Antrag FDP: Verbesserungen an der Förderschule „Schule am Turmberg“
| Vorlage: | 20228 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 21.05.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Grötzingen |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
ANTRAG FDP-Fraktion vom: 23. April 2008 eingegangen: 24.04.08 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 04.06.08 6 öffentlich Schul- und Sportamt Thema: Verbesserungen an der Förderschule „Schule am Turmberg“ Ganz wichtig in der Schullandschaft „östlich der Autobahn“ für viele Jugendliche ist die Förderschule „Schule am Turmberg“. Wir stellen den Antrag, dass für diese Schule folgende Verbesserungen vorgenommen werden: Errichtung eines Bolzplatzes hinter dem ehemaligen Hausmeisterhaus. (Wie der Spielplatz vor dem Hausmeisterhaus wird der Bolzplatz nicht nur von Schülern, sondern tagsüber und in Ferienzeiten von allen Jugendlichen, die es in den umliegenden Mietswohnungen in großer Anzahl gibt, benutzt werden können. Die Turmbergschule ist bekanntlich Pilotschule für das Jugendbegleitprogramm des Landes und bietet eine Ganztagesbetreuung an.) Abriß des Hausmeisterhauses und der Hasen- und Hühnerställe des früheren Hausmeisters (In dem verschimmelten und asbestverseuchten Hausmeisterhaus lagern Gegenstände eines Fastnachtvereines. Diese Gegenstände könnten in die - momentan von Herrn Leonardy (Uhrenmuseum Rittnert) benutzten - Schutzräume im Steinbruch untergebracht werden! Die alten Ställe stellen eine Gefahr für die dort spielenden Schüler dar! Durch den Abriss würde die vordere Spielfläche sinnvoll erweitert und das hintere Gelände des zukünftigen Bolzplatzes wäre gut einsehbar! Die Zufahrtstraße zu den Schulparkplätzen sollte verbreitert werden, indem die Hangböschung zurückgenommen wird. (Momentan ist die Hangböschung von Autos zerfurcht und bietet einen tristen Anblick. Das Durlacher Gartenbauamt wird hierfür sicher eine optisch ansprechende Lösung finden.) Gez: Dr. Horst Dilger, Dipl.- Ing. Günther Malisius
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum ANTRAG FDP-OR-Fraktion vom: 23. April 2008 eingegangen: 24.04.2008 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 04.06.08 öffentlich Schul- und Sportamt Thema: Verbesserungen an der Förderschule "Schule am Turmberg" Unter Bezugnahme auf den Antrag vom 24.04.2008 teilen uns die Schule am Turmberg sowie die zuständigen Fachämter, die Gebäudewirtschaft und das Gartenbauamt folgendes mit: 1. Errichtung eines Bolzplatzes hinter dem ehemaligen Hausmeisterhaus der Schule am Turmberg Die Schule am Turmberg würde die Schaffung eines so genannten Bolzplatzes auf dem Schulgelände sehr begrüßen und begründet dies wie folgt: Die Kinder der Schule am Turmberg sind sehr bewegungsaktiv und werden darin durch unser Schulkonzept unterstützt. Der gepflasterte Schulhof ist für schnellere Spiele, die auch mit Körpereinsatz verbunden sind, wegen der Verletzungsgefahr weniger geeignet. Die Fußballer stören in der großen Pause die anderen Kinder, besonders die Kleinen, die andere Spielinteressen haben. Wir sind eine Ganztagesschule innerhalb des Jugendbegleiterprogramms und diesbezüglich Pilotschule in Karlsruhe. In der Mittagspause spielen die Kinder und Jugendlichen gerne Fußball und haben dafür bis jetzt keinen geeigneten Platz. Die Schule verfügt über keine Turnhalle. Alle sportlichen Aktivitäten sind mit Busfahrten zur Emil-Arheidt-Halle in Grötzingen verbunden, die vom Schul- und Sportamt finanziert werden. Mit dem Bolzplatz wären spontane Sportmöglichkeiten während der Unterrichtszeiten ohne große Organisation und ohne Fahrdienste möglich. Der Schulhof ist für die Kinder der Anwohner täglich und in den Ferien geöffnet und wird regelmäßig genutzt. Die Kinder der umliegenden Wohnungen gehen auch sorgsam mit den Spielgeräten um. Das alte Hausmeisterhaus und eine Tanne behindern die Sicht zum hinteren Schulhof. Dies wird von Rauchern genutzt, da sie manchmal unbemerkt entwischen. Falls der Bolzplatz installiert werden würde, müsste das Hausmeisterhaus entfernt werden, da der Platz vom Schulhof aus nicht eingesehen werden kann. Wir alle an der Schule Beteiligten würden es sehr begrüßen, wenn uns die Stadt Karlsruhe den Bolzplatz einrichten würde. Da keine Umzäunung vorgesehen ist, ließen sich die Kosten wahrscheinlich in Grenzen halten. Das Hausmeisterhaus hat lediglich eine Lagerfunktion und wird schulisch seit dem Einzug vor mehr als 10 Jahren nicht mehr genutzt. 2. Abriss des ehemaligen Hausmeisterhauses Die Gebäudewirtschaft nimmt zum Abriss des Hausmeisterhauses bei der Schule am Turmberg wie folgt Stellung: - Zustand des Hausmeisterhauses Herr Strehl vom Stadtamt Durlach, Abt. Hochbau und Gebäudewirtschaft bestätigt den schlechten Zustand: Das Gebäude ist seit vielen Jahren für Wohnzwecke nicht mehr geeignet. Hierfür wären sehr aufwändige Sanierungs- und Umbauarbeiten notwendig. Die etwa 40 Jahre alte Bausubstanz ist Einfachst-Standard. Zudem ist die Dachdeckung aus alten Asbestzement-Wellplatten nicht mehr reparabel. Deshalb wird ein evtl. beabsichtigter bald möglicher Abriss aus bautechnischer und wirtschaftlicher Sicht befürwortet. - Derzeitige Nutzung Das Gebäude ist aktuell an die 1. Große Karnevalsgesellschaft 1908 Durlach e. V. als Lagerraum vermietet. Das Mietverhältnis ist von beiden Vertrags- partnern mit dreimonatiger Frist zum Quartalsende kündbar. Für den Karnevalsverein würde sich im Falle der Kündigung die Frage nach Ersatzlagerraum stellen. Ob der von der FDP-Fraktion vorgeschlagene ZS-Stollen, derzeit von Herrn Leonardy genutzt, eine Lösung sein könnte, wäre zu gegebener Zeit mit den Beteiligten zu klären. 3. Verbreiterung der Zufahrtstraße zu den Schulparkplätzen der Schule am Turmberg Das Gartenbauamt kann nach örtlicher Inaugenscheinnahme einem Ausbau der Zufahrt und der damit verbundenen baulichen Böschungssicherung nicht zustimmen. Zahlreiche Baumwurzeln reichen bis an den Rand der Fahrbahn. Beim Einbau von Winkelstützelementen oder Bordsteinen entlang der neuen Fahrbahn werden diese Wurzeln noch stärker wie jetzt bereits durch den Autoverkehr geschädigt. Zwangsläufig führt dies zu starken Wurzelkappungen womit das Absterben der darüber befindlichen Bäume nicht auszuschließen ist.