Hitzeaktionsplan Karlsruhe (Projekt „Plan °C")

Vorlage: 2024/0466
Art: Informationsvorlage
Datum: 23.04.2024
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Umwelt- und Arbeitsschutz
Erwähnte Stadtteile: Grötzingen

Beratungen

  • Ausschuss für Umwelt und Gesundheit (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 16.05.2024

    TOP: 3

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Informationsvorlage
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: Nr. 2024/0466 Verantwortlich: Dez. 5 Dienststelle: UA Hitzeaktionsplan Karlsruhe (Projekt „Plan °C“) Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Ausschuss für Umwelt und Gesundheit 16. Mai 2024 3 X Information (Kurzfassung) Die Erstellung des Karlsruher Hitzeaktionsplans ist eine Maßnahme der Klimaanpassungsstrategie im Handlungsfeld Gesundheit. Dies erfolgt im Projekt „Plan °C“, einem vom Bund geförderten Verbundprojekt der Städte Karlsruhe und Düsseldorf und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) mit dem Ziel der Anwendung der Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen in der kommunalen Praxis. Kernpunkt eines Hitzeaktionsplans ist es, konkrete kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zum gesundheitlichen Hitzeschutz festzuschreiben. Dazu wurden in der ersten Projektphase bestehende Aktivitäten in der Hitzevorsorge und relevante Akteur*innen aus den Bereichen Gesundheit, Soziales in Karlsruhe erfasst. Über persönliche Vernetzung des Projektteams mit anderen Kommunen und Institutionen in Deutschland und Frankreich konnten außerdem Erfahrungen und Beispiele in der praktischen Hitzeaktionsplanung gesammelt werden. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse werden nun mit den relevanten Ämtern und externen Akteur*innen konkrete Zuständigkeiten, Auslösekriterien für Maßnahmen und Handlungsabläufe während Hitzewellen definiert. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☐ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: 141.643,81 Euro über die Projektlaufzeit von 2,5 Jahren Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Förderung von 101.785,24 Euro über die Projektlaufzeit von 2,5 Jahren Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: Grüne Stadt Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Der Umwelt- und Arbeitsschutz bearbeitet seit Anfang 2023 mit einer Projektstelle die Konzeption und pilothafte Umsetzung eines Karlsruher Hitzeaktionsplans. Die Projektstelle wird durch eine Projektförderung durch das Bundesumweltamt („Verbund - DAS: Anwendung der Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen in der kommunalen Praxis – Plan °C“ 1 ) finanziert. Eingebettet ist das Projekt in die Karlsruher Klimaanpassungsstrategie. Diese wurde 2021 fortgeschrieben und durch den Gemeinderat im Juli 2021 beschlossen. Im Handlungsfeld Gesundheit (GE) wurden die geplanten Maßnahmen „GE-3 Hitzebewältigung: Bedarfserhebung, Angebotsabfrage und Vernetzung mit Multiplikatoren“ und „GE-8 Konzeption und Erstellung eines Hitzeaktionsplans“ neu vorgesehen. Wichtige Elemente des Projekts sind die Nutzung der Expertise französischer Städte, die bereits langjährige Erfahrungen in der Verwaltungspraxis der Hitzeaktionsplanung haben, sowie der enge Austausch und das Lernen von deutschen Kommunen, den sogenannten Frontrunner-Städten. Ein besonderer Erfolgsfaktor ist außerdem die interkommunale Zusammenarbeit der Stadt Karlsruhe mit dem