Marktplatzbegrünung visualisieren

Vorlage: 2022/1068/4
Art: Änderungs-/Ergänzungsantrag
Datum: 18.04.2023
Letzte Änderung: 07.04.2025
Unter Leitung von: Gartenbauamt
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 25.04.2023

    TOP: 12.1

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: einverstanden

  • Planungsausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 30.11.2023

    TOP: 2.1

    Rolle: Vorberatung

    Ergebnis: verwiesen in den Gemeinderat

Zusätzliche Dateien

  • Änderungs-/Ergänzungsantrag
    Extrahierter Text

    Ergänzungsantrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier CDU-Gemeinderatsfraktion Eingang: 18.04.2023 Vorlage Nr.: 2022/1068/4 Marktplatzbegrünung visualisieren Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 25.04.2023 12.1 x Die CDU-Gemeinderatsfraktion Karlsruhe beantragt: • Um bis zum Herbstbeginn 2023, d.h. bis zur Fertigstellung der Pflasterarbeiten rund um den Marktplatz, einen entscheidungsfähigen Beschluss über das Für und Wider der Marktplatzbegrünung herbeiführen zu können, legt die Stadtverwaltung dem Gemeinderat eine umfassende Visualisierung des möglichen Baum- bzw. Grünbestandes vor. Im Rahmen dieser Visualisierung sollen unterschiedliche und infrage kommende Baumtypen sowie andere Gewächsarten in unterschiedlichen Wachstumszuständen (z.B. nach fünf, zehn oder zwanzig Jahren) dargestellt werden. Sachverhalt/Begründung Unabdingbare Voraussetzung, um die Diskussion über das Für und Wider der Marktplatzbegrünung fortzusetzen, war im Jahr 2019 die denkmalschutzrechtliche Prüfung, ob Bäume auf dem Marktplatz aus Denkmalschutzgründen überhaupt zulässig sind. Erfreulicherweise liegt die denkmalschutzrechtliche Genehmigung zur Pflanzung von fünf Bäumen in Hochbeeten unter Auflagen mittlerweile vor. Eine weitere Bedingung war, dass der Veranstaltungsbetrieb auf dem Marktplatz durch eine mögliche Begrünung nicht eingeschränkt wird. Unter der Voraussetzung, dass eine Zufahrt für die Beschickerinnen und Beschicker gewährleistet wird, teilte das Marktamt zwischenzeitig mit, dass nichts gegen die beabsichtigten vier bzw. fünf Bäume auf dem Marktplatz spricht. Gleichzeitig schreiten die Bauphasen zur Neugestaltung der Kaiserstraße ab April 2023 bis Herbst 2023 so weit voran, dass der komplette Bereich des Marktplatzes bis an die nördlich angrenzenden Gebäude fertigstellt sein wird. Den Zeitraum bis zur Fertigstellung der Pflasterarbeiten im Herbst 2023 erachten wir daher als günstig, um die Planungen zu einer möglichen Marktplatzbegrünung parallel voranzutreiben. Um bis zum Herbstbeginn einen entscheidungsfähigen Beschluss herbeiführen zu können, beantragen wir, dass die Stadtverwaltung dem Gemeinderat eine umfassende Visualisierung des möglichen Baum- und Grünbestandes vorlegt. Da bisher beispielsweise auch noch keine Entscheidung über die Baumart getroffen wurde, bitten wir auch um Darstellung unterschiedlicher Typen und ihrer möglichen Wachstumszustände nach fünf, zehn oder zwanzig Jahren. Unterzeichnet von: Stadtrat Detlef Hofmann Stadtrat Tilman Pfannkuch Stadtrat Dirk Müller Stadtrat Sven Maier

