Rückblick: Klausursitzung zur Förderpraxis
| Vorlage: | 2023/0889 |
|---|---|
| Art: | Informationsvorlage |
| Datum: | 09.08.2023 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Kulturamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Kulturausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 19.10.2023
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2023/0889 Verantwortlich: Dez. 2 Dienststelle: Kulturamt Rückblick: Klausursitzung zur Förderpraxis Beratungsfolge Termin Öffentlichkeitsstatus Zuständigkeit Kulturausschuss 19.10.2023 öffentlich Kenntnisnahme Kurzfassung Am 21. Juni 2023 fand eine 1,5-stündige Klausurbesprechung zur aktuellen und zukünftigen Förderpraxis mit Vertreter*innen der Fraktionen im Museum X am Marktplatz statt. Das Kulturamt hat die Klausur durchgeführt, um über den Stand der Kulturförderung zu informieren, und um mit den Fraktionsmitgliedern zu einer Weiterentwicklung der Förderpraxis ins Gespräch zu kommen. Ziel war es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die bisherige Förderpraxis mit fast ausschließlich gebundenen Mitteln kaum noch Innovation und die Förderung von neuen Formaten, Kollektiven und Künstler*innen zulässt. Die Teilnehmenden sprachen sich mehrheitlich für einen Reformprozess der Kulturförderung in Karlsruhe aus. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Einer Situationsanalyse durch das Kulturamt folgten verschiedene Fragestellungen, die per Mentimeter-Abfrage durchgeführt wurden. 2 Hauptfragestellungen standen dabei im Fokus: • Wie soll sich die Kultur der Stadt Karlsruhe in den nächsten 6 Jahren entwickeln? • Wie muss sich die Förderpolitik der Stadt verändern, um am Puls der Zeit zu bleiben? Als Fazit kann festgehalten werden: Es müssen neue Kriterien entwickelt werden, mit denen die bestehenden Förderungen beleuchtet und ausgewertet werden können. Die verschiedenen Kunstsparten und Kulturen der Stadt können sich nur weiterentwickeln, wenn Mittel für Neues frei gemacht werden. Dies kann nur gelingen, wenn auch liebgewonnene, traditionelle Förderungen zugunsten von Neuem hinterfragt werden. Ein Reformprozess soll mit folgenden Zielen eröffnet werden: Die Einrichtungen sollen Abhängigkeiten von der Förderung der Stadt Karlsruhe reduzieren, um mehr Mittel für Innovation und Transformation frei zu machen. Hierfür müssen unter anderem Evaluationskriterien für Kultureinrichtungen geschaffen werden. Auch die Beratung der Einrichtungen durch das Kulturbüro soll verstärkt werden. Die Teilnehmer*innen stimmten mehrheitlich (89%) für einen Systemwechsel in der Förderarchitektur des Kulturbüros. Die Ergebnisse der Klausur-Sitzung werden in der Sitzung vorgestellt.