Europahalle Karlsruhe, Sanierung

Vorlage: 2022/0171
Art: Beschlussvorlage
Datum: 09.02.2022
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Bauausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 10.03.2022

    TOP: 1

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: einstimmig beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Beschlussvorlage
    Extrahierter Text

    Beschlussvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2022/0171 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: HGW Europahalle Karlsruhe, Sanierung Vergabe von Trockenbauarbeiten (Innenausbau) Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Bauausschuss 10.03.2022 1 X Beschlussantrag Der Bauausschuss genehmigt die Vergabe folgender Arbeiten: Europahalle Karlsruhe, Sanierung Trockenbauarbeiten (Innenausbau) an die Firma: Lindner SE, Arnstorf Auftragssumme: 574.853,92 € Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. Finanzielle Auswirkungen Ja ☒ Nein ☐ ☒ Investition ☐ Konsumtive Maßnahme Gesamtkosten: 30.000.000 € Jährliche/r Budgetbedarf/Folgekosten: 906.500 € Gesamteinzahlung: 3.000.000€ Jährlicher Ertrag: Finanzierung ☒ bereits vollständig budgetiert ☐ teilweise budgetiert ☐ nicht budgetiert Gegenfinanzierung durch ☐ Mehrerträge/-einzahlung ☐ Wegfall bestehender Aufgaben ☐ Umschichtung innerhalb des Dezernates Die Gegenfinanzierung ist im Erläuterungsteil dargestellt. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☒ positiv ☒ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☒ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Europahalle, Sanierung Gewerk Trockenbauarbeiten (Innenausbau) Projektbetreuung Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Architektenleistungen Ingenieurleistungen Rossmann + Partner, Karlsruhe Bauzeit 21.03.2022 – 07.10.2022 Ausschreibung nach VOB Art der Vergabe Offenes Verfahren Ende Zuschlagsfrist 31.03.2022 Anzahl interessierter Firmen 25 Anzahl eingereichter Angebote 2 Prüfung der Angebote Bieter Ausschlussgrund Rechtsgrundlage 1. platzierter Bieter Die nachgeforderten Unterlagen wurden nicht vorgelegt § 16 a EU Abs.5 VOB/A Rangfolge der wertbaren Angebote: Firmen Endpreis (brutto) Prozent 1. Fa. Lindner SE, Arnstorf 574.853,92 € 100% Angebotsbeurteilung des zu beauftragenden Angebotes Ja Nein Wirtschaftlichstes Angebot nach §127 GWB X Eignung vorhanden X Kostenvergleich Summe Kostenermittlung 436.025,70 € Summe wirtschaftlichstes Angebot 574.853,92 € Mehrbetrag 138.828,22 € – 3 – Der Mehrbetrag resultiert aus der derzeitigen Konjunktur und überwiegend aus der, sich bereits angekündigten, starken Baupreissteigerung. Außerdem ist das Anforderungsprofil an die Firmen, aufgrund der sehr anspruchsvollen Verarbeitung und Einbau der Glasfaserbetonplatten, sehr hoch. Bezüglich dieser Komplexität beinhaltet das Projekt gewisse Risiken. Diese lassen sich die Firmen angesichts der sehr guten Auslastung bezahlen. Nach Abwägung der Umstände des Einzelfalls wird der Preis der Firma Lindner zwar als hoch beurteilt, allerdings wird kein Missverhältnis zwischen diesem Preis und der zu erbringenden Leistung festgestellt. Es sind keine milderen, gleich geeigneten Mittel im Vergleich zu der Vergabe an die Firma Lindner ersichtlich. Die Stadt hat ein berechtigtes Interesse an der Vergabe der Leistung, da zum einen eine erneute Ausschreibung kein besseres Ergebnis verspricht und zum anderen eine Verschiebung der Ausführungszeiten das gesamte Projekt massiv in Verzug setzen würde. Nach derzeitigem Stand kann der Mehrbetrag aus der Budgetreserve gedeckt werden. Betrachtung der CO2-Relevanz Das Projekt wurde im Bauausschuss vorgestellt, bevor die Bewertung der CO 2 -Relevanz verpflichtend eingeführt wurde. Die Verwaltung wird die Relevanz nach Abschluss der Maßnahme ermitteln und das Projekt dem Bauausschuss nochmals vorstellen.