Sachstandsbericht "Strategische Innenentwicklung von Gewerbeflächen - nachhaltig und innovativ"
| Vorlage: | 2024/0171 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 28.02.2024 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Stadtplanungsamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Grünwinkel |
Beratungen
- Ausschuss für Wirtschaftsförderung (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 17.05.2024
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Keine Angabe
- Ausschuss für Umwelt und Gesundheit (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 16.05.2024
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
- Planungsausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 03.05.2024
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/0171 Verantwortlich: Dez. 4/5/6 Dienststelle: Wifö/UA/StplA Sachstandsbericht "Strategische Innenentwicklung von Gewerbeflächen - nachhaltig und innovativ" Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Planungsausschuss 03.05.2024 1 Ö Ausschuss für Umwelt und Gesundheit 16.05.2024 1 Ö Ausschuss für Wirtschaftsförderung 17.05.2024 Ö Kurzfassung Der Ausschuss nimmt den Sachstand zur strategischen Innenentwicklung von Gewerbegebieten zur Kenntnis und stimmt dem vorgeschlagenen Vorgehen zu. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☒ positiv ☒ negativ ☐ geringfügig ☒ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☒ abgestimmt mit Fächer GmbH – 2 – Herleitung Im Rahmen des IQ-Leitprojektes „Innenentwicklung von Flächen“ hat der Gemeinderat im Dezember 2019 die Bildung eines dezernatsübergreifenden interdisziplinären Teams – bestehend aus dem Stadtplanungsamt, der Wirtschaftsförderung und dem Umwelt- und Arbeitsschutz beschlossen (Vorlage 2019/1090: „Weiteres Vorgehen bei der Innenentwicklung von Gewerbeflächen und im Gewerbegebiet Grünwinkel im Anschluss an das Projekt REGEKO“). Im Mai 2021 hat das Team, zunächst bestehend aus Mitarbeiter*innen aus Stadtplanungsamt und Wirtschaftsförderung, die Arbeit aufgenommen. Seit Juli 2022 ist auch der Umwelt- und Arbeitsschutz in der Projektgruppe vertreten. Das Projektteam erarbeitet unter dem Titel „Strategische Innenentwicklung von Gewerbeflächen – nachhaltig und innovativ“ oder kurz StrIGeni ein Konzept sowie konkrete Maßnahmen zur besseren (Flächen-)Ausnutzung, Steigerung der Attraktivität als Arbeitsstandort und Vermarktbarkeit der vorhandenen Gewerbegebiete. In direkter Ansprache sowohl der ansässigen Unternehmen als auch der Grundstückseigentümer*innen versucht das Team sowohl zur intensiveren Ausnutzung der Grundstücke als auch zu verstärkten Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen zu motivieren. Bisher geschehen Im Vorfeld zur Fortschreibung des Flächennutzungsplanes des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe wurde im Jahr 2012 eine Gewerbeflächenstudie erstellt. Zum damaligen Zeitpunkt wurden bereits Defizite im Bereich der verfügbaren Flächen für die gewerbliche Entwicklung benannt. Die Stadt Karlsruhe hat diese Studie im Jahr 2021 für das Stadtgebiet aktualisieren lassen. Auch hier ist das Ergebnis deutlich: Karlsruhe verfügt mit einem Defizit von etwa 39 ha über zu wenig Flächenpoten- ziale zur gewerblichen Entwicklung. Zur Deckung dieses Defizits hat der Gemeinderat vorgegeben, sich überwiegend auf die Innenentwicklung zu beziehen. (siehe Gemeinderatsvorlage 2021/1465). Eine Aufgabe von StrIGeni ist daher, dem Mangel an Gewerbeflächen durch Innenentwicklung zu begegnen. Zusätzlich zielt die Überarbeitung der bestehenden Gewerbegebiete darauf ab, die