Prioritätenliste für Schulbaumaßnahmen

Vorlage: 2023/0095
Art: Informationsvorlage
Datum: 27.01.2023
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Schul- und Sportamt
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Grötzingen, Neureut, Oberreut, Stupferich

Beratungen

  • Schulbeirat (öffentlich)

    Datum: 22.03.2023

    TOP: 7

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: keine Abstimmung

Zusätzliche Dateien

  • Informationsvorlage
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2023/0095 Verantwortlich: Dez. 3 Dienststelle: SuS Prioritätenliste für Schulbaumaßnahmen Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Schulbeirat 22.03.2023 7 X Information (Kurzfassung) Der Schulbeirat stimmt als Empfehlung an die Strukturkommission der Prioritätenliste für Schulbaumaßnahmen zu. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: derzeit noch nicht bezifferbar, Grundlage für weitere Planungen Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☒ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Die Prioritätenliste für Schulbaumaßnahmen gliedert sich in I. Fortführungsvorhaben II. Neubauvorhaben/Erweiterungen III. Sportstätten und IV. Schulhöfe In Ziffer I – Fortführungsvorhaben – (siehe Anlage) sind die Maßnahmen enthalten, für die bereits Mittel in den Haushaltsplan eingestellt sind und die sich im Bau beziehungsweise in der Planung befinden. Teilweise wurden sie auch bereits fertig gestellt, wobei es sich dann nur noch um Abschlusszahlungen handelt. Bei den Ziffern II bis IV – Neubauvorhaben/Erweiterungen, Sportstätten und Schulhöfe – handelt es sich um Projekte, für die bisher noch keine Mittel veranschlagt beziehungsweise genehmigt worden sind. Die nachfolgend dargestellte Priorisierung der einzelnen Projekte begründet sich auf der Notwendigkeit der Maßnahme (zum Beispiel Fehlflächen im Unterrichtsbereich sind vorrangig), dem Stand der Planungen, der räumlichen Versorgung zur Erteilung eines ordnungsgemäßen Unterrichts sowie den Wohnbaufortschritten im Einzugsbereich beziehungsweise Schulbezirk der Schulen. Die Umsetzung der Maßnahmen nach diesen Prioritäten hängt von der Finanzentwicklung der Stadt ab. Die Verwaltung geht derzeit davon aus, dass aufgrund der Haushaltslage keine neuen Projekte im kommenden Doppelhaushalt aufgenommen werden, die nicht bereits in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen waren. II. Neubauvorhaben/Erweiterungen Priorität 1 Anne-Frank-Schule (Erweiterung/Ersatzneubau) Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat unter Berücksichtigung der Aufgabe des Hauptgebäudes einen Raumfehlbedarf von 4.079 bis 4.657 Quadratmetern festgestellt. Die Schulbauförderung für den Ersatzneubau erfolgt unter der Voraussetzung, dass das Hauptgebäude spätestens mit Ablauf des Jahres 2029 für eine weitere Nutzung aufzugeben ist. Ein Planungsauftrag liegt vor. Ein Wettbewerb wurde durchgeführt. Wertung: besonders dringend Priorität 2 Werner-von-Siemens-Schule (Erweiterung) Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat einen Raumfehlbedarf von 1.699 bis 2.184 Quadratmetern festgestellt. Für den Ganztagsbetrieb hat das Regierungspräsidium Karlsruhe eine förderfähige Programmfläche von 400 bis 514 Quadratmetern festgestellt. Ein Planungsauftrag liegt vor. Ein Wettbewerb wurde durchgeführt. Wertung: besonders dringend – 3 – Priorität 3 Markgrafen-Gymnasium (Ganztagseinrichtung) Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat einen Raumfehlbedarf von 637 bis 906 Quadratmetern festgestellt. Für den Ganztagsbetrieb wurde eine förderfähige Programmfläche von 436 bis 478 Quadratmetern festgestellt. Ein Planungsauftrag liegt vor. Auf dem Schulareal bestehen keine Erweiterungsoptionen. Ein gegenüberliegendes Grundstück in der Karl-Weysser-Straße soll durch die Stadt erworben werden. Dort kann ein Teil des Raumbedarfs von circa 620 Quadratmetern (Mensa, Klassenräume, Computerraum) realisiert werden. Ein Vergabeverordnungsverfahren ist erforderlich. Wertung: besonders dringend Priorität 4 Adam-Remmele-Schule (Ganztagseinrichtung) An der Adam-Remmele-Schule soll eine Mensa eingerichtet werden. Zudem entwickelt sich die Schule zu einer dreizügigen Grundschule. Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass der Abriss und Neubau des Hauptgebäudes in mehrfacher Hinsicht die wirtschaftlichste Lösung darstellen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat der Aufgabe des Hauptgebäudes aus schulorganisatorischen Gründen zugestimmt, ein förderfähiges Raumprogramm wurde jedoch nicht erstellt. Der Ersatzneubau soll ohne Schulbauförderung errichtet werden, da die geplante Lösung auch ohne Schulbauförderung günstiger ist als die Sanierung des Bestands. Ein Wettbewerb wurde durchgeführt. Wertung: besonders dringend Priorität 5 Ernst-Reuter-Schule (Umbau im Bestand aufgrund Einrichtung Gemeinschaftsschule) Ein Planungsauftrag liegt vor. Wertung: dringend Priorität 6 Viktor-von-Scheffel-Schule (Ganztageseinrichtung) An der Viktor-von-Scheffel-Schule soll eine Mensa eingerichtet werden. Diesbezügliche Planungen haben ergeben, dass die beiden Pavillons abgängig sind und ein Ersatzneubau erforderlich ist. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat unter Berücksichtigung der Aufgabe der Pavillons einen Raumfehlbedarf von 266 bis 567 Quadratmetern festgestellt. Ein Planungsauftrag liegt vor. Wertung: dringend Priorität 7 Interimsschule – Zukunft Nord (Neubau) Ein Großteil der Karlsruher Schulgebäude wurde in den fünfziger bis siebziger Jahren errichtet. Viele dieser Gebäude müssen in den kommenden Haushalten umfangreich saniert und modernisiert werden, um den aktuellen bautechnischen und pädagogischen Anforderungen zu entsprechen. Die umfangreichen Baumaßnahmen im laufenden Betrieb bedeuten erhebliche Einschränkungen (Bauabschnittsbildungen, Interimslösungen, Provisorien, Schutzmaßnahmen) und Verzögerungen im Bauablauf, zudem behindern sie den Schulalltag. Die erforderlichen Einrichtungen von Provisorien und Schutzmaßnahmen für Arbeiten im laufenden Betrieb verursachen Mehrkosten und sind nicht nachhaltig. Vor diesem Hintergrund soll ein zukunftsweisendes neues Schulgebäude errichtet werden, in das zumindest ein Teil der von größeren Baumaßnahmen betroffenen weiterführenden Schulen ausgelagert werden kann und somit als dauerhaftes, nachhaltiges Interimsgebäude dient. Ein Planungsauftrag liegt vor. Wertung: dringend Priorität 8 Südschule Neureut (Ersatzneubau) Der Standort soll zweizügig mit Erweiterungsoption zur Dreizügigkeit ausgebaut werden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat der Aufgabe von Bau A aus baulichen und Bau B aus – 4 – schulorganisatorischen Gründen zugestimmt. Es wurde ein Raumfehlbedarf von 912 bis 1.082 Quadratmetern festgestellt. Ein Planungsauftrag liegt vor. Wertung: dringend Priorität 9 Grundschule Stupferich (Erweiterung/Neubau) Die Schule wird sich gemäß bisheriger Schülerzahlenprognose zu einer dreizügigen Grundschule entwickeln. Das Schulgebäude ist zudem dringend sanierungsbedürftig. Eine Untersuchung des Gebäudeareals hat ergeben, dass eine Erweiterung auf dem Schulgelände nicht möglich ist. Alternative Standorte sind zu prüfen. Die städtebauliche Entwicklung der Wohnbaufläche Gänsberg ist derzeit unklar, eine weitere Bearbeitung wurde daher vorerst zurückgestellt. Wertung: dringend Priorität 10 Tulla-Realschule (Ganztagseinrichtung) Eine Sanierung des Verwaltungstrakts (eingeschossiger Flachbau) ist unwirtschaftlich, ein Ersatzneubau