Sachstandsbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Vorlage: 2022/0973
Art: Informationsvorlage
Datum: 25.08.2022
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stabsstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Hauptausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 20.09.2022

    TOP: 3

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Informationsvorlage
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2022/0973 Verantwortlich: Dez. 1 Dienststelle: SAM Sachstandsbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 20.09.2022 3 x Kenntnisnahme Information (Kurzfassung) Der Hauptausschuss nimmt den Sachstandsbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Die Stadt Karlsruhe ist Gründungsgesellschafterin der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH (TRK), die 2017 gegründet wurde, um die Wirtschafts- und Innovationsregion voranzubringen. Wesentliche Neuerung gegenüber der bis dahin rein kommunal aufgestellten Vorgängerinstitution TechnologieRegion Karlsruhe GbR war dabei die Einbindung von Wirtschaft und Wissenschaft. Damit konnte eine Verankerung in wesentlichen gesellschaftlichen Gruppen und deren Akteure erreicht werden. Vorgegeben war zudem, die Gesellschafterstruktur weiter zu diversifizieren, um eine möglichst große Bandbreite an Kompetenzen im Unternehmen zu bündeln. Entsprechend wurde die Anzahl der Gesellschafter*innen von 25 Gründungsmitgliedern auf zwischenzeitlich 32 Gesellschafter*innen erhöht. Hinzugekommen sind seit der Gründung der BGV, die Bechtle GmbH & Co.KG IT-Systemhaus Karlsruhe, die Collectivité européenne d'Alsace (damit ist die TRK binational aufgestellt), die MiRO, die Nussbaum Medien GmbH & Co.KG, die Stadt Landau (womit die Südpfalz vollständig in der TRK vertreten ist) und die Vulcan Energie Ressourcen GmbH. Exemplarisch für die bisherige Arbeit der Geschäftsstelle im Sinne eines Treibers für regionale Innovation und Wirtschaftsförderung sowie nationale und internationale Standortvermarktung stehen folgende Projekte und Maßnahmen: • Erfolgreiche Teilnahme am RegioWIN 2030-Wettbewerb des Landes Baden- Württemberg mit 3 prämierten Leuchtturmprojekten (RegioKargoTramTrain, Karlsruhe; LastMileCityLab, Bruchsal; RegioMORE, Bühl). Diese Vorhaben werden voraussichtlich ein Investitionsvolumen von 31 Millionen € auslösen, wovon 19 Millionen € als Fördergelder durch EU und Land Baden-Württemberg den Projektpartnern zur Verfügung gestellt werden, • IT Trans: 21 Mobilitätspartner in der Region präsentierten im Mai 2022 mit 30 Projekten dem internationalen Publikum erstmals das Karlsruhe Mobility Lab, • Gründungsgenossin der Innovationspark Künstliche Intelligenz e.G., • Erarbeitung des Innovationsatlas für die Technologie Region Karlsruhe, • Welcome Guides (Tandemprogramm des Welcome Centers der TechnologieRegion Karlsruhe) für internationale Fachkräfte, • Partner im EU-Projekt tetRRIS (Territorial Responsible Research and Innovation and Smart Specialisation) mit 100 %-Förderung, • Fortschreibung der UITP Mobility Partnership samt UITP Regional Trainingscenter Technologie Region Karlsruhe, • Regionale Abstimmung zur Tiefengeothermie, • Vernetzung der Region durch von der TRK initiierte Arbeitsgruppen (z. B. Energiebeirat, Netzwerk Kommunikation). Strategische Zielstellungen für die kommenden Monate sind u.a. • Etablierung der Bioökonomie als Querschnittsthema über die Fokusthemen Mobilität, Energie und Digitalisierung, • Re-Regionalisierung von Wertschöpfungsketten, • Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie für die TRK, • Fortführung des Ausbaus von mindestens 5 Innovationszentren in der TechnologieRegion Karlsruhe. – 3 – Der Geschäftsführer, Herr Jochen Ehlgötz, berichtet dem Hauptausschuss regelmäßig über die strategischen Zielstellungen, Aufgaben und Maßnahmen der Geschäftsstelle. Zuletzt war dies am 19. Mai 2020 der Fall. Beschluss: Der Hauptausschuss nimmt den Sachstandsbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH zur Kenntnis

  • Anlage 1 RegioWIN2030_Zusammenfassung
    Extrahierter Text

    Zusammenfassung Wettbewerbsregion TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) Lead-Partner TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Geschäftsstelle der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Emmy-Noether-Straße 11 76131 Karlsruhe Mit dem Wettbewerb RegioWIN 2030 soll die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Baden-Württemberg auch in der EU-Förderperiode 2021–2027 durch Innovation und nachhaltiges Wirtschaften weiter gestärkt werden. Das vorliegende Regionale Entwicklungskonzept (REK) der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) zahlt mit seinen Leuchtturm- und Schlüsselprojekten auf dieses übergeordnete Ziel ein und treibt im Sinne einer intelligenten Spezialisierung die Stärken der Region voran. Basierend auf der bereits im Jahr 2019 eigenständig durch die TRK GmbH entwickelten Regionalen Entwicklungsstrategie TechnologieRegion Karlsruhe 2030 (RES) erfolgt dies in den drei Schwerpunktthemen der Region: Mobilität, Digitalisierung und Energie. Als Wettbewerbsregion und funktionaler Raum des REK wird der baden-württembergische Teil der TechnologieRegion Karlsruhe definiert. Er umfasst, bezogen auf die Fläche, die Landkreise Karls- ruhe und Rastatt sowie die beiden kreisfreie Städte Karlsruhe und Baden-Baden und entspricht damit dem Verbandsgebiet der Planungsregion Mittlerer Oberrhein. In einer Grenzregion wie der TRK sind der Aus- tausch und Kooperationen über die Grenzen hinweg jedoch nicht nur gewünscht, sondern Bestandteil des täglichen Lebens. Daher erfassen mehrere Schlüsselprojekte den Gesamtraum und schaffen einen zu- sätzlichen Mehrwert für alle beteiligten Partner, die Region, Baden-Württemberg und die EU. Die Gesamt- koordination als Lead-Partner wird von der TRK GmbH übernommen. Diese zeichnet sich durch eine in- tensive Zusammenarbeit der Gesellschafter und Gesellschaftergruppen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen aus, wodurch die Region erfolgreich weiterentwickelt und die Innovationsfähigkeit gesteigert werden kann. Ziele und Zielwirkung Das Motto „Region in Bewegung – Transformation gemeinsam gestalten“ verleiht der Vision des REK Ausdruck. So wird der Fokus darauf gerichtet, dass die Schwerpunktthemen der TRK – Mobilität, Digitali- sierung, Energie – sowohl Ursachen als auch Lösungswege für zentrale Herausforderungen wie Klima- wandel und Nachhaltigkeit sind. Hier gilt es, innovative Ansätze zu entwickeln und zu erforschen, um den Herausforderungen zu begegnen. Dabei sind die adressierten Themen heute und in der Zukunft enorm wichtige Aspekte, die einen direkten Einfluss auf die Lebensqualität in der jeweiligen Region haben und für ihre nachhaltige Umsetzung das entsprechende Selbstverständnis aller Bürger*innen benötigen. Für das REK werden aus der Vision gepaart, mit den identifizierten Schwerpunktthemen und Handlungs- feldern der RES und den zentralen Erkenntnissen aus der Trend- und SWOT-Analyse 2020, für die Region drei Entwicklungsziele abgeleitet: REGIONALE ENTWICKLUNGSSTRATEGIE TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE 2030 2 A. Eine Modellregion für innovative Gütermobilität etablieren Adaption des Karlsruher Modells für schienenbasierten Personenverkehr für den Bereich Gütermobili- tät, unterstützt durch flexible Luftlogistik und ergänzt um nachhaltige Lösungen für kurze Distanzen und die letzte Meile im städtischen Umfeld. B. Innovationen und Resilienz durch Vernetzung stärken Bündelung von Kompetenzen zur Generierung und Umsetzung innovativer Ansätze sowie zur gemein- samen Gestaltung von Transformationsprozessen und Bereitstellung kurzfristiger Ressourcen zur Kri- senbewältigung. C. Reallabore für nachhaltige Energieerzeugung und Energienutzung etablieren Neue Quartiere bieten die Möglichkeit in einem Reallaboransatz neue Technologien und Geschäfts- modelle, die im Rahmen der Energiewende erforderlich sind, zu erproben und durch deren energie- technische Vernetzung Effekte der Sektorkopplung sowie von Flexibilitätsmärkten zu untersuchen. Zu jedem Entwicklungsziel gehören jeweils mehrere untergeordnete Ziele, die durch Leuchtturm- und Schlüsselprojekte (LTP und SP) adressiert werden: » Die drei Leuchtturmprojekte (LTP) dienen der Entwicklung, Erprobung und Demonstration innovativer, zukunftsgestaltender und wettbewerbsfähiger Mobilitäts-, Digitalisierungs- und Energiekonzepte und tragen zu einer nachhaltigen, intelligenten und integrativen Entwicklung der Region bei: 1. regioKArgoTramTrain Entwicklung und Evaluation intelligenter, klimaschonender und energieeffizienter Mobilitätslösun- gen für die Bewegung von Waren, Informationen und Personen durch Schaffung eines alternativen, schienengebundenen Logistikverkehrs. 2. RegioMORE Einrichtung eines Innovations- und Kompetenzzentrums im Süden der TRK und damit Schaffung eines erlebbaren Ortes für Innovation und Vernetzung. Aufbau organisatorischer, technischer und infrastruktureller Grundlagen zum Aufbrechen starrer Wertschöpfungsketten durch die Einrichtung eines digitalen, regionalen Ecosystems. 3. LastMileCityLab Einrichtung eines Reallabors zur Entwicklung, Evaluation und Demonstration neuer Liefertechno- logien und für die Feinverteilung von Gütern im urbanen Raum auf der „letzten“ und „vorletzten“ Meile. » Mithilfe der Schlüsselprojekte (SP) wird die Vernetzung der Akteure und Maßnahmen in der Gesamt- region vorangetrieben und die erfolgreiche Umsetzung des REK insbesondere bezüglich der Quer- schnittsthemen Lebensqualität, Selbstverständnis wie auch Wirtschaft und Fachkräfte gewährleistet: » IQnet Future: Entwicklung einer Demonstrationsinfrastruktur, die es ermöglicht, bereits marktfä- hige intelligente Energietechnologien in einer frühen Phase der Markteinführung auf ihre Pra- xistauglichkeit in einem quartiersübergreifend vernetzten Umfeld zu erproben. REGIONALE ENTWICKLUNGSSTRATEGIE TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE 2030 3 » #KlimaMachen: Aufbau einer Plattform zur Unterstützung von kleinen und mittelständischen Un- ternehmen bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen zur effektiven und langfristigen CO 2 -Reduk- tion. » HealthNET PAMINA: Aufbau einer Modellregion für krisenfeste Strukturen im Gesundheitswesen durch ein grenzüberschreitendes Netzwerk der Krankenhäuser und Gesundheitsämter im Euro- distrikt PAMINA. » DachnetzInno TRK: Vernetzung regionaler Innovationszentren zur Stärkung des gemeinsamen internationalen Wirtschafts- und Innovationsraums. Priorisierung der Leuchtturm- und Schlüsselprojekte Zur Priorisierung der LTP wurden zwei Bewertungsbögen erarbeitet. Der erste Bogen diente der Bewer- tung des Beitrags des jeweiligen Projektes zu den TRK-Handlungsfeldern. Der zweite Bogen fokussierte auf die Bedingungen des RegioWIN-2030-Wettbewerbsaufruf. Alle drei LTP – in der obigen Reihenfolge priorisiert – tragen in besonderer Weise zur Umsetzung der Gesamtstrategie bei. In ihrer Kombination entwickeln sie besondere Synergien und einen erheblichen Schub für die Regionalentwicklung der TRK. Eine eigenständige Realisierung jedes LTP ist davon unabhängig möglich. Die Auswahl der SP erfolgte anhand deren Beitrag zu den Handlungsfeldern und den definierten Zielen des REK. So zahlen die SP IQnet Future und #KlimaMachen direkt auf das Handlungsfeld „Nachhaltigkeit und Energiemanagement“ des REK ein und setzen konkrete Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneffizienz und dem Klima- schutz um. Der europäische Gedanke bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wird durch die SP HealthNET PAMINA und DachnetzInno TRK deutlich betont, sowohl in Bezug auf die Schaffung resilienter Strukturen im Gesundheitswesen als auch durch die grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenar- beit und die Verfügbarkeit von Fachkräften. Innovations- und Nachhaltigkeitsorientierung Die TRK ist überzeugt, dass transformative Veränderungen nur zusammen mit der Gesellschaft möglich sind. Daher setzt die TRK auf Instrumente wie Modellregion, Reallabor, erlebbare Orte und quartiersüber- greifende Erprobung, um technologische Entwicklungen im Öffentlichen Raum zu erproben. So wird mit der Umsetzung des REK eine wettbewerbsfähige und an den sozialen und demografischen Erfordernissen und Bedarfen der Bevölkerung in der TRK orientierte Infrastruktur in Verantwortung für kommende Gene- rationen geschaffen. Lösungen des urbanen Umfeldes werden auf den suburbanen und ländlichen Raum übertragen und damit eine strukturelle Integration der Region erzielt. Darüber hinaus wird das REK zu einer Stärkung der TRK im globalen Wettbewerb der Regionen führen und positive Effekte über die Region hinaus erzielen. Die Ziele und Schwerpunkte des REK weisen eine hohe Konvergenz mit den Zielen des Landes BW und der EU auf, insbesondere in den Bereichen Forschung und Innovation, Beschäfti- gung/Schaffung von Arbeitsplätzen sowie Klima/Energie. REGIONALE ENTWICKLUNGSSTRATEGIE TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE 2030 4 Organisations- und Steuerungsmodell Mit der Etablierung der TRK GmbH wurde bereits in der RegioWIN-2014-2020-Wettbewerbsphase ein wichtiger Meilenstein erzielt und die institutionelle Weiterentwicklung der TRK vollzogen. Im Rahmen der Entwicklung und Erarbeitung des TRK-Wettbewerbsbeitrags RegioWIN 2030 konnten, nicht zuletzt auf Grund der positiven Erfahrungen und des hohen Bekanntheitsgrads der ersten Wettbewerbsphase sowie der erfolgreichen Umsetzung der damaligen LTP (regiomove und efeuCampus) und der SP (Regionalma- nagement, Neuaufstellung der TRK GmbH, Aufbau Welcome Center), nahezu alle strategie- und projekt- relevanten Ansprechpartner in der TRK eingebunden und für das Gesamtvorhaben gewonnen werden. Der RegioWIN-Lenkungskreis und die Gremien der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH (Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung) haben dabei eine zentrale Steuerungs- und Entscheidungsrolle eingenom- men. Die Projektauswahl und -priorisierung der LTP wurde durch ein Priorisierungsgremium vorgenom- men. Während der Umsetzungsphase des REK übernimmt die TRK GmbH in allen Leuchtturm- und Schlüsselprojekten eine aktive Rolle. Als Konsortialpartner wird die TRK GmbH nicht nur eine kontinuierli- che Mitgestaltung der Projektergebnisse, sondern auch die proaktive Identifikation und Nutzung von Sy- nergiepotenzialen zwischen den einzelnen Projekten ermöglichen. Das REK mit seinen LTP und SP wird regelmäßig evaluiert, um den jeweiligen Umsetzungsstand und Zielerreichungsgrad zu reflektieren sowie den Erfolg im Hinblick auf den regionalen Mehrwert zu überprü- fen. Mit Hilfe relevanter Vertreter der Querschnittsziele wird stets darauf geachtet, die Prinzipien der Nicht- diskriminierung und der Gleichstellung zwischen Männern und Frauen zu befolgen. Durch die zahlreiche Beteiligung vielfältiger Akteure wurde bereits im Antragsprozess das Motto „Region in Bewegung – Trans- formation gemeinsam gestalten“ lebendig!

