Mögliche Neustrukturierung der Stadtbibliothek und Kinder- und Jugendbibliothek in einem erweiterten Ständehaus / Machbarkeitsstudie
| Vorlage: | 2023/1395 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 15.12.2023 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Karlsruher Fächer GmbH |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Kulturausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 06.03.2024
Rolle: Beratung
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2023/1395 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: KFG Mögliche Neustrukturierung der Stadtbibliothek und Kinder- und Jugendbibliothek in einem erweiterten Ständehaus / Machbarkeitsstudie Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Kulturausschuss 06.03.2024 2 ö Beratung Kurzfassung Der Kulturausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☒ abgestimmt mit KFG – 2 – Erläuterungen Die Stadtbibliothek und die Kinder- und Jugendbibliothek könnten in einem um einen Anbau erweiterten Ständehaus durch eine Flächenneustrukturierung zusammengeführt werden, wenn die Katholische Gesamtkirchengemeinde wie geplant eine Neustrukturierung des Gemeindezentrums St. Stephan vornimmt. Dies hat eine in den vergangenen Monaten durchgeführte Machbarkeitsstudie unter Projektleitung der KFG ergeben. Entstehen können dabei - ergänzend zu den Medienbeständen - multifunktionale Flächen für soziale Interaktion und konsumfreien Aufenthalt im Sinne eines Dritten Ortes. Eingriffe in den Bestand sind nur in begrenztem Maß notwendig und in Teilen aufgrund anstehender Sanierungsmaßnahmen ohnehin erforderlich. Die KFG als Eigentümerin des Ständehauses könnte die Maßnahme als Bauherrin umsetzen. Wegen der Lage im Sanierungsgebiet könnte ein Teil der Kosten gefördert werden. Um diese Förderung in Anspruch zu nehmen, müsste nach aktuellem Stand allerdings eine Fertigstellung der Maßnahme spätestens 2030 erfolgen. Baubeginn müsste demnach im Jahr 2027 sein. Anlass und Ausgangslage In den vergangenen Monaten wurde untersucht, ob bzw. unter welchen Rahmenbedingungen es möglich wäre, durch eine Neustrukturierung des Bestandsgebäudes sowie durch einen Erweiterungsbau die Stadtbibliothek und die Kinder- und Jugendbibliothek am Standort Ständehaus gemeinsam zu verorten. Der Projektauftrag ergab sich vor dem Hintergrund bekannter, drängender Fragestellungen sowie aus jüngeren Entwicklungen, die eine Beschäftigung mit der Zukunft der beiden Einrichtungen in einem möglicherweise erweiterten Ständehaus nahelegten: - Der Wunsch nach Vereinigung der Stadtbibliothek mit der Kinder- und Jugendbibliothek bestand vonseiten der Verantwortlichen schon lange. Generationsübergreifende Besuche sollten in einem Haus möglich sein, Angebote für unterschiedliche Zielgruppen unter einem Dach gebündelt und Synergien vor Ort - auch im Betrieb durch eine gemeinsam genutzte Infrastruktur - geschaffen werden können. - Hinzu kommt der umfassende Sanierungsbedarf in den beiden von den Bibliotheken heute genutzten Gebäuden, dem Prinz-Max-Palais sowie dem Ständehaus. Dass der baldige - zumindest temporäre - Auszug der Kinder- und Jugendbibliothek aus dem Prinz-Max-Palais zum Zweck der Sanierung unumgänglich ist, ist schon länger bekannt. Auch das Ständehaus befindet sich mittlerweile in einem baulichen Zustand, der in den nächsten Jahren eine umfangreiche Sanierung der technischen Anlagen notwendig werden lässt. - Das Ständehaus befindet sich im aktuellen Sanierungsgebiet „Kaiserstraße-West“, was die Möglichkeit der finanziellen Förderung von eventuell anstehenden Umbau- bzw. Sanierungsmaßnahmen mit sich bringt. - Nachdem bereits die Möglichkeit einer