wird angestrebt. In diesem Zuge soll auch eine Ganztagseinrichtung realisiert werden. Wertung: dringend Priorität 11 Nordschule Neureut (Erweiterung/Neubau) Gemäß Schülerzahlenprognose entwickelt sich die Schule zu einer dreizügigen Grundschule. Mangels Erweiterungsmöglichkeiten auf dem Grundstück soll die Schule an einen Standort im Zentrum III verlagert und neu gebaut werden. Wertung: dringend Priorität 12 Carl-Benz-Schule (Erweiterung) Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat einen Raumfehlbedarf von insgesamt 447Quadratmetern festgestellt. Ein Planungsauftrag liegt vor. Wertung: dringend Priorität 13 Max-Planck-Gymnasium (Erweiterung) Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat unter Berücksichtigung der Aufgabe des Pavillons einen Raumfehlbedarf von 1.292 bis 1.429 Quadratmetern festgestellt. Ein Planungsauftrag liegt vor. Wertung: dringend III. Sportstätten Priorität 1 Bismarck-Gymnasium/Hebel-Schulen - Sporthallen (Neubau) Die beiden Sporthallen müssen dringend saniert werden. Entsprechend wurde der Bau einer Dreifeldsporthalle im Doppelhaushalt 2022/2023 (Seite 576) für das Haushaltsjahr 2024 vorgesehen und soll in den Doppelhaushalt 2024/2025 aufgenommen werden. Ein Vergabeverordnungsverfahren mit Wettbewerb wurde durchgeführt. Wertung: besonders dringend Priorität 2 Südendschule/Kimmelmannschule - Sporthalle (Neubau) Die Sporthallen der Südendschule und der Kimmelmannschule weisen erhebliche Mängel auf. Eine Sanierung ist dringend erforderlich. Eine Prüfung ergab, dass ein Neubau die bessere Lösung darstellt. – 5 – Ein Wettbewerb wurde durchgeführt. Der Planungsauftrag der Sporthalle wird derzeit nochmals im Hinblick auf eine kostengünstigere Variante geprüft. Wertung: dringend Priorität 3 Oberwaldschule Aue – Sporthalle (Neubau) Die Sporthalle weist erhebliche bauliche Mängel auf. Eine Untersuchung ergab, dass die Sporthalle nicht sanierungsfähig ist. Ein Ersatzneubau ist erforderlich. Geplant ist eine Erstellung in Systembauweise. Wertung: dringend Priorität 4 Werner-von-Siemens-Schule – Sporthalle (Sanierung beziehungsweise Neubau) Die Sporthalle ist sanierungsbedürftig. Es wird geprüft, ob eine Sanierung oder ein Neubau wirtschaftlicher ist. Wertung: dringend Priorität 5 Heinrich-Köhler-Schule – Sporthalle (Neubau) Die Sporthalle weist erhebliche bauliche Mängel auf. Eine Untersuchung ergab, dass die Sporthalle nicht sanierungsfähig ist. Ein Ersatzneubau ist erforderlich. Geplant ist eine Erstellung in Systembauweise. Wertung: dringend Priorität 6 Max-Planck-Gymnasium – Sporthalle (Neubau) Die Sporthalle weist erhebliche bauliche Mängel auf. Eine Untersuchung ergab, dass die Sporthalle nicht sanierungsfähig ist. Ein Ersatzneubau ist erforderlich. Geplant ist eine Erstellung in Systembauweise. Wertung: dringend Priorität 7 Weiherwaldschule – Sporthalle (Neubau) Die Sporthalle weist erhebliche bauliche Mängel auf. Eine Untersuchung ergab, dass die Sporthalle nicht sanierungsfähig ist. Ein Ersatzneubau ist erforderlich. Geplant ist eine Erstellung in Systembauweise. Wertung: dringend IV. Schulhöfe Aufgrund der strukturellen Veränderung der Schullandschaft und der damit verbundenen vielfältigen Hochbaumaßnahmen wie Schulumbauten/-neubauten/-erweiterungen stehen keine größeren Schulhofkomplettsanierungen an. Größere Schulhofsanierungen erfolgen aktuell meist im Zusammenhang mit Hochbaumaßnahmen und werden dann im Rahmen des Gesamtprojektes vorgestellt. Kleinere Maßnahmen, sogenannte Teilsanierungen, werden für den kommenden Doppelhaushalt im Rahmen der Mittelanmeldung über das Sammelkonto "Außenanlagen an Gebäuden" angemeldet. Beschluss: Der Schulbeirat stimmt als Empfehlung an die Strukturkommission der Prioritätenliste für Schulbaumaßnahmen zu.