  • Anlage 2 Entwicklungsstrategie
    Extrahierter Text

    www.trk.de KOMMUNEN WIRTSCHAFT WISSENSCHAFT MOBILITY ENERGY IT KOMMUNENWIRTSCHAFT WISSENSCHAFT MOBILITYENERGYIT KOMMUNEN WIRTSCHAFT WISSENSCHAFT MOBILITY ENERGY DIGITAL Fokusthema Mobilität Fokusthema Digitalisierung Wissenschaft Kommunen Wirtschaft Fokusthema Energie Regionale Entwicklungsstrategie TechnologieRegion Karlsruhe 2030 REGION MIT INNOVATIONSGEIST Gemeinsam denken, testen, machen – dafür haben sich 28 Gesellschafter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen zur TechnologieRegion Karlsruhe GmbH (TRK) zusammenge- schlossen. Ihr Ziel: Ein Motor für die Themen Energie, Mobilität und Digitalisierung sein und Prozesse von der Idee bis zur Umsetzung beschleunigen. Mit der Gründung der Technologie- Region Karlsruhe GmbH wurden die institutionellen und struk- turellen Voraussetzungen geschaffen, um die Zusammenarbeit zu intensivieren und weiterzuentwickeln. Seit 2017 fokussiert die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH als regionaler, bun- deslandübergreifender und seit Juli 2019 trans nationaler Standortvermarkter vor allem auf die Themen Mobilität, Digi- talisierung und Energie. Das Innovationsdreieck TechnologieRegion Karlsruhe treibt die Innovation in der Region voran und entwickelt modellhaft Lösungen für drängende Zukunftsfragen. Unsere „Erfolgs- dreiecke“ greifen durch kraftvolle Vernetzung regionaler Partner ineinander. Dadurch entstehen spannende Denk- richtungen und ein hohes Innovationstempo. Die TechnologieRegion Karlsruhe: Der 5.900 km² große Raum erstreckt sich über die Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie das Département Bas-Rhin in Frank- reich. Die TechnologieRegion Karlsruhe ist ein Hotspot für Ideen und Modellregion für innovative Produkte, Dienst- leistungen und Konzepte. Innerhalb und rund um das Oberzentrum Karlsruhe fließen richtungsweisende Erkenntnisse der Forschung, wertvolle Anwendungs erfahrung der Wirtschaft und Realisierungsstärke der öffent- lichen Hand zusammen. Indem wir als Region gemeinsam Verantwortung über- nehmen, können wir unsere Wahrnehmbarkeit deutlich steigern – national und international. Dr. Frank Mentrup, Aufsichtsratsvorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Die Regionale Entwicklungsstrategie enthält die Maß- nahmen, mit denen wir in der TechnologieRegion Karls- ruhe die Zukunft mitgestalten wollen. Kurz: Es geht um strategische Weichenstellungen für unsere Region. Wolfgang Grenke, Industrie- und Handelskammer Karlsruhe Die Mitgliedschaft des Départements Bas-Rhin in der TRK bietet dem Nordelsass eine einzigartige Gelegenheit, an der wirtschaftlichen Entwicklung dieser hochinnova- tiven Region in Deutschland und Europa mitzuwirken. Das Nordelsass wird vor allem vom Know-how dieses vorbildlichen Zukunftsmodells profitieren, welches von der öffentlichen Hand, der Wirtschaft und der Forschung gefördert wird. Gemeinsames Wachstum ist die zentrale Herausforderung dieser neuen, vom EVTZ Eurodistrikt PAMINA unterstützten, Partnerschaft. Frédéric Bierry, Präsident Conseil Départemental du Bas-Rhin VISION UND REGIONALE ENTWICKLUNGS STRATEGIE TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE 2030 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, der nationale und internationale Wettbewerb um Investitionen, Ansiedlungen und qualifizierte Arbeitskräfte nimmt zu. Zugleich stehen die regionalen Akteure vor erheblichen Herausforderun- gen, zum Beispiel im Hinblick auf die Klima- und Energiewende, den demographischen Wandel, die Sicherung und den Umbau von Infrastrukturen oder die Digitalisierung. Dabei hängen der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und die Stärkung der Innova - tionskraft eines Standorts stark von der regionalen Koopera- tion der Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen unter Einbindung der Zivilgesellschaft sowie einer langfristig orientierten Zukunftsstrategie ab. Mit der Gründung der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH wur - de im Sommer 2017 die Grundlage zur Weiterentwicklung der TechnologieRegion Karlsruhe vollzogen. Ziel der Gesellschaft ist es, die Wirtschafts-, Wissenschafts-, Innovations- und Tech- nologieregion durch eine intensive Zusammenarbeit der Gesell- schafter und ihrer Partner untereinander zu stärken und weiter- zuentwickeln. Um dies möglichst zukunftsweisend, fokussiert und zugleich effektiv zu erreichen, wurde eine Regionale Entwick- lungsstrategie TechnologieRegion Karlsruhe 2030 erarbeitet. Damit haben wir gemeinsam eine verbindliche Handlungsgrund- lage und ein Steuerungsinstrument für unsere gebündelten Aktivitäten geschaffen. Die bereits vorhandenen bzw. in Er- arbeitung befindlichen Fachstrategien zu den Fokusthemen Mobilität, Digitalisierung und Energie (unter anderem smart movement oder die Energiestrategie der TechnologieRegion Karlsruhe) erhalten damit ein gemeinsames und verbindendes Dach, das eine vernetzte und abgestimmte Vorgehensweise in und für die Region ermöglicht. Die vorliegende Strategiebroschüre veranschaulicht den bis- herigen Strategieentwicklungsprozess und seine Ergebnisse in komprimierter Form. Dabei zeigen die Visionselemente und die Roadmap mit den ausgewählten Zielen und Maßnahmen, dass für uns eine ganzheitliche Standortentwicklung, gesellschaft- licher Zusammenhalt und Lebensart einen genauso hohen Stellenwert haben wie unsere Fokusthemen Mobilität, Digitali- sierung und Energie. Einige der festgelegten Maßnahmen be- finden sich bereits in der Umsetzung, andere sind am Start oder benötigen noch eine Finanzierungsgrundlage. Unser Strategieprozess geht weiter. Wir werden uns weiterhin regelmäßig und systematisch mit den aktuellen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf die TechnologieRegion Karlsruhe auseinandersetzen, um auch künftig eine Früherkennung von Chancen und Risiken für die Region zu gewährleisten, strate - gische Maßnahmen abzuleiten und nachzusteuern. Jochen Ehlgötz Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH 1 www.technologieregion-karlsruhe.de DER PROZESS ZUR STRATEGIEENTWICKLUNG DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE 2030 Im Dezember 2017 startete die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH mit dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern einen Prozess zur Entwicklung der Regionalen Entwicklungsstrategie TechnologieRegion Karlsruhe 2030. Mit dem Ziel der Stärkung als Wirtschafts-, Wissenschafts-, Innovations- und Technologie- region wurde ein vierstufiges Vorgehen gewählt: 1. die gemeinsame Entwicklung der wünschenswerten Zukunfts- vision für die TechnologieRegion Karlsruhe, 2. die Ableitung der strategischen Ziele und einer dazugehörigen Roadmap, 3. die Erarbeitung eines Entwicklungsplans für die Technolo- gieRegion Karlsruhe mit einem integrierten Monitoring- system und 4. eine erfolgreiche Integration aller Gesellschaftergruppen in der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH für die strategische Weiterentwicklung der Region. Die Umsetzung erfolgte mit methodischer Unterstützung durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das den Prozess konzipiert und wissenschaftlich begleitet hat. Die Regionale Entwicklungsstrategie TechnologieRegion Karls- ruhe 2030 liegt nun vor und bildet den Rahmen für eine zu- kunftsweisende, zielorientierte und zugleich effiziente Zusam- menarbeit zwischen der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, ihren Gesellschaftern und Partnern. Als erfolgreiche Region zeichnen wir uns durch einen gelebten Dreiklang aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen aus. Dietmar Seefeldt, Landrat des Landkreises Südliche Weinstraße Eine Kommune hat teilweise andere Schwerpunkte als ein Wirtschaftsunternehmen. Trotzdem kann es gleich- gerichtete Interessenlagen geben, die man gut vernet- zen kann. Das ist die Idee einer Region: alle zu einer Win-win-Situation zu führen. Raimund Herrmann, Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband Strategisch gut aufgestellt – gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten wir in den Kommunen an der Zukunft der Region. Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister der Stadt Rheinstetten 2 | 3 METHODISCHES VORGEHEN FÜR DIE STRATEGIEENTWICKLUNG SCHRITT 1: TRENDANALYSE Ziel: Auswahl der für die Region relevanten Zukunftstrends aus Gesellschaft, Wissenschaft und Technologieentwicklung. Methodik: 360°-Perspektive auf Trends bis 2030 (Gesell- schaft, Technologie, Ökologie, Wirtschaft, Politik) / Akteurs- analyse (Stakeholder aus der Region) / Auswahl von Trends mit hoher Relevanz für die TechnologieRegion Karlsruhe und ihrer Akteure. SCHRITT 2: ENTWICKLUNG DER VISION UND DER STRATEGISCHEN ZIELE Ziel: Zukunftsvision für die TechnologieRegion Karlsruhe und übergreifende strategische Ziele. Methodik: Leitfadengestützte Interviews mit den Gesellschaf - tern der TechnologieRegion Karlsruhe / Visioning-Methode zur Erarbeitung einer gemeinsamen, ambitionierten Vision für 2030 in zwei partizipativen Workshops mit Schlüsselakteuren aus der Region / Ableitung konkreter Ziele für die Umsetzung der Visionselemente. SCHRITT 3: KENNZAHLENSYTEM FÜR DAS MONITORING DER ZIELERREICHUNG Ziel: Identifizierung der für die TechnologieRegion Karlsruhe spezifischen strategischen Handlungsfelder / Entwicklung eines Kennzahlensystems für das Monitoring der Entwicklungsfort- schritte und für die Evaluierung der Zielerreichung. Methodik: Festlegung der Handlungsfelder der Technologie- Region Karlsruhe und Zusammenstellung der Indikatoren für die strategischen Ziele (unter Mitwirkung des Strategiebeirats) / Datenquellen: öffentlich zugängliche Statistiken sowie Fraunhofer- ISI-interne Datenbanken / Auswahl von Daten, die zukünftig TechnologieRegion Karlsruhe-intern erhoben werden sollten. SCHRITT 4: ENTWICKLUNG VON MASSNAHMEN Ziel: Maßnahmen zur Erfüllung strategischer Ziele. Methodik: Strategiedialog mit dem Strategiebeirat, in dem alle Gesellschaftergruppen vertreten sind, zur Ableitung von Hand- lungsempfehlungen und Maßnahmen / Erstellung der Roadmap mit ausgewählten Maßnahmen. 