Stolpersteine erhalten

Vorlage: 2024/0001
Art: Anfrage
Datum: 02.01.2024
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Kulturamt
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 20.02.2024

    TOP: 22

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Anfrage
    Extrahierter Text

    Anfrage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/0001 Eingang: 26.12.2024 Stolpersteine erhalten Anfrage: SPD Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 20.02.2024 22 Ö Kenntnisnahme Ist sichergestellt, dass die im Zuge der baulichen Veränderungen in der Karlsruher Innenstadt vereinzelt abgebauten Stolpersteine im Anschluss an die Bauarbeiten erneut eingelassen werden? Begründung Stolpersteine sind kleine Gedenksteine, die im öffentlichen Raum verlegt werden, um an Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Ihre Bedeutung im Gedenken liegt darin, dass sie die Geschichte einzelner Menschen, die unter der NS-Herrschaft gelitten haben, wieder ins Bewusstsein rufen. Diese individuelle Perspektive macht das Leid der Opfer greifbar und verankert es im städtischen Raum. Im Zuge baulicher Veränderungen in unserer Stadt werden vereinzelt Stolpersteine abgebaut. Hier stellt sich die Frage, ob die Verwaltung ein Konzept hat, wie diese Stolpersteine erneut eingelassen werden, um sicherzustellen, dass die Erinnerung an die Opfer nicht verloren geht. Es ist wichtig auch im Zuge von Veränderungen sicherzustellen, dass die Erinnerung an die Vergangenheit nicht verblasst. Unterzeichnet von: Yvette Melchien Dr. Anton Huber Elke Ernemann

  • Stellungnahme Anfrage
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zur Anfrage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2024/0001 Verantwortlich: Dez. 2 Dienststelle: Kulturamt Stolpersteine erhalten Anfrage: SPD Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 20.02.2024 22 Ö Kenntnisnahme Seit der prinzipiellen Zustimmung des Gemeinderates 2005 werden in Karlsruhe Stolpersteine als bürgerschaftliches Engagement verlegt. Die Stadt Karlsruhe hat seinerzeit auch der Intention des dafür verantwortlichen Künstlers Gunter Demnig zugestimmt, dass die Stolpersteine nach Verlegung in die Obhut der Stadt Karlsruhe übergehen. Bislang gingen zwei Stolpersteine infolge von Baumaßnahmen nichtstädtischer Stellen verloren, ein Stein wurde bei einer Baumaßnahme irreparabel beschädigt. Alle Stolpersteine wurden über das Stadtarchiv beim Büro Demnig zur Neuherstellung beauftragt und durch das städtische Tiefbauamt wiederverlegt. Ein weiterer Stein harrt derzeit auf das Ende der Baumaßnahmen. Das Tiefbauamt zeigt aus eigener Initiative ein großes Verantwortungsbewusstsein und trägt bei von ihm beauftragten bzw. überwachten Baumaßnahmen Sorge für die Unversehrtheit der Steine. Deshalb hat es zusammen mit dem Stadtarchiv bereits vor Beginn der Pflasterarbeiten in der Kaiserstraße und den angrenzenden Fächerstraßen die vorhandenen Stolpersteine erfasst. Sie werden je nach Bauabschnitt geborgen und kommen zur Wiederverlegung. Die Stadt Karlsruhe stellt aktuell und zukünftig sicher, dass im Zuge von Baumaßnahmen oder aus anderen Gründen entfernte oder beschädigte Steine wiedereingesetzt bzw. wenn nötig erneuert werden.

  • Protokoll GR 20.02.2024 TOP 22
    Extrahierter Text

    Niederschrift 61. Plenarsitzung des Gemeinderates 20. Februar 2024, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Punkt 22 der Tagesordnung: Stolpersteine erhalten Anfrage: SPD Vorlage: 2024/0001 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 22 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stel- lungnahme liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen (keine Wortmeldungen). Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 23. Februar 2024