossen 59Heizungsumstellung Paket 02 (WP)Kita Koelreuterstraße abgeschlossen 60Heizungsumstellung Paket 02 (WP)Kita Nußbaumweg in Planung 61Heizungsumstellung Paket 02 (WP)Kita Mannheimerstraße in Planung 62Heizungsumstellung Paket 02 (WP)Kita Marienstraße in Planung 63Neue KälteanlageRathaus am Marktplatz in Ausführung 64HeizungsoptimierungHeinrich-Hübsch-Schule in Ausführung 65HeizungsoptimierungErnst-Reuter-Schule in Planung 66FW-UmstellungBaumeisterstraße 56 in Planung 67FW-Umstellung (PM-Paket)Werderstraße 57-63 in Planung 68FW-Umstellung (PM-Paket)Heinrich-Meidinger-Schule in Planung 69FW-Umstellung (PM-Paket)Sporthalle Rintheim in Planung 70FW-UmstellungSH Heisenberg-Gymnasium in Ausführung 71FW-UmstellungDreschhalle Rintheim Projektstart 72FW-UmstellungBad. Konservatorium Jahnstraße 20 in Planung 73Heizungsumstellung Stadtgärtnerei Rüppurr Projektstart 75HeizungsumstellungGrundschule Daxlanden in Planung 76HeizungsumstellungAreal Hardtschule Projektstart Seite 2 von 4 Nr.ProjektnameGebäudenameStatus 78HeizungsumstellungStadtgärtnerei Durlach Projektstart 81HeizungsumstellungKita "Katze" Wolfartsweier Projektstart 82HeizungsumstellungKinder- und Jugendtreff Eisenbahnstr. Projektstart 83HeizungsumstellungKita Kegelsgrund Projektstart 85HeizungsumstellungRathaus Neureut Projektstart 86HeizungsumstellungForstverwaltung Stahlbühl in Planung 87HeizungsumstellungHeinz-Barth-Schule + SH Wettersbach Projektstart 90HeizungsumstellungGBA Litzenhardstraße in Planung 91HeizungsumstellungAlb- und Weiherwaldschule in Planung 94NahwärmeanbindungHausmeisterhaus Gartenschule Projektstart 95NahwärmeanbindungHausmeisterhaus Schillerschule Projektstart 96NahwärmeanbindungHausmeisterhaus Otto-Hahn-Gymnasium Projektstart 98HeizungsoptimierungCarl-Hofer-Schule in Ausführung 99HeizungsoptimierungUmweltamt, Markgrafenstraße 14 Projektstart 100HeizungsoptimierungHans-Thoma-Schule Projektstart 101HeizungsoptimierungTulla- und Lidellschule in Planung 103PV-AnlageGrundschule Stupferich abgeschlossen 104PV-AnlageSchule am Weinweg abgeschlossen 105PV-Anlage umsetzen G. Braun-Halle (ehem. WES) abgeschlossen 106PV-Anlage MängelbeseitigungOtto-Hahn-Gymnasium abgeschlossen 107PV-Anlage Schrägdach Paket 01Reinhold-Crocoll-Halle abgeschlossen 108PV-Anlage Schrägdach Paket 01Friedrich-Ebert-Schule abgeschlossen 109PV-Anlage Schrägdach Paket 01Weinbrennerschule abgeschlossen 111PV-Anlage Schrägdach Paket 01Draisschule Bau A abgeschlossen 112PV-Anlage Schrägdach Paket 01Weiherwaldschule abgeschlossen 113PV-AnlageKita Gottlob-Schreber Weg in Ausführung 114PV-Anlage LaboranlageHeinrich-Hertz Schule in Ausführung 115PV-Anlage umsetzen Nebentrakt Rheinstrandhalle in Planung 116PV-Anlage Schrägdach Paket 01bRheinstrandhalle in Planung 117PV-AnlageHumboldtgymnasium in Planung 118PV-Anlage Schrägdach Paket 02 (Denkmal)Bismarckgymnasium in Planung 119PV-Anlage Schrägdach Paket 02 (Denkmal)Fichte-Gymnasium in Planung 120PV-Anlage Schrägdach Paket 02 (Denkmal)Lessing-Gymnasium in Planung 121PV-Anlage Schrägdach Paket 02 (Denkmal)Nebeniusschule in Planung 122PV-Anlage Schrägdach Paket 02 (Denkmal)Schillerschule in Planung 123PV-Anlage Schrägdach Paket 02 (Denkmal)Südend- und Kimmelmannschule in Planung 124PV-Anlage Flachdach Paket 01Heinrich-Hübsch-Schule in Planung 125PV-Anlage Flachdach Paket 01Jubez Weisse Rose in Planung 126PV-Anlage Flachdach Paket 01Grundschule Bergwald in Planung 127PV-Anlage Flachdach Paket 01Lustgartenhalle in Planung 128PV-Anlage Flachdach Paket 02Sporthalle Wildpark in Planung 129PV-Anlage Flachdach Paket 02Sporthalle Tennesseeallee in Planung Seite 3 von 4 Nr.ProjektnameGebäudenameStatus 130PV-Anlage Flachdach Paket 02Hebel-Schule in Planung 131PV-Anlage Flachdach Paket 02Augustenburgschule Grötzingen in Planung 132PV-Anlage Max-Planck-Gymnasium