Freigabe für weitere FreeWalls

Vorlage: 2022/1013
Art: Antrag
Datum: 02.09.2022
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtamt Durlach
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 14.09.2022

    TOP: 8

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • TOP 8, ANTRAG Freigabe für weitere FreeWalls
    Extrahierter Text

    Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier CDU-OR-Fraktion eingegangen am: 08.07.2022 Vorlage Nr.: 2022/1013 Verantwortlich: Dez. 2 Dez. 5 u. 6 Dienststelle: KA i.B.m. TBA, GBA Freigabe für weitere FreeWalls Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Durlach 14.09.2022 8 x Antrag: Die Verwaltung weist die drei Teilwände aus Beton an der Trennmauer zwischen Tiefgarage Scheck-in- Center und dem Feuerwehrspielplatz als FreeWalls aus. Begründung: Auch nach der Freigabe der Unterführung der Untermühlsiedlung als FreeWall fehlen trotzdem weitere Flächen für Graffitikünstler. Die beschriebenen Wände bestehen aus drei gleichgroßen Betonwänden, die mit einer Pergola umrandet sind, siehe Beispielbild. unterzeichnet von: CDU-Fraktion Durlach Michael Griener Roswitha Henkel Andreas Kehrle Dirk Müller Rüdiger Miersch

  • TOP 8, STELLUNGNAHME zum Antrag Freigabe für weitere FreeWalls
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier CDU-OR-Fraktion eingegangen am: 08.07.2022 Vorlage Nr.: 2022/1013 Verantwortlich: Dez. 2 Dez. 5 u. 6 Dienststelle: KA i.B.m. TBA, GBA Freigabe für weitere Free Walls Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Durlach 14.09.2022 8 x Kurzfassung Die Verwaltung rät von der Freigabe der drei Beton-Teilwände der Trennmauer zwischen Tiefgarage Scheck-in-Center und Feuerwehrgerätehaus als Hall of Fame (in Karlsruhe auch als „Free Wall“ bezeichnet) ab. Für eine Gestaltung kämen nur die Betonflächen in Frage; die Natursteinwände sollten von einer Bemalung freigehalten werden. Aufgrund des Wechsels von Betonflächen und Natursteinwänden ergibt sich keine durchgängige Malfläche. Die Verwaltung teilt die Einschätzung des Combo Hip Hop Kulturzentrums, dass bei Freigabe der Beton-Teilflächen mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass auch die Natursteinwände bemalt würden. Diese Befürchtung besteht selbst bei einer durch Combo kontrollierten wechselnden Vergabe der Betonflächen an erfahrene Graffiti- Künstler*innen. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen | Erträge (Zuschüsse und Ähnliches) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzüglich Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja ☐ Nein ☒ Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja ☐ Nein ☐ Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: ☐ Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) ☐ Umschichtungen innerhalb des Dezernates ☐ Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Auch wenn die Verwaltung einen großen zusätzlichen Bedarf an weiteren Halls of Fame oder FreeWalls zur freien Gestaltung durch die Graffiti-Szene in Karlsruhe sieht und anerkennt, rät sie im vorliegenden Fall von der Freigabe der Beton-Teilwände der Trennmauer zwischen Tiefgarage Scheck- in-Center und Feuerwehrgerätehaus als Hall of Fame ab. Begründet ist dies durch die Beschaffenheit der Mauer. Die Betonteilmauer, die als Free Wall ausgewiesen werden soll, ist rhythmisch von einer hochwertig aufbereiteten Sandsteinmauer durchbrochen. Hieraus ergeben sich die Betonteilwände. Nur sie kämen für eine Gestaltung mit Graffiti in Frage; die hochwertige Sandsteinmauer sollte von einer Bemalung freigehalten werden. Durch die Unterbrechung der Betonmauer durch die Sandstein-Segmente steht eine durchgängige Fläche zur freien Gestaltung nicht zur Verfügung. Beim Bemalen beziehungsweise Besprühen der Beton-Teilwände wäre auch nach Einschätzung des Combo Hip Hop Kulturzentrums immer auch mit einer Bemalung der Sandsteinflächen zu rechnen. Dies ließe sich auch mit einer geregelten, kontrollierten Vergabe der Betonflächen durch Combo an erfahrene Graffiti-Künstler*innen nicht verhindern.