Artenschutzarbeit des Amtes Zoo und der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe

Vorlage: 2023/1030
Art: Beschlussvorlage
Datum: 06.09.2023
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Zoologischer Garten
Erwähnte Stadtteile: Neureut

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 19.12.2023

    TOP: 21.3

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Zustimmung

Zusätzliche Dateien

  • Beschlussvorlage
    Extrahierter Text

    Beschlussvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2023/1030 TOP 21.3 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: Zoologischer Garten Artenschutzarbeit des Amtes Zoo und der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe Beratungsfolge Termin Öffentlichkeitsstatus Zuständigkeit Ausschuss für öffentliche Einrichtungen 16.11.2023 nicht öffentlich Vorberatung Hauptausschuss 05.12.2023 nicht öffentlich Vorberatung Gemeinderat 19.12.2023 öffentlich Entscheidung Kurzfassung Sieben Jahre nach Gründung der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe und vier Jahre nach Einführung des Artenschutzeuros soll die Zusammenarbeit zwischen Zoo und Artenschutzstiftung neu organisiert werden, um den veränderten Rahmenbedingungen (insb. Steuerrecht) zu begegnen und zugleich die Wirkung der in Artenschutzprojekte investierten Mittel zu optimieren. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: 300.000€ Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: 300.000€ Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☒ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen I. Einleitung Im August 2016 wurde die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe gegründet, um originäre Aufgaben des Natur- und Artenschutzes für den Zoo Karlsruhe zu erfüllen. Zusammen mit der Einführung des freiwilligen Artenschutz-Euros zum 1. Januar 2019 war dies richtungsweisend für die deutsche Zoolandschaft. Der zeitgleich vorangetriebene Wandel von der klassischen Tierhaltung hin zum Artenschutz-Zoo brachte nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz, sondern zusätzlich eine nie dagewesene mediale Präsenz des Zoos der Stadt Karlsruhe. Nach sechsjähriger erfolgreicher Tätigkeit stehen nun strukturelle Anpassungen im Verfahren an, um eine nachhaltige Erfüllung der Aufgaben des Natur- und Artenschutzes zu gewährleisten. II. Rahmenbedingungen Das Amt Zoo der Stadt Karlsruhe hat als wissenschaftliche zoologische Einrichtung nach europäischem Recht 1 die Verpflichtung, sich im Natur- und Artenschutz zu betätigen. Diese Verpflichtung ergibt sich zudem einerseits aus der Teilnahme an internationalen Erhaltungszuchtprogrammen für hochbedrohte Tierarten innerhalb zoologischer Gärten, der hierzu notwendigen Mitgliedschaft sowie der Mitarbeit in europäischen und internationalen Fachverbänden und andererseits aus dem Selbstverständnis des Zoos Karlsruhe als wachsendes Zentrum für Natur- und Artenschutz für Projekte im Freiland, wie es im Gemeinderatsbeschluss vom 23. Oktober 2018 zur Einführung des freiwilligen Artenschutz-Euros ausgeführt ist. Das Amt Zoo der Stadt Karlsruhe ist hierbei in verschiedenen Handlungsfeldern des Natur- und Artenschutzes tätig. Beispielsweise werden im Zoo Karlsruhe Tierarten gepflegt und gezielt gezüchtet, die hochbedroht oder bereits in deren ursprünglichen Habitaten ausgestorben sind. An Wiederansiedlungsprogrammen wird aktiv mitgewirkt (Ex-Situ-Programme siehe Anlage 3). Entsprechende Projekte zum Artenschutz werden weltweit, aber auch regional unterstützt (In-Situ- Projekte siehe Anlage 2). Um die Spendenakquise zu verbessern und zur Projektarbeit externe Fachkräfte einbinden zu können, wurde für die In-Situ-Artenschutzarbeit nach einer geeigneten