H-Bau in Ausführung 133PV-Anlage Stadthalle in Planung 134Umbau Trafostation für PVMax-Planck-Gymnasium in Ausführung 135PV-Anlage KonzeptstudieKlärwerk in Planung 136PV-Anlage über KanalKlärwerk Projektstart 137PV-Anlage TBA Ottostraße 15 in Planung 138PV-Anlage Flachdach Paket 034 - 6 Liegenschaften in Planung 139PV-Anlage Flachdach Paket 044 - 6 Liegenschaften in Planung 140PV-Anlage Schrägdach Paket 03 (Denkmal)4 - 6 Liegenschaften in Planung 141PV-Anlage Gutenbergschule in Planung 142PV-Anlage Grundschule Daxlanden in Planung 143PV-Anlage durch BEnKABegegnungszentrum Grötzingen in Ausführung 144DachdämmungUmkleiden Rheinstrandhalle abgeschlossen 145DachdämmungKita Gottlob-Schreber Weg in Ausführung 146DachdämmungTurnhalle Draisschule abgeschlossen 147Passiver WärmeschutzEuropahalle in Planung 148Elektroinfrastruktur für PV + LISTBA Ottostraße 15 in Planung 149Dachdämmung + PVSporthalle Dragonerkaserne Projektstart 150Dachdämmung + PV + FensterNeue-Anlage-Straße 10 in Planung 151Dachsanierung + PV-Anlage Friedrich-List-Schule in Planung 153Machbarkeitsstudie KellerdeckendämmungVerschiedene in Planung 155Machbarkeitsstudie FensteraustauschVerschiedene in Planung 156HeizungsumstellungKinder- und Jugendhaus Hallesche Allee in Planung 157HeizungsumstellungVerkehrsschule Willy-Andreas-Allee in Planung 158HeizungsumstellungAktivspielplatz Hertzstraße in Planung 159HeizungsumstellungAreal Friedrich Realschule Projektstart 160HeizungsumstellungScheffelstr. 37 Projektstart 161HeizungsumstellungRüppurrer Str. 23 in Ausführung 162HeizungsumstellungFichte Gymnasium Hausmeisterhaus Projektstart 163HeizungsumstellungKimmelmannschule Hausmeisterhaus Projektstart 164PV-AnlageLeopoldschule Sporthalle in Planung 165Dachsanierung + PV-Anlage Schulzentrum Neureut Projektstart 166PV-Anlage durch BEnKAEuropäische Schule Projektstart 167PV-Anlage durch BEnKATiefbauamt Verkehrslenkung Projektstart 168PV-Anlage durch BEnKAZentrum für Kunst und Medien ZKM) Projektstart ............ Seite 4 von 4

  • Anlage 3 Umsetzungsstand Tranche1
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    Stadt Karlsruhe Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Bereich Energiemanagement 10.04.2024 Der aktuelle Bearbeitungsstand aller energetischen Gesamtmodernisierungen der ersten Tranche vorgesehenen Projekte ist nachfolgend tabellarisch beschrieben. Von den in der Modernisierungstranche 1 benannten 82 Einzelprojekten sind aktuell rund 43 Prozent noch nicht bearbeitet (○), rund 39 Prozent befinden sich in der Projektvorbereitung oder Projektentwicklung und damit in der Definition des genauen Projektumfanges und des Lösungsansatzes (◔), rund 16 Prozent werden gerade für die Haushaltsreife planerisch bearbeitet (◑), rund 2 Prozent befinden sich in der Ausführungsplanung oder bereits in der Bauausführung (◕) und kein Projekt ist bereits fertiggestellt (●): Lfd. Nr. Gebäudenutzung aktueller Projektstand Termintreue nach bisheriger Planung Grundschulen 1 Adam-Remmele-Schule, Schulgebäude 1 + Turnhalle ◔ verzögert 2 Friedrich-Ebert-Schule, Schulgebäude + Sporthalle ◔ verzögert 3 Grundschule Beiertheim, Schulgebäude ◔ ohne Termin 4 Grundschule Bergwald, Schulgebäude ◔ ohne Termin 5 Grundschule Bulach, Schulgebäude + Sporthalle ◔ ohne Termin 6 Grundschule Daxlanden, Schulgebäude 1 ◔ verzögert 7 Grundschule Grünwinkel, Schulgebäude 2 ◔ ohne Termin 8 Grundschule Hagsfeld, Schulgebäude 2 ◔ verzögert 9 Grundschule Stupferich, Schulgebäude + Gemeindezentrum ○ ohne Termin 10 Grundschule Wolfartsweier, Schulgebäude 1 + 2 ◔ ohne Termin 11 Gutenbergschule, Pavillon ◔ ohne Termin 12 Hardtschule, Schulgebäude ○ ohne Termin 13 Hebelschule, Pavillon ○ ohne Termin 14 Heinz-Barth-Schule + Sporthalle Wettersbach ◔ verzögert 15 Leopoldschule, Schulgebäude ◔ ohne Termin 