Attraktivität auf verschiedenen Ebenen zu erhöhen, wie beispielsweise durch die Qualifizierung des öffentlichen Raumes, die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und einer besseren Versorgung in den Gewerbegebieten. Damit werden auch anderen Herausforderungen wie dem vorherrschenden Fachkräftemangel begegnet. Im Kontext einer umwelt- und ressourcenschonenden Stadtentwicklung ist es ebenso wichtig, dass sich die Gewerbegebiete ökologisch nachhaltig weiterentwickeln. Dies schließt auch Maßnahmen sowohl zur Klimaanpassung als auch zu einer nachhaltigen Energieversorgung ein, die in der gegen- wärtigen Zeit für Gewerbetreibende deutlich an Relevanz gewonnen haben. Mithilfe bereits erarbeiteter Steckbriefe und darin analysierter Potenzialflächen, sind Gewerbegebiete ausgewählt worden, die – u. a. aufgrund von durch die Stadt erworbenen Grundstücken als Lupen identifiziert wurden. Die bereits angesprochenen Defizite und Herausforderungen haben sich in den Analysen und geführten Unternehmensgesprächen verdeutlicht und bestätigt. Die Analysen der unterschiedlichen Gewerbegebiete haben gezeigt, dass teilweise sanierungsbedürf- tige Betriebsgebäude und/oder mindergenutzte bzw. untergenutzte Flächen Potenziale in Form von neuen Flächen bieten. Ein wichtiger Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt, ist hierbei die Stapelung von Betrieben. Das Höhenentwicklungskonzept weist für die Gewerbegebiete innerhalb der Zone des Dynamischen Bandes eine generelle Höhe von bis zu 36 m als verträglich aus. In den wenigsten Fällen ist dies heute ausgenutzt. Diese Potenziale gilt es, künftig zu nutzen, um der wirtschaftlichen Entwick- lung in Karlsruhe Raum geben zu können. Hierzu muss in den meisten Fällen der vorhandene Bebauungsplan geändert oder ein neuer aufgestellt werden. – 3 – Derzeitige Arbeitspakete Gewerbegebiet „An der Roßweid/Greschbachstraße“ Einer von zwei Arbeits-Schwerpunkten betrifft das Gewerbegebiet „Roßweid/Greschbachstraße“ im Nordosten der Stadt Karlsruhe. Ein erster Schritt war die Kontaktaufnahme mit Schlüsselakteuren. Insgesamt wurden 22 Unternehmensgespräche geführt. Zusätzlich wurden Ortsbegehungen durch- geführt sowie Analysekarten erarbeitet. Darauf aufbauend ist eine erste Potenzialkarte entstanden, die die Handlungsfelder für die Entwicklung des Gewerbegebietes aufzeigt. Ende Februar hat mit einer externen Moderation eine erste Veranstaltung im Gewerbegebiet An der Roßweid/Greschbachstraße stattgefunden. Hier wurden die städtischen Ideen und Ziele vorgestellt sowie die Vernetzung und Aktivierung der Gewerbetreibenden angestoßen. Da sich die meisten Flächen im Eigentum bestehender Unternehmen befinden, liegt die Weiterentwicklung zu einem Gewerbegebiet, das nachhaltiger, attraktiver für Fachkräfte ist und in dem neue Gewerbeflächen generiert werden, zum großen Teil in Hand der bestehenden Gewerbebetreibenden und Grundstückseigentümer*innen. Darauf aufbauende nachfolgende Veranstaltungen sollen einzelne Themen detaillierter beleuchten und die Gewerbetreibenden weiter motivieren und vernetzen. Abb. 1: Potenzialkarte „An der Roßweid/Greschbachstraße“ mit Maßnahmen zur Qualifizierung des Gewerbegebietes – 4 – Weiterführung REGEKO in Grünwinkel Ein weiterer Schwerpunkt der StrIGeni-Arbeit betrifft die Weiterführung der Entwicklung im Projekt REGKO im Gewerbegebiet Grünwinkel, das in das am 21. Juli 2020 förmlich festgelegte Sanierungs- gebiet Grünwinkel mündet. Die bereits im städtebaulichen Rahmenplan festgehaltenen Leitlinien und Entwicklungen für das Gebiet, werden im Rahmen des Sanierungsverfahrens