1. Trendanalyse • Auswahl der für die Region relevanten Zukunftstrends aus Gesellschaft und Technologie • Akteursanalyse (Stakeholder aus der Region) 2. Entwicklung der Vision und Ziele • Zukunftsvision für die TRK 2030 in partizipativen Work- shops mit Schlüssel- akteuren aus der Region • Ableitung der Ziele für die Umsetzung der Vision 3. Kennzahlen- system • Identifizierung der für die TRK spezifi- schen strategischen Handlungsfelder • Entwicklung eines Kennzahlensystems für das Monitoring der Entwicklungs- fortschritte und Evaluierung der Zielerreichung 4. Entwicklung von Maßnahmen • Festlegung der Handlungsfelder • Entwicklung und Auswahl von Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie Ergebnis: Roadmap und Monitoringsystem • Zielkorridore • Maßnahmen pro Handlungsfeld auf TRK- und Gesell - schafterebene www.technologieregion-karlsruhe.de TRENDANALYSE FÜR DIE TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE Im Rahmen der Trendanalyse wurden die Implikationen der Trends auf die Region und ihre Entwicklungen im regionalen Kontext analysiert. Durch die Zusammenführung relevanter Trends entstand zunächst ein Set aus zwölf Trendkarten, das die Trendbasis für die TechnologieRegion Karlsruhe bildet. Für die in starker Wechselwirkung stehenden Trends wurden zusätzlich sechs Trendbereichskarten erarbeitet, in denen der Bezug zu Handlungsfeldern und ausgewählten Zielen der TechnologieRegion Karlsruhe hergestellt wurden. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der TRK mit den Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ermöglicht einem Mittelzentrum wie Bruchsal, sich im Bereich der Zukunftsthemen Mobilität und Digitalisie- rung überregional zu positionieren. Cornelia Petzold-Schick, Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, müssen wir beste Voraussetzungen schaffen für eine gute Mobilität. Per Fahrrad, Schiene, auf der Straße. Damit Menschen einfach zueinander kommen können, auch über den Rhein hinweg. Der Rhein nicht als Trenn- linie, sondern als verbindendes Element. Dr. Fritz Brechtel, Landrat des Landkreises Germersheim Für die Zukunft der Mobilität können wir bei uns in der TechnologieRegion ein spannendes Zukunftsschau- fenster entwickeln, das für andere Regionen wie auch für Talente weltweit interessant ist und so zukünftige Arbeitsplätze in der Region sichert. Michael Gutjahr, EnBW AG In den Themen Mobilität und Digitalisierung fragt man sich gerade im Mittelstand: Wo geht es hin? Wie schnell geht das jetzt? Wie schnell wird sich alles umstellen? Corina Bergmaier, Wirtschaftsförderung Stadt Bühl TRENDBEREICH E-Mobilität und Verkehr KurzbeschreibungTreiber Ausgewählte Ziele HANDLUNGS- FELDER Mobilitätsangebot in der Gesamtregion TRK als Referenzregion für Mobilitätslösungen Digitaler Wandel Nachhaltigkeit und Energie- management Personenverkehr in der Gesamtregion Lebens- und Wohnraum Kooperation und Bürgerbeteiligung Wirtschaft und Beschäftigung Innovations- und Wettbewerbs- fähigkeit Gewinnung von Talenten und Fachkräften Standortmarketing ■ Mobilität zeichnet sich durch leistungsfähige Verkehrssysteme aus, die unentbehrlich für Wirtschaft und Gesellschaft sind. ■ Eine weltweite Zunahme des Fracht- und Passagieraufkom- mens ist beobachtbar. Die steigende Nachfrage nach Mobili- tät birgt Risiken für Klima und Umwelt. ■ Neue Mobilitäts-/Logistiklösungen versprechen umweltverträg- licher, universell verfügbar, preissensitiv und effi zient organi- siert zu sein. ■ Stadt- und Quartiersmanagement übernehmen gemeinsam mit den VerbraucherInnen das Verkehrs-/Mobilitätsmanage- ment: Bedarfsorientiert werden kurze Wege, gute Infrastruktu- ren und ästhetische Wohnumfelder datenbasiert geschaffen. ■ Autonomes Fahren wird die Infrastruktur fordern und die Wei- terentwicklung fördern. ■ Neue Möglichkeiten durch autonomes Fahren: Der Rückzug des Menschen aus der Steuerung des Fahrzeugs. ■ Die Elektrifi zierung des Individualverkehrs nimmt zu: v.a. Autos, aber auch Räder, Roller, Skateboards und Pedelecs mit neuartigen Antriebskonzepten: Plug-In-Hybrid, Wasserstoff-Brennzellenantrieb. ■ In verdichteten Regionen sind Elektroautos oft klein, leicht und damit kostengünstig. Elektrifi zierte Fahrzeuge sind vielfältig in die gesellschaftliche Mobilität eingebunden und benötigen meist externe Aufl adung (Ladesäule, zu Hause). ■ Der Indikator Lebensqualität spielt, in Bezug auf Fahrzeiten und die Pendeldauer, eine wichtige Rolle in Mobilitätsfragen. ■ Verringerung der Fahrtzeit zu Bildung-, Versorgungszentren, Kultureinrichtungen und Arbeitsstätten als wichtiges Ziel. ■ Die Reduktion von Staus wirkt sich, neben der Reduktion der durchschnittlichen Reisezeit, auch auf die Nachhaltigkeits- strategie aus. ■ Verkehrsangebote vernetzen und harmonisieren. ■ Regenerative, effi ziente und bezahlbare Mobilitätsleistungen anbieten. ■ TRK als innovative Referenzregion für nationales und internationales Fachpublikum gestalten. ■ Innovative Mobilitätslösungen gemeinsam und gewinnbringend nach außen vermarkten. ■ Modalsplit für den ÖPNV steigern sowie umfangreiches und differenziertes Angebot für Bahn und Bus optimieren. ■ Radverkehr stärken und fördern. BEISPIEL EINER TRENDBEREICHS- KARTE: 4 | 5 VISION DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE Die Vision der TechnologieRegion Karlsruhe beschreibt die wünschenswerte Entwicklung der Region in drei Kern- bereichen: • Fokusthemen der TechnologieRegion Karlsruhe: Mobilität, Digitalisierung und Energie • Zusammenhalt und Lebensart: Lebensqualität und Selbstverständnis • Standortentwicklung: Wirtschaft und Fachkräfte Die Vision basiert auf gemeinsamen Werten aller Gesellschaf- ter und motiviert sie zum Aufbruch in die gewünschte Zukunft. Die Vernetzung von Kommunen, Wirtschaft und Wissen- schaft ist beispielhaft und zielführend für die gemein- same Entwicklung unserer TechnologieRegion. Als inno- vative und zukunftsorientierte TechnologieRegion sind wir Magnet für Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus dem In- und Ausland. Martin Wolff, Oberbürgermeister der Stadt Bretten Wir wollen nicht nur Innovationen schaffen, sondern auch ihre Wirkungen reflektieren. Margret Mergen, Oberbürgermeisterin der Stadt Baden-Baden Der gelungene Dreiklang von Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen ist die Basis für die starke Leistungsfähigkeit und hohe Wettbe - werbsfähigkeit unserer TechnologieRegion Karlsruhe. Das macht uns zu einem internatio - nalen Magneten für Fachkräfte. Wir fördern unsere Talente und stärken somit die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Selbst- verständnis Digitalisierung Energie Mobilität Lebens- qualität Wirt- schaft und Fachkräfte VISION Der digitale Wandel hat die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität in der Technologie Region Karlsruhe in allen Bereichen ge steigert. Die Kombination aus realen Begegnungsräumen und digi - taler I nfrastruktur auf höchstem Niveau begeistert die Menschen in unserer Region. Im Mobilitäts- sektor setzen wir auf intelligente, vernetzte, ressourcenschonende, grenz - überschreitende und nachhaltige Mobilität, die ver fügbar und transpa- rent für alle ist. Unsere TechnologieRegion Karlsruhe ist dabei nicht nur die Modell- und Vorzeigeregion, sondern expor - tiert auch innovative Mobilitäts- lösungen. Unter dem Motto „Hightech trifft Lebensart“ bringen wir Leben und Arbeiten in Einklang. Mit bezahlba - rem, generationenübergreifendem Wohnraum machen wir unsere Region lebenswert und zukunftsorientiert. Als Vorzeigeregion für Partizipation tragen wir gemeinsam Verantwor - tung für die Lebensqualität in der TechnologieRegion Karlsruhe – auch für weitere Genera- tionen. Die TechnologieRegion Karlsruhe ist der Hotspot für innovative Energielösungen sowie ein Pionier und Leuchtturm für die Energiewende . Wir nutzen das wirtschaftliche Potenzial der Energie- wende als Motor und entwickeln hier- aus einen neuen regionalen Wirt- schaftsschwerpunkt. Bürger, öffentliche Hand, Wissen- schaft und Wirtschaft gestalten ge- meinsam ihren Lebens- und Wirt- schaftsraum. Damit geben wir uns ausreichend Zeit und Raum für die Re- flexion der Wirkung von Innovationen, setzen selbstbewusst Impulse für Ver - änderungen und sind gleichzeitig stark verwurzelt in unserer Technologie Region. STANDORTENTWICKLUNG ZUSAMMENHALT UND LEBENSART FOKUSTHEMEN DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE Verkehrsangebote vernetzen und harmonisieren regenerative, effiziente und bezahlbare Mobilitätsleistungen anbieten TRK als innovative Referenzregion für nationales und internationales Fachpublikum gestalten innovative Mobilitätslösungen gemeinsam und gewinnbringend nach außen vermarkten hervorragende IT-Infrastruktur zur Unterstützung der Digitalisierung in der gesamten Region bereitstellen signifikanten Wertschöpfungsbeitrag durch Digitalisierung leisten Fortschritte im Ausbau der digitalen Infrastruktur visualisieren und kommunizieren Pariser Klimaschutzziele 2030 erreichen mehr innovative Technologien der Energiegewinnung entwickeln nachhaltige synthetische Kraftstoffe entwickeln Modalsplit für den Umweltverbund (ÖPNV, Rad, Fuß) steigern sowie umfangreiches und differenziertes Angebot für Bahn und Bus optimieren Radverkehr stärken und fördern Partizipation aller Stakeholder fördern und mit Partnern gemeinsame Projekte durchführen Referenz- und Handlungsrahmen schaffen, u.a. Wertebasis der TRK entwickeln und kommunizieren Gewerbeflächen aktivieren Ansiedlungsbereitschaft neuer Unternehmen und Organisationen fördern technologische Entwicklungen und Innovationen fördern Forschung und Wissenschaft enger vernetzen Fachkräfte in der Region halten/für die Region gewinnen internationale Talente in der Region willkommen heißen Bildungsinfrastruktur ausbauen TRK international sichtbar machen Mobilität Digitalisierung Energie Lebensqualität Selbstverständnis Wirtschaft und Fachkräfte www.technologieregion-karlsruhe.de ROADMAP MIT AUSGEWÄHLTEN ZIELEN UND MASSNAHMEN VISIONS- ELEMENTE HANDLUNGSFELDERZIELE Projektideen laufende Projekte STANDORTENTWICKLUNG ZUSAMMENHALT UND LEBENSART FOKUSTHEMEN DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE Mobilitätsangebot in der Gesamtregion TRK als Referenzregion für Mobilitätslösungen Digitaler Wandel Nachhaltigkeit und Energiemanagement Personenverkehr in der Gesamtregion Lebens- und Wohnraum Kooperation und Bürgerbeteiligung Unternehmen und Beschäftigung Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Gewinnung von Talenten und Fachkräften Standortmarketing Verbindungsbüro „UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership“ Aktionsplan „Mobilität PAMINA“: Entwicklung und Umsetzung eines Mobilitätskonzeptes für den PAMINA-Raum regionsweite Umsetzung von regiomove mit dem Mobilitätsportal Aufbau eines Kompetenzzentrums Hagenau unter Beteiligung von u.a. Bosch und SEW Maßnahmen zu einer zuverlässigen und redundanten Rheinüberquerung flächendeckender Ausbau eines wettbewerbsfähigen Breitbandnetzes in der gesamten TRK Ausbau der digitalisierten Verwaltung von beruflichen Schulen bis hin zur kommunalen Gesundheitsversorgung Fertigstellung von Zukunftsquartieren mit neuen Wohn- und Verkehrskonzepten Weiterentwicklung der Informations- und Kollaborationsplattform Energie Erhöhung der Mobilitäts- und Verkehrsqualität durch Initiierung weiterer Leuchtturmprojekte Berücksichtigung der psychologischen Aspekte der Nutzung des Modalsplits im ÖPNV Machbarkeitsstudien für Radschnellverbindungen Einbeziehen von Jugendlichen in Aktivitäten zur Stärkung der Identifizierung mit der TRK Zusammenführung aller nationalen und grenzübergreifenden TRK-Teilräume und Entwicklung einer „binationalen Mentalität“ gemeinsamer Auftritt bestehender Initiativen, z.B. am Geburtstag der TRK bzw. TRK-Tag attraktive Gestaltung der Gewerbeflächen, z.B. durch Zwischennutzung Abstimmung und Ausweisung bei interkommunalen Gewerbegebieten verbessern Ausbau eines „Innovation Hubs“ im Süden der TRK zur Erschließung neuer Innovationsfelder Sichtbarkeit der Kompetenzen der TRK und der Unterstützungsangebote für die KMU in der Region erhöhen Aufbau einer Anlaufstelle „Invest in TechnologieRegion Karlsruhe“ Einrichtung einer Außenstelle der Hochschulen in der Südpfalz Angebotsprogramm und Betreuung internationaler Besuchergruppen durch „Incoming Service“ Initiierung neuer Projektkooperationen mit Frankreich im Sinne des Aachener Vertrages 6 | 7 HANDLUNGSFELDERMASSNAHMEN GEMEINSAME MASSNAHMEN UND PROJEKTE (AUSGEWÄHLTE BEISPIELE) STANDORTENTWICKLUNG WIRTSCHAFT UND FACHKRÄFTE Ausbau eines „Innovation Hubs“ im Süden der TRK zur Erschließung neuer Innovationsfelder Mit der Einrichtung des HubWerk01 in Bruchsal wurde im Norden der Region ein Ort geschaffen, an dem traditionelle, etablierte Unternehmen mit ihrer praktischen Erfahrung mit innovativen Zukunftstechnologien aus der Wissenschaft und Neugründungen zusammentreffen. Mit dem Ziel, auch im Süden der Region die Unternehmen auf ihrem digitalen und techno- logischen Wandel aktiv vor Ort zu unterstützen, soll dort ein Innovation Hub mit räumlicher und technischer Infrastruktur entstehen. Somit wird ein Ort der Zusammenarbeit für neue Ideen generiert, wo Unternehmen und Institutionen die Anwen- dung neuester Technologien mit geringem Aufwand testen und passgenaue Geschäftsmodelle entwickeln können. Aufbau einer Anlaufstelle „Invest in TechnologieRegion Karlsruhe“ Es soll eine Anlaufstelle „Invest in TechnologieRegion Karlsruhe“ entstehen, um die Investoren und die Unternehmen aus dem Inland und Ausland bei allen Fragen rund um die Ansiedlung und Investitionsvorhaben zu unterstützen. Dazu gehören z. B. die Lotsenfunktion bei der Standortsuche und -wahl, Unter- stützung bei der Kontaktvermittlung mit den regionalen und kommunalen Wirtschaftsförderungen sowie bei der Anbahnung der Kooperationen mit den hier ansässigen Forschungseinrich- tungen, Clusterinitiativen oder Gründungszentren. Die bei der TRK GmbH angesiedelte Anlaufstelle wird somit den Zugang zu der gesamten Region erleichtern. Initiierung neuer Projektkooperationen mit Frankreich im Sinne des Aachener Vertrages Am 22. Januar 2019, dem 56. Jahrestag des Élysée-Vertrages, unterzeichneten der französische Staatspräsident Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Merkel den Aachener Vertrag. Als Ausdruck politischer Ambitionen zur Vertiefung der bina- tionalen Zusammenarbeit schafft der Vertrag Potenzial für den Ausbau wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Kooperationen. Die TechnologieRegion Karlsruhe wird mit konkreten grenz- überschreitenden Projekten in ihren Fokusthemenbereichen Mobilität, Digitalisierung und Energie die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen beiden Ländern intensivieren und so das Zusammenwachsen Europas unterstützen. LAUFENDES PROJEKT www.technologieregion-karlsruhe.de Wir wollen die Begeisterung der jungen Generation an Technik wecken. Johann Soder, SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG Wie arbeiten wir zusammen? Wir arbeiten nicht nur innerhalb der Region kooperativ, sondern setzen auch Impulse in Hinblick auf Kooperation und Nachhaltigkeit über die Region hinaus. Ralph Suikat, 4L Vision GmbH ZUSAMMENHALT UND LEBENSART LEBENSQUALITÄT Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindungen Das Land Baden-Württemberg hat in seiner Fahrradstrategie formuliert, bis zum Jahr 2025 insgesamt zehn Radschnellver - bindungen zu realisieren 1 . Eine im Februar 2019 veröffent- lichte Machbarkeitsstudie 2 geht davon aus, dass in der Techno- logieRegion Karlsruhe 120 km Radschnellverbindungen reali- siert werden könnten. Die Verbindung mit dem höchsten Poten- zial befindet sich auf der Verbindung Ettlingen-Karlsruhe, auf der rund 8.000 Radler pro Tag erwartet werden. SELBSTVERSTÄNDNIS Zusammenführung aller nationalen und grenzübergreifenden TRK-Teilräume und Entwicklung einer„binationalen Mentalität“ In den letzten 74 Jahren ist zwischen Frankreich und Deutsch- land eine beispielhafte Zusammenarbeit entstanden, die sich in vielen Facetten wie Vereinen, Kitas, Instituten, Schulen, Stiftungen, Organisationen und Programmen zeigt. Einige binationale Netzwerke blicken schon heute auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurück, wie der „PAMINA Business Club“ oder der Fernsehsender „ARTE“. Die TechnologieRegion Karlsruhe wird durch grenzüberschreitende Projekte aktiv zur Überwindung der Landesgrenzen und einem besseren Gemeinschaftsempfinden der Menschen auf beiden Seiten des Rheins beitragen. 2 Regionalverband Mittlerer Oberrhein (2019): Machbarkeitsstudie Rad- schnellverbindungen Mittlerer Oberrhein. Verfügbar unter https://www. region-karlsruhe.de/fileadmin/user.../2019_02_08_RVMO_Bericht.pdf. Zuletzt geprüft am 18.04.2019 1 Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (2018): Radschnellwege sind machbar. Verfügbar unter https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/ presse/pressemitteilung/pid/radschnellwege-sind-machbar/. Zuletzt ge- prüft am 18.04.2019 LAUFENDES PROJEKT Den Wechsel weg von fossilen Energieträgern in allen Belangen zu erreichen ist das Gebot der Stunde. Heinz Hanen, evohaus GmbH – Gesellschaft für energiesparendes und kostengünstiges Bauen Als Gesellschafter der TRK bringen wir unsere Kompe- tenz in die energiestrategischen Entwicklungen dieser Region ein und beteiligen uns zeitgleich an der gesellschaft- lichen und politischen Diskussion. Thomas Maier, MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co Mit der Umsetzung der auf Grundlage einer detaillier- ten Selbstanalyse erarbeiteten regionalen Entwick- lungsstrategie rücken die Akteure im bereits gelebten Dreiklang aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen noch enger zusammen, um für die Menschen Mehrwerte in unserer Region zu schaffen. Petra Becker, Oberbürgermeisterin der Stadt Stutensee 8 | 9 Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen und für unsere Bürger und Unternehmen Mehrwerte schaffen. Toni Huber, Landrat des Landkreises Rastatt In der heutigen Zeit der Digitalisierung und Globali- sierung wird die Vernetzung immer wichtiger. Nur ge- meinsam können wir Strategien entwickeln und erfolg- reich umsetzen. Mit dieser TechnologieRegion Karlsruhe werden wir uns noch stärker positionieren. Christof Florus, Oberbürgermeister der Stadt Gaggenau Die prosperierende Entwicklung unsere Region erfordert eine moderne und nachhaltige Mobilität. Gemeinsam wollen wir zukunftsgerichtet die Mobilitätskonzepte von morgen gestalten.“ Hans Jürgen Pütsch, Oberbürgermeister der Stadt Rastatt FOKUSTHEMEN DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE MOBILITÄT Verbindungsbüro „UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership“ „Die TechnologieRegion Karlsruhe als globales Vorzeigeprojekt moderner Mobilität“: Mit dieser Vision ging die Technologie- Region Karlsruhe Anfang 2019 eine „Mobility Innovation Part- nership“ mit dem Weltverband für öffentliches Verkehrswesen UITP ein. Die TechnologieRegion Karlsruhe genießt schon jetzt einen Ruf als Innovationsstandort der Mobilität – denn das fruchtbare Netzwerk von Industrie, Kammern, Wissenschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung hat von Anfang an einen starken Fokus auf innovative städtische Mobilität und öffent- liche Transportlösungen gelegt. Dafür werden in Karlsruhe ein UITP-Verbindungsbüro und ein regionales Trainingszentrum für Fortbildungen und Demonstrationen für die weltweit ansässi- gen Mitglieder der UITP etabliert. Mit der neuen Partnerschaft wollen der UITP und die TechnologieRegion Karlsruhe in den kommenden Jahren eine Vielzahl von Projekten für nachhaltige urbane Mobilität ins Leben rufen. DIGITALISIERUNG Ausbau der digitalen Verwaltung – von beruflichen Schulen bis hin zur kommunalen Gesundheitsversorgung In die Digitalisierung sind allein im Landkreis Karlsruhe bereits über 15 Mio. Euro an Bundes- und Landesmitteln geflos- sen 3 . Ein Beispiel ist das prämierte Konzept „digital@KA“, das den Bürgerinnen und Bürgern nach einmaliger Regis- trierung die Online-Abwicklung von Behördengängen ermög- licht. Außerdem online zugänglich werden sollen ein regional ausgerolltes öffentliches WLAN, ein umfassender Veran- staltungskalender, Fahrpläne des Öffentlichen Nahverkehrs mit der Möglichkeit von Online-Ticketkauf, Carsharing und vieles mehr. ENERGIE Fertigstellung von Zukunftsquartieren mit neuen Wohn- und Verkehrskonzepten CO 2 -freies Wohnen für alle – das ist das Motto der Karlsruher evohaus GmbH, die deutschlandweit erfolgreich energieautarke Quartiere baut. Auch in Karlsruhe und der ganzen Technologie- Region sollen CO 2 -freie Quartiere realisiert werden – mit dem Ziel, den Verkehr in den Quartieren zu senken und den Men- schen mehr Lebensraum in der Stadt zu geben. Das wird durch die Sektorkopplung zwischen den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität und die Vor-Ort-Erzeugung erneuer barer Energien erreicht. Durch