16 Marylandschule + Turnhalle ○ ohne Termin 17 Nebenius Grundschule, Grundschulgebäude ○ ohne Termin 18 Nordschule Neureut, Ersatzbau an neuem Standort ◔ verzögert 19 Oberwaldschule, Schulgebäude + Grundschulgebäude ◑ verzögert Anlage 3 Umsetzungsstand Gemeinderatsbeschluss „Erste Tranche zur nachhaltigen Modernisierung städtischer Gebäude – Teilprojekt E1.2 KSK30“ 2 | Stadt Karlsruhe | Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | Abteilung | Formular: Titel Lfd. Nr. Gebäudenutzung aktueller Projektstand Termintreue nach bisheriger Planung 20 Pestalozzischule + Turnhalle ○ ohne Termin 21 Riedschule + Turnhalle ◔ verzögert 22 Südendschule, Schulgebäude ○ ohne Termin 23 Südschule Neureut ◔ verzögert 24 Waldschule, Schulgebäude und Sporthalle ◑ verzögert 25 Weinbrennerschule ○ ohne Termin 26 Werner-von-Siemens-Schule ◑ verzögert Gemeinschaftsschulen 27 Anne-Frank-Schule, Gemeinschaftsschule ◔ verzögert Realschulen 28 Nebenius Realschule mit Turnhalle ○ ohne Termin 29 Rennbuckelschule, Schulgebäude 1 ◔ ohne Termin 30 Schulzentrum Südwest, Schulgebäude ○ ohne Termin 31 Tulla-Realschule, Schulgebäude 1 ○ ohne Termin Gymnasien 32 Fichte-Gymnasium, Seitenbauten ◔ verzögert 33 Fichte-Gymnasium, Rückgebäude ○ ohne Termin 34 Kant-Gymnasium, Pavillon + Gymnastikhalle ○ ohne Termin 35 Lessing-Gymnasium, Anbau ◑ verzögert 36 Markgrafengymnasium, Erweiterung und Ganztagesbetrieb ◔ ohne Termin 37 Max-Planck-Gymnasium, L-Bau + Pavillon ◔ ohne Termin 38 Schulzentrum Neureut, Schulgebäude ○ ohne Termin Förderschulen/SBBZ 39 Erich-Kästner-Schule, beide Schulgebäude ○ ohne Termin 40 Schulen am Weinweg ○ ohne Termin 41 Tulla-Lidell-Schule, Schulpavillon ○ ohne Termin Berufsschulen 42 Carl-Engler-/Carl-Benz-Schule ◔ ohne Termin 43 Pfinzbau, Berufsschulen in Durlach ◔ ohne Termin 44 Heinrich-Meidinger-Schule, Werkstattgebäude ○ ohne Termin 45 Schule am Turmberg ◔ ohne Termin sonstige Schulgebäude 46 Kimmelmannschule, Schulgebäude ○ termintreu 47 Uhlandschule, Schulgebäude ○ ohne Termin Schulprovisorium Nordstadt 48 Zukunft_Schule (Neubau) ◔ ohne Termin 3 | Stadt Karlsruhe | Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | Abteilung | Formular: Titel Lfd. Nr. Gebäudenutzung aktueller Projektstand Termintreue nach bisheriger Planung Sporthallen 49 Anne-Frank-Schule, Turnhalle ○ ohne Termin 50 Augustenburgschule, Turnhalle ○ ohne Termin 51 Hebelschule, Dreifeldhalle ◑ verzögert 52 Carl-Benz-Halle ○ ohne Termin 53 Draisschule, 2 Turnhallen ◔ ohne Termin 54 Eichelgartenschule, Sporthalle ◑ ohne Termin 55 Goethe-Gymnasium, 2 Sporthallen ○ ohne Termin 56 Schillerschule, Turnhalle ○ ohne Termin 57 Sporthalle Rintheim ○ ohne Termin 58 Südend- und Kimmelmannschule, Sporthalle ◔ ohne Termin 59 Uhlandschule, Sporthalle ◕ termintreu 60 Weiherwaldschule, Turnhalle ◔ ohne Termin Systemsporthallen 61 Europäische Schule, Turnhalle ○ ohne Termin 62 Heinrich-Köhler-Schule, Turnhalle ◔ ohne Termin 63 Max-Planck-Gymnasium, Sporthalle ◔ ohne Termin 64 Oberwaldschule, Sporthalle ◔ ohne Termin Verwaltungsflächen 65 Rathaus Grötzingen ◕ termintreu 66 Bauhöfe Neureuter Straße: TBA + GBA ○ ohne Termin 67 Forstamt Grötzingen, Im Stahlbühl ◑ verzögert 68 Forstamt Rappenwörth, Ersatzneubau an neuem Standort ◑ termintreu 69 Gartenbauamt Bezirk Ost ○ ohne Termin 70 Rathaus Grünwettersbach ○ ohne Termin 71 Rathaus Hohenwettersbach ◔ verzögert 72 Rathaus West, Kaiserallee 4 ◑ ohne Termin 73 Umweltamt, Markgrafenstraße 14 ○ ohne Termin 74 Verwaltungsgebäude Baumeisterstraße 56 ○ ohne Termin 75 Verwaltungsgebäude Kochstraße 7 ◑ termintreu Nutzungen SJB und stja 76 Kita Daxlanden ○ ohne Termin 77 Kita Kegelsgrund ◔ termintreu 78 Kita Weinbrennerstraße ○ ohne Termin 79 Kita Palmbach ◑ termintreu 80 Schülerhort Koelreuter Straße ○ ohne Termin 81 Kinder- und Jugendtreff Südstadt ◑ termintreu 82 Notunterkunft für wohnsitzlose Menschen, Rüppurrerstraße ◑ ohne Termin