systematisch verfolgt. Dazu gehört die behutsame Nachverdichtung mittels des Bebauungsplanes „Westlich der Hardeck- straße“ und die Neugestaltung der „Neuen Mitte/WestBahnHUB“ am Haltepunkt Karlsruhe-West, die im Folgenden kurz erläutert wird Die unter REGEKO stattgefundene Beteiligung wird ebenfalls wieder aufgegriffen. Hierfür wird in Grünwinkel als erstes Pilotgebiet ein Channel in der KA.APP eingerichtet, um die ansässigen Unterneh- men und Eigentümer*innen gezielt über Vor-Ort-Maßnahmen zu informieren und vor allem zu beteiligen. Niedrigschwellige Veranstaltungen für den Austausch vor Ort sollen voraussichtlich ab Herbst 2024 ebenfalls wieder stattfinden. WestBahnHUB Grünwinkel Aus der im Städtebaulichen Rahmenplan Gewerbegebiet Grünwinkel vorgeschlagenen „Neuen Mitte“ wurde des Projekt WestBahnHUB. Auf dem Areal soll ein Hochpunkt entstehen, der in hohem Maße neue Gewerbeflächen generiert, den Gebietseingang definiert und neue Impulse für weitere Entwick- lungen in Grünwinkel setzt. Dieses Projekt wurde aus dem Landesförderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ bezuschusst. Der Grundstückseigentümer hat einen Letter of Intent zur Unterstützung des Projektes abgegeben und ein weiteres Abstimmungsgespräch mit ihm hat zwischenzeitlich stattgefunden. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist im Sommer 2024 geplant und soll über das geplante Vorhaben informieren und die Aufgabenstellung der Planungswerkstatt bereichern. Die Planungswerkstatt im November 2024 hat zum Ziel, eine Konzeption für den Hochpunkt und einen konkreten Entwurf für den öffentlichen Raum zwischen WestBahnHUB und der Haltestelle Karlsruhe West zu entwerfen. Anfang 2025 sollen die nächsten Schritte zur Entwicklung eines Hoch- punktes, der Gestaltung des öffentlichen Raumes und die Qualifizierung der Haltestelle Karlsruhe- West erfolgen. Das Vorgehen ist mit dem privaten Eigentümer des Grundstückes sowie der Karlsruher Fächer GmbH als Eigentümerin der Alten Tabakfabrik abgestimmt. Die DB ist im weiteren Verlauf ein wichtiger Partner zur baulichen und infrastrukturellen Verbesserung, sowie zu Herstellung der Barrierefreiheit an der Haltestelle Karlsruhe West. Bebauungsplan „Westliche Hardeckstraße“ Für die weitere Entwicklung in Grünwinkel ist der o. g. Bebauungsplan für die westliche Hardeckstraße in Vorbereitung. Es ist beabsichtigt, das Gewerbegebiet nachhaltig aufzustellen. Die Ziele des Bebauungsplanes sind daher zum einen die Ermöglichung höherer Dichten. Dadurch wird ein Rahmen geschaffen, in dem neue Gewerbeflächen in einem bestehenden Gebiet generiert werden können. Zum anderen sind Maßnahmen wie Entsiegelungen, Baumpflanzungen und begrünte Dächer als Festsetzungen des Bebauungsplanes vorgesehen. Zukünftige Arbeitspakete Aktivierung städtischer Grundstücke Seitens der Stadt wird im Rahmen des Vorrangs der Innenentwicklung vor Außenentwicklung eine aktive Flächenpolitik betrieben. Sie hat daher verschiedene gewerbliche Grundstücke zum Beispiel durch Ausübung von Vorkaufsrechten gekauft. Dazu gehört bspw. das kürzlich erworbene ehemalige Hegele-Areal in Grünwinkel oder das Pfizer-Areal. Aufgabe der Arbeitsgruppe StrIGeni wird sein, diese Flächen und ihren räumlichen Kontext zu analysieren und Visionen zu entwickeln, die einen Mehrwert sowohl für die Fläche als auch für das Quartier als Ganzes erzeugen. Auch die Entwicklung der städtischen Grundstücke in dem Gewerbegebiet An der Roßweid/Greschbachstraße gilt es zu – 5 – aktivieren, um die Weiterentwicklung des Gewerbegebietes voranzutreiben. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf Klimaschutz (Energieeffizienz, erneuerbare Energien, E-Ladeinfrastruktur), Klimaanpassung und Begrünung liegen. Diesbezüglich sind viele gewerbliche Flächen defizitär. Städtische Flächen sollen daher die Möglichkeiten, auch diese Belange im gewerblichen Kontext angemessen zu berücksichtigen, aufzeigen und damit eine Vorbildfunktion einnehmen. Weiterentwicklung der Gewerbegebiete im Bestand Neben der Weiterentwicklung der bereits in Bearbeitung befindlichen Gewerbegebiete werden für weitere bestehende Gewerbegebiete Konzepte notwendig sein. Insbesondere der Rheinhafen bietet ein hohes Entwicklungspotenzial. Hierfür sind u.a. die Analyse der städtebaulichen sowie ökologischen Potenziale sowie Unternehmensgespräche bis hin zu einem Bebauungsplan mögliche Aufgaben des StrIGeni-Teams. Gewerbe an die Schiene Das als „Metropolkonzept“ gestartete Vorhaben mit der Aufgabe, den Güterverkehr nachhaltiger zu gestalten, kann in zwei Teilprojekte überführt werden, die zum Ziel haben, eine Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene zu bewirken. Zum einen soll hierfür eine Potenzial- untersuchung der Schienentrassen im Raum Karlsruhe durchgeführt werden, um grundsätzliche Fragen zur Trassenbelegung und freien Kapazitäten für zusätzlichen Schienengüterverkehr zu klären. Zum anderen sollen die Karlsruher Gewerbegebiete auf Eignung für eine Schienenanbindung – bzw. bei vorhandener Anbindung auf Möglichkeiten zur gesteigerten Nutzung – untersucht werden und gemeinsam mit ansässigen Betrieben Konzepte bis hin zur Feinverteilung der Güter in den Gebieten entwickelt werden. Auch hier rückt der Hafen dabei als ein erstes Gebiet für Potenzialuntersuchungen in den Fokus. Erläuterungen zur CO 2 -Relevanz Die Karlsruher Gewerbegebiete nachhaltig zu entwickeln und dies vor allem unter ökologischen Aspekten, ist eine der Hauptaufgaben der StriGeni-Arbeitsgruppe. So werden durch die Nachverdich- tung in Gewerbequartieren und durch das Stapeln von Gewerbeflächen neue Flächenausweisungen entbehrlich. Die daraus resultierende hohe Arbeitsplatzdichte in bestehenden Gewerbequartieren könnte wiederum zu einer besseren Auslastung des ÖPNV führen. Am Beispiel WestBahnHUB zeigt sich, dass damit auch die Weiterentwicklung von Haltestellen und ggf. Anpassung der Taktung angestoßen werden kann und somit der ÖPNV attraktiver wird. Die Weiterentwicklung der Gewerbequartiere bezieht immer Klimaschutz- und Klimaanpassungs- maßnahmen mit ein. Im Sinne der doppelten Innenentwicklung werden in den Gewerbequartieren Potenzialflächen zur Entsiegelung gesucht und die Qualifizierung der bestehenden Grünstrukturen angestrebt. Des Weiteren werden die Möglichkeit der Gebäudedämmung und -begrünung sowie der Einsatz Erneuerbarer Energien und Energieeinsparpotenzialen thematisiert. Zusätzlich werden Unter- nehmen auf die kostenlose Erstberatung durch die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) auf Fördermöglichkeiten für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen hingewiesen. Weiteres Vorgehen Die unterschiedlichen Aufgaben von StrIGeni sind auf Langfristigkeit ausgelegt. Um die Arbeitspakete erfolgreich zu bewältigen, ist im Sinne einer für die Gewerbetreibenden verlässlichen Kontinuität wichtig, dass das gewonnene Detailwissen und die Kontakte nicht verloren gehen. Die Fortführung der dargestellten Aufgaben kann daher nur erfolgen, wenn die beiden Projektstellen beim StPlA und der Wifö, die bis Ende 2024 befristet sind, weitergeführt werden. Die Arbeitsgruppe StrIGeni wird kontinuierlich über die Fortschritte berichten.