geeignete Quartiersspeicher und ein Energie- management mit Sektorkopplung wird ermöglicht, dass der erzeugte Strom zum größten Teil selbst verbraucht wird. Weiterentwicklung der Informations- und Kollaborationsplattform Energie Die Energieversorgung wird zunehmend durch die Nutzung regenerativer Energien bestimmt. Ambitionierte Visionen wie die Vermeidung von CO 2 -Emmissionen oder die Schaffung von Energieautarkie für Haushalte erfordern intensive Kooperatio - nen zwischen den verschiedenen Akteuren innerhalb der Tech- nologieRegion Karlsruhe. Die Informationsplattform Energie mit Klimaschutz- und Energiedaten für die gesamte Region schafft hierfür die Schnittstelle und den Raum, um Lösungen für große Herausforderungen zu finden, z. B. Preisschwankungen durch Umweltabhängigkeiten beim Bezug regenerativer Energien. Die TechnologieRegion Karlsruhe wird zum Leuchtturm der kollabo- rativen Umsetzung der Energiewende – und die Informations- plattform Energie ist dafür ein wertvolles Instrument. LAUFENDES PROJEKT LAUFENDES PROJEKT 3 Landkreis Karlsruhe (2019): Mehr Effizienz und Bürgernähe durch Digitali- sierung. Verfügbar unter https://www.landkreis-karlsruhe.de/Quicknaviga- tion/Mehr-Effizienz-und-B%C3%BCrgern%C3%A4he-durch-Digitalisierung. php?object=tx,3051.5&ModID=7&FID=3051.1768.1&NavID=1863.2.1. Zuletzt geprüft am 18.04.2019 www.technologieregion-karlsruhe.de BRUTTOINLANDSPRODUKT PRO EINWOHNER Die TechnologieRegion Karlsruhe zeichnet sich durch eine hohe und dynamische Wirtschaftskraft aus 4 . Gemessen am Pro-Kopf- Einkommen liegt die TechnologieRegion mit aktuell rd. 43.000 Euro je Einwohner etwa im Durchschnitt Baden-Württembergs und damit oberhalb des Durchschnitts von Rheinland-Pfalz (rd. 34.000 Euro) sowie des bundesdeutschen Durchschnitts (rd. 38.000 Euro). Im Zeitraum 2008 – 2016 war die Dynamik mit 17,4 % etwas unterhalb des entsprechenden Werts für Deutschland gesamt (20,3 %). Der Ausgangswert der Techno- logieRegion im Jahr 2008 war allerdings deutlich höher. BESCHÄFTIGTE IN SPITZENTECHNOLOGIE UND HOCHWERTIGER TECHNOLOGIE Mit Blick auf die Leistung des produzierenden Gewerbes gibt der Beschäftigtenanteil in forschungsintensiven Branchen der Spitzentechnologie und hochwertigen Technologie Auskunft über die Bedeutung und Entwicklung technologieorientierter Aktivitäten. Im Jahr 2018 belief sich der Beschäftigtenanteil in Branchen der Spitzentechnologie in der TechnologieRegion auf knapp 2 %, was rd. 11.000 Beschäftigte aller sozialversi - cherungspflichtig Beschäftigten in der Region entspricht. Zur Spitzentechnologie zählen Branchen wie die Pharmaindustrie, elektronische Bauelemente, Hardware, Geräte der Telekom- munikationstechnik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik, medizini- sche Geräte sowie der Bereich Luft- und Raumfahrt. Im Gegensatz zur Spitzentechnologie vereint der Bereich der hochwertigen Technologie einen deutlich höheren Beschäftig - tenanteil, der sich in der TechnologieRegion im Jahr 2018 auf 12,5 % belief (rd. 69.000 Beschäftigte). Zu den Branchen der hochwertigen Technologie zählen beispielsweise die chemische Industrie, die Automobilindustrie oder der Maschinenbau. Im direkten Vergleich zu Deutschland insgesamt kommt diesen Branchen in der TechnologieRegion ein deutlich höheres Ge- wicht zu. TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE IN ZAHLEN 2008 2016 4 Die Auswertungen und Grafiken auf den Seiten 11 und 12 basieren auf der Datenbasis für den deutschen Teil der TechnologieRegion Karlsruhe. TRK DE 10 | 11 0 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000 DERPBWTRK BIP/Einwohner 2008 und 2016 in Euro Quelle: Statistische Ämter der Länder Beschäftigte in Branchen der Spitzentechnologie und hochwertigen Technologie 2018 in Prozent Hochwertige Technologie Spitzen- technologie 02468101214 Quelle: Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE IN ZAHLEN ENTWICKLUNG DER BESCHÄFTIGUNG Gemessen an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat sich die TechnologieRegion Karlsruhe seit 2013 außeror - dentlich dynamisch entwickelt. So konnte bis 2017 mit einer Zunahme von rd. 41.000 Beschäftigten ein Wachstum von mehr als 8 % erreicht werden. Gegenwärtig sind in der Technologie- Region Karlsruhe mehr als 554.000 Personen beschäftigt. Be- sonders dynamisch entwickelten sich hierbei das Baugewerbe (+19,3 %) sowie die freiberuflichen Dienstleistungen (einschl. Immobiliengewerbe) (+24 %), die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (+19,7 %) und die Arbeitnehmerüberlassung (+24,6 %). Nimmt man die Wirtschaftszweige der Informations- und Kommunikationsdienstleistungen hinzu (+8,7 %) sowie den Groß- und Einzelhandel und das Gesundheitswesen, wird der dienstleistungsbestimmte Strukturwandel in der Technologie - Region Karlsruhe deutlich. Demgegenüber entwickelte sich der Industriesektor im selben Zeitraum weniger dynamisch, allerdings konnte auch hier eine Beschäftigungszunahme um 1,8 % auf rd. 137.500 Beschäf- tigte verzeichnet werden. Insbesondere die Metall- und Elektro- industrie hat im Zeitraum 2013 – 2017 rd. 2.500 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen. Wirtschaftszweige Beschäftigte 2013 Beschäftigte 2017 Entwicklung 2013 – 2017 (%) Verarbeitendes Gewerbe134.974137.460+1,8 darunter: Metall- und Elektroindustrie, Stahl- industrie 96.64499.057+2,5 darunter: Konsumgüter (Nahrungs- und Genuss- mittel, Textilien, Be klei- dung, Lederwaren, Druckerzeugnisse, pharmazeutische Er- zeugnisse, Möbel) 16.72316.768+0,27 darunter: Vorleistungs- güter (Holz, Papier, Pappe , chemische Erzeugnisse, Kunststoffwaren, chemi- sche Erzeugnisse, Glas, Keramik) 21.60721.635+0,13 Baugewerbe23.95928.581+19,3 Information und Kommunikation 25.60327.820+8,7 Finanz- und Versicherungs- dienstleistungen 18.79917.749–5,6 Immobilien, freiberufliche wissenschaftliche und technische Dienst- leistungen 36.93145.786+24,0 Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen 18.74122.442+19,75 Arbeitnehmerüberlassung13.52116.850+24,6 Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozial- versicherung 27.81130.142+8,4 Total*512.893554.191+8,05 *) Differenz bedingt durch weitere, nicht in der Tabelle enthaltene Wirtschafts- zweige (z. B. Bergbau, Wasser, Energie, Handel, Erziehung, Gesundheit etc.) www.technologieregion-karlsruhe.de Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach Sektoren in der TechnologieRegion Karlsruhe, 2013 – 2017 Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Berechnungen Fraunhofer ISI Wir wissen, dass man mit Start-ups die Zukunft gestal- ten kann. Die großen und einflussreichen Unternehmen von heute sind aus kleinen Geschäftsideen und Teams entstanden. Dr.-Ing. Jens Fahrenberg, Karlsruher Institut für Technologie, KIT Handwerk und Mittelstand bilden das Rückgrat von uns kleineren Gemeinden. Zu ihrer Stärkung spielt die Tech- nologieRegion Karlsruhe eine Vorreiterrolle. Walter Heiler, Oberbürgermeister der Stadt Waghäusel Die Zukunft unserer Technologieregion Karlsruhe ge- stalten Menschen mit Unternehmergeist. Die wichtigste Investition fließt deshalb in ihre Bildung. Antje Leminsky, GRENKE AG 12 Kommunen » Baden-Baden » Bretten » Bruchsal » Bühl » Département Bas-Rhin » Ettlingen » Gaggenau » Karlsruhe » Rastatt » Rheinstetten » Stutensee » Waghäusel » Landkreis Germers- heim » Landkreis Karlsruhe » Landkreis Rastatt » Landkreis Südliche Weinstraße » Regionalverband Mittlerer Oberrhein Wirtschaft » 4L Vision GmbH » » Badischer Gemeinde-Versicherungs- Verband » EnBW AG » evohaus GmbH » GRENKE AG » Hand werkskammer Karlsruhe » Industrie- und Handels- kammer Karlsruhe (IHK) » MiRO – Mineral oelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG » SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG Wissenschaft » FZI Forschungszentrum Informatik » Karlsruher Institut für Technologie (KIT) DIE GESELLSCHAFTER DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE GMBH Die 28 Gesellschafter der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH bringen gemeinsam die Wirtschafts-, Wissenschafts- und Inno- vationsregion voran. Das Zusammenspiel von Expertise aus Forschung, Anwendung in der Wirtschaft und Realisierungs- stärke der öffentlichen Hand wirkt als Katalysator für neue Ideen, Produkte und Konzepte. Die Gesellschafter im Überblick Eine starke Wirtschaft ist eine wichtige Grundlage für die Region. Dazu tragen die Unternehmen, der Touris- mus und der Handel bei. Diese zu unterstützen ist ein wichtiges Anliegen für unsere Region. Johannes Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Ettlingen Die Handwerkskammer Karlsruhe als Gesellschafter der TRK setzt sich für die Weiterentwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Betriebe im Rahmen einer regionalen Strategieentwicklung ein. Als innovative und moderne Wirtschaftskraft bildet das Handwerk die öko- nomische und gesellschaftliche Mitte in unserem Land. Joachim Wohlfeil, Handwerkskammer Karlsruhe Entwicklung braucht Raum. Raum ist nicht gleich Fläche. Prof. Dr. Gerd Hager, Regionalverband Mittlerer Oberrhein Mit Mobilität, Digitalisierung und Energie werden zentrale Zukunftsthemen in den Fokus genommen. Das Strategie- papier setzt Visionen in konkrete Ziele um, die alle Akteure verfolgen. Dr. Christoph Schnaudigel, Landrat des Landkreises Karlsruhe Die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Exzellenz, starken Industriepartnern und Kommunen ist es, was die TRK auszeichnet und Innovationen den Weg ebnet. Jan Wiesenberger, FZI Forschungszentrum Informatik Wirtschaft Impressum Herausgeber TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Emmy-Noether-Straße 11 | 76131 Karlsruhe info@technologieregion-karlsruhe.de Stand: Juli 2019 In Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren Jochen Ehlgötz, Petra Jung-Erceg TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Jens Fahrenberg (Karlsruher Institut für Technologie KIT), Thorsten Hauck (Landratsamt Rastatt), Ralph Suikat (4L Vision GmbH) Strategiebeirat der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Ewa Dönitz, Ariane Voglhuber-Slavinsky, Simone Kimpeler, Thomas Stahlecker, Andrea Zenker Fraunhofer-Institut für System- und Innovations forschung Grafik und Umsetzung Jeanette Braun, Linda Hötzel, Sabine Wurst, Michael Lober Illustrationen: Heyko Stöber Druck S. Blaich GmbH www.technologieregion-karlsruhe.de

