Interaktive KlimaKArte für Karlsruhe

Vorlage: 2022/0645
Art: Antrag
Datum: 10.06.2022
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Umwelt- und Arbeitsschutz
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 26.07.2022

    TOP: 39

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Beratung im Fachgremium/Arbeitskreis

  • Ausschuss für Umwelt und Gesundheit (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 21.09.2022

    TOP: 2

    Rolle: Beratung

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Antrag
    Extrahierter Text

    Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier CDU-Gemeinderatsfraktion Eingang: 10.06.2022 Vorlage Nr.: 2022/0645 Interaktive KlimaKArte für Karlsruhe Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 26.07.2022 39 X Ausschuss für Umwelt und Gesundheit 21.09.2022 x Die CDU-Gemeinderatsfraktion Karlsruhe beantragt: 1. Die Stadtverwaltung prüft die Möglichkeiten zur Entwicklung einer interaktiven Online-Karte (KlimaKArte), auf der Akteurinnen und Akteure Vorschläge und bestehende Projekte zu Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen im Karlsruher Stadtgebiet einreichen können. Ziel der Prüfung soll zudem sein, ob die KlimaKArte in das städtische Klima-Portal (https://klima.karlsruhe.de/) integriert werden kann. 2. Die Stadtverwaltung wird damit beauftragt, die Kosten zur Entwicklung einer solchen KlimaKArte zu prüfen. Sachverhalt/Begründung Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel sind wesentliche Herausforderungen, denen sich die Stadt Karlsruhe in den kommenden Jahren stellen muss. Um Karlsruhe klimaneutral zu machen, bedarf es der Anstrengung unserer ganzen Stadtgesellschaft. Daher gilt es, zusätzlich zu den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern auch die Zivilgesellschaft einzubinden. Schließlich haben Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Unternehmen eigene und zusätzliche Vorstellungen und Ideen, um das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz in Karlsruhe zu schärfen. Bislang fehlt diesen Akteurinnen und Akteuren jedoch ein niedrigschwelliges Angebot, sich mit Initiativen und Impulsen in die öffentliche Debatte einzubringen. Aus diesem Grund sprechen wir uns als CDU-Fraktion für die Entwicklung einer interaktiven Klimakarte („KlimaKArte“) aus. Auf einer solchen Online-Karte des Karlsruher Stadtgebiets sollen Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit haben, Stecknadeln zu setzen, mit denen sie zum einen das eigene Engagement für den Klimaschutz sichtbar machen und andere zum Nachahmen animieren. Zum anderen soll es die Option geben, auf Missstände aufmerksam zu machen oder Verbesserungsvorschläge einzureichen. Als Beispiele können die „Klimamap“ der Stadt Rietberg in Nordrhein-Westfalen (https://rietberg.klimamap.de/) oder auch die interaktive Karte der Stadt Karlsruhe dienen, die im vergangenen Jahr anlässlich des IQ- Leitprojekts „Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt“ (ÖRMI) im Beteiligungsportal (https://beteiligung.karlsruhe.de/ ) freigeschaltet war. – 2 – Von einer KlimaKArte versprechen wir uns eine Verbesserung zeitgemäßer Bürgerbeteiligungsformate sowie eine weitere Schärfung des Umwelt- und Klimaschutzbewusstseins unter den Karlsruherinnen und Karlsruhern. Nicht zuletzt kann die Stadtverwaltung auf der KlimaKArte darstellen, welche Meilensteine in dieser Sache bereits erreicht wurden und welche städtischen Projekte noch anlaufen. Aus all diesen Gründen beauftragen wir die Stadtverwaltung mit der Prüfung, wie eine derartige interaktive Karte umgesetzt und in das städtische Klima-Portal (https://klima.karlsruhe.de/) integriert werden könnte. Außerdem soll die Stadtverwaltung darlegen, mit welchen Kosten zur Entwicklung der KlimaKArte zu rechnen ist. Unterzeichnet von: Stadtrat Detlef Hofmann Stadtrat Sven Maier Stadträtin Bettina Meier-Augenstein Stadtrat Dr. Thomas Müller

  • Stellungnahme AUG 21.09.2022
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier CDU-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2022/0645 Verantwortlich: Dez. 5 Dienststelle: Umwelt- und Arbeitsschutz Interaktive KlimaKArte für Karlsruhe Antrag: CDU Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 26.07.2022 39 X Ausschuss für Umwelt und Gesundheit 21.09.2022 2 X Kurzfassung Die Stadt wird die Entwicklung einer interaktiven Online-Karte (KlimaKArte) im Sinne des Antrages prüfen und die erforderlichen Ressourcen ermitteln. Über die Ergebnisse wird im Ausschuss für Umwelt und Gesundheit berichtet. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☐ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen 1. Die Stadtverwaltung prüft die Möglichkeiten zur Entwicklung einer interaktiven Online-Karte (KlimaKArte), auf der Akteurinnen und Akteure Vorschläge und bestehende Projekte zu Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen im Karlsruher Stadtgebiet einreichen können. Ziel der Prüfung soll zudem sein, ob die KlimaKArte in das städtische Klima-Portal (https://klima.karlsruhe.de/) integriert werden kann. 2. Die Stadtverwaltung wird damit beauftragt, die Kosten zur Entwicklung einer solchen KlimaKArte zu prüfen. Seitens der Verwaltung werden die Prüfung des Antrages und der damit verbundenen Kosten zugesagt. Das Ergebnis der Prüfung wird aufgrund des Abstimmungsbedarfs zwischen den Akteuren voraussichtlich in der Novembersitzung des Ausschusses für Umwelt und Gesundheit vorgestellt.