neuen Stadtbibliothek mit integrierter Kinder- und Jugendbibliothek am nördlichen Kronenplatz geprüft wurde, der Ansatz aber aufgrund der räumlichen Gegebenheiten dort verworfen werden musste, gab die Katholische Gesamtkirchengemeinde bekannt, die Neukonzeption ihrer Flächen zum „Forum St. Stephan“ zu planen. Dabei wurde deutlich, dass die bisher genutzten Flächen nicht länger vollständig benötigt werden, da die Flächen des Gemeindezentrums sich vergrößern und die Restflächen für den Erhalt eines Parkhauses für Beschäftigte nicht mehr umfangreich genug sind. – 3 – Somit steht aller Voraussicht nach eine Teilfläche direkt angrenzend an den Bestandsbau Ständehaus (15,20 m x 35 m) zur Erweiterung des Gebäudes und damit für eine mögliche Integration der Kinder- und Jugendbibliothek in die Stadtbibliothek zur Verfügung (siehe Lageplan). Machbarkeitsstudie zur möglichen Neustrukturierung der Stadtbibliothek und Kinder- und Jugendbibliothek in einem erweiterten Ständehaus Fragestellungen Vor dem Hintergrund der eben beschriebenen Ausgangslage wurde im zweiten Halbjahr 2023 eine Machbarkeitsstudie zur möglichen Neustrukturierung der Stadtbibliothek und der Kinder- und Jugendbibliothek in einem erweiterten Ständehaus erstellt. Ziel dieser Machbarkeitsstudie war es, zu ermitteln, ob bzw. wie die Kinder- und Jugendbibliothek durch eine Neustrukturierung des Gebäudebestandes sowie durch einen ergänzenden Anschlussbau in die heutige Stadtbibliothek integriert werden kann. Auch sollte untersucht werden, in welchen Bereichen bzw. in welchem Umfang der Bestand für eine Neustrukturierung angepasst werden müsste. Weiterhin sollte beleuchtet werden, ob und wie es gelingen kann, die veränderten Anforderungen an eine Bibliothek als multifunktionaler, offener, sogenannter „Dritter Ort“ (Ray Oldenburg) mit hoher Aufenthaltsqualität aufzugreifen und abzubilden. Entstehen sollen im Idealfall flexible und großzügige Flächen, deren programmatische Ausrichtung immer wieder neu konzipiert und an veränderte Wünsche und Ansprüche der Nutzer*innen angepasst werden kann. Hintergrund dieser Fragestellung ist, dass die gesellschaftlichen Anforderungen an Bibliotheken einen bedeutenden Wandel vollzogen haben. Neben dem Vorhalten von Medienbeständen werden heute wesentlich mehr Flächen für soziale Interaktion nachgefragt und benötigt. In der Bibliothekspraxis bedeutet dies die Intensivierung der in den letzten Jahren bereits begonnenen Weiterentwicklung der Bibliothek vom Schwerpunkt Medienausleihe hin zur Ausweitung auf weitere Bedürfnisse der Menschen, die die Bibliothek nutzen. Geschaffen werden sollen qualitativ hochwertige, konsumfreie Aufenthaltsflächen, die zum längeren Verweilen einladen und verschiedene Aktivitäten ermöglichen. Die Bandbreite des Angebotes der Bibliotheken vergrößert sich dahingehend, dass beispielsweise Räume für Gruppen, Workshops, Lerngruppen, Makerspaces, Gaming-Areas, Medienwerkstätten, – 4 – Repair-Cafés, Bibliotheksgärten und -cafés sowie digitale, analoge, interaktive und partizipative Veranstaltungsprogramme angeboten werden. Die Neustrukturierung des Ständehauses sollte zudem unter der Prämisse des zirkulären Bauens betrachtet werden und soweit wie möglich die Weiterverwendung von Rohstoffen, Mobiliar etc. berücksichtigen. Durchführung Zur Durchführung des konzeptionellen Teils der Machbarkeitsstudie wurde das niederländische Architekturbüro includi unter der Leitung von Aat Vos beauftragt, welches bereits viele richtungsweisende Projekte im Bereich der Neustrukturierung von Bibliotheken umgesetzt hat. Das Architekturbüro Klinkott erarbeitete in Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachplanern die Grundlagen zur Raumstruktur bzw. zur Flächenordnung des Bestandsgebäudes. Die Vorgaben für die Grundlagen der Machbarkeitsstudie wurden gemeinsam mit dem Kulturamt und den Bibliotheken erarbeitet. In einem mehrtägigen Workshop im November 2023 wurden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Kulturamtes, der Stadtbibliothek, der Kinder- und Jugendbibliothek und der Erinnerungsstätte inhaltliche und organisatorische Rahmenbedingungen zur möglichen Integration der Kinder- und Jugendbibliothek durch eine Neustrukturierung und Ergänzung der bestehenden Stadtbibliothek im Ständehaus erarbeitet. Begleitet wurde diese Arbeit durch eine Lenkungsgruppe aus KA, HGW, LA, SPC, StPlA und den Dezernaten 2, 4 und 6. Im Vorfeld waren bereits durch eine Onlinebefragung die persönlichen Bedürfnisse und Vorstellungen des Bibliothekspublikums von einer neuen Stadtbibliothek mit Kinder- und Jugendbibliothek ermittelt worden. An der Umfrage beteiligten sich 760 Nutzerinnen und Nutzer. Die Ergebnisse des Workshops und der Online-Befragung sowie die Evaluation der Bestandsflächen und der Flächenpotenziale, die ein möglicher angrenzenden Neubau mit sich bringt, wurde in der durch includi erstellten Machbarkeitsstudie gebündelt und aufgearbeitet. Ergebnisse der Machbarkeitsstudie Als zentrales Ergebnis der Machbarkeitsstudie kann festgehalten werden, dass die Flächenbedarfe beider Bibliotheken in einem erweiterten Ständehaus abgebildet werden können. Dies allerdings nur dann, wenn die Kinder- und Jugendbibliothek nicht einfach in einem Anbau „nebenangestellt“, sondern Flächen integriert und multifunktional genutzt und Synergiepotenziale ausgeschöpft werden. Diese Integration der Kinder- und Jugendbibliothek, die eine Neuordnung der Flächen im Bestandsgebäude voraussetzt, bietet auch die Möglichkeit, Flächen im Sinne eines „Dritten Ortes“ wie zuvor beschrieben herzustellen. Neben dem Medienbestand könnten so in Zukunft multifunktionale Flächen vorgehalten werden, die aktuellen Bildungskonzepten entsprechen, sich den Bedürfnissen der Nutzerinnern und Nutzer anpassen lassen und einen konsumfreien, niedrigschwelligen, offenen, ansprechenden Aufenthaltsort in zentraler Innenstadtlage schaffen. – 5 – Abbildung: Visionsskizze Mögliche Neustrukturierung der Stadtbibliothek und Kinder- und Jugendbibliothek im erweiterten Ständehaus Quelle: includi Um die Neustrukturierung und Erweiterung des Ständehauses umsetzen zu können, werden wenige Eingriffe in den Gebäudebestand notwendig. Es ist möglich, bei den Planungen die derzeitigen räumlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen, um die Eingriffe - auch mit Blick auf die Kosten - möglichst nur da vorzunehmen, wo sie für das Funktionieren der zukünftigen Bibliothek sinnvoll bzw. notwendig sind. Die Neustrukturierung ermöglicht es zudem, technische und organisatorische Veränderungen im Ständehaus vorzunehmen und an die neue Gebäudekonzeption anzupassen, die ohnehin erforderlich sind, um den vorhandenen Sanierungsstau aufzuheben: Die Haustechnik beispielsweise, die noch dem Ursprungszustand von 1992 entspricht, muss unabhängig von der Neustrukturierung erneuert werden, dazu gehört unter anderem der Austausch der noch sehr energieaufwändigen Beleuchtung. Auch die Lüftungsanlage muss aus ökonomischen und ökologischen Gründen ertüchtigt werden. Das Brandschutzkonzept entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Grundideen der Flächenstudie Die Flächenplanung der Machbarkeitsstudie beschreibt als Vision für eine zukünftige, integrierte Stadtbibliothek mit Kinder- und Jugendbibliothek die Möglichkeit, den jetzigen Medienbestand in