  • Anlage 4 Beschreibung Teilmaßnahmen
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    Stadt Karlsruhe Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Bereich Energiemanagement 10.04.2024 1. Substitution aller restlichen Öl- oder Gaskessel durch Fernwärme, Wärmepumpen oder Pelletheizungen Bis zum Jahr 2030 setzt sich die Verwaltung das Ziel, praktisch alle Heizungen mit derzeitigem Einsatz von Heizöl oder Erdgas auf einen klimafreundlichen Energieträger umzustellen. Diese Maßnahmen ermöglichen eine hohe spezifische Kosteneffektivität hinsichtlich der Minderung von CO 2 -Emissionen. Erstrangig wird die ersatzweise Versorgung mit Fernwärme verfolgt. Der mögliche Versorgungsgrad durch Fernwärme ist in städtischen Gebäuden mit 61,5 Prozent Anteil im Jahr 2021 bereits überdurchschnittlich im Vergleich zur Gesamtstadt entwickelt (28,3 Prozent). Im Rahmen der Aktivitäten der Stadtwerke Karlsruhe auf Basis des nun vorliegenden Energieleitplanes wird jedoch noch ein restliches Potential für Fernwärmeanschlüsse im Rahmen des Netzausbaus und möglicher Nachverdichtungen im bestehenden Leitungsnetz erwartet. Ist eine Versorgung durch Fernwärme ausgeschlossen, wird möglichst eine Umstellung auf Wärmepumpentechnik vollzogen. Diese nutzt je nach Standort als Wärmequelle die Außenluft oder die Erdwärme. Die Nutzung von Wärmepumpen im weitgehend ungedämmten Bestand von Nichtwohngebäuden ist technisch anspruchsvoll hinsichtlich der notwendigen Sicherheit im winterlichen Temperaturkomfort und der klimaschutztechnisch notwendigen Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe (Verhältnis aus bereitstellbarer Heizwärme und notwendigem Betriebsstrom). Hier wirkt sich die meist fehlende energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle und der Heizungsverteilung sehr nachteilig aus. In einigen Fällen ist auch die Umstellung auf Pelletheizungen notwendig. Erste Projekte sind umgesetzt. Diese Heizungen ermöglichen das bei ungedämmten Gebäuden notwendige hohe Temperaturniveau im Heizungssystem ökologisch angemessen zu erzielen. Wegen der begrenzten Quellen für nachhaltigen Holzbezug und der technisch bedingten Emissionen über Rauchgase soll der Ausbau von Pelletheizungen so maßvoll wie möglich erfolgen – nicht höher als 15 Prozent des gesamten Wärmebedarfes der städtischen Gebäude. Die Absicherung des nachhaltigen Bezuges von Holzpellets wurde in 2023 durch die Auflage eines auf 350 km begrenzten Lieferumkreises für städtische Pelletheizungen vom Baum zum Heizkessel verpflichtend vertraglich vereinbart. Anlage 4 Beschreibung der energetischen Teilmaßnahmen an städtischen Gebäuden 2 | Stadt Karlsruhe | Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | Abteilung | Formular: Titel 2. Forcierter und maximierter Ausbau der Versorgung durch Photovoltaikanlagen Die beschleunigte Errichtung von Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern wurde im KSK 2030 bereits als Verdreifachung des jährlichen Zubaus im Maßnahmenblatt E1.3, „Gezielter Photovoltaikausbau auf städtischen Dachflächen“ definiert. Diese Forcierung soll möglichst weiter verstärkt werden und auf mehrere gleichzeitige Umsetzungsstränge verteilt werden. Neben der bereits praktizierten Errichtung von Anlagen bei Modernisierungen und Neubauten sowie dem strategischen Ausbau über eigenständige Projekte wird nun auch der Ausbau über externe Anlagenerrichter begonnen. Ein Teil der städtischen Dachflächen ist geeignet, an private Errichter verpachtet zu werden, um dann wirtschaftlich eine PV-Anlage zu erstellen und zu betreiben. Das beschriebene Modell wird nun auf von der Stadt angemietete Objekte übertragen. Pilotprojekt ist das Bürogebäude Zähringerstraße 