Ampelschaltung am Adenauerring

Vorlage: 2023/0965
Art: Anfrage
Datum: 23.08.2023
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Tiefbauamt
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 19.09.2023

    TOP: 43

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Anfrage
    Extrahierter Text

    Anfrage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2023/0965 Eingang: 22.08.2023 Ampelschaltung am Adenauering Anfrage: SPD Gremium Termin Öffentlichkeitsstauts Zuständigkeit Gemeinderat 19.09.2023 öffentlich Kenntnisnahme 1. Ist es technisch möglich, die bisher gemeinsam genutzte Ampel für Fußgehende und Fahrradfahrende auf dem Adenauerring zu trennen und somit den Radfahrenden längere Grünzeiten zu geben? Was würde diese Lösung kosten? 2. Falls Punkt 1 nicht umsetzbar ist: Ist es möglich, im Ampelbereich am Adenauerring die Fahrradfahrenden auf die Straße zu führen und so längere Grünphasen für Radfahrende zu ermöglichen? Was würde diese Lösung kosten? 3. Plant die Verwaltung derzeit derartige Verbesserungen für Radfahrende auf dem Adenauerring? Begründung Der Adenauerring stellt eine zentrale Ost-West-Verbindung dar und ist eine Verbindung in den Norden von Karlsruhe. Hauptsächlich wird der Adenauerring von Autos und Fahrradfahrenden genutzt und bietet grundsätzlich die Möglichkeit, schnell mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren. Allerdings sind derzeit die Ampeln für die Fahrradfahrenden mit denen der Fußgehenden zusammengelegt, sodass Fahrradfahrende über 10 Sekunden vor den Autos ausgebremst werden, obwohl sie viel schneller als Fußgehende sind. Die Problematik ist vor allem an den Kreuzungen mit der Moltkestraße, der Michiganstraße bzw. der Willy-Andreas-Allee und der Willy-Brandt-Allee spürbar. Unterzeichnet von: Yvette Melchien Michael Zeh