einem zentralen, alle Geschosse verbindenden, identitätsstiftenden „Medienturm“ zu verorten, der Neubau und Bestand miteinander verknüpft (siehe Visionsskizze). Dieser „Medienturm“ verbindet die Flächen um die jetzige zentrale Treppe im Bestandsgebäude mit dem Neubau. Durch diese Bündelung des Medienbestandes werden Flächenbereiche außerhalb des „Medienturms“ frei, die als „soziale Flächen“ mit viel Platz für beispielsweise Aufenthalt, Begegnung und Austausch sowie Rückzugsmöglichkeiten bespielbar sind. Offene und partizipative Veranstaltungsformate könnten auf einer im Neubau im Erdgeschoss verorteten „Lesetreppe“ stattfinden. Als multifunktionales architektonisches Element dient sie auch als Ersatz für den mittlerweile nicht mehr anforderungsgerechten Ständehaussaal. Veranstaltungen, die einen geschlossenen Raum benötigen, können in einem neuen multifunktionalen Workshopraum stattfinden. Im Erdgeschoss bleibt ein Eingangsbereich mit bibliothekarischen Servicezonen, Veranstaltungs- und Lesebereichen erhalten und sollte sinnvollerweise um ein Café ergänzt werden. Das Konzept sieht vor, alle Angebote für Kinder bzw. Familien auf einer Ebene im Obergeschoss zu bündeln, ebenso jene für Jugendliche im Untergeschoss (durch Umnutzung des Ständehaussaals), um diesen Zielgruppen – 6 – eigene, speziell auf ihre Bedürfnisse angepasste Räume schaffen zu können. Auf den neu konzipierten Flächen könnten - verteilt auf die einzelnen Ebenen - zudem Arbeits- und Lernplätze, ein Multimediaraum, ein Makerspace, ein Lesegarten und Büroräumlichkeiten entstehen. Die Flächenstudie schlägt zudem vor, die Exponate der Erinnerungsstätte im Ständehaus künftig nicht mehr an einer zentralen Stelle im Haus zu verorten, sondern an verschiedenen Bereichen im Gebäude zu integrieren, um die demokratische Tradition des Hauses, bzw. des Ortes als Grundbaustein demokratischer Gesellschaft sichtbarer zu machen und in die Gegenwart bzw. Zukunft zu übersetzen. Die Sichtbarkeit des Gebäudes könnte, so die Studie, deutlich verbessert werden, indem durch die optische Öffnung der Fassade die Verbindung von Innen nach Außen transparenter gestaltet wird. Im Hinblick auf die Prämisse, die Neustrukturierung so weit wie möglich nach dem Prinzip des zirkulären Bauens auszurichten, könnte beispielsweise ein Teil der aktuellen Medienaufstellflächen wiederverwendet werden. Ausblick und weiteres Vorgehen Da sich das Projekt innerhalb des Sanierungsgebiets Kaiserstraße-West befindet und - ersten Gesprächen zufolge - somit Fördermittel zumindest für Teile der Maßnahmen in Anspruch genommen werden könnten, obliegen Planung und Umsetzung relativ engen zeitlichen Restriktionen. Damit müsste die Neustrukturierung der beiden Bibliotheken in einem erweiterten Ständehaus bis 2031 abgeschlossen bzw. abgerechnet sein. Aber auch die dem Auszug der Kinder- und Jugendbibliothek folgende Sanierung des Prinz-Max-Palais setzt einen engen Zeitrahmen, wenn eine kostenintensive Interimsunterbringung der Kinder- und Jugendbibliothek vermieden werden soll. Der Baubeginn müsste zur Einhaltung der Zeitschiene demnach nach aktuellem Stand spätestens im Jahr 2027 sein. Die Fertigstellung sollte bis 2029/2030 erfolgt sein, damit ab ca. 2030 mit der Bibliotheksreinrichtung begonnen werden kann. Somit ergibt sich für die mögliche weitere Planungszeit des Projektes ein straffes Zeitfenster. Die KFG, die Eigentümerin des Ständehauses ist, könnte als Bauherrin den Umbau des Ständehauses durchführen und den Anbau auf der vorgesehenen Erweiterungsfläche realisieren. Der Aufsichtsrat der KFG wird sich darum zeitnah mit der Aufnahme des Planungsprozesses beschäftigen. Damit wären