Verbesserung der Beschilderung und verbesserte Ausgestaltung des Rad- und Fußweges „Rußweg“ zwischen Einmündung Maybachstraße und Übergang in den Langenbruchweg

Vorlage: 2021/1456
Art: Antrag
Datum: 01.12.2021
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtamt Durlach
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Hagsfeld, Rintheim

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 08.12.2021

    TOP: 8

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • TOP 8 - Antrag Verbesserung Beschilderung Rad-und Fußweg Rußweg
    Extrahierter Text

    Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Verbesserung der Beschilderung und verbesserte Ausgestaltung des Rad- und Fußweges „Rußweg“ zwischen Einmündung Maybachstraße und Übergang in den Langenbruchweg B ́90/DIE GRÜNEN-OR-Fraktion eingegangen am: 07.10.2021 Vorlage Nr.: 2021/1456 Verantwortlich: Dez. 2 u. 6 Dienststelle: OA i.B.m. TBA Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Durlach 08.12.2021 8 ☒ ☐ Antrag: Die Verwaltung prüfe • die Ausschilderung des Rad- und Fußweges „Rußweg“ zwischen Einmündung Maybachstraße und dem Übergang in den Langenbruchweg. • Beschilderung an der Ottostraße • eine Verbesserung der Ausgestaltung hinsichtlich des Belages, dem Anbringen von reflektierenden Randstreifen und einer gegebenenfalls smarten Beleuchtungsmöglichkeit. Die Verwaltung gibt Auskunft ob und bis wann mit einem Verbindungsweg zwischen Rußweg/Einmündung Maybachstraße und der Pfaffstraße in Karlsruhe Durlach zu rechnen ist. Zur Begründung: Für viele Durlacher und Auer Bürgerinnen und Bürger stellt der Rad- und Fußweg „Rußweg“ von dessen Mündung in die Maybachstraße eine wichtige Verbindung (vor allem ebene Streckenführung) an den Hauptbahnhof Karlsruhe und die Innenstadt von Karlsruhe dar. Viele Querungen von Ein-/Ausfahrten zu Firmengeländen an der Ottostraße können so vermieden werden. Aktuell ist diese Verbindung jedoch nicht adäquat beschildert. Vor allem am Kreisel im nördlichen Bereich der Maybachstraße ist nicht klar, wo der Rußweg einmündet. Zudem ist in der Dunkelheit der Rußweg sehr schwierig zu befahren, die Strecke ist kurvig, führt durch ein waldähnliches Gelände und ist nicht beleuchtet. Das Aufbringen von reflektierenden Randstreifen könnte die Nutzung des Weges für zu Fußgehende wie Radfahrende deutlich angenehmer und sicherer werden lassen. In diesem Teilabschnitt kann auch über eine Variante von smarten Beleuchtungssystemen nachgedacht werden. Zudem ist die Anbindung des Rußweges an Antrag – 2 – den Bahnhof Durlach seit vielen Jahren im Gespräch und dieses Teilstück stellt einen wichtigen Teil des auszubauenden Radwegnetzes dar. Gezeichnet Elke Frey für die OR-Fraktion Bündnis ́90/Die Grünen

  • TOP 8 - Stellungnahme Verbesserung Beschilderung Rad- und Fußweg Rußweg
    Extrahierter Text

    Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Verbesserung der Beschilderung und verbesserte Ausgestaltung des Rad- und Fußweges „Rußweg“ zwischen Einmündung Maybachstraße und Übergang in den Langenbruchweg B ́90/DIE GRÜNEN-OR-Fraktion eingegangen am: 07.10.2021 Vorlage Nr.: 2021/1456 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: StplA mit TBA TBA Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Durlach 08.12.2021 8 ☒ ☐ Kurzfassung Die Radverkehrsverbindung zwischen dem Karlsruher Hauptbahnhof und dem Durlacher Bahnhof ist als wichtige Verbindung im Radverkehrsnetz integriert. Die Verbindung ist sowohl Teil der geplanten Rad- Südtangente als auch des RadNETZ BW. Ein Ausbau der bestehenden Infrastruktur sowie der Lückenschluss zwischen Bauhof am Rußweg und Hauptbahnstraße sind bereits in Planung. Aufgrund notwendiger Grundstücksankäufe und Baumaßnahmen kann dies frühestens ab 2025 realisiert werden. Bis dahin wird der Radverkehr über den Mastweidenweg und die Durlacher Allee geleitet. Für die zweite Alternativstrecke über die Maybach- und Ottostraße werden Stadtplanungs- und Tiefbauamt die Radverkehrsbeschilderung prüfen und anpassen. Unabhängig davon ist für die Maybachstraße bereits eine Sanierung voraussichtlich für 2022/2023 geplant. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen | Erträge (Zuschüsse und Ähnliches) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzüglich Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja ☐ Nein ☒ Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja ☐ Nein ☐ Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: ☐ Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) ☐ Umschichtungen innerhalb des Dezernates ☐ Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit Stellungnahme zum Antrag – 2 – Ergänzende Erläuterungen Die Radverkehrsverbindung zwischen dem Karlsruher und dem Durlacher Hauptbahnhof ist als wichtige Verbindung im Radverkehrsnetz integriert. Die Verbindung ist sowohl Teil der geplanten Rad-Südtangente als auch des RadNETZ BW. Aktuell fehlen mit der Unterführung am Schwarzwaldkreuz und dem Lückenschluss zwischen Bauhof und Bahnhof Durlach noch zwei Abschnitte. Da in diesen Bereichen ein Grunderwerb von der Deutschen Bahn nötig ist und zudem eine Baumaßnahme nötig ist, können diese Lücken voraussichtlich erst ab dem Jahr 2025 geschlossen werden. Dann sollen auch die bestehenden Abschnitte des Langenbruch- und Rußweges für die Rad-Südtangente mit einem Standard für Radschnellverbindungen ausgebaut werden. Dazu wird auch der Einsatz einer Beleuchtung bzw. von Randmarkierungen geprüft. Diese können allerdings nicht als Vorabmaßnahme umgesetzt werden, da Randmarkierungen entsprechend der StVO nur bei benutzungspflichtigen Geh- und Radwegen angewendet werden können. Rußweg beziehungsweise Langenbruchweg sind jedoch als Wirtschaftsweg gewidmet. Zudem sollte eine ausreichende Wegbreite zur Verfügung stehen, da der Weg durch die Randmarkierungen optisch eingeengt werden kann. Für eine Beleuchtung entlang der Strecke ist derzeit keine Infrastruktur (Beleuchtungsnetz/-kabel) vorhanden. Der Wegeabschnitt befindet sich darüber hinaus außerhalb geschlossener Bebauung und wird nicht zur Andienung von Gebäuden benötigt. Die Kosten für die Errichtung einer zuverlässigen Beleuchtungsanlage entlang der Strecke werden auf mindestens circa 150.000 Euro geschätzt. Ein Anschluss an die Wolfartsweierer Straße oder den Langenbruchweg als Verlängerung des Rußweges sind dabei nicht berücksichtigt. Es ist anzumerken, dass grundsätzlich vorgesehen ist, über derartige „Beleuchtungsergänzungen“ im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen abzustimmen. Vergleichbare Anfragen bzw. die Beleuchtung vergleichbarer Wege/Strecken, zum Beispiel für den Albuferwanderweg, den Töpferweg in Durlach oder den Kleingärtnerweg in Rintheim/Hagsfeld, erhielten dabei sowohl aus Gründen des Natur- und Artenschutzes als auch aus ökonomischen Gründen in der Vergangenheit keine Zustimmung. Ob dies analog für die Radsüdtangente gilt, muss noch geprüft werden. Für die Maybachstraße und die am Ende gelegene Wendeschleife hat das Tiefbauamt bereits eine Sanierung geplant. Im Zuge dieser Baumaßnahme wird der Belag erneuert und die wegweisende Beschilderung neu geordnet und ergänzt. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage der Stadt Karlsruhe kann jedoch noch kein Termin für die Bauausführung genannt werden. Ziel ist es, die Maßnahme in 2022/2023 zu realisieren. Aktuell ist die Radverkehrsverbindung zwischen dem Karlsruher Hauptbahnhof und dem Durlacher Bahnhof über den Mastweidenweg und die Durlacher Allee ausgeschildert. Eine Optimierung der Rad-Wegweisung entlang der Maybach- und Ottostraße wird vom Stadtplanungsamt mit Unterstützung des Tiefbauamtes geprüft werden. Sobald dieses vorliegt, kann die Beschilderung unabhängig von der bevorstehenden Baumaßnahme durch das Ordnungsamt angeordnet und durch das Tiefbauamt aufgestellt werden.