  • Stellungnahme Antrag
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2022/1068/4 Verantwortlich: Dez. 5 Dienststelle: Gartenbauamt Marktplatzbegrünung visualisieren Ergänzungsantrag: CDU Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 25.04.2023 12.1 x Kurzfassung Grundsätzlich kommen für die Hochbeete aufgrund des geringen Bodenvolumens des Baumbeetes aus Sicht des Gartenbauamtes nur mittelkronige Bäume in Frage, die auch aufgrund ihrer randlichen Lage auf dem Marktplatz wenig raumwirksam sein werden. Daher wird die geforderte Visualisierung nur eingeschränkt neue Erkenntnisse bringen. Die Verwaltung wird die Möglichkeiten einer Visualisierung der Marktplatzbegrünung prüfen und das Ergebnis im zuständigen Fachausschuss vorstellen. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Einschränkungen durch den Baustellenbetrieb auch noch nach der Fertigstellung der Kaiserstraße im Bereich des Marktplatzes durch die Sanierungsmaßnahmen des Technischen Rathauses über das Jahr 2023 hinaus bestehen werden. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☐ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Die potentiellen Standorte für die Hochbeete stehen nach der denkmalschutzrechtlichen Prüfung durch das Regierungspräsidium (RP) bereits fest. Wie bereits in der Stellungnahme zum Antrag „Marktplatz für die Zukunft mit Bäumen ausstatten“ (TOP 12) erläutert, gibt es von Seiten des Marktamtes nach wie vor große Bedenken bezüglich der Bespielbarkeit des Platzes, insbesondere beim Standort am südlichen Ende des Marktplatzes (Abgang vor dem Sozialgericht). Dieser wird als Aufstellfläche für das Riesenrad im Rahmen des Karlsruher Christkindlesmarktes benötigt. Das Aufstellen eines Riesenrades wäre dadurch nicht mehr möglich, da es keinen anderen Standort für das Riesenrad auf dem Marktplatz, auch aufgrund des Fliegenden Weihnachtsmannes und der Entrauchungsklappen der U-Bahn-Station, gibt. Der nordöstliche Standort für ein Hochbeet (gegenüber des Modehauses Schöpf) würde ebenfalls zu erheblichen Beeinträchtigungen und Einschränkungen, insbesondere beim Aufbau und der Durchführung des Karlsruher Christkindlesmarktes, führen. Auch ist nach wie vor nicht klar, ob und gegebenenfalls wann mit welchen Auswirkungen ein Umbau des Modehauses Schöpf verbunden ist (siehe auch Ausführungen zu TOP 12). Lediglich der zweite Standort an der Ostseite des Marktplatzes (gegenüber der Commerzbank) und die beiden Standorte an der Westseite des Marktplatzes (jeweils an der Südseite der Abgänge) sind aus Sicht des Marktamtes in Bezug auf den Veranstaltungsbetrieb zum jetzigen Zeitpunkt relativ unproblematisch, allerdings bleiben die Veranstaltungserfahrungen in den Jahren 2023 und 2024 abzuwarten. Insofern sind die Standorte für die Hochbeete nach Beendigung der Bauaktivitäten stadtverwaltungsintern noch final mit allen zu beteiligenden Ämtern abzustimmen. Die Einschränkungen durch den Baustellenbetrieb werden auch noch nach der Fertigstellung der Kaiserstraße im Bereich des Marktplatzes durch die Sanierungsmaßnahmen des Technischen Rathauses über das Jahr 2023 hinaus bestehen. Im Jahr 2023 ist zur Abmilderung des Baustellengeschehens eine zusätzliche temporäre Begrünung mit Pflanzkübeln vorgesehen, die über das Projekt „City- Transformation“, gefördert im Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) finanziell abgesichert ist. Diese Pflanzkübel werden locker über die verbleibende Marktplatzfläche verteilt und können bei Bedarf bei Veranstaltungen wieder zur Seite geräumt werden. Auch wenn die Bauarbeiten im Rahmen der Kaiserstraße im Bereich des Marktplatzes voraussichtlich bis November 2023 abgeschlossen sein werden, ist dennoch zu beachten, dass dieser Bereich der Kaiserstraße für den Veranstaltungsbetrieb nur eingeschränkt genutzt werden kann, da die Infrastruktur (u.a. Wasser, Abwasser und Strom) erst mit Fertigstellung der kompletten Kaiserstraße voraussichtlich im Sommer 2025 genutzt werden kann. Grundsätzlich kommen für die Hochbeete aufgrund des geringen Bodenvolumens des Baumbeetes aus Sicht des Gartenbauamtes nur mittelkronige Bäume in Frage, die auch aufgrund ihrer randlichen Lage auf dem Marktplatz wenig raumwirksam sein werden. Daher wird die geforderte Visualisierung nur eingeschränkt neue Erkenntnisse bringen. Die Verwaltung wird die Möglichkeiten einer Visualisierung der Marktplatzbegrünung prüfen und das Ergebnis im zuständigen Fachausschuss vorstellen.