Verbundpartner Düsseldorf und die Begleitung durch das Deutschen Institut für Urbanistik. Das Projekt „Plan °C“ im Überblick: Projekttitel Verbund-DAS: Anwendung der Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen in der kommunalen Praxis Akronym Plan°C (°C für Hitzethematik und C für Canicule, frz. Hitze oder Plan Canicule, frz. Hitzeaktionsplan) Förderprogramm Förderung durch das BMUV im Rahmen des Förderprogramms der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) im Förderschwerpunkt „Kommunale Leuchtturmvorhaben“ Verbundvorhaben • Stadt Karlsruhe (Umwelt- und Arbeitsschutz) • Landeshauptstadt Düsseldorf • Deutsches Institut für Urbanistik, Köln Projektkoordination Landeshauptstadt Düsseldorf, Gesundheitsamt Laufzeit November 2022 bis April 2025 Projektbudget • Gesamtausgaben für Karlsruhe 141.643,81 Euro • Davon Bundesmittel: 101.785,24 Euro (Förderquote 72 %) • Eigenmittel: 39.858,57 Euro durch Umwelt- und Arbeitsschutz Projektstelle Projektstelle (Vollzeit) im Umwelt- und Arbeitsschutz seit Februar 2023 Kernziele • Hitzeaktionspläne für die Städte Karlsruhe und Düsseldorf • Berücksichtigung der langjährigen Erfahrungen ausgewählter französischer Städte mit Hitzeaktionsplänen bei der Maßnahmenumsetzung, u.a. Nancy • Veröffentlichung eines „Digitalen Rezeptbuchs“, das von anderen Kommunen zur Erstellung von Hitzeaktionsplänen genutzt werden kann 1 Kurzbezeichnung „Plan °C“: Das „°C“ steht zum einen für die Hitzethematik, C für Canicule, französisch für Hitzetage / „Hundstage“, ist außerdem eine Referenz auf den Begriff „Plan Canicule“, der die Hitzeaktionsplanung in Frankreich bezeichnet. – 3 – 1. Bisherige Arbeiten – Projektphase Analyse: Bestand, Bedarfe und Akteursnetzwerk in Karlsruhe In der ersten Projektphase von Anfang 2023 bis Anfang 2024 wurden bestehende Aktivitäten in der Hitzevorsorge und relevante Akteur*innen aus den Bereichen Gesundheit, Soziales in Karlsruhe erfasst. Daraus wurden diejenigen Bedarfe abgeleitet, die im Karlsruher Hitzeaktionsplan besonders in den Blick genommen werden müssen. Dies sind die Bereiche Kommunikation und Information, die besondere Beachtung der vulnerablen Risikogruppen sowie die Vorbereitung der Gesundheits- und Sozialsysteme. 2 Im Rahmen der Bestands- und Bedarfsanalyse für Karlsruhe wurde folgendermaßen vorgegangen: • Kick-off Workshop im März 2023 mit den städtischen Ämtern mit rund 30 Teilnehmenden (Presse- und Informationsamt, Sozial- und Jugendbehörde, Schul- und Sportamt, Amt für Stadtentwicklung, Forstamt, Stadtplanungsamt, Gartenbauamt, Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft, Liegenschaftsamt, Personal- und Organisationsamt sowie dem Gesundheitsamt (Stadt- und Landkreis Karlsruhe) und den Stadtwerken Karlsruhe) • Einbindung der Akteur*innen und Aktivitäten der Stadtgesellschaft: In einer breiten Sichtung wurden Institutionen und Akteur*innen identifiziert, die für die Umsetzung eines Karlsruher Hitzeaktionsplans wichtig sind. Sie wurden zunächst in zwei digitalen Veranstaltungen über das Projekt informiert. Im Sommer 2023 erfolgte dann eine Abfrage der bestehenden Aktivitäten und potenziellen Bedarfe per Fragebogen (https://z.karlsruhe.de/hitzeschutz) an alle als relevant erachteten Institutionen (darunter Städtisches Klinikum, Ärzteschaft Karlsruhe, Malteser Karlsruhe, Deutsches Rotes Kreuz Karlsruhe, Hebammenverband Karlsruhe, ProFamilia, AWO Karlsruhe, Caritas Karlsruhe, Diakonisches Werk, Startpunkt