Anbindung der Buslinien der Karlsruher Höhenstadtteile an den On Demand-Verkehr „MyShuttle“ in den Gemeinden Karlsbad und Waldbronn

Vorlage: 2022/0472
Art: Antrag
Datum: 29.04.2022
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Ortsverwaltung Wettersbach
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Grünwettersbach, Palmbach, Stupferich

Beratungen

  • Ortschaftsrat Wettersbach (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 10.05.2022

    TOP: 6

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: erledigt durch Stellungnahme der Verwaltung

Zusätzliche Dateien

  • Extrahierter Text

    Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach Vorlage Nr.: 175 Verantwortlich: Dienststelle: Anbindung der Buslinien der Karlsruher Höhenstadtteile an den On Demand-Verkehr „MyShuttle“ in Karlsbad und Waldbronn Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Wettersbach 10.05.2022 6 X Die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion beantragt den On Demand-Verkehr „MyShuttle“ in den Gemeinden Karlsbad und Waldbronn an die Buslinien der Karlsruher Höhenstadtteile anzubinden. Begründung: a) Aktueller Sachstand: Zum Dezember 2021 wurde vom Landkreis Karlsruhe in Karlsbad der On Demand-Verkehr (Fahrten nach Bedarf) eingeführt. Ein On-Demand-Verkehr ist eine Art Shuttleservice für mehrere Personen, der in Karlsbad außerhalb der Betriebszeiten der örtlichen Buslinien (Montag bis Freitag ab 19.30 Uhr, Samstag und Sonntag ganztags) in Betrieb ist und nach Bedarf virtuellen Haltestellen bedient. Außerhalb von Karlsbad ist bisher nur der Bahnhof Kleinsteinbach als virtuelle Haltestelle an den On-Demand-Verkehr Karlsbad angebunden, um nach Betriebsende der Buslinie 152 diese Verbindung weiter anzubieten. Für die Buslinie 158 gibt es außerhalb der Betriebszeit kein Angebot für Fahrten von und zu den Karlsruher Höhenstadtteilen. Zum Dezember 2022 soll das Karlsbader Gebiet um den Ortsteil Ittersbach ergänzt werden. In Waldbronn wird ab Dezember 2022 ebenfalls ein On Demand-Verkehr, mit dem „MyShuttle Waldbronn“ eingeführt. b) Zukünftiges Angebot Zukünftig sollte das MyShuttle-Gebiet Karlsbad und das MyShuttle-Gebiet Waldbronn mit den Buslinien der Karlsruher Höhenstadtteile verknüpft und ein On-Demand-Verkehr angeboten werden. Wir sehen hier einen Bedarf und die relativ einfache Möglichkeit für eine Anbindung der Bushaltestelle „Palmbach Auf der Römerstraße“ und/oder „Rathaus Stupferich“ als virtuelle Haltestelle. Damit würde eine Verbindung an die städtischen Buslinien 47, 23 und NL3 nach Karlsruhe und Durlach entstehen. Bereits heute fährt das „MyShuttle Karlsbad“ virtuelle Haltestellen bei den Aussiedlerhöfe Steinig an, welche nur 1,3 km von der Bushaltestelle „Palmbach Auf der Römerstraße“ entfernt liegen. Leider gibt es entlang der neu gebauten L623 ab den Aussiedlerhöfen keinen direkten Fußweg nach Palmbach. Durch den gemeinsamen Schulbesuch von Jugendlichen aus Karlsbad, Waldbronn und den Karlsruher Stadtteilen Stupferich, Palmbach und Grünwettersbach im Schulzentrum Karlsbad (Gemeinschafts-schule, Realschule, Gymnasium) bestehen viele private Kontakte von Schulfreunden und deren Familien. Diese sind in den Abendstunden und am Wochenende kreisübergreifend mit dem ÖPNV nicht abgedeckt. MyShuttle Karlsbad – 2 – Eine Anbindung an das MyShuttle Karlsbad, würde auch die Weiterentwicklung und Akzeptanz der neuen Buslinie 158 bei Berufspendlern fördern. Außerdem wird eine bessere Anbindung des SRH-Klinikums Langensteinbach erreicht. MyShuttle Waldbronn Einen großen Bedarf sehen wir für die zahlreichen kulturellen und sozialen Angebote, wie Eistreff, Freibad, Albtherme, Kurhaus, Kurpark, SRH Gesundheitszentrum (Kurklinik) in Waldbronn, die von Jugendlichen und vielen anderen Besuchern aus der gesamten Region genutzt werden. Außerdem ergeben sich in beide Richtungen Synergien durch die Verknüpfung von Karlsbad und Waldbronn mit den gut getakteten Buslinien der Karlsruher Höhenstadtteile. Wir hoffen, dass durch die Weiterentwicklung der ÖPNV-Angebote, unsere Karlsruher Höhenstadtteilen und die benachbarten Landkreisgemeinden weiter zusammenwachsen und gegenseitig erreichbar werden. unterzeichnet von: Roland Jourdan, Fraktionsvorsitzender

