Verzicht auf die Durchführung des Lichterfestes im Jahr 2023

Vorlage: 2022/1036/1
Art: Änderungs-/Ergänzungsantrag
Datum: 19.10.2022
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Gartenbauamt
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 25.10.2022

    TOP: 10.1

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: keine Abstimmung

Zusätzliche Dateien

  • Änderungs-/Ergänzungsantrag
    Extrahierter Text

    Änderungsantrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier SPD-Gemeinderatsfraktion Eingang: 18.10.2022 Vorlage Nr.: 2022/1036/1 Verzicht auf die Durchführung des Lichterfestes im Jahr 2023 Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 25.10.2022 10.1 x 1. Das Lichterfest soll grundsätzlich erhalten bleiben und konzeptionell zukunftsfähig gestaltet werden. Die Stadtverwaltung erarbeitet einen Vorschlag, wie ein Lichterfest umweltfreundlicher und moderner durchgeführt werden kann. 2. Die Verwaltung nutzt die durch den Ausfall des Lichterfestes 2023 freiwerdenden finanziellen Mittel, um nötige Anschaffungen wie energiesparende Technik zu tätigen. Begründung/Einordnung: Das Lichterfest ist ein liebgewonnenes Fest der Karlsruher*innen und vieler Zoobesuchenden. Aufgrund der stark gestiegenen Kosten kann das Fest nicht wie geplant stattfinden. Die SPD-Fraktion fordert von der Verwaltung, mit den durch den Entfall zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln in eine Modernisierung des Lichterfestes zu investieren. Zum Beispiel neue LED-Lampen oder andere Technik sollen von den freiwerdenden Haushaltsmitteln angeschafft werden. Unterzeichnet von: Yvette Melchien Michael Zeh Dr. Anton Huber

  • Stellungnahme
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2022/1036/1 Verantwortlich: Dez. 5 Dienststelle: Gartenbauamt Verzicht auf die Durchführung des Lichterfestes im Jahr 2023 Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 25.10.2022 10.1 Kurzfassung Das Gartenbauamt wird gemeinsam mit der KME und dem Zoo einen Vorschlag bis zum Frühjahr 2023 erarbeiten, wie ein Lichterfest umweltfreundlicher und moderner durchgeführt werden kann. Hierbei wird auch geklärt, ob die vorhandenen Lichtskulpturen auf LED umgerüstet werden können oder auch eine andere Form von Lichtinstallationen denkbar und finanzierbar wäre. Weiterhin sollte aus Sicht der Verwaltung auch geprüft werden, inwieweit die Stadt Karlsruhe selbst für die Organisation zuständig sein muss oder ob es Möglichkeiten gibt, die Veranstaltung incl. des Haftungsrisikos in die Hände der Privatwirtschaft zu legen. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☐ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Das Gartenbauamt ist federführend zuständig für die Organisation und Durchführung des Lichterfestes im Zoologischen Stadtgarten. Die verwendeten Lichtskulpturen entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz und das Licht- und Veranstaltungskonzept bietet den regelmäßigen Besucherinnen und Besuchern auch keine neuen Anreize. Trotz allem ist das Lichterfest in der Bevölkerung beliebt und wird bei gutem Wetter rege besucht. Das Gartenbauamt, der Zoo und die KME haben immer mal wieder über ein neues Format nachgedacht, auch angeregt durch Konzepte anderer Städte bzw. Veranstalter. Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise erscheint es angezeigt, die Konzeption neu auszurichten und das Lichterfest umweltfreundlicher und moderner zu gestalten. Hierbei ist zum einen zu klären, ob die vorhandenen Lichtskulpturen auf LED umgerüstet werden können oder ob eine andere Form von Lichtinstallationen denkbar und finanzierbar wären. Zum anderen sollte aus Sicht der Verwaltung auch geprüft werden, inwieweit die Stadt Karlsruhe selbst für die Organisation zuständig sein muss oder ob es Möglichkeiten gibt, die Veranstaltung incl. des Haftungsrisikos in die Hände der Privatwirtschaft zu legen. Das Gartenbauamt wird gemeinsam mit der KME und dem Zoo einen Vorschlag bis zum Frühjahr 2023 erarbeiten.