eine vertiefte Kostenkalkulation und damit einhergehend die Entwicklung von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, welche die Gegebenheiten des städtischen Haushalts berücksichtigt, möglich. Das Planungskonzept und ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept werden dann Gegenstand weiterer Beratungen in den zuständigen gemeinderätlichen Gremien. Vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage ist sodann, ggfs. auch in Abwägung mit anderen Projekten, zu entscheiden, ob und wie (Eigentum der Stadt oder Anmietung von KFG) eine Realisierung dieses freiwilligen kommunalen Projekts erfolgen kann.
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TOP 2 Mögliche Neustrukturierung der Stadtbibliothek und Kinder-und Jugendbibliothek in einem erweiterten Ständehaus Machbarkeitsstudie Fragestellungen der Machbarkeitsstudie 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH2 Lässt sich die Kinder-und Jugendbibliothek mit Hilfe der Erweiterungsfläche der Katholischen Gesamtkirchengemeinde und einer Neustrukturierung des Bestands in das Ständehaus integrieren? Falls es möglich sein sollte, wie umfangreich und in welchen Bereichen muss der Bestand für die Neustrukturierung angepasst werden? Wie können vorhandene Strukturen zur Etablierung eines sogenannten „Dritten Ortes“ aufgegriffen und verbessert werden, um die neue Stadtbibliothek mit einer größtmöglichen Offenheit in das Stadtbild einzubetten? Sanierungsgebiet Kaiserstraße-West –Übersicht 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH3 Sanierungsgebiet Kaiserstraße-West –Neuordnungskonzept 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH4 Schwerpunktbereich: Ständehausstraße, Friedrichsplatz, Rathaus ▪Neuordnung Kirchenareal/Wettbewerbsverfahren ▪Erweiterung Stadtbibliothek um Kinder-und Jugendbibliothek ▪Umgestaltung Friedrichsplatz ▪Erneuerung Gebäudekomplex Technisches Rathaus Situation Stadtbibliothek im Ständehaus 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH5 Situation Kinder-und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH6 Wettbewerb Katholische Gesamtkirchengemeinde –Forum St. Stephan 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH7 Planungsstand Erdgeschossbereiche –Architekten baurmann.dürr Wettbewerb Katholische Gesamtkirchengemeinde –Forum St. Stephan 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH8 Ansichten Ständehausstraße –Architekten baurmann.dürr Lageplan Neuordnung Grundstücksverhältnisse 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH9 Planausschnitt EG und Ansicht (Kerstin) Flächenplan Erdgeschoss 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH10 Flächenplan 1. Obergeschoss 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH11 Querschnitt durch Erweiterungsgebäude und Bestand 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH12 Ablauf der Machbarkeitsstudie ▪Im Vorfeld: Erarbeitung Grundlagen für Machbarkeitsstudie mit beiden Bibliotheken und Kulturamt ▪Bildung einer Lenkungsgruppe aus KA, HGW, LA, SPC, StPlAund den Dez. 2, 4 und 6 ▪Kick-off-Meeting mit Bibliotheken, Erinnerungsstätte Ständehaus und Lenkungsgruppe ▪Öffentliche Online-Nutzerumfrage ▪Workshop mit Vertreter*innen der Bibliotheken und der Erinnerungsstätte Ständehaus ▪Überprüfung der Plangrundlage ▪Abschlusspräsentation vor Lenkungsgruppe und Mitarbeitenden Bibliotheken und Erinnerungsstätte Ständehaus 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH13 Impression aus der Workshopwoche (November 2023) 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH14 Die Karlsruher Stadtbibliothek der Zukunft „Hier [...in einer Bibliothek...] geht es um die Schaffung der Zivilgesellschaft im positiven Sinn, um einen Ort, den die Menschen mit dem Gedanken betreten können: Wir sind gemeinsam die Gesellschaft, hier gibt es eine Rolle für mich.