  • Stellungnahme Ergänzungsantrag
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2022/1068/1 und 2022/1068/4 Verantwortlich: Dez. 5 Dienststelle: Gartenbauamt Marktplatz für die Zukunft mit Bäumen ausstatten - Ergänzungsantrag FW|FÜR Marktplatzbegrünung visualisieren - Ergänzungsantrag CDU Gremien Termin TOP Ö / N Zuständigkeit Gemeinderat 25.04.2023 Ö Entscheidung Planungsausschuss 30.11.2023 Ö Vorberatung Gemeinderat 19.12.2023 Ö Entscheidung Kurzfassung Das Gartenbauamt hat geprüft, inwieweit eine Pflanzung von Bäumen in Hochbeeten auf dem Marktplatz möglich ist und welche Wirkung diese voraussichtlich in den kommenden Jahren entfalten. Die mögliche Marktplatzbegrünung wird anhand einer Visualisierung vorgestellt (Anlage). Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☒ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☒ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☒ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Das Gartenbauamt hat dem Büro Mettler eine Visualisierung für die Pflanzung von vier Bäumen in Auftrag gegeben. Hierbei wurden verschiedene Baum- bzw. Straucharten verschiedener Altersstufen (5, 10, 20 Jahre) und Wuchsformen berücksichtigt. Wie bereits in der Sitzung des Planungsausschusses am 13. November 2019 dargelegt, sind aufgrund der unterirdischen Infrastruktur maximal fünf Bäume auf dem Marktplatz in Hochbeeten möglich. Um die Symmetrie des Platzes zu wahren und Konflikte mit den Markplatznutzungen zu reduzieren (Riesenradstandort), wurden 4 Hochbeete näher geprüft. Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung zur Pflanzung von vier Baumquartieren in Hochbeeten liegt mit Auflagen vor. Die Verfügbarkeit des Marktplatzes als Veranstaltungsfläche ist gegenüber dem Bestand dann noch weiter eingeschränkt. Beim Christkindlesmarkt werden ca. 3 bis 5 Marktstände weniger Platz finden. Dadurch wird die Gestaltungsfreiheit ebenso eingeschränkt wie die Möglichkeit der Gebührenerhebung, was sich auch auf den Kostendeckungsgrad negativ auswirken würde. Da die Hochbeete fest verbaut sind, stellen sie einen Eingriff in die bestehende Infrastrukturplanung für Veranstaltungen generell dar. Das Marktamt weist darauf hin, dass besonders die Baumstandorte im östlichen Bereich (Richtung Modehaus Schöpf) problematisch sind. Diese eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten betreffen nicht nur den Christkindlesmarkt, sondern auch alle anderen relevanten Veranstaltungen auf dem Marktplatz. Die tatsächlichen Flächenverluste bei großen Veranstaltungen (Stadtfeste, CSD, Mondo etc.) werden wesentlich größer sein als die reine Fläche der Beete (4x9m²), zum Beispiel durch einzuhaltende Abstandsflächen oder notwendige Infrastruktureinrichtungen. Die laufenden und anstehenden Umbaumaßnahmen sollten bei den weiteren Planungen ebenfalls beachtet werden. Hier wird auch auf die Erläuterungen zu TOP 12 der Gemeinderatssitzung vom 25. April 2023 verwiesen. Daher empfiehlt das Marktamt, zumindest bis zur Beendigung der Bauaktivitäten am Marktplatz (Technisches Rathaus/Schöpf) auf die Errichtung von Hochbeeten zu verzichten. Der Wurzelraum in den westlichen Hochbeeten unterschiedet sich deutlich gegenüber den östlichen Beeten mit Bodenanschluss. Dadurch haben die Bäume ungleiche Entwicklungsmöglichkeiten, da der Wurzelraum im Westen durch die Untertunnelung auf 1,10 Meter Tiefe beschränkt ist. In diesem Bereich ist davon auszugehen, dass die Bäume aufgrund des geringeren Wurzelraumvolumens schneller vergreisen. Somit ist keine gleichmäßige Entwicklung der Bäume zu erwarten. Großkronige Bäume haben aufgrund der Rahmenbedingungen (Hochbeete mit Tiefenbegrenzung) auf dem Marktplatz generell keine guten Entwicklungsmöglichkeiten und können aus fachlicher Sicht zur Pflanzung nicht empfohlen