Elterncafés, Kinder-Familienzentren, Volkshochschule, Bahnhofsmission, Johanniter Karlsruher, ASB Karlsruhe, Heimstiftung Karlsruhe, Apothekerschaft Karlsruhe, AOK, Sozialpädagogische Alternativen e.V., Religiöse und kulturelle Gemeinden, Ortsverwaltungen, Karlsruher Bürgervereine, Migrationsbeirat, Internationales Begegnungszentrum, atip:tap Karlsruhe, Sportkreis Karlsruhe). • Information der kommunalen politischen Ausschüsse und Gremien Ausschuss für Umwelt- und Gesundheit (25.01.2023), Sozialausschuss (15.03.2023), Ortschaftsrat Grötzingen (Juli 2023) Stadtseniorenrat (August 2023); Arbeitsausschuss Ältere Generation (September 2023) sowie der Jahresversammlung der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine (März 2023 • Die direkte Ansprache der Bürgerschaft zum Thema Hitzevorsorge erfolgte unter anderem beim FEST und beim „Mitmachtag für morgen“ auf dem Marktplatz. • Pressemitteilungen und Beiträge (themenspezifisch oder zum aktuellen Projektstand/Fortschritt) auf den Social-Media-Kanälen der Grünen Stadt – Instagram und KA.App – sowie über die Karlsruhe Klimakampagne 2. Bisherige Arbeiten – bundesweite Vernetzung 2 Handlungsfelder III., V. und VI. der Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit der Bund/Länder Ad-Hoc-Arbeitsgruppe „Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ – 4 – Im Rahmen der interkommunalen Vernetzung findet ein fortlaufender Austausch mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA), dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein- Westfalen, der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg/Kompetenzzentrum Klimawandel und den deutschen Städten Dresden, Düsseldorf, Karlsruhe, Köln, Mannheim, Nürnberg, Stuttgart, Worms, Wuppertal und Würzburg statt. Außerdem wurde ein runder Tisch mit den französischen Städten Strasbourg, Nancy und Toulouse organisiert sowie ein Workshop im Rahmen des Verwaltungsaustauschs Karlsruhe – Strasbourg gemeinsam gestaltet. Über das Projekt informiert hat Umwelt- und Arbeitsschutz in Fachvorträgen und -beiträgen bei Veranstaltungen folgender Institutionen: Umweltbundesamt, Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Deutsches Instituts für Urbanistik, Zentrum Klimaanpassung (ZKA) unter Beteiligung der Landesanstalt für Umwelt Baden- Württemberg (LUBW), Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA). 3. Derzeitige Arbeiten – Projektphase Anwendung der Handlungsempfehlungen für Hitzeaktionspläne Auf Grundlage der Ergebnisse aus der ersten Projektphase werden mit den relevanten Ämtern (die bereits im Kick-off-Workshop im März 2023 miteinbezogen wurden) und externen Akteur*innen (die über die Umfrage im Sommer 2023 erfasst wurden) konkrete Zuständigkeiten, Auslösekriterien und Handlungsabläufe der einzelnen Maßnahmen definiert. Während einige Maßnahmen ins tägliche Arbeiten integriert werden können, werden andere Ressourcen erfordern, die dann in den Sommermonaten temporär zur Verfügung stehen müssen. Zusätzlich wird zurzeit die Umsetzung einzelner exemplarischer Maßnahmen vorbereitet. Für diese Pilotmaßnahmen stehen Haushaltsmittel aus dem Sammelansatz Klimaanpassung zur Verfügung. Dazu zählen zum Beispiel folgende Maßnahmen: • breite Öffentlichkeitsarbeit für den Stadtplan für heiße Tage über Posterflächen im gesamten Stadtgebiet, über die digitalen Infoscreens an der unterirdischen Stadtbahnhaltestelle Marktplatz und auf den Anzeigen in der Straßenbahn