Organisationsform gesucht. Als Ergebnis eines Alternativenvergleichs wurde am 16. August 2016 die „Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe“ als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Karlsruhe errichtet. Die Errichtung der Stiftung erfolgte auf Initiative des Amtes Zoo der Stadt Karlsruhe durch die Volksbank Karlsruhe e.G. und die Kanzlei Maisenbacher, Hort und Partner. Bereits in der Präambel der Stiftungssatzung wird auf die enge und dauerhafte Verbindung der „Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe“ zum Amt Zoo der Stadt Karlsruhe hingewiesen. III. Leistungen der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe Der Stiftungszweck besteht insbesondere in der Förderung und Unterstützung des Amtes Zoo bei der Erfüllung der originären Aufgaben im Bereich des Natur- und Artenschutzes. Bis 2015 nahm der Zoo Karlsruhe überwiegend an sogenannten Ex-Situ-Artenschutzprogrammen teil, bei denen es vor allem um einen Erhalt von Tierarten durch Zucht in zoologischen Einrichtungen geht. Daneben wurden vom 1 Richtlinie 1999/22/EG des Rates über die Haltung von Wildtieren in Zoos und Umsetzung in § 42 Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) – 3 – Amt Zoo nur wenige In-Situ-Artenschutzprogramme mit Geldmitteln gefördert. Bei diesen Programmen geht es um den Schutz von bedrohten Tierarten in deren natürlichem Habitat (bspw. Schneeleoparden, Säbelantilopen, Wisente und Przewalskipferde). Diese Artenschutzprogramme sind in der Regel wesentlich finanzintensiver und nur im Verbund mit internationalen und regionalen Partnern vor Ort durchführbar. Seit der Gründung der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe im Jahr 2016 können u.a. durch die Einführung des Artenschutzeuros in einem wesentlich größeren Umfang Geldmittel von Spendern akquiriert und diese in Artenschutzprojekten eingesetzt werden. Das Amt Zoo kommt durch die enge Zusammenarbeit mit der Stiftung weiterhin seinen originären Aufgaben des Natur- und Artenschutzes nach. Zoo Karlsruhe und Artenschutzstiftung ergänzen sich hier jeweils, um die ihnen übertragenen Aufgaben sinnvoll und umfassend auszuführen. Die „Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe“ hat sich während der zurückliegenden sechsjährigen Aktivitäten über Erwarten gut entwickelt. Es konnten (einschließlich einer größeren Erbschaft) insgesamt rund vier Millionen Euro an Einnahmen generiert werden, die sich aus Spenden von Privatpersonen und Firmen, aber auch aus dem Artenschutz-Euro (seit 2019 insgesamt rund zwei Millionen Euro) zusammensetzen. 2 In sechs Jahren konnten nun rund drei Millionen Euro in internationale und auch in lokale/regionale Projekte investiert werden, die immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die geförderten Projekte befinden sich mittlerweile auf fünf Kontinenten in Südamerika, in Afrika, in Asien, in Australien und in Europa. In Europa sind dies ausschließlich regionale und lokale Projekte in Baden-Württemberg, sowie insbesondere Projekte im Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Die internationalen Schwerpunkts-Projekte liegen in Ecuador, Kenia, Borneo, Vietnam, Sri Lanka und Australien. Sie betreffen einerseits den Schutz ganzer Lebensräume, andererseits aber auch die Auswilderung einzelner Tierarten. Zumeist ist die örtliche Bevölkerung in den Ursprungsländern unmittelbar beteiligt (Schulprojekte, Unterstützung von Sozialstationen und Dorf-Genossenschaften). Dabei stellen die einzelnen Projekte „Patenprojekte“ für die Lebensräume der Botschaftertiere im Zoo Karlsruhe dar und haben damit einen besonderen Bezug zu diesem. Weiter ausgebaut wurden die „einheimischen“ Projekte auf lokaler und regionaler Ebene. Gefördert werden Projekte wie z.B. „Wildbiene, Schmetterling & Co.