Schautafeln an den Standorten der abgegangenen Stadttore
| Vorlage: | 2023/0328 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 24.03.2023 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Stadtamt Durlach |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
- Ortschaftsrat Durlach (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 10.05.2023
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: einstimmig zugestimmt
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier FDP-OR-Fraktion eingegangen am: 15.03.2023 Vorlage Nr.: 2023/0328 Dienststelle: StaDu Schautafeln an den Standorten der abgegangenen Stadttore in der Höhe Pfinztalstraße 3, Pfinztalstraße 65 und Ochsentorstraße 28 Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Durlach 10.05.2023 6 x Der Freundeskreis Pfinzgaumuseum - Historischer Verein Durlach e.V. schlägt vor, an den Standorten der drei abgegangenen historischen Stadttore, dem Bienleinstor, dem Blumentor und dem Pfinztor (auch Ochsentor genannt) aussagekräftige Schautafeln aufzustellen, wie dies in anderen Gemeinden in und außerhalb der Region schon lange üblich ist. Die Schautafeln sollen neben einer Rekonstruktionszeichnung die Geschichte des jeweiligen Stadttors erläutern und so Einheimischen, Schülergruppen und Touristen über die Bedeutung des mittelalterlichen Durlachs und seiner Befestigung informieren. Immer wieder tauchen Fragen auf, wo die Tore denn standen, warum die Straßen so hießen, wie viele Tore es um die Durlacher Stadtmauer gab und wie sie aussahen. Selbst Stadtführer müssen immer wieder erst in Ihren Unterlagen kramen um Zeichnungen und Hinweise zu liefern. Wir verweisen auf gute Beispiele aus Bad Bergzabern, Lauterburg oder Mannheim. Mit einem QR-Code ausgestattet könnte man die Schautafeln auf dem Handy auch in andere Sprachen übersetzen. Der Historische Verein wäre bereit, sich an den Kosten der Tafeln zu beteiligen oder ggf. auch ganz zu übernehmen. Im Zuge künftiger Straßenbelagserneuerungen könnte man später auch eine Bodenmarkierung einlassen, die die Umrisse der Tore abbildet. Wir stellen deshalb folgenden Antrag: Wie und wo können Hinweisschilder an den Orten der drei abgegangenen Tore angebracht werden? Sind Schautafeln möglich? unterzeichnet von: Dipl.-Ing. Günther Malisius Dr. Stefan Noé
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Extrahierter Text
Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier FDP-OR-Fraktion eingegangen am: 15.03.2023 Vorlage Nr.: 2023/0328 Dienststelle: StaDu Schautafeln an den Standorten der abgegangenen Stadttore in der Höhe Pfinztalstraße 3, Pfinztalstraße 65 und Ochsentorstraße 28 Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Durlach 10.05.2023 6 x Kurzfassung Die Verwaltung empfiehlt statt Schautafeln auf Ständern im öffentlichen Straßen- und Wegebereich, kleine Tafeln oder Schilder an Fassaden in der Nähe liegender Gebäude anzubringen. Im Bereich des Bienleinstores wäre es möglich eine Hinweistafel an dem geplanten, überdachten Fahrradständer, beim Blumentor an dem historischen und ehemaligen Wasserwerk sowie beim Pfinztor an dem Torwächterhaus anzubringen. Die Aufstellung im Straßen- und Wegebereich kann aufgrund aufwendiger Abstimmung mit Bauordnungsamt, Stadtplanungsamt, Denkmalpflege, Gartenbau, Tiefbau und Ordnungsamt nicht empfohlen werden, da hier Leitungstrassen, Gestaltungssatzung, Sichtbehinderung, Bauordnung, und Naturschutz berücksichtigt werden müssen. Für Schilder an Fassaden sind lediglich der Eigentümer (in diesem Fall Stadtamt Durlach), der Denkmalschutz und das Kulturamt einzubinden. Um ein übermäßiges Anwachsen des Schilderwaldes zu verhindern, empfiehlt sich, die Tafeln möglichst klein und zurückhaltend zu gestalten. Über einen QR-Code auf den Tafeln könnten Besucherinnen und Besucher zu einer Website mit weiterführenden Hintergrundinformationen zur Geschichte der abgegangenen Stadttore geleitet werden. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen | Erträge (Zuschüsse und Ähnliches) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzüglich Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja ☐ Nein ☐ Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja ☐ Nein ☐ Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: ☐ Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) ☐ Umschichtungen innerhalb des Dezernates ☐ Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☐ Korridorthema Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☐ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit
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Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Schautafeln an den Standorten der abgegangenen Stadttore CDU-OR-Fraktion eingegangen am: 08.05.2023 Dienststelle: StaDu Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Durlach 10.05.2023 6 ☒ ☐ Ergänzungsantrag: Hiermit beantragen wir, vor der Umsetzung der Schautafel, mit den Akteuren unter Vorgabe folgender Vorschläge ein gesamt Konzept der historischen Orte in Durlach und Aue zu planen: 1. Einbindung der Standorte in die Stadtgeist Karlsruhe App 2. Die Möglichkeit ob die alten Tore, sowie andere Orte, als erweiterte Realität (augmented reality) eingebunden werden können. 3. Einheitliche Tafeln bzw. Schilder für alle Standorte. 4. Prüfen ob eine Beschilderung, ähnlich der Stolpersteine, im Boden angebracht werden kann. 5. Weitere Partner einbinden z.B. ZKM, KIT oder andere Einrichtungen die bereits Erfahrung auf diesem Gebiet haben. Hintergrund: Der Vorschlag der Antragsteller zu Anbringung von Schautafeln ist eine gute Maßnahme und ist für alle Bürgerinnen und Bürger in Durlach sowie Gäste von auswärts ein Mehrwert. Vor diesem Hintergrund möchten wir die Grundidee in einem ausgearbeiteten und zukunftsfähigen Konzept für Durlach und Aue sehen. Selbstverständlich gehört zu einem zukunftsfähigen Konzept die digitale Anbindung in Form einer App (z.B. Stadtgeist Karlsruhe) und die erweiterte Realität (augmented reality). Was für eine IT-Stadt wie Karlsruhe normalerweise ein Standard sein sollte. CDU Fraktion Andreas Kehrle Roswitha Henkel Michael Griener Dirk Müller Rüdiger Miersch Ergänzungsantrag