Mülltrennung an Schulen – Sortierqualität verbessern - Sachstandsbericht

Vorlage: 2022/0777
Art: Informationsvorlage
Datum: 07.07.2022
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Schul- und Sportamt
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Schulbeirat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 20.07.2022

    TOP: 7

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 7 Info Vorlage Mülltrennung
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: Verantwortlich: Dez. 3 Dienststelle: SuS Mülltrennung an Schulen – Sortierqualität verbessern: Sachstandsbericht Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Schulbeirat 20.07.2022 7 X Information (Kurzfassung) Der Schulbeirat nimmt Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☒ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: circa 41.000 Euro Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☒ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☒ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☒ positiv ☒ negativ ☐ geringfügig ☒ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☐ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Ausgangslage Bezugnehmend auf die Informationsvorlage für den Schulbeirat vom 24. Juni 2020 wird der Sachstand dargestellt. An fast allen Schulen findet bereits eine Trennung des Mülls statt. Ein einheitliches Konzept für eine dreifache Trennung (Papiermüll, Restmüll, Wertstoff) besteht bisher aber noch nicht. In einer Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Schul- und Sportamt, dem Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft und dem Amt für Abfallwirtschaft, wird die Einführung eines entsprechenden Konzepts geprüft. Biomüll soll nicht im Klassenzimmer, sondern zentral im Pausenhof gesammelt werden, da in den einzelnen Klassenzimmern zu wenig Biomüll anfällt und eine Aufstellung von Sammelbehältern in den Fluren aus Gründen des Brandschutzes unterbleiben muss. Der Bedarf an zusätzlich erforderlichen Müllbehältern wurde durch die Schulhausmeister erhoben. Der ermittelte finanzielle Aufwand für die Behälter beträgt rund 41.000 Euro. Notwendige Maßnahmen Die Ausstattung aller Schulen muss durch Aufstellen zusätzlicher Mülleimer ergänzt werden. Um sicherzustellen, dass der Müll korrekt getrennt wird, ist eine deutliche Kennzeichnung der Behältnisse erforderlich. Durch Informationsmaterialien wird das Amt für Abfallwirtschaft das neue Trennsystem den am Schulleben Beteiligten nahebringen. Die Einbindung und Mitwirkung der Lehrkräfte ist unerlässlich. Auch die Einbindung der Reinigungskräfte ist notwendig, damit der getrennte Müll entsprechend aufgenommen und abgeholt werden kann. Hierzu müssen die erforderlichen technischen Voraussetzungen sichergestellt werden. Die Schulhausmeister werden darauf hingewiesen, auf die korrekte Aufnahme des Mülls durch städtische Reinigungskräfte und Reinigungsfirmen zu achten. Nächste Schritte Es wird geklärt, ob eine Beschaffung von Papiersammelbehältern mit Griffen möglich ist. Die ausgewählten Behältnisse, die für die dreifache Trennung notwendig sind, sollen in das Angebot des „Städtischen Kaufhauses“ aufgenommen werden, damit sie dort von den Schulen bestellt werden können. Die Notwendigkeit einer Anpassung der Verträge mit den Reinigungsfirmen an die neue Mülltrennung wird derzeit geprüft. Welche vorhandenen Behältnisse an zentraler Stelle als künftige Biomülleimer genutzt werden können, entscheiden die Schulhausmeister in Absprache mit der Schulleitung. Die Schulhausmeister erhalten zuvor im Rahmen der Hausmeister-Schulung alle für die korrekte Mülltrennung notwendigen Informationen. Innerhalb der Arbeitsgruppe wird besprochen, wie der Biomüll gekennzeichnet werden und die Abholung erfolgen kann.