sowie bei Veranstaltungen wie dem Energie- und Klimafestival im Juni 2024 oder dem FEST 2024 • Erstellen von Bildungsmaterial für Grundschulen zu den Themen Hitze, Gesundheit und Trinkwasser in Kooperation mit atip:tap e.V. • die Kooperation mit der Ärzteschaft Karlsruhe • die Einrichtung eines Unterstützungsfonds für baulichen Hitzeschutz in sozialen Einrichtungen • Prüfen von Fortbildungsangeboten für Kita-Fachpersonal • die Sondierung der Möglichkeiten von erweiterter aufsuchender Sozialarbeit bei Hitze (beispielhaft die Einrichtung eines „Hitzebus“ – analog zum Kältebus/ Erfrierungsschutz) Weitere Aktivitäten • Planung und Durchführung der Kommunalen Gesundheitskonferenz 2024 am 26. Juni 2024 zum Thema Hitze und Gesundheit gemeinsam von der Geschäftsstelle Kommunale Gesundheitskonferenz und der Projektstelle Plan°C • Verknüpfung beziehungsweise Abgrenzung von Prävention (Hitzeaktionsplan) und Katastrophenfall (Bevölkerungsschutz) im Rahmen der Katastrophenschutzbedarfsplanung, die zurzeit aktualisiert wird – Einbinden der fachlichen Perspektive aus der Projektarbeit im Expertenworkshop zum Thema „Hitze mit Dürre und Vegetationsbränden“ • Ausarbeitung des Hitzeaktionsplan und Vorlage zum Beschluss im Gemeinderat Anfang 2025 4. Zwischenfazit aus der bisherigen Projektarbeit – 5 – Ein wichtiges Ergebnis der bisherigen Arbeit ist, dass generell zwei Arten von Maßnahmen im Hitzeaktionsplan aufgenommen werden müssen: auf der einen Seite sind das Maßnahmen, die der Lebensqualität und dem Wohlbefinden aller Menschen in der Stadt zugutekommen, beispielsweise den Stadtplan für heiße Tage mit der zugehörigen Öffentlichkeitsarbeit. Auf der anderen Seite geht es um Maßnahmen, die die vulnerablen Gruppen in den Blick nehmen. Denn einige Bevölkerungsgruppen sind aufgrund bestimmter Faktoren ganz besonders hitzebelastet und/oder haben wenig Kapazitäten, sich vor den negativen Auswirkungen zu schützen, zum Beispiel Säuglinge und Kleinkinder, Menschen mit akuten oder chronischen Erkrankungen, Wohnungs- oder Obdachlose, hochaltrige und/oder sozial isolierte Menschen. Für diese in sich sehr heterogenen Gruppen wird ein Bündel an vielfältigen Maßnahmen benötigt, die auf verschiedenen Zeitebenen unterschiedliche Aspekte und Zielgruppen adressieren. Dafür ist ein sehr kleinteiliges Vorgehen und für viele Zielgruppen eine persönliche Ansprache über passende Institutionen oder ehrenamtliche Multiplikator*innen erforderlich. Die Stadtverwaltung hat vor allem über die Sozial- und Jugendbehörde Kontakt zu vielen dieser vulnerablen Gruppen. Darüber hinaus sind viele Institutionen außerhalb der Stadtverwaltung wichtige Akteur*innen und fungieren als wertvolle Schnittstelle zu den vulnerablen Gruppen. Im Rahmen des Projekts wird weiterhin zur konkreten Maßnahmenentwicklung und perspektivischen Umsetzung der Austausch mit möglichst vielen dieser Akteur*innen und Institutionen gesucht. Der Hitzeaktionsplan ist eine vielschichtige Aufgabe, die von der Projektstelle beim UA koordiniert wird. Das Thema ist aber keine alleinige Aufgabe des Umwelt- und Arbeitsschutzes, sondern muss ämter- und dezernatsübergreifend begriffen werden. Es ist absehbar, dass die Koordinationsaufgaben, die Vernetzung der Akteur*innen sowie die regelmäßige Überprüfung der Aktualität und Wirksamkeit von Maßnahmen jeweils vor, während und nach dem Sommer auch in der Umsetzung der Hitzeaktionsplans kontinuierlich notwendig sein werden.