werden. Klein-bis mittelkronige Bäume, wie Blumenesche, Baummagnolie oder baumartig gezogene Großsträucher wie Ölweide haben dagegen bessere Entwicklungsmöglichkeiten in den Hochbeeten. Hier ist die Schattenwirkung allerdings begrenzter. Die aus gutem Grund Blumenesche genannte Baumart besticht durch die luftigen Blütenstände, die süß duften und für Schmetterlinge sowie andere bestäubende Insekten attraktiv sind. Natürliche Vorkommen der Blumenesche finden sich in mediterran-gemäßigten gebirgigen Mischwäldern von Ost-Spanien bis West-Syrien und Libanon. Sie sind daher für den Klimawandel bestens gerüstet. Alte Exemplare können im bahnhofsnahen Eingangsbereich des Zoologischen Stadtgartens bewundert werden. Die Art wird auch in der Kaiserstraße Verwendung finden und hier die Fächerstraßen markieren. Als Alternative kommt als mittelkroniger Akzentgeber die ebenso prächtig blühende, im Einzelstand bis zu 12 m hohe Kobushi- oder Baummagnolie in mehrstämmiger Form in Betracht. Die Blüten duften und bilden einen spektakulären Anblick. Im Spätsommer entstehen leuchtend rote Balgfrüchte mit – 3 – nahrhaften Fruchtmantel, welche gerne von Vögeln angenommen werden. Die bis zu 15 cm langen leuchtend hellgrünen Blätter verfärben sich ab Herbst leuchtend goldgelb. In den bisherigen Tests für neue Alleebäume im Klimawandel hat diese Baumart sehr gut abgeschnitten sowohl im Bezug auf Frosthärte als auch auf Dürrefestigkeit. Da die Magnolie gegen Bodenverdichtungen und Bauarbeiten empfindlich reagiert, ist die Pflanzung in einem Hochbeet ideal. Sie kann den Anblick des Marktplatzes durch die üppige Blüte im Frühjahr bereichern und durch die großen Blätter Schattenwirkung entfalten, bedarf jedoch bei Trockenheit einer guten Bewässerung. An dem stark hitze- und sonnenexponierten Standort Marktplatz eignet sich als Zukunftsbaum auch die schmalblättrige Ölweide (Eleagnus angustifolia) mit schirmartiger Wuchsform. Das mediterran wirkende silbrige Laub ähnlich dem Laub der Olivenbäume verdeutlicht die gute Anpassung dieser Art bei intensiver Sonneneinstrahlung am hellen Marktplatz. Die Ölweide kam im 17. Jahrhundert in den Mittelmeerraum. Da sie unempfindlich gegen Luftverunreinigungen, sehr salzverträglich, hitzever- träglich sowie trockenresistent ist, gehört sie zu den empfehlenswerten Klimawandelgehölzen. Sie lässt sich durch gute Pflege und Aufastung als mehrstämmiges Bäumchen ziehen. Die silbergrauen Blätter erinnern an Olivenbäume, und im Orient werden die getrockneten nussartig schmeckenden Früchte auch als Nahrungsmittel verzehrt. Durch die enorme Klimaresilienz und die Größe ist diese Gehölzart langfristig am besten für ein Hochbeet ohne Bodenanschluss geeignet. Erläuterungen zu finanziellen Auswirkungen Für die Errichtung der Hochbeete und die Bepflanzung steht derzeit kein Budget zur Verfügung. Die Schätzkosten belaufen sich für die 4 Hochbeete mit Einfassung und Pflanzung auf 247.330,79 Euro brutto. Ab dem 4. Jahr Entwicklungspflege fallen jährlich 3.500 € Pflegekosten für das Wässern und Jäten der Hochbeete an. Kostengruppenübersicht nach DIN 276/2006 Konto Bezeichnung Brutto MwSt. Netto 100 Grundstück 200 Herrichten und Erschließen 20.122,90 3.212,90 16.910,00 210 Herrichten und Erschließen 12.960,00 250 Übergangsmaßnahmen 3.950,00 300 Bauwerk - Baukonstruktionen 400 Bauwerk - Technische Anlagen 500 Außenanlagen 169.373,89 27.042,89 142.331,00 510 Erdbau 8.835,00 530 Oberbau, Deckschichten 82.280,00 570 Vegetationsflächen 38.741,00 590 Sonstige Maßnahmen für Außenanlagen und Freiflächen 12.475,00 600 Ausstattung und Kunstwerke 700 Baunebenkosten 57.834,00 9.234,00 48.600,00 – 4 – 740 Fachplanung 44.500,00 760 Allgemeine Baunebenkosten 600,00 790 Sonstige Baunebenkosten 3.500,00 Summe 247.330,79 39.489,79 207.841,00