“, die Einrichtung von Heckenbiotopen für Vogelarten, Umwandlung von traditionellen Ackerflächen in Wiesen- und Brachflächen in Karlsruhe / Neureut und in den Karlsruher Bergdörfern, der Aufbau eines neuen Lehrpfades in den Karlsruher Rheinauen durch das Naturschutzzentrum Karlsruhe (Rappenwört), Anbringen bzw. Errichten von Nistmöglichkeiten für Mehlschwalben, Alpensegler, Wiedehopfe sowie Fischadlern, das Wiesenbrüter- Projekt für Große Brachvögel und Europäische Kiebitze am Oberrhein, das Mitwirken im Naturschutzgebiet „Saalbachniederung“ und die Wiederansiedlung der Vogelart „Waldrapp“ im Bodenseeraum. Enge Kooperationen bestehen mit den lokalen Naturschutz-Institutionen (bspw. Ortsvereine des NABU), den Regierungspräsidien in Baden-Württemberg (bspw. Projekte für den Goldenen Scheckenfalter und den Moorfrosch; Regierungspräsidium Karlsruhe), dem Nationalpark Schwarzwald (bspw. Extensive Beweidung durch Konikpferde und Wiederansiedlung des Zitronenzeisigs) und dem Landesjagdverband. 2 Stand Jahresabschluss Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe zum 31. Dezember 2022 – 4 – IV. Leistungsaustausch In der konstituierenden Sitzung der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe am 13.09.2016 wurde auf Vorschlag des damaligen Zoodezernenten beschlossen, dass sich die Geschäftsstelle der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe in den Verwaltungsräumen des Zoos Karlsruhe befinden soll und die entsprechenden Arbeiten für die Artenschutzstiftung Karlsruhe unentgeltlich von den Mitarbeitenden der Zooverwaltung erledigt werden. (Protokoll Konstituierende Sitzung Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe vom 13.09.2016, Ziffer 6). Seit der Gründung der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe führen Mitarbeitende der Zooverwaltung während der regulären Dienstzeiten Tätigkeiten für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe in den Räumlichkeiten der Zooverwaltung aus. Die Tätigkeiten und die hierfür benötigten Stellenanteile sind aus der Anlage „Tabelle Personalaufwendungen“ ersichtlich. Der Stellenanteil beträgt 0,6 Vollzeitwert (VZW) mit einem Jahresaufwand an Personalaufwendungen von 64.620 Euro zuzüglich der FÖJ-Stelle von 7.395 Euro (insgesamt 72.015 Euro). Des Weiteren werden die gesamten Material- und Sachkosten von der Zooverwaltung zu Verfügung gestellt (siehe Anlage Tabelle „Sachaufwendungen“). Dies sind unter anderem Raumkosten, Büromaterial einschließlich Kopien, Drucksachen und Porto (bspw. für Newsletter, Urkunden für Projektspenden, Spendenbescheinigungen, Spendenaufrufe) sowie Nutzung von Hard- und Software, Aufwendungen für die Herstellung von Flyern, Newslettern, Plakaten sowie kostenfreie Werbung auf allen Printmedien des Zoos. Hierbei wird von jährlichen Aufwendungen von 7.500,00 Euro (Durchschnittswert der letzten fünf Jahre) ausgegangen. In einem durchschnittlichen Haushaltsjahr betragen damit die Gesamtaufwendungen aus Personalaufwendungen in Höhe von 72.015,00 Euro und aus Sachaufwendungen in Höhe von 7.500,00 Euro insgesamt etwa 79.500,00 Euro. V. Optimierung des bisherigen Verfahrens Die dargestellte effiziente Aufgabenteilung zwischen dem Amt Zoo und der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe muss aufgrund rechtlicher Änderungen u.a. im Steuerrecht zwischenzeitlich kritisch hinterfragt werden. Daher wurde nach stadtinterner Abstimmung (ZJD und RPA) folgende Optimierung erarbeitet. Das Amt Zoo der Stadt Karlsruhe erhält den mit dem Eintrittsentgelt erhobenen Artenschutz-Euro (bisher: Artenschutz-Euro ging direkt an die Artenschutzstiftung) und fördert mit dem Artenschutz- Euro sowohl Projekte