61 im Jahr 2024. Vermieter, Errichter und Mieter profitieren wirtschaftlich von diesem Modell. Der Haushalt und die Projektleitungskapazität der Stadtverwaltung werden entlastet. Um auch abseits der städtischen Gebäude größere Potentiale des PV-Ausbaus zu erschließen, wird über eine Kooperation zwischen TBA und HGW neben ersten mittelgroßen Einzelanlagen die möglichst flächendeckende Doppelnutzung des Klärwerk-Areals mit Photovoltaik planerisch untersucht. Hierzu werden wirtschaftliche und technisch umsetzbare Varianten einer weitgehenden Überkragung der großmaßstäbigen Beckenstrukturen untersucht. Parallel wird bereits die planerische Umsetzung eines ersten Abschnittes über dem Ablaufkanal begonnen. HGW unterstützt hierbei mit einer Projektleitung. 3. Programm zur forcierten Umstellung der Beleuchtung auf LED Die seit Jahren eingeleitete Umstellung auf LED wurde zunächst mit dem Schwerpunkt der Sporthallen begonnen. In der Regel musste für diese Projekte eine neue Beleuchtungsplanung erstellt werden und damit auch Art und Anordnung der neuen Leuchten angepasst werden. Mit der Neubewertung von sogenannten Retrofit-Lösungen im Bereich der Leuchtstoffröhren ist nun auch oft eine Umrüstung auf LED-Technik bei gleichzeitigem Erhalt der vorhandenen Leuchten möglich. Die vorhandene Leuchtstoffröhre wird gegen eine LED-Röhre getauscht. Dies verringert die Eingriffstiefe, beschleunigt Planung und Umsetzung und senkt die Kosten der Maßnahme. Ein strategisches Konzept der Umstellung im gesamten Gebäudebestand in 2024 hilft besonders, die für Retrofit-Lösungen geeigneten Standardfälle zu erfassen und priorisiert umzusetzen. 4. Programm zur Modernisierung von Fenstern Das Bauteil mit den größten flächenspezifischen Energieverlusten ist in der Regel das Fenster. Dies wirkt sich auf den Energiebedarf aus, aber auch auf den Nutzungskomfort im Winter und in sommerlichen Hitzephasen. Die bauteilbezogene Modernisierung von Fenstern kann in vielen Fällen zeitlich so getaktet werden, dass eine Beeinträchtigung der Gebäudenutzung kaum stattfindet. 3 | Stadt Karlsruhe | Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft | Abteilung | Formular: Titel Durch die verstärkte strategische Modernisierung von Fenstern können mehrere Anforderungen für Nutzerinnen und Nutzern sowie die Gebäudeeigentümerin erfüllt werden: verringerte Energieverluste, erhöhter Wärmekomfort im Winter, Integration einer automatisch geregelten äußeren Verschattung, besserer Schutz vor sommerlichem Wärmedurchgang, optimierte Möglichkeit des händischen Stoßlüftens, Integration einer automatisch geregelten Nachtlüftung zur sommerlichen Auskühlung sowie Wiederherstellung der Fenstergeometrie an die ursprüngliche Fensterteilung bei denkmalgeschützten Gebäuden. Die in Vorbereitung befindlichen Fenstermodernisierungen sind somit gleichzeitig Maßnahmen zum Klimaschutz und der Klimaanpassung. 5. Programm zur Dämmung restlicher ungedämmter oberster Decken, Dächer und Kellerdecken Die Dämmung beheizter Räume in Richtung Dach oder Dachboden sowie die Dämmung der Kellerdecken in Richtung beheizter Räume sind die profitabelsten Formen der energetischen Modernisierung an der Gebäudehülle. Seit 2010 wurden diese Flächen deshalb bereits in großem Umfang ertüchtigt. Alle bisher wegen ihrer geringeren Größe oder komplexeren Zugänglichkeit noch nicht ertüchtigten Flächen werden nochmals kritisch auf ihre Möglichkeit zur verbesserten Dämmung geprüft und modernisiert. Alle Dämmmaßnahmen auf Decken unterhalb nicht beheizter Dachräume werden mit Dämmstoffen umgesetzt, die eine höhere spezifische Wärmekapazität aufweisen. „Schwere“ natürliche Dämmungen ermöglichen gegenüber Schaum- oder mineralischen Faserdämmungen einen effektiveren Schutz vor sommerlichem Wärmedurchgang bei gleicher Dämmwirkung.