  • Anlage Baumvisualisierung
    Extrahierter Text

    Visualisierung Bäume Marktplatz 31.10.2023Situation Marktplatz 4 Baumstandorte2 Baumstandort 1 mit direktem Bodenanschluss Baumstandort 2 mit direktem Bodenanschluss Baumstandort 3 ohne Bodenanschluss Abstand OK-Belag zu OK Decke Haltestelle = ca. 1,50 Meter Baumstandort 4 ohne Bodenanschluss Abstand OK-Belag zu OK Decke Haltestelle = ca. 1,10 Meter 31.10.2023Baumquartiere mit Ulmus Rebonanach 5 Jahren3 31.10.2023Baumquartiere mit Ulmus Rebonanach 10 Jahren4 31.10.2023Baumquartiere mit Ulmus Rebonanach 20 Jahren5 31.10.2023Schattenwurf 20 jährige Bäume , Juli 9:00 Uhr Vormittag6 31.10.2023Schattenwurf 20 jährige Bäume , Juli 9:00 Uhr Vormittag7 31.10.2023Schattenwurf 20 jährige Bäume , Juli 13:00 Uhr Mittag8 31.10.2023Schattenwurf 20 jährige Bäume , Juli 13:00 Uhr Mittag9 31.10.2023 Baumquartier mit mehrstämmigem mittelkronigenBaum wie Fraxinus ornus/ Magnolia kobus) (nach 5 Jahren) 10 31.10.2023 Baumquartier mit mehrstämmigem mittelkronigenBaum wie Fraxinus ornus/ Magnolia kobus (nach 10 Jahren) 11 31.10.2023 Baumquartier mit mehrstämmigem mittelkronigenBaum wie Fraxinus ornus/ Magnolia kobus (nach 10 Jahren) 12 31.10.2023 Baumartenwahl großkronigerBaum Resistente Ulme Ulmus rebonamit geringer Entwicklungsmöglichkeit 13 Rebona-Ulme Ulmus Rebona Charakteristik ▪resistent gegen Ulmenkrankheit ▪durch schnelles Wachstum und dichte Krone auch für Brutvögel geeignet ▪wird von heimischen Tag-und Nachtfaltern angenommen Bepflanzung Hochbeete Baumarten 31.10.202314 Bepflanzung Hochbeete Baumarten -mittelkronig Blumenesche Fraxinus ornus Charakteristik ▪Bienenweide, wird auch von vielen anderen Insekten genutzt und auch von Brutvögeln sowie Fledermäusen angenommen ▪trockenheits-und hitzeverträglich ▪bislang kein Befall von Eschentriebsterben in Deutschland bekannt ▪Aus europäischem mediterranen Raum in Spanien, Libanon und Syrien 31.10.202315 Bepflanzung Hochbeete Baumarten -mittelkronig Kobushu-Magnolie Magnolia kobus Charakteristik ▪nahrhaften Samen werden von heimischen Vögeln gerne angenommen ▪Wärmeverträglich und robust ▪eines der schönsten Blütengehölze ▪formvollendeter Wuchs, verträgt aber keine Schnittmaßnahmen ▪Benötigt Bewässerung 31.10.202316 Bepflanzung Hochbeete Baumarten -mehrstämmig Schmalblättrige Ölweide Eleagnusangustifolia Charakteristik ▪Großstrauch bis zu 8 m, breit ausladend ▪streusalzverträglich, winterhart ▪trockenheits-und hitzeverträglich ▪schönes olivenbaumartiges Laub, essbare Früchte ▪robust