  • Extrahierter Text

    Stellungnahme zum Antrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach Vorlage Nr.: 175 Verantwortlich: Dez. 1 Dienststelle: OV Wettersbach Anbindung der Buslinien der Karlsruher Höhenstadtteile an den On Demand-Verkehr „MyShuttle“ in Karlsbad und Waldbronn Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Wettersbach 10.05.2022 6 X Kurzfassung Die KVV Karlsruher Verkehrsverbund GmbH nimmt zu dem Antrag wie folgt Stellung. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen | Erträge (Zuschüsse und Ähnliches) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzüglich Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja ☐ Nein ☐ Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja ☐ Nein ☐ Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: ☐ Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) ☐ Umschichtungen innerhalb des Dezernates ☐ Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☐ Korridorthema: Mobilität Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☐ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Das Anliegen, die Höhenstadtteile durch die Anbindung der vorgeschlagenen Haltestellen „Palmbach, Auf der Römerstraße“ und/oder „Stupferich, Rathaus“ mit dem MyShuttle-Angebot im Linienbündel Pfinztal/Albtal auch in den Schwachlastzeiten zu verknüpfen ist aus den vom Antragsteller genannten Gründen nachvollziehbar. Für das On-Demand-Angebot „MyShuttle“ gibt es auch die grundsätzlichen technischen Möglichkeiten Bediengebiete auszuweiten bzw. um neue Haltestellen zu ergänzen. Der KVV unterstützt den Landkreis Karlsruhe, der für die Verkehre im Linienbündel Pfinztal/Albtal und damit auch für die MyShuttle-Verkehre in Karlsbad der zuständige Aufgabenträger ist, grundlegend in planerischen und betrieblichen Fragestellungen der regionalen Bus- und Bedarfsverkehre. Die Entscheidung über die Weiterentwicklung der Angebote, aber auch deren Finanzierung, Beauftragung und Organisation im Rahmen des regionalen Nahverkehrsangebots obliegt somit dem Aufgabenträger Landkreis Karlsruhe. Mit der Integration der vorgeschlagenen Haltestellen wäre erstmals eine Bedienung auf dem Stadtgebiet Karlsruhe verbunden. Entsprechend wäre hier ein Beschluss der Stadt Karlsruhe für den Wunsch einer Anbindung an das MyShuttle-System im Landkreis Karlsruhe und Gespräche über eine Kostenbeteiligung mit dem Landkreis Karlsruhe notwendig. Mit der Hinzunahme der zusätzlichen Bedienpunkte geht der KVV von einer steigenden Nachfrage im MyShuttle aus. Durch die zusätzliche Anbindung und eine gestiegene Nachfrage könnte perspektivisch zur Aufrechterhaltung der Angebotsqualität der Einsatz eines zusätzlichen Fahrzeugs notwendig werden.