der Artenschutzstiftung wie auch die anderer Projektpartner (siehe Anlage 2). Die Verwendung des Artenschutz-Euros ist von den geförderten Einrichtungen durch einen Verwendungsnachweis zu belegen. Um mögliche Interessenkollisionen bei der Förderung von Projekten der Artenschutzstiftung zu vermeiden (Amtsleitung Zoo und Vorstand Artenschutzstiftung in Personalunion), bewilligt das zuständige Dezernat -unabhängig von der Fördersumme- sämtliche Förderungen an die Artenschutzstiftung. Bezüglich der Förderung anderer Projektpartner sind die bestehenden Wertgrenzen für die Auftragsvergabe gem. VergabeDA der Stadt Karlsruhe zu beachten. Das bedeutet, dass in diesen Fällen erst ab einer Summe von über 100.000 € das zuständige Dezernat oder das zuständige Gremium des Gemeinderates die Förderung bewilligt. Tätigkeiten für die Stiftung werden mit deren eigenem Personal durchgeführt (ehrenamtliche Mitarbeiter). Die notwendigen Sachmittel werden ebenfalls von dort bereitgestellt. Bei der Mittelverteilung und bei der Auswahl neuer Projektförderungen sollen insbesondere Projekte priorisiert werden, die einen Bezug zur Stadt Karlsruhe und zur Region haben. So wird perspektivisch eine paritätische Verteilung der eingesetzten Mittel zwischen einerseits lokalen bzw. regionalen und andererseits weltweiten Projekten angestrebt. – 5 – VI. Vorteile bzw. Konzentration auf Kernfähigkeiten Darüber hinaus soll die Umstrukturierung des Verfahrens Effizienzvorteile bewirken, da sich das Amt Zoo und die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe auf die jeweiligen Kernfähigkeiten fokussieren können. Die Artenschutzstiftung ist einerseits ein bekannter und verlässlicher Partner für die Umsetzung von Projekten, der weiterhin Gelder aus dem Artenschutz-Euro für das Hauptprojekt in Ecuador, aber auch für die regionalen Projekte im Karlsruher Umland erhalten soll. Andererseits hat die Artenschutzstiftung bereits eine eigene Spendenertragskraft generiert, die insbesondere aus den bisherigen Projekten sowie der zugehörigen Berichterstattung hierüber entspringt. Das Amt Zoo hingegen kann seine Kompetenzen in der Tierhaltung und in der Wissensvermittlung so einsetzen, dass jetzt auch ein wirksamer Artenschutz In-Situ gefördert wird, zugleich aber Botschaftertiere im Zoo genutzt werden, um ein breites Publikum auf die Bedrohung und Gefährdung von Fauna und Flora sowie die Natur- und Artenschutzarbeit hinzuweisen. Somit bleibt der bisherige Output der gemeinsamen Artenschutzarbeit des Amtes Zoo und der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe im bestehenden Umfang erhalten bzw. kann ggf. noch optimiert werden. Es kommt jedoch zu einer Verschiebung in der Aufgabenerfüllung, die insgesamt mehr Rechtssicherheit und Transparenz mit sich bringen wird. VII. Umsetzung des angepassten Verfahrens Es ist geplant das angepasste Verfahren ab dem 1. Januar 2024 umzusetzen. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Die geplante Änderung des Verfahrens ist für die Stadt Karlsruhe ertragsneutral, da nur die als Spenden angenommenen Erträge als Aufwand in gleicher Höhe zur Verwendung kommen. Nach Zustimmung des Gemeinderates wären neue Kontierungsobjekte für diesen Zweck durch die Stadtkämmerei anzulegen. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat – nach Vorberatung im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und im Hauptausschuss 1. Der Gemeinderat nimmt die Darstellung der Tätigkeiten zur Kenntnis und stimmt dem dargestellten Verfahren zur Aufgabenwahrnehmung im Bereich des Natur- und Artenschutzes durch das Amt Zoo ab dem 1. Januar 2024 zu. 2. Der Zoo berichtet auf Wunsch dem Ausschuss für öffentliche Einrichtung über seine Artenschutzaktivitäten.