  • Anlage
    Extrahierter Text

    Anlage I. Fortführungsvorhaben Bezeichnung des Projektes Genehmigte Gesamt- kosten Euro * Übergabe an den Nutzer erfolgt Drais-Gemeinschaftsschule Umbau Mensa für Fachklassen (Chemie) 1.650.000 ✓ Schloss-Schule Durlach Neubau Mensa, energetische Sanierung 30.760.000 Goethe-Gymnasium Modernisierung der NWT-Räume 2.470.000 ✓ Max-Planck-Gymnasium Einbau ELA-Anlage (elektroakustische Anlage) 700.000 Schulzentrum Neureut Umbau und Modernisierung NWT-Räume und Verwaltung mit Brandschutz 21.110.000 teilweise Heinrich-Hertz-Schule 2. BA, Aufstockung, Umbau und Modernisierung 33.800.000 ✓ Carl-Hofer-Schule Instandsetzung Fassaden, Akustikdecken und Beleuchtung Klassenräume, Modernisierung Alarmierungsanlage und Chemie-/ Physikräume 5.350.000 teilweise Walter-Eucken-Schule Modernisierung 37.480.000 Schulzentrum Südwest Neubau zwei Dreifeldsporthallen 36.880.000 Heinrich-Hübsch-Schule Teilmodernisierung Werkstätten, Instandsetzung Brandschutzklappen 7.100.000 Europahalle Sanierung 30.000.000 Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen 23.900.000 Carl-Benz-Schule, Umbau KFZ-Werkstätten 3.450.000 Containerprovisiorium Drais- Gemeinschaftsschule 1.629.000 Ernst-Reuter-Schule, Turnhalle, Modernisierung – 2. BA 2.695.000 Gartenschule, Modernisierung Umkleiden, TGA, Oberflächen 3.250.000 Grundschule Weiherwald, Erweiterung und Modernisierung 5.827.000 Gutenbergschule Turnhalle, Instandsetzung/Modernisierung Umkleiden, Treppenhaus 1.130.000 Heinrich-Meidinger-Schule, Anbau eines Aufzuges und Fluchttreppentürme 734.000 Photovoltaikanlage, Standort Dreifeldsporthalle Schulzentrum Südwest in Oberreut 547.000 Anlage Hinweis: Der Mittelabfluss in den einzelnen Jahren sowie die Gesamtsummen der einzelnen Maßnahmen stimmen teilweise nicht überein. Aufgrund des derzeitigen Planungsstandes der Maßnahmen kann dies nicht konkreter beziffert werden. Seite 2 Riedschule, elektroakustisches Notfallwarnsystem und Erneuerung Datennetz 315.000 Schulzentrum Neureut, Brandschutz 1.950.000 Tulla-Realschule, energetische Modernisierung Gebäudehülle 5.970.000 * Gesamtaufwand gemäß Haushaltsplan 2022/23 beziehungsweise erneuter Projektvorstellung im Bauausschuss/Hauptausschuss am 20. September 2022