Anbindung der Radschnellverbindung Karlsruhe – Ettlingen (RS10) an die Karlsruher Innenstadt

Vorlage: 2023/1144
Art: Informationsvorlage
Datum: 30.11.2023
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtplanungsamt
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Planungsausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 30.11.2023

    TOP: 8

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Informationsvorlage
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2023/1144 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: StplA Anbindung der Radschnellverbindung Karlsruhe – Ettlingen (RS10) an die Karlsruher Innenstadt Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Planungsausschuss 30.11.2023 8 ö Der Planungsausschuss und der Gemeinderat haben am 11. Mai 2023 und 16. Mai 2023 der Vorzugsvariante des Regierungspräsidiums für eine Radschnellverbindung zwischen Karlsruhe und Ettlingen (RS 10) zugestimmt. Diese endet an der Weiherfeldbrücke. Die Verwaltung untersucht, über welche Straßen die Radschnellverbindung ab der Weiherfeldbrücke an die Karlsruher Innenstadt angeschlossen werden könnte (innerstädtisch besteht die Möglichkeit von den Standards für Radschnellverbindungen abzuweichen). Diese Variantenuntersuchung entspricht weitestgehend dem Punkt 5 der Forderungen des „Fuß- und Radentscheides“. Sobald das Ergebnis der Variantenuntersuchung vorliegt, wird es dem Planungsausschuss vorgestellt. Der Planungsausschuss nimmt die Information zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: Mobilität Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Zusammenfassung Der Planungsausschuss und der Gemeinderat haben am 11. Mai 2023 und 16. Mai 2023 der Vorzugsvariante des Regierungspräsidiums für eine Radschnellverbindung zwischen Karlsruhe und Ettlingen (RS 10) zugestimmt. Diese endet an der Weiherfeldbrücke. Die Stadt Karlsruhe setzt die Radschnellverbindung als „Radsüdtangente“ nach Durlach fort. Es fehlt jedoch eine leistungsfähige Fortsetzung ab der Weiherfeldbrücke in die Innenstadt. Die Verwaltung untersucht, über welche Straßen die Radschnellverbindung ab der Weiherfeldbrücke an die Karlsruher Innenstadt angeschlossen werden könnte (innerstädtisch besteht die Möglichkeit von den Standards für Radschnellverbindungen abzuweichen). Diese Variantenuntersuchung entspricht weitestgehend dem Punkt 5 der Forderungen des „Fuß- und Radentscheides“. Sobald das Ergebnis der Variantenuntersuchung vorliegt, wird es dem Planungsausschuss vorgestellt. Der Planungsausschuss nimmt die Information zur Kenntnis. Planungsziele Ziel der Variantenuntersuchung ist es, für den Radverkehr eine leistungsfähige Anbindung an die Innenstadt zu finden. Dies beinhaltet sowohl die Abwicklung von den zu erwartenden größeren Radverkehrsmengen, als auch eine angestrebte geringere Fahrzeit. Die Auswirkungen auf den Kfz- Verkehr sind zu untersuchen. Herleitung Karlsruhe hat über 100.000 Einpendler*innen. Der größte Teil nutzt das Auto, nur ein sehr geringer Prozentsatz bisher das Fahrrad. Mit dem Pedelec steht ein im Vergleich zum Auto umweltfreundlicheres Verkehrsmittel zur Verfügung, das auch auf Distanzen bis zu 10 km schneller als das Auto sein kann (Haus-zu-Haus-Reisezeit). Durch den Bau einer Radschnellverbindung zwischen Ettlingen-West und Karlsruhe (Weiherfeldbrücke) wird auf dieser Relation die Reisezeit verringert und die Nutzung des Fahrrades/Pedelecs attraktiver. Es ist mit einer Zunahme im Radverkehr zu rechnen. Für diesen Zuwachs muss eine leistungsfähige Anbindung von der Weiherfeldbrücke weiter in die Innenstadt gefunden werden. Weiteres Vorgehen Die Verwaltung wird verschiedene Varianten untersuchen, ihre Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr darstellen und die Ergebnisse dem Planungsausschuss vorstellen. Beschluss Der Planungsausschuss nimmt die Information zur Kenntnis.