  • Anlage 4 - Planförderung für das Haushaltsjahr 2024 - 06.09.2023
    Extrahierter Text

    321.8251 - Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe | Teilakte: | Heft: 1 | Register: Anfrage des ZJD und RPA | Betreff: Gemeinderatsvorlage zur Delegation von Aufgaben an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe Seite 11 von 11 Anlage 4 – Planförderung für das Haushaltsjahr 2024 Projekt Land Fördersumme 2024 Projektpartner / Empfänger der Förderung Patenprojekt im Zoo Aufforstung – Erhalt Nebelwald Ecuador 50.000,00 € Artenschutzstiftung Südamerikahaus Humboldtpinguine Chile 20.000,00 € Sphenisco Lauterberg Orang-Utans Borneo 50.000,00 € Willie Smits Affenhaus Masai Mara Kenia 50.000,00 € WWF Afrikasavanne Plumploris Bangladesch 14.000,00 € Plumploris e.V. Exotenhaus Edwardsfasan Vietnam 20.000,00 € Vietnam Pheasant Project Exotenhaus Gibbons Laos 5.000,00 € Stiftung Artenschutz des Verbandes Zoologischer Gärten Affenhaus Kleine Pandas Nepal 3.000,00 € EAZA Lauterberg Orangehaubenkakadu Indonesien 20.000,00 € Sumba Exotenhaus Regionale und Lokale Projekte Deutschland 68.000,00 € Lokale Partner Zoo und TP Oberwald

  • Anlage 3 - Übersicht der Beteiligung an Ex-Situ-Artenschutzprojekte - 06.09.2023
    Extrahierter Text

    321.8251 - Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe | Teilakte: | Heft: 1 | Register: Anfrage des ZJD und RPA | Betreff: Gemeinderatsvorlage zur Delegation von Aufgaben an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe Seite 9 von 11 Anlage 3 – Übersicht Beteiligung des Amtes Zoo an Ex-Situ-Artenschutzprojekten Tier EEP ESB ISB Säugetiere Katta Lemur catta X upgraded!! Geoffroy-Klammeraffe Ateles geoffroyi X Schwarzkappen-Totenkopfaffe Saimiri boliviensis X Lisztaffe Saguinus oedipus X X Springtamarin Callimico goeldii X X Goldkopflöwenaffe Leontopithecus chrysomelas X Rotscheitelmangabe Cercocebus t. torquatus X upgraded!! Schimpanse Pan troglodytes X Weißkopfsaki Pithecia pithecia X Zwergseidenäffchen Cebuella pygmaea X Azara-Aguti Dasyprocta azarae X Eisbär Ursus maritimus X X Kleiner (Roter) Panda Ailurus fulgens X Karpatenluchs Lynx lynx carpathicus X Salzkatze Leopardus geoffroyi salinarum X Schneeleopard Panthera uncia X X China-Leopard Panthera pardus japonensis X Kalifornischer Seelöwe Zalophus californianus X Seehund Phoca vitulina monitoring Asiatischer Elefant Elephas maximus X Przewalskipferd Equus c. przewalskii X X Onager Equus hemionus onager X Flusspferd Hippopotamus amphibius X upgraded!! Mesopotamischer Damhirsch Dama d. mesopotamica X Vietnam-Sikahirsch Cervus nippon pseudaxis X Weißlippenhirsch Cervus albirostris (früher Przewalskium albirostris) X Netzgiraffe Giraffa camelopardalis reticulata X Flachland-Wisent Bison bonasus X Säbelantilope Oryx dammah X X Persische Kropfgazelle Gazella s. subgutturosa X upgraded!! Kugelgürteltier Tolypeutes matacus monitoring Zweizehenfaultier Choloepus didactylus X Zebramangusten Mungos mungo VACANT Erdmännchen Suricata suricatta monitoring (Alpen) Gämse Rupicapra rupicapra X upgraded!! Asiatischer Kurzkrallenotter Aonyx cinereus monitoring Tamandua Tamandua tetradactyla X Tiefland-Paka Cuniculus paca monitoring Vögel Magellanpinguin Spheniscus magellanicus X Humboldtpinguin Spheniscus humboldti X 321.8251 - Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe | Teilakte: | Heft: 1 | Register: Anfrage des ZJD und RPA | Betreff: Gemeinderatsvorlage zur Delegation von Aufgaben an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe Seite 10 von 11 Afrikanischer Marabu Leptoptilos crumenifer X Bartlett-Dolchstichtaube Gallicolumba crinigera X Krontaube Goura victoria X Tucumanamazone Amazona tucumana monitoring Hyazinthara Anodorhynchus hyacinthinus X Sonnensittich Aratinga solstitialis monitoring Schwalbensittich Lathamus discolor monitoring Goldsittich Guaruba guarouba X Erzlori Lorius domicella X Orangehaubenkakadu Cacatua sulphurea citrinocristata X Riesentukan Ramphastos toco X Rotschopfturako Tauraco erythrolophus X Sonnenralle Eurypyga helias X Socorro-Taube Zenaida graysoni X Bernierente Anas bernieri X Edwardsfasane Lophura edwardsi X X Runzelhornvogel Rhabdotorrhinus corrugatus X Balistar Leucopsar rothschildi X Rothalsgans Branta ruficollis X Rotfusshonigsauger Cyanerpes cyaneus X Beo Gracula ssp. X Schneeule Bubo scandiacus X Kragentaube Caloenas nicobarica Zweifraben-Fruchttaube Ducola bicolor Krauskropfpelikane (Dalmatian) Pelecanus crispus X Eiderente Somateria mollissima X Marmelente Marmaronetta angustirostris X Reptilien McCords Schlangenhalsschildkröte Chelodina mccordi X upgraded!! Fidschi-Leguan Brachylophus fasciatus X Stumpfkrokodil Osteolaemus tetraspis X Seychellen-Riesenschildkröte Geochelone gigantea X upgraded!! Europäische Sumpfschildkröte Emys orbicularis (orbicularis) X upgraded!! Fische Sakaramy-Hechtling Pachypanchax sakaramyi X 46 EEP 16 ESB und 7 ISB 9 Monitoring