  • Anlage 3 Flyer_Welcome_Center_Englische Version
    Extrahierter Text

    WILLKOMMEN BIENVENUE WELCOME BADEN AIRP ARK BERLIN TEGEL AIRPOR T 1H STUTTGAR T AIRPOR T HAMBURG AIRPOR T 1H KARLSRUHE CENTRAL STATION PARIS GARE DE L'EST 2.5H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION FRANKFUR T CENTRAL STA TION 1H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION MUNICH CENTRAL ST ATION 3H FRANCE LAND SWITZER STUTTGAR T STRASBOURG FRANKFUR T DUSSELDORF BERLI N HAMBURG MUNICH HEIDELBERG PARIS COLOGNE ZURICH R H I N E LAKE CONST ANCE BLACK FOREST Karlsruhe TechnologyRegion Welcome Center Emmy-Noether-Strasse 11 76131 Karlsruhe | Germany welcome@technologieregion-karlsruhe.de Telephone: +49 (0) 721 40244-716 Mobile: +49 (0) 1520 4024004 Skype: WelcomeCenter TRK www.welcome.trk.de www.technologieregion-karlsruhe.de www.welcome.trk.de Supported by The Karlsruhe TechnologyRegion Welcome Center is a contact point for businesses throughout the region and for international professionals as well as their families. It assists businesses in recruiting and retaining internatio- nal professionals and is on hand to answer any questions the international professionals may have about moving to and living in our region. It covers every aspect from A to Z, ranging from accommodation and attracting staff to settling in and feeling at home. The Karlsruhe TechnologyRegion Welcome Center takes a guiding role and works closely with many local, regional and international players. Who is the TRK Welcome Center for? Businesses – especially SMEs and scienti c and research institutions and municipalities looking for international professionals and/or trainees International professionals in all categories and sectors and their families Local, regional and international cooperation partners of the Welcome Center BUSINESSES The Karlsruhe TechnologyRegion Welcome Center looks forward to working with you BADEN AIRP ARK BERLIN TEGEL AIRPOR T 1H STUTTGAR T AIRPOR T HAMBURG AIRPOR T 1H KARLSRUHE CENTRAL STATION PARIS GARE DE L'EST 2.5H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION FRANKFUR T CENTRAL STA TION 1H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION MUNICH CENTRAL ST ATION 3H FRANCE LAND SWITZER STUTTGAR T STRASBOURG FRANKFUR T DUSSELDORF BERLI N HAMBURG MUNICH HEIDELBERG PARIS COLOGNE ZURICH R H I N E LAKE CONS T ANCE BLACK FOREST INTERNATIONAL PROFESSIONALS The Karlsruhe TechnologyRegion is one of the strongest economic regions in Europe. We intend to retain and conti- nue to build on this leading position, focusing increasingly on the great potential offered by international professionals. Our region is home to a mix of multinationals, world leading scienti c institutions, SMEs and start-ups, along with a well-balanced cross-section of sectors with a high proportion of next-generation technologies. The focus of TechnologieRegion Karlsruhe GmbH’s work is on the themes of mobility, energy and digitalisation. Our region is a growth area and is creating jobs. However many of these are already proving dif cult to  ll: the skills shortage in many sectors has become one of the most urgent challenges facing businesses here. Meeting the demand for skilled professionals is therefore one of TRK GmbH’s most important tasks for the future and is an important pillar in its work. Leading the  eld in technology and innovation: Bene t from the competences and the synergies of TRK GmbH BUSINESSES Helping to attract and integrate international professionals Are you looking for international professionals, students or trainees? Or do you already have international employees and are seeking assistance with the formalities, authorities, social integration, language courses, and so on? Are you interested in intercultural training tailored speci cally to your company? What we offer The Karlsruhe TechnologyRegion Welcome Center supports regional businesses with a range of services to help attract and retain international professionals, students and trainees, in areas including the following: Acquisition of international professionals Regulatory framework (EU Blue Card etc.) Initial advice on recognition of professional quali cations (subject speci c) language courses Intercultural training appropriate to your company Creating a welcoming corporate culture Helping families of international professionals to integrate Retaining international employees Dual career Finding and retaining international professionals How we help you We identify your needs in a structured interview. We provide you with individual advice tailor-made for your company. We jointly work out the appropriate course of action. We are an interface with a guiding role. We work closely with many players on a local, regional and international level. We are happy to provide consultation at your company, by phone or in the Karlsruhe TechnologyRegion Welcome Center. INTERNATIONAL PROFESSIONALS Are you  nding the Karlsruhe TechnologyRegion as exciting as we do, and are you thinking about living and working here? Are you new here and have questions about living and working in the TechnologyRegion? Or have you already been living here for a while and are looking to change jobs? Our services We are happy to give you information and advice on aspects such as the following, and we can also put you in touch with other service organisations: Residence permits Dealing with local authorities in the TRK: What? When? Where? Why? Initial advice on recognition of professional quali cations Training and studying The regional job and training market Job search and application process Dual career Language courses Everyday life: housing, insurance, mobility, childcare, leisure activities, etc A warm welcome and a good start How we help you We provide you with advice and information. We are an interface with a guiding role. We have close links with service centres and companies in the Karlsruhe TechnologyRegion. This combination enables us to provide you with individual, tailor-made initial advice. We draw up your own personal roadmap jointly with you – so that you’ll quickly feel at home in our region! We are happy to provide consultation in person at our Welcome Center, by phone, by Skype or by email, completely free of charge. BADEN AIRP ARK BERLIN TEGEL AIRPOR T 1H STUTTGAR T AIRPOR T HAMBURG AIRPOR T 1H KARLSRUHE CENTRAL STATION PARIS GARE DE L'EST 2.5H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION FRANKFUR T CENTRAL STA TION 1H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION MUNICH CENTRAL ST ATION 3H FRANCE LAND SWITZER STUTTGAR T STRASBOURG FRANKFUR T DUSSELDORF BERLI N HAMBURG MUNICH HEIDELBERG PARIS COLOGNE ZURICH R H I N E LAKE CONS T ANCE BLACK FOREST Karlsruhe TechnologyRegion Welcome Center Emmy-Noether-Strasse 11 76131 Karlsruhe | Germany welcome@technologieregion-karlsruhe.de Telephone: +49 (0) 721 40244-716 Mobile: +49 (0) 1520 4024004 Skype: WelcomeCenter TRK www.welcome.trk.de www.technologieregion-karlsruhe.de Petra Bender Head of Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe The Karlsruhe TechnologyRegion Welcome Center is a service of the TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

  • Anlage 4 Flyer_Welcome-Guides
    Extrahierter Text

    Meine Schulung zum WELCOME GUIDE. Engagieren Sie sich ehrenamtlich für internationale Fachkräfte & Studierende in der TechnologieRegion Karlsruhe. Internationale Fach- kräfte & Studierende sind ein wesentlicher Faktor für die ZUKUNFTSFÄHIGKEIT DER TECHNOLOGIE- REGION KARLSRUHE. Internationale Fachkräfte und Studierende kommen gerne in unsere Region. Die Integration am Arbeitsplatz oder an der Hochschule gelingt meist schnell. Doch wie sieht es im Leben außerhalb des beruflichen Alltags aus? Was und mit wem kann man am Wochenende etwas unternehmen? Wo findet man Gleichgesinnte und Freunde? Wie kann man die Region und Neues entdecken? Fühlen Sie sich heimisch in unserer Region und möchten neue Mitbürger*innnen beim Ankommen in unserer Gesellschaft ehrenamtlich unterstützen? Wir suchen Menschen, die sich als Welcome Guides engagie - ren, um einem internationalen Newcomer für einen begrenz- ten Zeitraum als Begleiter*in zur Seite zu stehen. Vor allem zu Fragen rund um das Einleben in der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) und dazu, wo und wie man Kontakte knüpfen kann. Auf Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bereiten wir Sie mit einer maßgeschneiderten Schulung zur interkulturellen Kommuni- kation vor. Es erwartet Sie eine spannende und sinnhafte Aufgabe sowie ein Zertifikat zum Abschluss. Die Teilnahme an der Schulung ist kostenfrei. Was macht ein WELCOME GUIDE? Erleichtert internationalen Fachkräften & Studierenden den Start und das Einleben in der (noch ungewohnten) Umgebung, teilt eigene Erfahrungen, gibt Impulse für neue Kontakte, zeigt Möglichkeiten für alle Familienmitglieder auf, trägt dazu bei, dass sich neue Mitbürger*innen schnell heimisch fühlen können, fördert die Willkommenskultur in der TechnologieRegion Karlsruhe. Was gehört nicht zu den Aufgaben eines Welcome Guides? Leistungen wie Rechtsberatung, Begleitung zu Ämtern, Terminvereinbarungen oder Übersetzen und Dolmetschen. Wer kann Welcome Guide werden? Alle Bürger*innen, die sich in der TechnologieRegion Karlsruhe zuhause fühlen und Ihre Erfahrun- gen und Tipps gerne weitergeben. Ob Sie schon lange in unserer Region leben oder sich erst seit kurzer Zeit heimisch fühlen, spielt dabei keine Rolle. Wer steht hinter der Initiative? Das Welcome Center TRK ist ein Service der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH. Als zentrale Anlaufstelle berät es internationale Fach- und Nachwuchskräfte, die in der TechnologieRegion arbeiten und leben möchten sowie regionale Unternehmen, die an internationalen Fachkräften interessiert sind. Das Welcome Center fungiert dabei als Lotse und Schnittstelle und arbeitet eng mit vielen lokalen, regionalen und interna- tionalen Akteuren zusammen. Weiteres Angebot: International Come Together Das Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe lädt 1x im Monat zu einem International Come Together ein. Das Event richtet sich an Fachkräfte aus aller Welt, die hier in der TechnologieRegion leben und arbeiten. Mit den Treffen am frühen Abend sollen u.a. soziale Kontakte ermöglicht, das Einleben erleichtert und so die Bindung an die Region gestärkt werden. Alle Termine sind unabhängig voneinander zu betrachten – der Gast kann einmal, zweimal, ... oder immer dabei sein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Ihre Schulung zum WELCOME GUIDE. Modul 1 am 12.07.2022, 17 – 20 Uhr Ort: AOK Mittlerer Oberrhein, Kriegsstraße 41, 76133 Karlsruhe, Erdgeschoss, Veranstaltungssaal Begleitung/Mentoring – Erwartungen an Welcome Guides Ausgangslage: Befindlichkeiten der Newcomer Modul 2 am 19.07.2022, 17 – 20 Uhr Ort: AOK Mittlerer Oberrhein, Bahnhofstr. 12, 76646 Bruchsal, 1. OG, Veranstaltungssaal Interkulturelle Sensibilisierung Ausgestaltung der Tandem-Beziehung Zertifikatsübergabe Rahmenbedingungen Start: ab dem 01.08.2022 Dauer: 6 Monate Häufigkeit der Kontakte: Minimum 1x vierzehntägig Form der Treffen obliegt den Tandempartner*innen Das Welcome Center TRK steht stets als Ansprechpartner zur Verfügung. Referentin der Schulung Meike von Platen-Holzapfel Dipl. Ökonomin, Intercultural Consultant und Career Coach Bei BASF prägte sie viele Jahre lang die Willkommenskultur am Standort in Ludwigshafen. Sie hat zahlreiche internationale Fach- und Führungskräfte darin unterstützt, ihre Entsendung zur Firmen - zentrale erfolgreich zu gestalten und sich mit ihren Familien in der Region zuhause zu fühlen. Auch aus eigener Erfahrung kennt sie die Herausforderungen, die ein beruflicher Neuan - fang in einem anderen Land mit sich bringt und weiß, wie sie erfolgreich gemeistert werden können. Emmy-Noether-Straße 11 · 76131 Karlsruhe welcome@technologieregion-karlsruhe.de Telefon: +49 721 40244-716, Mobil: +49 1520 4024004 welcome.trk.de technologieregion-karlsruhe.de linkedin.com/showcase/welcomecenter-trk WelcomeCenterTRK welcomecenter_trk Sind Sie dabei? Oder haben Sie noch Fragen? Dann melden Sie sich gerne unter welcome@technologieregion-karlsruhe.de Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Petra Bender Yulia Wildhagen www.welcome.trk.de Das Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe ist ein Service der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

  • Anlage 5 ICT
    Extrahierter Text

    INTERNATIONAL COME TOGETHER www.welcome.trk.de 21 – 07 – 2022 19 - 22.30 UHR Foto: Costin Radu, Badisches Staatstheater Karlsruhe EINLADUNG ZUM BALLETTABEND IM BADISCHEN STAATSTHEATER KARLSRUHE »WAS IHR WOLLT« Ballett von Bridget Breiner 21. Juli 2022 · 19 - 22.30 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe laden wir Sie herzlich ein zu einem International Come Together Special: Empfang & gemeinsamer Besuch der Ballettaufführung »WAS IHR WOLLT«. Es kommen keinerlei Kosten auf Sie zu. Wir freuen uns auf Sie und Ihre/Ihren Partner/in. Anmeldung unter: welcome@technologieregion-karlsruhe.de Das Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe freut sich auf Sie! Wir sind zentrale Anlaufstelle für internationale Fach- und Nachwuchskräfte, die in der TechnologieRegion Karlsruhe arbeiten und leben möchten und für Unternehmen der Region, die an internationalen Fachkräften interessiert sind. INTERNATIONAL COME TOGETHER welcome@technologieregion-karlsruhe.de welcome.trk.de technologieregion-karlsruhe.de WelcomeCenterTRK welcomecenter_trk linkedin.com/showcase/welcomecenter-trk Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe Emmy-Noether-Straße 11 76131 Karlsruhe Telefon +49 721 40244716 Telefon +49 721 40241728

  • Anlage 6 Mobilitaetsportal_Flyer
    Extrahierter Text

    Intelligent mobil ohne Grenzen. Das Mobilitätsportal der Stadt Karlsruhe und der TechnologieRegion Karlsruhe. mobil.trk.de TechnologieRegion Karlsruhe Hightech trifft Lebensart Karlsruhe Saverne Haguenau Wissembourg Dahn Landau Germersheim Waghäusel Bruchsal Stutensee Bretten Ettlingen Rastatt Gaggenau Bühl Baden-Baden Rheinstetten Landkreis Karlsruhe Landkreis Südliche Weinstraße Landkreis Rastatt Landkreis Germersheim Wörth Département Bas-Rhin Alle Infos zur Mobilität. In Echtzeit. Im grenzüberschreitenden Mobilitätsportal. Verschaffen Sie sich mit dem Mobilitätsportal der Stadt Karlsruhe und der TechnologieRegion Karlsruhe einen Überblick über alle wichtigen Informationen rund um das Thema Mobilität in Baden, der Südpfalz und im Nordelsass. Das gemeinschaftliche Mobilitätsportal im Eurodistrict PAMINA, dem europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit, bildet auf einer übersichtlichen, nutzungsfreundlichen Bedienoberfläche die gesamte Mobilität unserer Region in Echtzeit ab. • Verkehrsfluss • Verkehrswebcams • 25.000 Bahn- und Bushaltestellen mit aktuellem Abfahrtsmonitor und Streckenverlauf • aktuelle Baustellen und Baustellenvorschau • Parkhäuser mit aktuellen Belegungszahlen • Parkschein, Parkscheibe, freies Parken, Busparkplätze • E-Ladestationen • Park & Ride mit aktuellem Abfahrtsmonitor der Bahnen und Busse • Parken und Mitfahren • Behindertenparkplätze • mobile und stationäre Geschwindigkeits- überwachungen • Tempozonen, Anwohnerparkzonen, Umweltzonen • Carsharing, Leihfahrräder • Fahrradwege, Radabstellanlagen • Fähren • Winterdienst für Auto und Fahrrad mobil.trk.de TechnologieRegion Karlsruhe Germersheim TechnologieRegion Karlsruhe Karlsruhe TechnologieRegion Karlsruhe Haguenau TechnologieRegion Karlsruhe Hightech trifft Lebensart Hier erreichen Sie direkt die aktuellen Mobilitätsinformationen für Ihre Stadt und Ihre Region: mobil.trk.de/baden-baden mobil.trk.de/bruchsal mobil.trk.de/buehl mobil.trk.de/ettlingen mobil.trk.de/gaggenau mobil.trk.de/germersheim mobil.trk.de/karlsruhe mobil.trk.de/landau mobil.trk.de/rastatt mobil.trk.de/rheinstetten mobil.trk.de/stutensee mobil.trk.de/waghaeusel mobil.trk.de/woerth mobil.trk.de/haguenau mobil.trk.de/saverne mobil.trk.de/wissembourg mobil.trk.de/landkreis-germersheim mobil.trk.de/landkreis-karlsruhe mobil.trk.de/landkreis-rastatt mobil.trk.de/landkreis-suedliche-weinstrasse mobil.trk.de/cea Das Mobilitätsportal der Stadt Karlsruhe und der TechnologieRegion Karlsruhe. mobil.trk.de