  • Informationsvorlage
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    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/0483 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Sachstandsbericht zum klimaneutralen Gebäudebestand / Strategie der Teilmaßnahmen Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Bauausschuss 06.06.2024 3 Ö Kenntnisnahme Kurzfassung Mit dem vorliegenden Sachstandsbericht informiert die Verwaltung über die bisherige Umsetzung des Grundsatzbeschlusses (2020/1293) und des Tranchenbeschlusses (2021/0615) zur nachhaltigen Modernisierung städtischer Gebäude. Desweiteren wird die notwendige Strategie energetischer Teilmaßnahmen zur weiteren Umsetzung der Maßnahmen E1.2 und E1.3 aus dem Klimaschutzkonzept 2030 vorgestellt. Das bisherige Übertreffen der Klimaschutzziele im Gebäudebestand wird durch den „Energiebericht 2018 bis 2021“ dokumentiert. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☒ positiv ☒ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☒ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen 1 Ausgangslage 1.1 Aufträge durch bisherige Beschlüsse Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 26.01.2021 den „Grundsatzbeschluss zur nachhaltigen Modernisierung städtischer Gebäude“ und am 27.07.2021 die „Erste Tranche zur nachhaltigen Modernisierung städtischer Gebäude – Teilprojekt E1.2 KSK30“ mit großer Mehrheit verabschiedet. Über diese beiden Beschlüsse wurde durch den Gemeinderat das Teilprojekt E1.2 „Langfristiges Sanierungskonzept für städtische Gebäude“ im städtischen Klimaschutzkonzept 2030 (KSK 2030) zur Vorgehensweise der Umsetzung. Zusätzlich verfolgt das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft (HGW) seinen Auftrag aus dem KSK 2030 zum beschleunigten Ausbau von Photovoltaik auf eigenen und selbst genutzten Dächern (Maßnahme E1.3, „Gezielter Photovoltaikausbau auf städtischen Dachflächen“ aus dem Maßnahmenkatalog). Dieser sieht vor, den bisher durchschnittlichen Zubau von Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von bisher 250 kWp pro Jahr um mindestens 500 kWp zu verdreifachen. 1.2 Notwendiger Pfad zur Zielerreichung Gemäß Klimaschutzkonzept 2030 sind im Vergleich zu 2010 die CO 2 -Emissionen um 94 Prozent auf 6 Prozent zu senken. Dieses weitreichende Ziel ist nur durch Senken der Wärme- und Stromverbräuche möglich, wenn diese gleichzeitig durch klimafreundlichere Energieträger gedeckt werden. Das mögliche Senken der Wärmeverbräuche ist von der Nutzung, Größe, Geometrie und Bauweise der Liegenschaften abhängig. Historische Gebäude ohne Möglichkeit einer Außendämmung ermöglichen geringere Effekte, Gebäude aus den 50er bis 80er Jahren deutlich höhere. Die Verwaltung geht davon aus, dass im Mittel eine Minderung der Energieverbräuche um 50 Prozent notwendig ist. Dieser Wert entspricht dem Zielwert aus dem „Leitfaden Klimaneutrale Kommunalverwaltung Baden- Württemberg“ 1 . Die zukünftigen Energieträger für Wärme und Strom dürfen nur noch 12,5 Prozent CO 2 -Emissionen verursachen. In Kombination ergeben die Reduktionen auf 12,5 Prozent und 50 Prozent eine Restemission von 6 Prozent nach KSK 2030. Die Anpassung des städtischen Gebäudebestandes hin zur Klimaneutralität ist möglich. Im Wärmesektor müssen die fossilen Energieträger Heizöl und Erdgas ersetzt werden. Der bereits weit entwickelte Bezug von Fernwärme muss zukünftig mit deutlich geringeren Emissionen verbunden sein. Hier besteht eine Abhängigkeit von der erfolgreichen und fristgerechten Umsetzung der Fernwärmeentwicklung durch die Stadtwerke Karlsruhe. Nach bisheriger Planung der Stadtwerke Karlsruhe ist die Reduktion der spezifischen Emissionen von 81 g CO 2 /kWh auf etwa 10 g CO 2 /kWh ein notwendiger Schritt. Die Minderung des Energiebedarfes ist wärmeseitig vor allem mit einer umfassenden energetischen Ertüchtigung der gesamten Gebäudehülle verbunden (Außenwände, Fenster, Dach). Im Bereich Strom sind Minderungen durch Suffizienz und Effizienz im Bereich der technischen Anlagen und der nutzungsspezifischen Ausstattung notwendig. Beispiele dafür sind die Modernisierung von Beleuchtungen, Pumpen, Lüftungsantrieben und Aufzügen sowie die weitere Effizienzsteigerung der nutzungsspezifischen Büro-IT, Medientechnik, von Maschinen und mobilen Geräten. 1 siehe Seite 15 unter https://www.kea- bw.de/fileadmin/user_upload/Kommunaler_Klimaschutz/Wissensportal/Klimaneutrale_Verwaltung/Leitfaden_Klimaneutrale_ Kommunalverwaltung_BaWue_KEA-BW_ifeu_UEberarbeitung_Mai2023_bf.pdf – 3 – Die CO 2 -Emissionen im Strombezug werden vollständig von der Entwicklung des deutschen Strommixes definiert. Der städtische Bezug von Ökostrom 2 mindert die Emissionen der Verwaltung bilanziell nicht, trägt aber systematisch zum Zubau regenerativer Energiequellen bei. Über den Karlsruher Ausbau von Photovoltaik, sichert die Verwaltung über Ihren Anteil die stetige Reduktion von CO 2 -Emissionen im nationalen Stromsektor ab 3 . 