  • Anlage 2 - Übersicht der Beteiligung an Ín-Situ-Artenschutzprojekten seit 2016 - 06.09.
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    321.8251 - Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe | Teilakte: | Heft: 1 | Register: Anfrage des ZJD und RPA | Betreff: Gemeinderatsvorlage zur Delegation von Aufgaben an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe Seite 8 von 11 Anlage 2 – Übersicht Beteiligung des Amtes Zoo an In-Situ-Artenschutzprojekten (Gesamtfördersumme seit 2016) Projekt Land Gesamt- fördersumme Projektpartner Patenprojekt im Zoo Aufforstung – Erhalt Nebelwald Ecuador 544.000,00 Artenschutzstiftung Südamerikahaus Humboldtpinguine Chile 40.000,00 Sphenisco Lauterberg Orang-Utans Borneo 232.000,00 Willie Smits Affenhaus Koalas Australien 31.000,00 Anika Lehmann Lauterberg Masai Mara Kenia 355.000,00 WWF Afrikasavanne Plumploris Bangladesch 28.000,00 Plumploris e.V. Exotenhaus Edwardsfasan Vietnam 77.000,00 Vietnam Pheasant Project Exotenhaus Gibbons Laos 15.000,00 Stiftung Artenschutz VdZ Affenhaus Kleine Pandas Nepal 3.000,00 EAZA Lauterberg Orangehaubenkakadu Indonesien 32.000,00 Sumba Exotenhaus Regionale und Lokale Projekte Deutschland 195.000,00 Artenschutzstiftung Zoo und TP Oberwald Ankäufe von Grundstücken in Ecuador sind dieser Übersicht nicht erfasst.

