Erweiterungsbau Theaterhaus in der Kaiserallee 11d
| Vorlage: | 2023/0901/2 |
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| Art: | Änderungs-/Ergänzungsantrag |
| Datum: | 05.12.2023 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Karlsruher Fächer GmbH |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Hauptausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 09.01.2024
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2023/0901/2 Eingang: 05.12.2023 Erweiterungsbau Theaterhaus in der Kaiserallee 11d Antrag: GRÜNE Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Hauptausschuss 09.01.2024 3.2 Ö Entscheidung 1. Die Verwaltung unterstützt die Kultureinrichtungen des Theaterhauses bei der Suche nach alternativen Spielstätten. 2. Die Stadtverwaltung unterstützt das Sandkorn dabei, Kooperationen mit größeren Kultureinrichtungen und Unternehmen einzugehen, um einzelne Aufführungen von besonders attraktiven Stücken vor größerem Publikum aufführen zu können. Begründung/Sachverhalt Bezüglich Zukunft des Theaterhaus sehen wir die Rolle der Stadt als Vermittlerin. Sie kann Kontakte knüpfen, Verbindungen herstellen und eine Ein-schätzung abgeben, inwieweit eine Unterstützung seitens der Stadt für einen möglichen Umbau der Ersatzspielstätte realistisch ist. Wir sprechen uns deutlich für den Erhalt aller Kultureinrichtungen aus, die zurzeit im Theaterhaus beheimatet sind. Jedoch liegt das Heft des Handelns bei den Kultureinrichtungen selbst. Sie sind für ihren eigenen Wirtschaftsplan zuständig und somit auch für die Abschätzung von Kosten, nötiger Be- triebsgröße und Rahmenbedingungen. Die Stadt kann beratend und vermittelnd tätig sein. Die Verantwortung liegt aber letztendlich bei den einzelnen Institutionen. Unterzeichnet von: Thorsten Frewer Renate Rastätter Jorinda Fahringer Christine Großmann
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Extrahierter Text
Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2023/0901/2 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: KFG Erweiterungsbau Theaterhaus in der Kaiserallee 11d Antrag: GRÜNE Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Hauptausschuss 09.01.2024 3.2 Ö Entscheidung Kurzfassung Wie bereits in der letzten Beratung des Themas im Gemeinderat am 28.11.2023 dargestellt, sieht die Verwaltung ebenfalls die Initiative für die mögliche Suche nach alternativen Spielstätten bei den Kultureinrichtungen selbst. Sollte sich eines der Theater entschließen, aktiv nach neuen Räumen zu suchen und sich mit konkreten Rahmenbedingungen oder Fragestellungen an die Stadt wenden, kann die Verwaltung im Rahmen ihrer Aufgabenfelder beratend oder unterstützend tätig werden. Die Aufgabe, Kooperationen mit anderen Kultureinrichtungen oder Unternehmen in die Wege zu leiten, übernehmen die Kultureinrichtungen selbst. Das Sandkorn verfügt dafür über eine personell besetzte Marketingstruktur. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☒ abgestimmt mit KFG – 2 – Erläuterungen: Selbstverständlich ist auch der Verwaltung daran gelegen, alle drei Theater für die vielfältige kulturelle Landschaft in Karlsruhe zu erhalten. Wie bereits in der vergangenen Gemeinderatsitzung kommuniziert, obliegt es jedoch den Theatern im Theaterhaus selbst, zu entscheiden, ob ein Auszug aus dem Gebäude in eine andere Spielstätte für eine der Institutionen in Frage kommt. Auch die wirtschaftlichen, räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für einen möglichen Auszug sind von den Theatern selbst zu definieren. Die Verwaltung ist, sollte sich eines der Theater mit der Bitte um Unterstützung an sie wenden, natürlich bereit, im Rahmen ihrer Aufgaben und Möglichkeiten zu beraten und zu unterstützen. Dabei kann zum Beispiel auf vorhandene Netzwerke zur Raumsuche oder die Erfahrung in der Umnutzung von Räumlichkeiten zum Zweck der Etablierung eines Kulturbetriebs zurückgegriffen werden. Für die Organisation von Kooperationen von Kultureinrichtungen untereinander oder mit Unternehmen oder anderen externen Partnern halten die Kultureinrichtungen eigene Strukturen vor. Die Einrichtungen verfügen über ein entsprechendes Netzwerk, über für solche Aufgaben zuständiges Personal, über langjährige Erfahrung und über das Bewusstsein für die Potenziale des eigenen Programms. Entsprechend ist aus Sicht der Verwaltung an der bewährten Praxis festzuhalten, dass sich die Kultureinrichtungen selbst der beschriebenen Aufgabe annehmen. Natürlich gilt auch hier, dass das Kulturamt immer als Ansprechpartner für konkrete Fragestellungen oder Unterstützungsgesuche seitens der Kulturinstitutionen bereitsteht.