  • Protokoll GR 26.07.2022 TOP 39
    Extrahierter Text

    Niederschrift 41. Plenarsitzung des Gemeinderates 26. Juli 2022, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 36. Punkt 39 der Tagesordnung: Interaktive KlimaKArte für Karlsruhe Antrag: CDU Vorlage: 2022/0645 Beschluss: Beratung im Ausschuss für Umwelt und Gesundheit am 21. September 2022, öffentlich Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 39 auf und teilt mit, der Antrag werde ohne Ausspra- che in den Ausschuss für Umwelt und Gesundheit verwiesen. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 28. Juli 2022

  • Stellungnahme AUG 22.11.2022
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier CDU-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2022/0645 Verantwortlich: Dez. 5 Dienststelle: UA Interaktive KlimaKArte für Karlsruhe Gremium Termin TOP ö nö Ausschuss für Umwelt und Gesundheit 22.11.2022 3 X Gemeinderat 20.12.2022 x Kurzfassung Im Geoportal der Stadt Karlsruhe sind bereits unterschiedliche Themenkarten, wie Agenda 2030 und Klimaanpassungsmaßnahmen, als Grundinformationen für eine „KlimaKArte“ vorhanden. Die Funktion der Interaktivität kann über das Beteiligungsportal der Stadt Karlsruhe abgefragt werden. Die gewonnen Informationen lassen sich zu einer „KlimaKArte“ zusammenfügen. Eine Einbindung der „KlimaKArte“ ins Klimaportal der Stadt (klima.karlsruhe.de) ist möglich. Die „KlimaKArte“ kann verwaltungsintern bearbeitet und auf dem Geoportal und dem Klimaportal der Stadt Karlsruhe veröffentlicht werden. Eine externe Vergabe ist nicht nötig. Finanzielle Auswirkungen Ja ☐ Nein ☒ ☐ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: Gesamteinzahlung: Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☐ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☒ Korridorthema: Grüne Stadt Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen 1. Die Stadtverwaltung prüft die Möglichkeiten zur Entwicklung einer interaktiven Online-Karte (KlimaKArte), auf der Akteurinnen und Akteure Vorschläge und bestehende Projekte zu Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen im Karlsruher Stadtgebiet einreichen können. Ziel der Prüfung soll zudem sein, ob die KlimaKArte in das städtische Klima-Portal (https://klima.karlsruhe.de/) integriert werden kann. Im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung gibt es bereits thematische Karten im Geoportal der Stadt. Lokale Gruppen und Akteure zum Thema Nachhaltigkeit werden in der Web-App „Agenda 2030 – Nachhaltigkeit in Karlsruhe“ dargestellt. (https://geoportal.karlsruhe.de/agenda2030/). Die Karte ist nicht Interaktiv, allerdings können Einträge aktualisiert und hinzugefügt werden. Eine interaktive Karte bietet das Beteiligungsportal der Stadt Karlsruhe. Hier können Bürgerinnen und Bürger selbst Stellen in der Stadt mit Stecknadeln markieren und zu den Orten Kommentare und Informationen hinterlassen. Ein Beispiel dazu ist das Beteiligungsverfahren zu ÖRMI, bei dem auf einer interaktiven Karte diese Funktionen im Beteiligungsportal genutzt wurden. Die Karten sind allerdings im Beteiligungsportal nur zu der Zeit der Beteiligung freigeschaltet, die Daten können aber in andere Karten übernommen werden. Der Einsatz des Beteiligungsportal wäre mit einem Beteiligungsverfahren zum Thema Klimaschutz zu verknüpfen, da die Bearbeitung der Einträge und Kommentare in die Karte betreuungsintensiv ist und moderiert werden müsste. Wo von der Stadtverwaltung Klimaanpassungsmaßnahmen in Karlsruhe umgesetzt worden sind, ist für die Bürgerinnen und Bürger bereits in einer interaktiven Karte des Stadtgebietes dargestellt, die im Geoportal abrufbar ist. Die dort verorteten Punkte beziehen sich auf Maßnahmen der Klimaanpassungsstrategie. Über die Verlinkung der Orte in der Karte zur Klimaanpassungsstrategie sind weitere Informationen zu den einzelnen Maßnahmen nachzulesen. Die Karte ist grundsätzlich erweiterbar für neue anlaufende Projekte und Maßnahmen, die allerdings von städtischer Seite eingepflegt werden müssen; dies ist nicht direkt für externe Nutzer möglich. Link: https://geoportal.karlsruhe.de/buergergis/?webmap=32c06c99db504b8cbe6628c1b54e214f 2. Die Stadtverwaltung wird damit beauftragt, die Kosten zur Entwicklung einer solchen KlimaKArte zu prüfen. Die grundlegenden Informationen für eine „KlimaKArte“ liegen bereits im Geoportal vor. Zusätzliche Informationen von Bürgerinnen und Bürgern können über das Beteiligungsportal gewonnen und einer „KlimaKArte“ hinzugefügt werden. Die Karteninformationen können verwaltungsintern bearbeitet und über das Geoportal veröffentlicht werden. Eine externe Beauftragung einer „KlimaKArte“ würde entfallen. Hierfür werden 0,1 VZÄ benötigt.