  • Anlage 1 - Leistung des Amtes Zoo der Stadt Karlsruhe - 06.09.2023
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    321.8251 - Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe | Teilakte: | Heft: 1 | Register: Anfrage des ZJD und RPA | Betreff: Gemeinderatsvorlage zur Delegation von Aufgaben an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe Seite 6 von 11 Anlage 1 - Leistungen des Amtes Zoo der Stadt Karlsruhe Um die zuvor dargestellten Aufgaben zu erfüllen, wurden die Geschäfte der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe durch den Einsatz von Personal- und Sachmitteln des Amtes Zoo der Stadt Karlsruhe in den Räumlichkeiten der Zooverwaltung erledigt. Hieraus resultierten folgende Aufwendungen: Personalaufwendungen Nachstehende Aufwendungen auf Basis des POA-Rundschreibens zum durchschnittlichen Personalaufwand AZ: 057.10.1 vom 24. März 2022 Name Funktion in Amt Zoo Tätigkeiten für die Artenschutzstiftung Stellenanteil Jahresaufwand Dr. Matthias Reinschmidt Amtsleiter Vorstand der Artenschutzstiftung - Repräsentation - Leitung 0,05 VZW 6.570,00 € Dr. Clemens Becker Kurator Artenschutz Vorstand der Artenschutzstiftung - Repräsentation - Akquise, Planung und Betreuung von Artenschutzprojekten - Spenderakquise und -betreuung - Ansprechpartner ggü. externen Anfragen 0,3 VZW 33.360,00 € Steffen Karcher Sachgebietsleiter Finanzen und Controlling Schatzmeister - Budgetplanung und Budget- überwachung - Jahresrechnung und Bilanz - Projektcontrolling 0,05 VZW 5.945,00 € Daniela Sebold Sachbearbeitung Finanzbuchhaltung Buchhaltung - Kontoführung (externe Konten) - Rechnungs- und Spendenbearbeitung - Finanzbuchhaltung - Bargeldspendenverarbeitung - Haushaltsfremde Bearbeitung des Artenschutzeuros 0,2 VZW 12.420,00 € Ruth Stadtfeld Sekretariat Amtsleitung Assistenz - Verfassen von Schriftstücken - Postverarbeitung - Protokollführung 0,05 VZW 2.730,00 € Timo Deible Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit Öffentlichkeitsarbeit - Berichterstattung, Pressemeldungen - Postings in sozialen Medien 0,05 VZW 3.595,00 € N.N. FÖJ-Kraft Unterstützung und Information - Erstellen von steuerrechtlichen Spendenbescheinigungen - Erstellen von Urkunden - Versenden von Newslettern - Betreiben eines Infostandes im Zoo zu Themen des Artenschutzes 1,0 VZW 7.395,00 € 321.8251 - Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe | Teilakte: | Heft: 1 | Register: Anfrage des ZJD und RPA | Betreff: Gemeinderatsvorlage zur Delegation von Aufgaben an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe Seite 7 von 11 Sachaufwendungen Hierunter fallen insbesondere Aufwendungen für die Erstellung von Drucksachen (Flyer, Newsletter. Plakate), die Durchführungsaufwendungen für den Artenschutztag sowie die Aufwendungen des Zoos für die direkte Teilnahme an Projekten des Natur- und Artenschutzes (bspw. Bienenvölker im Zoo). Haushaltsjahr Gesamtaufwand 2021 11.580,44 € 2020 2.261,21 € 2019 6.906,92 € 2018 10.691,06 € 2017 6.228,53 € Der Durchschnittswert über die betrachteten fünf Jahre beträgt rund 7.500,00 €. Summe von Personal und Sachaufwendungen In einem durchschnittlichen Haushaltsjahr betragen damit die Gesamtaufwendungen aus Personalaufwendungen in Höhe von rund 72.000,00 € und Sachaufwendungen in Höhe von rund 7.500,00 € etwa 79.500,00 €.