“ Maarten Hajer, Professor für Urban Futures an der Universität Utrecht 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH15 Was macht eine Bibliothek aus? 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH16 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH17 Räume mit gemütlicher, informeller und einladender Atmosphäre sowie einer wiedererkennbaren „mentalen Adresse“ 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH18 Räume für Vielfalt, kulturelle Teilhabe und intergenerationelle Begegnungen Räume für Kommunikation und ungewöhnliche Veranstaltungsformate Räume zum Experimentieren, flexible und programmierbare Räume Räumefür Interaktion und Selbst-Tun 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH19 Räume mit Rückzugsmöglichkeiten, laute wie leise Räume Räumefür Rückzug sowie gemeinschaftsorientierte Bereiche 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH20 Räume für Jugendliche –für informelles Lernen, Abhängen, Gaming, Kreativität, Making 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH21 Räume für Kinder –für Spiel, für Kreativität, für das zufällige Entdecken 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH22 Räume zur Entspannung 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH23 Anforderungen 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH24 Flächenplan Erdgeschoss 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH25 Flächenplan 1. Obergeschoss 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH26 Flächenplan 2. Obergeschoss 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH27 Flächenplan 3. Obergeschoss 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH28 Flächenplan 4. Obergeschoss 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH29 Flächenplan 1. Untergeschoss 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH30 Flächenplan 2. Untergeschoss 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH31 Fragestellungen der Machbarkeitsstudie 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH32 Lässt sich die Kinder-und Jugendbibliothek mit Hilfe der Erweiterungsfläche der Katholischen Gesamtkirchengemeinde und einer Neustrukturierung des Bestands in das Ständehaus integrieren? Falls es möglich sein sollte, wie umfangreich und in welchen Bereichen muss der Bestand für die Neustrukturierung angepasst werden? Wie können vorhandene Strukturen zur Etablierung eines sogenannten „Dritten Ortes“ aufgegriffen und verbessert werden, um die neue Stadtbibliothek mit einer größtmöglichen Offenheit in das Stadtbild einzubetten? Zeitlicher Ausblick im Projekt ▪Bewilligungszeitraum Städtebauförderung –01.01.2022-30.04.2031 ▪Vorstellung im Aufsichtsrat der KFG –20. März 2024 ▪Planungszeitraum Mitte 24 bis Ende 26 ▪Umsetzungsbeschlüsse im Gemeinderat und dem AR KFG –Anfang 2027 ▪Fertigstellung des Neubaus & Sanierungsmaßnahmen Bestand –2031 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH33 6. März 2024Karlsruher Fächer GmbH34 Quellenangaben ▪Folie 3 & 4: Grafiken -Präsentation Öffentliche Auftaktveranstaltung „Sanierungsgebiet Kaiserstraße-West“ (8. Februar 2023) ▪Folie 5, 16-31 & 34: Bildmaterial und Flächenpläne -includi ▪Folie 6: Bildmaterial -Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin ▪Folie 7 & &: Planansichten -baurmann.dürrArchitekten ▪Folie 9: Grafik -Wettbewerbsunterlagen Katholische Gesamtkirchengemeinde ▪Folie 10-12: Planmaterial -KLINKOTT Architekten ▪Folie 14: Bildmaterial -KFG 11. März 2024Karlsruher Fächer GmbH35