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16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt1 TOP 1 Strategische Innenentwicklung von Gewerbeflächen -nachhaltig und innovativ Ausschuss für Umwelt und Gesundheit 16. Mai 2024 Heike Dederer, Stadtplanungsamt Dr. Julia Hackenbruch, Umwelt-und Arbeitsschutz 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt2 StrIGeni Strategische Innenentwicklung von Gewerbeflächen –nachhaltig und innovativ Wirtschaftsförderung ▪Andrea Scholz ▪Simone Allinger Stadtplanungsamt ▪Heike Dederer ▪Viola Schruff ▪David Reiher-Leibrich ▪Julia Hackenbruch ▪Doris Andresen Umweltamt ▪nach Bedarf und Gebiet Gartenbauamt/Liegenschaftsamt 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt3 Ziele ▪Flächenverbrauch reduzieren, effiziente Innenentwicklung untergenutzter Flächen ▪Klimaziele erreichen ▪Ergänzung mit innovativer Infrastruktur ▪Aktivierung vorhandener Bestandsflächen als repräsentative Standorttypen 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt4 ✓Stadtgebiet gesamtstrategisch betrachtet, dabei vorhandene Konzepte/Pläne berücksichtigt (bspw. Räumliches Leitbild, Rahmenplan Klimaanpassung, Rahmenplan Grünwinkel, Vergnügungsstättenkonzept, Höhenentwicklungskonzept, Klimaschutzkonzept, Klimaanpassungsstrategie usw.) ✓„CIMA-Steckbriefe“ als Grundlage überarbeitet und erweitert (von 14 auf 57), Baulücken/Potenzialflächen innerhalb Stadtgebiet identifiziert ✓Gebiete als Lupen definiert ✓Bestandsaufnahme Unternehmen durchgeführt, Schlüsselakteure identifiziert und Gespräche mit Unternehmen durchgeführt ✓Gebietsstruktur Greschbachstraßeanalysiert und Potenzialkarte „An der Roßweid/Greschbachstraße“ erstellt ✓Auftaktveranstaltung „An der Roßweid/Greschbachstraße“ Bereits geschehen 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt5 3 2 4 1 1.Roßweid/Greschbachstraße 2.Grünwinkel (WestBahnHUB, ehem. Hegele-Areal, Alte Tabakfabrik) 3.GablonzerStraße/ SchoemperlenStraße 4.Pfizer-Areal 5.... Lupen 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt6 6 Mach 2 –Logistik, Hamburg LKW mit 45t Eigengewicht können die Rampe befahren. Bodenlast: 5t/m² im EG 3t/m² im OG © FourParxGmbH 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt7 7 Meistermeile, Hamburg –Handwerk & Produktion 4 Lastenaufzüge mit Traglasten von 6-11t Bodenlast: 1,5t/m² im EG, 1t/m² in OGs © SprinkenhofGmbH 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt10 Klimaschutz/Energie in Gewerbegebieten ▪PV auf (Grün-)Dächern ▪Energetische Sanierung ▪Abwärmenutzung ▪Energiemanagement der Unternehmen Umwelt-und Arbeitsschutz 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt11 Angebote für Unternehmen Klimaallianz Karlsruhe ▪Bündnis klimaaktiver Unternehmen in Karlsruhe ▪Vernetzung und Austausch ▪Präsentation von Best-Practice-Projekten in Karlsruhe Kostenlose Erstberatung für Unternehmen bei der kek ▪Förderprogramme ▪Unterstützung bei der Umsetzung KLIMAfit-Konvoi ▪Workshopreihezur Erstellung einer Treibhausgasbilanz ▪Auszeichnung als KLIMAfit-Betrieb Teilnehmer KLIMAfit2024 ▪Pro LiberisgGmbH ▪Pfeiffer&MaySE ▪KazenmaierLeasing GmbH ▪Emil Frey Ungeheuer Automobile GmbH ▪räume // für natürliches Wachstum ▪Martin Knirsch Kraftfahrzeuge GmbH ▪HINTE Expo & Conference GmbH ▪Matthias Baumstark GmbH Umwelt-und Arbeitsschutz 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt12 Klimaanpassung in Gewerbegebieten multifunktionale Binnenparks: Retentionsräume & Lebensräume Dachbegrünung Fahrradparkplatz Technologiepark Versickerungsfähiges Pflaster Fassadenbegrünung Rheinhafen Fassadenbegrünung Rheinhafen „Pocketparks“ als grüne Aufenthaltsräume Umwelt-und Arbeitsschutz 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt13 Biodiversität in Gewerbegebieten – Biodiversitätskonzept Karlsruhe Nisthilfen am Gebäude Rücknahme des Gestaltungswillens Spontan-& Ruderalvegetation Vermeidung von Vogelschlag Duldung von Brachflächen Insektenfreundliche Beleuchtung & Minimierung von Beleuchtung Umwelt-und Arbeitsschutz 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt14 Themen bei der Auftaktveranstaltung 16.05.2024© Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt15 An der Roßweid/Greschbachstraße nächste Schritte ▪weitere Unternehmensgespräche durchführen ▪Lupe „An der Roßweid/Greschbachstraße“ Maßnahmen zur Qualifizierung entwickeln ▪Machbarkeitsstudie Nahwärmenetz/ Energiekonzeption erarbeiten ▪„Blaupause“ Beteiligung Gewerbe erstellen 06.06.2024 Stapeln und Planen 23.07.2024 Klimaschutz und Klimaanpassung 24.09.2024 Fachkräfte und Mobilität