  • Stellungnahme zur Anfrage Ampelschaltung Adenauerring
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zur Anfrage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2023/0965 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: Tiefbauamt Ampelschaltung am Adenauerring Anfrage: SPD Beratungsfolge Termin Öffentlichkeitsstatus Zuständigkeit Gemeinderat 19.09.2023 öffentlich Kenntnisnahme 1. Ist es technisch möglich, die bisher gemeinsam genutzte Ampel für Fußgehende und Fahrrad- fahrende auf dem Adenauerring zu trennen und somit den Radfahrenden längere Grünzeiten zu geben? Was würde diese Lösung kosten? Derzeit gibt es entlang des Adenauerrings gemeinsame Rad- und Gehwege, die nur gemein- sam signalisierbar sind. Die Räumzeiten müssen sich in solchen Fällen immer am verhältnismä- ßig langsamen Fußverkehr orientieren, auch wenn nur wenige zu Fuß Gehende entlang des Adenauerrings unterwegs sind. Die Grünzeiten der Fuß-/Radsignale sind zum Teil deutlich zu kurz. Die sehr unterschiedlichen Grünzeiten, die für den Fuß- und Radverkehr beziehungsweise für den Kraftfahrzeugverkehr zum Beispiel an der Kreuzung mit der Michiganstraße zeitweise geschaltet werden, sind auch dem Tiefbauamt aufgefallen. Es wurde hierzu bereits eine Soft- wareänderung veranlasst, die voraussichtlich im Oktober 2023 umgesetzt wird und die nahezu identische Grünzeiten für den Rad- und den Kraftfahrzeugverkehr zum Ziel hat. Ebenso wird sich die Situation an der Stutenseer Allee für den Radverkehr verbessern, weil dort die Querun- gen dieser Straße künftig nicht mehr auf Rot geschaltet werden, wenn nur die Fußgängerque- rung des Adenauerrings angefordert wurde. Bei der Willy-Brandt-Allee sind keine weiteren Verbesserungen geplant. Durch die Vielzahl an Verkehrsbeziehungen würde sich eine Verlän- gerung der Grünzeiten entlang der Radwege unter anderem negativ auf den nicht minder star- ken Radverkehr in Nord-Süd, beziehungsweise Süd-Nord-Richtung auswirken. Am Knoten- punkt mit der Moltkestraße können in Süd-Nord-Richtung die Grünzeiten des Kraftfahrzeug- verkehrs genutzt werden (siehe hierzu die BNN-Berichterstattung der letzten Wochen und hier insbesondere den Artikel „Unterschiedliche Sichtweise“ vom 8. August 2023). In Nord-Süd- Richtung ist die Grünzeit für den Fuß- und Radverkehr aus Verkehrssicherheitsgründen be- grenzt, um dem starken von Norden kommenden rechtsabbiegenden Kraftfahrzeugverkehr und im Anschluss auch den linksabbiegenden Verkehr von Süden abfließen lassen zu können. Vor allem der linksabbiegende Verkehr von Süden war in der Vergangenheit in Unfälle verwi- ckelt und wird künftig mit einem gesonderten Signal mit Pfeilsymbol signalisiert. Dies hat aller- dings keine Auswirkung auf die Länge der Grünsignalisierung für die Fußgänger-/Radverkehrs- furt auf der Westseite des Knotens. 2. Falls Punkt 1 nicht umsetzbar ist: Ist es möglich, im Ampelbereich am Adenauerring die Fahr- radfahrenden auf die Straße zu führen und so längere Grünphasen für Radfahrende zu ermög- lichen? Was würde diese Lösung kosten? Grundsätzlich gilt: wenn Radverkehr auf dem Fahrbahnniveau geführt wird, ist es sinnvoll, den Radverkehr auch auf Fahrbahnniveau nach dem Knotenpunkt weiterzuführen, um nicht mehr- fach zuweilen problematischen Führungen von einem Radweg (also Gehwegniveau) auf einen Radverkehrsstreifen (Fahrbahnniveau) zu installieren. Um den Radverkehr auf Radfahrstreifen zu führen, wäre der Entfall von Kraftfahrzeugfahrstreifen erforderlich. Dies wäre in Anbetracht des über weite Strecken erst vor kurzem erneuerten Radwegs nicht vermittelbar. Zudem ist zu – 2 – vermuten, dass die Akzeptanz eines Radfahrstreifens nur bei einem Bruchteil der Radfahrenden vorhanden wäre. Bei der vorhandenen Verkehrsbelastung und der gefahrenen Geschwindig- keiten ist für viele ein Fahren direkt neben dem Kraftfahrzeugverkehr mit einem Unsicherheits- gefühl verbunden. Zudem sind außerorts Radfahrstreifen nicht zugelassen, weshalb der Rad- verkehr doch wieder auf den Radwegen zu führen wäre. Mit den oben beschriebenen Ände- rungen wird versucht, die unterschiedlichen Grünzeiten anzugleichen, sodass dem Radverkehr aus der vom Kraftfahrzeugverkehr getrennten Führung zumindest bezüglich Grünzeiten keine Nachteile entstehen. 3. Plant die Verwaltung derzeit derartige Verbesserungen für Radfahrende auf dem Adenauerring? Ja. In der Antwort zu Frage 1 wurden die Maßnahmen an den Knotenpunkten Michiganstraße und Stutenseer Allee bereits beschrieben. Ergänzend ist an der Kreuzung mit der Willy-An- dreas-Allee/Michiganstraße geplant, dem Radverkehr aus den verkehrlichen Nebenrichtungen so genannte aufgeweitete Radaufstellstreifen anzubieten. Die ebenfalls bereits beschriebene vorgesehene getrennte Signalisierung des linksabbiegenden Kraftfahrzeugverkehrs am Knoten Moltkestraße führt zwar nicht zu einer Verlängerung der Grünzeiten des Radverkehrs, aber zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit. Dieser Knotenpunkt wird gemeinsam mit der Kreuzung Moltkestraße/Erzbergerstraße/Riefstahlstraße aktuell vom Stadtplanungsamt betrachtet, um die unterschiedlichen Radverkehrsbeziehungen sicher und so komfortabel wie möglich zu führen.

  • Protokoll GR TOP 43
    Extrahierter Text

    Niederschrift 54. Plenarsitzung des Gemeinderates 19. September 2023, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 42. Punkt 43 der Tagesordnung: Ampelschaltung am Adenauerring Anfrage: SPD Vorlage: 2023/0965 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 43 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stel- lungnahme liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen (keine Wortmeldungen). Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 22. September 2023