1.3 Umsetzungsstand des Tranchenbeschlusses Die im Grundsatz-/Tranchenbeschluss vorgesehenen Projekte (Projektzahlen) und die damit einhergehenden zusätzliche Finanz- und Personalressourcen sind in Hinblick auf die Haushaltssituation der Stadt Karlsruhe nicht wie geplant umsetzbar. Die vom Regierungspräsidium der Stadt auferlegte Haushaltsdisziplin beschränkt die finanziellen Möglichkeiten und macht eine weitgreifende Priorisierung aller anstehenden Investitionsnotwendigkeiten unabdingbar. Als Grundforderung der Haushaltsicherung wurde der Stadt insbesondere die Erwirtschaftung von Eigenfinanzierungsmitteln aus dem Ergebnishaushalt aufgetragen. Dies alles hat zur Folge, dass bereits in der Projektentwicklung und der Entwurfsplanung befindliche Maßnahmen sich bezogen auf die weitere planerische Umsetzung und Bauausführung verzögern. Neue Projekte können ebenfalls nur bedingt und gegebenenfalls in Verbindung mit anderen Projektanlässen (insbesondere Förderschwerpunkte von Bund und Land in Verbindung mit Pflichtaufgaben) priorisiert werden. Beispiel für eine Ausnahme ist der Ersatzneubau des Kinder- und Jugendtreffs Südstadt. 2 Zwischenstrategie zur Klimaneutralität durch Teilmaßnahmen Infolge der aktuell deutlich verringerten Zahl energetischer Gesamtmodernisierungen wird der Fort- schritt auf dem Minderungspfad verzögert. Sowohl der Energiebedarf als auch die spezifischen CO 2 -Emissionen können nicht über Gesamtmaßnahmen standortweise im geplanten Umfang erreicht werden. Um zwischenzeitlich mindestens für die Doppelhaushalte 2024/2025 und 2026/2027 trotzdem die CO 2 -Emissionen möglichst weitreichend weiter zu mindern, wurde eine Strategie durch das HGW ausgearbeitet und ist bereits seit dem Haushaltsjahr 2023 im Aufwuchs. 2.1 Verschieben des Maßnahmenschwerpunktes Durch den weitgehenden Wegfall von energetischen Gesamtmodernisierungen werden die Wärmeverluste über die Gebäudehülle kaum gemindert. Dies hat neben den weiterhin hohen Energieverbräuchen nachteilige Auswirkungen auf die hohen Kosten für die Wärmeversorgung, den winterlichen Temperaturkomfort und den sommerlichen Wärmeschutz in den betroffenen Gebäuden. Um die Minderung von CO 2 -Emissionen fortzusetzen, wird die Verwaltung dem im Grundsatzbeschluss beschriebenen ganzheitlichen Ansatz eine Kombination verschiedener Teilmaßnahmen voranstellen. Dennoch müssen die Gebäudehüllen langfristig energetisch ertüchtigt werden. Die Teilmaßnahmen zielen in erster Linie auf die Änderung des Wärmeenergieträgers, den Ausbau der Nutzung von regenerativer Energie und auf Maßnahmenpakete für Elemente der Gebäudehülle: • Ersatz aller restlichen Öl- oder Gaskessel durch Fernwärme, Wärmepumpen oder Pelletheizungen • Beschleunigter und maximierter Ausbau der Versorgung durch Photovoltaikanlagen • Programm zur beschleunigten Umstellung der Beleuchtung auf LED • Programm zur Modernisierung von Fenstern • Programm zur Dämmung restlicher ungedämmter oberster Decken, Dächer und Kellerdecken 2 siehe Vorlage 2014/0610 vom 12.05.2014 3 siehe Seite 16 unter https://www.kea- bw.de/fileadmin/user_upload/Kommunaler_Klimaschutz/Wissensportal/Klimaneutrale_Verwaltung/Leitfaden_Klimaneutrale_ Kommunalverwaltung_BaWue_KEA-BW_ifeu_UEberarbeitung_Mai2023_bf.pdf – 4 – Die Ausführung von Teilmaßnahmen statt gesamthafter Modernisierungen führt zu einer geringeren Reduktion der Energiebedarfe und erschwert damit die nötige Halbierung des Wärmebedarfes. Durch die Fokussierung auf Heizungsmaßnahmen tritt zwischenzeitlich jedoch sogar eine Verbesserung zum nötigen Transformationspfad ein (aktuelle Maßnahmenübersicht siehe Anlage 2; inhaltliche Beschreibung der Teilmaßnahmen siehe Anlage 4). 3 Zwischenbilanz Die durchgeführten Maßnahmen im Gebäudebestand und der effektive energetische Standard für Neubauten haben es bisher uneingeschränkt ermöglicht, die jahresweisen Minderungsziele des KSK 2030 zu erfüllen. Bezogen auf das Basisjahr 2010 müssen im Jahr 2021, dem bisher letzten publizierten Berichtsjahr im „Energiebericht 2018 bis 2021“ 4 (siehe Anlage 1), 34,5 Prozent der CO 2 -Emissionen vermieden worden sein. Bezogen auf den durch HGW betreuten Gebäudebestand lag die reale Minderung im Wärmesektor bei 36,6 Prozent und beim Strombezug bei 35,6 Prozent. Damit wurden bisher die Minderungsziele übertroffen. Ebenso positiv verläuft die Umstellung von Heizungsanlagen auf die klimafreundlicheren Alternativen Fernwärme, Pellets und Wärmepumpen. Insbesondere die weiteren Umstellungen auf Fernwärme bestimmen das gute Bild. Die