  • Präsentation zum Hitzeaktionsplan
    Extrahierter Text

    Hitzeaktionsplan Karlsruhe (Projekt „Plan °C“) Dr. Julia Hackenbruch Umwelt-und Arbeitsschutz Verbundprojekt „Plan °C“ Projekt- koordination Gesundheitsamt in Kooperation mit Amt für Umwelt-/ Verbraucherschutz Umwelt-und Arbeitsschutz Team Klimaanpassung & Stadtökologie „Anwendung der Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen in der kommunalen Praxis“ © Stadt Karlsruhe: Plan°C 14.05.2024© Stadt Karlsruhe | Umwelt-und Arbeitsschutz Vernetzung 14.05.2024© Stadt Karlsruhe | Umwelt-und Arbeitsschutz Verwaltungsinterner Workshop im März 2023 Stadtwerke Karlsruhe Personal-und Organisationsamt Presse-und Informationsamt Gartenbauamt Amt für Stadtentwicklung Liegenschaftsamt IT-Amt Umwelt-und Arbeitsschutz Landratsamt Karlsruhe (Gesundheitsamt) 14.05.2024 © Stadt Karlsruhe | Umwelt-und Arbeitsschutz Branddirektion (Katastrophenschutz) Schul-und Sportamt Ordnungsamt (Heimaufsicht) Forstamt Stadtplanungsamt Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Sozial-und Jugendbehörde ca. 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Befragung externer Akteur*innen Pflegedienste und Krankenhäuser Städtisches Klinikum Karlsruher Bürgervereine Wohlfahrtseinrichtungen Beirat für Menschen mit Behinderungen Kinder-Familienzentren ... Gesundheitseinrichtungen & Bürgerschaft 14.05.2024 © Stadt Karlsruhe | Umwelt-und Arbeitsschutz 32 vollständige Rückmeldungen aus verschiedenen Bereichen (Kitas, Pflege, Krankenhaus, Bürgerschaft...) Öffentlichkeitsarbeit: das FEST 2023 © Stadt Karlsruhe, Umwelt-und Arbeitsschutz 14.05.2024© Stadt Karlsruhe | Umwelt-und Arbeitsschutz 6 Zwei unterschiedliche Maßnahmengruppen alle Menschen in der Stadt Prävention für vulnerable Gruppen Säuglinge und Kleinkinder, Menschen mit akuten oder chronischen Erkrankungen, Wohnungs-oder Obdachlose, hochaltrige und/oder sozial isolierte Menschen 14.05.2024© Stadt Karlsruhe | Umwelt-und Arbeitsschutz persönliche Ansprache über passende Institutionen oder ehrenamtliche Multiplikator*innen Lebensqualität und Wohlbefinden Nächste Schritte ▪Kommunale Gesundheitskonferenz zu Hitze und Gesundheit am 26. Juni 2024 ▪Definition von Auslösekriterien, Abläufen und Zuständigkeiten mit Ämtern und externen Institutionen ▪Maßnahmen im Tagesgeschäft und Maßnahmen, für die zusätzliche Ressourcen erforderlich sind 14.05.2024© Stadt Karlsruhe | Umwelt-und Arbeitsschutz Pilothafte Maßnahmenumsetzung ▪Bildungsmaterial für Grundschulen zu den Themen Hitze, Gesundheit und Trinkwasser in Kooperation mit atip:tape.V. ▪Kooperation mit der Ärzteschaft Karlsruhe ▪Prüfen von Fortbildungsangeboten für Kita- Fachpersonal ▪baulicher Hitzeschutz in sozialen Einrichtungen 14.05.2024© Stadt Karlsruhe | Umwelt-und Arbeitsschutz