  • Anlage 7 NEO2022_Flyer
    Extrahierter Text

    NEO2022 – Der Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe Wir suchen Ihre Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle! NEO2022 – The Karlsruhe TechnologyRegion Innovation Prize We are looking for your products, services and business models! www.trk.de/neo2022 G E S U C H T: Innovationen in der Cybersicherheit WANTED: Innovation in Cybersecurity NEO2022 – Der Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe NEO2022 – The Karlsruhe TechnologyRegion Innovation Prize Die zunehmende Digitalisierung ist Treiber einer stark vernetzen Wirtschaft, einer flexibleren Produktion und vieler neuer Geschäftsmodelle sowie Wertschöpfungs­ ketten. Zugleich steigt im digitalen Zeitalter auch die Häufigkeit von Cyberangriffen deutlich. Die Attacken reichen von Unternehmen über öffentliche Institutionen bis hin zu kritischen Infrastrukturen. Un­ ternehmen aller Größen und Branchen können davon betroffen sein. Der finanzielle und gesellschaftliche Schaden kann immens sein. Laut einer bitkom­Studie* waren 2020/2021 neun von zehn Unternehmen mit Diebstahl, Spionage oder Sabotage ihrer digitalen Infrastruktur konfrontiert. Die TechnologieRegion Karlsruhe zeichnet daher mit ihrem diesjährigen Innovationspreis herausragende Beispiele für Cybersicherheit aus. Mit dem NEO würdigen wir seit 2010 Innovationen für die Welt von morgen. Jedes Jahr steht unter einem aktuellen Zukunftsthema. Der NEO ist aber mehr als nur ein Preis – er garantiert Ihnen eine interessante Plattform und viel Aufmerk­ samkeit von Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen. In diesem Jahr schreiben wir unser Preisgeld von 20.000 Euro erneut bundesweit und grenzüberschreitend im fran­ zösischen Elsass aus. Wir freuen uns auf Ihre Einreichung und sind gespannt, wie Sie den Herausforderungen dieser Zeit begegnen. Ihr Jochen Ehlgötz The digital revolution is picking up pace, driving a strongly networked economy, more flexible production and many new business models and value chains. But the digital age also brings with it a rise in the frequency of cyberattacks. These attacks are hitting companies, public institu­ tions and critical infrastructure. Any company of any size in any industry can be affected. The financial and social damage can be immense. According to a study by Bitkom*, nine out of ten companies’ digital infra­ structure were the subject of theft, espionage or sabotage in 2020/21. That’s why this year’s Karlsruhe TechnologyRegion Innovation Prize is looking to reward outstanding projects that boost cybersecurity. We have been honouring innovations for the world of tomorrow since 2010. Every year, we choose a topic of the future that’s important today. But NEO is more than just a prize – it offers you an attractive platform that grabs the attention of decision­ makers in industry, science and local authorities. This year, we are once again awarding € 20,000 to the best entry from Germany or across the border in Alsace, France. We are looking forward to your submission and seeing you tackle the great challenges of our time. Yours Jochen Ehlgötz Jochen Ehlgötz Geschäftsführer/Managing Director TechnologieRegion Karlsruhe GmbH *www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Angriffsziel­deutsche­Wirtschaft­mehr­als­220­Milliarden­Euro­Schaden­pro­Jahr „Die globale Bedeutung der Cyber sicher heit für unsere Gesellschaft und Wirt schaftsordnung ist heute sichtbarer denn je. Daher freue ich mich besonders, dass mit dem diesjährigen NEO-Innovations preis innovative Lösungen zur Abwehr und zum Umgang mit den Bedrohungen aus dem Netz ausgezeichnet werden.“ ”The global importance of cybersecurity for our society and economy is more visible now than ever before. That’s why I’m particularly pleased that this year’s NEO Innovation Award will recognise innovative solutions that fend off and deal with online threats.“ Mit dem Anstieg von Cyberangriffen wächst auch die Zahl an innovativen Lösungen, um die Bedrohungen aus dem Netz abzuwehren. Diese reichen von tech­ nischen Lösungen zur Vermeidung und Abwehr über Methoden und Techniken zur Schwachstellenidentifika­ tion bis zu Handlungsoptionen für Notfallsituationen. Mit dem diesjährigen NEO­Innovationspreis möchten wir innovative Lösungen aus verschiedenen Bereichen der Cybersicherheit sichtbar machen und auszeichnen: von der Sensibilisierung über die Prävention bis zum Umgang mit einer Bedrohungslage. Hierzu zählen Organisationskonzepte, Methoden, Prozesse, Techno­ logien oder Produkte und Dienstleistungen, die der Cybersicherheit dienen und sie nachhaltig verbessern, Sicherheitslücken aufdecken oder im Falle eines Angriffs die Folgeschäden möglichst minimieren. Grenzüberschreitende Kooperationsprojekte sind ebenfalls willkommen. Cyberattacks continue to grow, but so too does the number of innovative solutions to help defend against online threats. These include technical solutions to prevent and defend against attacks, methods and techniques for identifying vulnerabilities and actions to take when a virus hits. With this year’s NEO Innovation Award, we want to put innovative solutions from different areas of cyber­ security in the spotlight and reward them – from raising awareness, to preventing attacks, to dealing with a threat. This includes organisational concepts, methods, processes, technologies, products and services that serve to improve cybersecurity in the long term, detect security gaps or mitigate the damage caused by an attack. Cross­border cooperation projects are also welcome. G E S U C H T: Innovationen in der Cybersicherheit WANTED: Innovation in Cybersecurity NEO2022 – The Karlsruhe TechnologyRegion Innovation Prize Dr. Frank Mentrup Vorsitzender des Aufsichtsrats der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Chair of the Supervisory Board of TechnologieRegion Karlsruhe GmbH and Mayor of Karlsruhe Wir suchen Ihre Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle! We are looking for your products, services and business models! NEO2022 – Der Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe Jetzt bewerben bis zum 19. Mai 2022! Apply now by 19 May 2022! NEO2022 – The Karlsruhe TechnologyRegion Innovation Prize NEO2022-Bewertungskriterien: Originalität der Leitidee Gesucht werden innovative Lösungen, denen eine über zeugende Leitidee zugrunde liegt. Sie sollen einer breiten Öffentlichkeit vermittelbar sein. Marktfähigkeit Wir freuen uns über die Einreichung marktfähiger Lösungen, die einen Neuerungscharakter haben. Gesellschaftliche Relevanz und internationales Potenzial Die NEO2022­Jury sucht nach Innovationen, die einen Beitrag zu der Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen leisten und das Potenzial zur internationalen Positionierung haben. NEO2022 assessment criteria: Original guiding principles We’re looking for developments based on a convincing core idea, which can be conveyed to the general public. Marketability We would like to hear about innovative products, services and business models that can be marketed. Social relevance and international potential The NEO2022 jury is looking for innovations that help to solve challenges currently facing society and have the potential to be applied internationally. Der Innovationspreis bietet objektive Rahmen­ bedingungen: Eine hochkarätige Fachjury mit Ver­ treter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nominiert bis zu fünf Bewerbungen und ermittelt den Preisträger des NEO2022. The Innovation Award is judged on objective criteria. A high­profile jury of experts with representatives from science, business and politics will choose up to five applications to proceed to the final and then select the winner of the NEO2022 Award. NEO2022-Jury Jurymitglieder | Jury members: Brigitte Dorwarth-Walter Stv. Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Karlsruhe Deputy Director, Karlsruhe Chamber of Crafts Dirk Fox Geschäftsführer Secorvo Security Consulting GmbH CEO of Secorvo Security Consulting GmbH Prof. Dr. Thomas Hirth Vizepräsident für Transfer und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Vice­President for Transfer and International Affairs, Karlsruhe Institute of Technology (KIT) Matthias Hornberger Geschäftsführer der KIZOO Techno ­ logy Capital GmbH und Vorstands­ vorsitzender des CyberForum e.V. Managing Director, KIZOO Technology Capital GmbH and COB of CyberForum e.V. Prof. Dr.-Ing. Reiner Kriesten Leiter und Sprecher des Instituts für Energieeffiziente Mobilität der Hochschule Karlsruhe Head and Spokesperson of the Institute for Energy­Efficient Mobility at the Karlsruhe University of Applied Sciences Dr. Marc Mühleck Referent Technologie/IT der Industrie­ und Handelskammer Karlsruhe Senior Technology / IT Consultant, Karlsruhe Chamber of Industry and Commerce Prof. Dr.-Ing. Stephan Schenkel Rektor der DHBW Karlsruhe President, DHBW Karlsruhe Dr. Frank Schmidt Geschäftsführer der ITK Engineering GmbH Managing Director, ITK Engineering GmbH Jean-Michel Staerlé Leiter der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei ADIRA – Agentur für Wirtschaftsförderung im Elsass Head of Cross­border Cooperation at ADIRA (Agency for Economic Development in Alsace) Ralf Rosanowski Präsident der Cybersicherheits­ agentur Baden­Württemberg (CSBW) President, Cybersecurity Agency Baden­Württemberg (CSBW) Jan Wiesenberger Vorstand am FZI Forschungs­ zentrum Informatik Executive Director, FZI Research Centre for Information Technology NE0 2022 DER INNOVATIONSPREIS DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE Vergabeverfahren Die Ausschreibung erfolgt in zwei Stufen: Bis zum 19. Mai 2022 bewerben sich die Teilnehmenden mit einer Kurzbeschreibung in deutscher oder englischer Sprache. Wir treffen eine Vorauswahl und fordern von maximal zehn Kandidaten weiterführende Aus­ arbeitungen an. Davon nominiert die Fachjury bis zu fünf Einreichungen für die Preisverleihung am 21. Oktober 2022 in Ettlingen. Preisverleihung und Preisgeld Im Rahmen der feierlichen Award­Vergabe werden alle nominierten Arbeiten präsentiert, bevor wir den Gewinner des NEO2022 bekannt geben. Der Inno­ vationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung ist als Hybridveranstaltung im Herbst geplant. Teilnahmebedingungen Alle Unternehmen, Institutionen, öffentliche Ver ­ waltungen und Wissenschaftseinrichtungen aus Deutschland und dem französischen Elsass sind zur Teilnahme berechtigt. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter: www.trk.de/neo2022 Bewerben Sie sich über das Bewerbungsformular oder laden Sie die Kurzbewerbung als PDF herunter und schicken dieses per E­Mail an neo@technologieregion­karlsruhe.de oder postalisch an: TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, Emmy­Noether­Straße 11, 76131 Karlsruhe. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf Ihre Ideen! Award procedure The competition is divided into two stages: entrants have until 19 May 2022 to apply, with a brief descrip ­ tion of their innovation in German or English. We will shortlist up to ten candidates and ask them to sub­ mit more details about their innovation. The jury of experts will then choose up to five of these entrants to attend the award ceremony on 21 October 2022 in Ettlingen. Award ceremony and prize money All the shortlisted entries will be presented and cele ­ brated at the award ceremony, before we announce the winner of NEO2022. The winner of the Karlsruhe TechnologyRegion Innovation Prize will receive €20,000. The award ceremony is planned to be a hybrid event in the autumn. Conditions of entry Any company, organisation, public administration or scientific institution in Germany or Alsace in France is eligible to enter. The application documents can be found at: www.trk.de/neo2022 Apply online or download the brief application as a PDF and send it by email to neo@technologieregion­karlsruhe.de or by post to: TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, Emmy­Noether­Strasse 11, 76131 Karlsruhe, Germany. We look forward to discovering your ideas NEO2022 – Der Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe wird unterstützt von: NEO2022 – the Karlsruhe TechnologyRegion Innovation Prize is supported by: Bewerben Sie sich! | Enter now! Lassen Sie sich für Ihre geniale Idee mit dem NEO2022 feiern! Celebrate your ingenuity with NEO2022! www.trk.de/neo2022