ersten Pelletheizungen sind in Betrieb und Wärmepumpenanlagen sind in Planung. Bezogen auf das Berichtsjahr 2021 des HGW-Energieberichts sind die Heizungsum- stellungen weg vom fossilen Heizöl und Erdgas deutlich weiter fortgeschritten, als in der Gesamtstadt („KA 2022“ in Abbildung 1). Während im Stadtgebiet Karlsruhe noch fast 70 Prozent der Heizungen fossile Energieträger nutzen, so sind es im Umgriff des Energieberichtes nur noch knapp unter 40 Prozent („HGW 2021“ in Abbildung 1). Dies ist durch drei wesentliche Faktoren bedingt: Die günstige Größe und Lage vieler städtischer Gebäude, der frühzeitige Beginn der Umstellung und die enge Kooperation zwischen Stadtverwaltung und Stadtwerken Karlsruhe. 4 Ausblick Die erweiterte PV-Ausbaustrategie verteilt auf die Bauverwaltung, Stadtwerke Karlsruhe, genossenschaftliche Anbieter*innen und die Privatwirtschaft verringert die Inanspruchnahme der knappen Personalressourcen bei Projektleitung und Vergabe und ermöglicht Freiheiten in der Verwendung der Klimaschutzmittel. 4 https://www.karlsruhe.de/mobilitaet-stadtbild/hochbau-und-architektur/nachhaltiges-bauen-und- klimaschutz/energieberichte Abbildung 1: Bisherige Umstellung aller städtischen Öl- und Gasheizungen und Zielfoto – 5 – Zur besseren Bilanzierung und zur Einführung eines wirksamen Störungsmanagements wird in 2024 ein soft- und hardwarebasiertes automatisches Störungsmanagement eingeführt, um dem deutlichen Anlagenaufwuchs gerecht zu werden. Die energetischen Teilmodernisierungen von Fenstern, Dächern und Geschossdecken greifen den not- wendigen Modernisierungen der gesamten Gebäudehülle vor und vereinen an den Leitbauteilen der Bestandsgebäude auch Anforderungen zur Anpassung an die weiter zunehmende sommerliche Hitze. Die baulichen Lösungen im sommerlichen Wärmeschutz werden seit 2016, basierend auf dem zukünftigen Klimamodell des Deutschen Wetterdienstes für Karlsruhe, für die Jahre 2031 bis 2060 geplant (Testreferenzjahre TRJ 2031 – 2060), um in zukunftssichere Lösungen zu investieren. Die 2009 durch den Gemeinderat verabschiedete „Leitlinie Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen“ 5 wird in 2024 neu gefasst. Neben der sehr deutlichen Kürzung der beiden bewährten Leitlinienteile werden nachfolgende Hauptaspekte eine weitere Entwicklung erfahren: Stärkung des Bestands- erhaltes vor Abriss oder Neubaulösungen, stärkere Fokussierung auf den Lebenszyklus, Ausbau der Maßnahmen zum kreislaufgerechten Bauen, klimaneutraler Neubaustandard und eine weitere Fokus- sierung auf nachhaltige Baustoffe. Die beiden Projekte „Klimaneutrale Dienststelle“ und „Klimaneutrale Schule“ werden bezogen auf ihren Umgriff und die Intensität der Arbeit weiter ausgebaut. Hierzu wurden und werden die Zahlen der teilnehmenden Organisationseinheiten und Schulen gesteigert. Bewährte Maßnahmen aus der besonderen Heizperiode 2022/2023 werden fortgeschrieben. Die Unterstützung des energie- bewussten Gebäudebetriebs wird intensiviert und durch Lösungen der zentralen Regelungs- überwachung schrittweise ergänzt. Mit dem Jahr 2025 wird die Stadtverwaltung Karlsruhe die erste Halbzeit im Zeitraum des aktuellen Klimaschutzkonzeptes zwischen 2010 und 2040 abschließen. Die Bilanz wird, gemessen an den bisherigen Ergebnissen, sicher positiv ausfallen. Es zeichnet sich jedoch ab, dass sich die bisher eingetretenen Verzögerungen in der Umsetzung des Gebäudemodernisierungsprogramms in der Folgezeit negativ auswirken werden. Zum Erreichen des Ziels eines klimaneutralen Gebäudebestandes ist es unerlässlich, ganz wesentliche Teile des Gebäudebestandes in der gesamten Hüllfläche energetisch zu modernisieren. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Es entstehen keine zusätzlichen Belastungen durch die Zwischenstrategie bezogen auf den Finanz- haushalt. Durch die verlangsamte Reduktion der Wärmeenergieverbräuche werden die Bewirt- schaftungskosten nicht so schnell reduziert, wie zu erwarten. Hierbei wirkt der Wechsel der Wärmeenergieträger in der Regel nicht kostensenkend. Beschluss 1. Die Mitglieder des Bauausschusses nehmen den Sachstandsbericht zur bisherigen Umsetzung des Grundsatzbeschlusses (2020/1293) und des Tranchenbeschlusses (2021/0615) zur nachhaltigen Modernisierung städtischer Gebäude zur Kenntnis sowie die Strategie der Teilmaßnahmen zur weiteren Umsetzung der Maßnahmen E1.2 und E1.3 aus dem Klimaschutzkonzept 2030. 2. Die Mitglieder des Bauausschusses nehmen die Ergebnisse im „Energiebericht 2018 bis 2021“ zur Kenntnis. HGW legt den nächsten „Energiebericht 2022 bis 2023“ im Dezember 2024 dem Ausschuss vor. 5 https://www.karlsruhe.de/mobilitaet-stadtbild/hochbau-und-architektur/nachhaltiges-bauen-und-klimaschutz/leitlinie- nachhaltiges-bauen