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Niederschrift 47. Sitzung Hauptausschuss 9. Januar 2024, 16:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitz: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 3. Punkt 3 der Tagesordnung: Erweiterungsbau Theaterhaus in der Kaiserallee 11d Punkt 3.1 der Tagesordnung: Antrag CDU Vorlage: 2023/0901/1 Punkt 3.2 der Tagesordnung: Antrag GRÜNE Vorlage: 2023/0901/2 Beschluss: Kenntnisnahme Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunk 3 zur Behandlung auf und teilt mit, dass der An- trag von der Sitzung des Gemeinderats am 28. November 2023 verwiesen worden sei. Stadtrat Pfannkuch (CDU) teilt mit, dass nachvollzogen werden könne, dass die Planung und Konzeption eines neuen Theaterhauses ein schwieriges Feld sei, da es lange dauere und kostspielig sei. Er stellt hervor, dass Kultur eine Staatsaufgabe sei, wenngleich er infrage stelle, ob es sich um eine Pflichtaufgabe handele. Die Stadt solle jedoch ein großes Interesse haben, die Beteiligten zu unterstützen. Er spreche sich dafür aus, dass die Stadt das Theater- haus hinsichtlich freier Räumlichkeiten berät und Informationen nutze. Er bittet darum, in einem halben Jahr zu berichten, wie weit die Vermittlungsbemühungen gediehen seien. Stadträtin Fahringer (GRÜNE) teilt mit, dass sie sich der Antwort der Verwaltung anschließen könne, da die Stadt eine beratende und unterstützende Rolle einnehmen werde. Auch sie bittet darum, dass über den weiteren Fortgang berichtet werde und auch zeitnah Lösungen gefunden werden. – 2 – Stadträtin Ernemann (SPD) merkt an, dass die Nutzung der Räume des KONS nicht aus den Augen verloren werden dürfe. Weiter führt sie aus, dass die Stadt die Theater hinsichtlich freier Räumlichkeiten unterstützen und eine koordinierende Rolle einnehmen solle und bittet ebenfalls um eine Zwischenbilanz in ca. einem halben Jahr. Stadtrat Wenzel (FW|FÜR) erläutert, dass der Blick vor allem auf die freien Räumlichkeiten in der Innenstadt gerichtet werden solle. Stadtrat Hock (FDP) erinnert daran, dass für alle Überlegungen auch die finanziellen Mittel vorhanden sein müssen. Auch bittet er zu klären, ob die Theater für eine Verlagerung offen seien und ob die Nutzung des Keglerheims möglich wäre. Der Vorsitzende erläutert, dass ein Erweiterungsbau aufgrund vielfältiger Planänderungen und komplexen Gegebenheiten derzeit nicht realistisch sei. Da alle drei Theater selbständig wirtschaftlich tätig und verantwortlich seien und auch teilweise hauptamtliche Geschäftsfüh- rungen hätten, sehe er sie auch in der Lage sich selbständig über bekannte freie Räumlich- keiten zu informieren und untereinander zu klären, wer wo und wie weitermachen wolle. Eine städtische Aufgabe könne er in dieser Hinsicht nicht erkennen. Das Dezernat und das Kulturamt werden dazu gerne beratend und unterstützend zur Seite stehen. Stadtrat Hofmann (CDU) entgegnet, dass er die Kommune doch in der Verantwortung sehe, die ersten Schritte einzuleiten und Wege zu öffnen, da die drei Theater den Standort gerne behalten würden und der Standortwechsel nicht von den Theatern ausgehen werde. Die Umsetzung eines Erweiterungsbaus sehe er derzeit ebenfalls als nicht realistisch an. Der Vorsitzende stellt, nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, fest, dass in ei- nem halben Jahr erneut berichtet werde. Er schließt den öffentlichen Teil der Sitzung um 17:03 Uhr und stellt die Nichtöffentlichkeit her. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten – 16. Januar 2023