  • TOP 6: Anlage BNN-Artikel vom 11.04.2022_MyShuttle-Angebot
    Extrahierter Text

    Karlsruhe . Mehr und mehr etablieren sich im Landkreis Karlsruhe die soge-nannten On-Demand-Verkehre – eineErgänzung des ÖPNV-Angebotes. NachBedarf kann ein MyShuttle-Fahrzeuggebucht werden. Das funktioniert übereine App. MyShuttle ist in den Verbund-tarif integriert. Kunden des KarlsruherVerkehrsverbundes (KVV) zum Beispielmit gültigem Fahrschein oder Jahreskar-te zahlen keinen Aufpreis. Nächstes Ziel ist Karlsbad-Ittersbach Das Angebot soll Schritt um Schritt ausgebaut werden, teilte KreiskämmererRagnar Watteroth bei der jüngsten Sit-zung des Verwaltungsausschusses desKreistags in Karlsruhe mit. Folgende An-gebotserweiterung sind laut Landkreis-verwaltung geplant: MyShuttle-Fahr-zeuge sollen zum Fahrplanwechsel imDezember 2022 in Karlsbad-Ittersbachmit Anbindung an das Gewerbegebiet inMarxzell und Waldbronn eingesetzt wer-den. Ein Jahr später, so der derzeitige Planungsstand, folgen Weingarten undStutensee als weitere On-Demand-Ge-biete. Überdies gibt es auch schon erste Überlegungen, das flexible Angebot fürPfinztal, Walzbachtal und Rheinstetteneinzuführen. Exakte zeitliche Vorgaben stehen dafür allerdings noch nicht fest.Besonders abends und an Wochenendenwerde On-Demand gebucht, bilanzierteWatteroth und verwies dabei auf die ak-tuellen Zahlen. Allein im Bereich Ettlingen, einschließ- lich Völkersbach, konnten rund 1.700Fahrten mit knapp 2.200 Fahrgästen re-gistriert werden. In Karlsbad stieg bin-nen eines Monates, von Dezember bis Ja-nuar, die Zahl der Fahrgäste von 221 auf653. Recht stark nachgefragt ist auch das„Bediengebiet“ Hardt-West: 829 Fahrtenmit 946 Fahrgästen im Januar, gemessenan der Fahrgastzahl der zweithöchsteWert seit Dezember 2019. Ganz konkret wird es nun bei der Ein- führung des landesweiten Jugendti-ckets. Nach Auskunft der Landkreisver-waltung soll das 365-Euro-Jahresticketab dem 1. März 2023 eingeführt werden.Inzwischen habe man die wesentlichenFragen zwischen dem Land, den kom-munalen Landesverbänden und den Ver-kehrsunternehmen klären können.Demnach übernimmt das Land 70 Pro-zent der Kosten und die kommunaleSeite 30. Für den Landkreis entstündendadurch jährliche Kosten von etwa 1,4 Millionen Euro. Buchung nach Bedarf: Das MyShuttle-Angebot soll im Landkreis Karlsruhe weiter aus- gebaut werden. Nächste Gemeinde ist Karlsbad-Ittersbach. Archivfoto: Paul Gärtner Von unserem MitarbeiterKlaus Müller MyShuttle-Angebot wird weiter ausgebaut On-Demand-Verkehre Thema im Verwaltungsausschuss / Jugendticket ab dem 1. März 2023 lend und mit dem Hinweis, wie wichtigdas alles sei, aufgenommen. Eben wie diemeisten Jahre zuvor. Diesmal, bei derjüngsten Sitzung des Verwaltungsaus-schusses des Kreistags in Karlsruhe, ge-wann der Bericht der Geschäftsführerinder Umwelt- und Energieagentur Land-kreis Karlsruhe an Bedeutung. Und das,vor dem Hintergrund des Angriffskriegsder Russen gegen die Ukraine und dessenglobalen Auswirkungen, im beträchtli-chen Maße. So steht es für Schwegle außer Frage, dass