  • Anlage 8 Programmflyer-UITP_Englische Version
    Extrahierter Text

    Cooperation partners: UITP Regional Training Centre Karlsruhe In April 2019, the International Association of Public Transport (UITP), the Karlsruhe TechnologyRegion (TRK) and other leading stakeholders in the Karlsruhe transport sector signed a cooperation agreement, marking the launch of the UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partner - ship. In joining forces, the partners aim not only to collaborate on innovative projects, but also to set up a regional training centre: the UITP Regional Training Centre Karlsruhe. Training is delivered by international training professionals from UITP. Experiences are shared by leading transport ope r ators, research institutions and the industry – presenting pioneering concepts and solutions. Public transport experts from all over the world can come to Karlsruhe to expand their knowledge and gain valuable inspiration. The International Association of Public Transport (UITP) and leading stakeholders in the transport sector in the Karlsruhe TechnologyRegion signed a cooperation agreement on 4 April 2019, inaugurating the UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership. Attendees and their trainer at the UITP ‘Data and Business Intelligence’ seminar in Karlsruhe. Copyright Michael M. Roth, MicialMedia. What you can expect: Internationally recognised trainings Qualified UITP trainers Trainings delivered by public transport experts, for public transport experts Best practice showcases and site visits Outstanding learning environment Trainings available in English and German For the latest information about tutors and individual training sessions, visit www.uitp.org/training. An overview of upcoming training sessions in Karlsruhe can be found at www.trk.de/mobilitaet www.trk.de/mobilitaet www.uitp.org/training Contact Lukas Kurzmann Head of UITP Liaison Office in Karlsruhe lukas.kurzmann@technologieregion-karlsruhe.de TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Emmy-Noether-Straße 11 76131 Karlsruhe, Germany Tel. +49 721 40244-712 Would you like to find out more? Follow us on or subscribe to our newsletter at trk.de Berlin Stuttgart Frankfurt Karlsruhe Leipzig Cologne Munich Hamburg London Copenhagen Stockholm Oslo Amsterdam Brussels Paris Basel Strasbourg Luxembourg Madrid Barcelona Bordeaux Marseille Rome 2h 30min 1h 40min 45min 3h 2h 55min 1h 15min 1h 15min 2h 40min 1h 10min 40min 2h 55min 2h 1h 30min 3h 35min 3h 50min 4h 20min 1h 30min 1h 30min 3h 15min Prague Vienna 2h 45min 2h 55min 2h 10min 3h 2h

  • Anlage 9 Save the Date NEO2022
    Extrahierter Text

    Kein Text verfügbar

  • Anlage 10 Screen_Karlsruhe Mobility Lab_Partner
    Extrahierter Text

  • Anlage 11 Veranstalung_DEHOGA_WelcomeCenterTRK_30.05.2022
    Extrahierter Text

    EINLADUNG www.welcome.trk.de MONTAG, 30. MAI 2022, 10 – 12 UHR GEROLDSAUER MÜHLE GEROLDSAUER STRASSE 54 76534 BADEN-BADEN Im Unternehmen – für Unternehmen Internationale Fachkräfte & Auszubildende finden und binden Zielgruppe GeschäftsfüherInnen, Personalverantwortliche, Führungskräfte, Interessierte – aus Unternehmen der Techno logieRegion Karlsruhe und ihrer benach- barten Re gionen. Veranstaltungsort Die Geroldsauer Mühle bietet Gastlichkeit & Moderne Ob im Wirtshaus mit offenem Kamin, im angrenzenden Biergarten, der Outdoor-Location Genuss-Alm oder im Veranstaltungsraum Rehgarten – mit Liebe zum Detail und in gemütlicher Atmosphäre wird der Gast mit regio- nalen Spezialitäten verwöhnt. Die saisonale Auswahl der Zutaten und Speisen in hoher Qualität sowie die starke Verbundenheit mit der Natur zeugen von Respekt und Nachhaltigkeit. Die Geroldsauer Mühle gilt als größtes Weißtannen- gebäude Europas! www.geroldsauermuehle.de Anmeldung Um Anmeldung bis zum 25. Mai wird gebeten unter: welcome@technologieregion-karlsruhe.de Agenda 10:00 Uhr Begrüßung Hans Schindler, 1. Vorsitzender DEHOGA Kreisstelle Baden-Baden 10:05 Uhr Übersicht über die neue Struktur der gastgewerblichen Ausbildungsberufe ab 01.08.2022, Einstiegsqualifizierung und Teilzeitausbildung Peter Minrath, IHK Karlsruhe 10:20 Uhr Fachkräfte/Auszubildende im Ausland finden Alexandra Köbler, Make it in Germany 10:40 Uhr Maged Bebawy, Deutsche Hotelschule El Gouna, Ägypten, IHK zertifiziert 10:50 Uhr Internationale Fachkräfte/Auszubildende binden Petra Bender, Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe Nicolai Danne, DEHOGA Baden-Baden 11:05 Uhr Best Practice: Ein innovatives Arbeits- zeitmodell Markus Volz, Traube Tonbach in Baiersbronn 11.30 Uhr Networking & Snacks Unsere Partner Die Veranstalter www.welcome.trk.de www.baden-baden.dewww.geroldsauermuehle.de www.dehogabw.de www.traubegroup.careerswww.make-it-in-germany.com/de www.welcome.trk.de Das Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe ist ein Service der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Mitwirkende www.karlsruhe.ihk.de

  • Protokoll TOP 3 HA_20_09_2022
    Extrahierter Text

    Niederschrift 32. Sitzung Hauptausschuss 20. September 2022, 16:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitz: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 3. Punkt 3 der Tagesordnung: Sachstandsbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Vorlage: 2022/0973 Beschluss: Der Hauptausschuss nimmt den Sachstandsbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe zur Kenntnis. Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 3 zur Behandlung auf. Aus den Reihen des Ge- meinderates habe es den Wunsch gegeben, dass regelmäßig im Hauptausschuss über die Arbeit der TechnologieRegion informiert werde. Seit der Gründung der GmbH im Jahr 2017 habe man nicht nur diese fünf Jahre erfolgreich hinter sich gebracht, sondern es sei auch eine Struktur, die immer größeres Interesse auch außerhalb der Region finde, die auch in der Lage sei, auf neue Entwicklungen relativ zügig und konsequent zu reagieren. Er begrüßt Herrn Ehlgötz als Geschäftsführer und erteilt ihm das Wort. Herr Ehlgötz stellt die aktuelle Arbeit der TechnologieRegion vor (siehe PowerPoint-Präsenta- tion). Stadträtin Fahringer (GRÜNE) bedankt sich für den Bericht. Die Schwerpunkte seien im Sinne ihrer Fraktion. Angesprochen sei der Fachkräftemangel. Sie interessiere, was die Herausfor- derungen seien, wenn man Fachkräfte aus dem Ausland anwerbe. Stadtrat Pfannkuch (CDU) schließt sich dem Dank seiner Vorrednerin an. Er habe jedoch ge- wisse Schwierigkeiten, da der Bericht angefüllt sei mit verschiedenen Überlegungen und – 2 – auch Fachbegriffen und Abkürzungen. Er habe kein Thema entdecken können, das in der aktuellen wirtschaftlichen Situation in Karlsruhe, in der Region und auf der Welt nicht bren- nen würde. Er hoffe, dass man sich nicht überschätze, dass man möglicherweise mit etwas Weniger im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln weitermache. Er nehme den sehr aussa- gemächtigen Bericht zur Kenntnis. Ergänzungsbedarf habe er bei der Frage, wie man die TechnologieRegion vor allem im wirt- schaftlichen Bereich entwickle. Es seien alle namhaften Körperschaften beteiligt. Ihm gehe es auch darum, dass man an die Basis dieser Region komme, dass man die Akteure mitnehme. Der Auftritt der TechnologieRegion müsse so gestaltet sein, dass er von allen gut verstanden werde. Was die Region vorhabe, sei umfassend, dies müsse aber greifbar sein. Einen Punkt wolle er anregen. Es sei das Smart City Lab angesprochen. Hier gebe es immer wieder die Nachfrage, wie weit man damit sei. Wie weit werde man in der TechnologieRe- gion sein, um aus dieser Informationsquelle weitere Erkenntnisse für die Stadt Karlsruhe zie- hen zu können? Stadtrat Hock (FDP) zeigt sich ebenfalls dankbar für den Bericht. Es sei gelungen, alle Prota- gonisten mit ins Boot zu holen. Es gebe viele große Projekte, die noch bewerkstelligt werden müssen. Der Fachkräftemangel sei eine der größten Aufgaben, die man zu meistern habe. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD) geht auf zwei Dinge ein. Zum genannten Wasserstoff führt er aus, dass diese eine Reihe zusätzlicher Gefahrstofftransporte über den Rhein bedeute. Alter- nativ werde der Transport von Ammoniak durchgedacht, was auch Gefahrenpotential mit sich bringe. Diese Risiken sollten einkalkuliert werden. Gleiches gelte für die Geothermie. Gewundert hat ihn, dass man zum ersten Mal über einen offenen Kreislauf gesprochen habe. Den benötige man, wenn man Lithium entziehen wolle. Das bedeute, dass man dann auch radioaktive Transporte habe, um die man sich kümmern müsse, sowie große Mengen zusätzlicher Salze, die man entsorgen müsse. Hinzu komme, dass man in der Region Mittle- rer Oberrhein bereits schlechte Erfahrungen mit Geothermie gemacht habe. Wolle man als Region all diese Risiken eingehen? Stadträtin Melchien (SPD) schätzt die Arbeit der TechnologieRegion. Viele erfolgreiche Pro- jekte zeugten von der guten Vernetzungsarbeit in der Region. Die strategischen Ziele, die man angehen wolle, seien nicht minder herausfordernd. Wie wolle man es schaffen, eine Regionalisierung und Wertschöpfungsketten voranzubringen? Sie hoffe, dass die Internatio- nalisierungsstrategie beim Fachkräftemangel helfe. Stadtrat Kalmbach (FW|FÜR) stellt sich die Frage, ob es wirklich gelinge, die Region mitzu- nehmen, eine Initialzündung zu starten, so dass man ein Wir in der Region habe. Es gebe viele Akteure. Wer habe den Hut auf, um die Themen voranzubringen? Herr Ehlgötz geht auf die aufgeworfenen Fragen ein. Bezüglich der internationalen Fach- kräfte und der Herausforderungen vor Ort meint er, nach wie vor sei man eine wirtschafts- starke und attraktive Region. Jedoch benötige man für die neuen Mitarbeitenden auch Woh- nungen. Daher sei die Frage des Wohnungsmarktes eine der größten Herausforderungen, die man als TechnologieRegion jedoch nicht lösen könne. – 3 – Die Wirtschafts- und Innovationsregion voranzubringen sei abhängig von der Mitarbeit der Wirtschaft. Von 2017 bis 2022 habe man es geschafft, die Anzahl der Gesellschafter um 7 zu erhöhen. Es sei jedoch nicht ganz einfach, da es viel Geld koste. Im Hinblick auf die Vermittelbarkeit von regionaler Entwicklungsstrategie macht er klar, dies sei ein Problem. Die regionale Entwicklungsstrategie sei aber auch nicht für die Zielgruppe Bevölkerung geschrieben, sondern war geschrieben, um Partner aus Wissenschaft und Wirt- schaft anzusprechen. Zu den Gefahrguttransporten führt er aus, man denke nicht nur in Wasserstoff. Was die Geothermie angehe, sei dies eine Möglichkeit, einen regenerativen Energiemix für die Zu- kunft auf den Weg zu bringen. Man habe damit keine energiepolitische Positionierung. Man öffne lediglich Wege, um in Projekten aufzuzeigen, wie es funktionieren könne. Die Fachkräftesituation sei dramatisch. Man werde die Fachkräfteallianz der TechnologieRe- gion Karlsruhe in der kommenden Regionalkonferenz wieder reaktiveren, in Zusammenar- beit mit der Agentur für Arbeit. Der Vorsitzende ergänzt, die TechnologieRegion sei ein Netzwerk- und Plattformangebot. Alle vorgestellten Projekte werden nicht aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert, sondern von anderen Financiers oder Gruppen, die sich unter dem Dach der TechnologieRegion zusam- menschließen. Bei der Geothermie sei wichtig, dass die TechnologieRegion alle interessierten Gesellschafter eingeladen habe, um einmal abzustimmen, welche Fragen an die Technik zu stellen seien, wo die Fachexpertise liege. Dies entbinde jedoch die einzelne Gebietskörperschaft nicht da- von, letztendlich mitzuentscheiden und auch nicht den einzelnen Investor, was man vor- habe. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, stellt er Kenntnisnahme der Vorlage fest. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten – 4. Oktober 2022