  • Abstimmungsergebnis TOP 21.3
    Extrahierter Text

  • Protokoll GR TOP 21
    Extrahierter Text

    Niederschrift 59. Plenarsitzung des Gemeinderates 19. Dezember 2023, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 21. Punkt 21 der Tagesordnung: Zoologischer Stadtgarten: Punkt 21.1 der Tagesordnung: Anpassung der Entgelte für Führungen, Kindergeburtstage und weiterer entgeltlicher Leistungen im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe Vorlage: 2023/0844 Punkt 21.2 der Tagesordnung: Anpassung der Eintrittspreise sowie der Entgelte für die Gondoletta im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe Vorlage: 2023/0848/2 Punkt 21.3 der Tagesordnung: Artenschutzarbeit des Amtes Zoo und der Artenschutzstif- tung Zoo Karlsruhe Vorlage: 2023/1030 Beschluss: TOP 21.1 Der Gemeinderat beschließt die Anpassung der Entgelte für Führungen, Kindergeburtstage und weiterer entgeltlicher Leistungen im Zoologischen Stadtgarten zum 1. Januar 2024 gem. der Preiskalkulation unter Punkt C. der obigen Ausführungen TOP 21.2 Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und im Hauptausschuss: A) die Anhebung der Eintrittspreise gemäß Anlage 1 B) die Anpassung der Struktur der neuen Preisgruppen und Ermäßigungen C) die Einführung einer Servicepauschale für den Kauf vor Ort an der Kasse – 2 – D) die Rabattierung von Eintrittspreisen im Rahmen von Kooperationsverträgen und zur Durchführung von Marketingmaßnahmen E) die Anhebung der Entgelte für die Gondoletta im Zoologischen Stadtgarten TOP 21.3 1. Der Gemeinderat nimmt die Darstellung der Tätigkeiten zur Kenntnis und stimmt dem dargestellten Verfahren zur Aufgabenwahrnehmung im Bereich des Natur- und Artenschutzes durch das Amt Zoo ab dem 1. Januar 2024 zu. 2. Der Zoo berichtet auf Wunsch dem Ausschuss für öffentliche Einrichtung über seine Artenschutzaktivitäten. Abstimmungsergebnis: TOP 21.1: Einstimmige Zustimmung (38 JA) TOP 21.2 A-C: Mehrheitliche Zustimmung (33 JA, 6 Nein) TOP 21.2 D: Mehrheitliche Zustimmung (37 JA, 2 Nein) TOP 21.2 E: Mehrheitliche Zustimmung (38 JA, 1 Nein) TOP 21.3: Einstimmige Zustimmung (38 JA) Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 21 zur Behandlung auf und verweist auf die er- folgte Vorberatung im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen am 16. November 2023 und im Hauptausschuss am 5. Dezember 2023: Bei 21.2 hatten wir beschlossen oder gab es die Bitte, dass wir getrennt abstimmen. Das werde ich dann entsprechend ansprechen. Ich rufe damit auf 21.1 und bitte um Ihr Votum ab jetzt. – Das ist Einstimmigkeit. Bei der Vorlage 21.2 war die Bitte, dass wir alles, was mit Eintritt zu tun hat, trennen von allem, was mit Gondoletta zu tun hat. Insofern stelle ich jetzt die Buchstaben A bis D hier zur Abstimmung und bitte um Ihr Votum ab..., Stopp, Frau Stadträtin Binder. Stadträtin Binder (DIE LINKE.): Entschuldigung, ich bin davon ausgegangen, dass die einzel- nen Buchstaben A, B, C, D, E getrennt abgestimmt würden. Sonst müsste ich Sie jetzt ein- fach darum bitten. Bei 21.2 geht es um A, die Anhebung der Eintrittsentgelte, B, die An- passung der Struktur, C, die Einführung einer Servicepauschale. Ich muss zugeben, das würden wir ablehnen. Und D, die Rabattierung und E, die Anhebung für Gondoletta, dem würden wir zustimmen. Der Vorsitzende: Gut, dann rufe ich jetzt auf A, B und C und bitte um Ihr Votum ab jetzt. – Das ist mehrheitliche Annahme. Da eine andere Fraktion oder Gruppe zwischen D und E unterscheiden will, muss ich die jetzt einzeln aufrufen. Also ich rufe jetzt D auf zur Abstimmung und bitte um Ihr Votum ab jetzt. – Mehrheitliche Annahme – 3 – Dann rufe ich E auf, das ist das mit der Gondoletta und den Preisen dort, und bitte um Ihr Votum ab jetzt. – Das ist mehrheitliche Annahme. Damit ist die ganze Vorlage unverändert jetzt hier so angenommen. 21.3 fehlt noch, Sie haben Recht. Dann stelle ich das jetzt auch noch zur Abstimmung und bitte um Ihr Votum ab jetzt. – Einstimmige Zustimmung. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 5. Januar 2024