Verbesserung der Wegbeschaffenheit im Lenzenhubweg
| Vorlage: | 2022/0787 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 08.07.2022 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Stadtamt Durlach |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
- Ortschaftsrat Durlach (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 20.07.2022
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier B ́90/DIE GRÜNEN-OR-Fraktion eingegangen am: 30.05.2022 Vorlage Nr.: 2022/0787 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: TBA Verbesserung der Wegbeschaffenheit im Lenzenhubweg Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Durlach 20.07.2022 6 X Der Lenzenhubweg wird ab der Kehre beim Biberhof zu einem gerne genutzten Fuß- und Joggingweg Richtung Pfinz und ermöglicht den fußläufigen Zugang in die Untere Hub nach Unterquerung der B10. Der Wegabschnitt neben dem Biberhof zeichnet sich durch eine Absenkung aus, die bei Regen zu massiver Pfützenbildung führt und bei starkem Regen zu einer geschlossenen Wasserfläche, die den Weg nahezu unpassierbar macht. (siehe Bildnachweis von 11. April diesen Jahres). Antrag Wir beantragen eine Prüfung durch die Verwaltung, mit welchem Mitteleinsatz eine Verbesserung des Wegezustandes (Verlängerung Lenzenhubweg) zu erreichen wäre. Möglicherweise wäre bei einer Umsetzung auch eine Bereitschaft der Deutschen Bahn zur Beteiligung zu erfragen, die diesen Wegabschnitt mit ihren Fahrzeugen bei Arbeiten im Gleisbereich nutzt und an einer Verbesserung des Wegezustandes interessiert sein müsste. unterzeichnet von: Ulrich Wagner und die Fraktion B90/Die Grünen im OR Durlach
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Extrahierter Text
Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier B ́90/DIE GRÜNEN-Ortschaftsratsfraktion eingegangen am: 30.05.2022 Vorlage Nr.: 2022/0787 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: TBA Verbesserung der Wegbeschaffenheit im Lenzenhubweg Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Durlach 20.07.2022 6 x Kurzfassung Die Verwaltung hat die Verbesserung der Wegbeschaffenheit im Lenzenhubweg geprüft. Eine dauerhafte Vermeidung der Pfützenbildung durch den Einbau einer Entwässerung ist aufgrund fehlender Anschlussmöglichkeiten an die öffentliche Kanalisation und naturschutzrechtlicher Belange nicht möglich. Zur Verbesserung der aktuellen Situation schlägt die Verwaltung vor, den Weg im Bereich der Absenkung aufzuschottern. Damit könnte ein Großteil der Pfützenbildung vermieden werden. Die Kosten hierfür werden auf etwa 7.500 Euro geschätzt. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen | Erträge (Zuschüsse und Ähnliches) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzüglich Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja ☒ Nein ☐ 7.500 Euro Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja ☒ Nein ☐ Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: ☐ Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) ☐ Umschichtungen innerhalb des Dezernates ☐ Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☐ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Der Lenzenhubweg wird im Rahmen routinemäßiger Kontrollen geprüft und in einem verkehrssicheren Zustand für Wege dieser Kategorie gehalten. So werden kleinere Schlaglöcher immer wieder ausgebessert. Gerade bei Starkregenereignissen sammelt sich aber in einer Absenkung sehr viel Wasser und macht den Weg für Fußgänger schwer passierbar. Da im näheren Umfeld keine Anschlussmöglichkeit an eine öffentliche Kanalisation besteht, wurden alternative Entwässerungsmöglichkeiten geprüft. Größere Baumaßnahmen sind aufgrund der Lage des Wegeabschnittes im Naturpark „Schwarzwald Mitte/Nord“ aus naturschutzrechtlichen Gründen kaum möglich. Auch sind die Grundwasserstände im Umfeld so hoch, dass bei anhaltendem Regen die Wiesen und Wege unter Wasser stehen. Deshalb schlägt die Verwaltung zur Verbesserung der Situation bei schwachen bis mittleren Regenereignissen vor, unter Berücksichtigung des Baumschutzes und mit der Zustimmung des Natur- und Artenschutzes den abgesenkten Bereich so mit einem natürlichem Kalksteinschotter aufzuschütten, dass der Weg erhöht wird und zudem ein Gefälle vom Bahndamm zum Grünstreifen hin gebildet wird. Überflutungen bei Starkregenereignissen und langanhaltenden Regenperioden können damit nicht vermieden werden. Die Situation bei normalen Regenereignissen wird aber deutlich verbessert. Diese Vorgehensweise wurde mit den zuständigen Fachämtern abgestimmt. Die Kosten für die Maßnahme werden auf etwa 7.500 Euro geschätzt.