hierzulande und in der Region dieEnergieversorgung neu gedacht werden Energieform zu konzentrieren. KeineFrage, Schwegle macht Tempo. Die Ziel-setzung ist klar: Der Landkreis soll frü-her als angepeilt „zeozweifrei“ werden –und zwar schon 2035 und nicht erst 2050. Der Arbeitstitel „zeozweifrei“ bezieht sich auf den Energiebedarf des Land-kreises. Der Bedarf, so das ambitionierteZiel, soll ab 2035 ohne CO 2 -Emissionen gedeckt werden. Die Notwendigkeit, ent-sprechend zu handeln, wird mittlerweilenicht mehr allein von der Vorgabe „Kli-maschutz“ getragen. „Wir müssen dieAbhängigkeiten von fossilen Energie-quellen abbauen“, befand Bernd Stober Bei dieser „Mitnahme“, verbunden mit Information und Transparenz, dürfte eskünftig verstärkt auch um energetischeThemenbereiche wie (Tiefen-)Geother-mie gehen. Teilweise skeptisch und mitVorbehalten wird gerade diese Form der „ist relevant für die Sicherheit unseresLandes“. In jedem Fall, ergänzte IngeGanter (Grüne), müsse noch viel Über-zeugungsarbeit geleistet werden. Bei-spielhaft nannte sie die Umsetzung vonMobilitätszielen. Bei all dem dürfe manaber nicht das Thema Wasser, das Mole-kül des Lebens, vergessen, mahnte Jür-gen Wacker (FDP). Einhellige Zustimmung des Ausschus- ses fand das Landkreis-Vorhaben „Re-Zertifizierung des European-Energy-Award“. Für die Zertifizierung muss eineReihe von Nachhaltigkeitszielen nachge-wiesen werden. „ Wir haben nicht mehr viel Zeit. Vieles muss nun parallel geschehen. Birgit Schwegle Umwelt- und Energieagentur Wohlfahrt hat seit jeher eine besondere Beziehung zu Baden-Baden. Als das frü-here Spezialitäten-Restaurant „Stahl-bad“ im Jahr 1974 als eines der ersten inDeutschland mit zwei Michelin-Sternenausgezeichnet wurde, stand der jungeWohlfahrt mit in der Küche. Der Jobprägte ihn. „Das war für mich der Ein-stieg in die Spitzengastronomie.“ In derZeit an der Seite der „Stahlbad“-Betrei-ber Willy und Elisabeth Schwank entwi-ckelte Wohlfahrt Visionen für seinenweiteren Karriereweg. Der führt ihn inder Welt der Gourmetküche ganz nachoben. Das Engagement im Festspielhausist für den Koch-Star nach eigener Aus-sage „eine tolle Verbindung, weil manauch Kultur miterleben darf“. Die Bä-derstadt schätzt er als „Kleinstadt mitunheimlich viel Großstadt-Flair“. Hat hohe Ansprüche: Spitzenkoch Harald Wohlfahrt Foto: Bernd Kamleitner Ubstadt-Weiher (BNN). Auf der A5 hat sich am Freitagabend bei Bruchsal einAuffahrunfall ereignet, bei dem acht Per-sonen verletzt wurden. Das teilte die Po-lizei mit. Demnach war eine 39 Jahre alteFrau aus Bochum mit ihrem Auto aufdem linken Fahrstreifen in FahrtrichtungKarlsruhe unterwegs. In Höhe der Tank-und Rastanlage Bruchsal fuhr sie auf-grund von nicht angepasster Geschwin-digkeit bei Starkregen auf das Auto einer43-jährigen Frau aus Mannheim auf.Durch den Aufprall geriet deren Auto insSchleudern und prallte auf ein weiteresFahrzeug auf dem mittleren Fahrstreifen.In den drei Autos wurden insgesamt achtPersonen, vier Erwachsene und vier Kin-der, teilweise schwer verletzt. Acht Verletzte nach Unfall auf A5